Gesundheitszentrum Admont: Erste Verträge sind nun fixiert

Fachärzte und Allgemeinmediziner werden schon bald in das Primärversorgungszentrum in Admont einziehen. Foto: o. K.

Neue Einrichtung eröffnet planmäßig im Herbst. Welche Fachrichtungen man künftig im neuen Primärversorgungszentrum in Admont anbieten kann, wird sich schon in den kommenden Wochen entscheiden. Manche Ordinationen sind bereits fix besetzt, für andere befindet man sich im Gespräch mit interessierten Ärzten. Noch im Juni startet die nächste Ausschreibung. 30 Primärversorgungszentren soll es bis 2025 steiermarkweit geben. Eines davon eröffnet in Admont auf dem Areal des Benediktinerstiftes. Und das planmäßig in diesem Herbst. Aktuell befinde man sich noch in Bewerbungsgesprächen mit interessierten Mietern, heißt von Seiten des Stiftes Admont, das als Erbauer und Betreiber des neuen Gesundheitszentrums fungiert. "Einige Stellen sind schon fix vergeben", informiert PR-Chef Mario Brandmüller. Konkret handelt es sich dabei um die Bereiche Psychotherapie, Geburtshilfe und Massage. Mit einer Gynäkologin, einem Physiotherapeuten und einer Logopädin befinde man sich derzeit in der Endphase der Verhandlungen, so Brandmüller. Je ein Facharzt für Augenheilkunde, Innere Medizin, Kinderheilkunde und HNO sind für zwei Time-Share-Praxen vorgesehen. Diese Praxisgemeinschaft ermöglicht es Ärzten unterschiedlicher Fachrichtung, Leistungen zu fest vereinbarten Zeiten in Admont anzubieten.   Ausschreibungen laufen Parallel zu den fortgeschrittenen Bewerbungsgesprächen werden die Stellen weiterhin ausgeschrieben. "Bis alle Verträge unter Dach und Fach sind, wollen wir weiterhin Ärzte motivieren, sich für Admont zu interessieren", so der PR-Chef, der sich dabei neben Fachärzten auch an Allgemeinmediziner wendet. Derzeit befinden sich zwei interessierte Hausärzte in Verhandlung mit GKK und Ärztekammer. Ein konkretes Ergebnis erwartet man schon in den nächsten Wochen. "Egal wie die Verhandlungen auch verlaufen, die Grundversorgung wird auf jeden Fall gegeben sein. Diese Gespräche entscheiden lediglich darüber, ob das Primärversorgungszentrum als Praxisgemeinschaft selbstständiger Ärzte oder als Ambulatorium mit angestelltem Personal geführt wird", betont Brandmüller.  Nicht nur in den Gesprächen, sondern auch in der Errichtung des Gebäudes befindet man sich auf der Zielgeraden. Aktuell wird am Innenausbau gearbeitet, der Ende September fertiggestellt wird.  Versorgung verbessern "Unser Ziel ist es, die medizinische Versorgung nicht nur zu erhalten, sondern nachhaltig zu verbessern", sagt Stift-Wirtschaftsdirektor Franz Pichler, der in Zukunft auch eine Erweiterung des Angebots im Gesundheitszentrum Admont für möglich hält. "Uns ist es wichtig, ein Mehr im Vergleich zu früher zu schaffen. Das wird Admont langfristig aufwerten und hoffentlich Familien einladen, hier ihren Lebensmittelpunkt zu bilden, was auch den Zuzug von neuen qualifizierten Arbeitskräften bedeuten kann. Schließlich ist eine gute medizinische Grundversorgung ein wesentlicher Bestandteil für das Gedeihen einer Region".

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