SC Liezen bezwang Bad Radkersburg

Die Liezener hatten das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite und konnten nach dem Abpfiff über einen wichtigen Erfolg jubeln.

Mit dem 1:0-Heimsieg gegen Bad Radkersburg blieb der  SC Liezen auch im vierten Spiel in Serie ungeschlagen, zudem kassierte die Vidovic-Elf im dritten Match hintereinander kein Gegentor.
Bad Radkersburg begann mit viel Druck und kam bereits in den ersten 20 Minuten auch zu drei hochkarätigen Chancen. Zum Glück für die Heimischen hatten die Südoststeirer ihr Visier aber nicht optimal eingestellt, wodurch die Ennstaler diese Drangperiode ohne Gegentor überstanden. In der 26. Minute vergab Andrea Ottochian die erste gute Möglichkeit der Gastgeber. In weiterer Folge ließ der Elan des Gästeteams aber mehr und mehr nach und die Liezener konnten die Partie weitgehend kontrollieren.
Zehn Minuten nach Wiederbeginn fiel dann auch schon der entscheidende Treffer: Nach einem herrlichen Pass von Gery Füzfa zog David Schweiger auf der rechte Seite alleine auf das gegnerische Tor zu überlupfte in der Folge den herauslaufenden Gästetormann in sehenswerter Manier - 1:0. Es war das zweite Tor des  Youngsters in Folge und damit rechtfertigte er auch das Vertrauen des Trainers in eindrucksvoller Weise. Bis zur Schlussphase spielte sich das Geschehen dann meist im Mittelfeld ab, wobei die Ennstaler mehr Spielanteile hatten. In den letzten Minuten versuchte Bad Radkersburg nochmals mit aller Vehemenz den Ausgleich zu erzielen. Bei einer tollen Chance der Gäste konnte sich dabei Liezen-Tormann Anes Podunavac auszeichnen. Auf der anderen Seite vergab Davide Jozic eine gute Chance. Schlussendlich blieb es beim gesamt gesehen nicht unverdienten 1:0-Sieg des SC Liezen, der damit zu den am ersten Nichtabstiegsplatz liegenden Mettersdorfern aufschloss.
Vorschau Landesliga
Am heutigen Karfreitag mit Beginn um 17.30 Uhr steht das brisante obersteirische Derby zwischen dem DSV Leoben und dem SC Liezen auf dem Programm. Für beide Mannschaften ist es ein weiteres Sechspunktespiel, wobei Schlusslicht Donawitz mit bereits vier Punkten Rückstand auf die Ennstaler noch mehr unter Druck steht. So sah es auch Sektionsleiter Klaus Hoinigg: "Donawitz ist auf Grund der Tabellensituation wohl zum Siegen verurteilt. Uns würde ein Unentschieden auch helfen, denn in diesem Fall bleibt der Punkteabstand gleich. Ein Zähler ist auch mein Ziel und das können wir  sicher schaffen. Durch die Erfolge in den letzten Partien haben wir viel Selbstvertrauen getankt und sind als Mannschaft auch gefestigt. Zudem sind wir bekannterweise auswärts meist stärker als zu Hause." Das Spiel im Herbst gewann DSV Leoben mit 3:0, das letzte Match in Donawitz endete mit einem 3:3-Unentschieden.

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