235 Teams zünden ihre Oldtimer

Als ältestes Auto wird Alexander Schaufler seinen 107 PS starken Ballot Rennwagen an den Start der 27. "Ennstal-Classic" bringen.

Auch im Zeitalter der E-Autos lebt das Interesse und die Leidenschaft für das Blech der frühen Jahre so heftig wie nie zuvor: Nicht weniger als 235 Autos bis zum Baujahr 1972 werden am 25. Juli in Gröbming die "Ennstal-Classic", Österreichs bedeutendste Oldtimer-Rallye, unter die Räder nehmen.
Nicht weniger als 49 Marken - darunter viele, die es längst nicht mehr gibt - werden unter 18 Nationen aufgeteilt, unter anderen mit Piloten aus Finnland, den USA, Australien, Italien, Mexico, Russland, Griechenland, Slowenien, der Schweiz und Deutschland.
Das älteste Auto, das die Startnummer #1 trägt, ist ein Ballot Rennwagen, der 1920 in Indianapolis Siebenter wurde, 1921 gewann Jules Goux mit diesem herrlichen Fossil aus der heroischen Zeit der Automobil-Geschichte, den Grand Prix von Italien. Heute sitzt Alexander Schaufler im Cockpit des 107 PS starken Boliden.
Mit 43 Autos hat Porsche im Starterfeld die höchsten "Marktanteile", gefolgt von 26 Jaguar, 21 Alfa Romeo, 13 Mercedes-Benz und 11 Austin Healey. Weiters stehen acht Ferrari am Start und solche Exoten wie Bugatti, Bentley, Iso Rivolta, Nash, SIATA, Squire, Tatra, Daf, Devin, Plymouth oder der Russische GAZ-Rennwagen von Siegfried Wolf. Dr. Wolfgang Porsche wird die Phalanx der Porsche aus dem Stuttgarter Werks-Museum mit seinem Navigator Dr. Günther Horvath anführen.
Erfreulich, dass in der Epoche I (1924 bis 1934) 19 Autos genannt haben, nicht weniger als sieben Damenteams in der Auslage stehen und auch der Nachwuchs mit acht Teams um die "Vredestein Youngster Trophy" konkurriert.
Wie sagt der fünffache Le-Mans-Sieger Derek Bell: "Für mich die schönste Rallye der Welt."

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