Montag, 23. Oktober 2017

Trieben saniert seine historische Taverne

Viel Arbeit wartet, um die historische Taverne wieder in Triebens "erstes Haus" zu verwandeln. Bereits im nächsten Jahr soll die Sanierung abgeschlossen sein.

Die Sanierung der historischen Taverne wurde im Gemeinderat von Trieben immer wieder aufgegriffen. Nun ist es entschieden. Das Gebäude soll schon im nächsten Jahr eine Arztpraxis enthalten und wird nun um 1,5 Millionen Euro bezugsfertig gemacht.
Das Sorgenkind von Trieben hieß wohl lang Zeit "Taverne". Das hat sich nun geändert. Denn das im 17. Jahrhundert errichtete Gebäude soll durch eine Generalsanierung zu altem Glanz gelangen und sich vom Sorgenkind zum Vorzeigeprojekt verwandeln. 1,5 Millionen Euro nimmt die Stadtgemeinde Trieben dafür in die Hand. "Der Gemeinderat hat die Aufnahme eines Darlehens beschlossen, das bereits auch von Seiten des Landes genehmigt wurde", so Bürgermeister Helmut Schöttl. Kürzlich wurde zum feierlichen Spatenstich geladen, zu dem sich auch der stellvertretende Landeshauptmann Michael Schickhofer eingefunden hatte.  Da das Haus unter Denkmalschutz steht, muss die Grundstruktur der Taverne erhalten bleiben. Strenge Auflagen gibt es auch in der Gestaltung der Fassade. Sie soll an den ursprünglichen Zustand angepasst werden. Die Fertigstellung ist zu Sommerbeginn des nächsten Jahres geplant. Dann soll die "Taverne" die Ordination einer praktischen Ärztin enthalten. "Wir freuen uns, dass Frau Dr. Stütz die in Trieben ausgeschriebene Planstelle eines praktischen Arztes übernommen hat", sagte Schöttl. Die Praxis wird im ersten Stock entstehen und zwar in den einstigen Räumlichkeiten der Musikschule, die in das Schulzentrum verlegt wurde. Auch der Alpen- und der Fischereiverein werden Unterkunft in der Taverne finden, die nach abgeschlossener Sanierung wohl wieder "Triebens erstes Haus" sein wird.

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