Neues Rüsthaus für die FF Mandling-Pichl

Altbgm. Jürgen Winter, HBI Johannes Habersatter, ABI Benjamin Schachner, LAbg. Bgm. Armin Forstner, Bgm. Elisabeth Krammel, OBR Hartl Heinz, OBI Kevin Schmidt, Pfarrerin Mag. Martina Ahornegger und Pfarrer Mag. Andreas Lechner (v.l.) bei der Grundsteinlegung.Foto: Kaserer

Am Montag erfolgte der offizielle Spatenstich für das neue Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Mandling-Pichl. Mit den Bauarbeiten hat die Firma Steiner aus Radstadt bereits begonnen Die Fertigstellung und offizielle Eröffnung der neuen Heimstätte für die Wehr ist Ende Oktober vorgesehen.
Versteht sich, dass nicht nur die 67 Mitglieder der Feuerwehr Mandling-Pichl unter ihrem Kommandanten HBI Johannes Habersatter und Stellvertreter OBI Kevin Schmidt mit der Neuerrichtung große Freude haben, sondern auch die Stadt Schladming, die, so Bürgermeisterin Elisabeth Krammel, auf die Sicherheit in ihrer Gemeinde großen Wert legt. Sie konnte zur Grundsteinlegung auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Unter ihnen LAbg. Bürgermeister Armin Forstner, Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Heinz Hartl, Abschnittskommandant Benjamin Schachner, Kommandanten der Feuerwehren aus Schladming, Untertal-Rohrmoos, Ramsau sowie Bürgermeister und Kommandanten aus dem benachbarten Pongauer Raum.
Bürgermeisterin Krammel betonte in ihrer Ansprache, dass die Investition eine für die Zukunft sei. Ihr Vorgänger Jürgen Winter, so Krammel, ist am Zustandekommen maßgeblich beteiligt. Man sprach bei ihm um Unterstützung für ein neues Tanklöschfahrzeug vor, das 2020 zu erwarten ist, kam dann aber dahinter, dass dieses im bisherigen Rüsthaus nicht unterzubringen ist. Die weiteren Verhandlungen zur Errichtung eines neuen Rüsthauses folgten und konnten auch dank der Grundbesitzer Steiner und Kogler/Schmidt positiv abgeschlossen werden, wie Jürgen Winter mit etwas Stolz berichtete.
HBI Johannes Habersatter führte aus, dass die FF Mandling-Pichl am 1. Februar 1928 durch Alois Kogler gegründet wurde. Sie war damals im salzburgischen Teil der Ortschaft beim Geringer untergebracht. 1962 wurde in Mandling das bisherige Rüsthaus errichtet, dass in Folge auf Grund gestiegener Anforderungen immer wieder erweitert werden musste.  Bis 1937 war die Wehr in den Salzburger Verband eingegliedert.
LAbg. Armin Forstner merkte an, dass es nicht alltäglich sei, dass man über den Förderwunsch für ein neues Einsatzfahrzeug zu einem neuen Rüsthaus komme. Die Bemühungen von Wehr und Gemeinde führten jedoch zum Ziel. Die FF Mandling-Pichl ist auch wegen des Geschehens auf der B 320 stark gefordert. Bereichskommandant Heinz Hartl dankte Altbgm. Winter und seiner Nachfolgerin Elisabeth Krammel sowie dem Gemeinderat Schladming für ihren Einsatz und gratulierte der Wehr zum erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen.
"Mit Gott fang an, mit Gott hör auf - das ist ein guter Lebenslauf!" Die Segnung nahmen Dechant Mag. Andreas Lechner und Pfarrerin Mag. Martina Ahornegger vor. Umrahmt wurde die Grundsteinlegung mit Liedern von Kindern des Kindergartens und der Volksschule Mandling-Pichl.
Die Planung des Rüsthausneubaues erfolgte von Dipl.-Ing Rene Höflehner. Das neue Rüsthaus wird über zwei Ebenen errichtet und hat eine verbaute Fläche von 330 Quadratmeter. Neben der Garage für drei Fahrzeuge finden Aufenthalts- und Seminarräume, Technik-, Lager-, Umkleide- und Sanitärräume ausreichend Platz. Mit der Errichtung werden ausschließlich heimische Firmen betraut. Für das gesamte Bauvorhaben sind über 1,2 Millionen Euro veranschlagt.

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