Der Ennstaler - RSS Feed - Nachrichtenarchiv http://www.derennstaler.at Der Ennstaler, unabhängiges Wochenblatt für das gesamte Ennstal, Paltental, Liesingtal, Salzkammergut und Salzburg de-de Wallig, Ennstaler Druckerei und Verlag GmbH http://ennstaler.hand-fuss.com/derennstaler/img/derennstaler_logo.jpg Der Ennstaler http://www.derennstaler.at Feigheit reloaded  Es war wohl das am wenigsten ambitionierte Sparpaket Europas, jenes Flickwerk, das Hals über Kopf an einem Thermenwochenende entstanden ist. Und jetzt hat es den Anschein, als ob die Regierung nicht einmal den Mut hätte, dieses Minipaket umzusetzen. Dabei sind die Einsparungen geringer als die Kosten des Wählerbestechungspaketes 2008, durch das ja Dinge wie Hacklerpension und Abschaffung der Studiengebühren erst entstanden sind.

Leider scheint es in Österreich eben unmöglich, gewissen Lobbys einen Beitrag zur Sanierung des Staates abzuringen. Wenn wir uns im Rest Europas umsehen, stehen wir mit dieser extremen Realitätsverweigerung weitgehend alleine da. Rundum werden den Staatsdienern Nulllohnrunden oder Gehaltskürzungen verordnet, das Pensionsantrittsalter wird erhöht, Renten werden gekürzt, Hunderttausende Posten in der Verwaltung werden gestrichen und wirklich massiv auch Massensteuern erhöht. Und trotzdem ist es weitgehend ruhig, weil die Menschen die Notwendigkeit der Maßnahmen akzeptieren.
Übrigens ist auch eine große Mehrheit der Österreicher für einen Sparkurs, jedenfalls gibt es laut Umfragen keine nennenswerten Einwände gegen das präsentierte Minisparpaket. Dass sich die Regierung jetzt von einigen Gruppen trotzdem an den Verhandlungstisch zerren lässt, ist eine gefährliche Drohung. Es wird wohl wieder nachgebessert und wir lernen, dass jene die sich aufregen nicht sparen müssen. Wenn die Regierung wirklich für alles zu feig ist, hätte sie das Budget übrigens auch vor den Wahlen präsentieren können. Armes Österreich, die Pleite rückt näher.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-feigheit-reloaded.html
Verkehr beunruhigt Bürgermeister Auslöser für diesen Vorstoß der drei Bürgermeister aus dem Mittleren Ennstal waren sicher die monatelangen massiven Behinderungen auf der B 320 im Bereich Wörschach, die viele Verkehrsteilnehmer bis hin zu Lkw veranlasst hatten, großräumig über die Landesstraßen von Lassing über Aigen und Irdning oder umgekehrt auszuweichen und nun aus Gewohnheit diese Route trotz abgeschlossener Arbeiten beizubehalten.

Raimund Hager, dessen Anrainer in seiner Gemeinde mit den Ortsteilen Ketten, Ortszentrum und im Westen mit Schlattham von diesem überdimensionalen Aufkommen betroffen sind, kritisierte das Vorgehen der Baubezirksleitung, die keine der südlich der Enns gelegenen Gemeinden im Vorfeld über die zu erwartenden monatelangen B-320-Behinderungen informiert hatte. Auf den Verkehrsfluss behindernd würden auch die keineswegs optimal gesteuerten Ampelphasen durch Liezen wirken. Er verstehe die Verärgerung der Anrainer und sieht Abhilfe nur in rascher Entscheidung für den Ausbau der Trasse zwischen Liezen und Trautenfels sowie des Kreisverkehrs Trautenfels. Für ihn wie auch für die beiden Bürgermeisterkollegen Stangl und Titschenbacher ist eine 7,5-Tonnen-Beschränkung auf dem Landesstraßenteil zwischen Selzthal-Melzen und Pruggern durchaus wünschenswert.
Die Lassinger Bewohner sind nach Aussage von Fritz Stangl nicht in diesem Ausmaß von dieser rapiden Frequenzzunahme betroffen wie Aigen und Irdning, da die Landesstraße entlang des Mitterberges in weniger dicht verbautem Gebiet verläuft und erst im Westteil Richtung Döllach dichtere Siedlungsteile berührt. Franz Titschenbacher hat bereits auf seinem Irdninger Gemeindegebiet am sogenannten Kreuzbühel mittelbar vor der westlichen Zentrumszufahrt automatisierte Verkehrszählungen veranlasst, die alarmierende Zahlen auswiesen. Als Flaschenhals in seinem Ortsgebiet ist beispielsweise das Straßenstück zwischen Haus Baumgartner im Osten und dem Geschäft Höpflinger im Zentrum auszumachen – dieses sorgt beim derzeitigen Verkehrsaufkommen permanent für Stausituationen in beiden Richtungen.
Beim Pressegespräch am Donnerstag der Vorwoche im Irdninger Gasthof „Hirschenwirt“ waren neben örtlichen Anrainern auch Bewohner von Schlattham anwesend, die ihrer Sorge über diese sprunghafte Zunahme des Verkehrsaufkommens Ausdruck gaben.
Von Seiten der drei Bürgermeister wurde abschließend betont, dass eine Resolution an die zuständigen Stellen als erste Maßnahme verfasst werde, in der die verantwortlichen Stellen in Bezirk und Land dringend aufgefordert sind, die geeigneten Neubaumaßnahmen auf der B 320 raschest in Angriff zu nehmen.
15.11.2010 aktuelles/archiv/verkehr-beunruhigt-buergermeister.html
Erfolgreiche Literaturtage auf der Pürgg Mit Kreativität und Offenheit der Sprache konnten die Literaturtage Pürgg ein eindrucksvolles Zeichen setzen.

Vor den Bildern der Künstlerin Henrike Anna Zellweger und begleitet von den Klängen dreier „Broadlahner“, wurden die Literaturtage am 23. Oktober im historischen Pfarrhof Pürgg eröffnet. Nach dem kompetenten Vortrag des Grazer Germanisten Gerhard Fuchs zur gegenwärtigen Lage und Entwicklung der Literatur las Günther Freitag Prosa aus „Brendels Fantasie“, Gertrude Grossegger aus Dachstein- und Rom-Gedichten und Martin Kubaczek aus Texten zum Verkündigungsmotiv vor der Projektion von farbigen Splittern und Details aus den beschriebenen Renaissancegemälden. Mit einer eindrucksvollen Lesung Josef Winklers aus seiner Novelle „Roppongi. Requiem für einen Vater“ endete der erste Lesungstag.
Der zweite Literaturtag stand ganz im Zeichen der Ergebnisse der Schreibwerkstätte. Schülerinnen und Schüler der Volksschule Unterburg und der Hauptschule Stainach trugen ihre mit den Autoren Gertrude Gross¬egger und Bodo Hell entwickelten Texte vor. In geschickt choreographierten Auftritten, zwischen denen Sonja Vucsina als Koordinatorin die Verbindungen schuf und im wahrsten Sinne des Wortes die Fäden knüpfte, erzielten sie mit einfachen Mitteln eindrucksvolle sprachliche Effekte, die Fantasie der Resultate war erstaunlich und beeindruckend. Sowohl Schüler wie Lehrkräfte und Autoren waren mit ganzer Intensität und Begeisterung dabei, das zahlreich erschienene Publikum genoss die erfrischenden Auftritte sichtlich.
Das Schlechtwetter forderte eine leichte Adaption der Lesewanderung am Montag vergangener Woche, was den Reiz der Idee nicht minderte. Gemeinsam ging es zu einer Vielzahl von Kurzlesungen an ungewöhnlichen Orten wie Schweinestall, Autohaus, Felsenstüberl oder Schlosskapelle. Einer der Höhepunkte dabei war die Mundart-Lesung von Heinz Dietmayer im Altersheim in Unterburg vor Menschen, deren Sprache und Empfinden er so offen und berührend wiedergeben kann. Dietmayer war am Nationalfeiertag, dem letzten Tag der Veranstaltung, nach Gedichten und Prosa von Kurt Kopetzky nochmals im Pfarr¬hof zu hören, ihm folgte eine neue Erzählung aus dem Almtagebuch von Peter Gruber, dessen Bedeutung als literarischem Chronisten der Dachstein-Region Bodo Hell in seiner Einleitung unterstrich.
Auf höchstem Niveau im doppelten Wortsinn war dann die Schlussveranstaltung mit Bodo Hell, der mit dem Geiger Toni Burger ein kongeniales Duo bildete. Beide sind sie den Sommer über Hüter auf der Alm, der eine am Dachstein, der andere im Toten Gebirge. Ihnen gelang das scheinbar Unmögliche, nämlich die kommunizierende Verbindung von alpiner Erfahrung, Volks- und Hochkultur, von virtuosem Sprachspiel, Klang und Lautexperiment bis hin zu einem Text, der einen konkreten Missbrauchsfall in einem kirchlichen Institut zum Thema machte.
Den Abschluss des Kulturherbstes „verPÜRGGt“ bildet der Vortrag „Von Kreuzzügen, Katzen und Mäusen: Die Kirchen der Pürgg als (kunst-)historisches Problem“ von Wilhelm Deuer heute, Freitag, dem 5. November um 19 Uhr im Pfarrhof Pürgg. Eintrittskarten sind bei der Gemeinde Pürgg-Trautenfels (Tel. 03682/22911-3) oder beim Kaufhaus Heidi Schlömmer in Pürgg erhältlich.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-erfolgreiche-literaturtage-auf-der-puergg.html
Verein „Lebenswertes Schladming“ ist nun offiziell Insgesamt 62 Mitglieder sind dem Verein „Lebenswertes“ Schladming“ bereits beigetreten. Vor wenigen Tagen wurde nun der offizielle Startschuss mit der Generalversammlung gegeben, die in der Ferienanlage „Vital“ stattfand.

Zum Obmann des Vereines wurde der Initiator und langjährige ORF-Redakteur Werner Handlos gewählt. Dem Verein liegt es am Herzen, Schladming „lebenswert“ zu erhalten. Die letzten Entwicklungsjahre haben ein Entfernen vom Prestige des „Bergstädtchens“ deutlich gemacht. Mit konstruktiver Kritik will man dazu beitragen, dass die Lebensqualität bei neuen Projekten entsprechend berücksichtigt wird und negative Entwicklungen in Hinkunft vermieden werden können.
Werner Handlos berichtete als Vorsitzender des Proponentenkomitees über die getroffenen Arbeiten zur Vereinsanmeldung und zeigte sich erfreut, dass die Vereinsgründung und erste Aktivitäten auf so großes positives Echo gestoßen sind. Mit dem Naturwissenschaftler Univ.-Prof. Dr. Franz Wolkinger wurde das Thema der Baumsanierung und mit dem Architekten DI Guido Strohecker jenes der Stadtplanung besprochen. Schon diese ersten Aktionen zeigten, dass man nicht einfach gegen Projekte und Handlungen ist, sondern Facetten aufzeige, wie es alternativ besser gemacht werden könnte und Schladming trotz Fortschritt, Auf- und Ausbau eine lebenswerte Stadt bleiben kann. So wurde von der Gemeinde zugesagt, das angeregte Baumpflegekonzept zu erstellen.
Sorge bereite den Verantwortlichen des Vereines „Lebensraum Schladming“, dass zeitweise eine Dunstglocke vor allem in den Wintermonaten über Schladming stehe, was auf eine schlechte Luftgüte hinweise. Trotz Nahwärme müsse man weitere Maßnahmen treffen, um zu einer Reduzierung von Feinstaub zu kommen. Luftgütemessungen sollen den Status aufzeigen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Verkehr. Durch neue Einfahrten in die Stadt und Abfahrten von der Umfahrungsstraße wird das Verkehrsaufkommen vor allem im östlichen Bereich der Stadt massiv ansteigen und man wisse bis heute nicht, wie der Verkehr in das Zentrum weitergeleitet werden wird und welche Maßnahmen es dazu gebe. Die Bevölkerung vor allem in diesem Bereich ist verunsichert. Da die Zeit drängt, appelliert der Verein an die Stadtverantwortlichen die Bevölkerung über die weiteren Planungen und Realisierungsvorschläge zu informieren.
Vorrangig für den Verein ist in der nächsten Zeit die Gewinnung weiterer Mitglieder. Man will Sprecher der „kleinen Bürgerinnen und Bürger“ sein und sich derer Sorgen und Anliegen annehmen. So gelte es etwa auch, einen weiteren Ausverkauf Schladmings hintanzuhalten und dafür einzutreten, dass sich Schladmingerinnen und Schladminger auch in 20 Jahren „ihre Stadt“ noch leisten und darin wohlfühlen können.
In den Vorstand des Vereines wurden neben Werner Handlos als Obmann noch RR Heinz Fererberger als Obmannstellvertreter, Wolfgang Pitzer als Schriftführer, DI Karl-Heinz Hinrichs als Schriftführerstellvertreter, Klaudia Pachernegg als Kassier und Gernot Sieder als Vorstandsmitglied gewählt. Weitere Informationen über den Verein und die Beitrittsanmeldung sind im Internet unter www.lebenswertes-schladming.at zu finden. Erreichbar ist der Verein per E-Mail unter info@lebenswertes-schladming.at.
15.11.2010 aktuelles/archiv/verein-lebenswertes-schladming-ist-nun-offiziell.html
SV Rottenmann – ASC Rapid Kapfenberg 4:1 (2:1) Fußball kann manchmal ziemlich grausam sein, diese bittere Erfahrung mussten auch die jungen Kapfenberger vor 100 Zuschauern im Paltenstadion machen.

Von Beginn an beherrschten sie die Heimischen nämlich nach Belieben und erarbeiteten sich so Chancen im Minutentakt. Schon nach zwei Minuten hätte es 0:1 stehen müssen, doch Lucas Hauser im Tor der Rottenmanner reagierte bei einem Schuss von Sallahi aus kürzester Distanz großartig. Guetz und Sallahi ließen die SVR-Verteidigung großteils schlecht aussehen, doch zum Glück für die Kalander-Elf agierten die Gäste sehr verspielt und gingen auch mit ihren zahlreichen hochkarätigen Chancen zu fahrlässig um. Erst nach 16 Minuten kamen die Gastgeber das erste Mal gefährlich vor das Tor der „Rapidler“ und prompt traf Manuel Sumann zur 1:0-Führung. Am Spielverlauf änderte dieses Tor aber wenig, denn Kapfenberg machte weiterhin das Spiel und Rottenmann schoss das Tor. In der 27. Minute war es abermals Manuel Suman, der ein ideales Zuspiel von Emanuel Schalk zum 2:0 verwertete. Nur zehn Minuten später wurden auch die Gäste für ihre Offensivbemühungen belohnt, Guetz schloss einen schönen Angriff über die rechte Seite zum 2:1-Pausenstand ab.
Auch nach dem Seitenwechslel sahen die Zuschauer ein unverändertes Bild: Kapfenberg spielte wie aus einem Guss und Rottenmann hatte dem nicht viel entgegenzusetzen. Die einzige Gefahr beim SVR ging von dem nicht zu haltenden Sumann aus, der zum Teil nur durch Fouls zu stoppen war. Kapfenberg witterte ob der Schwäche der Hausherren natürlich die Chance und drückte auf den Ausgleich, doch der sollte einfach nicht gelingen. Mit Niki Gruber und Pejcinovic versuchte SVR-Trainer Kalander mehr Ordnung ins Spiel zu bringen, was aber nur mäßig gelang. Einzig Suman überzeugte voll und ganz, denn mit seinem Kopftor zum 3:1 in der 84. Minute sorgte der stark spielende Stürmer für die Vorentscheidung in der Partie. Nach diesem dritten Gegentreffer war auch bei den Gästen die Luft draußen und so mussten sie in der Schlussminute auch noch das 4:1 durch den eingewechselten Niki Gruber hinnehmen.
Vater des doch glücklichen Sieges war zweifelsohne Manuel Suman, der dem Spiel mit drei Toren seinen Stempel aufdrückte. Um morgen, Samstag, beim Tabellenschlusslicht in Schladming (Beginn 14 Uhr) bestehen zu können, bedarf es wohl einer gravierenden Leistungssteigerung. Zu diesem letzten Auswärtsspiel findet eine Schlachtenbummlerfahrt statt – Anmeldungen dazu sind bei Hannes Danklmaier, Tel. 0650/9259079, möglich.
15.11.2010 aktuelles/archiv/sv-rottenmann-asc-rapid-kapfenberg-4-1-2-1.html
Antiverwaltungsreform Eigentlich erleben wir gerade die Zeit einer historischen Chance. Uns allen ist bewusst, dass wir in nächster Zeit den Gürtel enger schnallen müssen und nach der Wiener Wahl im Oktober steht zwei Jahre lang keine nennenswerte Wahl an. Selbst die populistischste Regierung müsste daher nach der Wahl eine ordentliche Verwaltungsreform auf den Tisch legen können, die wirklich zu merklichen Einsparungen führt. Wir sind aber in Österreich, und da sieht das bekanntlich ein wenig anders aus.

Denn dass gerade in der jetzigen Phase das Ansinnen kommt, auch noch die Bundeslehrer in die Macht der Geldvernichtungsmaschine Bundesländer zu verschieben (zahlen darf natürlich der Bund), würde in anderen Staaten wahrscheinlich zur Einweisung in eine geschlossene Anstalt führen. Doch während alle anderen mit Nulllohnrunden, Steuererhöhungen, Verwaltungsreformen und Einschnitten ins Sozialsystem versuchen ihre Länder vor dem Ruin zu bewahren, liegt bei uns der Fokus auf künstlicher Steigerung der Ausgaben, um in den Bundesländern schwarze und rote Lehrer- und Direktorenjobs besser verteilen zu können.
Mit den eigentlich Betroffenen, nämlich den Schülern beziehungsweise den Studenten, hat das Ganze natürlich nichts zu tun. Es geht ja in Österreich schon seit Jahrzehnten nicht darum, eine gut ausgebildete Jugend zu haben. Das ist zwar der wichtigste Faktor in der Zukunft, aber interessiert eben einen österreichischen Politiker kein bisschen. Schon gar nicht, wenn er auf einem Bundesländerthron sitzt.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-antiverwaltungsreform.html
Spatenstich für neues LKH Bad Aussee Auf Einladung der KAGes wurde am Montag dieser Woche der Spatenstich für das neue LKH Bad Aussee am Lerchenreither Plateau vollzogen. Bei der Feier waren zahlreiche Politiker, die Führungsriege der KAGes sowie die zuständigen Planer und Bau-Verantwortlichen anwesend. Auch die Bevölkerung zeigte großes Interesse – sie durfte jedoch nicht ins Festzelt.

Obgleich der 6. September für alle Einwohner des Ausseerlandes ein Freudentag hätte sein sollen, hinterließ er bei vielen engagierten Bürgern, die bei der Spatenstichfeier dabei sein wollten, einen herben Nachgeschmack. Die Öffentlichkeit war bei der Feier nämlich nicht erwünscht, in das Festzelt kam nur, wer auf der langen Namensliste zu finden war. Aus Protest verließen so rund hundert Personen aus Bad Aussee und Umgebung noch während der im Zelt stattgefundenen Festreden das Areal.
Im Festzelt konnte Moderator Prim. Dr. Dietmar Kohlhauser zahlreiche Ehrengäste begrüßen, bevor Betriebsdirektorin Wera Spiegel-Senghas mit einem alten russischen Sprichtwort („Nicht das Haus ehrt den Hausherren, sondern dieser das Haus“) sich gemeinsam mit den Festgästen auf die Fertigstellung des Hauses am 15. Mai 2013 freute. Medizinvorständin Dr. Petra Kohlberger von der KAGes gab einen kleinen Einblick in die geplanten Aktiviäten, noch bevor das neue Spital bezogen wird.
Finanzvorstand Ernst Fartek erklärte dann das Bauvorhaben an sich. „Das Spital wird so gebaut, dass alle künftigen Herausfoderungen abgedeckt werden“, so Fartek, der damit unter anderem auch den geplanten Gesundheitspark ansprach.
Investitionsvolumen 28,4 Mill. Euro
Laut Fartek soll rund um den 15. Mai 2013 die Eröffnung des Hauses über die Bühne gehen. Das Investitionsvolumen beträgt 28,4 Mill. Euro, wobei schon jetzt knapp 8,4 Mill. Euro in die Vorbereitung geflossen sind. „Die KAGes bittet die Patienten sowie die Mitarbeiter am LKH Bad Aussee noch um zweieinhalb Jahre Geduld, dann kann man in das neue Gebäude übersiedeln. Das CT-Gerät wird übrigens nicht übersiedeln, „da werden wir gleich eines der nächsten Generation anschaffen“, kündigte Fartek an.
Gesundheitslandesrätin Dr. Bettina Vollath sieht im Neubau des Spitals mit der Verbindung des Klinikums Bad Aussee sehr große Synergien. Nach einer kurzen Erklärung über die Umsetzung des Programmes für das Ausseer Spital stellte sie auch das Pilotprojekt „Gesundheitszentrum“ vor, das als zweiter Standort nach Mürzzuschlag in Bad Aussee umgesetzt werden soll. Für Vollath sollen noch heuer die ersten beiden Schritte zur Umsetzung dieses „Gesundheitszentrums“ gesetzt werden. „Das Gesundheitssystem hat sich am Menschen zu orientieren und nicht umgekehrt“, so Vollath, die im Gesundheitszentrum auch eine Art Anlaufstelle sieht, die es den Bürgern ermöglichen soll, sich über die umfassenden Möglichkeiten zum Thema Gesundheit und Genesung zu informieren, da diese Einrichtung als Schnittstelle zwischen den Patienten und allen Instituten und Einrichtungen rund um dieses Thema dienen soll. Zum Abschluss dankte sie allen Mitwirkenden, die dazu beigetragen haben, dass Bad Aussee ein neues Spital bekommt und stellte fest, dass ein „derartiges Projekt von der Bevölkerung getragen werden muss.“
Mit einer Einladung zu einem Buffet mit Musik einer sechsköpfigen Abordnung der Musikkapelle Bad Aussee klang die wichtige Spatenstichfeier am Lerchenreither Plateau aus.
15.11.2010 aktuelles/archiv/spatenstich-fuer-neues-lkh-bad-aussee.html
Altbürgermeisterclub im Unteren Ennstal Ein abwechslungsreicher Ausflugstag führte die ehemals bestimmenden Gemeindeoberhäupter ins Untere Ennstal nach Landl. Die Alt-Mandatare verbanden die Reise in den Osten des Bezirkes mit ihrer Generalversammlung und der Neuwahl des ABC-Präsidenten.

Den Auftakt zu diesem Mitgliedertreffen bildete ein Besuch im Österreichischen Forstmuseum Sylvanum. Präsident Franz Huber führte selbst eine Gruppe durchs Haus, während Geschäftsführerin Mag. Veronika Frank mit ihrer Teilnehmergruppe gemütlich im Clementiduck startete. Sicher ein Erlebnis mit Erinnerungswert für die langgedienten Gemeindefunktionäre der Region – waren sie doch alle in waldreichen Gegenden tätig.
Als nobler und großzügiger Gastgeber erwies sich anschließend Hermann Berger, seines Zeichens Chef und Inhaber des gleichnamigen neu ausgebauten Autohauses in Landl mit großer Niederlassung auch in Liezen. Nach einer Betriebsführung lud der Unternehmer zu einem Imbiss, bei dem der Gastgeber auch den amtierenden Landler Bürgermeister Bernhard Moser begrüßen konnte. Das Seniorenzentrum der Volkshilfe in Landl war ein weiterer Besuchspunkt. Dort stellte Hausleiterin Ingrid Lorbek ihre Senioreneinrichtung vor und führte die herzlich begrüßten Besucher gastfreundlich durch das Haus. Die von der Region besonders gut angenommene Einrichtung „Freizeitpark Landl“ im Gemeindeteil Mooslandl zeigte Franz Huber in einem Rundgang mit all ihren Einrichtungen für die Erholung und Entspannung Suchenden. Seit 15 Jahren ist sie für das gesamte Gebiet eines der wichtigsten Freizeitreviere.
Nach dem Mittagessen im Gasthof „Mooswirt“ tagte dort auch die statutengemäß abzuführende Generalversammlung der ABC-Vereinigung. Der bisherige Präsident Franz Huber schlug den ehemaligen Niederöblarner Bürgermeister Walter Greimeister als Nachfolger vor. Dieses noch eher junge ABC-Mitglied, das in seiner Gemeinde nun als Amtsleiter tätig ist, wurde in einstimmiger Wahl zum „frischen“ ABC-Präsidenten bestellt.
Nach diesem offiziellen Teil nutzte Altbürgermeister Adi Huber die Gelegenheit und sammelte beim gemütlichen Ausklang unter der ABC-Kollegenschaft Spenden für seine Sherpa¬freunde in Nepal. Die gesamte ABC-Runde war der einhelligen Auffassung, dass die seit 1990, also seit 20 Jahren, bestehende Altbürgermeisterrunde auch weiterhin über Parteigrenzen hinweg für Meinungsaustausch, gute Zusammenarbeit und Geselligkeit stehen möge.
15.11.2010 aktuelles/archiv/altbuergermeisterclub-im-unteren-ennstal.html
Neuer Pfarrer für das Große Sölktal Die Pfarren des Großen Sölktales, St. Leonhard und St. Nikolaus, können auf eine wechselvolle Pfarrergeschichte zurückblicken.

Von 1994 bis 2004 sowie von 2007 bis 2009 war Johannes Glawogger Seelsorger. Dazwischen war P. Siegmund Peschl tätig. 2009 wurde der Subprior des Stiftes Admont, P. Winfried Schwab, gebeten, für ein Jahr als Provisor zu wirken. Er tat das neben seinen Admonter Aufgaben mit großem Engagement und Einfühlungsvermögen. Obwohl diese Lösung nur für ein Jahr zugesagt war, hoffte die Bevölkerung auf eine Verlängerung. Im Juni erreichte das Sölktal dann die Nachricht, dass P. Winfried Abschied nehmen wird und P. Jeremias Müller längerfristig Pfarrer in Großsölk und St. Nikolai wird. Die Einführungen des neuen Seelsorgers erfolgen durch Vizedechant Mag. Edmund Muhrer morgen, Samstag, dem 11. September um 19 Uhr in St. Nikolai und am Sonntag, dem 12. September um 10.30 Uhr in Großsölk.
P. Jeremias stammt aus dem Südwesten Deutschlands, dem Saarland. Er hat 1986 sein Wirtschaftsabitur gemacht, und ab 1988 in Mainz Religionspädagogik studiert, von 1990 an in Trier Theologie und Philosophie sowie ein paar Semester Psychologie. 1996 wurde er nach dem Diplom in Theologie zum Diakon und ein Jahr später zum Priester geweiht. Als Kaplan und Vikar war der Theologe in Rheinland-Pfalz und im Saarland tätig, bevor er von 2003 bis 2009 als Schulpfarrer und Religionslehrer in Gymnasien seinen Dienst tat. P. Jermias ist Gestalttherapeut und Gestaltpädagoge. Im Vorjahr trat P. Jeremias als Novize in das Stift Admont ein und wurde ein Jahr von Novizenmeister P. Winfried begleitet. Am 29. August legte er die zeitliche Profess ab. Seiner Qualifikation entsprechend, hat ihm die Stiftsleitung verantwortungsvolle Aufgaben übertragen. Sie umfassen die Leitung des im Aufbau befindlichen Geistlichen Zentrums „Karfanaum“ und die Schulseelsorge am Stiftsgymnasium. Da sich diese Tätigkeiten auf die Werktage beschränken und er mit Dia¬kon und Pastoralassistent Wolfgang Griesebner in den Sölktalpfarren einen hauptamtlichen Mitarbeiter hat, kann P. Jeremias die Zusatzaufgabe des Pfarrers im Großen Sölktal übernehmen. Die Verabschiedung von P. Winfried Schwab wird am Sonntag, dem 19. September um 10.30 Uhr beim Pfarrfest in St. Nikolai begangen.
15.11.2010 aktuelles/archiv/neuer-pfarrer-fuer-das-grosse-soelktal.html
FC Veitsch – SV Haus 0:1 (0:0) Auch Veitsch konnte den Erfolgslauf des SV „Dach-Steiner“ Haus nicht stoppen und so führen die Enns¬taler die Unterligatabelle weiterhin ohne Niederlage an.

Die Dujmusic-Elf spielte munter drauf los und kam so von Beginn an zu guten Chancen. Christoph „Pedro“ Knollmullner lief perfekt in einen Lochpass von Gabrijel Zovko, doch dessen Hereingabe fand leider keinen Abnehmer. Wenige Minuten später kam es zu einer Kopie der ersten Chance. Diesmal wollte Knollmullner den Ball selbst im gegnerischen Gehäuse unterbringen – bei diesem Versuch wurde er aber im Strafraum gefoult. Den dafür verhängten Elfmeter verwertete Gabrijel Zovko trocken ins rechte untere Eck. In der zweiten Halbzeit prolongierten die Hauser ihre gute Leistung vor der Pause. Einige diskussionswürdige Entscheidungen des Schiedrichters „verhinderten“ aber das beruhigende 2:0 für die Gäste. So gab er bei einem aus Sicht der Gäste lupenreinen Foul im Strafraum nicht Elfmeter, sondern zeigte Gabrijel Zovko für die „Schwalbe“ Gelb. Weitere gute Angriffe wurden dann wegen äußerst fraglichen Abseitsentscheidungen unterbunden. So kam Veitsch besser ins Spiel und die Hauser Hintermannschaft stand für kurze Zeit unter gehörigem Druck. Die Ennstaler hielten jedoch bis zum Schluss mit großem Kampfgeist und Einsatzwillen entgegen und brachten so verdient die nächsten drei Punkte ins Trockene.
Morgen, Samstag, kommt es in Haus zum Bezirksderby gegen Trieben (Beginn 17 Uhr).
15.11.2010 aktuelles/archiv/fc-veitsch-sv-haus-0-1-0-0.html
Das Geld liegt auf der Straße Wenn der seltene Fall eintritt, dass Österreich bei einem europäischen Ranking ganz vorne steht, ist das in aller Regel kein gutes Zeichen. So auch beim jüngsten Vergleich, wie viel Geld die einzelnen Staaten für Subventionen ausgeben, bei dem Österreich als Spitzenreiter ausgeworfen wurde. Bei genauerem Hinsehen stellt man allerdings fest, dass sich der Staat zum größten Teil selbst subventioniert und nur ein bescheidener Teil bei den Bürgern ankommt.

Die Zuschüsse für den Verkehr (primär ÖBB) und das Gesundheitswesen zeigen ja nur, dass wirtschaftlich nicht tragfähige Gebilde entstanden sind, die trotz riesiger Zuschüsse stabil am Rand des Bankrotts dahin steuern und eindeutig dem Staat zuzurechnen sind. Diese beiden Bereiche machen immerhin mehr als die Hälfte der Subventionen aus, den Rest teilen sich primär Landwirtschaft, Unternehmen und Wohnbauförderung.
Auch in diesen Gebieten herrscht wohl Handlungsbedarf. Die Wohnbauförderung verdient ihren Namen ohnehin nicht mehr, da sie ausschließlich als Spielgeld für die Bundesländer dient, die sie je nach Geschmack zum Löcher stopfen oder spekulieren verwenden. Die anderen Bereiche führen häufig dazu, dass nur investiert wird, um die Förderung zu bekommen, was volkswirtschaftlich absolut sinnlos ist. Zusammenfassend wäre daher eine radikale Senkung der Subventionen ein Gebot der Stunde. Das Geld brauchen wir ohnehin dringendst, und so leicht ist es nirgends anders zu bekommen.
15.11.2010 aktuelles/archiv/das-geld-liegt-auf-der-strasse.html
Ein Mautflüchtling unter 4225 Fahrzeugen Im gesamten Steirischen Salzkammergut, im Ennstal sowie in Oberösterreich formierten sich in den letzten Monaten Bürgerinitiativen, um den Schwerverkehr von der Bundesstraße 145 zu verbannen. Gefordert wird eine 3,5-Tonnagebeschränkung, um die ungeliebten „Mautflüchtlinge“ endlich los zu werden. Ende Juni führte das Kuratorium für Verkehrssicherheit dazu eine Verkehrszählung an der Salzkammergut-Bundesstraße durch – die Ergebnisse daraus, die jetzt auf dem Tisch liegen, sind mehr als überraschend.

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit führte die Verkehrszählung, verbunden mit einer Lkw-Fahrer-Befragung, am 30. Juni in Tauplitz/Klachau durch. Die Ergebnisse sind mehr als überraschend und nehmen den Bürgerinitiativen viel Wind aus den Segeln: Innerhalb von neun Stunden ratterten 4225 Fahrzeuge über die Salzkammergut-Bundesstraße B 145. Der Anteil an schweren Kraftfahrzeugen (über 7,5 Tonnen) betrug 10,7 Prozent und setzte sich aus 147 Lkw, 32 Bussen, 83 Lkw mit Anhänger sowie 189 Sattelzügen zusammen. Dem gegenüber fuhren 132 Klein-/Leicht- und Schwermotorräder an der Messstelle vorbei, 3591 Pkw sowie 51 Lkw zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen.
Zeitgleich mit der Verkehrszählung wurde eine Befragung der Lkw-Lenker in Bezug auf ihren Ausgangs- und Zielort durchgeführt. So wurden innerhalb der neun Stunden 188 Lastkraftwagen über 7,5 Tonnen angehalten, um diese über den Ort der Be- und Entladung zu befragen. Als Ziel- und Quellverkehrsbereich wurden die Bezirke Liezen und Gmunden definiert.
1 (!) Lkw auf Durchzug
Von allen befragten Schwerfahrzeuglenkern war aufgrund der Ladepapiere nur ein einziger Lkw (!) dem „echten“ Transitverkehr zuzurechnen. Der Fahrer war von Deutschland nach Slowenien unterwegs. Bei 58 Prozent der angehaltenen Lkw befand sich sowohl der Ort der Beladung als auch jener der Entladung im Ziel- und Quellverkehrsgebiet.
Nur einen Ort im Ziel- und Quellverkehrsbereich (entweder Be- oder Entladung) hatten 36,2 Prozent der angehaltenen Fahrzeuge und bei insgesamt zehn Lkw lag sowohl der Be- als auch der Entladungsort außerhalb der Bezirke Liezen und Gmunden.
Bautätigkeit fördert Schwerverkehr
Die subjektive Wahrnehmung der Anrainer an der B 145, dass der Schwerverkehr in den letzten Jahren mehr geworden ist, täuscht nicht. Diverse Großbaustellen wie die GrimmingTherme oder das Jugend- und Familiengästehaus in Altaussee können nicht einfach aus dem Boden gestampft werden. Somit hat sich auch der Verkehr auf der Verkehrsader durch das Steirische Salzkammergut erhöht.
Aber auch tägliche Annehmlichkeiten fördern das Verkehrsaufkommen – sei es der Kaffee zum Frühstück, der wahrscheinlich aus Afrika, Südamerika oder Asien stammt, die Tageszeitung aus der Bundes- oder Landeshaupstadt, für die Morgentoilette die Seife aus Frankreich, die Zahnpasta aus Deutschland und das Parfum aus New York, für das Mittagessen das Olivenöl aus Griechenland, die Spaghetti und der Parmesan aus Italien, die Paradeiser aus Holland und der Wein aus Frankreich, oder für den gemütlichen Abend der Jogginganzug aus Taiwan oder der Pyjama aus amerikanischer Baumwolle. Die Liste könnte man beliebig fortsetzen. All diese Artikel des täglichen Bedarfs lassen sich vielleicht auf den ersten Blick nicht mit einem erhöhten Schwerverkehrsaufkommen auf der B 145 in Zusammenhang bringen – auf den zweiten Blick aber sehr wohl: Wenn nur ein Viertel der knapp 13.000 Einwohner des Ausseerlandes (von Tauplitz bis Altaussee) gerne einen Kaffee zum Frühstück trinkt, müssen rund 23 Kilogramm Kaffee aus Afrika oder Südamerika angeliefert werden, um dieses Bedürfnis auch zu befriedigen.
Ähnlich wie mit dem Kaffee verhält es sich mit nahezu sämtlichen Konsumartikeln, die man nicht gerne missen will: Melonen, Orangen, Grapefruit und Bananen verursachen genausoviel Verkehr wie die tägliche Ausgabe der „Süddeutschen Zeitung“ oder der „FAZ“, wenn man sie gerne am Frühstückstisch liegen haben würde. Alle diese Annehmlichkeiten müssen schließlich irgendwie in das Ausseerland geliefert werden. Und dadurch erhöht sich zwangsläufig der Verkehr.
Unfälle an der B 145
Der steigende Verkehr auf der Salzkammergut-Bundesstraße zieht natürlich eine erhöhte Unfallhäufigkeit nach sich. Die Bundesanstalt für Statistik in Wien zählte im vergangenen Jahr 162 Unfälle am gesamten Verlauf der B 145 (von Trautenfels bis Vöcklabruck), bei den 246 Personen verletzt wurden. Acht Personen wurden bei diesen Unfällen getötet. Bei diesen 162 Unfällen mit Personenschaden waren bei zehn Unfällen schwere Lkw involviert (Lkw über 3,5 Tonnen). Zwölf Personen wurden dabei verletzt, keine getötet.
15.11.2010 aktuelles/archiv/ein-mautfluechtling-unter-4225-fahrzeugen.html
Stainach hatte allen Grund zu feiern Erwartungsvolle Stainacher hatten sich am Samstag-Nachmittag im großen Saal des um- und ausgebauten Volkshauses eingefunden. Die Marktgemeinde hatte zu gleich drei festlichen Anlässen geladen: Einmal zur Übergabe des generalsanierten und erweiterten Volkshauses und Vereinsheimes, dann zum Jubiläum „25 Jahre Markterhebung“ und nicht zuletzt, um sich in aller Freundschaft beim Marktfest zu treffen. Zur musikalischen Durchbegleitung war die Marktmusik Stainach aufgeboten.

Die Grüße von Bürgermeister Christian Danner galten nicht nur den Mitbürgern, den Frauen, Männern und der Jugend seiner Gemeinde, sondern auch Ehrengästen aus der Öffentlichkeit. So konnte er als Gastgeber LAbg. Ewald Persch ebenso willkommen heißen wie dessen Abgeordneten-Kollegen Karl Lackner, den Nachbarbürgermeister von Wörschach, Ing. Franz Lemmerer, ennstal-Vorstand Ing. Wolfram Sacherer, den planenden Architekten DI Peter Pretterhofer sowie RK-Bezirksgeschäftsführer Albin Hubner und PI-Kommandant KI Gerhard Prüggler samt Ehrenringträgern und einigen Gemeinderäten aus 1985, dem Jahr der Markterhebung, dazu natürlich die heute amtierenden Frauen und Männer des Gemeinderates.
Wolfram Sacherer von der „ennstal“ als baubegleitende Institution und Architekt Peter Pretterhofer konnten interessante Details aus dem Baugeschehen beisteuern. So würdigte der ennstal-Vorstand die umsichtige Arbeit seines verantwortlichen Bauleiters Gerhard Scherer, der die 14-monatige Bauzeit begleitete. Für den Architekten eine Gratwanderung, um die Termine einhalten zu können. Peter Pretterhofer wusste gut verständlich seine Planerideen zu interpretieren, nach denen das Bauwerk mit einem Kostenvolumen von 2,443 Mill. Euro verwirklicht wurde. LAbg. Ewald Persch brachte die Grüße von LH Franz Voves, der mit Bereitstellung von Landesmitteln den Bau aus Steuergeldern umfassend gefördert hatte.
In seiner Festansprache blickte Christian Danner zurück in die Jahre der Markterhebung um 1985 und zeigte auf, was sich seit diesen Jahren in der Maresi-Gemeinde zum Positiven verändert hat. Damals bekleidete sein Großvater Dominik Danner das Amt des Bürgermeisters. Nachfolger Sepp Scherer sollte es schaffen, für Stainach die Umfahrung der B 320 zu bekommen und damit Lebensqualität zu gewinnen. Nach seinen Worten zum festlichen Anlass überreichte Christian Danner den Vereinsvertretern die Schlüssel zum Bezug in ihre neuen Räumlichkeiten. Die beiden Pfarrer Dechant Mag. Luis Schlemmer und Mag. Erhard Lieberknecht segneten das Bauwerk.
Der abschließende „Stainacher Marsch“, dessen Text von vielen Anwesenden mitgesungen wurde, war Auftakt für ein gemütliches Marktfest bis in die späten Abendstunden hinein.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-stainach-hatte-allen-grund-zu-feiern.html
„Sportstar 2010“ kommt aus Pruggern Im Wiener Rathaus wurden kürzlich im Rahmen einer großen Gala die „Sportstars 2010“ gekürt. Dabei wurde Natallia Eder aus Pruggern als Behindertensportlerin des Jahres ausgezeichnet.

Unermüdlich läuft Natallia Eder ihre Runden durch Pruggern, betreibt Kugelstoß und Speerwurf am Sportplatz oder stemmt Gewichte in ihrer Wohnung. Viele Beobachter wissen aber nicht, dass sie zu den besten Behindertensportlerinnen Österreichs gehört. Mit ihrem Trainer Charly Mayr stellt sie ihr Können immer wieder bei internationalen Bewerben unter Beweis, zuletzt bei Meetings in Halle, Leverkusen und Botrop in Deutschland, aber auch in Tunesien und Kopenhagen sowie bei den Staatsmeisterschaften in Linz. Die sportlichen Ergebnisse in der Klasse für Sehbehinderte lassen sich sehen: Weltrekord im Speerwurf, österreichische Rekorde im Kugelstoß und Weitsprung sowie das A-Limit für die Weltmeisterschaften 2011 in Neuseeland. Für diese Erfolge wurde Natallia Eder zu Recht als „Sportstar 2010“ ausgezeichnet.
„Es ist schön zu sehen, dass sich mein hartes Training lohnt“, sagte die Mutter zweier Söhne. Trotzdem bleibt ein Wermutstropfen, da Eder ihren Sport zum Großteil aus der eigenen Tasche finanzieren muss: „Es ist sehr schwer Sponsoren und Unterstützung zu finden. Dafür ist der Behindertensport anscheinend zu unbekannt“, so Eder. Dennoch bereitet sie sich nun akribisch für die Weltmeisterschaften vor, denn ein Weltmeistertitel wäre die absolute Krönung ihrer bisherigen sportlichen Laufbahn.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-sportstar-2010-kommt-aus-pruggern.html
Flavia Solva – SC „Knauf“ Liezen 1:5 (0:2) Mit dem höchsten Sieg in der steirischen Landesliga schob sich der SC „Knauf“ Liezen auf den hervorragenden dritten Tabellenplatz vor. Die Stradner-Elf war dem Regionalligaabsteiger in allen Belangen überlegen und bot eine eindrucksvolle Leistung.

Schiedsrichter Altun konnte die Partie erst mit einiger Verspätung anpfeifen, da zum geplanten Spielbeginn ein heftiges Gewitter über dem Raum Leibnitz nieder ging. Dies schien aber die Gäste zu beflügeln, denn bereits in der 1. Minute deutete der erstmals rechts im Mittelfeld aufgebotene Erwin Götzenauer mit einem Schuss knapp über die Latte seine Gefährlichkeit an. In der 6. Minute scheiterte Daniel Haynie aus wenigen Metern Entfernung am heimischen Tormann und zwei Minuten später konnte ein Flavia-Verteidiger bei einem Vorstoß von Fredi Müller gerade noch auf der Linie abwehren. In der 17. Minute fiel dann das längst fällige 1:0 für die Enns¬taler. Christian Stangl brachte von der rechten Seite einen Freistoß ideal nach links und der aufgerückte Dumitru Pirvu erzielte in der Folge mit einem flachen platzierten Schuss ins kurze Eck seinen ersten Treffer im SC-Dress. Mitte der ersten Halbzeit hatte Flavia-Tormann Kappel bei einem Freistoß von Christian Stangl größte Mühe und auch den Nachschuss von Martin Neuper konnte der Goalie nur auf Raten bändigen. Sekunden vor dem Pausenpfiff brachte Daniel Habeler einen idealen Stanglpass von links zur Mitte und der am Fünfer stehende Daniel Haynie verwertete dieses Zuspiel trocken zum 2:0.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit tauchte Haynie plötzlich alleine vor dem gegnerischen Tor auf, doch leider zog der Stürmer das Leder knapp am rechten Pfosten vorbei. In der nächsten Viertelstunde plätscherte das Spiel ohne besondere Höhepunkte dahin, ehe die Grün-Weißen wieder einen Zahn zulegten. In der 64. Minute wurden die Bemühungen der Gäste belohnt, als Erwin Götzenauer nach einem schönen Zuspiel von Martin Neuper mit einem flachen Schuss ins lange Eck das 3:0 erzielte. Der Torschrei der wiederum zahlreich mitgereisten SC-Fans war noch nicht verstummt, als abermals Erwin Götzenauer auf 4:0 erhöhte. Nach einem Foul am eingewechselten Julian Pachler – er kam für den verletzten Daniel Habeler – zirkelte Fredi Müller den Freistoß in den Strafraum und Götzen¬auer erzielte per Kopf sein zweites Tor an diesem Tag. In der 75. Minute gelang den Südsteirern durch Schwarzbauer der Ehrentreffer. Doch bereits fünf Minuten später stellte Martin Neuper den alten Toreabstand wieder her. Nach einer herrlichen Flanke von Müller schlenzte der Ex-Bundesliga-Kicker den Ball aus kurzer Distanz zum Endstand von 5:1 ins Netz.
Morgen, Samstag, steht für den SC Knauf Liezen das Heimspiel gegen Fürstenfeld auf dem Programm (Beginn 18 Uhr). Die Oststeirer haben in der vergangenen Runde gegen Fehring den ersten Saisonsieg eingefahren und kommen dadurch sicher mit einigem Selbstvertrauen ins Ennstal. Leicht wird es für die Gäste jedenfalls nicht, denn nach dem tollen ersten Herbstdrittel sind die Grün-Weißen natürlich weiter siegeshungrig und wollen sich mit einem vollen Erfolg im Spitzenfeld etablieren.
15.11.2010 aktuelles/archiv/flavia-solva-sc-knauf-liezen-1-5-0-2.html
Zahltag ohne Hoffnung Auch wenn sich die wahlkämpfenden Regierungsparteien mit ihren Ideen bis zum 10. Oktober nicht aus dem Keller wagen, man kann nach den kleinen Vorgeplänkeln, die so an die Öffentlichkeit geraten, schon erahnen, was sich bei der Budgeterstellung gegen Jahresende abspielen wird. Es wird wohl ein Kampf bis aufs Messer werden, denn beide Parteien scheinen nur einen Generalangriff auf die gegnerische Klientel im Köcher zu haben, während von Strukturreformen weit und breit keine Rede ist.

Dabei ist eigentlich seit Jahren bekannt, dass unser horrendes strukturelles Defizit primär aus völlig unhaltbaren Schieflagen bei Verwaltung, Gesundheits- und Pensionssystem herrührt. Es liegen auch Hunderte Vorschläge am Tisch, an welchen Rädern man drehen müsste, um zu zukunftssicheren und finanzierbaren Lösungen zu kommen. Allein, das scheint die Regierungsparteien nicht wirklich zu interessieren und es ist zu befürchten, dass sich dies auch nach den beiden herbstlichen Landtagswahlen nicht ändern wird.
Vielmehr wird es wohl einen Schlagabtausch geben, Großgrundbesitzer gegen ÖBB, Reiche gegen Pensionisten, Mittelstand gegen Sozialhilfeempfänger usw. Und am Ende wird allen Geld aus der Tasche gezogen, das dorthin fließt, wo es eigentlich weggenommen werden müsste: Zu den Ländern, in die Verwaltung, in unnötige Spitalsbetten und überall sonsthin, wo auf der großkoalitionären Spielwiese noch Geldverschwendungsmöglichkeiten sind. Und in zwei Jahren werden wir uns wieder wundern, warum selbst die neuen Belastungen nicht reichen, um das dann noch höhere strukturelle Defizit zu finanzieren.
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DEFTA hilft Katastrophen-Gemeinden Es gibt ihn seit mittlerweile 23 Jahren und in den ersten Tagen eines jeden neuen Jahres veranstaltet er eine rauschende Ballnacht, um mit dem Erlös daraus Menschen in der Region, die unverschuldet in Not geraten sind, finanziell zu helfen. Die Rede ist vom Gröbminger Verein DEFTA, der am Donnerstag vergangener Woche einmal mehr einen großen Akt der Menschlichkeit setzte.

Die Folgen der Natur-Katastrophe vom 17. Juli waren für die fünf Mitglieder des Vereins DEFTA – Obmann Fritz Zefferer, Andreas Spanberger, Thomas Ferstl, Willi Kuchler und Ing. Mag. Franz Wallig – so etwas wie eine Verpflichtung, den betroffenen Gemeinden Kleinsölk, Stein an der Enns, Pruggern, Michaelerberg und Mitterberg rasch und unbürokratisch zu helfen. „Wir wissen, dass unser Beitrag in keiner Relation zu den enor¬men Schäden, die durch die Natur-Katastrophe verursacht wurden, steht. Trotzdem war es für uns eine Selbstverständlichkeit, unsere Kasse fast zur Gänze zu leeren, um den betroffenen Menschen in den fünf Gemeinden zu helfen“, sagte Obmann Fritz Zefferer – mit seiner Gemeinde Mitterberg selbst betroffener Bürgermeister – bei der Spendenübergabe in der Volksschule Stein/Enns, die bekanntlich seit Wochen den Hilfskräften als Einsatzzentrum dient.
Der Verein „DEFTA“ (Der Einsatz für tragische Anlässe) hat in den beinahe 23 Jahren seines Bestehens rund 200.000 Euro an unverschuldet in Not geratene Menschen in der Region gespendet. „Mit dem Reinerlös aus dem jährlichen DEFTA-Ball und den vielen finanziellen Unterstützungen war und ist es uns möglich, Menschen in der Region unbürokratisch und schnell zu helfen“, so Fritz Zefferer, der auch darauf verweist, dass bei der DEFTA kein einziger Cent für administrative Zwecke oder dergleichen verwendet wird: „Das Geld, das wir durch unsere Aktivitäten und damit durch die Menschen aus der Region einnehmen, kommt ohne Abzüge wieder jenen Personen in der Region, denen damit geholfen werden kann, zugute.“
Für seine Amtskollegen Karl Brandner (Kleinsölk), Albert Trinker (Michaelerberg), Johann Huber (Pruggern) und Fritz Zefferer (Mitterberg) bedankte sich Bürgermeister Albert Holzinger (Großsölk/Stein an der Enns) bei den Mitgliedern der DEFTA für die großartige Hilfe, die er als großen Akt der Menschlichkeit bezeichnete.
In den von der Katastrophe betroffenen Gebieten, vor allem im Kleinsölktal, sind derzeit noch rund 200 Bundesheersoldaten im Einsatz, die Straßen wieder instandsetzen, Brücken bauen oder gefährdete Hänge mit Holzverbauten absichern, um weitere Rutschungen zu vermeiden. Wie hoch der Schaden, der durch das massive Unwetter am 17. Juli verur¬sacht wurde, tatsächlich ist, kann derzeit aber noch nicht abgeschätzt werden.
15.11.2010 aktuelles/archiv/defta-hilft-katastrophen-gemeinden.html
Café „Stefflbäck“ eröffnete in Liezen Zahlreiche Ehrengäste, Freunde, Geschäftspartner und Sportkollegen fanden sich kürzlich zur Eröffnung der Bäckerei und des Café „Stefflbäck“ am Bahnhofweg in Liezen ein.

Mit dem Stammhaus in Haus/E. wurde in Liezen nun bereits das sechs¬te Cafe eröffnet, wobei „Stefflbäck“-Chef Stefan Knapp sen. in seiner Eröffnungsrede betonte, dass es schon immer sein Ziel gewesen sei, in Liezen ein Lokal zu eröffnen. Das Café und die angeschlossene Bäckerei wird von Stefan Knapp jun. und seiner Frau Renate, die als Geschäftsführerin fungiert, geführt. Stefan Knapp jun. konnte zur Eröffnung als Ehrengäste NAbg. Elisabeth Hakel, Bürgermeister Rudi Hakel mit Gattin Heidrun, Vizebürgermeisterin Cilli Sulzbacher sowie den katholischen Pfarrer Mag. Andreas Fischer und den evangelischen Pfarrer Mag. Johannes Hanek begrüßen. Der Hausherr bedankte sich bei allen Firmen für die rasche und exakte Fertigstellung des Lokals und bei allen Freunden für die Unterstützung während des Umbaues. Bürgermeis¬ter Rudi Hakel wünschte der jungen Unternehmerfamilie Knapp alles Gute für die Zukunft und sagte, dass er in dem wunderschönen und mit viel Geschmack eingerichteten Café eine Belebung für die Bezirkshauptstadt Liezen sehe. Die beiden Pfarrer Mag. Andreas Fischer und Mag. Johannes Hanek segneten das neue Lokal und im Anschluss lud die Familie Knapp alle Gäste zu Speis‘ und Trank ein. Das Lokal ist Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr sowie am Sonntag von 7 bis 18 Uhr geöffnet.
15.11.2010 aktuelles/archiv/caf-stefflbaeck-eroeffnete-in-liezen.html
In Rottenmann soll Innenstadt belebter werden Nach zweimonatiger Sommerpause im Gemeinderat von Rottenmann startet die von Vizebürgermeister Helmut Schaupensteiner und seiner „Unabhängigen Liste WIR“ angeregte Arbeitsgruppe „Innenstadtentwicklung“ ihre Tätigkeit.

„Ziel ist die Beschlussfassung neuer Gewerbe-Förderungsrichtlinien“, so der „WIR“-Chef. Er leitet auch das „Wirtschaftsteam Rottenmann“, in dem sich die meisten heimischen Unternehmer organisiert haben. Laut Schaupensteiner, er erreichte bei der Gemeinderatswahl mit seiner erstmals angetretenen Liste aus dem Stand heraus den Rang der zweitstärksten Fraktion im Rathaus, sollen im Einvernehmen mit SPÖ und ÖVP künftig alle neuen Betriebe entlang der Hauptstraße im Bereich Volkshaus-Landeskrankenhaus entsprechend ihren Investitionen mit jeweils 2,5 Prozent der Gesamtsumme des finanziellen Aufwandes, mindestens jedoch mit 1000 Euro, gefördert werden.
Ebenso Unterstützungen gewährt werden müssten bei Grundstücks- oder Gebäudeerwerbungen in Verbindung mit einer Betriebseröffnung. Weitere Überlegungen seien Fördermaßnahmen seitens der Gemeinde bei neu eingestellten Mitarbeitern und Mietkostenzuschüsse für Jungunternehmen. „Ein derartiges Förderprogramm wird in Irdning bereits seit Jahren erfolgreich eingesetzt“, betont Schaupensteiner. Weiters stünden auf der „Wunschliste“ eine Wiederbelebung des Lebensmittelgeschäfts „Nah & frisch“ und die Einrichtung eines „Wohlfühl- und Aktivzentrums“ im Gebäude der seinerzeitigen „Unimarkt“-Verkaufs- und Lagerräume.
15.11.2010 aktuelles/archiv/in-rottenmann-soll-innenstadt-belebter-werden.html
ATV Irdning – SC „Knauf“ Liezen 2:2 (0:1) 1000 Zuschauer sorgten beim Landesliga-Bezirksderby zwischen dem ATV Irdning und dem SC „Knauf“ Liezen für einen würdigen Rahmen und ein tolle Stimmung. Die Fußballfans brauchten ihr Kommen auch nicht zu bereuen, denn sie sahen ein rassiges Spiel mit insgesamt vier Toren.

In der ersten Halbzeit bestimmten die Grün-Weißen großteils das Spielgeschehen, nach dem Seitenwechsel drückten dann die Hausherren aufs Tempo. Die erste Chance in der Partie hatten die Blau-Weißen in der 6. Spielminute, als SC-Schlussmann Jürgen Waldenhofer einen gut angetragenen Schuss von Philip Schnabl nur mit Mühe unter Kontrolle bringen konnte. Fünf Minuten später durften die Gäste aber das erste Mal jubeln: Fredi Müller spielte mit einem „Zuckerpass“ den an der Sechzehnerlinie stehenden Daniel Haynie ideal an und dieser bezwang in der Folge Irdning-Goalie Milan Pastucha mit einem trockenen Schuss zum 1:0 für den SC Liezen. Bereits zwei Minuten später brachte wiederum Müller eine gute Flanke in den Strafraum, doch Thomas Rabl verfehlte das Leder knapp. In der 18. Minute hing der Ausgleich für die Heimischen in der Luft. Jürgen Waldenhofer konnte einen zu scharf angetragenen Rückpass von Erwin Götzenauer nur wegschlagen, Michael Schweiger übernahm den abprallenden Ball sofort, doch Waldenhofer verhinderte das Ärgste. Nach knapp einer halben Stunde konnte die Irdninger Abwehr Daniel Habeler bei einem gefährlichen Vorstoß gerade noch abblocken und drei Minuten später rettete Laci Krizan bei einer tollen Chance von Haynie im letzten Moment. In der 38. Minute blieb die Pfeife von Schiedsrichter Zangerle bei einem klaren Rückpass der Heim-Verteidigung still.
Die erste Chance in der zweiten Halbzeit hatte abermals die Stradner-Elf. Daniel Haynie spritzte in einen zu kurz ausgefallenen Rückpass von Laci Krizan, doch Milan Pastucha bügelte den Fehler des Verteidigers wieder aus. Nun wurden die Irdninger aber stärker und drängten die Gäs¬te mit ihrem aggressiven Spiel in die Defensive zurück. In der 63. Minute erkämpfte sich Philip Schnabl knapp außerhalb des Sechzehners den Ball und erzielte mit einem flachen Schuss ins lange Eck den 1:1-Ausgleich. Sieben Minuten später sorgte erneut Philip Schnabl mit einer Kopie seines ersten Treffers für die 2:1-Führung des Schmid-Teams, als er SC-Torhüter Waldenhofer wiederum mit einem Schuss von der Sechzehnerlinie ins lange Eck bezwang. Die Irdning-Fans rechneten nun natürlich schon mit einem Sieg ihrer Elf, doch in der 82. Minute gelang den Liezenern noch der Ausgleich zum 2:2. Milan Pastucha konnte einen Gewaltschuss von Habeler nur wegschlagen und Haynie staubte souverän zum Endstand ab. In den Schlussminuten drängte sich dann noch Schiedsrichter Zangerle mit zwei umstrittenen gelb-roten Karten in den Vordergrund. Zunächst schloss er den Irdninger Hannes Wallner wegen Ball-Wegschießens aus und in der Nachspielzeit musste auf der Gegenseite Martin Neuper wegen Foulspiels das Feld verlassen.
Auf Grund des Spielverlaufes ein gerechtes Unentschieden, wobei die beiden Doppeltorschützen Philip Schnabl (Foto) und Daniel Haynie der Partie ihren Stempel aufdrückten. Der SC „Knauf“ Liezen empfängt heute, Freitag, Anger (Beginn 19 Uhr) und hofft dabei auf den ersten Saisonsieg. Im Schlagerspiel der Runde muss Irdning bei den punktegleichen Kalsdorfern antreten. Die Teams müssen auf ihre gesperrten Spieler Martin Neuper und Hannes Wallner verzichten.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-atv-irdning-sc-knauf-liezen-2-2-0-1.html
Vorsatz oder Schlamperei? Auf den ersten Blick ist das steuerfreie Kassieren eines Honorars, einer Beratungsleistung oder einer anderen Leistung lupenreine Abgabenhinterziehung. Im Fall der BUWOG stellt sich die Situation freilich ein bisschen komplizierter dar. Es heißt nämlich im entsprechenden Privatisierungsgesetz wörtlich: „Im Zusammenhang mit der Verwertung der genannten Gesellschaften stehende Vorgänge sind von allen bundesgesetzlichen Abgaben befreit“.

Ähnliche Formulierungen waren in der Vergangenheit durchaus üblich, verfolgen aber den Zweck, dass der Staat selbst nicht steuerpflichtig wird und sich quasi selber Abgaben zahlen muss. Die neuerdings verwendete Formulierung liefert allerdings darüber hinaus tatsächlich gute Argumente, keine Steuern für Beratungshonorare zu bezahlen.
Das ist vermutlich nicht gewollt und wurde jedenfalls von der damaligen rot-grünen Opposition übersehen, die ja beim Lesen des Gesetzes laut aufschreien hätte müssen. Im günstigeren Fall ist auch die Regierung über eine schlechte Formulierung gestolpert. Darüber hinaus scheint aber auch nicht ausgeschlossen, dass man die Formulierung absichtlich eingebaut hat, um gewissen Personen steuerfreie Einkünfte zuzuschanzen. Und das wäre ein Skandal, der die ganze Causa in einem noch schieferen Licht erscheinen ließe.
15.11.2010 aktuelles/archiv/vorsatz-oder-schlamperei.html
Riesneralm wächst in die Höhe Eine Schar von Journalisten beteiligte sich auf der Riesneralm bei Donnersbachwald an einer Besichtungsfahrt auf der derzeit riesigen Baustelle und ließ sich von Bergbahnen-Gesellschaft-Geschäftsführer Bürgermeister Erwin Petz über die Investitionen in Höhe von rund sieben Millionen Euro ausführlich informieren.

„Diese außergewöhnliche Erweiterung des Skigebietes wird die vielfach noch als Geheimtipp bezeichnete Riesneralm im wahrsten Sinn des Wortes in weitere Höhen katapultieren“, zeigte sich Petz vom Sinn der verschiedenen zusätzlichen Projekte überzeugt. „Das Wintersportdorado weist mit seinen vier Talabfahrten zu je etwa 900 Metern Höhenunterschied und Längen bis zu sieben Kilometern eine von den Skifahrern bestätigte hohe Attraktivität auf. Und diese Merkmale sind auch im neuen Erweiterungsprojekt enthalten. Derzeit verfügen wir über 25 Pistenkilometer, künftig können wir 30 anbieten, es kommen nämlich 13 Hektar Pistenfläche dazu“, erklärte der Geschäftsführer. Zugleich werde der Hochsitz, das Wahrzeichen der Riesneralm, vergrößert und eine neue Skihütte für die gastronomische Versorgung der Besucher errichtet.
Ebenfalls eifrig gebaut wird an einer zwei Kilometer langen, komfortablen Sechser-Sesselbahn mit Wetterschutzhauben, deren Talstation sich dann auf 1300 Metern Seehöhe befindet. „Dadurch werden zeitweise vorhanden gewesene Kapazitätsprobleme beim bestehenden Lift künftig der Vergangenheit angehören“, betonte Petz. Ein zusätzliches Plus sei, dass die Erschließung auf der Sonnseite erfolgt, damit werde auch das Problem nachmittäglicher „Schattenskilauf“ beseitigt. „Durch die Erschließung eines neuen Höhenbereiches mit zusätzlichen zehn Kilometern an Pisten können auch die Saisonzeiten verlängert und weitere Positionierungen im Trainings- und Rennbereich erreicht werden“, sagte der Geschäftsführer. Deshalb werde auch eine so genannte „Alpine Base“, eine permanente Trainings- und Rennpiste samt einem Gebäude für die Zeitrechnung und einem Aufenthaltsraum, errichtet. Die¬se könne künftig auch für den Breitensport, beispielsweise für Firmenskirennen, genutzt werden. Eine bei derartigen Anlässen bisher erforderliche Sperre mancher Pisten sei dann nicht mehr notwendig. Im Bereich der „Alpine Base“ werde auch das „Ski Movie“ angesiedelt. Dort könnten dann Läufe aufgezeichnet und mit einem Video dokumentiert werden.
„Der Wettbewerb unter den Skigebieten wird immer härter. Dafür müssen wir uns jetzt rüsten“, unterstrich Erwin Petz die Zweckmäßigkeit des kräftigen Investitionsschubes, denn später würde die Finanzierung eines derartigen Großprojektes höchstwahrscheinlich schwieriger sein.
15.11.2010 aktuelles/archiv/riesneralm-waechst-in-die-hoehe.html
„Baustelle Baukultur“ kürte Preisträger Im Sitzungssaal der Marktgemeinde Gröbming fand am Mittwoch vergangener Woche die Preisverleihung für den Fotowettbewerb „gelungen – misslungen“ im Rahmen des regionale10-Projekts „Baustelle Baukultur“ statt.

„Baustelle-Baukultur“-Initiator HR DI Karl Glawischnig konnte dazu gemeinsam mit Hausherrn Bürgermeister Alois Guggi neben den Preisträgern auch mit Dkfm. Agit Wallig-Spanberger und Mag. Franz Wallig zwei Familienangehörige aus dem Hause des Gröbminger Architekturjuwels der 30-er Jahre – dem Wallig-Haus – sowie Baukultur-Interessierte aus der Region willkommen heißen. Mit dabei auch „regionale10“-Intendant Dietmar Sailer und das Jury-Mitglied Arch. DI Gerhard Kreiner aus dem eigenen Gröbminger Architekturbüro.
Der Jury, die in aufwändiger Arbeit die über 150 eingereichten Fotos zu sichten, zu begutachten und die preiswürdigsten auszuwählen hatte, gehörten neben dem Vorsitzenden Univ.-Prof. Dr. Werner Fenz vom Institut für Kunst im öffentlichen Raum auch der Gröbminger Fotograf Laci Seibetseder an. In seinen Grußworten wusste Bgm. Alois Guggi die Brücke von der „regionale-Baustelle“ zu der mit der Fertigstellung des Bades abgeschlossenen und der hoffentlich bald startenden Baustelle Landesfachschule zu schlagen. Für Dietmar Sailer ist „Baustelle“ typisch für die gesamte regionale10 – als permanentes Ändern und Wahrnehmen kultureller, auch zeitgenössischer Befindlichkeit. Karl Glawischnig berichtete von der Bereisung des gesamten Bezirkes und den dabei gewonnenen Erkenntnissen und oft auch neuen Sichtweisen in Richtung vorgefundener Bau-Kultur oder -Unkultur: Signifikant wiedergegeben in vielen der eingereichten Fotografien, in denen sich jedoch die jeweils subjektiven Empfindungen der Fotografierenden spiegeln.
Die vier Hauptpreise gingen an: 1. Hannes Kowatsch aus Irdning für „Brücke Riesach“; 2. Kurt Strohmaier für „Schloss Trautenfels“; 3. DI Florian Resch für „Schwimmbad Pürgg“ und 4. Christoph Huber für „Hohenhaus Tenne“. Weitere Anerkennungspreise gingen an Ing. Martin Kerschbaumer für „Sparmarkt Trieben“, Hannes Kowatsch für „Florianikirche Aigen“, Martin Huber für „Nickelmuseum in der Hopfriesen“ und „Talstation des Golden Jet“, DI Katja Fabian für „Einfamilienhaus Goldbichl Rottenmann“, Helmut Cramer für „Papageiensiedlung Gröbming“, DI Stefan Lasinger für „Telefonzelle Pürgg“ und Thomas Wolkinger für „Admiral Liezen“. Juror Gerhard Kreiner betonte, dass zuvorderst die fotografische Qualität der Bilder bewertet wurde.
Projektleiter Karl Glawischnig als profilierter Ortsbild-Fachmann brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass mit der Gesamtschau „Baustelle-Baukultur“ vielleicht doch auch Bewusstseinsbildung einher gehen könnte, die wiederum befruchtend auf Ästehitik im gesamten Bau-Umfeld wirken könne.
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Schladminger peilt Schauspiel-Karriere an Der Schladminger Ferdinand Seebacher (21) hat im Oktober des Vorjahres in Graz das Studium der Schauspielausbildung begonnen. Sein schauspielerisches Talent konnte man bereits in der Volks- und Hauptschule feststellen. Jetzt wurde sein Talent von Weitra-Intendant Felix Dvorak entdeckt, der ihn auch gleich mit einer Rolle bedachte.

Im Vorjahr absolvierte Seebacher ein Praktikum beim ORF. In der Sendung „Sommerzeit“ lernte er Felix Dvorak kennen, der auf den jungen Schladminger sofort ein Auge warf und ihn gleich, ohne ihn näher zu kennen, bei den Festsspielen auf Schloss Weitra in Niederösterreich für Farkas’ Stück „Adel verpflichtet“ engagierte. Die Hauptrolle in diesem Stück bekleidet Ex-Miss-Austria Christine Reiler (28), die die Gräfin Monselice spielt. Ferdinand Seebacher spielt als Cousin der Gräfin den Liebhaber. Nebenbei ist er mit Requisite und Regieassistenz betraut.
Karl Farkas schrieb das Lustspiel in den 30er-Jahren. Nach 70 Jahren wird es nun bei den Festspielen auf Schloss Weitra wieder aufgeführt. Schon bei der Vorpremiere sah man honoriges Publikum, darunter auch Landesvater Erwin Pröll, der gegenüber Intendant Felix Dvorak und seinem Ensemble nicht mit Lob sparte. Auch bei der Premiere konnten sich viele Kunst-Kenner und -Liebhaber überzeugen. So auch Ex-Minister Karl Blecha, Tausendsassa Dieter Chmelar, Manager Herbert Fechter und ORF-Mann Edi Finger.
Felix Dvorak, der 22 Jahre in Berndorf Intendant war und seit fünf Jahren das Festival auf Schloss Weitra leitet, will aufgrund des Talentes und Könnens Ferdinand Seebacher, der bisher als Rafting-Guide und Skilehrer arbeitete, beim Ennstal-TV moderierte und wenn notwendig auch in der Gärtnerei der Mutter hilft, auch im nächsten Jahr wieder einplanen. Er ist vom jungen Schladminger voll begeistert. Am Programm des Festivals 2011 steht der Schwank in drei Akten von Thomas Brandon „Charly’s Tante“.
Die Kuenringerburg in Weitra wurde Ende des 16. Jahrhunderts in ein Renaissanceschloss umgewandelt. 1994 fand auf Schloss Weitra nach der Totalsanierung die niederösterreichische Landesausstellung statt. Seit fünf Jahren gibt es Sommerspiele auf Schloss Weitra.
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SC „Knauf“ Liezen – SC Kalsdorf 1:1 (0:1) Mit dem 1:1-Unentschieden gegen den Titelfavoriten Kalsdorf blieb der SC „Knauf“ Liezen auch im neunten Heimspiel in Serie ungeschlagen. Mit etwas mehr Glück hätten die Grün-Weißen die Partie vor 500 Zuschauern auch gewinnen können, doch schlussendlich geht das Unentschieden gegen den Titelaspiranten in Ordnung.

Die erste große Chance in dem Match fanden die Gäste vor: Nach einem Freistoß von Simon Dvorsak entschärfte SC-Schlussmann Jürgen Waldenhofer den wuchtigen Kopfball von Kian Kadkhodaei souverän. In der nächsten knappen Viertelstunde wogte das Spiel ohne größere Höhepunkte dahin, ehe die Gäste dann in der 17. Minute jubeln konnten. Nach einem Angriff über die rechte Seite brachte Simon Dvorschak mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Praktisch im Gegenstoß tauchte Daniel Haynie alleine vor dem Gäste-Tormann auf, doch leider vergab der Stürmer diese Großchance. In der 22. Minute blieb die Pfeife von Schiedsrichter Bernd Eigler nach einem klaren Foul an Daniel Habeler im Strafraum stumm. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde die Hausherren immer stärker und drängten so vehement auf den Ausgleich. Nach Vorarbeit von Thomas Rabl fand Daniel Haynie zwei gute Möglichkeiten vor und in der 37. Minute konnten die Gäste bei einem Schuss von Dumutri Pirvu gerade noch auf der Linie abwehren.
Mit dem Wind im Rücken spielte die Stradner-Elf nach dem Seitenwechsel noch druckvoller und bestimmte so klar das Geschehen. In der 52. Minute traf „Maskenmann“ Christian Stangl (Foto) mit einem Gewaltschuss die Latte und Minuten später vergaben Daniel Haynie und Dumutri Pirvu zwei tolle Chancen für die Hausherren. In der 73. Minute fiel dann endlich der verdiente Ausgleich: Nach einem Corner von Fredi Müller köpfelte der aufgerückte Heinrich Wallner unhaltbar zum 1:1 ein. Leider zogen sich die Hausherren nach diesem Tor etwas zurück und so kamen die Gäste in der letzten Viertelstunde wieder besser ins Spiel. SC-Tormann Jürgen Waldenhofer erwies sich in dieser Phase aber als souveräner Rückhalt und machte zwei Topchancen der Gäste zunichte.
Gesamt gesehen war es ein gutes Match, in dem die Grün-Weißen mit ihrer starken Leistung bewiesen, dass sie zu Recht in der Landesliga spielen.
15.11.2010 aktuelles/archiv/sc-knauf-liezen-sc-kalsdorf-1-1-0-1.html
FPKFPBZÖ Man weiß zwar noch nicht mit letzter Gewissheit, ob tatsächlich Konten aufgetaucht sind, auf denen Jörg Haider 5 oder 45 oder wieviele Millionen Euro auch immer gebunkert hat. Aber schon die ersten Kommentare aus seinem Umfeld sind bezeichnend. Sein langjähriger Vertrauter Stefan Petzner weiß zwar rein gar nichts von den Konten, kann aber drei Dinge mit absoluter Sicherheit sagen: Erstens ist es keinesfalls Schmier- oder Schwarzgeld, zweitens sind es sicher Schilling und nicht Euro und drittens ist die ganze Angelegenheit ohnehin eine Hetzkampagne rot-schwarzer Richter und Staatsanwälte. Das nennt man seriöse Aufarbeitung von Sachverhalten.

Ohne Ergebnissen der Ermittlungen vorgreifen zu wollen, scheint all das wohl als etwas kurz gegriffen, zumal sich im Umfeld der ehemaligen FPÖ samt ihrer diversen Nachfolgeorganisationen gerade mehrere Ermittlungsverfahren häufen. Den selbsternannten Law-and-Order-Parteien scheint also doch so manches Ungemach ins Haus zu stehen. Jedenfalls dürfte als Folge der Verfahren von Grasser über Hypo Alpe Adria bis zur Buwog und den aufgetauchten Konten das Saubermannimage der Parteien rechts der Mitte einen nachhaltigen Knacks bekommen. Der Fingerzeig auf die „Altparteien“ wird daher an Wirkung verlieren, was aber leider nicht daran liegt, dass sich diese verbessert hätten. Aber das wäre ja auch zu schön, um wahr zu sein.
15.11.2010 aktuelles/archiv/fpkfpbzoe.html
Post schließt wieder Filialen Der Postämter-Kahlschlag geht weiter, auch im Bezirk Liezen. Derzeit ist man in Öblarn und Bad Mitterndorf auf der Suche nach so genannten Postpartnern.

„Entweder die Gemeinde hilft bei der Suche nach einem Partner oder es wird gar nichts mehr geben. Diese Drohung stand im Raum“, erklärt Ehrenfried Lemmerer, Bürgermeister von Öblarn. Deshalb habe man von der Gemeinde aus auch diesbezüglich gehandelt und sei unter Vorbehalt fündig geworden. In Bad Mitterndorf bewerben sich angeblich drei Geschäfte um eine Partnerfunktion. Wer den Zuschlag bekommt, könnte sich demnächst entscheiden, heißt es aus dem Rathaus.
Wie schon früher bei Postamtskahlschlägen im Bezirk, protestieren wieder einmal die Vertreter aller politischen Parteien. Doch das werde wohl wieder nicht viel bringen, meint ein Großteil der Bevölkerung und erinnert sich an die vergeblichen Bemühungen, beispielsweise die Postfilialen in Ramsau am Dachstein, Haus im Enns¬tal, Stainach und anderen Gemeinden zu verhindern. Es schwirren auch Gerüchte durch die Region, wonach es im Bezirk Liezen bald nur noch „richtige“ Post¬ämter in Liezen, Bad Aussee und Schlad¬ming geben soll. Alle anderen Filialen würden schrittweise durch Partnerbetriebe ersetzt werden, vor¬ausgesetzt es finden sich überall solche.
In Österreich werden insgesamt 800 Postämter zugesperrt. In der Steiermark sind es laut derzeitigem Plan neun. Außer Öblarn und Bad Mitterndorf müssen auch noch Kumberg, Eggersdorf, Schwanberg, Langenwang, Neuberg an der Mürz, Stadl an der Mur und Leoben-Göss „daran glauben“.
„Am besten, es tragt jeder seinen Brief oder sein Packerl gleich selber zum Empfänger. Aber dann braucht die Post auch ihre vielen Direktoren auch nicht mehr“, kommentiert ein bisher eifriger Kunde dieser früher einmal jeder Dorfgemeinschaft zugänglichen öffentlichen Einrichtung die seit Jahren zu registrierende Schließungswelle wohl nicht ganz zu Unrecht.
15.11.2010 aktuelles/archiv/post-schliesst-wieder-filialen.html
Grimming-Symposium in Irdning Vier bereits arrivierte Künstler, drei Männer und eine Frau, standen heuer im Rahmen des Grimming-Symposiums vor ihren Marmor- oder Holz-Rohlingen und schufen mit Hammer, Meißel und Flex aus dem harten Stein oder mit der Motorsäge und anderen Holzwerkzeugen aus klobigen Stämmen ihre Skulpturen, die heute, Freitag, dem 6. August an ihre öffentlichen Aufstellorte im Gemeindebereich verbracht werden.

Heidi Tschank, die künstlerische Leiterin des Symposiums, ist im Ort keine Unbekannte mehr. Bereits über Jahre hinweg leitet die in Wien und im Burgenland ansässige Künstlerin die¬se Bildhauerwochen. Das von ihr bevorzugt bearbeitete Grundmaterial ist Stein. Mit ihr an diesem Material tätig ist auch die aus Bratislava/Slowakei stammende Bildhauerin und Kunsterzieherin Prof. Dr. Mag. Jaroslava Anna Fabrici, ihr Mann Ass. Prof. Jan Sicko dagegen hatte sich hier in Irdning dem Holz verschrieben. Am selben Grundstoff arbeiteten neben ihm der bulgarische Bildhauer Dobrin Dobrevski aus Sofia und der Deutsche Matthias Münch aus Oelma südlich von Berlin. Das Ergebnis ihrer Arbeiten seit dem 16. Juli wird am heutigen Freitag-Nachmittag an den bereits vorausbestimmten Plätzen im Gemeindegebiet aufgestellt. Am Dienstag der Vorwoche hatte Kulturreferent und Bürgermeister Franz Titschenbacher die Kunstschaffenden und die am Symposium teilnehmenden Anfänger – erwachsene Schülerinnen und Schüler – zu einem lockeren Abend am Bauhof geladen. Heidi Tschank hatte nämlich in diesen drei Wochen zusätzlich zu der von ihr wahrgenommenen künstlerischen Leitung fünf Interessierte mit praktischen Tipps und Anleitungen in ihre Kunstrichtung Bildhauerei eingeführt und unterwiesen. Bürgermeister Franz Titschenbacher, der in Nachfolge von Ing. Herbert Gschweitl das Kulturreferat leitet, nahm dieses kleine Fest als Gelegenheit wahr, dem lange Jahre als umsichtigen und kreativen Kulturreferenten der Gemeinde Tätigen einmal zu danken und ihm als kleines Zeichen der Wertschätzung ein Präsent zu überreichen mit der Bitte, auch weiterhin dem Kulturbetrieb der Gemeinde mit seiner Erfahrung verbunden zu bleiben.
Kulturreferent Bgm. Franz Titschenbacher verwies in seinen Grußworten an die Gäste des Abends auf die am Freitag, dem 13. August, an der Schule Raumberg beginnende „Sommerakademie“ in deren Rahmen die Kunsterzieher Prof. Alfred Rossi, Friedl Wicke und Lukas 7 in den Techniken Bildnerische Grundlagen, Aquarellmalerei und Aktzeichnen vortragen werden.
15.11.2010 aktuelles/archiv/grimming-symposium-in-irdning.html
Zweite 8er-Sesselbahn auf der Planai Am vergangenen Freitag fand die umfangreiche, behördenrechtliche Bauverhandlung für das nächste große Baulos der Planai-Bahnen statt – die „Mitterhaus 8er-Sesselbahn“.

Mit der neuen Anlage, die mit einer Förderleistung von 3200 Personen pro Stunde die stärkste Sesselbahn der Steiermark werden wird, rundet das Unternehmen die heurigen Bauvorhaben – mit der neuen Talstation „Planet-Planai“ und einem neuen Speicherteich beträgt das Investitionsvolumen 26 Millionen Euro – ab.
Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), Sachverständige, Planer, Grundeigentümer sowie als Bauherr die Planai-Hochwurzen-Bahnen kamen nach zweitägiger Verhandlung zu einem positiven Ergebnis. Bereits am Montag dieser Woche wurde mit den Bauarbeiten begonnen, damit rechtzeitig im Dezember auf der 250 m breiten Mitterhaus-Piste nach Herzenslust gecarvt werden kann.
Verhandlungsleiterin Mag. Marianne Fritz vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie führte umsichtig und kompetent durch den Verhandlungsmarathon. Dazu Planai-Chef Ernst Trummer: „Es ist nicht selbstverständlich, ein so großes Baulos in so kurzer Zeit durchzuführen. Besonderer Dank gilt den Grundbesitzern für das gute Einvernehmen.“
Die leistungsfähigste Sesselbahn der Steiermark mit einer Förderleistung von 3200 Personen pro Stunde wird die beiden bestehenden Schlepplifte ersetzen. Natürlich verfügt die Anlage über den Komfort von getönten Wetterschutzhauben sowie einer Sitzheizung. Auch für die bevorstehende Ski-WM 2013 spielt diese Anlage eine wichtige Rolle, weil die dortigen Pistenflächen auch trotz WM uneingeschränkt für den touristischen Skilauf zur Verfügung stehen. Durch die günstige Höhenlage der Talstation von über 1500 m Seehöhe wird die neue Anlage auch schneesicher sein.
15.11.2010 aktuelles/archiv/zweite-8er-sesselbahn-auf-der-planai.html
ATV Irdning – KSV-Amateure 3:2 (1:1) Mit einem knappen Sieg gegen Titelmitfavorit Kapfenberg Amateure startete Irdning erfolgreich in die neue Saison.

Die Elf von Trainer Andres Schmid erwies sich letztendlich als kompaktere Mannschaft und landete so einen nicht unverdienten Sieg. Der Führungstreffer der Gäste in der 23. Minute durch einen verwandelten Elfmeter von Lukas Sadler brachte die Blau-Weißen zwar kurzfristig durcheinander, doch nach dem schnellen Ausgleichstreffer durch ein Eigentor von Christian Gollner übernahmen die Heimischen das Kommando. Nach dem Seitenwechsel konnte Irdning die optische Überlegenheit dann auch in Tore umsetzen. In der 56. Minute sorgte Philip Schnabl nach einem Corner mit einem herrlichen Kopfball ins Kreuzeck für den Führungstreffer zum 2:1 und eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff erhöhte Michael Schweiger mit einem Bombenschuss aus gut 20 Meter für das 3:1. Der Anschlusstreffer von Michael Gregoritsch in der 78. Minute – der Sohn von Kapfenberg-Trainer Werner Gregoritsch überhob Irdning Goalie Milan Pastucha gefühlvoll – war nur mehr Ergebniskorrektur.
Kommenden Dienstag, dem 10. August, gastiert der ATV Irdning im ers¬ten Auswärtsspiel der neuen Saison beim FC Fehring (Beginn 19 Uhr). 
15.11.2010 aktuelles/archiv/-atv-irdning-ksv-amateure-3-2-1-1.html
Klassenkampf Dass es vor den Wiener Wahlen keine konkreten Maßnahmen zur Budgetsanierung geben wird und daher auch kein Budget, steht ja inzwischen fest. Auch eine Pensionserhöhung wird es vorher nicht geben (was darauf hindeutet, dass es gar keine gibt, sonst würde man sie vor der Wahl machen) und auch jedes sons¬tige politische Vorhaben ist uns eben vor Wahlen nicht zuzumuten. Wir sind praktisch in der permanenten politischen Sommerpause, aber nur, was die Arbeit betrifft. Denn der Wahlkampf ist schon voll im Gange.

Speziell die SPÖ macht beinahe täglich neue Steuervorschläge, die wenig überraschend nicht ihre eigene Klientel betreffen, sondern ausschließlich Neid, Missgunst und Unzufriedenheit schüren sollen. Vergraulen kann man damit kaum einen Wähler, denn wenig überraschend gehören großgrundbesitzende Spekulanten, die neben ihrem Stiftungsvermögen mindestens 300.000 Euro im Jahr verdienen, nicht zur Stammklientel der SPÖ. Dass es solche Personen allerdings auch außerhalb der SPÖ-Wählerschaft nicht ausreichend gibt, um ein Budget zu sanieren, wird sich im Herbst schmerzhaft herausstellen.
Jedenfalls werden die wenigen Nettozahler, die unsere Wählerbestechungsmaschinerie noch am Laufen halten, wieder einmal die Verlierer der Reform sein, sofern man die kommenden Steuererhöhungen ohne Strukturänderungen als solche bezeichnen kann. Der echte Verteilungskampf wird allerdings ausbrechen, wenn man den Leistungswilligen nichts mehr wegnehmen kann, weil sie es satt haben, die Dämlichen zu sein, die alles bezahlen, und sich dafür noch tagein-tagaus von überbezahlten Berufspolitikern beschimpfen lassen müssen, die weder bis drei zählen können noch je in ihrem Leben mit eigener Arbeit Geld verdient haben.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-klassenkampf.html
Samstag-Nacht kam die Katastrophe ins Kleinsölktal Nicht nur das beliebte Wanderziel zur rechten Hand am Talschluss geriet in den späten Abendstunden des vergangenen Samstag unter die Schlamm- und Geröllmassen. Das explosionsartige Aufbrechen einer Verklausung richtete genauso schwere Schäden im Tal – in Stein an der Enns – an und verwandelte den halben Ort in eine Schlammwüste.

Die Ereignisse, die sich am vergangenen Samstag zwischen 18.30 Uhr und 24 Uhr vor allem in der Kleinsölk und Stein an der Enns sowie in Gott sei Dank doch etwas abgemilderter Form in Pruggern, Gröbming, Michaelerberg, Mitterberg und St. Martin am Grimming abgespielt haben, sind zum Glück ein Novum für die Enns¬taler Region – blieben wir doch bisher von Unwetter-Ereignissen dieses Ausmaßes verschont. Dem bereits am Sonntag-Morgen tagenden Krisenstab mit Bezirkshauptmann Josef Dick, seinem Katastrophenreferenten Hans-Peter Scheb, Landes-Katastrophenreferent Kurt Kalcher, Feuerwehr-Bezirkskommandant Gerhard Pötsch, Bezirks-Polizeikommandant Herbert Brandstätter, Baubezirksleitung-Chef Gerhard Taschler, Bezirks-Rettungskommandant Albin Hubner sowie den Bürgermeistern von Kleinsölk, Großsölk, Pruggern, Gröbming, St. Martin, Michaelerberg, Mitterberg und einem Bundesheer-Offizier eröffnete sich ein dramatisches Szenario. Das einzige, aber wichtigste Positive am Ereignis: Menschen kamen bislang nicht zu Schaden.
Berichten des Kleinsölker Bürgermeisters Karl Brandner zufolge hatten die massiven Starkregen-Sturzbäche die Berghänge in der Breitlahnalm unterschwemmt und ganze Hänge ins Tal gerissen. Ähnliches spielte sich im Gebiet der Tuchmoaralm ab – nur nicht derart fatal wie im Gebiet Schwarzensee-Breitlahn. Um 21.30 Uhr erreichte nach Bruch einer Verklausung im Oberlauf des Sölkbaches eine Flutwelle Stein an der Enns und überschwemmte die Ortsteile Kohlstattsiedlung, Winkelmühle, Schulsiedlung und Hermann-Koller-Siedlung über einen halben Meter hoch. Für Bürgermeister Albert Holzinger und vor allem für die betroffenen Bewohner dramatische Stunden.
Erste Sichtungsflüge mit Bundesheer-Helikoptern zeigten Mitgliedern des Krisenstabes in groben Zügen das vorläufige Ausmaß der Naturkatastrophe. „Das bislang grüne Breitlahntal schien sich zur schmutzig gelbbraunen Wüste gewandelt zu haben. Die Breitlahnalm selbst vor dem Schwarzensee war allseitig von Geröll und Schlamm umflutet“, berichtete Bezirkshauptmann Josef Dick. Beim ersten Erkundungsflug musste erkannt werden, dass in den Gebieten Schwarzensee und Breitlahnalm über 30 Personen eingeschlossen sind, die¬se Zahl sollte sich später nach oben hin auf 60 Menschen erhöhen. Bereits am Sonntag-Vormittag war von Rotkreuz-Seite der Großunfallzug der Sondereinsatzgruppe nach Stein/Enns beordert wurden und mit Hilfe der Bundesheer-Hubschrauber wurden 55 Eingeschlossene – Erwachsene und Kinder – zum Rotkreuz-Stützpunkt Gröbming ausgeflogen. Zum Einsatz mit insgesamt 60 RK-Helfern kam auch das RK-Kriseninterventionsteam samt Notarzt.
Neben dem Haupt-Schauplatz der Ereignisse im Kleinsölktal und Stein/Enns wurden im Sattental im Gemeindegebiet Pruggern fünf Brücken weggerissen und die Gemeindewasserleitung auf einer Länge von 100 Meter unterbrochen. Für die Versorgung der Bewohner musste eine Notlösung mit Tankwägen gefunden werden. In der Gemeinde Gröbming trat der Winklbach über die Ufer und richtete schwere Schäden an. Ein Feuerwehr-LKW kam unter die Wassermassen, vier Gemeinde-Garagen ebenfalls. In der Gemeinde St. Martin waren alle drei Katastralgemeinden betroffen. Neuralgische Punkte hier: Die Geschiebesperre in Diemlern mit Überflutung der B 320, in Tipschern war der Laisingbach über die Ufer getreten, überschwemmt Gehöfte und B-320-Unterführungen samt darunter liegenden Feldern. Der Lengdorfbach überflutete Teile der Zufahrtsstraßen. Im Paltental auf Triebener Gemeindegebiet brach ein Teil der Kaiserau-Landesstraße im Bereich Dietmannsdorf ab und Keller wurden überflutet.
In diesen Tagen und Nächten seit der Katastrophennacht haben die Einsatzkräfte von Feuerwehren und zuletzt von Seiten des Bundesheeres Gewaltiges geleistet. Auch das Rote Kreuz bewährte sich mit seinem Krisenmanagement bestens und die Bezirksverwaltungsbehörde mit ihrem Chef Josef Dick und Referent Hans-Peter Scheb organisierte professionell die Hilfemaßnahmen. Jetzt ist für alle Betroffenen wichtig, aus Landes- und Bundesmitteln die enstprechenden Hilfeleistungen zu erfahren, um existenziell bedrohliche Folgen abzumildern. Der Schaden wird letzten Informationen zufolge auf mindestens 10 Millionen Euro geschätzt. Die Natur der zerstörten Almgebiete wird selbst geraume Zeit brauchen, sich wieder zu regenerieren.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-samstag-nacht-kam-die-katastrophe-ins-kleinsoelktal.html
Sommerakademie im Stift Admont Seit vergangenen Sonntag ist das Stift Admont Austragungsort der Internationalen Sommerakademie, die am kommenden Mittwoch, dem 28. Juli, endet. Insgesamt haben sich 26 Studierende aus aller Welt – sie stammen aus elf Nationen – zu dieser instrumentalen Fortbildung in den Fächern Violine, Viola, Cello, Flöte, Klavier und Kammermusik im Kloster eingefunden.

Am kommenden Sonntag, dem 25. Juli um 10 Uhr begleiten die Studierenden die Messfeier in der Stiftsbasilika und am Montag, dem dem 26. Juli, kann um 18 Uhr bei freiem Eintritt im Kleinen Festsaal die Generalprobe für das Schlusskonzert miterlebt werden.
Im Schlusskonzert am Dienstag, dem 27. Juli um 19.30 Uhr wird für an klassischer Musik Begeisterte das Ergebnis der Sommerakademie hörbar gemacht. Das finale Konzert der 26 internationalen Teilnehmer wird im Kleinen Festsaal des Stiftes gegeben. Konzertkarten sind im Stift Admont an der Museumkasse erhältlich.
Ein weiteres Konzert, unabhängig von der Sommerakademie, findet im Rahmen des Arcana-Festivals St. Gallen im Stift Admont statt. Am Samstag, dem 31. Juli um 18 Uhr gibt der Geigenvirtuose Ernst Kovacic unter der Intendanz von Peter Oswald ein exklusives Konzert in der Stiftsbibliotheak Admont. Hier ist allerdings die Anzahl der Plätze begrenzt. 
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Jubiläum beim Alpenverein Stainach Am Sonntag, dem 1. August, veranstaltet der von Dipl.-Ing. Martin Fritz geführte Alpenverein Stainach am Spechtensee bei Wörschachwald den bereits traditionellen Almkirtag. Zugleich feiert man das Jubiläum „50 Jahre Spechtensee-Hütte“. Und als Draufgabe wird daran erinnert, dass die Stainacher ÖAV-Sektion seit nunmehr 90 Jahren besteht.

Am Beginn des Beisammenseins steht eine Bergmesse. Für musikalische Stimmung sorgen die Marktmusikkapelle Stainach und die „Holter Buam“. Zudem gibt es ein abwechslungsreiches Kinderprogramm. Ab 15 Uhr steigt eine Tombola mit ansehnlichen Preisen, wie ein Grimming-Rundflug, ein Steirer-Bike und vielen anderen. Mit frischen Steirerkrapfen, Holzknechtnockerln samt Krautsalat, Grillspezialitäten und Mehlspeisen werden die Gäste auch kulinarisch versorgt.
Die Spechtensee-Hütte zählt seit jeher zu den beliebten Ausflugszielen. Bereits 1958 war auf Initiative von Dir. Franz Zehentleitner mit den Bauarbeiten begonnen worden, am 7. August 1960 fand die offizielle Eröffnung statt. Es erfolgten auf Grund der zunehmenden Besucher in den folgenden Jahren Zubauten von Gastzimmer und Nächtigungsmöglichkeiten. Felssprengungen waren deswegen ebenso erforderlich wie die Errichtung einer befahrbaren Brücke.
Weil in den Folgejahren der Gäs¬teandrang auch in Zusammenhang mit den Almkirtagen alle Rekorde sprengte, erfolgte 2000 der Beschluss unter Obmann Karl Kronsteiner, den bisherigen Holzbau abzutragen und durch einen Massivbau zu ersetzen. Seitdem ist die Spechtensee-Hütte auch „wintertauglich“. Evi und Hubert Binderberger sorgen mit Hausmannskost und süßen „Schmankerln“ fürs lukullische Wohlergehen in gemütlichem Ambiente. Und der vor fünf Jahren eröffnete, mit Schautafeln über Vegetation und Hochmoor ausgestattete See-Rundweg wird ebenfalls zu jeder Jahreszeit gerne benutzt.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-jubilaeum-beim-alpenverein-stainach.html
9. Aicher Alpentriathlon Am Samstag, dem 31. Juli, fällt um 16 Uhr der Startschuss zum bereits „9. Aicher Alpentriathlon“, zu dem wieder zahlreiche Teilnehmer erwartet werden.

Teilnahmeberechtigt sind alle Freizeit- und Hobbysportler sowohl im Einzelbewerb als auch in der 3er-Staffel. Die Streckenführung rund um den Ausgangspunkt beim Freizeitsee Aich bleibt gegenüber dem letzten Jahr unverändert. Zuerst sind 150 Meter im Schwimmen zu bewältigen, dann 13 Kilometer hinauf auf den Assachberg und zurück zu radeln und zum Schluss noch sechs Kilometer zu laufen. Der diesjährige Alpenthiratlon bildet außerdem gleichzeitig das Finale des „2. Ennstal-Triathlon-Cups“. Wie alljährlich, wird auch ein Schülertriathlon ausgetragen, der bereits am Freitag, dem 30. Juli um 16 Uhr gestartet wird.
Den krönenden Abschluss der zweitägigen Veranstaltung bildet das bereits traditionelle „Wetterleuchten über’n See“, veranstaltet von der FF Aich mit Beachparty und Livemusik mit der Gruppe „KCR“.
Anmeldungen für das Sportevent werden vom Gemeindeamt Aich-Assach, Tel. 03686/4305-12, oder per E-Mail unter mail@alpentriathlon entgegengenommen. Weitere Informationen findet man auf der Homepage www.alpentriathlon.at.
15.11.2010 aktuelles/archiv/9.-aicher-alpentriathlon.html
Wunschausländer Gerade in unserer stark vom Tourismus geprägten Region ist das Problem der Saisonarbeitskräfte allgegenwärtig. Alle Jahre wieder wird mit Zähnen und Klauen um Kontingente gekämpft, um den Betrieben überhaupt das Aufsperren zu ermöglichen. Und beinahe immer reichen die Kontingente nicht aus, wodurch oft auch Mitarbeiter, die schon viele Jahre in einem Betrieb arbeiten, auf der Strecke bleiben.

Jetzt will die EU generell eine einfachere Regelung für Saisonarbeitskräfte schaffen, was man nur begrüßen kann. Allerdings kommt wie bei den Kontingenten Widerstand vom Sozialministerium und den Gewerkschaften, und zwar mit dem Argument, dass die Saisoniers den Einheimischen die Jobs wegnehmen. Wer in Wien diesen Standpunkt vertritt, der soll einmal versuchen, unsere Region mit österreichischen Abwäschern zu versorgen. Es würde an ein Wunder grenzen, wenn man auch nur ein Viertel der Betriebe versorgen könnte.
Dieser Zustand ist aber im gesam¬ten österreichischen Tourismus so, ohne Saisonarbeitskräfte ist der Betrieb eines der wichtigsten Wirtschaftszweige schlicht unmöglich. Somit wäre es entgegen des in Österreich gängigen Populismus höchst an der Zeit, endlich über den eigenen Schatten zu springen. Denn selbst im nicht gerade ausländerfreundlichen Österreich wird es wohl möglich sein, Saisoniers zu dulden, die kommen um zu arbeiten, Beiträge und Steuern zahlen und am Ende der Saison wieder nach Hause zurückkehren. In Sonntags¬reden hört man zumindest immer, dass wir uns solche Ausländer wünschen.
15.11.2010 aktuelles/archiv/wunschauslaender.html
Neueröffnung des Buchsteinhauses Bei herrlichem Prachtwetter feierten vergangenen Sonntag rund 300 Besucher mit der Neueröffnung des Buchsteinhauses ein alpinhistorisch denkwürdiges Ereignis. Die alte, 1924 erbaute Hütte, zollte den Widrigkeiten in luftiger Höh‘ derart Tribut, dass die Naturfreunde-Sektion Steyr zu einer radikalen Entscheidung genötigt war: Abriss und Neubau! Nach einer intensiven Planungsphase und zwei Jahren harter Bautätigkeit – unter den erschwerten Verhältnissen in 1546 Metern Seehöhe – konnte das neue Haus nun planmäßig seiner Bestimmung übergeben werden.

Rund 1,4 Millionen Euro investierte der Verein in die neue Schutzhütte, die bezüglich Wasserversorgung bzw. Abwasserentsorgung sowie autarker Energiegewinnung ein umwelttechnisches Vorzeigeprojekt darstellt. Das Gebäude fügt sich geradezu optimal, einem Vogelnest gleich, in die extrem steile Hanglandschaft ein und besticht architektonisch durch harmonisch gegliederte, in Lärchenholz gefertigte Fronten.
Mit 50 Schlafplätzen ausgestattet, verfügt das Haus über helle, großzügig gestaltete Gasträume, eine moderne WC-Anlage, Trocken- und Lagerraum sowie einer den gesetzlichen Vorgaben entsprechenden Küche. Glanzstück der Hütte ist jedoch die vorgelagerte Panorama-Terrasse, die luftig über den alten Kellerbestand hinaus gebaut wurde und dadurch unvergleichliche Tief- und Weitblicke bietet.
Zum Festakt begrüßte der agile Vereinsobmann Rudi Wally zahlreiche Ehrengäste: Politprominenz, vom Bürgermeister aufwärts bis zur Nationalrätin, Vertreter der alpinen Vereine, von den Nachbarsektionen bis zu Delegationen der Landes- und Bundesorganisationen sowie Abordnungen des Nationalparks und der Steiermärkischen Landesforste. Vor der Haussegnung durch die Geistlichkeit wurde in weiteren Ansprachen vor allem die Risikobereitschaft der Naturfreunde-Sektion Steyr, allen voran aber der unermüdliche Einsatz des Obmannes, gewürdigt und das Ergebnis dieser „größten alpintouristischen Investition seit Jahrzehnten“ zurecht in höchsten Tönen gelobt. Schon zehn Jahre zuvor setzten die „Steyrer“ mit der Errichtung eines Klettersteiges in der Buchstein-Südwand einen touris¬tischen Meilenstein, der in weiterer Folge mit dem Projekt „Sagenhaftes Klettersteigland Gesäuse“ eine jährlich bis zu 25.000 Gäste anlockende Welle auslöste. Zudem erfuhr der Große Buchstein durch die Sanierung bestehender Kletterrouten bzw. einer weiteren Erschließung durch Neutouren einen hohen Zulauf, dem das neue Buchsteinhaus durchaus gerecht wird. Die Führung des Hauses obliegt nun dem neuen Hüttenwirt Helmut Tschitschko aus Admont, der die „Feuerprobe“ – trotz des enormen Andranges– mit kulinarischer Bravour bestand.
Die alpine Infrastruktur ist für die Tourismuswirtschaft der Nationalpark¬region Gesäuse von essentieller Bedeutung: Der überwiegende Teil der Besucher, rund 80 Prozent, rekrutiert sich aus Bergsteigern jedweder Neigung und auch bezüglich des Nächtigungsaufkommens sind die Schutzhütten in den Ennstaler Alpen ein maßgeblicher Faktor. Dementsprechend kann der Weitblick der TVN-Sektion Steyr nicht hoch genug eingeschätzt werden und es wäre nun höchst an der Zeit, dass auch die örtlichen Tourismusverantwortlichen die regionale Kernkompetenz wahrnehmen und ihre negative Haltung gegenüber Projekten wie die Grundsanierung des gesamten Wegenetzes überdenken.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-neueroeffnung-des-buchsteinhauses.html
Gstanzlstream auf Burg Gallenstein Man möchte sagen ein musikalischer Erlebnistag bildete Teil Zwei der Regionale10-Reihe „Musik vom Rand“. Vergangenen Samstag wurde der „Gstanzlstream“ auf der Burg Gallenstein in St. Gallen veranstaltet.

Bereits ab 15 Uhr gab es für Besucher die Möglichkeit im Rahmen von Workshops hinter der beeindruckenden Kulisse der Burg die sogenannte „Musik vom Rand“ kennenzulernen. Zu Gast waren unter anderem die Linzer Hip-Hop-Crew „Texta“, die im „Verlies der Burg“ den Teilnehmern die Geschichte des Hip-Hops erklärten und auch für das eine oder andere spontane Freestyling gemeinsam mit Hip-Hop-Künstler „Bum Bum Kunst“ zu haben waren. Der Beatboxer „Fii“ zeigte was man mit dem menschlichen Sprechapparat so alles machen kann und gab die kuriosesten Geräusche und Klänge von sich. Evelyn Fink aus Vorarlberg, ihrerseits Meisterin des Gstanzls, forderte im Rahmen ihres Workshops das Publikum ebenfalls zum aktiven Mitmachen auf. Improvisierte Wörter des Publikums wurden spontan im Gstanzl verarbeitet. Um ca. 19 Uhr startete der eigentliche Stream, der zur Freude des Publikums bis tief in die Nacht kein Ende fand. Gemeinsam musizierten Hip-Hop-Künstler, die Percussionisten „Crazy Trash Drummers“, Drehleier-Virtuose Matthias Loibner, die Schuaplattler Weißenbach/St. Gallen und die Break-Dancer „Nobulus“ und viele mehr ganz ohne vorhergegangene Proben und vorbereitete Stücke.
Wie gut Volksmusik mit Hip-Hop harmonieren kann, wurde eindrucksvoll verdeutlicht. Unter anderem gab es eine Schuhplattel-Break-Dance-Battle. Der österreichische Literat Franzobel las dazu experimentelle Texte aus dem Genre der „Slam Poetry“ vor. Moderiert wurde der Abend von dem in Rottenmann geborenen Schauspieler Michael Ostrowski. Zu späterer Stunde wurde mittels Flat-TV noch ein Blick auf das Fußballmatch Uruquay – Deutschland geworfen und der Spielstand ins musikalische Geschehen auf der Bühne humoristisch eingebunden. Ab ca. 23 Uhr vervollkommneten „Texta“ den Abend mit ihrer Performance und gaben unter anderem ihre größten musikalischen Erfolge wie „Sprachbarrieren“ und „Hediwari“ zum Besten, bevor Rapper Skero mit seinem Hit „Kabinenparty“, teilweise umgedichtet in „Ruinenparty“, endgültig den letzen Gast zum Tanzen bewegte.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-gstanzlstream-auf-burg-gallenstein.html
Großer Baufortschritt des „Planet Planai“ Der „Planet Planai“, jenes futuristische Bauwerk am Fuße der Planai, wird nach einer Gesamtbauzeit von nur 220 Tagen rechtzeitig zu Beginn der Wintersaison fertig gestellt.

Beherbergen wird das Gebäude auf einer 6500 Quadratmeter gro¬ßen Nutzfläche das Headquater der Planai-Bahnen mit allen Tochterfirmen, großzügige OK-Räumlichkeiten für die WM sowie ein gläsernes WM-Studio. Zusätzlich zu den WM-Räumlichkeiten gibt es im Inneren des Gebäudes einen „One Stop Shop“, eine zentrale Anlaufstelle für den Gast wo er die Möglichkeit hat Zimmer, Skischule, Tickets zu buchen bzw. in einem 400-Quadratmeter-Shop einkaufen kann. Auch der Tourismusverband ist dort vertreten. Auffälliges Merkmal des „Planet Planai“ ist die futuristische Architektur mit einem übermäßigen Looping, der das Gebäude umschließt. Getragen wird dies¬ von 74 schrägstehenden Stützen, wobei eine jede eine Tragkraft von 230 Tonnen aufweist. Punktgenau im Zeitplan liegend, trotz schlechter Witterungsverhältisse im Juni wurden bisher 270 Tonnen Stahl und 2000 Kubikmeter Beton verarbeitet.
Die Planai-Bahnen investieren heuer eine Gesamtsumme von rund 26 Millionen Euro, etwa die Hälfte davon fließt in den „Planet-Planai“. Zusätzlich wird eine kuppelbare 8er-Sesselbahn im Bereich Mitterhaus sowie ein Speicherteich auf der Planai errichtet. „Wir wollen das beste Produkt dem Gast noch leichter zugänglich machen“, so Ernst Trummer über die Philosophie dahinter.
15.11.2010 aktuelles/archiv/grosser-baufortschritt-des-planet-planai.html
SC Liezen bleibt in der Landesliga Am vergangenen Montag beschloss der Vorstand des SV Bad Aussee nach intensiven Beratungen den Spielbetrieb der Kampfmannschaft für die Saison 2010/2011 einzustellen.

Damit wird der SC Knauf Liezen auch in der nächsten Saison in der steirischen Landesliga spielen und so den Bezirk Liezen neben Irdning in der höchsten steirischen Spielklasse vertreten. Die Auflösung der Kampfmannschaft von Bad Aussee wurde vom Vorstand mit der unsicheren Budgetlage und dem zu kleinen Spielerkader begründet. Der Vorstand bedauert, dass es zu dieser Entscheidung gekommen ist, doch um künftige finanzielle Schwierigkeiten vermeiden zu können, war keine andere Möglichkeit gegeben. Der Verein wird weiterbestehen und sich in Zukunft verstärkt der Jugendarbeit zuwenden. Aus derzeitiger Sicht ist ein Neubeginn der Kampfmannschaft in der untersten Spielklasse für die Saison 2011/2012 geplant. Alle weiteren Entscheidungen werden in der für August angesetzten Mitgliederversammlung des Vereines getroffen.
Für den SC Knauf Liezen ist der Verbleib in der Landesliga ein Lohn für die guten Leistungen im abgelaufenen Frühjahr. Auf diese Erfolge baute der Vorstand nach Saisonschluss auch auf und versuchte von Beginn weg eine schlagkräftige Oberligaelf für den Wiederaufstieg zusammenzustellen. Das war umso leichter, da fast alle Spieler ihre Solidarität zum Verein bekundeten und so wenige Änderungen nötig waren. Aus diesem Grund können die Grün-Weißen nun auch auf eine konkurrenzfähige Landesligamannschaft zurückgreifen, die hoffentlich mit dem Abstieg nichts mehr zu tun hat.
Morgen, Samstag, bestreitet der SC Knauf Liezen in Selzthal das erste Vorbereitungsspiel gegen den oberösterreichischen Landesligisten Micheldorf. Beginn ist um 18.30 Uhr. Das Vorspiel bestreitet die zweite Kampfmannschaft gegen Irdning/Aigen um 16.45 Uhr.
15.11.2010 aktuelles/archiv/sc-liezen-bleibt-in-der-landesliga.html
Eine österreichische Lösung Seit einer Woche ist die Übergangsfrist für die Umsetzung des Nichtraucherschutzgesetzes jetzt vorbei und wieder einmal zeigt sich, dass in der Realität vieles einfacher ist, als es vorher den Anschein hat. Entgegen vielgeäußerten Vermutungen haben die allermeisten Gastronomen eine passende Lösung gefunden und auch von den existenzgefährdenden Umbau¬kos¬ten hört man nichts mehr. Und auch die Konsumenten scheinen mit der Lösung zufrieden zu sein.

Denn eigentlich hatte man für die¬se Woche mit der großen Flut von Anzeigen gerechnet, was allerdings keineswegs eingetreten ist. Von den Behörden wird ganz im Gegenteil berichtet, dass es so gut wie gar keine Beanstandungen gibt. Das kann natürlich auch zum Teil am guten Wetter liegen, das die Übergangszeit in der Praxis noch ein wenig verlängert, aber trotzdem kann man schon jetzt von einem Erfolg für das neue Gesetz sprechen.
Mit Ausnahme einiger selbsternannter Berufsvernaderer, die scheinbar Stasi und DDR als größte Vorbilder haben und denen wohl ohnehin nicht zu helfen ist, zeigt sich wieder einmal, dass eine österreichischen Lösung absolut mehrheitsfähig ist. Es ist daher nicht nötig, eine ganze Branche vorsätzlich in den Ruin zu treiben. Vielmehr freut sich die grenznahe Gastronomie schon heute auf den Besucheransturm aus Bayern, der schon 2008 für Umsatzzuwächse von einem Viertel gesorgt hat.
15.11.2010 aktuelles/archiv/eine-oesterreichische-loesung.html
Dörfelstein sichert nahezu 200 Arbeitsplätze im Bezirk Im Beisein hochrangiger politischer Vertreter des Landes, der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens wurde am Donnerstag vergangener Woche der Gipsabbau am Dörfelstein durch den Baustoffproduzenten Knauf offiziell in Betrieb genommen. Der am Dörfelstein gewonnene Naturgips sichert auf zumindest 30 Jahre den Knauf-Standort in Weißenbach bei Liezen und damit 179 Arbeitsplätze im Bezirk Liezen – österreichweit sind es sogar 230.

Wer im Bezirk Liezen wirtschaftliche oder infrastrukturelle Veränderungen herbeiführen will und dabei mit der Natur in Berührung kommt, dem bläst im wahrsten Sinn des Wortes ein rauer Wind entgegen. Verschärfte gesetzliche Rahmenbedingungen, Bürgerinitiativen, Advokaten, selbsternannte Weltverbesserer oder Personen, die ein solches Projekt als politische Plattform (miss)brauchen, sorgen meist dafür, dass diese verhindert oder zumindest auf Jahre hinaus verzögert werden. Umso bemerkenswerter ist es, wenn ein Unternehmen jahrelange Verzögerungen in Kauf nimmt und trotzdem an dem Projekt festhält, um einen Produktionsstandort und damit Arbeitsplätze langfristig zu sichern, wie das Familienunternehmen Knauf.
Lange bevor sich die Gipsvorkommen im bisherigen Abbaugebiet am Phyrn bei Liezen dem Ende zuneigten, machte sich das Unternehmen auf die Suche nach neuen Abbaustätten und wurde am Dörfelstein bei Hall fündig. Doch bald regte sich in den Anrainergemeinden Hall und Weng Widerstand gegen die Pläne der Firma Knauf, Gips am Dörfelstein abzubauen. Letztendlich konnten Initiativen und eine politische Fraktion das Projekt zwar nicht verhindern, doch um einige Jahre verzögern.
Auf die Hürden, die das Unternehmen bis zur endültigen Abbau-Bewilligung zu nehmen hatte, ging auch Knauf-Geschäftsführer KR Otto Ordelt in seiner Rede bei der offiziellen Inbetriebnahme der Abbaustätte ein: „Es gab viele ehrliche Anliegen, die wir sehr ernst genommen haben, aber auch Personen die das Projekt als politische Plattform nutzten. Doch wer sich an Gesetze hält, bekommt letztlich auch recht“, so Ordelt. Der Geschäftsführer verwies auch darauf, dass ein Familienunternehmen wie Knauf gegenüber seinen Mitarbeitern und deren Familien Verantwortung zu tragen hat und dieser mit der Realisierung des Projekts auch nachgekommen sei. „Das Gipsvorkommen am Dörfelstein bedeutet eine Sicherung des Produktionsstandortes Weißenbach bei Liezen mit derzeit 179 Mitarbeitern für zumindest 30 Jahre“, so Ordelt.
LH Franz Voves ging in seinen Grußworten auf die enorme Bedeutung von sicheren Arbeitsplätzen in Krisenzeiten ein und dankte der Firma Knauf in diesem Zusammenhang für ihr Engagement. „Für mich und Landesrat Manfred Wegscheider stand immer außer Zweifel, dass ein europaweit erfolgreich tätiges Unternehmen wie die Firma Knauf in der Region gehalten werden muss“, so Voves.
Nach der Segnung durch die Pfarrherren Josef Schmidt und Johannes Hanek eröffneten KR Otto Ordelt, LH Franz Voves und Eigentümervertreter Carlo Knauf mittels Signalhorn offiziell die Abbaustätte am Dörfelstein, aus der jährlich 150.000 Tonnen Rohgips gewonnen werden sollen. Am Abbaugebiet Phyrn, das Ende April geschlossen wurde, ist derzeit die Renaturierung und Rekultivierung voll im Gang. Unter den zahlreichen Gäs¬ten der Eröffnungsfeier waren auch NAbg. Elisabeth Hakel, Landesrat Manfred Wegscheider, NAbg. DI Odo Wöhry, die Bürgermeister Rudolf Pollhammer, Rudolf Hakel und Hermann Watzl sowie Bezirkshauptmann Dr. Josef Dick und eine Abordnung aus dem Abbaugebiet der Firma Knauf in Tragöß.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-doerfelstein-sichert-nahezu-200-arbeitsplaetze-im-bezirk.html
Bezirksmusikfest in Weißenbach/Enns Der Blasmusikbezirk Liezen feierte sein Bezirksmusikfest heuer in der Marktgemeinde Weißenbach an der Enns inmitten der prächtigen Kulisse des Naturparks Eisenwurzen.

Als Veranstalter trat die Trachtenmusikkapelle Weißenbach/Enns unter der Leitung von Obmann Karl Windhager und Kapellmeister Dieter Moser auf. Dem Organisationsteam gelang es, neben dem dreitägigen Zeltbetrieb auch das Musikfest für die 24 bezirksangehörigen Kapellen großartig über die Bühne zu bringen. Bei herrlichem Sommerwetter konnte Bezirksobmann Franz Lemmerer neben den Klangkörpern auch eine Reihe hoher Ehrengäs¬te begrüßen. So ließen es sich unter anderen NAbg. Elisabeth Hakel und LAbg. Hofrat Dipl.-Ing. Odo Wöhry sowie Bezirkshauptmann Mag. Dr. Josef Dick nicht nehmen, dem Fest beizuwohnen. Die vielen Bürgermeis¬ter des Bezirkes wurden vom „Hausherrn“ der Marktgemeinde Weißenbach an der Enns, Herbert Baumann, angeführt. Als Vertreter des Steirischen Blasmusikverbandes konnte Dipl.-Ing. Josef Pilz, Obmann des Blasmusikbezirkes Gröbming, begrüßt werden.
Als besondere Höhepunkte erklangen im Gesamtspiel unter anderem die Musikstücke „Festlicher Einzug“ von Siegmund Andraschek sowie „Ein Herz fürs Steirerland“ vom bezirksansässigen Komponisten Prof. Hans Koller, vorgetragen von den rund 800 Musikerinnen und Musikern des Bezirkes. Aber nicht nur durch die musikalischen Leistungen konnten die Teilnehmer beeindrucken, mindestens ebenso bemerkenswert für die zahlreichen Besucher war die Vielfalt der bunten Trachten und Uniformen.
Im Rahmen des Bezirksmusikfestes wurde aber auch wieder eine Marschmusikwertung ausgetragen, wobei Jurymitglied Militärkapellmeister Obstlt. MMag. Dr. Hannes Lackner den teilnehmenden Musikkapellen zum außergewöhnlich hohen Niveau herzlich gratulierte. Die Ergebnisse im Detail – Stufe B: FF-Musikverein Großreifling (Sehr guter Erfolg), Jugendkapelle der Trachtenmusikkapelle Weißenbach/Enns (Sehr guter Erfolg); Stufe C: Musikverein Ardning und Umgebung (Sehr guter Erfolg), Bergknappenkapelle Unterlaussa (Sehr guter Erfolg); Stufe E (Höchststufe): Trachtenmusikkapelle Weißenbach/Enns (Ausgezeichneter Erfolg) und Musikverein Wörschach (Ausgezeichneter Erfolg).
Mit den schwungvollen Konzerten einiger Gastkapellen fand das Bezirksmusikfest des Musikbezirkes Liezen im Festzelt einen würdigen und zugleich auch geselligen Ausklang.
15.11.2010 aktuelles/archiv/bezirksmusikfest-in-weissenbach-enns.html
50. Kirchweihfest in Öblarn Am kommenden Sonntag, dem 11. Juli, besucht Bischof Dr. Michael Bünker die evangelische Pfarrgemeinde Gröbming. Anlass ist das 50. Kirchweihfest der evangelischen Heilandskirche in Öblarn.

Zu diesem 50. Kirchweihfest sind alle Gemeindemitglieder der evangelischen Pfarrgemeinde Gröbming und natürlich alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Festveranstaltung beginnt am kommenden Sonntag um 10 Uhr mit dem Gottesdienst und einem gemeinsamen Einzug von der evangelischen Kirche Öblarn in die große Festhalle der Marktgemeinde. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen wird die Öblarner Musikkapelle aufspielen. Auch alle Kinder, für die es ein eigenes Programm geben wird, sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen und willkommen. Am kommenden Sonntag findet in der evangelischen Kirche in Gröbming kein Vormittags-Gottesdienst statt, damit die ganze Pfarrgemeinde und alle Interessierten gemeinsam das Kirchweihfest in Öblarn feiern können. Die musikalische Umrahmung übernimmt in gewohnt schwungvoller und qualitätsvoller Weise der evangelische Kirchenchor Gröbming unter der Leitung von Therese Schnedl. Das Presbyterium der Pfarrgemeinde Gröbming würde sich freuen, wenn viele Gemeindemitglieder und Gäste den Gottesdienst mit Bischof Dr. Michael Bünker und den Festtag mitfeiern. 
15.11.2010 aktuelles/archiv/50.-kirchweihfest-in-oeblarn.html
ÖVP verlor Mandat bei Neuwahl in Lassing Wegen Unregelmäßigkeiten beim ersten Wahlgang am 21. März musste die Gemeinderatswahl in Lassing am vergangenen Sonntag wiederholt werden. Die ÖVP verlor dabei ein Mandat an die FPÖ, die Wahlbeteiligung sank minimal.

Zwei Vorwürfe haben zur Wiederholung der Wahl geführt: Zum einen soll die Stimmauszählung in einem Lassinger Wahllokal von zehn Wahlbeobachtern eines anderen Sprengels gestört worden sein. Weiters sei eine Faltwand während der Wahl nicht wie vorgeschrieben geschlossen gewesen, heißt es. Zum anderen geht es um 36 zum Teil demenzkranke Patienten des örtlichen Pflegeheimes. Die Patienten seien für die Wahl von Seiten der Heimleitung ärztlich entschuldigt gewesen, sagt der Lassinger Bürgermeister Friedrich Stangl (ÖVP). Die Landeswahlbehörde habe daraus geschlossen, dass die Gemeinde Bürger nicht zur Wahl zugelassen hätte, obwohl sie im Wählerverzeichnis eingetragen waren, so Stangl. Allerdings würden die Betroffenen aufgrund ihres Gesundheitszustandes wohl auch nicht an der Wiederholungswahl teilnehmen, so der Bürgermeister.
Stein des Anstoßes für die Wahlwiederholung war Arnold Dreher, parteifreier Listenführer der KPÖ. Er beinspruchte die Vorgänge bei der Landeswahlbehörde, betont aber, dass nicht seine Beschwerde, sondern erst die darauffolgende Stellungnahme des Bügermeisters für die Landeswahlbehörde ausschlaggebend gewesen sei, die Wahl zu wiederholen. Stangl wirft der Landeswahlbehörde nun „eine miese juristische Beurteilung“ vor, die ihm so noch nie untergekommen sei. Die Behörde habe sich die Fakten nicht genau angesehen, so Stangl. Der Leiter der Landeswahlbehörde, Manfred Kindermann, weist das aber entschieden zurück.
Durch die Wahlwiederholung am Sonntag hat sich nun ein Mandat von der ÖVP zur FPÖ verschoben. Bürgermeister Stangl erreichte neun Mandate, die Freiheitlichen vier und die SPÖ zwei. Die KPÖ hat den Einzug in den Gemeinderat wie schon beim ers¬ten Wahlgang nicht geschafft.
Gegenüber der letzten regulären Wahl 2005 hat die SPÖ drei Mandate verloren, die ÖVP eines und die FPÖ zwei dazugewonnen. Die Wahlbeteiligung ist mit 79,54 Prozent im Vergleich zum 21. März in etwa gleich geblieben.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-oevp-verlor-mandat-bei-neuwahl-in-lassing.html
Mensch oder Maschine? Fast könnte man meinen, den Spielern ist bei der Fußballweltmeisterschaft nur eine Nebenrolle zugedacht. Denn diskutiert wird fast ausschließlich über die Leistungen der Schieds- und Linienrichter und das absolut zu Recht. Es hat wohl noch nie in so kurzer Zeit so viele haarsträubende Fehlentscheidungen gegeben wie bei dieser WM. Trotzdem oder gerade deshalb ist die schnelle Lösung, nämlich der Videobeweis, eine mehr als umstrittene Sache, gegen die sich die FIFA mit allen Mitteln wehrt.

Sie hat dafür auch gute Argumente. Denn anders als bei einigen amerikanischen Sportarten, wo der Videobeweis praktiziert wird (z. B. American Football), gibt es beim Fußball nicht im Minutentakt vorgegebene längere Spielunterbrechungen, in denen die Szenen studiert werden können, ohne dass der Spielablauf gestört wird. Beim Fußball hingegen würde das Spiel wohl unattraktiv bis langweilig, wenn alle paar Minuten eine Spielunterbrechung zum Fernsehstudium benötigt wird. Auch schnell abgespielte Freistöße, die sehr oft Würze ins Spiel bringen, würden der Vergangenheit angehören.
Der oft gehörte Vorschlag, dass man nur Schlüsselszenen dem Videobeweis unterwerfen sollte (Tore, entscheidende Abseitsstellungen vor Toren) birgt auch seine Probleme, weil die Abgrenzung sehr schwierig ist. Denn auch ein Rot-Foul oder eine falsche Freistoßentscheidung, die nachher zu einem Tor führt, sind spielentscheidend. Alles in allem scheint es also am vernünftigsten, alles so zu belassen, wie es ist. Schließlich ist die Vereins- oder Nationalbrille, durch die sich jeder von Schiedsrichtern verfolgt fühlt, ein wesentlicher Teil vom wichtigsten Fernsehhobby Europas. Warum soll man sie uns wegnehmen?
15.11.2010 aktuelles/archiv/-mensch-oder-maschine.html
Bauarbeiten an Ennstal-Bahnstrecke Auf der Ennstalbahn, welche die direkte Schienenverbindung zwischen Salzburg und der Steiermark darstellt, werden zahlreiche Bauarbeiten zur Verbesserung der Infrastruktur in ein zeitlich kompaktes Maßnahmenbündel zusammengefasst. Die eingleisige Bahnstrecke wird von 1. Juli bis 8. August für den Schienenverkehr gesperrt. Die ÖBB investieren für die Baumaßnahmen 21 Millionen Euro.

Im Zuge der umfassenden Bauarbeiten werden gleich vier Brücken – bei Pruggern, Öblarn, St. Martin am Grimming und Wörschach – erneuert, zusätzlich gibt es Gleisneuanlagen zwischen St. Martin am Grimming und Stainach-Irdning. Dafür müssen sechs Bahnübergänge komplett – also auch für den Fußgängerverkehr – gesperrt werden.
Über die alten Brücken durften die Züge bisher nur mehr mit halber Geschwindigkeit fahren – über die neuen Tragwerke geht es nach Abschluss der Bauarbeiten wieder mit der vollen Fahrplangeschwindigkeit. Insgesamt werden auf der Ennstalbahn zwischen Bischofshofen und Selzthal fünf so genannte „Langsamfahrstellen“ beseitigt. „Gerade auf einer eingleisigen Strecke ist ein hoher Pünktlichkeitsgrad wichtig, da sonst pünktliche Züge auf Begegnungsbahnhöfen auf entgegenkommende warten müssen“, so ÖBB-Projektleiter Manfred Kendlbacher.
Die Sperre der Ennstalbahn erfolgt in zwei Etappen: Von 1. bis 15. Juli ist der Streckenabschnitt zwischen Schlad¬ming und Selzthal, von 16. Juli bis 8. August dann die gesamte Strecke zwischen Bischofshofen und Selzthal gesperrt. Durch die Streckensperre und das Umsteigen der Reisenden in Busse ist mit Fahrzeitverzögerungen von rund 15 Minuten zu rechnen. Weitere Infos dazu erhält man auch im Internet auf www.oebb.at oder beim ÖBB-CallCenter unter 05/1717.
Bahnhof Liezen
Mit Fertigstellung der Bauarbeiten am 8. August wird auch beim Bahnhof Liezen der neue Mittelbahnsteig in Betrieb genommen. Der Bahnsteig ist 160 Meter lang, über eine Rampe barrierefrei zu erreichen, mit einem Blindenleitsystem ausgestattet und er wird insbesondere für den Regionalverkehr zur Verfügung stehen. Die Fertigstellung des neuen Bahnhofs Liezen ist im Oktober geplant, die Baukosten betragen etwa fünf Millionen Euro.
15.11.2010 aktuelles/archiv/bauarbeiten-an-ennstal-bahnstrecke.html
Paula-Grogger-Fest in Öblarn Sie ist der heutigen Jugend nicht mehr so im Bewusstsein – die große steirische Literatin und Dichterin Paula Grogger, deren Wurzeln in Öblarn verankert sind.

Heuer, in einem Jahr der Pause für die Festspielgemeinde Öblarn, öffnen die dafür Verantwortlichen die Pforten in und um das Haus der großen Meis¬terin der Worte. Sie laden zu einem Sommerfest, in dem die Volkskultur, die heimische Literatur und dazu kabarettistische Kleinkunst fröhliche Urständ’ feiern sollen.
Im Zentrum dieses sommerlichen Festes am Samstag, dem 10. Juli ab 16 Uhr unmittelbar beim Paula-Grogger-Haus und dem ihn umgebenden Garten steht ein kabarettisches Kapitel, verfasst von Walter Thorwartl, um das sich in der Umgebung des monumentalen Grogger-Epos „Das Grimmingtor“ eine humorvolle, zeitgenössische Geschichte rankt, die mit der nötigen Portion Ironie den Weg einer amerikanischen Touristengruppe zum Grimmingtor beschreibt. Um 16 Uhr also warten einige musikalische und tänzerische Talente und wollen ihr Können unter Beweis stellen. Das sind junge Geigenschüler des Vereins, sind ganz junge Tänzerinnen und Tänzer, das ist die Kindermusik Zeiler und dazu andere Musikbegeisterte, die für abwechslungsreiche Unterhaltung und nicht zuletzt auch für das kulinarische Angebot sorgen werden.
Die Begutachtung des derzeit in den umliegenden Volksschulen laufenden Mal- und Schreibwettbewerbes zum Thema „Grimming“ wird das Nachmittagsprogramm in die Abendunterhaltung übergehen lassen, in der die Familienmusik Galler und dazu die neu formierte Streichmusik „Die Mitterlaner“ Klänge von uns „dahoam“ wiedergibt. Ab 18 Uhr und dann zu jeder vollen Stunde lesen heimische Schreibende wie Heinz Dietmayer, Ingrid und Alexander Jandl besondere Kapitel aus dem „Grimmingtor“ und als besondere Abwechslung wird ein Bänkelsänger die viel zitierte Sage vom „Tor im Berg“ auf musikalische Art und Weise darbieten.
„Primetime“ – ganz auf Neu- und Mediendeutsch – ist dann um 20.30 Uhr, wenn Walter Thorwartl, der Gröbminger Schriftsteller und designierte Regisseur der Öblarner Festspiele 2012, in einer Kabarett-Version mit Witz und Esprit die Geschichte vom Grimmingtor zur zwanglosen und kreativ-poetischen Erzählung weiter entwickelt und darbietet. Der Eintritt ist für alle frei und ab Festbeginn wird Kinderbetreuung angeboten.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-paula-grogger-fest-in-oeblarn.html
100 Jahre Gasthof Tetter im Untertal Der Alpengasthof „Tetter“ im Untertal, der eine bewegte Geschichte hinter sich hat, feiert morgen, Samstag, dem 3. Juli sein 100-jähriges Jubiläum. Zu dieser besonderen Feier lädt die gastgebende Familie Meißnitzer ab 19 Uhr ein.

Der Name „Tetter“ wird 1590 in einem Urbar (Grundbuch) das erste Mal erwähnt. Im Jahr 1823 wurde das Anwesen ein Raub der Flammen, im selben Jahr wurde es aber wieder aufgebaut. Zu Silvester 1824 fiel das Anwesen erneut einer Feuersbrunst zum Opfer. Trotz dieser Tragödie ließen sich die damaligen Besitzer nicht beirren und bauten den Hof neuerlich auf. Vor genau 100 Jahren, 1910, erweiterten Johann und Johanna Rettenbacher dann das Bauernhaus und eröffneten eine Gastwirtschaft mit der heutigen Zirbenstube und drei Zimmern. Im Jahr 1933 erwarben sie auch den Riesachsee zur Fischerei. Nach der Übergabe der Gastwirtschaft an Josef und Elfriede Rettenbacher folgte 1957 ein weiterer Ausbau, da der „Tetter Sepp“ auf den immer stärker werdenden Tourismus setzte, womit er recht behalten sollte. Seine Frau Elfriede führte den Gastbetrieb bis 1975 weiter, ehe sie ihn an Tochter Josefine und ihren Gatten Hermann Meißnitzer übergab. 1978 und 1982 wurde der Gasthof weiter modernisiert – heute ist der „Tetter“ weit über die Gemeinde- und Landesgrenzen hinaus ein Begriff.
Gefeiert wird das besondere Jubiläum am morgigen Samstag in einem großen Holzbierzelt. Bei freiem Eintritt spielt ab 19 Uhr der „Ennstaler Steirerklang“ auf. Selbstverstandlich wird auch für das leibliche Wohl der Gäste bestens gesorgt, zudem gibt es eine Seidl-, eine Prosecco- und eine Bacardibar. Um 23 Uhr findet eine Verlosung von wertvollen Sachpreisen statt und anschließend unterhalten DJ Hannes und Tom die Festgäste. Für komfortable An- und Abreise sorgt ein Gratis-Taxi-Transfer.
15.11.2010 aktuelles/archiv/100-jahre-gasthof-tetter-im-untertal.html
2. Mitterberger Triathlon ein toller Erfolg Gelungener Auftakt zum Biathlon-Einsteiger-Cup 2010 am Mitterberg. Der Wettergott meinte es diesmal gut mit den Veranstaltern des 2. Mitterberger Triathlons, einer Kombination aus Mountainbiken, Schießen und Laufen.

Die Wettervorhersage prophezeite zwar Starkregen, jedoch hatte Petrus diesmal ein Einsehen und ließ kurzzeitig sogar die Sonne durch die Wolken blinzeln. Optimale Bedingungen also für die 111 Sportler, die sich einen spannenden Wettkampf lieferten.
Bei der anschließenden Siegerehrung im Hotel „Häuserl im Wald“ konnten die Kids ihre Preise aus der Hand des zweifachen Olympia-Silbermedaillengewinners Christoph Sumann in Empfang nehmen – für viele ein ganz besonderer Augenblick in ihrer noch jungen Karriere. Bei der darauf folgenden Fragestunde verriet der überaus sympathische Sportler des Jahres, wie er zum Biathlon kam, wie lange er noch aktiv sein möchte, weshalb die Ernährung für ihn eine so große Rolle spielt und viele andere interessante Details aus dem Alltag eines Spitzensportlers. Erfreut zeigte sich Sumann darüber, dass so viele junge Nachwuchstalente an den Start gingen. „Zum Glück müsse man sich über fehlenden Nachwuchs im Biathlon keine Sorgen machen“, so Sumann. Schließlich bedankte er sich bei Erwin Atzlinger für die Einladung, gratulierte den Aktiven zu ihren Leistungen sowie dem OK-Team für die perfekt organisierte Veranstaltung, die mehr Teilnehmer verdient hätte, und ließ hören, dass er im nächsten Jahr gerne wiederkommen möchte.
Bei der großen Sachpreisverlosung, bei der es für alle Teilnehmer wertvolle Preise zu gewinnen gab, konnten sich Josef Pilz jun. aus Stein an der Enns sowie Viktoria Schwaiger aus Tauplitz über je eine Saisonkarte in der Skiregion Dachstein-Tauern freuen. Die gesamten Ergebnisse inklusive Mittelzeitwertung sowie tolle Bilder findet man auf der Homepage www.mitterberg.at.
Die Klassensieger – Mini weibl.: Elisa Schrempf; Mini männl.: Maxi Hartweger; Kinder I weibl.: Anna-Lena Egger; Kinder I männl.: Andreas Danklmaier; Kinder II weibl.: Anna Moser; Kinder II männl.: Christoph Hütter; Schüler I weibl.: Anna Reisinger; Schüler I männl.: Simon Danklmaier; Schüler II weibl.: Elisa Pilz; Schüler II männl.: Felix Schretthauser; Jugend männl.: Niklas Kerschbaumer; Allgemeine Klasse weibl.: Andrea Schaffer; Allgemeine Klasse männl.: Manuel Gamsjäger; AK I weibl.: Michaela Hartweger; AK I männl.: Klaus Zörweg; AK II weibl.: Elisabeth Danklmaier; AK II männl.: Vinzenz Maier (Tagesbestzeit); AK III männl.: August Tritscher; AK IV männl.: Josef Rauch.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-2.-mitterberger-triathlon-ein-toller-erfolg.html
Das Märchen von der Kostenbremse Langsam scheint sich auch die österreichische Regierung Gedanken über eine Senkung der Staatsausgaben zu machen, allerdings offensichtlich nicht allzu ernsthaft. Denn was unter dem Stichwort Bundesfinanzrahmen bis 2014 passieren soll, ist zwar durchaus löblich, aber keineswegs ausreichend. Im Prinzip wird nichts anderes passieren, als dass man mit dem Rasenmäher jedem Resort ein wenig Geld wegnimmt. Das führt wohl zu gewissen Einsparungen, löst aber keines der strukturellen Probleme.

Wie immer waren die Bundesländer die ersten, die der Regierung ausgerichtet haben, dass sie an den Sparplänen nicht teilnehmen werden. Und dass trotz der finanziellen Not auch noch das unsinnige Milliardengrab Koralmtunnel gebaut wird, zeigt eindringlich, dass sich an der Casinomentalität der Länder nichts geändert hat. Ähnliches gilt auch im öffentlichen Dienst, wo Beamtenchef Neugebauer nur mehr Scherze über Einsparungspläne macht. In diesen beiden Gebieten ließen sich mit gutem Willen Milliarden einsparen, was unserer politischen Führung aber nicht zuzutrauen ist.
Noch problematischer sind die drei größten Feinde eines gesunden Staatshaushaltes, wo die Kosten automatisch explodieren: die Sozialversicherung, die Pensionen und der Schuldendienst. Durch höhere Lebenserwartung, bessere Medizin und die Schulden aus der Vergangenheit sind hier Einsparungen nur mit härtesten Eingriffen machbar, mit halbwegs durchsetzbaren Änderungen lässt sich höchstens das Anwachsen der Kosten etwas bremsen. Aber auch dazu reicht es bei uns leider nicht, auch wenn wir jetzt noch die Chance hätten, griechische Verhältnisse zu verhindern.
15.11.2010 aktuelles/archiv/das-maerchen-von-der-kostenbremse.html
Parkplatz „neu“ für Weidendom Die Umgebung des Weidendoms hat sich als Zentrum mannigfacher Bildungsveranstaltungen zu einem stark frequentierten Besuchermagnet entwickelt. Zusätzlich ergibt dieses Areal den zentralen Ausgangspunkt für Wanderungen entlang des Themenweges „Lettmair Au“, des Sagenweges nach Johnsbach und des Rauchbodenweges nach Gstatterboden. Zielpunkt also für viele mit Pkw und Bussen anreisende Besucher.

Neben den Einrichtungen für die bildungswilligen Besucher ist auch der Gastronomiebetrieb „Zur Bachbrücke“, die Bushaltestellen beiderseits der Straße, die Abzweigung nach Johnsbach sowie mehrere Zu-, Ein- und Ausfahrten, aber vor allem die durchgängige Gesäuse-Bundesstraße eine besondere verkehrstechnische Herausforderung, was die Sicherheit der Gäste betrifft. Die bisherige Parkplatzsituation trug dem kaum Rechnung. Die Neugestaltung eines Parkplatzes im Nahbereich des Kreuzungspunktes Rauchbodenweg, Sagenweg, Erlebnisweg Lettmair Au und Weidendom ergibt gemeinsam mit der Umgestaltung des Straßen-Kreuzungsbereiches Ennstal-Johnsbach eine besucherfreundliche Verkehrslenkung und trägt zur Sicherheit bei.
Im Konzept für Stellplätze von Bussen und PKW hat sich der Bereich der alten Straßenstrasse unmittelbar vor dem sogenannten „Zigeunertunnel“ als ideal erwiesen. Bei dieser Variante wird nördlich der bestehenden Asphaltfläche ein Bereich von rund fünf Meter Breite aufgeschüttet, der für Pkw-Schrägparkplätze genutzt werden kann. Ebenso werden auf dieser entstehenden Fläche Parkmöglichkeiten für bis zu drei Reisebusse geschaffen.
Der Zugang zum Weidendom führt damit gefahrlos entlang des bereits bestehenden Fußgängerweges. Die Verwaltung des Nationalparks erwartet sich von der geplanten Maßnahme eine weitgehende Entschärfung des Gefahrenpotenzials im bestehenden Kreuzungsbereich und freut sich ihren Besuchern eine sichere und vorbildliche Infrastruktur zur Verfügung stellen zu können.
15.11.2010 aktuelles/archiv/parkplatz-neu-fuer-weidendom.html
Der Hauser Kaibling investiert weiter Der Hauser Kaibling setzt sein Investitionsprogramm auch heuer fort, um den Gästen ab der Wintersaison 2010/11 noch mehr Attraktivität bieten zu können. Mitte Juni wird mit dem Bau eines neuen Service-Centers direkt bei der Bergstation der 8er-Gondelbahn auf 1424 Meter Seehöhe begonnen.

Das Hauptaugenmerk am Investitionsprogramm des Hauser Kaiblings für die Wintersaison 2010/11 liegt am neuen Service-Center, das auf einer Gesamtfläche von 800 Quadratmetern direkt bei der Bergstation der 8er-Gondelbahn auf 1424 m errichtet wird. Das neue Center beinhaltet nach der Fertigstellung Sanitäranlagen mit einem Wickelraum, eine Zweigstelle des Fachgeschäfts Sport Hauser Kaibling mit Ski- und Snowboardverleih sowie Skidepot und Sportbekleidung, eine Zweigstelle der Ski- und Snowboardschule Haus im Ennstal und eine moderne Lounge mit gratis Internet Point. In dem neuen Gebäude wird auch die Bergrettung untergebracht sein, um bei einem Unfall im Skigebiet so schnell wie möglich beim Patienten zu sein und die Erstversorgung durchführen zu können. Bereits in der Planungsphase hat man dar¬auf geachtet, das Servicecenter auch für Trainingseinheiten der Ski-Elite, im Hinblick auf die Ski-WM Schladming 2013, optimal auszurichten. „Mit diesem Bau hat der Gast mitten im Skigebiet die optimale Ergänzung zur Talstation. Die Skiausrüstung holt man sich direkt vor der Piste und erspart sich somit weite Wege mit der schweren Ausrüstung“, so Arthur Moser, Geschäftsführer der Hauser-Kaibling-Seilbahn.
Besonderes Augenmerk wird auch auf das äußere Erscheinungsbild gelegt, so wird viel Holz und Glas verwendet, um zum einen den Bau optimal an die Landschaft anzupassen und zum anderen das gesamte Gebäude hell und freundlich zu gestalten. Selbstverständlich wird der gesamte Bau barrierefrei errichtet.
Beschneiungsanlage
Forciert wird auch der weitere Ausbau der Beschneiungsanlage, um innerhalb von nur drei Tagen mit der Grundbeschneiung fertig zu sein und noch schneller und mit noch besserer Qualität in den Winter starten zu können. Die neuen Schneekanonen benötigen nur mehr ein Drittel der Ener¬gie und des Wassers im Vergleich zu herkömmlichen Geräten. 12.000 Kubikmeter Schnee können mit neuester, umweltfreundlicher Technik somit am Hauser Kaibling innerhalb einer Stunde erzeugt werden – das entspricht 1200 Lkw-Fuhren.
FIS Tunnel
Um den Publikumsskilauf auch bei kommenden Trainingseinheiten der Ski-Elite auf der FIS-Talabfahrt nicht zu beeinträchtigen, befindet man sich am Hauser Kaibling gerade in der Planungsendphase für einen Tunnel samt Skiroute. Auch dieses Projekt möchte man am Hauser Kaibling noch dieses Jahr verwirklichen.
Projekt „Kaiblingalm“
Seit einigen Monaten wird auch am Projekt „Kaiblingalm“ intensiv geplant. Die Kaiblingalm hat großes Potenzial, das man am Hauser Kaibling natürlich optimal nützen möchte. „Wir werden bereits im nächsten Jahr mit den ersten Bauvorhaben wie den großzügigen Pistenverbreiterungen, einer neuen Pumpstation mit Speicherteich und dem Ausbau der Beschneiungsanlage starten“, so Geschäftsführer Arthur Moser. Der Bau einer neuen Sesselbahn ist nach Abschluss dieser Bauvorhaben geplant.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-der-hauser-kaibling-investiert-weiter.html
Radio Freequeens erweitert Sendegebiet Der freie Radiosender Freequenns, ansässig in der Bezirkshauptstadt Liezen, hat im zwölften Jahr seines Bestehens sein Sendegebiet erweitert. Aufgrund einer abgeschlossenen Ko¬operation mit der Planai-Hochwurzen-Bahnen ist Radio Freequenns ab sofort auch im Raum Schladming/Gröbming auf der Frequenz 104,0 MHz zu hören.

Obmann Michael Bauer vom Kunst- und Medienverein Freequenns zeigt sich mit der Entwicklung des Freien Radios im Ennstal sehr zufrieden: „Wir hoffen, dass damit die Prinzipien der Freien Radios wie zum Beispiel offener Zugang und Programm ohne Werbeunterbrechung noch bekannter werden und sich zahlreiche Bewohner der neuen Sendegebiete – als nächstes folgt der Senderausbau in Admont mit der Frequenz 103,0 MHz – an der Programmgestaltung beteiligen.“
Im Rahmen des Festivals für zeitgenössische Kunst, der „regionale10“, ist Radio Freequenns offizielles Festivalradio. Dazu wurde das Sendestudio von der Kulturhausstraße Liezen ins Festivalzentrum im Hotel Karow gegenüber des Bahnhofs verlegt. Das Studio ist während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums zugänglich. Das Team von Radio Freequenns bietet allen Neugierigen – und natürlich ganz besonders den Bewohnern der neuen Sendegebiete – die Möglichkeit, selbst am Mikrofon aktiv zu werden und sich damit einen Eindruck vom Radiomachen zu verschaffen: Egal ob Schulklassen, Jugendliche oder Besucherinnen und Besucher des Fes¬tivals – alle sind herzlich eingeladen, den Besuch im Festivalzentrum dafür zu nutzen, im Festivalstudio von Radio Freequenns vorbei zu schauen. Das Programm steht vom 2. Juni bis 14. August ganz im Zeichen der regionale10. In einem 24-Stunden-Programm bietet Radio Freequenns neben seinen gewohnten „Stammsendungen“ Reportagen, Features, Magazine und Künstlergespräche rund um das Festival. Dreimal täglich wird zudem ein Festivalkalender die Hörer mit allen Terminen und wichtigen Informationen rund um das Programm der regionale10 informieren. Hintergrundberichte und Diskussionen runden das Programm ab.
Weitere Informationen bzw. Details zum Radioprogramm erhalten Interessierte im dafür eigens aufliegenden Freequenns-Programmfolder mit dem X oder auf der Homepage www.freequenns.at unter „Programm“. Zusätzlich zur terrestrischen Radiofrequenz bietet Freequenns einen „Live-Stream“ auf der Homepage, der es ermöglicht, den Sender auch außerhalb des Sendegebiets rund um die Uhr zu empfangen.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-radio-freequeens-erweitert-sendegebiet.html
ATV Irdning – SV Pachern 5:1 (3:0) Mit einem in dieser Höhe unerwarteten 5:1-Sieg gegen Pachern leistete Irdning dem Bezirksrivalen SC Knauf Liezen wertvolle Hilfe im Abstiegskampf.

Die Blau-Weißen begannen die Partie wie aus der Pistole geschossen und machten so von Anfang an enor¬men Druck. In der 12. Minute wurde dieser Elan dann schon belohnt, als Philip Schnabl auf der linken Seite in einen Abpraller startete und in der Folge Pachern-Goalie Glashüttner mit einem Schuss aus kurzer Distanz zum 1:0 bezwang. Nach 25 Minuten überlief Philip Schnabl auf der linken Seite all seine Gegner und jagte das Leder anschließend aus spitzem Winkel in Bundesligamanier unter die Querlatte – 2:0. In der 31. Minute verwertete Michael Schwaiger einen Querpass von Philip Schnabl zum 3:0-Pausenstand. In der zweiten Halbzeit versuchten die Gäste zunächst dem Spiel noch eine Wendung zu geben, sie scheiterten dabei aber an der gut stehenden heimischen Abwehr. Gefährlicher waren da schon die Irdninger, so ging ein Dis¬tanzschuss von Philip Schnabl in der 70. Minute nur hauchdünn über die Latte. Sieben Minuten vor dem Schlusspfiff drückte Jakob Schnabl nach einen Zuckerpass sofort ab und der Ball zischte zum 4:0 ins gegnerische Netz. In der 88. Minute erzielte Omerovic mit einem Schuss von der Sechzehnerlinie den Ehrentreffer für die Gäste. Den Schlusspunkt zum 5:1 in der Partie setzte der eingewechselte Celiker Dogan in der Nachspielzeit mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck.
Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg der Schmid-Elf, die an diesem Tag keine Schwächen zeigte. Am heutigen Freitag empfängt Irdning in der Petutschnig-Arena das Team von Köflach (Beginn 18.30 Uhr).
15.11.2010 aktuelles/archiv/atv-irdning-sv-pachern-5-1-3-0.html
Verlorene Jugend Es sind noch nicht einmal konkrete Vorschläge am Tisch, welche Steuererhöhungen auf uns zukommen und wo der Staat sparen will, und doch haben sich sämtliche Interessensvertretungen schon in Stellung gebracht. Jeder erklärt mit guten oder weniger guten Argumenten, warum seine Klientel geschont werden muss und alle anderen bezahlen sollen. Nur eine Gruppe hat keine Vertretung und sie wird wohl wie schon in der Vergangenheit unter die Räder kommen, nämlich die Jugend.

Den bedeutungsschwangeren Satz der Eltern, in dem sie ihren Kindern vorwerfen, wie gut sie es haben und wie schwer man es selbst hatte, gilt nämlich schon längst nicht mehr. Vielmehr wird die heutige Jugend die hauptleidtragende Generation einer Vielzahl von Fehlentscheidungen sein. Schon bei der Bildung geht es in Wirklichkeit nur darum, wer die Lehrer bezahlt und die Gesamtschuldiskussion spielt sich mehr auf Kollektivvertragsebene ab. Das Wohl der Jugend ist nur ein Scheinargument.
Startet man dann ins Arbeitsleben, hat man es so schwer wie seit Jahrzehnten nicht, einen Job zu bekommen und die Wahrscheinlichkeit, dass man noch öfters eine neue Arbeit suchen muss, ist so hoch wie noch nie. Dafür darf man Steuern und Sozialversicherungsabgaben in Rekordhöhe zahlen, wohl wissend, dass mit dem Geld nur Löcher gestopft werden. Die Altersversorgung der heutigen Jugend ist nämlich ein ungedeckter Scheck, der niemals eingelöst wird. Vielleicht sind auch das die Gründe, dass bei uns immer weniger Kinder zur Welt kommen, scheinbar haben wir we¬nigs¬tens ein schlechtes Gewissen, wenn wir die Zukunft unserer Jugend verkaufen.
15.11.2010 aktuelles/archiv/verlorene-jugend.html
„Gold der Almen“ erfährt Aufwertung Für eine ganze Region könnte er tatsächlich zu Gold werden: Der köstliche Ennstaler Steirerkas, dem nun eine gut dokumentierte Ausstellung in einer der Kernregionen dieser steirischen Delikatesse gewidmet ist. Der Naturpark Sölktäler mit seinem Schloss Großsölk ist Quartiergeber für die Schau eines edlen Produkts, das eine neue künftige „Genussregion“ prägt.

Naturpark-Geschäftsführer DI Volkhard Maier konnte zu dieser lockeren Eröffnungsfeier im obersten Geschoß des Schlosses eine ganze Reihe von Gästen willkommen heißen, die einerseits ihr Wissen um diese Ennstaler Köstlichkeit und deren authentischer Herstellung einbrachten und die dazu in einer ganzen Reihe von sommerlichen Veranstaltungen bis in den Herbst hinein mithelfen werden, das „Gold der Almen“ unter die Leute zu bringen. Vom Schladminger Künstler Herbert Bauer stammt übrigens die stil- und fantasievolle Färbelung der großen Ausstellungskuh „Goldi“.
Hofrat DI Georg Zöhrer von der zuständigen Fachabteilung 10A der Landesregierung war genauso zu Gast wie Leader-Ennstal-Obmann Bgm. Franz Titschenbacher samt Geschäftsführerin Mag. Barbara Schiefer, die federführend am Konzept der anlaufenden „Almmatura“ und von Folgeveranstaltungen mitarbeitete. Unter den Gästen gesichtet auch die drei Bürgermeister der Naturparkgemeinden Großsölk, Kleinsölk und St.Nikolai, Albert Holzinger, Karl Brandner und Hermann Lengdorfer, Marianne Gruber, Organisatorin des „Herbst mit den Bäuerinnen“, der heuer ganz im Zeichen des Steirerkas stehen wird, Dir. Ing. Josef Rottensteiner von der LFS Gröbming und Schladming-Dachstein-Geschäftsführer Hermann Gruber sowie eine nicht geringe Zahl an „Gold“-Produzentinnen und Gästen.
Barbara Schiefer als Mit-Organisierende sah in ihren einführenden Worten die nun anlaufende Steirerkas-Roas ähnlich gelagert wie eine Fahrt auf der südsteirischen Weinstraße – dort der Wein, hier der Steirerkas. Sie ermutigte die mit der Herstellung befassten Bäuerinnen den Steirerkas „erlebbar“ zu machen. Zum kulinarischen Erlebnis einer Steirerkas-Roas zu fünf verschiedenen Almen, wo der köstliche Sauermilch-Käse nach althergebrachter Art gemacht wird, könnte sich für „Bildungshungrige“ die „Almmatura“ gesellen, die nach einigen vorausgehenden „Prüfungen“ auf den Almen abgelegt werden kann. Da empfiehlt sich vorher auf jeden Fall ein Besuch in der Ausstellung im Schloss, dann geht‘s auf eine oder mehrere der produzierenden Almen zu den einzeln „Prüfungen“ wie Melken, Pflanzen erkennen und einem Wissenstest, den Almfreunde unschwer bestehen werden. Das alles garniert mit dem einen oder anderen Schnapserl und ausgiebigen Kas-Verkostungen. Dann geht‘s zur Zeugnis-Verteilung.
Viel Freude machte die Ankündigung von Alm-Hofrat Georg Zöhrer, dass ab Sommer 2010 mit hoher Wahrscheinlichkeit die Ennstaler Steirerkas-Region ganz hochoffiziell zur „Genussregion“ avanciert. Auch er als Referatsleiter bezeichnete das Erhalten unserer Almen als unerlässlich für eine intakte Kulturlandschaft. Herzliche Grüße von Bürgermeister Albert Holzinger namens der Naturpark-Ortsoberhäupter zur offiziellen Eröffnung der Ausstellung „Das Gold der Almen – Steirerkas“ und ein informativer Exkurs der Museum-Kustodin Mag. Johanna Ruetz zur wechselvollen Geschichte des Schlosses leitete über zur gründlichen Verkostung des Ausstellungsgegenstandes „Steirerkas“ in roggenen Krapfen und auf Butterbroten.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-gold-der-almen-erfaehrt-aufwertung.html
Adi Marold neuer Landeskapellmeister-Stellvertreter Der Steirische Blasmusikverband hat nach dem plötzlichen Ableben von MDir. Mag. Rudolf Zangl den Bezirkskapellmeister des Blasmusikbezirkes Liezen, Dr. Adi Marold, zum Landeskapellmeister-Stellvertreter ernannt.

Dr. Adi Marold, der 1946 in Aigen im Ennstal geboren wurde und in Mitterberg wohnhaft ist, gehört bereits seit dem Jahr 1996 dem Landesvorstand an und ist bekannt für sein äußerst profundes Fachwissen auf dem Gebiet der Blasmusik. Jeder, der ihn persönlich kennt, schätzt aber auch seine hervorragenden Führungsqualitäten und den einfühlsamen Umgang mit den Mitmenschen.
Bereits seine Jugendzeit in Aigen/Ennstal war geprägt von der Musik: Nach dem Erlernen der Instrumente Blockflöte, Gitarre, Klarinette sowie Saxophon und dem Eintritt in die Musikkapelle Aigen/Ennstal sammelte Adi Marold weitere praktische Erfahrungen als Mitglied der legendären Tanzkapelle „Alpenecho“. Nach seiner Matura an der HBLA Raumberg absolvierte der Musiker seinen Präsenzdienst bei der Militärmusik Steiermark und war lange Zeit aktives Mitglied in der Marktmusikkapelle Gröbming, davon einige Jahre als Kapellmeister-Stellvertreter.
Neben der häuslichen Landwirtschaft absolvierte er an der Universität Salzburg die Lehramtsstudien für Germanistik, Pädagogik, Psychologie und Philosophie und erlangte an der Musikhochschule Graz die Lehrbefugnis für Klarinette, wo er nach Beendigung der Kapellmeisterausbildung auch das Doktoratsstudium für Musikwissenschaft erfolgreich abschließen konnte. Während dieser Zeit agierte Marold als Musikschullehrer in Gröbming und unterrichtete am BG/BRG Stainach Musikerziehung, wo er auch sieben Jahre lang das bekannte „Jugendrotkreuz-Schulorchester“ leitete. Seit 1989 ist Adi Marold Direktor der Musikschule Liezen.
Aber nicht nur die fundierte Hochschulausbildung sowie die berufliche Tätigkeit in der Kinder- und Jugendausbildung zeichnen Adi Marold aus, sondern auch seine insgesamt 33-jährige praktische Erfahrung als Kapellmeister (davon seit 1984 beim Musikverein Wörschach und seit 1990 als Bezirkskapellmeister von Liezen), die verantwortungsvolle Aufgabe als nationaler und internationaler Juror für Konzert- und Marschmusikwertungen sowie die Aktivität als Komponist befähigen den Musiker zweifelsohne bestens, das sehr anspruchsvolle Amt des Landeskapellmeister-Stellvertreters auszuüben.
MDir. Prof. Ing. Mag. Dr. Adi Marold, der seit frühester Jugend sein Leben der Musik gewidmet hat, gehört auf seinem Gebiet österreichweit zur Spitzenklasse. Dies beweist auch die Verleihung des „Verdienstkreuzes in Gold“ durch den Österreichischen Blasmusikverband.
15.11.2010 aktuelles/archiv/adi-marold-neuer-landeskapellmeister-stellvertreter.html
Evangelische feiern in Gaishorn Die Evangelische Pfarrgemeinde A.B. Gaishorn feiert am Fronleichnamstag – Donnerstag, dem 3. Juni – nicht nur des 130-jährige Bestehen ihres Gaishorner Gotteshauses, sondern auch den Steirischen Kirchentag und das Gustav-Adolf-Fest unter der freudigen Überschrift „Lachen – Leben – Loben“.

Ein über den Gutteil des Festtages verteiltes Programm wird Gläubige und Gäste aus dem näheren und weiteren Umkreis vereinen. Ab 9.30 Uhr konzertiert die MK Gaishorn-Treglwang vor der Friedenskirche (Foto). Den Festgottesdienst um 10 Uhr, den der Singkreis Gaishorn unter der Leitung von Brigitte Wagner umrahmt, feiert Pfarrer Mag. Michael Welther gemeinsam mit Superintendent Mag. Hermann Miklas. Die Festpredigt hält Pfarrer Leon Novak aus Murska Sobota in Slowenien. Für 10.15 Uhr ist parallel ein Kindergottesdienst angesetzt und um 11.30 Uhr beginnt die Vollversammlung des Gustav-Adolf-Vereines.
Ab 13.30 Uhr sind Volkstanzvorführungen der „d’Triebenstoana“ unter Leitung von Günther Reinbacher und einer siebenbürgischen Tanzgruppe des Brukenthal-Gymnasiums aus dem rumänischen Sibiu/Hermannstadt zu sehen. Ab 14 Uhr unterhält ein Kabarett mit Oliver Hochkofler und Imo Trojan sowie die Admonter Brassband unter Leitung von Mario Rom. Um 14 Uhr beginnt das Workshop „Anspiele“ unter Leitung von Hans Thalhammer. Parallel dazu beginnt das Kinderprogramm. Ab 15 Uhr gibt der Kirchenchor Gröbming unter Leitung von Therese Schnedl ein geistliches Chorkonzert, worauf dann um 16 Uhr der Reisesegen gespendet wird.
15.11.2010 aktuelles/archiv/evangelische-feiern-in-gaishorn.html
Veitsch – FC Schladming 2:4 (1:2) Mit dem 4:2-Auswärtssieg in Veitsch prolongierte der FC „WM-Estriche“ Schladming seine tolle Frühjahrsbilanz.

Die Hausherren gingen zwar schon in der 2. Minute durch einen Freistoß-Nachschuss in Führung, doch die Gäs¬te ließen sich durch diesen schnellen Gegentreffer nicht verunsichern und brachten die Heimischen in der Folge mit ihrem schnellen Kombinatiosspiel oftmals in Verlegenheit. Gute Schüsse von Steiner, Mair und Seiwald brachten zunächst kein zählbares Ergebnis, doch in der 23. Minute fiel durch eine Einzelaktion von David Hutegger der verdiente Ausgleichstreffer. Sieben Minuten später aberkannte der Referee ein Tor von Mario Steiner wegen angeblichen Abseits, aber nur kurz darauf landete ein Traumschuss von Lukas Moosbrugger zum 2:1 für die Schladminger im Netz.
In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein Ebenbild der ers¬ten Spielhälfte – die Hausherren versuchten durch Kampf ins Spiel zu kommen, das Gäste-Team forcierte die spielerische Linie. In der 60. Minute erhöhte Mario Steiner nach einer Kopfballverlängerung von Gerold Seiwald auf 3:1. Bestärkt durch diesen Treffer war Mario Steiner nicht mehr zu halten und wurde nach einer Soloaktion im Strafraum unsanft zu Fall gebracht. Den Strafstoß verwertete dann übrigens der Elferschütze vom Dienst Gerhard Völk zum 4:1. In den letzten 20 Minuten fanden die Ennstaler noch einige tolle Chancen vor, doch Schwächen im Abschluss oder der mit dem Abseits auf Kriegsfuß stehende Linienrichter verhinderten einen weiteren Treffer. In der 88. Minute gelang den Veitschern noch der unnötige Anschlusstreffer zum 2:4.
Gesamt gesehen ein völlig verdienter Sieg der Elf des Trainerduos Elmauthaler/Scott gegen den Tabellennachbarn. Heute, Freitag, empfängt der FC Schladming den Tabellenletzten Gaishorn (Beginn 19 Uhr). 
15.11.2010 aktuelles/archiv/-veitsch-fc-schladming-2-4-1-2.html
Grenzwertig Wenn man die Vorkommnisse der letzten Wochen und Monate Revue passieren lässt, dann wird einem schnell klar, dass wir uns in einer der kritischsten Situationen der letzten Jahrzehnte befinden. Gerade von Seiten der Politik wären Antworten gefragt, wie man gedenkt, die Zukunft zu meistern. In Österreich passiert das freilich nicht, steht uns doch ein Ereignis ins Haus, das wesentlich wichtiger ist als der Beinahe-Staatsbankrott Griechenlands: Im Burgenland finden Landtagswahlen statt!

Aus diesem Grund muss man sich natürlich mit wirklich wichtigen Dingen beschäftigen, vor allem mit dem Assistenzeinsatz des Bundesheeres. Dieser diente einst zum Grenzschutz, nur gibt es schon längst keine Schengengrenze mehr im Burgenland. Dadurch ist der Einsatz auch ein wenig überflüssig geworden, Aufgriffe von Illegalen sind dort ebenso selten wie im Rest von Österreich. Dafür wurde uns das Totschlagargument geliefert, der Bundesheereinsatz erhöhe das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung.
Das ist zwar schwer zu beurteilen, die objektive Sicherheitslage ist aber jedenfalls zufriedenstellend: Sowohl bei der Anzahl der Exekutivbeamten als auch bei der Kriminalität schneidet das Burgenland hervorragend ab. Vielleicht werden die Truppen aber nach der Wahl ohnehin nach Wien und in die Steiermark verlegt, um die subjektiven Wahlchancen der dortigen Landeshauptleute zu erhöhen. Kostet zwar einiges, aber an Grenzwertigkeiten ist man in der österreichischen Politik ohnehin gewohnt.
15.11.2010 aktuelles/archiv/grenzwertig.html
Endgültiges Aus für Gröbminger Burschen-Fachschule besiegelt 5514 Unterschriften waren unter die Protestlisten gesetzt worden, mit denen versucht werden sollte, bei den zuständigen Stellen der Landesregierung ein Umdenken in der geplanten Standortveränderung zu bewirken. Geholfen hat es letztlich nichts, denn am Dienstagabend beschloss der steirische Landtag mehrheitlich die Umstrukturierung der landwirtschaftlichen Schulen.

Am Dienstag dieser Woche hatte sich eine Delegation aus dem Oberen Ennstal auf den Weg nach Graz gemacht, um persönlich bei LR Elisabeth Grossmann (SPÖ) die Besorgnis über das Vorgehen zu deponieren, den land- und forstwirtschaftlichen Ausbildungszweig in den Grabnerhof zu verlegen und in Gröbming lediglich eine deutlich auf die touristische und hauswirtschaftliche Ausbildung ausgerichtete und dadurch verkleinerte Fachschule als Ersatz für Haus/E. neu zu errichten.
Die Argumentation der Elternvertreter mit Waltraud Köll und Hans Trinker sowie der Sprecher des Absolventenverbandes mit Obmann Johann Moosbrugger und Wilfried Etschmaier, die auf die damit deutlich erschwerte Skilehrer-Ausbildung hinwiesen, die bisher überaus erfolgreich in der Region Oberes Ennstal erfolgte, ist schlüssig nachvollziehbar. Allein die geografische Distanz des Grabnerhofs zu den Trainings- und Übungsgebieten am Hauser Kaibling und in der Dachstein-Tauern-Region brächte deutliche Erschwernisse für Schüler aus diesen Gebieten. Für viele von ihnen ist eine solche Skischul-Ausbildung aber Grundlage eines späteren Zuerwerbs.
Bei der Landtagssitzung am Dienstag machten die Ennstaler Protestierenden mit Transparenten auf diese Fakten aufmerksam. Bereits im Gespräch hatte Landesrätin Elisabeth Grossmann allerdings der Ennstaler Delegation keine Hoffnungen gemacht, ihre Entscheidung zu revidieren. Der Beschluss der Landesregierung zu den Standortverlegungen und zur Konzentration der Fachgebiete auf die beiden jeweiligen Schulen – Land- und Forstwirtschaft am Grabnerhof sowie Hauswirtschaft und Touristik auf den neuen Standort Gröbming – wurden dann am Abend im Landtag mehrheitlich getroffen. Damit gehört die landwirtschaftliche Burschen-Fachschule in Gröbming wohl endgültig der Vergangenheit an.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-endgueltiges-aus-fuer-groebminger-burschen-fachschule-besiegelt.html
Neuer Kindergarten in Admont In Admont eröffnete Bgm. Günther Posch kürzlich den neuen Kindergarten. Dessen Leitung hat Helene Nachbagauer inne. Die Kleinen werden in drei Gruppen betreut.

Vor zahlreichen Gästen, unter ihnen auch NAbg. Elisabeth Hakel, Vorstandsdirektor Wolfram Sacherer und Bauleiter Gerald Steiner von der Siedlungsgenossenschaft Ennstal, Architekt Gerhard Kreiner sowie die Schuldirektoren Ursula und Werner Zöchmann, erklärte Posch, dass nun in Admont eine „neue Zeit der Kinderbetreuung beginnt, wodurch den Kleinen die wichtigen Schritte von zu Hause über Kindergarten und Schule ins weitere Leben erleichtert werden soll.“ Mit Musik und Tänzen bedankten sich die Mädchen und Buben für die von Licht durchfluteten Aufenthaltsräume.
Für die Kindergartenpädagoginnen gab es im Rahmen des Landesprojekts „Bildung macht groß“ eine Auszeichnung. Die Pfarrherren Prior P. Gerhard Hafner und Johannes Hanek segneten das Haus. Mit einem von Konditor Planitzer gesponserten Buffet und vielen den Himmel zierenden Luftballons klang die Feier aus.
15.11.2010 aktuelles/archiv/neuer-kindergarten-in-admont.html
„Lodenfüßler“ wanderten durchs Ennstal Im Rahmen der Sonderausstellung 2010 in Kooperation mit der regionale10 beschäftigt sich der an diesem Projekt im Museum Trautenfels arbeitende Künstler Christian Philipp Müller mit dem Thema Loden, Kleidung und Tracht.

In den Mittelpunkt seines Beitrages stellt er das Thema Loden und das Kleidungsstück Wetterfleck. Die Trautenfelser Ausstellung, die zugleich mit der regionale10 startet, steht unter der Überschrift „Der schaffende Mensch. Welten des Eigensinns“. Als optische und erlebbare Perfomance zu diesem Ausstellungsprojekt wurde ein rund 50 Meter langes Lodenstück von der Lodenwalke Ramsau-Rössing durchs Ennstal zum Ort der Ausstellung ins Schloss Trautenfels getragen. Eine Mannschaft der Feuerwehr Mitterberg hat sich bereit erklärt, das Lodenstück in Form eines Wetterflecks für 20 Personen über den 42 Kilometer langen Fußweg – eine Marathondistanz (!) – am Christi-Himmelfahrts-Feiertag von der Ramsau durchs Enns¬tal ins Schloss Trautenfels zu tragen. Die wackeren Männer waren um 8 Uhr morgens in Ramsau-Rössing los gegangen und über Weißenbach bei Haus, Aich, Pruggern und Moosheim, wo sie Mittagsrast hielten, weiter nach Öblarn, Niederöblarn nach Niederstuttern zum Endpunkt Schloss Trautenfels gewandert, wo sie ziemlich planmäßig um 18 Uhr eintrafen. Sie bewältigten also mit bescheiden bemessenen Pausen die 42 Kilometer in zehn Stunden. Diese spektakuläre Aktion unterstützten in dankbarer Weise Firmen, Institutionen und Polizei sowie Einzelpersonen aus der Region und zeigten damit ihre Verbundenheit mit „unserem“ Museum.
Der „Ennstaler“ war live dabei und bannte den „Lodenfüßler“ auf der letzten Etappe von Niederstuttern nach Trautenfels aufs Bild. Auf allen Teilstücken wird der lange Marsch filmisch dokumentiert, als Teil der Ausstellung vom 3. Juni bis 31. Oktober im Schloss. Die Sonderausstellung mit dem Titel „Der schaffende Mensch. Welten des Eigensinns“ ist also Akt der regionale10, des Kulturfestivals im Bezirk Liezen. Dafür beschäftigen sich im Schloss Trautenfels sechs internationale Künstlerinnen und Künstler mit Themen aus der Region des Bezirkes Liezen und entwickeln daraus ihre Projekte. Leben und Arbeiten – und die Leidenschaft, die beidem innewohnt, stehen im Zentrum dieser Ausstellung. Das Einbeziehen der in der Region lebenden Menschen stellt in allen Projekten einen wesentlichen Schwerpunkt dar.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-lodenfuessler-wanderten-durchs-ennstal.html
Gratkorn Amateure – SC Liezen 1:2 (0:0) Mit dem erfreulichen 2:1-Auswärtssieg gegen das Amateurteam von Bundesligaclub Gratkorn holte sich der SC Knauf Liezen drei überlebenswichtige Punkte im beinharten Kampf gegen den Abstieg. Die Stradner-Elf zeigte sich in der Partie von ihrer bes¬ten Seite und hätte das Spiel bereits vor der Pause entscheiden können.

Die ersten Chancen fanden allerdings die mit sechs Bundesligakaderspielern angetretenen Hausherren vor. Nur Sekunden nach dem Anpfiff rettete Heinrich Wallner bei einem Vorstoß von Martin Gründler im letzten Moment in den Corner und in der 17. Minute parierte SC-Schlussmann Jürgen Waldenhofer einen Bombenschuss von Philip Vorraber mit einer tollen Faustabwehr. In der Folge wurden die Grün-Weißen aber immer stärker und so ließen die guten Chancen nicht lange auf sich warten. In der 25. Minute schoss Jonny Grassl nach einer Flanke von Roberto Alviz aus drei Meter Entfernung über das leere Tor, fünf Minuten später traf Daniel Haynie aus spitzem Winkel das Außennetz. In der 33. Minute konnte Heimtormann Markus Beer einen Superschuss von Christian Stangl nur mit allergrößter Mühe in den Corner wehren. Kurz darauf war es abermals Grassl, der nach einem Eckball von Daniel Reiter aus kürzester Distanz über das Tor köpfelte. In der 37. Minute zeigte Jürgen Waldenhofer bei einem gefährlich angetragenen Schuss von Mario Steiner seine Klasse. In den letzten fünf Minuten vor der Pause lag der Führungstreffer für die Ennstaler in der Luft. Zunächst schoss Reiter aus nur um Haaresbreite über die Latte und Sekunden vor dem Halbzeitpfiff scheiterte Haynie alleinstehend an Gratkorn-Schlussmann Beer.
Vier Minuten nach Wiederbeginn durften die wiederum zahlreich mitgereisten SC-Fans dann aber endlich jubeln: Haynie wurde knapp außerhalb des Sechzehners gefoult und Alviz zirkelte den darauffolgenden Freistoß gefühlvoll über die Mauer via Innnenstange zum 1:0 ins Netz. In der 71. Minute fiel die Vorentscheidung in dem Match. Nach einem Corner von Alviz drückte Martin Neuper das Leder aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie. Eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff vereitelte SC-Tormann Waldenhofer binnen einer Minute zwei gute Chancen der Hausherren. In der Endphase war aber wieder die Stradner-Elf am Drücker. Bei einer tollen Chance von Alexander Neuper rettete der Heimtorhüter mit einem Super-Reflex in den Corner und in der 87. Minute traf Reiter aus halbrechter Position „nur“ die Stange. Der kuriose Anschlusstreffer in der Nachspielzeit – bei einem von Erwin Götzenauer abgefälschten Schuss drehte sich der Ball mit Verzögerung langsam über die Linie – war nur mehr von kosmetischer Korrektur.
Der zweite Auswärtssieg des SC Knauf Liezen in der Landesliga war mehr als verdient, besonders hervorzuheben war in dem Match die taktische und kämpferische Leistung.
Heute, Freitag, steht das Heimspiel gegen die zwischenzeitlich ebenfalls abstiegsgefährdeten Wildoner am Programm (Beginn 19 Uhr).
15.11.2010 aktuelles/archiv/gratkorn-amateure-sc-liezen-1-2-0-0.html
Realitätsverweigerung An der finanziellen Unterstützung Griechenlands scheint trotz bedeutender Widerstände aus Deutschland im Endeffekt kein Weg vorbeizuführen. Ohne diese Hilfe wäre nämlich ein Staatsbankrott samt unabsehbarer Folgen für den gesamten Euroraum unausweichlich. Eines ist aber mehr als bemerkenswert: Noch mehr als die Deutschen lehnt die griechische Bevölkerung die Staatshilfen ab, laut Umfragen zu etwa sechzig Prozent, und zwar, weil sie den damit verbundenen Sparkurs verhindern wollen.

Es zeigt sich eine fatale Realitätsverweigerung, die leider auch in den anderen europäischen Ländern weit verbreitet ist. Alles was an Staatsgeschenken je erfunden wurde, von unrealistisch hohen Pensionen bis zu allen erdenklichen Sozialleistungen, muss unbedingt erhalten bleiben, egal ob das Geld dafür da ist oder nicht. In Griechenland hat diese Einstellung praktisch schon zum Staatsbankrott geführt, der Bevölkerung ist das aber egal.
Hauptschuldige an dieser Geisteshaltung sind Politiker, die die Bevölkerung ständig belügen und den Eindruck erwecken, das Geld würde auf den Bäumen wachsen. Deshalb wäre es enorm wichtig, dass in Griechenland wirklich ein radikaler Sparkurs durchgezogen wird, damit sich der Rest von Europa endlich einmal ein Bild machen kann, wohin es führt, wenn man ständig über seine Verhältnisse lebt. Zudem wäre es schön, wenn sich auch die österreichische Regierung Gedanken in diese Richtung machen würde, denn auch wenn wir momentan noch zu den gesünderen Euroländern gehören: Auch unser Land steuert ohne nachhaltige Strukturmaßnahmen geradewegs in die Pleite.
15.11.2010 aktuelles/archiv/realitaetsverweigerung.html
Tausende bei Rinderzucht-Jubiläum Die Jubiläumsveranstaltung „100 Jahre Rinderzucht im Bezirk Liezen“ lockte am vergangenen Samstag rund 6000 Besucher auf das Freigelände rund um das Irdninger Sportareal und in das große Festzelt. Für die beiden ausrichtenden Zuchtverbände des Bezirkes, die Alpenfleckviehzuchtgenossenschaft Ennstal und die Genossenschaft Braunvieh Bezirk Liezen, viel Anlass stolz auf die überaus gelungene Großveranstaltung zu sein.

Gemeinsam mit dem LFZ, dem Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein, den beiden Landwirtschaftlichen Fachschulen Grabnerhof und Gröbming und mehreren fördernden Unternehmen wie Landmarkt oder Holzbau Zimmerei Karl Mehrl, brachten die verantwortlichen Zuchtgenossenschaften ein Ereignis zustande, das weit über die Bezirksgrenzen hinaus Besucher anlockte. Diese Rinderschau, gekoppelt mit einer landwirtschaftlichen Fachtagung, bot nicht nur eine starke Abbildung der züchterischen Leistungen am Feld der Rinderhaltung im Bezirk, sondern mit den Fachvorträgen der LFZ-Forschenden auch vielseitige Informationen für den bäuerlichen Hofbereich, für Stall und Feld. Jungzüchter-Wettbewerbe sorgen für Motivation bei den künftigen Hofnachfolgern, im Preisrichten der Rassen Braunvieh, Fleckvieh, Holstein und Pinzgauer war der züchterische Erfolg ablesbar und in der Wahl der Gesamtsieger mit der großen Siegerparade wurde Ehre gegeben wem Ehre für seine Arbeit gebührte. Im umfangreichen Rahmenausstellungen unter der Überschrift „Rund um Hof und Stall“ konnten in Vorführungen moderne Hoftechnik, Hoflader, Ladetechnik, Futterentnahme samt Vorlage, Tiertransport und Weidetechnik in Augenschein genommen werden.
Wie bei ganz großen Landwirtschaftsmessen kam natürlich Kurzweil mit Musik, Gesang und Stärkungen nicht ins Hintertreffen. Da wussten die Veranstalter zielsicher, was da im Angebot für einen Tag der bäuerlichen Wirtschaft enthalten sein soll. Da sorgten Schülerinnen der LFZ für Kinderbetreuung und sagten dazu, es sei für „Kuhle Kinder“, die Schul-Blasmusik konzertierte, der Chor des LFZ trat auf und die Volksmusik verbreitete Festplatzstimmung. Köstlichkeiten von Moarhof-Produkten fanden reißenden Absatz, denn so ein Tag auf einer großen „Viehmesse“ macht Hunger und Durst. Für das Funktionieren im LFZ-Bereich machte sich die Raumberg-Gumpensteiner PR-Leiterin Birgit Huber-Kitzer sehr verdient.
Gegen Mittag trafen dann die Ehrengäste ein. Moderator Dr. Karl Buchgraber, der im Ausstellungs- und Präsentierzelt seiner Aufgabe perfekt nachkam, hatte ein wenig Pause, als die beiden Züchterobmänner, Gus¬tav Weikl für Braunvieh und Franz Schrottshammer für Fleckvieh, ihre Erklärungen zur Veranstaltung und zur Rückschau auf 100 Jahre züchterische Arbeit abgaben. Unter den hohen Gästen gesichtet und auch vom Rednerpult zu hören: LAbg. Karl Lackner, Landesrat Hans Seitinger und Landeskammer-Präsident ÖR Gerhard Wlodkowski. Die verantwortlichen Funktionäre würdigten die Arbeit der Veranstalter, aber vor allem die züchterischen Bemühungen ihrer Genossenschaftsmitglieder und deren bäuerlichen Familien. Ein Ereignis der besonderen Art bot sich den Hunderten Zusehern mit den Rundgängen der jungen und ganz jungen Züchter – der Kinder und Jugend. Da wachsen Bäuerinnen und Bauern heran, die das Erbe der Eltern fortführen. Höhepunkte für die Züchter waren natürlich die Bewertungen durch strenge Preisrichter und die darauf folgenden Auszeichnungen und Ehrenpreise für die züchtenden Aussteller. Bei der Vielzahl der prämierten Tiere ist es uns leider nicht möglich, die einzelnen Preisträger zu nennen. Von den jeweiligen Zuchtverbänden Braunvieh und Fleckvieh können diese abgerufen werden.
Übereinstimmend größtes Lob und Anerkennung sprachen alle Verantwortlichen dem Gesamtorganisator der großen Schau, Geschäftsführer Ing. Hans Stein aus, der über Wochen und Monate bereits an der Veranstaltung gearbeitet hatte und als „Vater des Erfolges“ anzusehen ist. Bei der Abendveranstaltung im großen Festzelt mit den oststeirischen Parademusikern „Stoakogler“ kochte das Zelt – Glücksengerl brachten Renate Stiegler aus Weißenbach bei Haus den Volvo C30 von Landmarkt, Reinhard Atzlinger aus Mitterberg-Ratting das Gartenblockhaus von Holzbau Mehrl, Alois Brandl aus Mooslandl den Hirschabschuss der Flick Privatstiftung, Robert Poglitsch aus Klöch die Ägypten-Reise vom Reisebüro Schlömicher Liezen und Michael Rachensberger aus Schwarzach den LCD-Fernseher von Schöppl-Lemmerer, Liezen.
15.11.2010 aktuelles/archiv/tausende-bei-rinderzucht-jubilaeum.html
Betriebsleiter am Grabnerhof verabschiedet Am Mittwoch vergangener Woche luden die Direktion und die Abschlussklasse des Grabnerhof-Betriebsleiterlehrganges zur festlichen Zeugnisübergabe mit anschließendem Kränzchen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen spielte im großen Festsaal schon die hauseigene Blasmusik zur Einleitung auf, nach der Direktor Ing. Chris¬tian Hornek eine ganze Reihe von Ehrengästen willkommen hieß. Mit im Kreis der Schülerinnen, Schüler und Eltern auch der Landes-Schulinspektor der landwirtschaftlichen Fachschulen HR DI Franz Patz, Kammer-Vizepräsident ÖR Hans Resch, Bezirkskammerobmann Peter Kettner, für die Umgebungsgemeinden Bgm. Gerald Lattacher, Landesforste-Direktor DI Andreas Holzinger, Grabnerhof-Direktor a.D. DI Christian Zechner, Hans Walcher vom Absolventenverband, LAbg. Lambert Schönleitner sowie die Direktorin der Mädchenschule Ing. Maria Reissner.
Fünf Madchen und 13 Burschen hatten über zweieinhalb Jahre ihr heute erreichtes Ziel beharrlich verfolgt und mit ihrem Abschluss die Befähigung zur landwirtschaftlichen Betriebsleitung erworben. Die künftigen Wege der Absolventinnen und Absolventen gehen nach Aussage von Klassenvorstand Ing. Peter Plieschnegger in verschiedene Richtungen. Mit dieser Ausbildung wird ein Teil zur Matura führende Schulen besuchen, werden einige handwerkliche Berufe erlernen und andere auf dem elterlichen Hof ihre Kenntnisse einbringen. Die Aufforderung der Grabnerhof-Lehrer an alle jedoch lautete, das lebenslange Lernen nicht außer Acht zu lassen. In einer PowerPoint-Präsentation stellten sich die Mädchen und Burschen von ihrer Herkunft vor und nannten auch gleich ihre weiteren beruflichen und schulischen Ziele. Von den anfänglich 44 Schülern verblieben 18 bis zum Lehrgangsziel Betriebsleiter. Drei Schüler, darunter ein Mädchen, hatten zwischenzeitlich am Grabnerhof auch die Jagdprüfung abgelegt.
In Festansprachen zeigten Fachleute wie Hans Resch landwirtschaftliche Themen auf. Lambert Schönleitner kritisierte sachlich das Verlegen und Zusammenlegen der landwirtschaftlichen Schulstandorte im Ennstal und sieht darin einen Versuch, gewachsene Strukturen nachhaltig zu schwächen. Der Wenger Bürgermeister Gerald Lattacher brachte die Grüße der regionalen Bürgermeister und Hofrat Franz Patz wünscht sich, dass die Einrichtung „der Grabnerhof“ als Schule mit beiden Ausrichtungen für Mädchen und Burschen bleiben möge. Auch er als erfahrener Landesschulinspektor sieht den Grabnerhof nicht nur als Wissensvermittler, sondern weit darüber hinaus als Lebensschule.
Zum guten Ende wurden die Zeugnisse und Facharbeiterbriefe verteilt. Mit Auszeichnung haben bestanden: Christoph Brettschuh, Landl; David Ladstätter, Tauplitz; Martin Mandl, Liezen, und Christian Pechhacker, St. Gallen. Bestanden haben: Bernhard Etschbacher, Aich-Assach; Manuel Gruber, Hohentauern; Stefan Hiebl, Weng; Albert Hohenbichler, Spital/P.; Florian Klema, Aflenz; Christian Lippusch, Admont; Ralf Matlschweiger, Lassing; Lukas Prüggler, Hall; Johanna Rabensteiner, Proleb; Christian Schöggl¬, Langenwang; Anita Schwarzkogler, Rohrmoos; Ramona Strelli, St. Marein; Anita Unterberger, Selzthal, und Petra Völkl, Arding. Facharbeiterbriefe erhielten: Katharina Frosch, Thomas Lerchbaum und Markus Tremmel. Den freundschaftlichen Abschluss brachte das Abschlusskränzchen mit Musik und Tanz.
15.11.2010 aktuelles/archiv/betriebsleiter-am-grabnerhof-verabschiedet.html
Neues Tourismuszentrum Ramsau/D. eröffnet Im Rahmen einer wunderschönen Feier, umrahmt von der Trachtenmusikkapelle und der Bio-Musi Ramsau, wurde am vergangenen Samstag das neue Tourismuszentrum von Ramsau am Dachstein eröffnet.

Etwa 250 Gäste, darunter Vermieter, Tourismusverbandsobmänner und Geschäftsführer aus den umliegenden Regionen, Tourismusinteressenten und Vertreter der beteiligten Baufirmen, waren zur Eröffnung gekommen. Nach der Begrüßung durch Herwig Erlbacher, Vorsitzender der Tourismuskommission Ramsau am Dachstein, sprachen die Ehrengäste LAbg. Bgm. Karl Lackner, Steiermark-Tourismus-Chef Georg Bliem, Bürgermeister Rainer Angerer und Bürgermeister a.D. Helmut Schrempf einige Grußworte. Die Segnung wurde durch Mag. Wolfgang Rehner und Msgr. Erich Kobilka in ökumenischer Weise vorgenommen. Die Ehre des „Bandschnitts“ wurde anschließend den Mitarbeiterinnen des Tourismusverbandes und ihrem Geschäftsführer Dir. Heinz Prugger zuteil, bevor die interessierten Besucher die neuen Räumlichkeiten begutachteten und mit Bier und Wein auf „ihr“ neues Tourismuszentrum anstoßen konnten.
Das neue Tourismuszentrum wurde seit dem Spatenstich am 7. Oktober 2009 in genau 200 Tagen Bauzeit realisiert. Besonderer Dank galt bei der Eröffnung dem Grundbesitzer und all jenen beteiligten Firmen, die den Bau als Gemeinschaftsprojekt von Ramsauern für Ramsauer sahen und sowohl finanziell Abstriche in Kauf nahmen als auch personell mit all ihren Gedanken bei der Sache waren.
15.11.2010 aktuelles/archiv/neues-tourismuszentrum-ramsau-d.-eroeffnet.html
ASK Köflach – SC „Knauf“ Liezen 2:4 (0:1) Mit der bislang besten Leistung seit dem Aufstieg in die Landesliga feierte der SC Knauf Liezen gegen den Titelaspiranten Köflach den ersten Auswärtssieg in der höchsten steirischen Spielklasse.

Besonders in der ersten Halbzeit dominierten die Grün-Weißen mit ihrer aggressiven, zweikampfstarken und taktisch hervorragenden Spielweise die Partie klar. So schoss Köflach erst in der 18. Minute erstmals auf das Tor der Gäste und auch in der restlichen Spielzeit vor der Pause fanden die Weststeirer so gut wie keine zwingende Torchance vor. Die Liezener waren hingegen stets gefährlich, die größte Möglichkeit in der Anfangsphase vergab Christian Stangl, als er nach einem Corner von Fredi Müller nur um Haaresbreite über die Latte köpfelte. In der 29. Minute konnten die gut 50 mitgereisten SC-Fans das erste Mal jubeln. Roberto Alviz kam am linken Cornereck an den Ball und flankte in der Folge gefühlvoll in den Strafraum, wo Daniel Haynie per Kopf sein erstes Meisterschaftstor im SC-Dress erzielte. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Martin Neuper Pech, als er das Leder mittels Hechtkopfball an die linke Innenstange setzte.
In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit versuchten die Heimischen mit erhöhtem Druck dem Spiel eine Wendung zu geben. Die Stradner-Elf verteidigte sich in dieser Drangperiode aber clever und und überstand sie so unbeschadet. Mit einem der ersten Befreiungsangriffe fiel in der 58. Minute das 2:0. Der eingewechselte Jonny Grassl spielte einen langen Pass ideal auf Haynie, der in der Folge seinen Bewacher stehen ließ und dann im Stile eines Routiniers sein zweites Tor erzielte. Für die Zuschauer verlief das Match jetzt extrem spannend, denn in der 69. Minute gelang Köflach durch Senad Hallilovic der Anschlusstreffer zum 1:2. Die Grün-Weißen hatten aber bereits zwei Minuten später die passende Antwort parat: Nach einem Foul an Daniel Habeler zirkelte Alviz den Freistoß aus gut 25 Meter an die rechte Stange und der am Fünfer ideal stehende Martin Neuper verwertete den zurückspringenden Ball trocken zum 3:1. Die Hausherren gaben sich aber immer noch nicht geschlagen – zwölf Minuten vor dem Schlusspfiff verkürzte der eingewechselte Thomas Strudl auf 2:3. Praktisch im Gegenstoß machten die Liezener aber alles klar: Grassl überspielte knapp nach der Mittellinie zwei Gegenspieler und erzielte dann mit einem herrlichen Heber über Tormann Michael Haring den 4:2-Endstand.
Nach dem Schlusspfiff war der Jubel bei Spielern und Fans ob des so wichtigen Erfolges natürlich riesengroß. Der gesamten Mannschaft mit Trainer Gernot Stradner gebührt für diese überragende Leistung ein Pauschallob. Heute, Freitag, steht für den SC Knauf Liezen das Heimspiel gegen den Drittplatzierten Anger auf dem Programm (Beginn 19 Uhr). Sicherlich keine leichte Aufgabe für Kapitän Christian Stangl und Co., doch wenn die Grün-Weißen so stark und geschlossen auftreten wie in Köflach, ist auch diese Hürde zu schaffen.
15.11.2010 aktuelles/archiv/ask-koeflach-sc-knauf-liezen-2-4-0-1.html
Währungsgemeinschaft? Auch wenn es anfangs speziell von deutscher Seite schwere Bedenken gegen eine finanzielle Unterstützung Griechenlands gab, hat man sich nun doch auf ein Hilfspaket geeinigt. Und jene 30 Milliarden Euro, die als Notkredit vereinbart wurden, werden wohl auch schon bald fließen. Und selbst ob das Griechenland retten kann, darf bezweifelt werden. Wenn das dazu führt, dass griechische Staatsanleihen nur mehr mit hohen Risikoaufschlägen an den Mann gebracht werden können, dann hat das weniger mit den bösen Spekulanten zu tun als mit dem beinahe insolventen Schuldner.

Es rächt sich jetzt, dass jahrelang geschönte Bilanzen gelegt wurden. Gleich einem Betrüger, der mit gefälschten Zahlen von einer Bank Geld erschleicht, ist jetzt eben auch die Bonität eines ganzen Landes vernichtet. Und es ist mehr als fraglich, ob ein noch so strikter Sparkurs daran noch etwas ändern wird, wobei schon jetzt massive Unruhen die Durchsetzung der Einsparungen fraglich machen.
Für die europäische Währung ist das freilich nicht das einzige Problem. Demnächst könnten auch Portugal, Spanien und Italien ähnliche Probleme wie Griechenland bekommen, nur dass diese Volkswirtschaften sehr viel größer sind. Ob dann die solide finanzierten Staaten willens beziehungsweise überhaupt in der Lage sind, weitere Hilfspakete zu schnüren, ist mehr als ungewiss und am Ende könnte doch die Einsicht siegen, dass zu einer Einheitswährung auch eine gemeinsame Wirtschaftspolitik gehört, denn auf Kosten anderer Länder seine Wähler zu beschenken, kann nicht der Weisheit letzter Schritt sein.
15.11.2010 aktuelles/archiv/waehrungsgemeinschaft.html
Hauser Kaibling unter den Top-Skigebieten Europas Am vergangenen Sonntag ging für das Team des Hauser Kaiblings die längs¬te und erfolgreichste Wintersaison aller Zeiten zu Ende. Die Krönung dafür gab es drei Tage später in Bozen: In der Landeshauptstadt Südtirols wurde das innovative Lifestyle-Skigebiet zum Gesamtsieger des „Internationalen Skiarea-Tests 2009/10“ gekürt.

Die erfolgreichen Qualitäts-Checks des „Internationalen Skiareatest“ sind in den letzten Jahren zu einem fixen Gradmesser in puncto Sicherheit, Qualität, Gästeservice und innovativer Ideen für die Seilbahnwirtschaft im Alpenraum – besonders in Österreich, der Schweiz, Italien, Slowenien und Frankreich – geworden. Das Testteam des „Internationalen Skiareatest“ besteht aus 220 erfahrenen Mitgliedern, die in den genannten Ländern anonym Eindrücke in Skiressorts sammeln. Besonders geachtet wird dabei auf Freundlichkeit, Liftanlagen, Pisten- und Pistenpräparierung, Beschneiungsanlage, Events, Skihütten, Sicherheitsvorkehrungen, Pistenrettung, Sportshops und Skischulen.
Am Mittwoch konnte Geschäftsführer Arthur Moser in Bozen die Auszeichnung für den Gesamtsieg entgegennehmen. Damit katapultierte sich der Hauser Kaibling in die Riege der führenden Skigebiete im europäischen Alpenraum und trat die Nachfolge von Hotspots wie Flachau (2008/09) und Ischgl/Samnaun (2007/08) an. Eine Auszeichnung, die nicht nur dem im November erhaltenen Pistengütesiegel, sondern der ganzen Saison die Krone aufsetzt. Wobei das Abschneiden in jeder Einzelwertung für sich sensationell ist: Die Krummholzhütte erhielt Gold als beliebteste Schihütte überhaupt, ebenso das innovative Marketing, der Sportshop Hauser Kaibling holte die Silbermedaille. Ordentlich Punkte für den Gesamtsieg lieferten auch die Events zum Saisonfinale mit den Live-Konzerten von Xavier Naidoo vor drei Wochen und zuvor jene von Nena, den Sportfreunden Stiller, Thomas D. und Sunrise Avenue. Auch das Gästeinformationssystem mit seinen neuen Panorama- und Überkopftafeln sowie die moderne Beschneiungsanlage trugen zum Erfolg bei.
„Mit dieser Saison hat sich ein Traum erfüllt“, strahlte Arthur Moser, der vor zwei Jahren die Geschäftsführung des Skiberges übernommen hat, nach der Preisverleihung in Bozen. Der junge Manager will sich jedoch keinesfalls auf den Lorbeeren ausruhen, sondern den Hauser Kaibling unter den Top-Skigebieten Europas etablieren: „Es gibt noch viele Pläne, die ich gemeinsam mit meinem Team in den nächsten Jahren umsetzen werde, um den Skiberg weiterzuentwickeln“, so Moser. Bereits im heurigen Sommer wird die Bergstation der 8er-Gondelbahn zum großen Servicecenter mit moderner Infrastruktur umgestaltet. In Planung befindet sich auch das Projekt Kaiblingalm mit einer neuen 6er-Sesselbahn und einer komplett neuen Beschneiungsanlage. Zudem gibt es Pläne, gleich neben der Piste zusätzliche Gästebetten zu schaffen.
Nach dem großen Erfolg beim heurigen Saisonfinale mit dem Live-Konzert von Xavier Naidoo und den Österreichischen Meisterschaften im Big Air, das über 4000 Besucher begeisterte, plant Arthur Moser auch die Fortsetzung dieses Events im kommenden Jahr: „In den nächsten Tagen wird es konkrete Gespräche mit unseren Hauptpartnern Manfred Leodolter von der Eventagentur ‚Show Connection‘ in Wien sowie Franz Wallig von der gleichnamigen Druckerei in Gröbming und Herausgeber des ‚Enns¬talers‘ geben. Sollten diese positiv verlaufen, dann wird es auch im März oder April 2011 ein tolles Saisonfinale am Hauser Kaibling geben.“
15.11.2010 aktuelles/archiv/hauser-kaibling-unter-den-top-skigebieten-europas.html
Bergfilmfestival in Liezen Im Kulturhaus von Liezen findet am Donnerstag, dem 22. April, Beginn 20 Uhr, wieder das „Mountain Film Fes¬tival“ statt, wofür es bereits Tickets im Vorverkauf beim Bürgerservice im Rathaus, in der „City Rock“-Kletterhalle und bei Sport Vasold gibt.

Zu sehen sind atemberaubende Natur- und Abenteueraufnahmen des weltbekannten und größten Bergfilmfestivals aus Banff in Kanada. In über 100 Minuten setzen sich Ausnahmekönner im alpinen Geschehen in Szene und sorgen für Staunen und Begeisterung. Ob mit Chris Sharma bei einer famosen Erstbesteigung des Mount Clark in den USA oder mit zwei Eiskletterprofis am pulsierenden Hunlen Fall, dem drittgrößten Wasserfall Kanadas – den Zuschauer erwarten Höchstleistungen und Spannung pur.
Der Abend entführt zudem auf eine Reise um den Globus, vom tiefsten Pulverschnee Japans bis zum Mountainbike-Rennen über Alp d’ Huez. Durch das Zusammenspiel von spektakulären Sportaufnahmen und sagenhaften Naturschauspielen verspricht das Festival ein Filmerlebnis der ganz besonderen Art, betonen die Veranstalter.
15.11.2010 aktuelles/archiv/bergfilmfestival-in-liezen.html
Reiteralm mit Gold ausgezeichnet Im Rahmen der feierlichen Siegerehrung bei der Fachmesse „Alpitec/Prowinter“ am Mittwoch in Bozen wurden den Reiteralm-Bergbahnen bei Pichl-Preunegg das „Internationale Pistengütesiegel in Gold“ mit der Höchstpunktezahl sowie die Auszeichnung für die „Beste Beschneiungsanlage“ und die „Pistenfahrer Trophy“ verliehen.

Die „Almwelt Austria“ auf der Reiteralm, ein Viersterne-Hüttendorf mit dem Restaurant „Schnepf‘n Alm“, stellte sich ebenfalls der Jury und erhielt die Auszeichnungen „Innovationspreis für Ideen und Umsetzungen im Tourismus“ sowie „Beliebtestes Bergrestaurant in Gold“.
Den Gesamtsieg beim europäischen Skigebietstest hatten die Reiteralm-Bergbahnen bereits in der Saison 2006/2007 und das „Pistensiegel in Gold“ errungen. Das Pistensiegel ist jeweils für drei Jahre gültig, weshalb in der Saison 2009/2010 die Begutachtung für die Verlängerung durchgeführt wurde und damit der Qualitätsstand erneut bestätigt worden ist. „Die¬se höchsten Anforderungen für die Auszeichnungen sind nur mit bes¬ter Teamarbeit in allen Abteilungen des Unternehmens zu erreichen. Sie stellen einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Reiteralm-Bergbahnen dar“, erklärte Geschäftsführer Mag. Wolfgang Habersatter nach der Preisverleihung. Für die „Almwelt Austria“ nahmen Karin und Siegfried Keinprecht die Auszeichnungen entgegen.
15.11.2010 aktuelles/archiv/reiteralm-mit-gold-ausgezeichnet.html
ESV Selzthal/SC Liezen II – SV St. Martin 4:1 (2:0) Durch den Punkteverlust von Pruggern (1:1 gegen WSV Liezen II) ergab sich für beide Teams schon in der ers¬ten Frühjahrsrunde die Möglichkeit Boden auf den Tabellenführer gutzumachen.

Die Heimischen nutzten diese Chance dann auch aus und gingen gegen die stark ersatzgeschwächten Gäste schon in der 6. Minute in Führung: Alexander Schaffer bediente Julian Pachler ideal und dieser ließ dem gegnerischen Tormann mit einem überlegten Schuss ins lange Eck keine Abwehrmöglichkeit. In der Folge übernahm die Semler-Elf klar das Kommando, die St. Martiner wiesen in der ersten Halbzeit keinen einzigen Torschuss auf. Doch auch die Heimmannschaft konnte letztendlich nur wenige effektive Möglichkeiten her¬ausspielen und so tat sich bis knapp vor dem Halbzeitpfiff relativ wenig. In der 43. Minute lenkte dann Tormann Franz Erhardt einen Freistoß von Julian Pachler über die eigene Torlinie zum 2:0 ins Netz.
In der zweiten Spielhälfte änderte sich wenig am Charakter der Partie, einzig St. Martin kam jetzt mit Hilfe des Windes auch zu einigen Angriffen. In der 71. Minute schloss Markus Haider einen schönen Alleingang zum 3:0 ab und sorgte damit für die Vorentscheidung. Den letzten Angriff der Hausherren konnte St. Martins Schlussmann Franz Erhardt nur mehr mit einem Foul an Markus Haider im Strafraum stoppen. Den dafür verhängten Elfmeter verwertete Kapitän Benjamin Bahar zum 4:0. In den Schlusssekunden waren alle heimischen Spieler anscheinend schon in der Kabine, denn Christoph Stenitzer konnte ungehindert in den Strafraum eindringen und so in der Folge das Ehrentor zum 1:4 erzielen.
Morgen, Samstag, muss ESV Selzthal/SC Liezen II in Wald antreten (Beginn 16 Uhr).
15.11.2010 aktuelles/archiv/esv-selzthal-sc-liezen-ii-sv-st.-martin-4-1-2-0.html
Aufstand der Zahler In Österreich hat sich kürzlich eine Mittelstandsinitiative präsentiert, die dieser wenig beachteten Bevölkerungsschicht mehr Gewicht verleihen will. Die Ziele sind Abbau der Bürokratie, mehr persönliche Freiheit sowie leistbare und gerechte Steuern und Sozialleistungen. Hier hat Österreich auch tatsächlich beachtlichen Aufholbedarf, wie unsere rekordverdächtige Staatsquote eindrucksvoll belegt. Zudem wurden in den vergangenen Jahren stets die gleichen Bevölkerungsgruppen belastet, wodurch nur mehr jeder vierte Österreicher netto ins staatliche System einzahlt.

Diese etwa 2 Millionen Österreicher kann man salopp als Mittelstand bezeichnen, wenngleich diese Gruppe natürlich sehr vielschichtig ist. Aber eines ist wohl schon jetzt klar, sie werden auch beim kommenden Sparpaket wieder die Verlierer sein: Egal ob Öko-, Mehrwert- oder Vermögensbesteuerung, die Zahler werden wieder dieselben sein. Vor dem Hintergrund, dass in den letzten Jahren fast nur die geringen Einkommen entlastet wurden, bei den Pensionen praktisch gar nichts passiert ist und Einsparungen beim öffentlichen Dienst von Gewerkschaftschef Neugebauer pauschal als Aprilscherz betrachtet werden, ist das Unverständnis des Mittelstandes mehr als verständlich.
So gesehen wäre die Regierung gut beraten, endlich einmal den Versuch zu unternehmen, auch strukturelle Reformen anzugehen. Denn wenn eine immer kleiner werdende Bevölkerungsgruppe den gesamten Staat finanzieren muss, wird das System früher oder später auseinanderbrechen. Eine Kuh, die man melken will, kann man eben nicht schlachten.
15.11.2010 aktuelles/archiv/aufstand-der-zahler.html
Naturparke kämpfen mit Finanzproblemen Die steirischen Naturparke müssen oft jahrlang auf zugesagte Finanzmittel der Europäischen Union warten, obwohl die Fördergelder von insgesamt rund 40 Millionen Euro angeblich zur Verfügung stehen. Davon ist auch die „Steirische Eisenstraße“ betroffen.

Dieser gehören Gemeinden in den Bezirken Liezen und Leoben an, so beispielsweise Altenmarkt an der Enns, Landl, Gams, Palfau, St. Gallen, Wildalpen, Weißenbach an der Enns, Radmer und Eisenerz. „Damit ein gefördertes Projekt genehmigt wird, muss es eingehend geprüft werden – und bis es zur Auszahlung der Fördergelder kommt, müssen die Projektträger vorfinanzieren und warten dann zwei Jahre auf die Mittel“, sagt „Eisenstraße“-Manager Gerfried Tiefner. Grund dafür seien die neuen, strengeren Förderrichtlinien in der Steiermark, die einen enormen Verwaltungsaufwand mit sich bringen würden.
Bernhard Stejskal, Geschäftsführer der „Naturparke Steiermark“, sieht Existenzen bedroht, denn es würden dadurch auch Arbeitsplätze vernichtet. Er fordert ein einfacheres Prüfungsverfahren und verweist auf Beispiele in Oberösterreich und Kärnten, wo alles viel einfacher und flotter vonstatten gehe.
Doris Kampus, Leiterin der zuständigen Landesabteilung, dazu: „Wir sind für jede bundesweite Vereinfachung der Prüfungsverfahren offen. Da es sich bei den Fördergeldern aber um Steuergelder handelt, muss besonders sorgfältig geprüft werden.“ Ihr sei bekannt, dass beispielsweise Reinhard Mitterbäck von der Region Gesäuse derzeit keine Gehälter ausbezahlen könne. Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann habe bereits Ende Februar bei EU-Kommissar und Parteikollegen Johannes Hahn vorgesprochen und das Problem erörtert. Es müsse sichergestellt werden, dass die Regionalförderungen auch in Zukunft – vor allem weniger von Bürokratie belastet – fließen können, sind sich die steirischen „Naturparke“-Leiter einig.

15.11.2010 aktuelles/archiv/naturparke-kaempfen-mit-finanzproblemen.html
Grabnerhof-Mädchen schrieben Geschichte Bei der 5. Alpen-Adria-Waldolympiade in der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl im Mürztal fand die Erfolgsstory der Grabnerhof-Waldwettkämpfer eine Aufsehen erregende Fortsetzung. Bisher waren es junge Männer, die für Erfolge sorgten. Neulich ließen die Mädchen nichts anbrennen.

Bei den Burschen hatte Coach Markus Wilfinger seine Teammitglieder auf Erfolg getrimmt. Bei den jungen Frauen sorgte Trainer Helmut Zettelbauer mit seinen ausgefeilten Übungseinheiten für die Erfolgsgrundlagen. Martina Wimmer ließ im Motorsägen-Präzisionsschnitt rund 60 Mitbewerberinnen hinter sich und darf sich inmitten stärkster Konkurrenz als neue Olympiasiegerin in dieser Disziplin feiern lassen. Ein ähnliches Bravourstück lieferte Anita Unterberger mit einem Kettenwechsel in der rekordverdächtigen Zeit unter 20 Sekunden. Sie sorgte für die zweite Goldmedaille.
Die beiden anderen Girls zeigten ebenfalls Topform. Petra Völkl und Anita Schwarzkogler holten mit dem Plätzen zwei und drei ebenfalls Edelmetall und lieferten damit einen unverzichtbaren Beitrag zum tollen Olympiasieg der Damen in der Mannschaftswertung.
Drei Mal Gold also und je einmal Silber und Bronze. Das bedeutete für die Burschenmannschaft die klare Vorgabe, sich diesen Erfolgen anzupassen. Sie schafften es aber nicht ganz und schrammten nach kleineren Fehlern, die sich jedoch summierten, an den Podestplätzen vorbei. Martin Mandl und Albert Hohenbichler gelangten ins Finale der besten Zwölf und als Mannschaft erreichten die Burschen den 5. Gesamtrang unter 20 angetretenen Teams aus vier Nationen. Gratulation für diesen Waldarbeiter-Nachwuchs, vor allem den Mädchen.
15.11.2010 aktuelles/archiv/grabnerhof-maedchen-schrieben-geschichte.html
WM-Siedlung Schladming vorgestellt In der jüngst in der Dachstein-Tauern-Halle von Schladming stattgefundenen Bürgerversammlung stellte Bürgermeister Jürgen Winter mehrere Großprojekte im Zusammenhang mit den Ski-Weltmeisterschaften 2013 vor. Für Wohnungssuchende interessant war die Planung der neuen WM-Siedlung II.

Auf 18.000 Quadratmetern sollen bei den Seebacher-Gründen von der Siedlungsgenossenschaft Rottenmann 135 Wohneinheiten errichtet werden. „Das Architekturbüro Fandler aus Graz, Gewinner des Architektenwettbewerbes, führt die Planung durch. Die Wohnungen sind rund 50, 70 oder 90 Quadratmeter groß“, erklärte Winter. Im ersten Bauabschnitt werden zwei Objekte mit je 15 Wohneinheiten errichtet. Ebenfalls informierte das Stadt¬oberhaupt über den Abriss des alten Krankenhauses beim Kreisverkehr vor dem Polizeistandort. Dort soll ein Geschäfts- und Bürogebäude entstehen und der bestehende Kreisverkehr erweitert werden. Weiters stellte Winter die Pläne für das die Dachstein-Tauern-Halle künftig ersetzende Medienzentrum und die „Athletic Area“ sowie die neue Kläranlage vor. Weitere Themen betrafen Straßensanierungen, Kanal- und Wasserarbeiten, die Absenkung der Brückendurchfahrt Lange Gasse-Katzenburgweg und das Bauvorhaben Osteinfahrt, worüber es allerdings noch keine klaren Vorstellungen hinsichtlich deren Umsetzung gebe.
Der ÖVP-Bürgermeister verabsäumte es auch nicht, den Mitbürgerinnen und Mitbürgern für die Wiederwahl mit rund 62 Prozent Stimmenanteil zu danken.
15.11.2010 aktuelles/archiv/wm-siedlung-schladming-vorgestellt.html
FC Großklein – SC „Knauf“ Liezen 1:0 (0:0) Nach dem guten Saisonstart mit vier Punkten aus zwei Spielen musste der SC „Knauf“ Liezen mit der ersten Frühjahrsniederlage gegen Großklein einen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt hinnehmen. Dabei hätte sich die Stradner-Elf auf Grund der starken Leistung in der zweiten Halbzeit zumindest einen Punkt verdient.

Die erste Spielhälfte verlief ausgeglichen mit einigen guten Chancen auf beiden Seiten. In der 6. Minute verfehlte Alexander Neuper nach einer Flanke von Jonny Grassl den Ball am Fünfer nur um Millimeter. Bereits im Gegenstoß verhinderte SC-Schlussmann Jürgen Waldenhofer bei einer hundertprozentigen Möglichkeit von Thomas Hack mit einer tollen Abwehr einen Gegentreffer. In der 11. Minute hatten die Grün-Weißen Glück, als das Leder nach einem Freistoß von Matej Rebol von der Innenstange zurück aufs Feld rollte. Im darauffolgenden Konterangriff lief Jonny Grassl allein auf das gegnerische Tor zu, doch anstelle den zu weit vor seinem Gehäuse stehenden Großklein-Keeper zu überheben, schloss der Mittelfeldspieler die Aktion mit einem schwachen Schuss ab. Nach gut 20 Minuten war der heimische Schlussmann bei einem gut angetragenen Schuss von Alexander Neuper am Posten. In der 22. Minute entschärfte Jürgen Waldenhofer einen Freistoß von Matej Rebol souverän. In der restlichen Spielzeit der ersten Hälfte verlagerte sich das Geschehen vermehrt ins Mittelfeld, Torchancen waren in diese Phase auf beiden Seiten eher Mangelware.
Nach Wiederbeginn machten die Gäste dann gehörigen Druck und dementsprechend klar dominierte die Stradner-Elf das Match. Trotzdem muss¬ten die Liezener in der 60. Minute einen bitteren Gegentreffer hinnehmen. Schiedsrichter Pucher entschied unverständlicherweise rund 25 Meter vor dem Tor der Liezener auf Foulfreistoß für die Heimischen, Jürgen Pichler zog direkt ab und ein Gäste-Verteidiger fälschte den Ball unglücklich zum 1:0 für Großklein ins eigene Tor ab. In der 65. Minute verwies Schiedsrichter Pucher den Liezener Trainer Gernot Stradner nach einer Kritik von der Bank. Die Grün-Weißen drückten in den letzten 25 Minuten vehement auf den Ausgleich, doch waren Kapitän Christian Stangl und Co. dabei nicht vom Glück begünstigt. In der 67. Minute kam Alexander Neuper nach einem herrlichen Zuspiel von Roberto Alviz innerhalb des Strafraumes zum Schuss, doch Torhüter Palz machte diese tolle Möglichkeit mit einer gekonnten Fußabwehr zunichte. Sechs Minuten später hatte Alviz den Ausgleich zweimal in Folge am Fuß und in der 82. Minute blieb den mitgereis¬ten SC-Fans der Torschrei in der Kehle stecken: Nach einem Corner von Fredi Müller war der Ball schon fast hinter der Linie, doch im letzten Augenblick drehte er sich wieder heraus und ein Verteidiger konnte das Leder noch aus der Gefahrenzone bringen.
Die Niederlage in diesem Abstiegsduell war zweifelsohne unverdient, doch wenn man aus so vielen Sitzern kein Tor macht, ist man wohl auch selbst ein bisschen schuld. Zu allem Überdruss wurde auch noch Daniel Habeler fünf Minuten vor dem Abpfiff von Schiedrichter Pucher gemeinsam mit einem Großklein-Spieler wegen einer angeblichen Tätlichkeit ausgeschlossen.
Heute, Freitag, steht bereits der nächste Abstiegsknüller gegen Pachern am Programm (SC-Stadion, 19 Uhr). Um nicht schon vorzeitig einen zu großen Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze zu haben, ist in diesem Spiel wohl nur ein Sieg gefragt.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-fc-grossklein-sc-knauf-liezen-1-0-0-0.html
Stift Admont eröffnete Museumssaison Seit vergangenen Freitag sind die Tore von Museum und Bibliothek des Stiftes Admont wieder täglich von 9 bis 17 Uhr offen. Und bis 16. Mai 2010 ist die Sonderschau zum Thema „Best of Admont“ zu sehen. Am Eröffnungs-Nachmittag sah man nicht nur geladene Gäste und Freunde, sondern auch viele Mitarbeiter aus dem Stiftsbereich.

Kunst und Kultur haben in der jahrhundertealten Tradition des Stiftes schon immer höchsten Stellenwert. Nicht nur weit zurück reichendem Kunstausdruck verschiedener zeitlicher Epochen wird hier in Admont Raum gegeben, auch die Gegenwart hat seit 1997 in einer einzigartigen Sammlung Förderung erfahren. Gegenwärtig finden sich rund 400 Werke von über 130 Künstlern der jüngeren und mittleren Generation in der stiftseigenen Sammlung.
In ihren Eröffnungsreden zu „Best of Admont“ skizzierten P. David vom Konvent, Wirtschaftsdirektor DI Helmuth Neuner und Kurator Dr. Michael Braunsteiner ihre Gestionen zu den neuesten im Museumbereich des Stiftes gezeigten Ausstellungen, die ab 3. Juni in „Play Admont – Spielerische Zugänge zu internationaler Gegenwartskunst“ – einer interaktiven Schau im Rahmen der regionale10, münden werden. Helmut Neuner: „Wir müssen heute etwas tun, um in der Zukunft von der Vergangenheit leben zu können. Ganz wie damals, als mutige Männer die weltgrößte Klosterbibliothek geschaffen haben, wovon wir in der Jetztzeit noch profitieren. Gerade die Gegenwartskunst spaltet das eine oder andere Mal die Geister. Uns allen gilt die Aufforderung, sich der Kunst zu öffnen.“
Kurator Dr. Michael Braunsteiner dankte in seinen Worten auch dem Konvent für die Möglichkeit, die in den Wirtschaftsbetrieben erarbeiteten Finanzmittel unter anderem auch in Kunst der Gegenwart zu investieren. Die Sammlungen des Stiftes Admont bestehen im Wesentlichen aus zwei Teilen: Auftragskunst sowie Atelier- und Galerieankäufe. In den letzten Jahren waren es vor allem auf dem Gebiet der Fotokunst bedeutende „Made for Admont“-Werke.
In „Play Admont“, dem Beitrag der Kulturabteilung des Stiftes zur regionale10, dem Kulturfestival in der Steiermark, steht die Lust am Ausprobieren im Fokus. Soll heißen die spielerische und dialogische Begegnung mit internationaler Gegenwartskunst. Bespielt werden die Bibliothek, das Museum, die Gärten und der Pavillon. Das ganze Gelände wird zum Parcours, die Besucher werden zu Erforschern, Entdeckern und vor allem – zu Spielpartnern der Kunst. Spielerische Zugänge zu internationaler Gegenwartskunst vom 3. Juni bis 7. November 2010.
15.11.2010 aktuelles/archiv/stift-admont-eroeffnete-museumssaison.html
24-Stunden-Benefizlauf gut in der Spur Bei Anwesenheit des Gesamtorganisators Harald Scherz hatte Bgm. Franz Titschenbacher in der Vorwoche zu Gesprächen mit örtlichen Institutionen und Firmen für die geplanten Rahmenveranstaltungen im Verlauf der drei Lauftage vom 2. bis 4. Juli geladen.

Bei der örtlichen Wirtschaft besteht großes Interesse, sich in geeigneter Form in diese sportliche Großveranstaltung einzubringen. Bis kommenden Dienstag sind die Vereine und Unternehmen gebeten, ihre Konzepte bei AL Josef Mösenbacher im Gemeindeamt zu deponieren, damit Doppelgleisigkeiten unterbleiben, aber auch Standortfragen abgestimmt werden können. Damit soll einerseits Irdning als Veranstalterort präsent sein, aber auch den teilnehmenden Läuferinnen und Läufern ein Umfeld geboten werden, das dem gewohnten professionellen Wörschacher Auftritt entspricht.
Als sehr belebend sieht der Haupt¬organisator die am Freitag, dem 2. Juli, von der Irdninger ATV-Sektion Leichtathletik mit SL Horst Kögl organisierten Bewerbe wie Verfolgungsrennen, Halbmarathon und Kinderläufe. Die Rahmenbewerbe sollen in ver¬stärktem Umfang Publikum anlocken und auf den Hauptbewerb „24-Stunden-Benefizlauf“ als Zuschauermagnet abzielen.
Bedenken wegen der Namensgebung der von Wörschach nach Irdning transferierten Großveranstaltung „21. Wörschacher 24-Stunden-Benefizlauf Irdning“ konnte Organisationschef Harald Scherz mit marketing-strategischen Überlegungen entkräften. Es ist tatsächlich so, dass nach 20 erfolgreichen Wörschacher Lauf-Events die eurapaweit interessierten Läuferinnen und Läufer sich auch im Jahr 2010 an dieser Fortsetzung des Erfolgslaufes – allerdings am neuen Bewerbsort Irdning – orientieren sollen. Hier setzt Harald Scherz auf den Erinnerungseffekt, der die Nennungen für Irdning 2010 sichern soll: Eine aus sportlicher Sicht bestimmt zielführende Maßnahme.
15.11.2010 aktuelles/archiv/24-stunden-benefizlauf-gut-in-der-spur.html
Erfolgreiche Blasmusikjugend im Musikbezirk Gröbming Über 100 junge Musikerinnen und Musiker aus dem Musikbezirk Gröbming hatten sich heuer den anspruchsvollen Prüfungen zum Erwerb des Junioren-Abzeichens und den Prüfungen zur Leistungsstufe Bronze und Silber gestellt.

Bezirksjugendreferent MMag. Dr. Gerhard Lipp konnte am Josefitag neben den erfolgreichen Kindern und Jugendlichen auch deren Eltern und eine ganze Reihe von Ehrengäs¬ten im Saal der Wirtschaftskammer Gröbming begrüßen. Mit den Bürgermeistern Alois Guggi (Gröbming), Manfred Danklmaier (St. Martin/Gr.) und Barbara Wolfgang-Krenn (Pürgg-Trautenfels) waren auch Vizebgm. Thomas Ferstl (Gröbming), Blasmusik-Bezirks¬obmann DI Josef Pilz, Bezirkskapellmeister Prof. Johann Koller, Musikschuldirektor Prof. Dr. Adolf Ma¬rold, der ehemalige Schladminger Musikschuldirektor Mag. Johann Plank, Bezirks-EDV-Referent Alfred Buchegger, Bezirksschriftführer Wolfgang Schupfer und Jugendreferent-Stellvertreter Eduard Pitzer der freundlichen Einladung zur Feierstunde gefolgt.
Erfolg in der Stufe „Junior“ hatten: Dominik Pitzer und Lukas Spielmann, MK Haus; Lukas Danglmaier, Philipp Haring, Julian Kettner und Julia Weber, MK Irdning; Viktoria Grießer, Thomas Hofer und Daniel Schönleitner, MK Stein/E.; Carola Erlbacher, Tanja Scharzenberger, Elisabeth Schwab und Mara Temmel, MV Aich-Assach; Norbert Bliem, Benjamin Kukula, Verena Lassacher, Veronika Reith, Ludwig Schattleitner und Franziska Stein, MV Öblarn; Lukas Gahr, MV Pruggern; Jora Kulheku, Marlies Maier, Simon Gottfried Moosbrugger, Sophia Perner, Eva-Maria Rehrl, Melanie Rettenwender, Johann Schrempf, Bibiana Schweighofer und Belinda Wieser, MV Ramsau; Julia Bachler, Kevin Bachler, Lukas Ramsebner, Christine Zick und Daniela Zick, MV St. Martin/Grimming; Anja Langbrucker, Simon Pretscherer und Mathea Riessner, MV St. Nikolai; Katrin Arnsteiner, Birgit Hofstätter, Julian Mossier, Andrea Schöndorfer, Julia Stein und Andreas Wieser, TK Gröbming; Franziska Keil, Lukas Luidold und Christine Schoiswohl, TK Donnersbach; Lukas Atzlinger, Verena Pfandlsteiner und Birgit Steiner, TMK Pürgg.
Erfolgreiche Prüflinge in der Stufe „Bronze“ kommen aus folgenden Kapellen – MMK Haus: Franz Maurer, Daniela Moosbrugger und Josef Moosbrugger; MMK Irdning: Johanna Huber, Andreas Lackner, Jakob Peckl und Daniela Weber; MK Stein/Enns: Andreas Feichter, Theresa Grüßer, Anna Höflehner, Julia Koch und Julian Stangl; MV Aich-Assach: Elisa Danklmaier, Martin Pichlmayer, Christina Stiegler und Viktoria Stiegler; MV Donnersbachwald: Patrick Petz und Bettina Weichbold; MV Kleinsölk: Viktoria Pircher; MV Öblarn: Benedikt Berger, Bettina Danklmaier-Pürcher, Thomas Galler, Chiara Laura Pretscher, Bianca Radlingmaier, Sebastian Reith, Manuel Seiringer und Sebastian Seiringer; MV Pruggern: David Stocker; MV St. Martin/Gr.: Simon Berger und Kristina Danklmaier; MV St. Nikolai: Patrizia Hofer, Andreas Kals, Ines Lengdorfer, Yvonne Lengdorfer und Laura Menneweger; TK Gröbming: Lukas Arnsteiner, Michael Hirn, Robin Kerschbaumer-Gugu, Matthias Paulitsch, Jana Cestine Royer und Manuel Zefferer; STK Schladming: Thomas Schrempf und Thomas Trinker; TK Donnersbach: Jasmin Bochsbichler, Wilhelm Stecher und Gregor Steiner; TK Pichl/Enns: Peter Walcher; TMK Pürgg: Simon Bindlechner, Alois Brettschuh, Verena Brettschuh, Sandra Schirl und Paulina Wolfgang-Krenn.
Erfolgreiche Jungmusiker mit Leistungsabzeichen „Silber“: Manuel Stieg, MMK Haus; Anna-Lena Kalten¬egger, Martin Lackner und Viktoria Schweiger, MMK Irdning; Petra Feichter, MK Stein/Enns; Katharina Kolb und Kristina Kolb, MV Aich-Assach; Kyra Gürtler und Natalie Heiß, MV Donnersbachwald; Roland Mali und Larissa Schmidt, MV Öblarn; Andrea Bacher, Sandra Knauß, Stephanie Koch, Mathias Schwarz, Julia Stocker und Patricia Stocker, MV Pruggern; Marisa Schweighofer, MV Ramsau; Lisa Kals, MV St. Nikolai; Nicole Gruber, Michael Hirn, Daniela Löschenkohl, Markus Schwarz und Gregor Zandt, TK Gröbming; Andrea Schoiswohl, TK Donnersbach.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-erfolgreiche-blasmusikjugend-im-musikbezirk-groebming.html
US-Kultband im CCW Ursprünglich sollte die Band „Mississippi Heat“ aus Chicago im Kunst- und Kulturhaus Öblarn auftreten. Proteste von Anrainern verhinderten jedoch dieses Ereignis. Deshalb findet das Konzert am Mittwoch, dem 7. April, Beginn 20 Uhr, im Culturcentrum Wolkenstein in Stainach statt.

„Mississippi Heat“ besteht seit 1991. Die von Pierre Lacocque gegründete und mit hervorragenden Einzelkönnern besetzte Band bietet Traditional Blues aus Chicagos goldenen 50ern ebenso wie Neukompositionen, in denen vielerlei Stilrichtungen und Strömungen des Blues einfließen.
Bezüglich veranstaltungsrechtlicher Genehmigungen für das Kunst- und Kulturhaus in Öblarn fand am 11. März eine Verhandlung mit den Behörden statt. Weil der hinsichtlich der Zumutbarkeit von Lärmbelästigung zuständige Amtsarzt wegen Krankheit daran nicht teilnehmen konnte, muss¬te dieser Verhandlungspunkt vertagt werden. „Deshalb heißt es weiterhin, das entsprechende Gutachten und damit den Endbescheid abzuwarten. Wir sehen einem positiven Abschluss der Angelegenheit jedoch zuversichtlich entgegen“, heißt es aus dem Vorstand des Öblarner Kulturvereins.
15.11.2010 aktuelles/archiv/us-kultband-im-ccw.html
SC „Knauf“ Liezen – SC Bruck 2:1 (1:0) Vor über 400 Zuschauern bezwang der SC „Knauf“ Liezen den Mitabstiegskonkurrenten Bruck knapp mit 2:1 und machte damit einen ersten kleinen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Aufgrund der Tabellensituation standen in dem Spiel die Taktik und der Kampf im Vordergrund, spielerische Höhepunkte waren verständlicherweise Mangelware. Die erste Chance in der Partie hatten die Gäste in der 3. Minute, als ein gut angetragener Schuss von Beszat Bulduk aus gut 20 Meter nur knapp an der linken Stan-ge vorbei streifte. Erstmals jubeln konnten dann aber die Fans der Grün-Weißen: Nach einem Outeinwurf auf der rechten Seite flankte Daniel Habeler in den Strafraum, wo Dzimso Masovic den folgenden Kopfball von Fredi Müller unglücklicherweise zur 1:0-Führung für die Hausherren abfälschte (12.). Drei Minuten später entschärfte SC-Schlussmann Jürgen Waldenhofer einen Bombenschuss von Christian Hartl souverän. In der 35. Minute verfehlte ein Freistoß des selben Spielers nur knapp sein Ziel. Vier Minuten vor dem Pausenpfiff fuhr Daniel Reiter freistehend am Fünfer bei einen idealen Stanglpass von Daniel Habeler am Ball vorbei und eine Minute später konnte Bruck-Tormann Hannes Gröblinger den Ball bei ei¬nem Schuss von Reiter nur mit Mühe bändigen.
Eine Viertelstunde nach Wiederbeginn hatte das Stradner-Team Glück, als die Pfeife von Schiedsrichter Brunner bei einem Strafraumfoul von Daniel Haynie an Bezsat Bulduk stumm blieb. Zwischen der 62. und 64. Minute hatten die Grün-Weißen dann ihre beste Zeit. Zunächst setzte Reiter einen herrlichen Kopfball nur an die Stange und Sekunden später konnte der Gäste-Schlussmann bei einem flachen, platzierten Schuss von Reiter mit einer tollen Fußabwehr einen Gegentreffer verhindern. In der 64. Minute nahm sich Martin Neuper ein Herz und zog aus gut 25 Meter ab, wobei sich der Ball in der Folge über den am Fünfer stehenden Torhüter Gröblinger zum 2:0 ins Netz senkte. Wer glaubte das Spiel sei jetzt entschieden, der irrte sich gewaltig. In der 74. Minute erzielte der eingewechselte Christoph Gusterhuber nach einer Flanke von Bernd Baumgartner per Kopf den Anschlusstreffer zum 1:2. Nun setzten die Mürztaler zu einer Schlussoffensive an und schnürten die Hausherren in ihrer Hälfte ein. Mehr als zwei halbwegs gute Chancen durch Chris¬tian Hartl und Bernd Baumgartner schauten dabei aber nicht mehr her¬aus und so brachten die Hausherren schlussendlich den knappen Sieg über die Distanz.
Auf alle Fälle brauchten die Fans der Grün-Weißen in dieser spannenden Zitterpartie bis zum Abpfiff starke Nerven. Doch wenn man im Abstiegskampf bestehen will, ist auch einiges Glück nötig.
Am morgigen Karsamstag steht auswärts gegen Großklein das nächste Spiel gegen einen Mitabstiegskonkurrenten am Programm (Beginn 16.30 Uhr). Die Stradner-Elf will dabei unbedingt wieder punkten, leicht wird dieses Unterfangen aber keinesfalls werden. Achtung: Zu diesem Spiel wird eine Schlachtenbummlerfahrt durchgeführt, die Abfahrt erfolgt um 12.30 Uhr vom Busbahnhof.
15.11.2010 aktuelles/archiv/sc-knauf-liezen-sc-bruck-2-1-1-0.html
Überraschungen bei Gemeinderatswahl Die Gemeinderatswahl am vergangenen Sonntag sorgte im Bezirk Liezen zwar für kein politisches Erdbeben, aber doch für einige saftige Überraschungen.

Eindeutiger Verlierer der Wahl im Bezirk Liezen ist – wie auch steiermarkweit – die SPÖ, die Verluste von 6,11 Prozent in Kauf nehmen musste. Die ÖVP konnte um 2,30 Prozent zulegen, einen marginalen Zuwachs gab es auch für die Grünen – dieser ist mit 0,02 Prozent aber im Promillebereich angesiedelt – und für die FPÖ mit 0,29 Prozent. Ein achtbares Plus erzielten die sonstigen Listen, meist Bürgerlisten mit 3,37 Prozent, oder in Mandaten von 39 auf 55 Sitze. Nachstehend die wesentlichsten Veränderungen in alphabetischer Reihenfolge.

Wandel im Ausseerland
Günther Posch in Admont konnte seinen VP-Vorsprung von 9 Sitzen auf 10 zur Zwei-Drittel-Mehrheit ausbauen. Die SP erreichte 5 Sitze. Altaussee sorgte für die Sensation des Bezirkes, da praktisch kein Stein auf dem anderen blieb: Von den vormals 9 Mandaten der Bürgermeisterpartei SP wanderten nämlich 3 zur VP – neue Situation: 9 VP, 3 SP. Die ÖVP stellt damit den Bürgermeister. Für Unruhe innerhalb der Sozialdemokraten sorgte auch das Ergebnis in Bad Aussee: Minus 4 Mandate für die Marl-Partei auf nunmehr 12, plus 2 für die ÖVP auf nun 10 und 2 für die FPÖ, 1 für die Grünen. Ob sich Langzeit-Bürgermeis¬ter Otto Marl damit im Amt halten kann, ist zumindest fraglich. In Bad Mitterndorf konnte Karl Kaniak seinen Mandatsstand mit 8 halten, die SPÖ verlor von 4 auf 3, die ÖVP legte von 3 auf 5 zu und – erstaunlich: Die als Verursacher harter Bandagen gebrandmarkte Trieb-FP verlor nur 1 Mandat von 6 auf 5. Mitterndorf denkt anders.

Ringen um Bürgermeister
In Gams bei Hieflau konnte der amtierende FP-Bürgermeister Erich Reiter seinen Mandatsstand von 2 auf 4 verdoppeln und die SPÖ von 4 auf 3 stutzen, ebenso die ÖVP von 3 auf 2. Der Bürgermeister-Sitz dürfte ihm sicher sein.
In Großsölk entstand durch den Tod von Michael Steiner ein Vakuum in der FPÖ – sie fiel aus dem Gemeinderat. Die 2 Mandate, die sie besetzte, gingen an die ÖVP mit Albert Holzinger, die SPÖ blieb mit 2 Mandaten gleich. In Grundlsee konnte SPÖ-Mann Herbert Brandstätter von 7 auf 9 Mandate zulegen, nahm diese 2 Sitze der ÖVP ab und hat nun die absolute Mehrheit. Gröbming ist nach wie vor ein für Bürgermeister schwieriges Pflaster. Die Ferstl-ÖVP büßte 1 Mandat von 7 auf 6 ein, die Guggi-SPÖ blieb bei 4 und die FPÖ konnte von 4 auf 5 zulegen. Gibt‘s dort wieder eine Halbzeit-Lösung? Eine schwierige Situation gibt es auch in Haus für ÖVP-Bürgermeister Hans Resch. Die neu formierte Unabhängige Liste errang 4 Sitze, die SP musste von 5 bisherigen 1 Mandat abgeben und die Resch-VP verlor die absolute Mehrheit von bisher 9 Mandaten auf nunmehr 7. Eine schwere Geburt steht bevor.
Kein KP-Mandat in Lassing
In Irdning war als zusätzliche Liste die Gruppierung „WIR – Wie Irdning redet“ angetreten. Mit dabei der bisherige SP-Gemeindekassier. Diese Plattform konnte 2 Mandate erringen. Aus dem Gemeinderat gefallen sind die Grünen, die ihren Sitz verloren. Minus 1 Mandat auch für die SPÖ (von 3 auf 2) und für die FPÖ von 2 auf 1. Bürgermeister Franz Titschenbacher konnte seinen Mandatsstand von 9 auf 10 nach oben verbessern. In Johnsbach kandidierte die SP diesmal nicht. Bürgermeister Ludwig Wolf konnte seinen Mandatsstand von 5 auf 7 erhöhen, 2 Mandate errangen wie bisher die Unabhängigen. Einen herben Verlust von 2 Sitzen musste die ÖVP in Kleinsölk von 7 auf 5 hinnehmen. Hier gewann die SP von 1 auf 2 und ebenso die FPÖ von 1 auf 2. In Landl verlor die SP von 12 auf 10 Mandate, diese 2 wanderten zur wieder kandidierenden FP. Lassing war der Ort mit dem einzigen KPÖ-Kandidaten im Bezirk. Friedrich Stangl konnte für seine VP einen satten Zugewinn von 8 auf 10 Sitze verbuchen. Die SP reduzierte sich von 5 auf 2 Mandate, die FPÖ holte von 2 auf 3 Sitze auf. Der KPÖ-Kandidat ging leer aus. Die Liezener SPÖ wird den Verlust von 1 Mandat von 17 auf 16 wohl verschmerzen. Dort büßte die VP 1 von 5 Mandaten ein. Die FPÖ gewann 1 Mandat von 1 auf 2 und LIEB konnte sich von 2 auf 3 Sitze steigern.
Debakel für Mitterberger VP
Die Sensation für die krisengeschüttelte SPÖ schaffte Friedrich Zefferer in Mitterberg. Er holte 4 Mandate von 7 auf 11 für die Sozialdemokraten. Dieser stattliche Zugewinn ging zur Gänze zu Lasten der VP, die von 7 auf 3 Sitze absackte. Die neben der Wildalpener Bürgermeisterin Karin Gulas im Bezirk als zweite Frau an der Spitze einer Gemeinde stehende Barbara Wolfgang-Krenn halbierte in Pürgg-Trautenfels dafür die SPÖ von 6 auf 3 Sitze und ließ die ÖVP von 9 auf 12 Mandate klettern. In Ramsau konnte Schrempf-Nachfolger Rainer Angerer den Mandatsstand seines Vorgängers mit 9 Sitzen halten. Dort ereignete sich jedoch in der Namensliste Ernst Fischbacher ein Kuriosum. Für diese Liste existierte nur ein Kandidat – ohne Ersatzpersonen. Also landläufig gesagt: „2 Sitze für die Fisch‘“, denn sie verfallen mangels genannter Kandidaten. Der Ramsauer Mandatsstand ist demnach 9 VP, 1 SP, 2 FP, theoretisch 3 für die Liste Fischbacher, aber nur eines besetzt vom Einreicher. In Rohrmoos-Untertal büßte die Neutrale Bürgerliste 2 Sitze von 9 auf 7 ein und muss nun über den Bürgermeister verhandeln. Rottenmann avancierte ebenfalls zu einer SPÖ-Verlustgemeinde. LAbg. Ewald Persch, Nachfolger von Langzeit-Bürgermeister Ludwig Kopf, musste 4 von 16 Sitzen abgeben. Die ÖVP konnte nicht punkten und verlor 1 Mandat von 6 auf 5 Sitze. Sieger im Hintergrund ist der ehemalige FPÖ-Mann Helmut Schaupensteiner, der mit einer Unabhängigen Liste aus dem Stand 6 Mandate erreichte.

Zwei deutliche ÖVP-Siege
Der VP gelang in St. Gallen der Turnaround. Die SPÖ von Bürgermeis¬ter Grießl verlor 2 von 8 Mandaten, diese gingen an die VP, die sich von 7 auf 9 Sitze verbessern konnte und in den nächsten fünf Jahren den Bürgermeister stellt. Der große Sieger in Schladming heißt Jürgen Winter. Seine VP legte von 11 auf 14 Mandate zu. 2 Sitze von der SP, 1 Sitz von der Bürgerliste, die von 3 auf 2 Sitze zurückfiel und 1 Sitz von den Grünen, die gar nicht mehr antraten. In Tauplitz verstärkte sich die VP von 7 auf 8 Mandate auf Kosten der SP, die von 5 auf 4 Mandate zurückfiel. Der Wahlkampf in Weißenbach bei Liezen, der von der SP mit persönlicher Härte geführt wurde, nutzte letztlich der Bürgermeister-ÖVP, die von 10 auf 11 Mandate zulegte und der Listefranz, die aus dem Stand 2 Mandate errang. Die SP fiel von 5 auf 2 Sitze zurück. Öblarn als heiß umkämpfte Gemeinde stärkte die VP von 4 auf 7 Mandate. Anton Knerzl gab von seinen bisher 5 Sitzen 1 Sitz auf nun 4 ab. Die bisher mit 2 Sitzen vertretene FP kandidierte nicht, sodass zwar SP und Knerzl zusammen 8 Mandate aufweisen, aber die VP als Einzelpartei doch über die Mandatsmehrheit verfügt. Der Bürgermeistersitz wird daher Verhandlungen erfordern.
Resümee
Die Wählerinnen und Wähler haben am Sonntag doch für einige Überraschungen gesorgt. So sind die Karten in Bad Aussee neu gemischt: Wenn es nicht noch zu großen Überraschungen kommt, wird Bgm. Otto Marl künftig mit heftigem Gegenwind der Opposition zu rechnen haben. Am Beispiel von Rottenmann wurde demonstriert, dass vermeintlich klare Vorsprünge noch lange kein sicheres Ruhekissen sind und die Zeit für eine Veränderung jederzeit reif sein kann. Auch Ewald Persch wir nun ein etwas rauherer Wind entgegenwehen. In Weißenbach bei Liezen trug wahrscheinlich auch die Vorgehensweise der SPÖ in den letzten Wochen zu den herben Verlusten bei. Mit einigen Untergriffen gegen die regierende ÖVP wollte SPÖ-Spitzenkandidatin Eva Posch einen Machtwechsel herbeiführen – diese Strategie ging sprichwörtlich „in die Hose“. Der Wähler äußerte also des öfteren seinen größten Wunsch, der auf keinem Stimmzettel angekreuzt werden konnte: Kein Polit-Hick-Hack, sondern Ärme hochkrempeln und anpacken!
15.11.2010 aktuelles/archiv/ueberraschungen-bei-gemeinderatswahl.html
Stift Admont im Spitzenfeld Eine aktuelle IMAS-Studie ist Zeugnis für die langjährige erfolgreiche Arbeit am Kulturtourismus im Stift Admont.

Das angesehene Institut für Markt- und Sozialanalysen reihte Admont unter 25 österreichischen Klöstern und Stiften an die zweite Stelle in der Beliebtheitsskala gleich nach dem Stift Melk und noch vor Stift Klosterneuburg. Damit verfügt das Stift Admont über einen größeren Besucherkreis als die Stifte Göttweig, Zwettl, Heiligenkreuz, St. Florian und Kremsmüns¬ter. Besonders sticht hervor, dass von den sieben bekanntesten Stiften und Klöstern sechs in der Nähe von stark frequentierten Verkehrsadern im nördlichen Ober- und Niederösterreich liegen. Einzig das Stift Admont befindet sich abseits dieser Hauptverkehrsstrecken.
Das Erscheinungsbild von Admont bezieht seine hohe Bewertung aus der hochrangigen kulturellen Ausrichtung mit internationalem Prestige. Wirtschaftsdirektor Helmuth Neuner zeigte sich sichtlich erfreut über dieses Ranking in der unabhängigen Studie über österreichische Ordenshäuser, in der 1065 Personen in einem maßstabgetreuen, verkleinerten Modell der österreichischen Bevölkerung persönlich befragt wurden.
15.11.2010 aktuelles/archiv/stift-admont-im-spitzenfeld.html
Neue Röcke für Aigener Musiker Morgen, Samstag, dem 27. März zeigen sich die rund 60 Musikerinnen und Musiker der MK Aigen in den neuen Röcken.

Die Spendenfreudigkeit der Aigener Gemeinde, der Geschäftswelt, des Gewerbes und der Mitbürger hatten diese große Investition möglich gemacht.
Am Dienstag-Abend voriger Woche präsentierten sich die Aktiven erstmals im Probenlokal den geladenen Sponsoren, die mit ihren Spenden die Anschaffung beim Altausseer Schneidermeister Georg Haselnus verwirklichen ließen. Der Meister selbst und sein Junior waren beim Präsentieren anwesend, ebenso Bürgermeister Raimund Hager und Gemeindekassier Felix Mühlbacher für die Gemeindeverwaltung. Zum zwanglosen Zusammensitzen mit köstlichem kalten Buffet konnte Obmann Gerald Steindacher neben einer ganzen Reihe Förderer auch Ehrenobmann Matthias Hochkönig begrüßen.
Wie Gerald Steindacher wissen ließ, kostete die Anschaffung der 60 dezent grauen, und meisterlich geschnittenen Röcke rund 21.000 Euro. Für Bürgermeister Raimund Hager bedeutet diese teilweise Neueinkleidung einen Schritt in gute Zeiten für das musikalisch hochstehende Orches¬ter unter Kapellmeister Mag. Herwig Grünwald.
Als musikalischer Leiter verwies Herwig Grünwald auf das Frühlingskonzert am morgigen Samstag-Abend ab 20 Uhr in der Puttererseehalle, bei dem einige tönende Highlights zu hören sein werden. Die Hörerschaft darf sich neben einem dicht-bunten Strauß an Märschen, Konzertstücken und Medleys auf was ganz Besonderes freuen: Auf die „Titanic-Fantasie“ – ein forderndes und mitreißendes Stück Filmmusik. Mit dabei sind auch die Jugendkapelle Aigen, sozusagen das „Biotop“ für Herwig Grünwald, aus dem die Musikerinnen und Musiker hervorgehen, die bereits jetzt, aber noch mehr in Hinkunft die Kapelle mit verstärken. Dazu mit ihren bodenständigen Liedern die „Ennstaler Dirndln“ – ebenfalls Aigener „Gewächse“ und Gerhard Reitmaier als Moderator und Durchbegleiter. Ein „notenreicher“ Abend wartet also auf Aigen und seine Musikfreunde.
15.11.2010 aktuelles/archiv/neue-roecke-fuer-aigener-musiker.html
Blasmusikbezirk Gröbming hielt Rückschau Im Gasthof Grundner in Birnberg, Gemeinde Haus im Ennstal, fand kürzlich die Jahreshauptversammlung des Blasmusikbezirkes Gröbming statt.

An Stelle des erkrankten Obmannes Dipl.-Ing. Josef Pilz konnte dessen Stellvertreter Engelbert Schrempf auch zahlreiche Ehrengäste, darunter NAbg. Elisabeth Hakel, Sieglinde Mösenbichler als Vertreterin der Mid Europe, Dir. Prof. Dr. Adolf Marold als Vertreter des Steirischen Blasmusikverbandes, ÖKB-Bezirksobmann DI Franz Laimer sowie die Bürgermeis¬ter ÖR Hans Resch (Haus/E.), Johann Spielbichler (Pichl), Peter Pilz (Rohrmoos-Untertal), Hermann Lengdorfer (St. Nikolai), Albert Holzinger (Großsölk) und Vizebgm. Mag. Markus Gerharter (Pruggern) begrüßen. Nach dem musikalischen Willkommensgruß durch die Musikkapelle Haus im Ennstal unter Kapellmeister Stefan Knapp ließ Engelbert Schrempf das vielfältige Geschehen im vergangenen Jahr Revue passieren. Demnach waren in den 16 Kapellen die zusammen 763 aktiven Musikerinnen und Musiker insgesamt 1315 Mal – 569 Ausrückungen und 746 Proben – im Einsatz.
Bezirkskapellmeister Prof. Johann Koller berichtete über Erfolge beim Bezirksmusikfest in Ramsau am Dachstein und bei der Konzertwertung in Gröbming, Bezirksjugendreferent Dir. MMag. Dr. Gerhard Lipp über die Leistungen beim Erwerb der Jungmusiker-Leistungsabzeichen. Dieses Leistungsabzeichen in Gold hatten Katharina Moosbrugger aus Aich, Andreas Klingler aus Donnersbach und Ronald Salzinger aus Öblarn erhalten.
Im Rahmen der Versammlung wurde Eduard Pitzer sen. von der Kapelle Haus im Ennstal das Ehrenzeichen für 50 Jahre musikalisches Wirken verliehen. Erich Hartmann aus Stein an der Enns stellte sich ebenso als neuer Kapellmeister vor wie Mag. Günther Hirschegger aus Irdning. Vizeobmann Schrempf machte auf die Musikfeste am 6. Juni in Aich, am 26. Juni in Pürgg und am 18. Juli in Haus aufmerksam.
Die Neuwahlen des Bezirksvorstandes brachten folgendes Ergebnis – Bezirksobmann: Dipl.-Ing. Josef Pilz, Stellvertreter: Engelbert Schrempf; Bezirkskapellmeister: Hans Koller, Stellvertreter: Herbert Nußbaumer; Bezirksjugendreferent: Dir. MMag. Dr. Gerhard Lipp, Stellvertreter: Eduard Pitzer jun.; Bezirkskassier: Erwin Pfeifenberger, Stellvertreter: Brigitte Moosbrugger; Bezirksstabführer: Herbert Nußbaumer, Stellvertreter: Heinz Schwarz; Bezirksschriftführer: Wolfgang Schupfer, Stellvertreter: Ing. Josef Mösenbacher; EDV-Referent: Alfred Buchegger, Beirat: Kajetan Danklmaier.
Nach den Dankesworten der Ehrengäste für die Tätigkeiten der Funktionäre, Musikerinnen und Musiker im Musikbezirk Gröbming überbrachte Prof. Dr. Marold die Grüße des Blasmusik-Landesverbandes und bedankte sich bei allen Aktiven. Mit einem Dank an alle und den besten Wünschen für das kommende Musikjahr beendete Bezirksobmann-Stv. Engelbert Schrempf die Jahreshauptversammlung.
15.11.2010 aktuelles/archiv/blasmusikbezirk-groebming-hielt-rueckschau.html
Frühjahrsstart in der Ober- und Unterliga Morgen, Samstag, startet auch die Ober- und Unterliga in die Frühjahrsmeisterschaft. Dabei stehen gleich in der ersten Runde drei brisante Derbys am Programm.

In der Oberliga kommt es im Paltenstadion zum Duell zwischen Rottenmann und Bad Mitterndorf (Samstag, Beginn 14 Uhr). Die Generalprobe ging bei beiden Teams daneben, Rottenmann verlor gegen Trieben mt 0:1 und die Mitterndorfer mussten sich WSV Liezen mit 0:2 geschlagen geben. Für Rottenmanns sportlichen Leiter Josef Seiser hatte die Niederlage im letzten Testspiel nicht viel Aussagekraft. „Unsere Spieler waren vom harten Training noch müde und nebenbei sollte man Aufbauspiele nicht überbewerten. Obwohl wir Bad Mitterndorf keinesfalls unterschätzen, erwarte ich mir zum Saisonstart einen Heimsieg“, so Seiser. Ein Wermutstropfen bei den Paltentaler ist sicher, dass Mittelfeldmotor Marco Pichler die gesamte Frühjahrssaison ausfällt und morgen auch noch der Einsatz von Neuerwerbung Matthias Prommer fraglich ist. Bad Mitterndorf hat trotz der Niederlage gegen WSV Liezen eine gute Vorbereitung absolviert, besonders das Trainingslager in Lignano war sehr zufriedenstellend. Für die morgige Auftaktpartie ist Sektionsleiter Oswald Grick vorsichtig optimistisch. „Rottenmann ist so etwas wie ein Angstgegner für uns, aber jede Serie geht einmal zu Ende. Vielleicht gelingt uns eine Überraschung“, meint Ossi Grick. Auch für St. Gallen ging die Generalprobe mit der 2:5-Cupniederlage gegen Kraubath daneben.Trotz dieses Ausrutschers ist St. Gallens sportlicher Leiter Ulrich Dirninger zuversichtlich, im morgigen ersten Auswärtsspiel gegen DSV Leoben Amateure drei Punkte zu holen.
In der Unterliga Nord A trifft Herbstmeister WSV Liezen morgen, Samstag, auf Schladming (Beginn 14 Uhr). Die Werkssportler gehen als klare Favoriten in das Spiel. Alles andere als ein Sieg wäre wohl eine Überraschung. In Gaishorn kommt es ebenfalls am morgigen Samstag zum Paltentalschlager der beiden Nachbarn Gaishorn und Trieben (Beginn 14 Uhr). Beide Mannschaften kämpfen gegen den Abstieg und deshalb ist wohl ein beinhartes Spiel zu erwarten, in dem jeder Ausgang möglich ist. Stein/Enns und Grimming gehen mit neuen Trainern in die Frühjahrssaison. Bei Stein/Enns schwingt in der Frühjahrssaison Günther Talhammer das Trainerzepter. Die Stein/Ennser wollen mit dem ehemaligen Landesligatormann und großteils nur einheimischen Spielern den Klassenerhalt schaffen. Im ersten Match muss Stein/Enns am Sonntag in Langenwang antreten. Mit großen Erwartungen geht Schlusslicht Grimming in die Frühjahrsmeisterschaft. Trainer Stefan Knapp hat eine neue Euphorie in den Verein gebracht und mit Hilfe dieses Schwungs und zahlreicher neuer Spieler will man bald weg vom Tabellenende. Um dieses Vorhaben realisieren zu können, ist wohl bereits im morgigen ersten Heimspiel gegen die starken Stanzer (Beginn 16 Uhr) ein Sieg notwendig.
Aufbauspiele
Die überraschendsten Ergebnisse der Testspiele am vergangenen Wochenende waren wohl der 2:1-Sieg von Stainach in Gaishorn und das 9:2-Schützenfest von ESV Selzthal/SC Liezen II gegen Ardning. Die Landesligakaderspieler Julian Pachler, Markus Haider und Benjamin Bahar erzielten dabei nicht weniger als acht der insgesamt neun Tore. Die Meisterschaft in der Gebietsliga und in der 1. Klasse beginnt am 10. und 11. April.
Weitere Aufbauspiele: Pruggern – Gröbming 1:2, Gaishorn – Parschlug 1:1, Pöls – Wald 5:2, Stainach – Spielberg 8:0, Stubenberg – Schladming 0:4, Grimming – Aigen 3:2.
15.11.2010 aktuelles/archiv/fruehjahrsstart-in-der-ober-und-unterliga.html
Viele Köche verderben den Brei Eigentlich ist die Mindestsicherung eine relativ einfache Sache: Man kommt überein, österreichweit einen gewissen Standard für die Sozialhilfe festzuschreiben, indem man eine Betragshöhe bestimmt. Und diese Summe wird dann eben bundesweit an die Anspruchsberechtigten ausbezahlt. Nun ist es schon bemerkenswert, wenn ein solcher Beschluss drei Jahre lang dauert. Dass aber jetzt die Umsetzung trotz Beschluss nicht einmal im September klappen wird, ist wieder einmal ein leuchtendes Beispiel, wie unsinnig unser Föderalismus ist.

Alle neun Landtage müssen jetzt dieselbe Materie durchkauen, was sich eben angesichts der bevorstehenden Wahlen terminlich nicht ausgehen wird. Bei dieser Gelegenheit fragt man sich wieder einmal zurecht, wozu wir die Bundesländer eigentlich brauchen. Wir würden mit einem Bau- oder Jagdgesetz für ganz Österreich ebenso das Auslangen finden und die Landesverwaltung könnte auf Bezirks- oder Bundesebene ebenso stattfinden.
Die mögliche Kosteneinsparung geht in die Milliarden, vor allem wenn man einberechnet, dass dann gewissen wahnwitzigen Tunnelprojekten oder Spekulationen mit Wohnbaugeldern einfach die Grundlage entzogen wäre. Freilich wäre für eine solche Reform Mut und Gestaltungswille vonnöten – Eigenschaften, die in der österreichischen Politik leider nur in homöopathischen Dosen vorhanden sind. Und so wird in unserem Land eben auch in Zukunft alles etwas länger dauern und etwas mehr kosten.
15.11.2010 aktuelles/archiv/viele-koeche-verderben-den-brei.html
„Faszination Blasmusik“ ein Erfolg Die brechend volle Irdninger Festhalle gab den äußeren Rahmen für den ersten konzertanten Auftritt von Mag. Günther Hirschegger als Nachfolger für Irene Mösenbacher-Molterer im Kapellmeisteramt der Marktmusik Irdning. Sein Debüt war hörenswert – eine Fülle neuer Eindrücke vor allem in der Programmgestaltung der doch wichtigsten Veranstaltung des weit über 50 Aktive starken Klangkörpers war darin erfolgsmitbestimmend.

Schon sein erster Auftritt als Posaunist gemeinsam in einem Viererensemble als Auftakt des Abends am Samstag in der Festhalle ließ erkennen, dass nicht nur ein neuer Dirigent das Sagen hat, sondern auch ein Solist von Format. Nach der Begrüßung durch Obmann Josef Schiefer hatte das „Bläserensemble Irdning“ ein musikalisches Willkommen entboten, das zum Auftritt des „Posaunenquartetts Irdning-Öblarn“ überleitete. Die Vier gaben mit der „Tritsch-Tratsch-Polka“ von Johann Strauss das zündende Entree. Nach dem Marsch des Altmeis¬ters Julius Fucik, „Die Regimentskinder“, überreichte Irene Mösenbacher-Molterer den Taktstock an ihren Nachfolger Günther Hirschegger. Sie tat dies mit fraulichem Charme, begleitet vom aufrichtigen Dank des Obmannes, des Bürgermeisters Franz Titschenbacher und des Kulturreferenten Ing. Herbert Gschweitl, die ihre wertvolle Aufbauarbeit über mehrere Jahre in der Marktmusik zu würdigen wussten.
Für das Jungmusiker-Leistungsabzeichen 2010 hatten sich qualifiziert: Lukas Danglmaier, Philipp Haring, Julian Kettner und Julia Weber in der Kategorie Junior. In der Kategorie Bronze: Johanna Huber, Andreas Lackner, Jakob Peckl und Daniela Weber. In der Kategorie Silber: Anna-Lena Kaltenegger, Martin Lackner und Viktoria Schweiger. Viele neue, junge Musiker waren erstmals in der Reihen der „Großen“ zu hören und feierten so gemeisam mit dem neuen Kapellmeister ihr Debüt.
Ein ausgewogenes Programm, garniert mit modernen Stücken aus dem Schaffen von Ennio Morricone, erfreute das Publikum. Erfrischend das Spiel der „Irdninger Musimäuse“ in der Pause mit ihrer musikalischen Leiterin Nicole Zeiringer und zwei blutjungen Moderatorinnen, die locker ihre Mit-Musiker vorstellten und bereits viel musikalisches Feuer zeigten. Mit der Verpflichtung von Mag. Karl Ed¬egger als unaufdringlichen und amüsanten Moderator hatten die Irdninger Musiker einen guten Griff getan. Sie durften nicht ohne mehrere Zugaben die Bühne ihrer „Faszination Blasmusik 2010“ verlassen.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-faszination-blasmusik-ein-erfolg.html
„Wein im Schnee“ auf der Planai Die Kessleralm auf der Planai in Schladming ist heuer zum bereits elften Mal Schauplatz von „Wein im Schnee“. Kessleralm-Wirt Sepp Schlömmer lädt am Sonntag, dem 28. März ab 12.30 Uhr zu dieser traditionellen Veranstaltung ein.

Die Top-Winzer Polz, Triebl, Ploder-Rosenberg, Palz, Strohmeier, Neumeis¬ter und Tscheppe am Pössnitzberg aus der Steiermark sowie Opitz und Jalitz aus dem Burgenland präsentieren an diesem Sonntag ihre Spitzenweine und Produkte. Erstmals mit dabei ist diesmal auch ein Spitzenwinzer aus Slowenien. Deren Winzer bieten seit Jahren nicht weniger gute Weine wie die Südsteirer und Burgenländer an.
Das Besondere am Fest sind neben den Spitzenwinzern und ihren Qualitätsprodukten die Besucher: Alles, was Rang und Namen in der Wirtschaft, dem Sport und der Politik hat, trifft sich mit Gästen aus nah und fern auf der Kessleralm. Zu Gast sind heuer auch die steirische Weinkönigi Verena Klöckl und die slowenische Weinkönigin Andrea. Aus Slowenien kommt auch der höchste Repräsentant der Weinwirtschaft Erjvet. Sepp Schlömmer und sein Team von der Kessleralm sorgen mit einem gradiosen Schmankerlbuffet für den kulinarischen Aufputz der Veranstaltung. Musikalisch wird die Grundlseer Geigenmusi mit Volksmusik, Blues und Schmissigem für Stimmung sorgen.
Weinliebhaber sollten es nicht verabsäumen, bei „Wein im Schnee“ dabei zu sein. Veranstalter Sepp Schlömmer wird bei diesem „Frühjahrshit“ auf der Planai von Weinprofi Sepp Majcan unterstützt, der den direkten Draht zu den Winzern hat und Schlömmer mit seinem Fachwissen zur Seite steht.
 
15.11.2010 aktuelles/archiv/-wein-im-schnee-auf-der-planai.html
USV Grimming mit neuem Elan Mit weitreichenden Veränderungen hat der Vorstand des USV Grimming auf den letzten Platz nach der Herbstmeisterschaft reagiert: Hubert Bindlechner löste Martin Bindlechner als Obmann ab und als neuer Coach folgt Stefan Knapp dem bisherigen Spielertrainer Armin Bleiwerk nach.

Obmann Hubert Bindlechner und Sektionsleiter Patrik Schranz dankten dem scheidenden Trainer Armin Bleiwerk zum Abschluss für sein außergewöhnliches Engagement und Wirken beim USV Grimming. Mit A-Lizenz-Inhaber Stefan Knapp (Foto) konnte die Vereinsleitung einen Top-Trainer des Bezirkes Liezen verpflichten, der auch schon erfolgreich bei den Landesligisten Irdning und SC Liezen gearbeitet hat. Die Ziele des Clubs für das Frühjahr sind mit dem Verlassen der Abstiegszone und dem Erreichen eines Mittelfeldplatzes zum Saisonende in der Unterliga Nord A klar definiert. Um diese Vorhaben besser erreichen zu können, hat sich bei den Grimmingern auch am Spieler- und Sponsorsektor einiges getan. Mit Tormann Konrad Schaffer, Patrik Egger, Richard Canek, Christoph Höflechner, Daniel Hager, Daniel Adelwöhrer, Manuel Rudorfer und Patrik Karner wurden nicht weniger als acht neue Spieler verpflichtet. Verlassen haben den Verein im Winter Daniel Haynie, Martin Reif, Marco Bindlechner und Roland Bindlechner. Als neuer Hauptsponsor konnte die Firma „Bau mit Uns“ gewonnen werden, wobei das Unternehmen künftig auch im Vereinsnamen integriert sein wird. Firmenchef Baumeister Dieter Thor stellte sich zum Antritt mit einer neuen Garnitur Dressen ein und sprach bei der Übergabe die Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit aus. Der Vereinsvorstand bedankte sich bei Dieter Thor für das großzügige Sponsoring und wünschte der Mannschaft und dem neuen Trainer viel Erfolg für die kommende Frühjahrssaison.
15.11.2010 aktuelles/archiv/usv-grimming-mit-neuem-elan.html
Wozu sparen? Spätestens als die Budgeterstellung für nächstes Jahr auf die Zeit nach der Wiener Landtagswahl verschoben wurde, offenbarte sich die Angst der Regierung vor den Wählern. Es sollte nur kein Detail über geplante Steuererhöhungen oder Sparmaßnahmen an die Öffentlichkeit dringen, um das Wahlergebnis der Regierungsparteien nicht zu gefährden. Und jetzt plötzlich hört man beinahe jeden Tag von neuen Steuerplänen. Hat die Regierung ihre Vorgangsweise geändert?

Das wäre noch die positivere Interpretation, denn es ist auch durchaus möglich, dass die jetzt vorliegenden Pläne nur ein Vorgeschmack sind und das dicke Ende trotzdem im Herbst noch kommt. Und das wäre wohl eine Katastrophe. Schon die 1,7 Milliarden an geplanten Steuererhöhungen sind in einem Hochsteuerland wie Österreich kaum zu verkraften. Vor allem aber ist die frühe Veröffentlichung der Steuerpläne wohl wieder einmal das Ende aller Einsparungsversuche.
Jene Bundesländer, die gerade einen Mahnbrief vom Finanzminister erhalten haben, weil sie ihr Budget nicht im Griff haben, werden sich totlachen. Wenn es ohnehin wieder frisches Geld aus Wien gibt, werden die Landesfürsten dieses wie gewohnt unters Volk streuen. Und von den geplanten Einsparungen wird wie schon so oft nichts übrigbleiben.
15.11.2010 aktuelles/archiv/wozu-sparen.html
Gemeinderatswahlen werden spannend Bekannter Weise ist der Bezirk Liezen der flächenmäßig größte in der Steiermark. Politisch dominiert wird er derzeit von der SPÖ mit knapp 43 Prozent. Nach den Gemeinderatswahlen am Sonntag, dem 21. März, dürften sich allerdings die Mehrheitsverhältnisse ändern, unken Meinungsforscher.

Noch haben von den 51 Gemeinden im Bezirk 27 einen ÖVP-Bürgermeister, 20 einen von der SPÖ, in einer Gemeinde regiert die FPÖ, Bürgerlisten sind in drei Gemeinden vertreten. Zwar kann die SPÖ seit der vergangenen Wahl vor fünf Jahren auf einen Vorsprung beim Stimmenanteil verweisen, allerdings stellt die ÖVP die Mehrheit bei den Gemeindeoberhäuptern. Dieser Unterschied ist vor allem darin begründet, dass die Sozialdemokraten in den großen Gemeinden wie Liezen, Rottenmann und Bad Aussee eine starke Mehrheit haben. Dieser „Vorherrschaft“ sagen nun FPÖ, Grüne und unterschiedliche Bürgerlisten mehr oder minder kräftig „den Kampf“ an.
So werden in Rottenmann diesmal „die Karten neu gemischt“. Dem vorzeitig zum SPÖ-Bürgermeister erkorenen Landtagsabgeordneten und Bezirksparteivorsitzenden Ewald Persch stehen erstmals Kandidaten von vier Werbern um Wählerstimmen gegenüber. Neben ÖVP und FPÖ steigen nämlich auch die Grünen und die Unabhängige Liste WIR „in den Ring“. Mutmaßungen über eine mögliche Entthronung des Kurzzeit-Stadtoberhauptes sind in der Paltenmetropole an der Tagesordnung.
Absolute SPÖ-Hochburg ist Selzthal. Hier erreichten die Sozialdemokraten bei der letzten Wahl fast 87 Prozent der Stimmen und „verteidigen“ nun ihre 13 der 15 Sitze im Gemeinderat. ÖVP-Hochburg ist Gössenberg, wo die Partei schon seit Jahren als einzige Liste um die Wählergunst wirbt. Neue Bürgermeister wird es nach der Wahl in Ramsau am Dachstein und Rohrmoos-Untertal geben, nachdem sich die bisherigen Amtsinhaber Helmut Schrempf und Peter Pilz aus der Politik zurückziehen. Besonders spannend ist das Wahlgeschehen in den Gemeinden Grundlsee und Mitterberg. In Grundlsee verzeichnete die ÖVP zuletzt sechs Stimmen Vorsprung auf die SPÖ, die Sozialdemokraten stellen aber dank der Unterstützung der FPÖ den Bürgermeister. In Mitterberg gab es für die ÖVP 15 Stimmen Vorsprung, aber auch hier nimmt die SPÖ den Sitz des Gemeindeoberhauptes ein.
Ein Kopf-an-Kopf Rennen wird auch für Öblarn prognostiziert. Hier will FPÖ-Altbürgermeister Anton Knerzl, der nun mit einer Namensliste antritt, den Teilzeitbürgermeistern von SPÖ und ÖVP Paroli bieten.
Nicht gewählt wird in Trieben, wo nach dem Einsatz eines Regierungskommissärs bereits im Oktober des Vorjahres zur Stimmenabgabe aufgerufen wurde und wiederum ein SPÖ-Bürgermeister sein Amt antrat.
15.11.2010 aktuelles/archiv/gemeinderatswahlen-werden-spannend.html
Blutspenderehrungen am Grabnerhof und in Aigen Für die Region Admont und Umgebung sowie in Aigen für das Mittlere Ennstal hatte der Rotkreuz-Bezirk Liezen unter seinem Blutspendereferenten RR Walter Eberhartinger jene Frauen und Männer zu Ehrungen geladen, die im Vorjahr hohe Zahlen an Einzelspenden erreicht hatten.

Am Grabnerhof (Foto oben) hatten sich von Seiten der Rotkreuz-Bezirksstelle neben dem Blutspendereferenten Walter Eberhartinger auch sein Stellvertreter BKdt. Franz Konrad sowie als Ehrengäste die beiden Bürgermeister Hermann Watzl aus Hall und Günther Posch aus Admont gemeinsam mit den zu Ehrenden eingefunden. In seinen einleitenden Dankesworten an die Spenderinnen und Spender konnte der Blutspendereferent von 84 Abnahmeaktionen im Bezirk berichten, an denen sich insgesamt 6401 Spender beteiligt hatten. Das Rote Kreuz be-lieferte im Vorjahr die Krankenhäuser Rottenmann 96 Mal, Schladming 90 Mal und Bad Aussee 45 Mal mit rettenden Blutkonserven und Plasma. Als wichtigen Faktor für die Spender und vor allem für die Empfänger sieht Walter Eberhartinger die umfassenden Sicherheitstests – es sind insgesamt 27 Einzelschritte –, denen das Blut vor der Weitergabe an die Spitäler unterzogen wird. Gemeinsam mit den beiden Bürgermeistern, die ebensfalls Dankesworte an die Spenderinnen und Spender richteten, wurden am Grabnerhof folgende Frauen und Männer der Region geehrt und ausgezeichnet – für 25 Spenden: Peter Aschmann, Helmut Grogger, beide Gstatterboden; Ernst Schöngruber, Ernst Sonnleitner, beide Hall; Andreas Fössl, Karin Hochegger, Paula Reithofer, alle Admont; für 30 Spenden: Andrea Klingler, Gstatterboden; Eduard Brandmüller, Ardning; Ewald Ferdin, Norbert Prandstätter, Ludwig Wimberger, Werner Pumpernik, Matthäus Limmer, alle Admont; für 40 Spenden: Reinhold Aschauer, Ardning; Inge Eibinger, Alois Leitner, Johannes Zaunmüller, alle Admont; für 50 Spenden: Johannes Leitner, Hall; Martin Bartik, Admont; für 60 Spenden: Herta Stachl, Hermann Eibl, beide Admont; für 65 Spenden: Franz Rohrer, Hermann Watzl, Hall; Franz Hochkönig, Anton Hofbauer, Admont; für 70 Spenden: Manfred Funkl, Johann Brandl, beide Gstatterboden.
Bei der Ehrung im Gasthof Wöhrer in Aigen (Foto unten) hatten sich als Ehrengäste Vizebgm. Erich Zeiringer und Kasernkommandant Obst. Andreas Staudacher eingefunden und dankten gemeinsam mit RR Walter Eberhartinger den Spenderinnen und Spendern. Hier wurden folgende Frauen und Männer der Region Mittleres Enns¬tal ausgezeichnet – für 25 Spenden: Ehrenfried Weisl, Margarete Weisl, Norbert Ampersberger, Erwin Stöger, alle Donnersbach; Werner Eberhardt, Irdning; Walter Rapp, Andreas Daum, Gerhard Schweiger, Erhard-Felix Daum, Josef Strobl, alle Aigen; Ursula Polzer, Hannes Mattlschweiger, Rainer Lasser, Markus Praschl, alle Wörschach; Erhard Steiner, Sonja Weilharter, beide Stainach; Anna Kettner, Lassing; Christian Egger, Tauplitz; für 30 Spenden: Elisabeth¬ Schröcker, Herbert Treitler, beide Lassing; Edith Daum, Elisabeth Dornbusch, Martin Papesch, Franz Dechler, alle Aigen; Herbert Leitner, Kurt Eiberger, Tom Pivec, alle Stainach; Friedrich Peer, Pürgg-Trautenfels; Gerhard Lux, Wörschach; Gerald Kuntner, Donnersbach; für 40 Spenden: Andrea Luidold, Werner Hechl, beide Donnersbach; Maria Resch, Josef Rindler, Alfred Praschl, Andreas Ilsinger, Erich Gaier, alle Aigen; Josef Mösenbacher, Karl Pötsch, Alban Ruhdorfer, Heinrich Röck, alle Irdning; Manfred Baumgartner, Wörschach; Josef Dörflinger, Liezen; für 50 Spenden: Friederike Forstner, Harald Zefferer, Franz Planitzer, alle Stainach; Margarethe Pachernegg, Markus Pötsch, beide Irdning; Martin Kunstl, Aigen; Erich Schwaiger, Franz Lux, beide Wörschach; Klaus Kuntner, Donnersbach; für 60 Spenden: Severin Moser, Wörschach; Heinz Keiblinger, Irdning; Herbert Thöringer, Hermann Lankmayer, beide Aigen; Karl Bindlechner, Pürgg-Trautenfels; Helmut Mayerhofer, Stainach; für 65 Spenden: Karl Häusler, Robert Spreitzer, beide Donnersbach; für 70 Spenden: Richard Puffer, Stainach; für 90 Spenden: Ambros Tschank, Aigen.
15.11.2010 aktuelles/archiv/blutspenderehrungen-am-grabnerhof-und-in-aigen.html
„Boundless 2010“ in Rohrmoos Bereits zum dritten Mal findet am Freitag, dem 19. März, der Benefiz¬event „Boundless“ des Vereins Freizeit-PSO – dieses Jahr unter dem Motto „…diesmal Steirisch“ – in der Erlebniswelt Rohrmoos statt.

Freizeit-PSO feiert heuer sein fünfjähriges Jubiläum und ist nach wie vor Österreichs einzige Ski- und Abenteuerschule für Menschen mit Behinderung. Die Organisation ermöglicht Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen Sportarten wie Skifahren, Klettern, Tauchen und vieles mehr, gemeinsam mit ihren Familien oder Freunden auszuüben.
Für die musikalische Unterhaltung beim Benefizevent „Boundless 2010“ sorgen „Die Edlseer“. Die weit über die Grenzen hinaus bekannte Volksmusikgruppe wird an diesem Abend erstmals ihre neue CD „echte Volksmusik“ gemeinsam mit dem Trachtenverein Roßecker präsentieren. Durch den Abend führt Moderator Mag. Thomas Mussger.
Doch nicht nur auf der Musikbühne ist für Abwechslung gesorgt. Ein Schätzspiel und eine Tombola mit tollen Preisen – wie einem handsignierten Skihelm von Hans Knauß sowie einem Tandem- und einem Segelflug – werden für eine unterhaltsame Nacht sorgen.
„Genießen und dadurch helfen“ – unter diesem Motto lädt Freizeit-PSO in die Erlebniswelt Rohrmoos, denn die Besucher des Events erleben nicht nur ein Fest der Superlative, sondern helfen gleichzeitig Menschen mit Behinderung. Der Reinerlös des „Boundless 2010“ kommt der gemeinnützigen Organisation Freizeit-PSO zugute. Nähere Informationen zum Event sowie zum Verein Freizeit-PSO erhält man direkt unter der Tel.-Nr. 0650/9016294, per E-Mail unter irene@freizeit-pso.com sowie auf der Homepage www.freizeit-pso.com.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-boundless-2010-in-rohrmoos.html
Finale im Skibezirk II Der SC St Lorenzen/Trieben veranstaltete am vergangenen Sonntag auf der Kaiserau das letzte Bezirksrennen des Skibezirkes II in dieser Saison.

Die Siegerehrung für diesen Riesentorlauf fand auf der Sportalm Kaiserau statt, die Ehrung der Gesamtsieger erfolgt Anfang Mai bei Sport Scherz in Wörschach.
Die Sieger des Riesentorlaufes: Kinder Ic männl.: Simon Hörmann (St. Lorenzen/Trieben); Kinder Ib weibl.: Sophia Kirchmaier (SC Liezen); Kinder Ib männl.: Marcus Stangl (SC Raika Admont Hall); Kinder Ia weibl.: Selina Prantl (SC Admont/Hall); Kinder Ia männl.: David Schweiger (SV Lassing); Kinder II weibl.: Melanie Reitmaier (SC St. Lorenzen/Trieben); Kinder II männl.: Niklas Regner (Mc Donald‘s Weißenbach); Schüler I weibl.: Anna Maria Steinkellner (SV Lassing); Schüler I männl.: Andre Unterberger (ESV Selzthal); Schüler II weibl.: Melissa Reitbauer (SG Großreifling); Schüler II männl.: Christoph Stangl (SV St. Gallen); Jugend I weibl.: Iris Rührlechner (SC St. Lorenzen/Trieben); Jugend I männl.: Marco Steiner (SC St. Lorenzen/Trieben); Jugend II weibl.: Kristina Vock (SC Raika Admont/Hall); Jugend II männl.: Dino Sodamin (SC St. Lorenzen). Sieger in der Gesamtwertung – Kinder Ic männl.: Julian Radlingmeier (ASVÖ SK Admont/Hall); Kinder Ib weibl.: Sophie Kirchmaier (SC Liezen); Kinder Ib männl.: Robin Wölger (ASVÖ SK Admont/Hall); Kinder Ia weibl.: Celina Prantl (ASVÖ SK Admont /Hall); Kinder Ia männl.: Fabio Pistrich (SC St. Lorenzen/Hall); Kinder I weibl.: Celina Unterberger (ESV Selzthal); Kinder II männl.: Niklas Regner (Mc Donald‘s Weißenbach); Schüler I weibl.: Anna Maria Steinkellner (SV Lassing); Schüler I männl: Philip Riegler (SV Gams); Schüler II weibl.: Melissa Reitmeier (SG Großreifling); Schüler II männl.: Christoph Stangl (SV St. Gallen); Jugend weibl.: Iris Rührlechner (SC St. Lorenzen/Hall); Jugend I männl.: Markus Emmersdorfer (WSV Eisenerz); Jugend II weibl: Christina Vock (ASVÖ SK Admont/Hall); Jugend II männl.: Patrik Lep (ASVÖ SK Admont/Hall).
15.11.2010 aktuelles/archiv/finale-im-skibezirk-ii.html
Wahl ohne Kandidaten Während die Landtagswahlen im heurigen Jahr durchaus Spannung versprechen, wird die Bundespräsidentenwahl wohl eine sehr müde Angelegenheit werden. Eine Partei nach der anderen sagt ihre Teilnahme ab und so werden an einigermaßen ernst zu nehmenden Kandidaten nur Amtsinhaber Heinz Fischer und die Freiheitliche Barbara Rosenkranz übrigbleiben. Damit ist die absolute Mehrheit für Heinz Fischers im ersten Wahlgang schon heute so gut wie sicher.

Die FPÖ weiß natürlich ganz genau, dass gegen den Amtsinhaber kein Blutstropfen zu gewinnen ist. Für sie bietet der Präsidentschaftswahlkampf allerdings eine optimale Bühne, um Stimmung für die folgenden Wahlen in der Steiermark und vor allem in Wien zu machen. In dieser Beziehung könnte die FPÖ von der Alleinstellung als Gegner der SPÖ stark profitieren, zumal in Wien ja durchaus ähnliche Verhältnisse zu erwarten sind, denn der zweite Platz wird den Freiheitlichen in der Hauptstadt nicht zu nehmen sein.
Vor diesem Hintergrund stellt sich allerdings die Frage, wie attraktiv eigentlich ein Amt ist, an dem drei Parteien gar kein Interesse zeigen und eine Partei nur für eine bessere Ausgangsposition bei anderen Wahlen kandidiert. Nach der zu erwartenden geringen Wahlbeteiligung sollte man daher schnellstens über die Abschaffung des Amtes nachdenken. Wir werden es auch ohne Bundespräsident aushalten, denn zum Händeschütteln ist ja wirklich ausreichend politisches Personal vorhanden.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-wahl-ohne-kandidaten.html
Neue „Lebenshilfe“-Zentrale in Liezen Die „Lebenshilfe Ennstal“, am 25. Februar 1980 gegründet, hat sich vom Ein-Mann-Unternehmen zur hervorragenden Dienstleistungsorganisation in der Behindertenhilfe entwickelt. Am vergangenen Freitag gab es daher in den neuen Büros an der Pyhrnstraße in Liezen eine Jubiläumsveranstaltung mit reger Beteiligung von Besuchern aus allen Landesteilen.

Bei einem prominent besetzten Pressefrühstück, woran auch LAbg. Ewald Persch und Bezirkshauptmann Dr. Josef Dick teilnahmen, erläuterten Udo Strallhofer und Gerhard Heinz, Obmann und Geschäftsführer der „Lebenshilfe Ennstal“, die Entwicklung der Organisation seit der Gründerzeit. „Bei der ersten Versammlung in der Bezirkshauptmannschaft Liezen sind wir nur ein paar ideenreiche Leute gewesen, heute haben wir 125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir betreuen derzeit 90 Klienten in unseren Werkstätten, 58 in unseren Wohnhäusern, 81 in unseren mobilen Diensten, 335 in der beruflichen Integration und 29 in den Qualifizierungsprojekten“, erzählte der Obmann.
In Stainach gibt es den „Lebenshilfe“-Standort seit 1981, 1984 sind Admont, 1991 Liezen und 2001 Rottenmann mit unterschiedlichen Angeboten und Einrichtungen hinzugekommen. Außer den Wohn- und Werkstätten gibt es auch eine Familienbegleitung, die Arbeitsassis¬tenz, Projekte zur beruflichen Qualifizierung von Jugendlichen und vieles mehr. Einsätze von Klienten in der Gastronomie, im Gartenbau und in den Bereichen Computer und Büro zählen gleichfalls zu den Ausbildungsaufgaben und Beschäftigungstherapien.
Geschäftsführer Gerhard Heinz lobte das 2004 verabschiedete Behindertengesetz. Dieses ermögliche, behinderte Mitmenschen individuell und daher bedürfnisgerecht zu fördern. Das Gesetz habe auch wesentlich dazu beigetragen, dass die Qualität der Behindertenarbeit gestiegen sei. Allerdings würden die zugestandenen Tagsätze die tatsächlichen Kosten der „Lebenshilfe“-Aktivitäten nur zu etwa 50 Prozent decken. An der Lösung der finanziellen Probleme werde jedoch auch von politischer Seite gearbeitet, betonte Heinz. Die „Lebenshilfe Enns¬tal“ setze im Jahr rund fünf Millionen Euro um und sei somit auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Bezirk Liezen. Das jährliche Spendenaufkommen, ausgenommen Sonderprojekte, bezifferte der Geschäftsführer mit rund 40.000 Euro.
15.11.2010 aktuelles/archiv/neue-lebenshilfe-zentrale-in-liezen.html
Letzter Weg von Richard Kanduth Am Donnerstag voriger Woche ist Richard Kanduth nur drei Tage vor seinem 83. Geburtstag nach kurzer Krankheit verstorben.

Die Nachricht vom Ableben des so menschennahen Landtagsabgeordneten und Gründungsobmannes des Alpinen Rettungsdienstes Gesäuse ging wie ein Lauffeuer durch den Bezirk. Mit ihrer Anwesenheit bei seinem Begräbnis am Dienstag dieser Woche würdigten auch die Spitzen der Landespolitik das langjährige fruchtbare Wirken des ehemaligen Abgeordneten der Volkspartei.
Der am 27. Februar 1928 in Aigen bei Admont geborene Richard Kanduth wurde im Oktober 1944 bis Kriegsende als Jungführer kriegsdienstverpflichtet und absolvierte nach der Pflichtschule eine Elektrikerlehre. Er heiratete im Jahr 1953 seine Frau Elfriede und übte bis zum Jahr 1959 den Elektrikerberuf aus, bevor er im November 1959 als Angestellter der VP als Hauptbezirksparteisekretär nach Liezen wechselte und 1972 in den Vorstand der SG Rottenmann eintrat. Bis Juni 1992 leitete er als Vorstandsdirektor deren Hausverwaltung und übernahm nach seiner Pensionierung den Aufsichtsratvorsitz.
Bereits seit 1944 stand Richard Kanduth als Bergrettungsmann im Gesäuse in Einsatz und 25 Jahre lang – von 1955 bis 1980 – war er Obmann des Alpinen Rettungsdienstes Gesäuse. Eine Vielzahl von Einsätzen während dieser Zeit prägte den Menschen Richard Kanduth und waren Gründe für vielfache Auszeichnungen – etwa 1960, als ihm der Österreichische Alpenverein das „Grüne Kreuz“ überreichte. Seine Parteikarriere begann im Jahr 1977 als Hauptbezirksobmann der ÖVP, der er bis 1992 war und dem diese Ehrenfunktion im Bezirk folgte. Als Abgeordneter der Volkspartei vertrat er den östlichen Teil des Bezirkes von Oktober 1978 bis April 1995. Mitarbeit in vielen Ausschüssen des Landtages und intensive Tätigkeit in und für den Bezirk waren seine Wegmarken. Äußere Würdigungssignale für sein Arbeiten sollten das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Rottenmann und der Ehrenring der Marktgemeinde Admont sein. Bezeichnend für ihn in seiner beruflichen Funktion als Direktor der Siedlungsgenossenschaft Rottenmann war seine Hilfsbereitschaft für Wohnungssuchende und als Abgeordneter sein Helfen ohne Ansehen der Parteizugehörigkeit.
Das alles wussten die Redner im von Pfarrer und Prior P. Gerhard Hafner gefeierten Requiem in der Admonter Stiftsbasilika zu würdigen. Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer, LAbg. DI Odo Wöhry, Bürgermeister Günther Posch und Hans-Peter Scheb für den Alpinen Rettungsdienst Gesäuse sowie Direktor Dr. Karl Schweiger von der SG Rottenmann zeigten in ihren Nachrufen das verdienstvolle Arbeiten des Verstorbenen auf. Unter den Trauer¬gästen fand sich auch eine ganze Reihe hochrangiger Landespolitiker, darunter Alt-Landeshauptmann Dr. Josef Krainer und Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch. Mit ihnen auch eine starke Abordnung des Alpinen Rettungsdienstes Gesäuse, der bis zuletzt ein Herzensanliegen des Verstorbenen war.
15.11.2010 aktuelles/archiv/letzter-weg-von-richard-kanduth.html
Polit-Streit wegen Ski-WM Die Konfrontation zwischen SPÖ und ÖVP auf Landesebene hat sich auch bei der Klausur der Bundesregierung in Graz fortgesetzt. Streitpunkt diesmal die Alpine Ski-WM 2013 in Schladming: Während der SPÖ-Landeshauptmann die wesentlichen Projekte ausfinanziert sieht, fehlen für seinen ÖVP-Vize Millionen.

Wie der ORF Steiermark berichtete, war die Ski-WM 2013 in Schladming einer von drei Punkten, welche die steirische Landesregierung mit der Bundesregierung am Dienstag bei der Klausur besprach. Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) zeigte sich zufrieden, dass etwa Sportminister Norbert Darabos (SPÖ) eine Zusage von sechs Millionen Euro für Trainingsstrecken auf dem Hauser Kaibling und der Reiteralm gegeben hatte und Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) für Abwassermaßnahmen eine Zusage über sieben Millionen. Er sei „sehr zuversichtlich“, dass alle Inves¬titionen in Einzelgesprächen mit den jeweiligen Ministerien noch zu regeln seien. „Der Süden ist von Wien in den vergangenen Jahren sehr gut bedient worden“, so Voves.
Landeshauptmann-Stellv. Hermann Schützenhöfer (ÖVP) sah dies hingegen nicht ganz so positiv: „Es war ein nettes Gespräch, wir hatten (durch die Klausur, Anm.) 200 Nächtigungen mehr, aber ich habe nichts erfahren, was ich nicht schon wusste. Ich habe klargemacht, dass es sich um eine Weltmeisterschaft und nicht um steirische Meisterschaften handelt.“ Nach Ansicht Schützenhöfers werde Schladming gegenüber St. Anton am Arlberg hinsichtlich der Bundesbeteiligung benachteiligt. Beim Bahnhof Schladming könnte man noch 24 Millionen Euro gebrauchen, damit man dort wäre, „wo St. Anton immer schon war“. Schützenhöfers Kassasturz die Budgetbeteiligung des Bundes an der WM betreffend, fällt noch schlechter aus: „Von 700 Millionen Euro sind wir auf 300 und dann auf 200 runtergegangen, und da fehlen noch 37 Millionen Euro“.
Voves relativierte dies: „Ich kann das nicht nachvollziehen. Die Projekte stehen und sind ausfinanziert. Wenn wir von den von der Volkspartei genannten 37 Millionen die sechs für Trainingsstrecken und die sieben Millionen aus dem Umweltressort abziehen, sind wir bei 24 Millionen Euro“. Das andere müsse man in Einzelgesprächen erreichen. Er, Voves, habe den Eindruck, das Verhalten von Schützenhöfer ziele nur in Richtung Wahlen.
15.11.2010 aktuelles/archiv/polit-streit-wegen-ski-wm.html
Förster ermitteln ihre Nordischen Meister Die größte forstliche Veranstaltung Europas findet derzeit in Ramsau am Dachstein statt. Vertreter von Bundesforsten, Staatsbetrieben und Holz¬industrie aus 24 Nationen messen sich bei den 42. Europäischen Forstlichen Nordischen Skiwettkämpfen (EFNS). Das Treffen bildet aber auch Zeit und Raum für internationalen Erfahrungsaustausch.

Zu Beginn der Woche standen Exkursionen zu Holzverarbeitungsbetrieben und Erfahrungsaustausch zwischen den europäischen Forstwirtschaftlern bei „Försterstammtischen“ am Programm. Am Mittwoch fand für die 850 Biathlon-Teilnehmer ein Schießtraining statt, am gestrigen Donnerstag stand der Biathlon auf dem Programm und heute, Freitag, dem 5. März, werden die Staffelläufe im WM-Langlaufstadion Ramsau ausgetragen.
Mit nahezu 1000 Teilnehmern ist die EFNS die größte Veranstaltung in diesem Bereich. Ramsau am Dachstein ist nach 2002 bereits zum zweiten Mal Austragungsort dieser europäischen Großveranstaltung. Ein Novum in der über 40-jährigen Geschichte, denn bislang war jeder Ort nur einmal vertreten. Die Organisatoren der EFNS waren von den Top-Bedingungen in Ramsau am Dachstein mehr als überzeugt und wählten diese einstimmig zum Austragungsort 2010.
„Eine Sportveranstaltung mit fast 1000 Teilnehmern zu organisieren ist natürlich nicht ganz einfach, aber dank eines guten Teams und der Zusammenarbeit mit Wintersportverein und Sportbüro Ramsau am Dachstein funktioniert alles reibungslos. Unsere Kompetenz und die Möglichkeiten vor Ort haben uns nach 2002 abermals zum Veranstalter gemacht, und darüber freuen wir uns“, sagt Heinz Prugger, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ramsau am Dachstein. Unter anderem wurde für diese Veranstaltung ein eigener Schießplatz für die Biathlon-Bewerbe im Langlaufstadion eingerichtet.
Den Abschluss bildet nach der offiziellen Übergabe der EFNS-Fahne am heutigen Freitagabend an den nächs¬ten Veranstalter (Östersund in Schweden) ein Fest der Freundschaft und Geselligkeit in der Waldschenke und der angeschlossenen Forest Indoor Halle in Ramsau am Dachstein.
15.11.2010 aktuelles/archiv/foerster-ermitteln-ihre-nordischen-meister.html
ORF neu Nach dem wochenlangen Gezerre um das neue ORF-Gesetz hätte man vermuten können, dass auch irgend-etwas Sinnvolles herauskommt. Das hat sich allerdings als falsch herausgestellt, denn die einzige substantielle Neuerung ist der Geldsegen, der über den Sender hereinbricht. 160 Millionen Euro, davon 50 noch heuer, darf der ORF zusätzlich verbraten. Und sonst bleibt alles beim Alten.

Auch in der Zukunft wird das Personal direkt von den politischen Parteien ausgewählt, ganz wie es sich für einen Regierungssender gehört. Wenn man sich beispielsweise die Bestellung des Publikumsrates ansieht, könnte sogar Nordkorea noch etwas lernen. Da wird um 1,4 Millionen Euro eine Fax¬wahl veranstaltet (an sich eine sehr skurrile Angelegenheit), um sechs Mitglieder zu wählen und danach werden 17 Mitglieder vom Bundeskanzler nach seinem Geschmack entsandt. Und auch die Personalauswahl ist interessant: Fußballer und Skifahrer sind scheinbar wichtig für das ORF-Gremium, ob man was von Medien versteht hingegen nicht.
Auch die Hoffnung, dass sich an der Qualität des Programmes etwas ändern wird, kann man gleich wieder begraben. Wir werden auch in Zukunft RTL-Abklatsch, unerträglich schwache Informationssendungen und amerikanische Uraltserien ertragen müssen. Eigentlich nicht viel Leistung fürs Geld, aber so ist es halt einmal in Österreich. Wenigstens hat Red Bull Erbarmen mit dem Land und schenkt uns auf „Servus-TV“ Sendungen, die den Anspruch eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks entsprechen. Im ORF sucht man diese ja vergeblich.
15.11.2010 aktuelles/archiv/orf-neu.html
Ennskraftwerke spalten Volkspartei Die Schladminger Parteifreunde wollen sie auf keinen Fall, der stiftseigene Admonter Energieversorger ENVESTA will bauen und VP-Abgeordneter Odo Wöhry fährt mit schwerem Geschütz für die Nutzung der Enns-Wasserkraft zwischen Mandling und Admont auf.

Der für den östlichen Teil des Bezirkes zuständige Abgeordnete der Volkspartei nahm nach Journalisten-Anfrage bei einem Pressegespräch in Weißenbach bei Liezen aus Anlass der bevorstehenden Gemeinderatswahlen Stellung zu diesem Thema. Auslöser war eine kürzlich in der Tagespresse veröffentlichte Stellungnahme des Schladminger Vizebürgermeis¬ters Toni Streicher, der gemeinsam mit Schladminger VP-Gemeinderäten dem Bau von Ennskraftwerken auf seinem Gemeindegebiet eine strikte Absage erteilte.
Für Odo Wöhry ist die Schladminger Argumentation historisch nicht haltbar, nach der „die Enns von ihrem Ursprung im Pongau bis zum Gesäuse auf einer Strecke von mehr als 100 Kilomtern der einzige noch in seiner natürlichen Form erhaltene Hauptfluss Österreichs“ sei. Die große Enns-Regulierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Nutzbarmachen des Talbodens und als Hochwasserschutz habe die Enns bereits ihrer Natürlichkeit beraubt und sie rigoros begradigt. Was blieb, sind die Altarme, die tatsächlich schützenswert sind und erhalten bleiben sollen. Hier könne man die Betreiber jeglicher Kraftwerksprojekte in die Pflicht nehmen, diese Naturschutz-Inseln für die Öffentlichkeit zugänglich und nutzbar zu machen und sie so zu erhalten. Und im übrigen seien die Energieversorger ohnehin sensibilisiert, bereits beim Bau maximalen Landschaftsschutz zu berücksichtigen. Auch das gehöre nach Ansicht von Odo Wöhry zu „nachhaltiger und ökologisch vertretbarer Energiegewinnung“, um die man nicht herumkomme.
In den von ihm als Abgeordneten zum Landtag betreuten 21 Gemeinden von Weißenbach bei Liezen ostwärts, in denen wie im ganzen Bundesland am 21. März die Gemeinderäte neu gewählt werden, weiß der VP-Politiker um die vorhandene SP-Mehrheit, die aber gerade deswegen alle Chancen biete. Die Volkspartei stellt bisher in acht Gemeinden seiner Region den Bürgermeister und verfügt über 27 Vorstandssitze mit 107 Gemeinderäten. Seiner Partei sei es in allen 21 Gemeinden ganz entgegen der vielerorts feststellbaren Politikverdrossenheit ohne Schwierigkeiten gelungen, die Listen zu formieren und Menschen zu gewinnen die bereit sind, in den Gemeinden mitzuarbeiten. Er hofft auf das Anhalten der positiven Grundstimmung über den Wahltermin hinaus.
15.11.2010 aktuelles/archiv/ennskraftwerke-spalten-volkspartei.html
Fünf Jahre „RepaNet“ in Liezen Im Rahmen des EU-Projektes „RepaNet“ entstand bei der Gemeinnützigen Beschäftigungsgesellschaft Liezen (GBL) vor nunmehr fünf Jahren das regionale Reparaturnetzwerk.

„Die Förderung des Reparaturgedankens verbindet gleichzeitig ökologische, wirtschaftliche und soziale Ziele. Längere Verwendung von Produkten macht weniger Neuanschaffungen notwendig. Damit verbunden gibt es weniger Rohstoffe- und Energieverbrauch und kleinere Abfallberge“, betont Projektleiter Mag. Manfred Skoff (im Bild 3. von rechts mit weiteren Unternehmern des Netzwerkes). „Zudem schafft diese Einrichtung Beschäftigungs- und Qualifikationsmöglichkeiten für zum Teil mit Behinderungen belastete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, ergänzt GBL-Geschäftsführer Franz Enhuber.
15.11.2010 aktuelles/archiv/fuenf-jahre-repanet-in-liezen.html
Grüne treten in Schladming nicht mehr an Scheitern die Schladminger Parteien an der mächtigen ÖVP? Diese Frage könnte man stellen, wenn man die Kandidatenlisten für die bevorstehende Gemeinderatswahl be- und durchleuchtet. Dies gilt vor allem für die Grünen, die bei der kommenden Wahl überhaupt nicht mehr antreten.

Eine Kandidatur der Grünen scheiterte, so deren derzeitiger Vertreter im Stadtparlament Walter Faimann, da sich kein Sympathisant aus dem bisher nicht kleinen Kreis bereit erklärte, die Listenführung zu übernehmen. Man verspüre auch ein wenig Frust nach dem Ausscheiden von Alexander Van der Bellen an der Spitze der Grünen. Mit Esther Schachner als Vorgängerin Faimanns ist das wirkliche Parteimitglied weggezogen. Faimann fühlt, dass er als Nachfolger und Quereinsteiger seine Arbeit gut gemacht und auch vieles ankurbeln konnte, wobei er Spielplätze, die saniert, und die Sommercard, die auch für Heimische zu annehmbarem Preis erwerbbar ist, anführt. Erfordernisse für die Ski-WM laufen. Er müsse sich nun vorrangig um seinen Betrieb kümmern. Die Arbeit in der Gemeinde, so Faimann, sollen jene machen, die jetzt regieren.
Im übrigen gibt es keine allzu gro¬ßen Veränderungen bei den Parteien. Eine starke Verjüngung ist bei den Freiheitlichen feststellbar, die mit neuen Namen dem Wähler gegenübertreten und damit versuchen, stärker zu werden. Zuletzt war die FPÖ, die seinerzeit sogar einmal mit drei Mandataren im Gemeinderat vertreten war und sogar den Finanzstadtrat stellte, nur mit Mag. Richard Erlbacher im Gemeinderat vertreten. Mit Bernhard Schupfer scheint auf der Liste hinter Erlbacher der Pistenchef bei den Planai-Bahnen auf. Es folgen mit Stefanie Aigner (Jahrgang 1988) und Daniel Grassl (Jahrgang 1980) junge Schlad¬mingerinnen und Schladminger.
Auf der Liste der SPÖ, die Hermann Kröll 1975 als Bürgermeisterpartei ablöste, gibt es keine großen Veränderungen. Mag. Hannes Pichler, bisher 2. Vizebürgermeister, führt die Liste weiterhin an. Es folgen Ing. Anton Mössner und Parteiobmann Walter Schachinger, die bereits jahrelang Erfahrung im Gemeinderat sammeln konnten. Ausgeschieden sind Peter Kabusch, Christian Kurz als „Kurzzeitgemeinderat” und Michael Bazala. Ihn findet man auf der neuen Liste wieder an zurückgereihter Stelle. Auf Platz vier kandidiert Hans Helpferer. Er war bereits einmal im Gemeinderat. Danach folgen Klaudia Kurz, die die Frauenqoute mit Manuela Pehab-Raab (an siebenter Stelle) abdeckt, Peter Stocker, Fabio Perali und Wolfgang Höflehner. Zur Spitzenzeit war die SPÖ mit 13 Vertretern im Gemeinderat, zuletzt waren es fünf.
Wenig Veränderung gibt es auf der ÖVP-Liste. Sepp Tritscher scheidet nach 25-jähriger Tätigkeit aus. Neu auf der Kandidatenliste stehen auf den Kampfmandaten 11 und 12 der Versicherungsmakler Thomas Danklmaier und Rudi Fischbacher, der bereits in der letzten Periode im Gemeinderat war. Bürgermeister Jürgen Winter sieht der Wahl gelassen entgegen. Er wird, wenn die Bevölkerung die Arbeit der VP-Fraktion und sein Wirken entsprechend würdigt, das Mandat zurücklegen und wieder als „Volksbürgermeis¬ter” für Schladming arbeiten.
Da das freie Spiel der Kräfte im Gemeinderat, so die Bürgerliste in ihrer ersten Aussendung, nicht mehr funktioniere, wird die Bürgerliste wieder kandidieren. Sie bezeichnet sich als Gruppierung von parteiunabhängigen, freien und kritischen Schladmingerinnen und Schladmingern. Ihre Tendenz geht aber wohl in Richtung der bürgerlichen Parteien. Hinter Dr. Hans-Moritz Pott stehen Otto Kahr und Michael Steiner, die schon bisher im Gemeinderat waren. Die weiteren Kandidaten sind Mag. Harald Rath und Matthias Walcher sen., wobei Letzterer ebenfalls schon einmal für die Bürgerliste im Gemeinderat saß. Mit Michaela Schwaiger ist eine Frau erst an siebenter Stelle gereiht.
Die Wahlentscheidung der Bürgerinnen und Bürger von Schladming ist natürlich offen. Die „Oppositionsparteien” sprechen unisono davon, die Macht der ÖVP entsprechend kontrollieren zu wollen. Entscheidungen, die bisher getroffen wurden, geben Anlass zur Diskussion. Der Zuspruch für die Alpine Ski-Weltmeisterschaft 2013 bringt sicherlich einen Bonus für die Mehrheitsfraktion ÖVP und Bürgermeister Jürgen Winter, lässt andererseits die Wahl aber gerade auch wegen dieses Zuspruchs und damit verbundenen, wichtigen Entscheidungen spannend werden.
15.11.2010 aktuelles/archiv/gruene-treten-in-schladming-nicht-mehr-an.html
SC Knauf Liezen – Bad Ischl 3:4 (1:2) Nach drei Siegen in Folge musste die stark ersatzgeschwächte Stradner-Elf gegen den Herbstmeister der 2. oberösterreichischen Landesliga eine knappe 3:4-Niederlage hinnehmen.

Mit dem verletzten Heinrich Wallner sowie den erkrankten Roberto Alviz, Daniel Habeler und Christian Stangl fehlten vier Stammspieler. Zu allem Überdruss musste Neuerwerbung Daniel Reiter schon vor der Pause verletzt ausscheiden. Zwei Tore der Grün-Weißen in dem Match erzielte Martin Neuper, einen Treffer steuerte Jonny Grassl bei. Trotz der Niederlage war Trainer Gernot Stradner mit der Leistung der Mannschaft nicht unzufrieden. „Ich ziehe das Trainingsprogramm jetzt noch ohne Rücksicht auf Spiele durch. Erst in den letzten drei Wochen vor Meisterschaftsbeginn werde ich das Hauptaugenmerk auf die spielerischen Elemente legen“, so der Trainer.
Morgen, Samstag, steht in Mauer bei Amstetten der nächste Test gegen den Regionalliga-Ostclub Gaflenz auf dem Programm (Beginn 12 Uhr). Wie es derzeit aussieht, kann der Trainer bis auf die verletzten Heinrich Wallner und Daniel Reiter auf den gesam¬ten Kader zurückgreifen.
Weitere Vorbereitungsspiele: Irdning – Bad Aussee 2:2, Bad Mitterndorf – Haus 3:1, Rottenmann – Mürzzuschlag 4:3, Mautern – Admont 1:2 Irdning – Bad Mitterndorf 3:2.
15.11.2010 aktuelles/archiv/sc-knauf-liezen-bad-ischl-3-4-1-2.html
Die Zeit drängt In Deutschland wird momentan eine Sozialdebatte geführt, bei der der FDP-Vorsitzende Westerwelle unter die Räder zu kommen droht. Arbeitslose der Faulheit zu bezichtigen und von sozialer Hängematte zu sprechen, hat noch kein Politiker überlebt.

Dennoch ist die Fragestellung sehr aktuell, und beinahe jedes europäische Land wird sich demnächst entscheiden müssen, wie es weitergeht. Die Schuldenberge samt Rekorddefiziten und steigender Arbeitslosigkeit schließen ein Übergehen zur Tagesordnung nämlich definitiv aus. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder Einschnitte im Sozialstaat oder höhere Steuern. Dabei hat Deutschland dasselbe Problem wie Österreich: Die Sozialtransfers sind in schwindelnde Höhen gewachsen und mit ihnen die Lohnnebenkosten. Und wirkliche Steuerzahler gibt es immer weniger. So sehr man in Sonntagsreden den Sozialstaat auch lobt, man wird sich ernsthafte Gedanken machen müssen, wie ein Rückbau auf ein verträgliches Niveau aussehen kann. Und zwar sehr bald.
16.11.2010 aktuelles/archiv/die-zeit-draengt.html
Lawinengefahr nach wie vor groß
Im Bezirk Liezen herrscht derzeit die Lawinenstufe 3, was einer erheblichen Schneebrettgefahr entspricht. Durch die Wettervorhersage für die nächsten Tagen könnte sich die Situation weiter verschärfen. Der Lawinenwarndienst Steiermark rät zu besonderer Vorsicht bei Skitouren und Abfahren abseits der gesicherten Pisten.

Lawinengefahr ist in den Alpen nichts Ungewöhnliches, dennoch ist sie immer zu beachten – insbesondere bei der aktuellen Schneesituation. Immerhin schätzt man, dass mehr als 35 Prozent der Opfer, die im freien Gelände von einer Lawine erfasst werden, sofort tot sind. Erst am vergangenen Samstag trat eine Snowboardergruppe aus der Slowakei im Bereich der Gumpenalm am Hauser Kaibling, also weit abseits der gesicherten Pisten, ein Schneebrett ab – eine 34-jährige Frau wurde dabei verschüttet. Sie hatte Glück und konnte aus den Schneemassen rechtzeitig befreit werden, wodurch sie schwer verletzt überlebte.
Die größte Gefahr der Lawinen ist, dass die meisten Betroffenen gar nicht wissen, in welche Gefahr sie sich begeben und wie sie sich richtig verhalten. Die steirischen Naturfreunde haben sich zum Ziel gesetzt, dagegen anzukämpfen und bieten schon seit Jahren spezielle Lawinenseminare an. In dieser Ausbildung erlernt man mit Hilfe modernster Technik und ART (Geräte zur Simulation von Lawinenverschüttung) alles über den Umgang mit Lawinenverschüttetensuchgeräten und das Suchen von Verschütteten, die richtige Interpretation des Lawinenlageberichts und das frühzeitige Erkennen von Gefahrenstellen. „Ausbildung ist wichtig, gerade aufgrund der heurigen Schneelage“, so der Landesvorsitzende der steirischen Naturfreunde, Mag. Gerhard Rupp.
Wie die Naturfreunde rät auch der Lawinenwarndienst Steiermark zu besonderer Vorsicht bei Skitouren und Abfahren abseits der gesicherten Pisten. Man sollte sich vorher unbedingt den Lawinenlagebericht im Internet – www.lawine-steiermark.at – anschauen und die entsprechende Sicherheitsausrüstung (Lawinenpieps, Sonde und Lawinenschaufel) mitführen.
Trotz aller Warnungen wird die Gefahr aber noch immer von vielen unterschätzt: „Vor allem im Variantenbereich wird die Gefahr oft nicht ernst genommen, weil man sich nicht vorstellen kann, wie schnell ein Schneebrett abgetreten werden kann“, so Experten.
16.11.2010 aktuelles/archiv/lawinengefahr-nach-wie-vor-gross.html
Neue Wahlplattform in Irdning Die Kurzbezeichnung WIR setzt sich laut den beiden Spitzenkandidaten Johann Bauer und Helmut Perr aus den Anfangsbuchstaben der drei Worte „Wie Irdning redet“ zusammen, soll aber auch im weiteren Sinn Gemeinsamkeit mit jenen ausdrücken, die Positives im Gemeindeleben bewirken wollen.

Mit Helmut Perr am zweiten Listenplatz hinter dem Raumberger Lehrer Johann Bauer scheint ein erfahrener, langjähriger ehemaliger Gemeinderat, Vizebürgermeister und zuletzt als Gemeindekassier für die Sozialdemokraten tätiger Kommunalpolitiker auf. Unzufriedenheit mit der SP-Parteiarbeit im Besonderen und ein ihn persönlich treffender Artikel im SP-Organ „Zugseil“ im Herbst des Vorjahres gibt Helmut Perr als Beweggrund für den Parteiaustritt und sein Antreten auf der WIR-Liste an. Ebenfalls parteipolitische Erfahrung bringt Johann Bauer als ehemaliges Volkspartei-Ausschussmitglied ein, ist aber keinesfalls auf Kriegsfuß mit der Irdninger Volkspartei.
Als „Offene Plattform für Gemeindebürger“ – so sieht sich die neue wahlwerbende Gruppe – wollen ihre Proponenten das Bürgerservice verstärken, wünschen Transparenz in der Politik und rechtzeitiges Bekanntmachen diverser Vorhaben, wollen Berichte über Beschlüsse in den amtlichen Gemeindemitteilungen und Aufklärung über Mobilfunkmasten. Sie beabsichtigen eine Anlaufstelle für Anregungen und Beschwerden, also eine Art Ombudsstelle einzurichten, und wünschen verbesserte Kontrolle des Gemeindehaushalts. Wichtig erscheint ihnen auch ein Verkehrskonzept, Geh- und Radwege sowie begleitende Maßnahmen bei verschiedenen Verkehrslösungen. Ein sich mit den laufenden Bemühungen deckendes Thema ist für die neuen Bewerber die Ortskernbelebung und die Ortskerngestaltung.
Neben den beiden Sprechern der Gruppe WIR, Johann Bauer und Helmut Perr, scheinen auf der Bewerberliste auf: die Sozialpädagogin Marion Wimmer, Altirdning; Bernhard Bonfert, Irdning; Karl Baumgartner, Irdning; Dieter Kollau, Irdning und Se¬bas¬tian Berger, Altirdning.
16.11.2010 aktuelles/archiv/neue-wahlplattform-in-irdning.html
16. Jägertagung in Aigen/E. Sie erwies sich nahezu als zu klein für den Andrang an Interessierten aus allen neun Bundesländern: Die Puttererseehalle in Aigen/Ennstal. Weit über 1000 Zuhörer bevölkerten ab Dienstag voriger Woche den Vortragssaal. „Wildbewirtschaftung verständlich vermitteln“ stand auf der Agenda des für zwei Tage anberaumten Symposiums mit seiner eindrucksvollen Referentenreihe.

Organisator Dr. Karl Buchgraber vom LFZ Raumberg-Gumpenstein hatte wiederum gemeinsam mit den Spitzen der österreichischen Jägerschaft einen hochaktuellen Themenkomplex mit Top-Referenten vorbereitet. Für heuer hatte man den Schwerpunkt auf „Jagd im Spannungsfeld der Öffentlichkeit – Verdeutlichen der Ziele und Werthaltungen zur Jagd“ als Informationsgrundlage gelegt. Zeigt sich doch die Jagd als ganz spezielle, oft sogar urtümlich gesehene Tätigkeit der Menschheit. Sie stellt sich oft sehr emotional besetzt dar und polarisiert nicht selten. Dieses Spannungsfeld findet sich in Beziehungen zwischen Jägern und ihren nichtjagenden Zeitgenossen. Da gibt es Auffassungsunterschiede, Missverständnisse und oftmals heftige Diskussionen. Es zeigen sich viele Motive, warum Menschen jagen und genau so viele Gründe führen Nicht-Jagende für ihre Ablehnung an. Einen Gutteil der daraus entstehenden Fülle an Fragen versuchten die Referenten an den beiden Tagen aufzugreifen und stellten ihre Thesen auch zur Diskussion.
Ein weiterer Themenkomplex behandelte das breite Feld „Fütterung“ und ihre Notwendigkeit, aber auch ihre oft hinterfragte Artgerechtigkeit einem wildlebenden Geschöpf gegenüber. Den ersten Symposiumstag beschloss ein delikates Wildbuffet des Caterers Gabriel. Der zweite Tag des stets informativen Symposiums gehörte dem Thema „Abschussplanung“, die letztlich die Grundlage gesunder Bestände darstellt. Das gut mit Diskussionen durchsetzte Programm machte diese heurige 16. Österreichische Jägertagung wiederum zu einem Kompetenzforum ersten Ranges.
16.11.2010 aktuelles/archiv/16.-jaegertagung-in-aigen-e.html
5. Polizei-Landesmeisterschaften in Donnersbachwald Am 10. und 11. Februar fanden auf der Riesneralm in Donnersbachwald die alpinen und nordischen Polizeilandesmeisterschaften statt.

Am ersten Renntag ging der in zwei Durchgängen ausgetragene Riesentorlauf über die Bühne, wobei insgesamt 143 Läufer/innen am Start waren. Den begehrten Meistertitel bei den Damen holte sich schließlich Anita Hammerl von der PI Knittelfeld und bei den Herren wiederholte Richard Petz (PI Leoben) seinen Erfolg vom Vorjahr. In der Offiziersklasse siegte MJR Klaus Rexeis vom BPK Graz-Umgebung und die Tourenskiklasse gewann Jens Heiler von der PI Liezen. Ebenfalls zum zweiten Mal in Serie hatte Franz Reithofer (LKA EB Raub) im Snowboardbewerb die Nase vorne. Im Rahmen der Siegerehrung, die unter den Klängen der Polizeimusik Steiermark im Gasthof „Stegerwirt“ stattfand, begrüßte Bürgermeister Erwin Petz alle Teilnehmer und Ehrengäste. Für die steirische Polizei bedankten sich der Präsident des LPSV Steiermark, Obst. Josef Reich, und sein Stellvertreter Mjr. Robert Pontesegger bei allen Startern und Verantwortlichen der Veranstaltung. Am zweiten Renntag wurden die Kombinationsbewerbe im RTL/Biathlon und Tourenski/Biathlon sowie der Pistolenbiathlon ausgetragen. Auf Grund der großen Neuschneemengen in der Nacht stellte sich die Präparierung der Loipe als äußerst schwierig dar und und so hatten die 33 Teilnehmer mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen. Den Landesmeistertitel in der Kombinationswertung RTL/Biathlon sicherte sich dank eines starken Zielsprints Helmut Kolb von der PI Rottenmann. Die Klasse Tourenski/Biathlon gewann Jens Heiler (PI Liezen) und der Sieg im Pistolenbiathlon ging an Andre Blatter von der PI Thörl. Den steirischen Titel im Pistolenbiathlon der Damen holte sich Andrea Erhart (PI Kirchdorf-Pernegg).
Bei der Siegerehrung im „Riesnertreff“ bedankten sich Obstlt. Herbert Brandstätter, BPK Liezen, Mjr. Robert Ponesegger und Bürgermeister Erwin Petz besonders bei Walter Abel und Werner Lichtenegger für die gelungene Ausrichtung der 5. steirischen Meisterschaften.
16.11.2010 aktuelles/archiv/-5.-polizei-landesmeisterschaften-in-donnersbachwald.html
Highlight der Neidgesellschaft Nicht nur in Österreich lassen sich mit Neid hervorragende politische Geschäfte machen, sondern auch in Deutschland. Seit feststeht, dass die deutsche Regierung gestohlene Bankdaten aus der Schweiz aufkaufen wird, ist ihr der Applaus des ganzen Landes sicher. Wahrscheinlich hatte sie politisch gesehen knapp vor der wichtigen Wahl in Niedersachsen auch gar keine andere Möglichkeit. Ein schaler Beigeschmack bleibt freilich trotzdem zurück.

Natürlich ist Steuerhinterziehung ein Vergehen, das verfolgt werden muss und der deutsche Fiskus kann das Geld sicher gut gebrauchen. Die Frage ist nur, ob der Staat selber kriminell werden darf, um seine Rechtsordnung durchzusetzen. Auf diese Frage gibt es an sich eine klare Antwort, und die lautet in Demokratien nein. Natürlich ist es sehr populär, von diesem unbestrittenen Grundsatz bei der Jagd nach Steuersündern abzuweichen, falsch ist es trotz allem.
Das gesunde Volksempfinden ist eben in solchen Dingen kein guter Ratgeber. Die Mehrheit ist nach spektakulären Sexualverbrechen auch für die Todesstrafe, ebenso wie bei Entführungen plötzlich die Folter erlaubt werden soll. Richtigerweise lehnen entwickelte Demokratien solche Stimmungen ab und das sollte eigentlich auch im aktuellen Fall gelten. Denn spätestens wenn Private für das Aufspüren von Pfuschern oder nicht angemeldete Putzfrauen und Pflegerinnen vom Staat Geld bekommen, wird das auch die Mehrheit nicht mehr in Ordnung finden. Nichts anderes passiert aber gerade unter großem Gejohle, weil es eh nur ein paar Reiche trifft. Neid ist aber ein schlechter Ratgeber, vor allem für die Politik.
16.11.2010 aktuelles/archiv/highlight-der-neidgesellschaft.html
Irdning präsentierte Umfrageergebnisse
Im Herbst des Vorjahres hatte die Irdninger Volkspartei eine groß angelegte Befragung ihrer Gemeindebürger gestartet. 2200 Fragebögen zu vielen den „Lebensbereich Wohngemeinde“ betreffenden Themen wurden an alle Wahlberechtigten versandt und darin anonymisiert abgefragt, um einerseits Trends zu erkennen, aber andererseits auch Hinweise zu bekommen, was verbesserungswürdig erscheint. Dazu war die Arbeit der Gemeindeverantwortlichen in den vergangenen fünf bis zehn Jahren ebenfalls am Prüfstand.

Nach Auswertung der 366 Fragebögen zu „Leben in Irdning, Zukunftsthemen und Urteile über Projekte der vergangenen Jahre“ hatte Ortsparteiobmann Bgm. Franz Titschenbacher zu drei aufeinander folgenden Präsentationsabenden in den Ortsteilen Raumberg, Altirdning und Irdning geladen und den Interessierten das von Bernhard Rudorfer und Dr. Agnes Leitold erarbeitete Ergebnis interpretiert. Darin stellten die Befragten sowohl den Verantwortlichen in der VP-Mehrheitsgemeinde als auch den Bediensteten im Amt und im Bauhof ein überwiegend positives Zeugnis aus.
In teilweise interessanten und kreativen Kommentaren gingen aktive Gemeindemitglieder – Frauen wie Männer und Jugend – auf die Lebensumstände in ihrem Wohnort ein, gaben engagierte Kommentare zu Zukunftsthemen ab und äußerten sich zu Bauvorhaben wie Hauptplatzgestaltung und -belebung oder Um- und Neubau der Festhalle. Der umfangreiche Fragenkatalog hatte tatsächlich die wichtigsten Themenkreise des Lebens im Bereich „Wohngemeinde“ beinhaltet und ließ aus den gegebenen Antworten den Schluss zu: „Irdning ist lebenswert“. Dieses Faktum kann auch aus der Zuzugsstatistik abgelesen werden – deren Zahlen sprechen für sich. An überlegenswerten Anregungen fehlte es auch nicht. So wurden von mehreren Befragten Rad- und Fußwege sowohl nach Donnersbach als auch der Lückenschluss nach Niederöblarn gewünscht oder auch beispielsweise angesichts der Jahreszeit gut präparierte und gepflegte Langlaufloipoen am Ennsboden gefordert. Manchen Mitbürgern erscheinen die Kulturausgaben der Gemeinde zu hoch, auch wird das Schaffen eines Jugendzentrums von Befragten als wünschenswert gesehen. Also Meinungsäußerungen, mit denen sich ein neuer Gemeinderat zum Teil auseinandersetzen wird. Auf jeden Fall gibt das Befragungsergebnis Anhaltspunkte für ein Arbeitsprogramm unter dem Irdninger VP-Zukunftsmodell „Mitein-ander leben, gestalten und entscheiden“.
16.11.2010 aktuelles/archiv/irdning-praesentierte-umfrageergebnisse.html
Gemeindefeier in Michaelerberg Im Rittersaal des Schlosses Thannegg in Moosheim fand kürzlich eine Feier der Gemeinde Michaelerberg statt. Bürgermeister Albert Trinker konnte dazu Landtagspräsident Dr. Kurt Flecker, die Altbürgermeister Anton Berger und Franz Votapek sowie viele weitere Ehrengäste, Gemeinderatsmitglieder und zahlreiche Michaelerbergerinnen und Michaelerberger begrüßen.

In seinem Bericht erwähnte der Bürgermeister die geleisteten Arbeiten, die im Vorjahr von der Gemeinde durchgeführt wurden. So hat der Gemeinderat im Jahr 2009 Bebauungspläne und Flächenwidmungspläne beschlossen, damit weitere Einfamilienhäuser errichtet werden können. Weiters wurden Straßensanierungen und Verbreiterungen durchgeführt und im August konnte der neue Gemeindetraktor mit Schneepflug an den Fahrer Anton Eder übergeben werden. Für das Tanklöschfahrzeug TLF 500, das am 29. Mai 2010 im Rahmen eines Feuerwehrfestes eingeweiht wird, leis¬tete die Gemeinde eine Anzahlung.
Anschließend überreichte der Bürgermeister kleine Geschenke an erfolgreiche Sportler. Anna-Lena Sulzbacher erreichte beim Bundesbewerb „Jugend und Pferd“ in Stadl-Paura mit ihrer Mannschaft bei den 9- bis 13-Jährigen den Gruppensieg und Daniela Moser wurde beim Haflinger-Europa-Championat in Meran, in der Disziplin Vielseitigkeit, Vize-Europameisterin. Die Brüder Anton und Thomas Schwab waren wieder bei vielen FIS-Rennen sehr erfolgreich. Der Bürgermeister bedankte sich auch bei Anton Eder vlg. Potz, der seit 30 Jahren, äußerst zuverlässig und verantwortungsvoll, als Traktorfahrer der Gemeinde rund um die Uhr im Einsatz ist.
Zum Abschluss wurden kulinarische Schmankerln aus der Schlossküche serviert und Sepp Schnedl sorgte für die ausgezeichnete musikalische Umrahmung dieser netten Feier.
16.11.2010 aktuelles/archiv/gemeindefeier-in-michaelerberg.html
Albert Tritscher feierte seinen 70. Geburtstag Der weit über die Grenzen von Schladming hinaus bekannte und beliebte Gastwirt Albert Tritscher feierte vor wenigen Tagen seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass lud er Familienmitglieder und engste Freunde zu einer kleinen Feier in den renommierten Gasthof, dessen Ursprung auf das Jahr 1680 zurückgeht, ein.

Nach der Begrüßung der Gäste durch Sohn Albert Tritscher, schilderte der Jubilar in kurzen Worten den Weg des Gasthofes, in dem einst auch Bier gebraut wurde. Den Ursprung konnte er bis zum Jahr 1680 zurückverfolgen. 1901 kaufte Großvater Fischbacher die Liegenschaft. Die Frauen verloren stets früh ihre Männer, weshalb der Gasthof unter Schrempf und Horvath ebenso bekannt war. Mit der Einheirat von Hans Tritscher wurde festgelegt, dass der Name Tritscher bleiben sollte. Der Betrieb wird jetzt bereits in vierter Generation geführt.
„Es gäbe viel über den Gasthof zu erzählen. Doch das hebe ich mir für den 100. Geburtstag auf“, sagte Albert Tritscher sehr selbstbewusst. Das war er auch immer. Neben seiner Aufgabe als Gastwirt und Fleischhauermeister widmete sich Albert Tritscher schon sehr früh der Berufsgruppe und dem öffentlichen Leben. Nach Aufenthalten im Ausland war er bei der Gastwirtejugend führend tätig, stellte seine Kraft der Bürgerschaft Schladming als Funktionär zur Verfügung und war auch für die Stadt als Gemeinderat – eine Periode davon sogar als Finanzstadtrat – aktiv. Die FPÖ ist seine politische Heimat, sie liegt ihm auch noch heute am Herzen.
Der evangeische Pfarrer Mag. Gerhard Krömer schlug Albert Tritscher, in dessen Gasthof seit Jahrzehnten nach Begräbnissen zum Totenmal geladen wird, vor, dem Gasthof den Namen „Kirchenwirt“ zu geben. Im Sinne der gelebten Ökumene in Schlad¬ming wurde dies auch seitens der katholischen Pfarre und schließlich seitens der Besitzer akzeptiert. „Die¬se Auszeichnung wird wohl auch dazu beitragen“, so der Jubilar, „dass das Wirtshaus erhalten bleibt. Krömer betonte, dass er Albert Tritscher als stets gastfreundlichen, hilfsbereiten und kreativen Menschen kennen und schätzen gelernt hat. Der reiselustige Wirt ist auch mit ihm bereits gereist. Pfarrer Mag. Bernhard Preiß überbrachte ebenfalls Glückwünsche und betonte, dass auf Anregung des Jubilars nun auch die Glocken der katholischen Stadtpfarrkirche nicht mehr „störend“ läuten.
Altbürgermeister Hermann Kröll erinnerte an gemeinsame Erlebnisse mit dem Jubilar. So unter anderem an eine Kranzniederlegung am Grab der Kennedy‘s in Washington und einen Aufenthalt in Russland. Bürgermeister Jürgen Winter dankte für das Engagement Tritschers für die Stadt und ihre Bevölkerung. Der Gemeinderat würdigte den Einsatz mit der Verleihung des Ehrenringes vor zwei Jahren.
Das großartig vorbereitete Buffet erfreute die Familienangehörigen ebenso wie die Gäste aus dem öffentlichen Leben und die Freunde aus nah und fern, die gerne der Einladung zum Siebzigerfest gefolgt sind. Den vielen Glück- und Gesundheitswünschen – Albert Tritscher musste sich erst kürzlich einer schmerzhaften Knieoperation unterziehen, an der er noch heute laboriert – die dem Jubilar übermittelt wurden, schließt sich auch der „Enns¬taler“ herzlich an!
16.11.2010 aktuelles/archiv/albert-tritscher-feierte-seinen-70.-geburtstag.html
Ski-Erfolge für Fachschulen Bei besten Pisten- und Wetterverhältnissen konnten die Mädchen und Burschen der LFS Grabnerhof (Foto), der Fachschule Haus im Ennstal und der LFS Gröbming beim Wintersporttag der Steirischen Landwirtschaftsschulen in der Gaal bei Knittelfeld mehrfach aufs Siegespodest klettern.

Top-motiviert und mit vollem Einsatz nahmen die Jugendlichen an den Bewerben teil und konnten zahlreiche Medaillen mit nach Hause nehmen. Nachstehend die Ergebnisse der drei Fachschulem im Detail: LFS Grabnerhof – Riesentorlauf Mädchen I: 3. Susanna Lechner, 4. Theresa Rastl, 5. Stefanie Kerschbaumer; Riesentorlauf Burschen I: 2. Manfred Ganser; Riesentorlauf Mädchen II: 1. Sandra Paunger, 2. Margaretha Promok; Mädchen Ski-Cross: 1. Team Anita Schwarzkogler, Anita Unterberger, Petra Völkl und Romana Strelli; Burschen Ski-Cross: 4. Team Kevin Krenn, Christoph Pichler, Franz Schretthauser und Stefan Strimitzer Stefan; Mädchen Boarder-Challenge: 1. Team Kathrin Tippelreither, Martina Wimmer, Barbara Rinnhofer und Stephanie Gütl; Langlauf Burschen I: 1. Kajetan Gerharter, 3. Martin Neuper, 5. Lukas Stiper.
Fachschule Haus im Ennstal – Riesentorlauf Mädchen I: 1. Vanessa Gerhardter, 2. Patricia Stocker; Mädchen II: 3. Jasmin Stieg; Mädchen Ski-Cross: 2. und 4. Platz im Team. Langlauf Mädchen I: 1. Alexandra Scheibner, 2. Nicole Royer.
LFS Gröbming – Riesentorlauf Burschen I: 1. Johannes Höflehner (Reith), 4. David Pekoll (Schladming), 5. Andreas Pilz (Rohrmoos-Untertal), 7. Anton Pilz (Rohrmoos-Untertal); Riesentorlauf Burschen II: 3. Harald Essl (Liezen Pyhrn), 9. Thomas Fischbacher (Pichl), 12. Lukas Knauß (Rohrmoos), 14. Georg Knauß (Rohrmoos); Ski-Cross: 1. LFS Gröbming 2 mit Johannes Höflehner, David Pekoll, Andreas Pilz und Anton Pilz; Langlauf Burschen I: 2. David Pekoll (Schlad¬ming); 4. Anton Pilz (Rohrmoos-Untertal), 6. Andreas Pilz (Rohrmoos-Untertal); Langlauf Burschen II: 1. Harald Essl (Liezen-Pyhrn), 3. Mario Köll (Pruggern), 4. Mathias Simonlehner (Ramsau).
16.11.2010 aktuelles/archiv/ski-erfolge-fuer-fachschulen.html
Wir sind doch nicht blöd Wir brauchen unbedingt eine große Koalition, nur sie kann die großen Probleme unserer Zeit lösen. So hat es nach der letzten Wahl geklungen und es ist ja tatsächlich einiges zu tun. Wir brauchen eine Reform des Gesundheitswesens, eine Verwaltungsreform, eine Bildungsreform, eine Pensionsreform und nicht zuletzt eine Antwort darauf, wie der Staat finanziell überhaupt noch über die Runden kommen soll. Passiert ist seither nichts, außer dass sich die Koalition über einige Randthemen streitet.

Was dem Fass allerdings den Boden ausschlägt, ist die jüngste Ankündigung, man werde das Budget für 2011 erst nächstes Jahr erstellen. Immerhin dient ein Budget definitionsgemäß dazu, vorab Ausgaben und Einnahmen zu planen. Die Vorgehensweise ist also ungefähr so seriös, wie wenn man mit der Planung eines Hauses be¬ginnt, nachdem das Erdgeschoß fertiggestellt ist. Außerdem ist jetzt Anfang Februar und es scheint fast unglaublich, dass man seine eigene Unfähigkeit, in neun Monaten ein Budget zustande zu bringen, auch noch in den Medien breittritt.
Warum das Ganze geschieht, ist auch klar: Man ist schlicht zu feige, den Österreichern vor den Wahlen in Wien und der Steiermark die Wahrheit zu sagen. Nach diesen Wahlen wird es nämlich deutliche Steuererhöhungen und Kürzungen bei den Sozialleistungen geben müssen, weil der Staat sonst pleite ist. Das weiß in Österreich aber inzwischen eh schon jedes Kind. Die größte Beleidigung für uns Wähler ist daher, dass man uns für so dämlich hält.
16.11.2010 aktuelles/archiv/wir-sind-doch-nicht-bloed.html
Kompromiss für Osteinfahrt Schladming Seit dem Zuschlag der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2013 an Schladming wird über eine neue Osteinfahrt für die Bergstadt diskutiert. Sie ist eigentlich überfällig, da die bisherige nicht kreuzungsfreie Abfahrt keinesfalls mehr den heutigen Verkehrserfordernissen entspricht und als Gefahrenmoment zu sehen ist. Dies wissen nicht nur die Schladminger, sondern auch die zuständigen Verkehrsplaner des Landes.

Die ursprüngliche Wunschvariante war ein Verkehrstunnel, mit dem Schlad¬ming zur Gänze im Süden hätte umfahren werden können. 180 Mill. Euro wurden als Baukos¬ten geschätzt und damit gleich ad acta gelegt. Zu teuer ist dem Land auch die Variante mit der Errichtung eines großen Verteilerkreises im Osten der Stadt. Der Gegenvorschlag des Landes stieß wiederum in Schladming auf wenig Gegenliebe. Und so gibt es mittlerweile bereits eine Vielzahl von Variantenvorschlägen.
Jetzt scheint es, dass es doch zu einer Kompromisslösung kommt. Dies¬ wohl auch wegen des engen Zeitrahmens, der für eine Realisierung bis zur Weltmeisterschaft noch übrig bleibt. Es ist ein Vorschlag, der in Schladming schon vor der Errichtung der jetzigen Einfahrt diskutiert wurde. Laut dem Plan soll die Osteinfahrt ein Stück weiter Richtung Salzburg rücken, wobei westlich der jetzigen Einfahrt eine niveau- und kreuzungsfreie Abfahrt entstehen soll, die im Bereich des Erlebnisbades Schladming in die Augasse mündet.
Betroffen von dieser Variante wäre die erst im vorigen Herbst abgeschlossene hochwassersichere Neuverbauung des Trenkenbaches, da neuerliche Umbauten notwendig wären. Betroffen wäre auch die Unterführung der Bundesstraße im Bereich der Augasse, entgegenkommen würde dieser Variante einem neuen Bauvorhaben der Landmarkt KG im Anschluss an die Bundesstraßenunterführung.
Für Bürgermeister Jürgen Winter ist dieser Kompromissvorschlag nicht die optimalste Variante, er ist aber wegen der in Riesenschritten heranrückenden WM für diese Lösung, da sie sich zeitlich noch realisieren lässt, wenn man jetzt rasch handelt. Deshalb werden derzeit auch Details dieses Kompromissvorschlages, der für Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder eigentlich fix ist, ausgearbeitet. Wohl auch deshalb, weil sie kostenmäßig ins Konzept des Landes passt.
Offen bei diesem Kompromiss ist freilich noch der weiterführende innerstädtische Verkehr ab der Bundesstraßenunterführung. Bürgermeister Jürgen Winter wünscht sich in diesem Zusammenhang die Verlängerung der Coburgstraße in Richtung Fastenbergstraße. Die Straße auf die Planai ist derzeit nur über die Bundesstraße erreichbar. „Noch ist nicht alles geklärt“, so der Kommentar des Bürgermeisters. Die Verhandlungen mit den Verkehrsplanern laufen jedenfalls auf Hochtouren, auch die Gespräche mit den Grundbesitzern wurden aufgenommen. Ein endgültiges Ergebnis muss in den nächsten Wochen vorliegen, da für das Projekt eine Bauzeit von zwei Jahren anberaumt ist.
Bleibt zu hoffen, dass man Schladming nicht hängen lässt, sondern die nach dem Zuspruch der WM getätig-ten Zusagen auch einhält. Bei der derzeitigen Finanzsituation von Bund und Land kein leichtes Unterfangen, auch wenn beim „Nightrace“ von höchster Stelle wieder vollste Unterstützung von allen Seiten zugesichert wurde.
16.11.2010 aktuelles/archiv/kompromiss-fuer-osteinfahrt-schladming.html
Auszeichnung für „Radiodialoge“ „Radiodialoge – Stimmen der Vielfalt“, ein Projekt der Freien Radios in Österreich, woran sich auch „Radio Freequenns“ in Liezen beteiligt, ist bei der Verleihung der Erasmus Euromedia Awards im Wiener Rathaus mit dem „Seal oft Approval“ der European Society of Education and Communication – ESEC sowie der „Erasmus Euro-Media Country Medal“ ausgezeichnet worden und hat damit große Mitbewerber wie den ORF sowie weitere Film- und TV-Produktionen ausgestochen.

Die interkulturellen Redaktionsteams der 13 Freien Radios produzierten 2009 wöchentliche, teils mehrsprachige Magazine. „Das Projekt bildet ein Forum, in dem Menschen mit unterschiedlichen kulturellen, sprachlichen und sozialen Hintergründen radiotechnisch geschult werden, an Radiomagazinen arbeiten und somit die Vielfältigkeit unserer Gesellschaft medial vermitteln“, erklärt „Freequenns“-Leiterin Hilde Unterberger.
16.11.2010 aktuelles/archiv/auszeichnung-fuer-radiodialoge.html
„Apfel im Schnee“ auf der Planai Von morgen, Samstag, dem 6. bis kommenden Montag, dem 8. Februar findet bei den Genussspechtwirten auf der Planai das Event „Apfel im Schnee“ statt.

Wie alle Jahre besuchen die Apfelbauern aus der Gemeinde Puch bei Weiz den Schladminger Skiberg, um ihre Produkte rund um den Apfel zu präsentieren. Puch ist die größte Obstbaugemeinde Österreichs – Äpfel werden auf einer Fläche von über 600 Hektar angebaut. Die Produktpalette reicht von alkoholfreien Getränken wie Apfelsaft, Apfel-Holunder- und Apfel-Birnensaft über Apfelessig und Apfelmarmelade bis hin zu Apfelmost und Apfelwein. Der Star der Pucher Apfelbauern ist aber der Abakus, der weltbeste Apfelschnaps. 23 Apfelbauern aus der Umgebung von Puch haben sich zusammengeschlossen, um das erlesene Destilat zu brennen. Sie beobachten jedes Jahr die Entwicklung der Apfelsorten von der Blüte bis zur Ernte und wählen dann die am besten geeigneten Sorten für den Abakus aus.
Übrigens: Am kommenden Sonntag, dem 7. Februar, wird ab 19 Uhr im Rahmen der Gästebegrüßung im Planaistadion ein glühender Riesenapfel vorgeführt.
16.11.2010 aktuelles/archiv/-apfel-im-schnee-auf-der-planai.html
Erfolgreiche Schützen beim SV Aigen Beim diesjährigen Bezirks-Vergleichsschießen am Freitag voriger Woche in Gröbming zeigten die Sport- und Hobbyschützen des SV Aigen wieder einmal groß auf und brachten Top-Ergebnisse nach Hause.

In der Klasse Senioren III /65 errang Heinrich Gruber den 2. Platz und Ewald Schachner den 5. Platz. In der Klasse Senioren III/70 verzeichneten die Aigener folgende Platzierungen: 1. Ferdinand Peer, 2. Bernd Wölfler, 3. Anna Tasch, 8. Michael Steindacher, 11. Ernst Hummerlechner, 12. Peter Segl. Auch in der Hobbyklasse errangen die Aigener gute Platzierungen: 2. Ursula Petschovnigg, 4. Christine Wölfler, 12. Elisabeth Kaiser, 13. Franz Pehab.
Bei den Mannschaften holte sich das Team Aigen I mit Ferdinand Peer, Bernd Wölfler und Anna Tasch den Sieg. Aigen II mit Maria Schwarz, Michael Steindacher und Peter Segl erreichte Rang 4. Bei der Mannschaftswertung der Hobbyschützen belegten die Aigener Damen mit Ursula Petschovnigg, Christine Wölfler und Elisabeth Kaiser den ausgezeichneten 7. Rang und in der Klasse Luftpistole erreichte Hermann Adelwöhrer den 5.Rang.
16.11.2010 aktuelles/archiv/erfolgreiche-schuetzen-beim-sv-aigen.html
Nachwuchsprobleme Während die Wintersaison trotz Wirtschaftskrise und nicht gerade berauschender Schneelage ganz ordentlich läuft, erreicht uns eine Studie, die uns für die Zukunft Sorgen macht. So geben nur mehr fünf Prozent der Österreicher an, regelmäßig Skifahren zu gehen, ein Wert, der vor 20 Jahren noch bei 15 Prozent lag. Zudem führt der rapide Rückgang der Schulskikurse zu immer weniger Nachwuchs auf den Pisten, ein Trend, der sich in Zukunft rächen könnte.

Noch gibt es keine nennenswerten Probleme, nicht zuletzt aufgrund der Gäste aus Osteuropa, die die entstandenen Lücken bei österreichischen und deutschen Gästen überkompensieren. Doch auch das wird nicht ewig so bleiben, zumal damit zu rechnen ist, dass die Skiinfrastruktur auch in Osteuropa kräftig aufgerüstet werden wird. Zudem ist Skifahren wegen der immer höheren Ansprüche an die Pisten auch relativ teuer geworden, wodurch mittelfristig wohl gewisse Gästeschichten auf andere Urlaubsformen ausweichen werden.
Gerade deshalb ist es ein Gebot der Stunde, möglichst viele österreichische Jugendliche wenigstens mit dem Skisport vertraut zu machen. Dazu wäre es einerseits erforderlich, die Skikurse für die Lehrer leichter organisierbar zu machen und ihnen auch nicht alle nur denkbare Verantwortung aufzuhalsen. Und andererseits sind Hoteliers und Seilbahnen gefordert, mit entsprechend günstigen Angeboten den Skikurs auch schmackhaft zu machen. Das wäre der beste und billigste Weg, die Gäste von morgen an den Skisport zu binden und eine der Lebensadern der österreichischen Wirtschaft nachhaltig abzusichern.
16.11.2010 aktuelles/archiv/nachwuchsprobleme.html
CCW Stainach wird generalsaniert Der Wachstumsfonds des Landes Steiermark, die Marktgemeinde Stainach und die Umlandgemeinden sind die Mittelgeber für den Umbau der Staina¬cher Kulturherberge CCW, der rund 500.000 Euro kosten wird. Das in die Jahre gekommene, aber von Dorothee Steinbauer recht nachhaltig belebte Zentrum für Kultur verschiedenster Ausformungen erhält ein neues Gesicht.

Dass die „regionale10“ mit Auslöser für dieses Renovierungsvorhaben ist, soll nicht so kategorisch in Abrede gestellt werden. Vielleicht geht es sich im Rahmen des Zeitplanes wirklich aus, Anfang Juni die Wiedereröffnung zu feiern. Die Marktgemeinde Stainach hatte am Montag dieser Woche gemeinsam mit der CCW-Führung zu einem informativen Pressegespräch über die Umbaupläne geladen. Mit am runden Tisch neben CCW-Hausleiterin Dorothee Steinbauer der planende Architekt Steffen Schößler vom Grazer Büro „riewe achitekten zt“, Bürgermeister Christian Danner, DI Karl Glawischnig und LAbg. Karl Lackner.
Dem einleitenden Statement von Bürgermeister Christian Danner war zu entnehmen, dass die Neugestaltung von einer ganzen Reihe an Sanierungs- und Erhaltungsarbeiten am Gebäude selbst begleitet sein wird. Das Mitfinanzieren der Umlandgemeinden sieht er als Ausdruck des „in-einem-Boot-sitzens“, nämlich die geografische Nähe mit kultureller Nähe als Multiplikator zu nutzen. Auch Karl Glawischnig, einer der „Väter“ des CCW und profilierter Kulturmann, sah nach Jahren baulichen Stillstands aus finanziellen Gründen Licht am Horizont nach Fixieren der Umbaupläne. Als Sprecher der regionalen Gemeinden begrüßte Karl Lackner diese Initiative, die letztlich verbindende Wirksamkeit zwischen den Kommunen zeigen wird.
Für Dorothee Steinbauer setzt die Runderneuerung mehrere Signale die in „lebensnotwendige“ Reparaturen und Erhaltungsmaßnahmen münden und mit der behindertengerechten Adaptierung und barrierefreien Öffnung hin zum benachbarten Haus der Lebenshilfe starke Zeichen abgibt. Die CCW-Frontfrau sieht Kunst und Kultur als Einladung zur Kontaktaufnahme, als Animation zum Kommunizieren. Die Positionierung des Cafes im neuen Eingangsbereich soll als sichtbare Einladung zum Verweilen, zum Sich-Aufhalten in kultureller Atmosphäre und zur Tagsüber-Besichtigung durch Passanten gelten. Der Planer Steffen Schößler erläuterte sein Umbaukonzept, das neben der Verlagerung des Eingangsbereiches von der Südfassade auf die Ostseite, einen Lift zur Erschließung des Obergeschosses sowie eine variable Zuschaltbarkeit zur gemeinsamen Nutzung CCW und Lebenshilfe ermöglichen soll.
16.11.2010 aktuelles/archiv/ccw-stainach-wird-generalsaniert.html
Neue Bezirksschulinspektorin Waltraud Köberl, die bekannte Direktorin der Volksschule Altaussee sowie Stadt- und Gemeinderätin von Bad Aussee, ist die Nachfolgerin von Heinz Fererberger als Bezirksschulinspektorin des Schulbezirkes Gröbming.

Nach einem Hearing, bei dem auch der Ausseer Hauptschuldirektor Peter Sommer und der Irdninger Klaus Hollwöger gehört wurden, wurde die Ausseerin Waltraud Köberl mit 1. Jänner mit den Agenden der Bezirksschulinspektorin für den Schulbezirk Gröbming betraut. Sie ist somit für über 400 Pädagogen im Schulbezirk zuständig.
Nach langjährigen Tätigkeiten in verschiedenen Hauptschulen, Volksschulen und Sonderschulen sowie der Erfahrung um die Leitung einer Volksschule ist Köberl laut eigenen Angaben für eine neue berufliche Her-ausforderung bereit. „Ich freue mich auf diese Arbeit“, so Köberl. Die Mutter einer Tochter, ebenfalls Lehrerin, ist seit 1986 in ihrem Beruf tätig. An der Volksschule und Hauptschule Bad Aussee lehrte sie ebenso wie in Bad Mitterndorf, Tauplitz, Wörschach – seit September 2005 ist sie Direktorin der Volksschule Altaussee.
Die umtriebige Bezirksschulinspektorin ist aber auch im Vereinsleben keine Unbekannte: Als Mitglied der MK Straßen organisiert sie die „Tour de Gallhofkogel“, bei der Ausseer Sound Factory sorgt sie für den richtigen Ton und arbeitet beim Narzissenfestverein, dem Hospizverein sowie dem Projekt „Schulen für Afrika“ tatkräftig mit. Einen Sitz im Ausseer Gemeinderat hat sie genauso inne wie einen im Sozial- und Kulturausschuss der Stadtgemeinde Bad Aussee.
Nach eigenen Angaben will Waltraud Köberl die Kinder in denMittelpunkt stellen und die Schulen als den kulturellen Mittelpunkt der Gemeinden sehen. Da Waltraud Köberl ihren Bürositz nun nach Gröbming verlegt, wurde ihre Stellvertreterin Regine Zemen interimsmäßig mit der Leitung der Volksschule Altaussee betraut.
16.11.2010 aktuelles/archiv/neue-bezirksschulinspektorin.html
Schladming beschloss Budget für 2010 Immer größere Ausgaben für den Sozialbereich bei stetig sinkenden Ertragsanteilen stellen viele Gemeinden vor große Probleme. So kann auch die Stadt Schladming nach vielen Jahren ihren ordentlichen Haushalt für 2010 nicht ausgleichen und muss¬te mit einem Abgang budgetieren. Den Einnahmen von 10,835.700 Euro stehen Ausgaben von 10,515.300 Euro gegenüber. Der Abgang beträgt 320.000 Euro.

Trotz dieses Abganges verabschiedete der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung vor dem Jahreswechsel den von Bürgermeister Jürgen Winter vorgelegten Voranschlag einstimmig. Von allen Fraktionen wurde die Situation erkannt und trotz bevorstehender Gemeinderatswahlen nüchtern entschieden. 2009 konnte noch ein Überschuss von 200.000 aus dem Rechnungsergebnis 2008 übernommen werden. 2010 ist dies nicht möglich, wenngleich man die Hoffnung, dass der Rechnungsabschluss doch ein besseres Ergebnis bringt, nicht aufgegeben hat. Die Ertragsanteile sind um 450.000 Euro zurückgegangen. Eine eklatante Steigerung gibt es auch für Schladming bei den Ausgaben für den Sozialhilfeverband. Die Ausgaben sind von 800.000 Euro auf 1,044.000 Euro gestiegen. Hilfreich, so Winter, war noch, dass die ausschließlichen Gemeindeabgaben keine größeren Einbrüche wie bei vielen anderen Kommunen zu verzeichnen haben. Dies weist auf eine gesunde Entwicklung in Schladming hin.
Im außerordentlichen Haushalt sind verschiedenste Projekte, viele WM-bezogen, vorgesehen. Den veranschlagten Einnahmen von 20,7 Millionen Euro stehen Ausgaben von 22,0 Millionen Euro gegenüber. Unbedeckt bleiben 1,2 Mill. Euro.
Als erfreulich bezeichneten die Fraktionsführer unisonso, dass trotz der angespannten Situation wichtige Vorhaben und Maßnahmen berücksichtigt werden konnten. Sehr positiv beurteilt wurde, dass es bei den Subventionen an die Vereine (35.000 Euro) keine Kürzungen gibt und auch Leistungen an die Bürger wie etwa die Solar-, Wärmedämmung- und Familienfördermaßnahmen, die Pachtkosten für anzubietende Parkplätze (73.000 Euro), der Kostenbeitrag zum Citybus (51.000 Euro), Zuschüsse an die Behindertenwerkstätte und das Diakonissenkrankenhaus, die Bruderlade und für Essen auf Rädern, die Wirtschaftsförderung und die Förderung an den Tourismusverband (43.000 Euro) sowie die Unterstützung von Veranstaltungen aufrecht bleiben.
GR Sepp Tritscher (VP) war erfreut, dass es auch im bisher stets umstrittenen Bereich der Flächenprämie zu einer Lösung kam. Vizebgm. Mag. Hannes Pichler (SP) bezeichnete den Voranschlag als solide, wenngleich es wenig Spielraum gibt. Im ordentlichen Haushalt sieht Pichler Einsparungspotential etwa bei Veranstaltungen wie der Mid Europe. Hier müsse man sich die Kosten-Nutzen-Frage stellen. Stadtrat Dr. Hans-Moritz Pott (Bürgerliste) bezeichnete den Voranschlag als nicht erfreulich, jedoch notwendig. Zustimmung gab es auch von Mag. Richard Erlbacher (FP) und Walter Faimann (Grüne).
Zu möglichen Einsparungen hat Bürgermeister Jürgen Winter ein heißes Eisen aufgegriffen. Er sieht solche Möglichkeiten durch Zusammenlegung von Gemeinden bzw. Änderung von Gemeindegrenzen. Winter greift damit ein politisches Thema auf, das er bereits bei seinem Amtsantritt ansprach.
Im außerordentlichen Haushalt finden die Sanierung des Schulzentrums, die Erweiterung des Städtischen Kindergartens, die WM-Projekte Mediencenter und Athletic Area und weitere WM-relevante Projekte, Wildbachverbauung, Gemeindestraßen, Instandhaltung und Neubauten im Wasser- und Abwasserbereich, die Sanierung von Wohngebäuden sowie Grundkäufe ihren Niederschlag.
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden Planungs- und Bauaufsichtsvergaben für den Siedlungswasserbau, den Abwasserbereich und die Kindergartenerweiterung beschlossen. An das Architekturbüro Riepl & Riepl (Projektausschreibungssieger) wurde
die Generalplanung für das Mediencenter vergeben. Für dieses Projekt und auch für jenes der Athletic Area, wurde auch eine Flächenwidmungsplanänderung beschlossen.
Zustimmung seitens des Gemeinderates gab es auch für die Gründung der Koordinationsstelle „2030 GmbH“. Aufgabe dieser Gesellschaft wird es sein, Nutzen für die Gemeinde aus der Weltmeisterschaft zu ziehen und Zukunftsvisionen zu entwickeln. Seitens des Tourismusverbandes wird dieses Projekt mitgetragen. Von der Gemeinde Rohrmoos erhofft man sich ein „Mitmachen“. Nach den letzten Gesprächen mit dem Land zeichnet sich auch für eine neue Osteinfahrt eine – wenn auch abgespeckte – Lösung ab.
16.11.2010 aktuelles/archiv/schladming-beschloss-budget-fuer-2010.html
Bad Ischl gewinnt 19. Hallengala Als Einstimmung auf die 19. Bad Mitterndorfer Hallengala fand am vergangenen Freitag das beliebte Oldie-Turnier statt.

Den Sieg holte sich dabei die Mannschaft vom Autohaus „De Bettin Bad Ischl“ vor dem Team „Auto Karner Bad Mitterndorf“. Auf den Plätzen drei und vier landeten die Goiserer Senioren und das Cafe Wiedleite.
Bei der samstägigen Hallengala kämpften dann 15 Mannschaften aus vier Bundesländern um den begehrten Turniersieg und ein Preisgeld von 1200 Euro. Schlussendlich krönte sich Hervis Bad Ischl dank eines klaren 9:2-Finalsieges gegen das Entertainment Gabriel zum verdienten Sieger. Im kleinen Finale um Platz drei behielt das Salzhaus Bad Aussee gegen KSV Bozuri Liezen in der Verlängerung knapp mit 3:2 die Oberhand. Den 5. Rang teilten sich die Teams von Oberwölz und Top-Dancing Gabriel Irdning. Die Siegermannschaft aus Bad Ischl stellte mit Robert Lenz auch den Torschützenkönig sowie mit Michael Wimmer den besten Tormann des Turniers. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten die Schiedsrichter Peter Moser sowie Günther und Walter Scheidlberger. Im Rahmen der Siegerehrung bedankten sich die Veranstalter bei allen Sponsoren und Helfern für die tolle Unterstützung.
16.11.2010 aktuelles/archiv/bad-ischl-gewinnt-19.-hallengala.html
Wünsch dir was Nachdem das Thema Erstaufnahmezentrum scheinbar das einzige Problem ist, das Österreich beschäftigt, hat sich unsere Regierung zu einem tollen Kompromiss durchgerungen. Es wird ein neuer Standort gesucht, der auf Grund der noch nicht gelösten Ost-Süd-Problematik nun irgendwo in Österreich sein darf. Wenn sich dann ein Ort freiwillig gemeldet hat, macht man noch schnell eine Volksbefragung und, Begeisterung der Bevölkerung vorausgesetzt, schon hat man einen neuen Standort.

Noch nicht beantwortet ist die Frage, ob unsere Regierung wirklich so naiv ist, dass sie glaubt, das kann funktionieren oder ob sie mit der Vogel-Strauß-Taktik nur etwas Zeit gewinnen will. Denn einerseits ist bekannt, dass Asylwerber etwa zehnmal häufiger straffällig werden als der Rest der Bevölkerung und andererseits hört man ja aus Traiskirchen nicht gerade von paradiesischen Zuständen. Jeder Bürger, der halbwegs bei Trost ist, wird daher ein Erstaufnahmezentrum in seiner Umgebung ablehnen, selbst wenn er prinzipiell dessen Notwendigkeit anerkennt.
Wenn man das Florianiprinzip flächendeckend anwendet, dann wird das freilich viele lebensnotwendige Vorhaben in Zukunft unmöglich machen. Denn auch Straßen, Bahnlinien, Industriebetriebe, Kraftwerke oder Fußballstadien hat niemand gerne vor der Haustür. Und wenn man immer die Anrainer abstimmen lässt, ist all das in Zukunft unmöglich. Noch interessanter wäre es, die Bürger über ihre eigene Steuerlast abstimmen zu lassen, vielleicht bemerken die Verantwortlichen dann, dass eine solche Vorgangsweise reiner Schwachsinn ist. Aber vielleicht müssen sie selbst draufkommen und nach zehn geplatzten Volksbefragungen dürfen sie dann wieder persönlich über das Erstaufnahmezentrum streiten.
16.11.2010 aktuelles/archiv/wuensch-dir-was.html
Obersteirertakt als Erfolgsmodell Als neunte und letzte Station ihrer Info-Tour durch die gesamte Steiermark hatte Verkehrslandesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder in den Mehrzwecksaal der Gemeinde Pürgg-Trautenfels geladen. Die Einladung hatte den Verantwortlichen der 51 Gemeinden des Bezirkes gegolten und war zwar nicht lückenlos, aber dennoch gut angenommen worden.

Anlass für die Infotour bot das nun dreijährige Laufen des Projekts „Obersteirertakt“, in das neben den öffentlichen Verkehrseinrichtungen ÖBB und Postbus auch private Zubringer¬unternehmen eingebunden sind und das den öffentlichen Verkehr in der Obersteiermark seit Dezember 2006 neu gestaltet. Für den Bezirk Liezen ergab sich dadurch eine deutliche Verbesserung des Fahrplan-Angebots und der Bahn- sowie Zubringer-Verbindungen im mittleren und oberen Ennstal bis Leoben/Bruck, in die Landeshauptstadt und durchs Mürztal Richtung Wien.
Assistiert von Dr. Alfred Hensle, dem Verantwortlichen des Steirischen Verkehrsverbundes und dem Referatsleiter Öffentlicher Verkehr in ihrem Büro, DI Werner Reiterlehner, konnte die Verkehrslandesrätin nach diesen drei Jahren, wenn man will „Testlauf“, eine Erfolgsmeldung bringen. Seit Dezember 2006 steigerten sich die Fahrgastzahlen im obersteirischen Raum um 25 Prozent, im Ennstal um über zehn Prozent. Im Obersteirertakt werden die Regionen Ennstal, Palten- und Liesingtal und das Mur-Mürztal durch Regionalexpresszüge im Zweistundentakt miteinander verbunden. Durch den Intercitytakt Bischofshofen – Selzthal – Leoben – Graz ergeben sich auf weiten Teilen des Streckennetzes stündliche Verbindungen in beiden Richtungen zwischen den Bahnhöfen mit Intercity-Halten. Zusätzlich wurde die Abstimmung der Bus- auf die Bahnfahrplanzeiten verbessert.
Als klimaschonende Alternative zum Privat-Pkw sollte der Obersteirertakt als öffentliches Verkehrsangebot durchaus punkten. Zumindest entlang des direkten Talstranges des Enns-, Palten und Liesingtales können nach Aussage der Verkehrslandesrätin seit Ende 2006 viele Behördenwege, Einkaufsfahrten, Berufswege und Freizeitfahrten verstärkt mit Bahn und Bus unkompliziert und auch kostensparender zurückgelegt werden. Schrittweise wird natürlich auch das Konzept für die Seitentäler zu optimieren sein – begleitet von ausreichend verfügbaren Parkplätzen an Bahnhöfen.
Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder setzt neben den bislang acht Info-Veranstaltungen im Lande durchaus auch auf die Unterstützung der Gemeinden, die durch umfassende Fahrplan-Information an ihre Bürger die öffentlichen Verkehrsmittel stärker in den Vordergrund stellen sollen. Sie bietet dafür den Gemeinden Druckkostenbeiträge für den Mitbürgern dienliche Fahrpläne und Informationen an. Es müsse damit auch Bewusstseinsarbeit geleistet werden, um den Umstieg vom fast immer kostenintensiveren Privatfahrzeug auf das öffentliche Angebot interessant zu machen.
16.11.2010 aktuelles/archiv/obersteirertakt-als-erfolgsmodell.html
Neues ÖVP-Team in Gröbming Am vergangenen Dienstag stellten sich in den Räumlichkeiten der Firma Wieser Wohnkeramik die Kandidaten der Gröbminger Volkspartei für die kommende Gemeinderatswahl vor.

Die Liste wird von Thomas Ferstl angeführt. Dahinter gereiht sind Daniel Mösenbacher, Wolfgang Binder, Reinhard Meissnitzer, Andreas Schwab, Annemarie Stadelmann, Dipl.-Ing. Wolfram Steiner, Gabi Hirz und Gerd Bartl sowie Carina Grießer, Mag. Friedl Keppert, Birgit Walcher, Gerhard Guttmann, Alois Mandl und Agnes Kröll. Insgesamt stehen 30 Kandidaten zur Verfügung.
Herbert Wieser jun. moderierte den gut besuchten Abend, den die „Steirergreens“ und die „Zwirtner Buam“ musikalisch auflockerten, Gerd Bartl präsentierte die neue, von Wolfgang Holzbrecher gestaltete Homepage der Ortspartei, die unter www.oevp-groebming.at abrufbar ist.
„Die Kandidatenliste berücksichtigt verschiede Berufssparten, Interessen, Kompetenzen und Wissensgebiete. Somit stellen wir uns mit einem flexiblen, jungen Team aus Wirtschaft, Tourismus, Vereinsleben und Gesellschaft den Wählern“, erklärte Thomas Ferstl und plädierte für eine „Politik des Miteinander in persönlichen Kontakten zum Wohle aller Gröbminger“.
Bezirksparteiobmann LAbg. Karl Lackner bescheinigte dem Spitzenkandidaten Durchhaltevermögen, Ausdauer und Kraft für die angestrebte Arbeit im Gemeindeparlament und betonte, „die Summe der Talente macht die Stärke des sich der Wahl stellenden Teams aus.“
16.11.2010 aktuelles/archiv/neues-oevp-team-in-groebming.html
Start frei zur „Tour de Ramsau“ Kommendes Wochenende stehen die nächsten großen Langlaufevents in Ramsau am Dachstein auf dem Programm: Die 1. Tour de Ramsau am Dachstein. Eine, in dieser Art, neue Veranstaltung für die nordische Vorzeigegemeinde.

Aber auch der Dachstein-Volkslanglauf, die Österreichischen Meis¬terschaften, der Austria-Cup und die Österreichischen Meisterschaften für Masters im Langlauf werden planmäßig durchgeführt.
Der Volkslanglauf von Ramsau am Dachstein ist jedes Jahr mit mehreren hundert Teilnehmern in allen Altersklassen ein Publikumsmagnet. Heuer wird die Veranstaltung zu einem dreitätigen Event der Spitzenklasse aufgewertet. Mit einem Sprint-Prolog (2 km) am heutigen Freitag, dem 15. Jänner, dem beliebten 10. Dachstein-Volkslauf über zehn beziehungsweise 30 km (Skating) am morgigen Samstag und einem spektakulären Berglauf (7 km, 400 Höhenmeter) auf den Rittisberg am kommenden Sonntag, dem 17. Jänner, startet die Tour de Ramsau in die erste Saison.
Die Organisatoren (Tourismusverband und Wintersportverein Ramsau am Dachstein) haben angesichts der geringen Schneemengen bis zuletzt gezittert, ob die 1. Tour de Ramsau am Dachstein und alle weiteren Bewerbe auch planmäßig durchgeführt werden können. Glücklicherweise hat Frau Holle ihre Betten die letzten Tage kräftig genug aufgeschüttelt, zudem steht auch ausreichend Kompaktschnee zur Verfügung, wodurch die Durchführung gesichert ist.
Leider musste der vorgesehene Klassikbewerb über 30 km am Samstag gestrichen werden. Aber für alle klassischen Läufer besteht die Möglichkeit beim Berglauf teilzunehmen. Der Volkslanglauf und der Berglauf werden auch einzeln gewertet, der Sprint nur gemeinsam mit den beiden anderen Rennen. Die dreitägige Tour kann sowohl einzeln als auch als dreiköpfige Mannschaft gelaufen werden, wobei je ein Teilnehmer der Mannschaft ein Rennen zu absolvieren hat.
Weitere Informationen erhält man unter www.ramsausport.com oder unter der Tel.-Nr. 03687/81101.
16.11.2010 aktuelles/archiv/start-frei-zur-tour-de-ramsau.html
Blue Tomato eröffnet Shop in Wien Der weltweit größte Snowboard- und Freeski-Onlinehändler Blue Tomato wird in Wien einen Shop eröffnen. In der Neubaugasse, Ecke Mariahilferstraße, setzt der Sporthändler mit Firmensitz in Schladming ein modernes Shopkonzept auf drei Etagen mit einer Verkaufsfläche von über 1000 Quadratmetern um. Der Eröffnungstermin ist für kommenden Herbst geplant.

Rund zwei Millionen Euro werden in Umbau, Adaptierungen und Einrichtung investiert. „Mit dem neuen Geschäft wagen wir sozusagen den Schritt von den Bergen in die Großstadt“, freut sich Blue-Tomato-Gründer und Geschäftsführer Gerfried Schuller. „Die zentrale Lage bietet die besten Entfaltungsmöglichkeiten für unser Shopkonzept, das sich rund um Snowboard, Freeski, Skateboard und Surf dreht.“ Das zentral gelegene Gebäude in der beliebtesten Wiener Shoppingmeile bietet genügend Platz für einige Extrafeatures, auf die die Boardsport Community in Wien gespannt sein darf: „Wir legen großen Wert auf cooles Design und einen Sound, der unser Zielpublikum anspricht“, so Schuller. „Highlights werden die eigene Bar und eine Lounge, Videoscreens sowie mehrere Internet-Terminals.“
Begeisterte Boarder finden bei Blue Tomato Boards, Bindungen, Boots, Snow- und Streetwear, Schuhe und Accessoires von ausgewählten Top-Marken, darüber hinaus optimale Beratung und stylisches Ambiente. Neben dem Onlineshop www.blue-tomato.com betreibt der Händler derzeit vier Geschäfte in Schladming, Haus im Ennstal, Obertauern und Graz.
16.11.2010 aktuelles/archiv/blue-tomato-eroeffnet-shop-in-wien.html
Lei, Lei Vor einigen Wochen hätte wohl noch kaum jemand gewusst, wo sich die Gemeinde Eberau befindet. Doch durch das geplante Erstaufnahmezentrum für Asylwerber, das von der Innenministerin gemeinsam mit dem örtlichen Bürgermeister still und heimlich geplant wurde, ist der Ort über Nacht berühmt geworden. Jetzt soll es eine Woche vor der Landtagswahl im Burgenland eine Volksbefragung geben, ob das Erstaufnahmezentrum von der Bevölkerung erwünscht ist.

Das ist inhaltlich natürlich derselbe Schwachsinn wie die Volksbefragung in Wien zu Themen wie U-Bahnfahrplänen oder Hausmeistern, aber vor Wahlen ist man eben kreativ. So haben wir vom Bundeskanzler erfahren, dass das Südburgenland gar nicht im Süden ist, sondern im Osten und der Verteidigungsminister braucht für 20 Prozent mehr Asylwerber plötzlich gar kein Erstaufnahmezentrum mehr, obwohl er dasselbe vor einem Jahr höchst persönlich ins Regierungsprogramm reklamiert hat.
Alles in allem herrscht somit schon in den ersten Tagen des neuen Jahres das politische Kabarett. Dass diese handelnden Personen jemals irgend¬etwas Sinnvolles für die Republik zustande bringen, kann man aus heutiger Sicht praktisch ausschließen. Wie Kasperl und Krokodil denunziert man sich gegenseitig, Ernst und Verstand haben in diesem Umfeld Pause. Es scheint, als habe der Fasching nach den letzten Vorgängen in Kärnten nun ganz Österreich fest im Griff.
16.11.2010 aktuelles/archiv/lei,-lei.html
Schladminger Tourismus neu aufgestellt Der Tourismusverband Schladming-Rohrmoos geht mit einem komplett neuen Team ins Jahr 2010. Mit Jahreswechsel trennte man sich vom bisherigen Geschäftsführer Peter Donabauer und einer Reihe weiterer Mitarbeiter. Hansjörg Stocker aus Rohrmoos wurde mit der interimistischen Geschäftsführung betraut, die Geschäftsführerstelle soll im Frühjahr neu ausgeschrieben werden.

Wie Verbandsobmann Kurt Pfleger mitteilte, zeichnete sich die Trennung von Geschäftsführer Peter Donabauer bereits im vergangenen Herbst ab. Eher zufällig hat sich in diesem Zusammenhang ergeben, dass sich auch noch weitere Damen vom Tourismusverband getrennt haben. Mag. (FH) Bettina Bogner, Projektleiterin für Schladming Convention, widmet sich seit 1. November 2009 ihrer neuen Aufgabe als Schulungsleiterin beim Berufsförderungsinstitut in Gröbming. Ihre Aufgaben werden Petra Steiner im Bereich Abwicklung und Hansjörg Stocker im Bereich Verkauf übernehmen. Andrea Zuljan, Assistentin der Geschäftsleitung und zuständig für die Aufgabenbereiche Büroleitung und Rechnungswesen, Projektleitung Familienprogramme, Gästebetreuuung und Bergweihnacht, Organisation der Fort- und Weiterbildungsprogramme, verließ den Tourismusverband nach 24-jähriger Tätigkeit, um sich einer neuen Aufgabe zu widmen. Ihr Bereich wird jetzt von Birgit Schrempf und Lena Reiter ausgeführt. Bettina Krakl, Urlaubsberaterin und Projektleiterin für Langlauf und barrierefreien Urlaub erwartet im Frühjahr ihr zweites Kind und trat in den Mutterschutz. Deren Aufgaben übernahm Lena Reiter. Neu im Team des Tourismusverbandes Schladming-Rohrmoos ist Jenny Scott als Urlaubsberaterin.
Beim Ausscheiden von GF Peter Donabauer dürften inhaltliche Gründe eine Rolle gespielt haben. So soll es rund um den Aufbau der Marketinggesellschaft für Schladming-Rohrmoos zu inhaltlichen Differenzen gekommen sein. Peter Donabauer wird in seiner engeren Heimat eine neue berufliche Arbeit im touristischen Bereich anstreben.
Die neu getroffene Lösung sieht Verbandsobmann Kurt Pfleger als eine gute, da jemand die Agenden übernommen hat, der von allen akzeptiert wird und ein Insider der Region ist. Dem neuen Team wünschten auch Bürgermeister Jürgen Winter und die Stadt viel Erfolg für die neuen Aufgaben und Herausforderungen.
Schladming „EU-aktiver“ Ort
Die Nutzung von Partnerschaftskontakten ist durchaus auch touristisch von Bedeutung. Sie wurden jetzt stark intensiviert, was auch die Auszeichnung Schladmings als „EU-aktiver Ort“ bestätigt. Neben Bruck/Mur hat Schlad¬ming diesen Titel als EU-aktivste Gemeinde der Steiermark 2009 errungen. Die steirischen Europaabgeordneten Hella Ranner (ÖVP) und Jörg Leichtfried (SPÖ) überreichten kürzlich die Urkunden an die Bürgermeister. Stadtamtsdirektor Wolfgang Pitzer weilte mit Vertretern der Stadt Bruck/Mur und des Gemeindebundes sowie des Landes Steiermark einige Tage in Brüssel, um an einer Auszeichnung und der Information und Besichtigung von EU-Einrichtungen teilzunehmen.
16.11.2010 aktuelles/archiv/schladminger-tourismus-neu-aufgestellt.html
Franz Schauer feierte 80. Geburtstag So ungewöhnlich sich Franz Schauer als Reisender durch alle Weltgegenden in Lebensweise und Auftritt darstellt, sollte sich auch seine Geburtstagsfeier zum Achtziger am Samstag-Abend voriger Woche in der Puttererseehalle seines Wohnortes Aigen/E. entwickeln.

Für den Jubilar kam die sonst übliche Würdigung mit Gratulationen der örtlichen Honoratioren von vornherein nicht in Frage. Das sollte kein Ausdruck von Bescheidenheit oder gar Abgehobenheit sein, sondern gibt einfach seine Denkweise wieder. So schilderte es Bürgermeister Raimund Hager zu Beginn des Abends, zu dem er namens der Gemeinde Hunderte Gäste und Freunde des Jubilars herzlich willkommen heißen konnte: „Franz Schauer kehrte unser Vorhaben kurzerhand um. Er wollte nicht Mittelpunkt der üblichen Rituale hoher runder Ehrentage sein. Er sagte mir, er wolle diesen Abend den Mitbürgern schenken, den Frauen und Männern und der Jugend seiner Wohngemeinde. Er möchte ihnen einen Streifzug durch über 50 Jahre Reisen rund um den Globus bieten, über Hunderttausende Kilometer und als Zusammenschau vieler tausend Vorträge vor Jung und Alt in ganz Österreich.“
So wurden es dann wirklich über 90 Minuten im Zeitraffer rund um den Globus. Reisen, zu denen er ab den frühen 50-er Jahren mit seiner fast gleichaltrigen Frau Sieghilde aufbrach. Sie bildeten von nun an den Lebenskern zweier „Fernwehkranker“. Er beließ es nicht beim persönlichen Erleben. Immer wieder, nach allen großen Touren auf allen Kontinenten, entstanden daraus faszinierende Vorträge. Anfangs noch mit normalen Dias, mit fortschreitender Technik immer ausgefeilter bis hin zu weicher Überblendung mit Breitwand-Effekt. In seinen Streifzügen durch die Welt war unschwer zu erkennen, was ihn und seine Gefährtin zuvorderst bewegte: Die Menschen, denen er begegnete – die ganz Jungen, die Erwachsenen und auch die Alten. Fast belustigend die Umstände ihrer ersten Reise 1952 nach Spanien mit einem Freifahrschein der ÖBB, den er als Fahrdienstleiter erhalten hatte. Sie benötigten für das damalige Franco-Spanien eine Bescheinigung des Stainacher Pfarramtes, dass sie beide frei von kommunistischem Gedankengut seien, sowie zusätzlich ein Visum, das in Zürich ausgestellt wurde. Die Freude der seinerzeitigen spanischen Gastgeber über den Besuch der ersten Nachkriegs-Österrreicher zeigte sich in einer Woche Gratis-Aufenthalt. Und die Dankbarkeit für Franz Schauers buntes samstägiges 90-Minuten-Präsent an die Mitbürger äußerte sich in rauschendem Beifall.
Seine Bilder und farbigen Schilderungen der gemeinsamen Reiseerlebnisse begeisterten seither Schüler und Erwachsene gleichermaßen. So ließ er vor allem das weniger mobile Landvolk teilnehmen an seinen Reiseeindrücken in Nord und Süd, in Ost und West. Was aber den Reisemenschen Franz Schauer zuvorderst auszeichnet, ist sein Engagement für die Schwächeren der Gesellschaft. Die Lebenshilfe hat mit ihm einen ganz großen und starken Förderer und über die große Organisation der Lions, zu deren Liezener Gründern er zählt, konnte er viele Hilfsprojekte begleiten und maßgeblich organisieren.
Sehr sinnig auch das Präsent seiner Heimatgemeinde Aigen. Aus der Hand von Bürgermeister Raimund Hager, assistiert von Vizebgm. Erich Zeiringer und GK Felix Mühlbacher, erhielt er, der sich auf seinen Reisen durch die Welt überwiegend auf vier Rädern bewegte, einen Gutschein für einen ausgedehnten Flug über die heimatliche Region Ennstal und seine Seitentäler.
Der „Ennstaler“ schließt sich mit den besten Wünschen der Gratulantenschar an!
16.11.2010 aktuelles/archiv/franz-schauer-feierte-80.-geburtstag.html
Grünes Licht für Trautenfelser Schlosszufahrt Auch wenn bis zum heurigen Palmsamstag das Museum noch Winterschlaf hält, für das Schloss Trautenfels selbst, für das Restaurant und den Mehrzwecksaal, für die nachliegenden Anrainer LFZ-Bioinstitut und die im Umfeld liegenden Einfamilienhäuser brachte ein überraschend eingeflogenes „Christkind“ doch was Wertvolles mit: Die Freigabe der regulären Schlosszufahrt nach zwei Jahren baubedingter Sicherheitssperre.

Damit ist bereits in den ersten drei Monaten des neuen Jahres wieder das Fahren auf der Normalroute nördlich der Schlosstaverne möglich. Veranstaltungen im Saal und Restaurantzubau als auch im Seminarraum des Museumtraktes sind wieder weitgehend ohne Gefahr erreichbar. Tatsächlich wurde ab Sommer vergangenen Jahres mit Hochdruck und Einsatz leis¬tungsstarker Maschinen an der umfassenden Sanierung der Basteimauer und der Basteifläche gearbeitet. Allein die voluminöse Gerüstung nötigte einem Respekt für die verantwortlichen Techniker ab.
An der Basteimauer entfernte man den Feuchtigkeit speichernden und damit das Mauerwerk gefährdenden Bewuchs. Parallel dazu erfolgten Abgrabungsarbeiten rund um das Schloss, die Drainage der Schlosshöfe und das Verlegen neuer Ver- und Entsorgungsleitungen. Die Drainage soll nun das Eindringen von Feuchtigkeit in die Basteimauer unterbinden. Mittlerweile hat die gesamte Bastei-Oberfläche eine Folien-Feuch¬tig¬keits¬isolierung erhalten und es wurde Drainageasphalt aufgebracht. Im Frühjahr werden diese Arbeiten abgeschlossen.
Auch an den west- und südseitigen Mauerbereichen sind die Verpress- und Verankerungsbohrungen abgeschlossen. Erst dies ermöglicht das nun wieder gefahrlose Passieren der Zufahrt. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch die Südfassade des Stöckelgebäudes in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt renoviert und damit ein optisch gefälliges Bild des Gesamtensembles erreicht. Für die drei Institutionen Gemeinde Pürgg-Trautenfels, Museum und LFZ Raumberg-Gumpenstein endete mit der nun noch vor den Feiertagen erfolgten Freigabe der Straße ein wenig befriedigendes Provisorium, das aber sicherheitstechnische Gründe hatte. Die drei verantwortlichen Vertreter dieser Einrichtungen – Bürgermeisterin Barbara Wolfgang-Krenn, Mag. Katharina Krenn und LFZ-Direktor Dr. Albert Sonnleitner – sind über die¬se Weihnachtsüberraschung sichtlich froh.
Katharina Krenn zitierte dem „Enns¬taler“ gegenüber auch eine abschließende Aussage des für alle Baulichkeiten des Universalmuseums Joanneum zuständigen Bauleiters Ing. Thomas Baumegger: „Die Gesamt-Fertigstellung der Sanierungsarbeiten ist für 31. Mai 2010 geplant. Voraussetzung, diesen Termin halten zu können, ist ein milder Winter. Dann kann Anfang Februar wieder mit den Arbeiten begonnen werden.“
16.11.2010 aktuelles/archiv/gruenes-licht-fuer-trautenfelser-schlosszufahrt.html
SC Geomix gewinnt Ajax-Huber-Hallenfußballturnier 21 Mannschaften aus der Steiermark und Oberösterreich nahmen an dem vom Hobbyclub Ajax Huber und SC „Knauf“ Liezen gemeinsam veranstalteten Neujahrs-Fußballturnier in der Ennstalhalle teil.

In vier Vorrundengruppen wurden die zwölf Aufsteiger für die Zwischenrunde ermittelt, wobei es dort dann einige Überraschungen gab. So konnten sich neben SC Geomix, GH Kammerberger Oberwölz, Kasper Technologie Gmunden auch die junge Mannschaft Young Boys Liezen für das Semifinale qualifizieren. Im Halbfinale mussten sich die Youngsters schließlich nach langer Gegenwehr dem Team Geomix mit 0:3 geschlagen geben. Die zweite Partie um den Einzug ins Finale endete mit einem knappen 2:1-Sieg von Kasper Technologie Gmunden gegen GH Kammerberger. Im Spiel um den Turniersieg behielt dann SC Geomix gegen Kasper Technologie durch Tore von Christian Stangl und Martin Neuper mit 2:1 die Oberhand und sicherte sich so den begehrten Titel. Den dritten Platz holte sich GH Kammersberger Oberwölz dank eines 2:1-Erfolges gegen die Young Boys. Die weitere Reihung: 5. Petutschnig Fassaden Irdning, 6. Pub Zone St. Gallen, 7. SC Dana, 8. Top-Dancing Gabriel, 9. Entertainment Scala Rottenmann, 10. Taferner All Stars, 11. GH Schüttner Lassing, 12. Strimitzer Montagen.
Im Kampf um den Titel eines Torschützenkönigs hatten mit Daniel Haynie (Strimitzer Montagen), Michael Schweiger, Daniel Royer (beide Petutschnig Fassaden) und Hannes Mühlbacher (SC Dana) gleich vier Spieler mit je zehn Toren die Nase vorne. Zum besten Tormann des Turnieres wurde Manuel Reinwald (GH Kammersberger) gewählt. Im Rahmen der Siegerehrung bedankten sich Ajax-Obmann Klaus Sommerer und SC-Liezen-Manager Werner Rohrer bei allen Sponsoren für ihre Unterstützung sowie bei Robert Semler und seinem Team für die perfekte Turnierleitung. Für eine umsichtige Spielleitung sorgten die beiden Schiedsrichter Ferdinand Maier und Hannes Danklmaier.
16.11.2010 aktuelles/archiv/sc-geomix-gewinnt-ajax-huber-hallenfussballturnier.html
Für wie blöd halten die uns?  Ein neues Märchen macht in Österreich die Runde: Nachdem unter dem Jubel der Wähler die Bankensteuer erfunden wurde, wollen einige SPÖ-Politiker jetzt penibel darauf achten, dass die Steuer nicht an die Bankkunden weitergegeben wird. Man droht sogar mit dem Kartellgericht. Allerdings hat der Chef des Bankenverbandes bereits klargestellt, dass die neue Steuer selbstverständlich an die Kunden weitergegeben wird. Und das kann auch gar nicht anders sein, was eigentlich jedem denkenden Menschen klar sein müsste.

Wer halbwegs Herr seiner Sinne ist, wird auch nicht erwarten, dass die Tankstellen die Erhöhung der Mineralölsteuer selbst bezahlen oder die Fluglinien die neuen Ticketsteuern. Steuern und Abgaben sind ein ganz normaler Kostenfaktor, genauso wie Material oder Personal, und fließen selbstverständlich in die Kalkulation ein. Zumindest müssen das die Politiker im Prinzip verstanden haben, denn es ist noch keiner aufgestanden und hat gefordert, dass die Banken die Kreditgebühr trotz Abschaffung weiter einheben und in ihre Tasche stecken. Das wäre nämlich auch eine logische Folge des nicht ganz ausgereiften Denkansatzes bei der Bankensteuer.
Daher ist wohl eher auszuschließen, dass die Politiker intellektuell nicht in der Lage waren, die Verteuerungen für Bankkunden vorauszusehen. Vielmehr deutet vieles darauf hin, dass sie uns, die Wähler, für so dämlich halten, dass wir die Geschichte glauben. Und das ist eine ziemliche Beleidigung und jedenfalls unredlich.
15.11.2010 aktuelles/archiv/fuer-wie-bloed-halten-die-uns.html
BG/BRG Stainach übergab Zertifikate Es waren gleich drei Qualifikationen, die Mädchen und Burschen aus 6. und 7. Klassen des Stainacher Gymnsaiums neben ihrer regulären Ausbildung zusätzlich erwarben. 23 aus den drei 7. Klassen stellten sich der Unternehmerprüfung, 16 Mädchen und Burschen daraus erwarben das anspruchsvolle „Preliminary Business English Certificate“ und ihrer neun aus der 6A- und 6B-Klasse qualifizierten sich als „Streitschlichter“ – sie hatten die „Peer-Mediationsausbildung“ mitgemacht.

Die neun Streitschlichter aus der 6A- und 6B-Klasse absolvierten einen zweisemestrigen Lehrgang, der sie dazu befähigt, als Mediatoren Streit, wie er im Schulalltag immer wieder auftritt, professionell zu schlichten. Die Streitschlichter arbeiten täglich in der großen Pause im Beratungsraum der Schule. Es sind dies: Daniela Auritsch, Miriam Egger, Patricia Kleewein, Stephanie Koch, Mariella Krassnegger, Anna Maurer, David Schmid, Markus Schröfl und Michael Zeiringer.
Der Freigegenstand „Unternehmerführerschein“ hat am Stainacher Gymnasium bereits starke Tradition. Die ersten 20 Schülerinnen und Schüler hatten bereits 2008/2009 die Unternehmerprüfung an der Wirtschaftskammer Graz gemeistert. Weitere 42 Schüler folgten diesem Beispiel im Schuljahr 2009/2010. Dieses Unternehmerdekret ist in Stainach bereits ab der 4. Klasse integrierter Bestandteil im Rahmen des Profils „Wirtschaft und Recht“, wo Theorie und Praxis verknüpft werden. Als österreichweite Besonderheit gilt wohl, dass die Schülerinnen und Schüler im schulautonomen Maturafach „Wirtschaft und Recht“ einen Teil ihrer Reifeprüfung ablegen können.
Heuer hatten 23 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen A, B und C Grund zur Freude. Nach professioneller Vorbereitung durch die Lehrer MMag. Michael Greimel, Mag. Georg Frauscher und Mag. Thomas Pfleger durften sie das Gesamtzertifikat des Unternehmerführerscheines, das der offiziellen WKO-Unternehmerprüfung gleichgesetzt ist, entgegennehmen – 16 von ihnen sogar mit besonderem Erfolg. Und wiederum 16 der 23 erwarben darüber hinaus das hochqualitative „Preliminary Business English Certificate“ nach intensiver Vorbereitung mit Mag. Doris Pachler und OStR Mag. Ingrid Egger.
Die Unternehmerprüfung bestanden – mit „Ausgezeichnetem Erfolg“: Beate Klein, Thomas Kögler, Nadine Lackner, Lukas Leibrecht, Raphaela Oßberger und Ines Pulverer; mit „Gutem Erfolg“: Gerald Baumann, Aron Ebner, Christina Edegger, Andreas Egger, Julian Flammer, Johannes Greimeister, Thomas Rezar, Tobias Salfellner, Katharina Staurnhirz und Nico Steininger. „Bestanden“ haben: Clara Frei, Christian Griesser, Marco Mayer, Christian Moser, Marlies Salfellner, Therese Thalhammer und Lisa Wegscheider.
Das „Business English Certificate Preliminary” erwarben mit „Pass with Merit” – mit „Auszeichnung”: Johannes Bernklau, Ines Pulverer, Andreas Egger, Thomas Kögler, Tobias Salfellner, Christina Edegger, Raphaela Oßberger, Nadine Lackner, Aron Ebner, Johannes Greimeister und Gerald Baumann; mit der Qualifikation „Pass – Bestanden“: Lukas Leibrecht, Lisa Wegscheider, Therese Thalhammer, Thomas Rezar und Clara Frei.
15.11.2010 aktuelles/archiv/bg-brg-stainach-uebergab-zertifikate.html
„Offene Türen“ an der Raumberger LFZ-HBLA Der 14-jährige Gabriel Hausleitner war mit seinem Vater aus Hausmannstätten angereist, um die Schule und ihr Umfeld kennenzulernen, die ihn möglicherweise im Herbst 2011 beherbergen wird. Ein ernsthafter Aspirant mehr also für die österreichweit bekannte Ennstaler Schule „fürs Leben“.

Die bereits im Unterricht stehenden Mädchen und Burschen hatten mit ihren Lehrkräften alle Vorbereitungen getroffen, um den interessierten Eltern und mit ihnen den vielleicht Aufnahme findenden Jugendlichen möglichst viele Facetten der Schule und des Internatslebens zu zeigen. Zündende Weisen der Schul-Blasmusikkapelle, des Männer- und des gemischten Chores ließen erkennen, dass hier in Raumberg auch Kultur vermittelt und gepflegt wird.
Die große Europahalle bot aber nicht nur Raum für Musik und Gesang, sondern dort sorgten die Mädchen und Burschen aus den verschiedenen Jahrgängen auch für die Bewirtung ihrer zahlreichen Gäste. In den angrenzenden Klassen konnten bereits Details aus dem späteren Unterricht erkundet werden, in der modernst ausgestatteten Praxis-Werkstätte wurde geschweißt und geschraubt und da und dort an verschiedenen Experimenten gearbeitet. Dass eine eigene Krapfenbäckerei mit einem gelernten Bäcker, der im zweiten Bildungsweg das Lehramtsstudium bewältigt hatte, ebenso fleißig an Teig und Ofen tätig war, ist gar nicht so selbstverständlich, aber typisch für die Raumberger Vielfalt. Riesenandrang herrschte bei den „Reinhards“ – den beiden Fachleuten für die Fleischproduktion, die kurzfristig ihre Leberkäs-Manufaktur vom Moarhof nach Raumberg verlegt hatten. Über hundert Kilo dieser heißen Fleischspezialität gingen mit mehreren hundert Semmeln über die Verkaufstische.
Das sichtlich mit dem Erfolg zufriedene Leitungstrio des LFZ-Schul- und Forschungsbereiches mit Direktor HR Dr. Albert Sonnleitner, Forschungschef HR Dr. Anton Hausleitner und Schul-Administrator Mag. Dr. Herwig Pieslinger setzt mit Konsequenz auf die hohen Qualitätsstandards ihrer beiden Institutionen. Die unmittelbar unter dem Schulgebäude situierte Forschung bietet für den schulischen Bereich nicht zu unterschätzende Synergieeffekte. Zum guten Ende ein erstaunliches Faktum: Die einst als reine Burschenschule geführte Bildungseinrichtung kann mittlerweile auf einen Mädchenanteil von nahezu 30 Prozent stolz sein. Schüler-Nachwuchssorgen kennt man nicht.
15.11.2010 aktuelles/archiv/-offene-tueren-an-der-raumberger-lfz-hbla.html
Das Ennstal im „Schöne Heimat“-Kalender Der „Schöne Heimat“-Kalender 2011 wurde am Mittwoch vergangener Woche im SN-Saal in Salzburg präsentiert. Zwei der zwölf Kalenderbilder zeigen Fotomotive aus dem Ennstal, die Martin Huber und Hannes Kowatsch ins rechte Licht rückten.

Der neue Kalender ist ein Projekt von mein.salzburg.com, der Online-Community der Salzburger Nachrichten. In den vergangenen zwölf Monaten konnten Fotografen im Internet die gelungensten Aufnahmen aus ihrer Heimat präsentieren. Rund 12.500 Bilder wurden in diesem Zeitraum hochgeladen. Durch ein Online-Voting der Internet-User kamen pro Monat 20 Fotos in die engere Selektion. Eine Fachjury ermittelte aus diesen 240 nominierten Aufnahmen die zwölf Siegerbilder.
Für den Monat Februar fiel die Wahl auf ein Foto von Martin Huber aus Rohrmooos-Untertal. Es zeigt eine von der Abendsonne beleuchtete Schneewechte auf dem Krahbergzinken mit Blick ins Ennstal.
Das Kalenderblatt für den Mai 2011 ziert eine Aufnahme von Hannes Kowatsch aus Irdning. Auf ihr sind blühende Ennstaler Narzissen vor der Kulisse des Grimmings zu sehen.
Der „Schöne Heimat“-Kalender im Format A3 ist ab sofort bei den Salzburger Nachrichten oder online unter mein.salzburg.com bestellbar.Das Ennstal im „Schö
15.11.2010 aktuelles/archiv/das-ennstal-im-schoene-heimat-kalender.html
FC Schladming – SV Rottenmann 5:2 (1:2) Im letzten Spiel der Herbstmeisterschaft konnte der FC „WM-Estriche“ Schladming nach fünf Niederlagen in Folge endlich wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. Dabei war man im Lager der Heimischen vor dem Spiel gar nicht so optimistisch, denn Trainer Christian Scott musste die ohnehin dezimierte Mannschaft nach einigen weitern Ausfällen wiederum umstellen.

Die Rottenmanner hatten sich nach dem 4:1-Sieg gegen Rapid Kapfenberg natürlich auch zum Abschluss einen Erfolg erhofft und in der ersten Halbzeit schaute es dann auch ganz dannach aus. Das Kalander-Team ging schon in der 10. Minute durch einen eher harmlosen Schuss von Manuel Suman in Führung. Nach einer halben Stunde gelang den Hausherren durch einen Gewaltschuss von Paul Hechl der Ausgleich zum 1:1. In der 35. Minute hatten die Paltentaler erneut die Nase vorne, als Marco Pichler mit einem Freistoßtor auf 2:1 stellte. Knapp vor der Pause hing der erneute Ausgleich in der Luft, doch leider traf Mario Steiner mit seinem Schuss nur die Stange.
In der zweiten Halbzeit vergaben zunächst die Rottenmanner durch Domenic Knefz eine tolle Möglichkeit. In der Folge kamen die WM-Städter aber immer besser ins Spiel und arbeiteten sich so auch einige Riesenchancen heraus. Paul Hechl zog in der 50. Minute das Leder nur hauchdünn am gegnerischen Gehäuse vorbei und nur zwei Minuten später schloss Sebastian Chum ein herrliches Solo mit dem Treffer zum 2:2 ab. Erstmals in Führung ging die Scott-Elf in der 54. Minute: Chum erkämpfte sich einen schon verloren geglaubten Ball und passte in der Folge ideal zu Kevin Schmidt, der dann in Profi-Manier das 3:2 erzielte. Mitte der zweiten Halbzeit scheiterte Gerold Seiwald mit einem gut angetragenen Kopfball an Rottenmann-Torhüter Lucas Hauser. Im Gegenstoß verzeichneten die Paltentaler eine Riesenmöglichkeit auf den Ausgleich. Die Vorentscheidung fiel dann in der 85. Minute, als Mario Steiner das für die Hausherren erlösende 4:2 erzielte. Als Draufgabe erhöhte Gerold Seiwald in der Nachspielzeit noch auf 5:2 und so war der zweite Sieg der Schladminger in der Oberliga perfekt.
Der Heimmannschaft gebührt für die großartige kämpferische Leistung ein Pauschallob, die Rottenmanner hingegen enttäuschten besonders in der Defensive auf allen Linien.
15.11.2010 aktuelles/archiv/fc-schladming-sv-rottenmann-5-2-1-2.html
Bester Landestourismuschef ist im Ennstal zu Hause Kompetenz, Sympathie und Leistung gaben für Georg Bliem den Ausschlag:
 Bei der jährlich durchgeführten Wertung des Branchenmediums FM – Fachmagazin für Touristik, Gastronomie, Hotellerie und Großverbrauch/Industrie – ist Georg Bliem, daheim in Haus im Ennstal, Ende 2010 von einer 16-köpfigen Jury zur Nr. 1 unter den Landestourismusdirektoren gewählt worden. Auf den Plätzen folgen Leo Bauernberger (Salzburg) und Karl Pramendorfer (Oberösterreich). „Darüber freue ich mich selbstverständlich sehr – und auch meine Mitarbeiter in allen Teilen der Steiermark haben an dieser Auszeichnung ihren Anteil“, lautete die erste Reaktion auf diese Bewertung. Gemeinsam sei es gelungen, die Nächtigungszahlen in unserem Bundesland in den vergangenen fünf Jahren um rund eine Million zu steigern. Georg Bliem, Jahrgang 1958, ist seit 2004 Landestourismusdirektor. Seine berufliche Laufbahn führte ihn von der Tourismusakademie Schloss Klessheim in Salzburg über Tätigkeiten für internationale Reiseunternehmen bis hin zur Funktion des Tourismusdirektors für den Regionalverband Dachstein-Tauern. Kompetenz, Sympathie und Leistung sind in all den Jahren ihm zugesprochene Prädikate seiner Karriere gewesen und haben nun auch mit dieser Auszeichnung die entsprechende Anerkennung gefunden. Der „Ennstaler“ reiht sich ebenfalls herzlich in die Reihe der Gratulanten ein.
11.01.2011 aktuelles/archiv/bester-landestourismuschef-ist-im-ennstal-zu-hause.html
„Ennstaler“-Schlussverlosung in Gröbming Zehn Gewinner freuten sich über tolle Hauptpreise. Zweifellos eine spannende nachweihnachtliche Bescherung am Mittwoch-Abend voriger Woche im Gröbminger Gasthof „Zur Post“: Redaktion und Geschäftsleitung des „Ennstalers“ hatten die Hauptpreisträger des großen Weihnachtsgewinnspieles zur Endauslosung geladen.

Was für sie in den Kuverts verborgen sein könnte – zwei Gewinner wurden schon im Vorfeld ermittelt, da sie bei der Schlussziehung persönlich nicht anwesend sein konnten –, wussten die von Göttin Fortuna Erwählten ja von der Ausschreibung her. Es waren die acht hochwertigen Hauptpreise, die auf sie in der Endauslosung warteten. Die hunderten kleineren, aber durchgängig auch attraktiven Gewinne hatten bereits per Post den Weg zu den Gewinnern gefunden. Es ging also an diesem Abend nur mehr um die Top-Chancen. Herzlich begrüßt von Redakteur Joachim Lindner, mit dem auch „Ennstaler“-Herausgeber und Geschäftsführer Mag. Franz Wallig sowie Seniorchefin Dkfm. Agit Wallig-Spanberger gekommen waren, warteten die zuvor gelosten Gewinner auf das, was das Glück für sie bereit hielt.

Überaus spannend verlief dann das Ziehen der Preis-Kuverts, nachdem Nummern von 1 bis 8 vergeben waren. Das große Los mit dem Hauptpreis, ein Mountainbike von Steirerbike Scherz, ging an Wolfgang Bodenwinkler aus Ramsau-Vorberg, der mit seinen drei kleinen Töchtern Naomi, Eva-Zoe und Hannah gekommen war. Ein Philips LCD-Flachbild-TV-Gerät durfte Rudolf Rom aus Irdning mit nach Hause nehmen. Günther Koller aus Stein/Enns, Andreas Moser aus Haus/E. und Anton Egger aus Bruck/Mur freuten sich über je ein Paar Top-Ski von Atomic, Fischer und Völkl, Helmut Schwab aus Stainach über ein Paar Nordica-Schischuhe und Jakob Percht aus Michaelerberg über einen Gutschein von Feuer-Keramik Wieser. Freude auch für Tankstellenbetreiber Konrad Pfandl aus Gröbming: Er durfte einen Gutschein von Reifen Profi Gröbming entgegen nehmen. Bereits im Vorfeld wurden Inge Pfusterer aus Aigen im Ennstal als Gewinnerin eines Wochenendes im Thermenhotel Aldiana Salzkammergut und Josef Trinker aus Schladming als Gewinner einer Saisonkarte von Ski amadé ermittelt. Die ganz großen Gewinner sind aber auf jeden Fall die treuen Leser des „Ennstaler“, der umfassend Woche für Woche über das Geschehen in der Region berichtet und dem auch die so genannten „kleinen Ereignisse“ nicht zu klein sind.
11.01.2011 aktuelles/archiv/-ennstaler-schlussverlosung-in-groebming.html
Neue Strukturen für Regionalmanagement und Planungsbeirat Arbeitsauftrag aus „Regionext“ für neuen Regionalvorstand:
 In der Generalversammlung des Regionalmanagements Bezirk Liezen am 22. Dezember wurden noch vor den Weihnachtsfeiertagen die Weichen für eine Straffung, Effizienzsteigerung und Neuausrichtung der regionalen Aktivitäten im Bezirk Liezen gestellt. Die Bürgermeister aller 51 Gemeinden bestellten in dieser Zusammenkunft das neue gemeinsame Gremium Regionalvorstand. Die personelle Zusammensetzung nach Parteizugehörigkeit beruht auf dem Bezirksergebnis der Landtagswahlen vom September 2010 und sieht folgende Funktionsverteilung vor: Obmann LAbg. DI Odo Wöhry; Obmann-Stv. LAbg. Bgm. Ewald Persch; im fünfköpfigen Vorstand sind vertreten: NAbg. Mag. Elisabeth Hakel, LAbg. Bgm. Karl Lackner, LAbg. Lambert Schönleitner, Bgm. Mag. Rudolf Hakel, Bgm. Jürgen Winter, Schriftführer Bgm. Franz Titschenbacher Stv. Bgm. Herbert Pichler, Kassier Bgm. Rudolf Pollhammer, Stv. Bgm. ADir. Friedrich Zefferer.

Mit der Zusammenführung von Regionalmanagement, Regionalkonferenz und Planungsbeirat zum nunmehrigen Regionalvorstand werden auch die bisher manchmal doppelgleisig bearbeiteten Aufgaben auf dieses Gremium konzentriert. Der Regionalvorstand wird dabei in Abstimmung mit den Bürgermeistern die strategischen Agenden übernehmen, das Regionalmanagement mit Geschäftsführer Ing. Hans Lanner und seinem Büroteam wird die operative Arbeit leisten und als Clearingstelle den Kontakt zu den Gemeinden halten. Vom in der Landesregierung als Konzept geschaffenen Projekt „Regionext“ soll auch der Bezirk Liezen als große Verwaltungseinheit Vorteile ziehen. Vor allem geht es um die Stärkung der Gemeinden und hier wiederum um Hilfen für die Kleinstgemeinden mit 500 Bewohnern und darunter. Diesen werden immer mehr Aufgaben übertragen und damit auch Kosten aufgebürdet. Folgen: Überforderung in finanzieller und verwaltungstechnischer Hinsicht. Das ruft naturgemäß auf, Kooperationen untereinander nicht nur anzudenken, sondern nach Prüfung auch zu verwirklichen. So wird beispielsweise bereits an einem Modell für die Sölktäler gearbeitet, wo gemeinsam mit den Bewohnern Überlegungen zu Kooperation auf sehr breiter Basis im Fokus sind. Darüber hinaus werden sich über kurz oder lang auch andere geografisch nahe zueinander liegende Gemeinden Gedanken über gemeinsame Anschaffungen und Investitionen machen müssen – ein Erfordernis aus der nicht wegzuleugnenden und anhaltenden Finanzknappheit von den Gemeinden über das Land bis hin zum Bund.
11.01.2011 aktuelles/archiv/neue-strukturen-fuer-regionalmanagement-und-planungsbeirat.html
Pensionsreif Die Geschichte des sogenannten Sparbudgets, das nach langem Hängen und Würgen doch noch beschlossen wurde, ist hinlänglich bekannt. Dass allerdings jetzt der Chef der Beamtengewerkschaft, Fritz Neugebauer, dagegen vor Gericht ziehen will, ist nur mehr skurril und eigentlich nicht nachvollziehbar. Und obwohl der allgemeine Trend eigentlich in die andere Richtung gehen müsste, wäre eine Pensionierung Neugebauers als Parlamentsabgeordneter und zweiter Nationalratspräsident ein Gebot der Stunde.

Denn dass man gegen ein Gesetz Klage erhebt, das man zwei Wochen vorher selbst beschlossen hat, ist von vorne herein unredlich und indiskutabel. Dabei hat Neugebauer sicherlich gewusst, was er beschließt, denn alles was in diesem Staat seine Klientel betrifft, hat der Gewerkschafter üblicherweise im kleinen Finger. Allfällige Änderungswünsche hätte er daher gefälligst vorher äußern sollen. So aber hat er still und heimlich den Verhandler gemimt, Pensions- und Gehaltserhöhungen für seine Klientel erstritten, was in Zeiten des Sparbudgets ohnehin ein Unikum ist, und im Parlament brav aufgezeigt. Und jetzt, da er seine Schäfchen im Trockenen hat, versucht er noch die übriggebliebenen Minieinsparungen bei den Beamten vor Gericht zu Fall zu bringen. Das ist Betrug am Steuerzahler und wer ähnliches in der Privatwirtschaft macht, würde sich vor Gericht wiederfinden.

Franz Wallig
11.01.2011 aktuelles/archiv/pensionsreif.html
Betreuungsheim Rottensteiner bezogen  Die ersten Tage des neuen Jahres bedeuteten für 41 Bewohner des bereits seit 1985 bestehenden Betreuungsheimes Marianne Rottensteiner in Hall bei Admont „Siedelzeit“. Sie bezogen am Donnerstag voriger Woche das neue Betreuungsheim an der Buchauer Bundesstraße. Das Mitte der Achtzigerjahre unweit vom neuen Standort errichtete Heim war den neuen Anforderungen nicht mehr gerecht – ein großzügiger Neubau wurde 2009 in Angriff genommen und ist nun fertiggestellt.
Die ersten Tage des neuen Jahres bedeuteten für 41 Bewohner des bereits seit 1985 bestehenden Betreuungsheimes Marianne Rottensteiner in Hall bei Admont „Siedelzeit“. Sie bezogen am Donnerstag voriger Woche das neue Betreuungsheim an der Buchauer Bundesstraße. Das Mitte der Achtzigerjahre unweit vom neuen Standort errichtete Heim war den neuen Anforderungen nicht mehr gerecht – ein großzügiger Neubau wurde 2009 in Angriff genommen und ist nun fertiggestellt.
13.01.2011 aktuelles/archiv/betreuungsheim-rottensteiner-bezogen.html
Kauf im Ort  Wieder einmal erreicht uns die Kunde von einem Lebensmittelskandal, diesmal gelangte dioxinverseuchtes Tierfutter in Umlauf, wodurch hunderttausende Hühner und deren Eier aus dem Verkehr gezogen werden mussten. Leider setzt bei uns Konsumenten schon eine Art Gewöhnungseffekt ein, denn nach Giftkäse, Gammelfleisch, falschen Bioeiern und Kunstkäse stumpft man einfach ab. Nichtsdestotrotz ist unsere Ernährung aber ein zentrales Gut und die Frage, wie man in Zukunft solche Vorfälle verhindern kann, eine ganz wichtige.
Die üblichen Schuldigen sind gleich gefunden: Die Politik wegen fehlender Kontrollen, die industrielle Landwirtschaft, die geldgierigen Lebensmittelhersteller und Händler, alle scheinen sich gegen den Konsumenten verbündet zu haben. Leider vergisst man bei der Aufregung über die Schlechtigkeit der anderen oft, dass gerade der Konsument sehr viel Mitschuld an dieser Entwicklung trägt. Er ist nämlich in großer Zahl nicht bereit, einen Preis zu bezahlen, der eine ordentliche Produktion erlaubt.
Wenn aber am Markt für ein Produkt nur ein gewisser Preis zu erzielen ist, muss sich die Produktion danach richten. Eine Jean um 10 Euro ist davon ebenso betroffen wie eben fast die gesamten Lebensmittel. Bäcker, Fleischer, kleine Kaufleute und Bauern fallen dieser Entwicklung zum Opfer, übrig bleiben riesige Industriebetriebe. Und wenn dort dann etwas passiert oder vorsätzlich getrickst wird, dann hat man eben gleich auf der halben Welt ein Problem. Wer dem entkommen will, dem bleiben regionale Produkte, die zwar etwas mehr kosten, aber auch etwas wert sind.
13.01.2011 aktuelles/archiv/kauf-im-ort.html
Die Kaiserau – ein ideales Familienskigebiet  Das Skigebiet Kaiserau im Osten des Bezirkes ist einer der Geheimtipps für Familien mit Kindern. Drei Lifte – beginnend beim Tellerlift für die Kleinsten über einen Schlepper mittlerer Länge bis hin zum langen Bügellift, der die FIS-homologierte RTL-Piste erschließt – ermöglichen Skitage oder auch nur Skistunden mit Genuss.
Der „Ennstaler“ traf Mag. Alfred Fuchs, seit November Geschäftsführer der Kaiserau Tourismus GmbH und als solcher auch für das rund 1100 Meter hoch gelegene Skigebiet zwischen Enns- und Paltental verantwortlich. Der in der Immobilienverwaltung des Stiftes Admont tätige 25-jährige Betriebswirt hat die Aufgabe, den in Verantwortung des Stiftes stehenden östlichen Standort des „Schneebärenlandes“ bestmöglich zu profilieren. Ihm zur Seite steht im Winter ein Team von acht Mitarbeitern rund um Betriebsleiter Andreas Ysopp. Und der ist wahrhaft einer der Genussbringer: Die von ihm und seinen Helfern gepflegten Pisten sind in der Tat „erste Sahne“. Übereinstimmend konnten wir bei unserem Besuch von aus dem niederösterreichischen Raum angereisten Familien mit Kindern hören: „So erstklassig präparierte Hänge muss man suchen“. Zweifellos ein ganz großes Kompliment für die Kaiserau.
Hier sieht auch Geschäftsführer Alfred Fuchs seine wichtigste Gästeschicht im Winter: Familien mit Kindern von jenem Alter weg, wo sie auf den zwei Bretteln stehen können. Auf sie wartet dort auf der Hochebene das „Felix-Kinderland“ in Weiß mit einem Tellerlift – ein von den zwei längeren Pisten getrenntes Areal mit lustigen Hindernissen. Dazu für die etwas Größeren der mittlere Lift und für die arrivierten Kids und Eltern die FIS-Strecke, die es mit 1 km Länge als RTL-Piste ohnehin in sich hat. Also ein optimaler Mix für Skizwerge bis zum Könner. „Unsere gute Erreichbarkeit aus allen Orten, beginnend vom unteren Paltental bis herauf in die Liezener Region und ostwärts über Ardning, Admont, Hall und Weng bis hinaus in die St. Gallener Region lässt auch einen perfekten Ski-Halbtag oder -Stunden möglich werden. Hier wollen wir punkten und Gäste gewinnen“, sagt Alfred Fuchs.
Beschneit wird in der Kaiserau mit insgesamt 18 Lanzen, sodass weit in den späten Winter hinein gute Pisten warten. Die Zufahrt von Norden und Süden ist als Landesstraße sicher und vor Ort warten Parkplätze für weit über 500 Fahrzeuge. Alfred Fuchs hat als zusätzlichen Service eine Verleihkooperation mit Sport Scherz geschlossen – ein Segment, das hohe Zuwachsraten verzeichnet. In Verbindung mit der 6-km-Langlaufloipe mit ebenfalls toppräparierter Skating- und Classic-Spur zeigt sich die Kaiserau als interessantes Winterziel. Unmittelbar neben den Parkplätzen und Pisten gelegen betreibt Elvira Ehmann, die Pächterin des ebenfalls in Eigentum des Stiftes Admont stehenden Schlosses Kaiserau, die Rast- und Gaststätte „Sportalm“ – einen gemütlichen Einkehrort für Hungrige und Durstige.
13.01.2011 aktuelles/archiv/die-kaiserau-ein-ideales-familienskigebiet.html
AMS-Jobmania-Tour eröffnet Berufschancen für die Jugend  Am 27. Jänner ist es wieder soweit: Die AMS-Jobmania-Tour, das erfolgreiche Projekt für Pflichtschul-Abgänger, findet mit seinem weitreichenden Informationsangebot in der Bezirkshauptstadt wieder eine Bühne. Die Wirtschaftskammer Steiermark, die Steiermärkische Sparkasse, das Land Steiermark und das Regionalmanagement Liezen haben sich mit ihren Ressourcen in diese Arbeitsmarkt-Initiative eingeklinkt.
Ganze 45 Unternehmen aus der Region und darüber hinaus, 15 Schulen und 15 berufs- und ausbildungsnahe Institutionen werden an diesem Donnerstag nächster Woche von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr in der Ennstalhalle und zusätzlich im Kulturhaussaal umfassend über Lehre, Jobs, Karrierechancen und weiterführende Schulen informieren. Es warten ausführliche Berufsinformationsmodule mit Videos und ein Interessenstest sowie ein großes AMS-Jobmania-Klassengewinnspiel. Ein attraktives Modul der Weiterbildung eröffnet sich für die Jugend mit dem Modell „Lehre mit Matura“. Auch darüber werden ausreichend Informationen gegeben.
Mit-Organisator Helge Röder vom Arbeitsmarktservice zum Tag: „Unser Ziel ist es, mit der AMS-Jobmania-Tour möglichst vielen Jugendlichen und ihren Eltern die Möglichkeit zu bieten, sich praxisnah ein Bild über das vielfältige Berufs- und Ausbildungsangebot im Bezirk Liezen zu machen“. Es werden im Rahmen dieses Berufsinfo-Tages tatsächlich rund 100 Lehrberufe und Berufsbilder dargestellt. Auf den Messeständen können die Jugendlichen praxisnah selbst „Hand anlegen“, können Maschinen und Produkte hautnah kennenlernen und ausprobieren. „Vielleicht knüpft die oder der Einzelne dort bereits erste Kontakte für ein Vorstellungsgespräch!“, meint dazu Helmut Blaser von der Wirtschaftskammer.
Einen ganz wichtigen Auftrag sieht auch die Lehrerschaft der Abgangsklassen für die Jobmania-Tour. Dazu meint ein erfahrener Pädagoge aus dem Polytechnischen Lehrgang: „Es steht außer Frage, dass die meisten unserer Abgänger noch keine klare Berufsperspektive haben, das ist bei der Mehrzahl noch sehr diffus und da muss man den Jungen Hilfestellung geben.“ Experten des AMS informieren und testen an diesem Tag oder vereinbaren Beratungstermine mit den Fragestellern und Unschlüssigen. Ganz wichtig erscheint den Organisatoren aber auch das Einbinden des Elternhauses in diese für ihren Nachwuchs so wichtigen Entscheidungen. Dazu die Vertreter des Regionalmanagements: „Unser Bezirk ist von Abwanderung betroffen. Dem wollen wir entgegenwirken, indem wir das Unsere dazu beitragen, der Jugend Ausbildungs- und Karrierechancen zu eröffnen, sodass sie bei uns bleiben können.“
Zur leichteren Orientierung nachstehend die Messepläne für die Enns­talhalle und den Kulturhaussaal.
20.01.2011 aktuelles/archiv/ams-jobmania-tour-eroeffnet-berufschancen-fuer-die-jugend.html
Naturpark-Geschäftsführer abberufen  Am vergangenen Montag beschloss der Vorstand des Naturparks Steirische Eisenwurzen mit Obmann Andreas Danner einstimmig die sofortige Kündigung von Geschäftsführer Reinhard Mitterbäck. Als Begründung wurden finanzielle Unklarheiten ins Treffen geführt.
„Die derzeitige triste finanzielle Lage des Vereins sowie die nicht mehr überschaubare Konstruktion als weiterer Geschäftsführer der Regionalentwicklung Gesäuse und der Naturpark Eisenwurzen Entwicklungsgesellschaft mit dem Wasserspielpark in St. Gallen machten diesen Schritt notwendig“, erklärte Danner.
Man wolle nun geordnete Verhältnisse innerhalb der Naturparkorganisation herstellen. Über die Schuldensumme wollte der Obmann keine Auskünfte geben. Insider sprachen davon, dass der Naturpark mit -zigtausend Euro in der Kreide, vor allem bei der Gebietskrankenkasse, stünde. Die Verbindlichkeiten beim Wasserspielpark würden in die Hunderttausende gehen.
Reinhard Mitterbäck bestritt in einer ersten Stellungnahme die kolportierten Beträge. Die vorhandenen finanziellen Minusstände wären aufgrund von Vorfinanzierungen zustande gekommen, weil Fördergelder nicht rechtzeitig eingelangt seien. Für ihn sei die Abberufung nicht nachvollziehbar, er werde die Kündigung jedoch nicht anfechten. „Für eine Rückkehr in die Funktionen wäre ein gutes Vertrauensverhältnis Voraussetzung, das nicht mehr gegeben ist“, erklärte Mitterbäck. Er wolle jedoch zur Klärung der Angelegenheit einen Rechtsanwalt konsultieren.
Den Naturpark Eisenwurzen leitet nun interimistisch Thomas E. Drechsler, Geschäftsführer des Tourismusverbandbüros Nationalpark Gesäuse. Regionalmanagement-Liezen-Geschäftsführer Hans Lanner übernimmt bis zur nächsten Vollversammlung die Leitung der Regionalentwicklung Gesäuse.
20.01.2011 aktuelles/archiv/naturpark-geschaeftsfuehrer-abberufen.html
Einige Straßenausbauten im Ennstal in Sichtweite Liezen muss auf Kreisverkehrslösung noch warten
Einmal mehr referierte am Mittwoch Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann (FPÖ) vor Journalisten in Liezen über „Verkehrsprojekte“ im Ennstal. Viel Neues kam dabei nicht zum Vorschein.
Vorbehaltlich der Ergebnisse der nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe am Donnerstag stattgefundenen Landtagssitzung, dürften der Umbau der Osteinfahrt in Schladming samt Verlängerung der Coburgstraße ebenso finanziell abgesichert sein wie eine Straßenverbreiterung samt Lärmschutzeinrichtungen im Bereich von Oberhaus.
„Für den immer noch in Planung befindlichen zweifachen Kreisverkehr, der die Autoflut durch Liezen entlasten soll, sind ebenfalls die Gelder vorhanden. Allerdings wird sich die Durchführung des Projektes bis zur Ski-WM in Schladming nicht ausgehen“, erklärte Kurzmann. Das Vorhaben Kreuzung Trautenfels mit Unterflurtrasse liege ebenso „auf Eis“ wie die ursprünglich vorgesehene Umfahrung von Espang.
Die Aussage von Landesrat Kurzmann, dass Liezen nun doch zwei kleine Kreisverkehre – Huemer- und McDonald‘s-Kreuzung – bekommen soll, stößt bei vielen Experten auf Verwunderung. Dies zum einen deshalb, weil diese Variante der Bezirkshauptstadt keine spürbare Entlastung bringen soll. Zum anderen wundern sich viele, dass nun plötzlich doch finanzielle Mittel, die für WM-relevante Projekte wie die Umfahrung Espang vorgesehen waren, nach Liezen wandern. Insider vermuten dahinter einen politischen Deal zwischen SPÖ-Bürgermeister Rudi Hakel und Parteikollegin Finanzlandesrätin Bettina Vollath. „Durch die Reformpartnerschaft mit der ÖVP ist von dieser Seite, die bis vor wenigen Monaten in Person der früheren Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder noch vehement für eine Lösung eingetreten ist, kein Widerstand mehr zu erwarten. FPÖ-Landesrat Kurzmann bleibt daher auf der Strecke und muss umsetzen, was im von den Großen aufoktroiert wird“, so der allgemeine Tenor nach dem Pressegespräch.
Kurzmann sagte weiter, es sei durch Vorgaben der Landesregierung notwendig, 25 Prozent an Budgetmitteln in beinahe allen Ressorts, so auch im Verkehr, einzusparen. Sein Bemühen gehe dahin, die bereits im Landesbudget ausgewiesenen Beträge voll für dringend erforderliche Straßenbaumaßnahmen auszuschöpfen, damit das Geld nicht „in andere Richtungen fließt“, betonte der Landesrat. Er habe Verständnis für manche Forderungen der Wirtschaft, eine Transitroute durch das Ennstal werde es mit ihm aber nicht geben, meinte Kurzmann abschließend.
Wie angespannt die Lage rund um eine Verkehrslösung im Ennstal derzeit ist, wurde auch daran ersichtlich, dass bei der Pressekonferenz eine Abordnung aufgebrachter Bürger aus Oberhaus zugegen war, die eine klare Forderung deponierte: Entweder wird im Bereich Oberhaus eine dritte Fahrspur samt Lärmschutzwand errichtet oder die Ennstal-Bundesstraße B 320 wird für den Weltcup-Nachtslalom am kommenden Dienstag in Schladming gesperrt. Die Entscheidung darüber fiel am Donnerstag in der Sitzung der Landesregierung in Graz.
20.01.2011 aktuelles/archiv/einige-strassenausbauten-im-ennstal-in-sichtweite.html
Verlorene Jugend  Was in den letzten Monaten unter dem Titel „Reformen“ über Österreich hereingebrochen ist, war eigentlich schon bescheiden genug. Es scheint aber beim Thema Neuorientierung des Bundesheeres eine nahtlose Fortsetzung des Pfusches zu geben. Wie immer belauern sich die beiden Regierungsparteien, und wenn irgendjemand eine Idee hat, schreit die andere Partei sofort nein. Irgendwie fühlt man sich an einen Kindergarten erinnert, wo auch immer alle dasselbe Spielzeug haben wollen.
Das Besondere an der Auseinandersetzung um die Wehrpflicht ist zudem, dass die Parteien ideologisch Platz getauscht haben: Bis vor Kurzem hatte die ÖVP kein Problem mit einem Berufsheer, während die SPÖ die Wehrpflicht mit Zähnen und Klauen verteidigt hat. Vor der Wiener Wahl hat dann Bürgermeister Häupl eine Wende hingelegt, und plötzlich will die ganze SPÖ ein Berufsheer. Das ist zwar auch nicht wirklich logisch, aber ganz Europa geht in diese Richtung. Der Schwenk der ÖVP ist freilich noch unerklärlicher, der einzige Grund könnte sein, dass im Parteiprogramm das Teilen der Meinung von Michael Häupl strengstens verboten ist.
In der Sache ist seit Jahren bekannt, dass unser finanziell ausgehungertes Bundesheer keineswegs in der Lage ist, unser Land zu verteidigen. Es gibt daher keinen Grund, unsere männliche Jugend zu einem Militärdienst zu verdonnern, schon gar nicht mit dem Argument, dass als Nebenprodukt billige Arbeitskräfte für den Sozialbereich (Zivildiener) entstehen. Und nachdem die Regierung ohnehin schon hemmungslos das Geld der nächsten Generation ausgibt und einen Scherbenhaufen hinterlässt, wäre es nur recht und billig, ihr wenigstens sechs Monate Jugend zurückzugeben.
20.01.2011 aktuelles/archiv/verlorene-jugend.html
"Kirchenwirt" in Aigen/E. startet Umbau  Roswitha und Michael Fritz haben nach dem so plötzlichen Ableben von Toni Fritz in dessen Nachfolge die Führung des gastlichen Hauses im Zentrum übernommen. Sie machen das mit spür- und sichtbarem Elan. Nach kurzer Aufwärmphase als Gastronomen starten sie nun einen großzügigen Umbau.
Schon am Mittwoch dieser Woche fuhren die ersten Baumaschinen auf: Es wurde mit dem Abbruch des bisherigen Saales begonnen. Der Ersatz wird sich noch im Mai dieses Jahres sehen lassen können. Ein neuer Saal, mit allen Finessen für größere Veranstaltungen und einem Fassungsvermögen bis 250 Gäste, variabel unterteilbar, soll noch vor dem Sommer zur Verfügung stehen. Zeitgemäße Audio- und Videotechnik für Seminare, für Hochzeiten, Firmen- und Familienfeiern und Bälle wird dann geboten.
Doch auch während dieser Um- und Neubauzeit muss niemand auf die „Kirchenwirt“-Gastlichkeit verzichten. Das Stüberl im Schankbereich und natürlich das Nichtraucherstüberl bieten zwar in dieser Zeit weniger Plätze, aber die gewohnte Güte der Kulinarik und die Freundlichkeit des Teams. Es ist aber nicht nur der Saaltrakt, der neue Größe und ein neues Outfit bekommt. Schon ab November 2011 warten 21 neue Doppelzimmer in solidem Standard, mit Dusche und WC, mit Sat-TV, Fön und Doppelcouch auf Gäste. Ein Personenlift kommt Gästen mit besonderen Bedürfnissen entgegen. Ja, und ab April 2012 wird das „Kirchenwirt“-Team bis zu 60 Gäste im neuen, überdachten Gastgarten verwöhnen können. Daran schließt sich ein großer neu gestalteter Spielplatz für die „kleinen Gäste“.
Umbau bedeutet Baustelle und Veränderung – gleich bleibt auch während dieser Zeit das Willkommen für die Gäste. Da nimmt eine junge Unternehmerfamilie 2 Mill. Euro in die Hände und investiert mit Augenmaß. Nicht selbstverständlich in Zeiten wie diesen, aber mutig und vorausschauend. Und dazu Arbeit für nicht wenige Unternehmen aus der Region. Im ersten Bauabschnitt bis zur Feinarbeit tätig: Erdbau Danglmaier, Aigen; M&B Architekten Schladming; Innenarchitektur Wögerer, Steyr; Baumeisterarbeiten D&G Bau, Öblarn; Zimmererarbeiten Holzbau Mehrl, Aigen.
20.01.2011 aktuelles/archiv/-kirchenwirt-in-aigen-e.-startet-umbau.html
Die Pragmatisierungsfalle  Die Pragmatisierungsfalle
Die Entlassung von Generalstabschef Entacher durch Minister Darabos sorgt für große Aufregung, was man grundsätzlich auch verstehen muss. Immerhin hat Entacher nicht mehr gemacht, als in einem Zeitungsinterview Meinungen zu vertreten, die der Minister selbst vor wenigen Monaten fast wortgleich von sich gegeben hat. Dass die ganze SPÖ inzwischen eine komplett konträre Position vertritt, hat den Generalstabschef scheinbar nicht sonderlich beeindruckt, er hat weiterhin Vorbehalte gegen ein Berufsheer.
Aber auch wenn der Anlass etwas unschön ist, muss es das gute Recht eines Ministers sein, sich seine engsten Mitarbeiter selbst auszusuchen. Und wenn ein Mitarbeiter konträre Zielsetzungen verfolgt als sein Vorgesetzter, dann führt das logischerweise zu einer Trennung und würde in der Privatwirtschaft als völlig normal betrachtet. Immerhin kann man Ziele nur erreichen, wenn alle an einem Strang ziehen.
Diese relativ logische Einsicht ist im beamteten Österreich und in der Politik allerdings nicht angekommen. Hier ist die Pragmatisierung das höchste Gut und es ist ganz normal, dass Mitarbeiter in der Verwaltung je nach Parteizugehörigkeit oder überhaupt nach Lust und Laune die unterschiedlichsten Ziele verfolgen. Das führt logischerweise zu vielen Reibungsverlusten und letztendlich zu einer massiven personellen Überbesetzung, die horrende Kosten verursacht. Das zu ändern wäre einer der lohnendsten Ansätze um das Budget in den Griff zu bekommen, denn dass Österreich eine funktionierende Verwaltung hat, glaubt außer Beamtengewerkschafter Neugebauer niemand.
27.01.2011 aktuelles/archiv/die-pragmatisierungsfalle.html
Mögliches Fahrverbot empört Frächter  Oberösterreich und Salzburg planen 3,5 Tonnen-Beschränkung
Bereits vor zwei Wochen kündigte Salzburgs Vizelandeshauptmann und Verkehrsreferent Wilfried Haslauer (ÖVP) an, den LKW-Verkehr auf „seinem“ Teil der Ennstal-Bundesstraße mit einem 7,5 Tonnen-Limit beschränken zu wollen. Nun will unser Nachbarbundesland gemeinsam mit Oberösterreich noch einen Schritt weiter gehen und ein 3,5 Tonnen-Limit einführen, was bei den steirischen Frächtern für Empörung sorgt.
Wie Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger (SPÖ) in einer Aussendung mitteilte (siehe auch Bericht Seite 14), sieht das oberösterreichische Modell vor, dass die B145 zwischen Bad Goisern und der Pötschenhöhe sowie der Koppenpass zwischen Obertraun und Koppenhöhe für Lkw über 3,5 Tonnen gesperrt werden. In Salzburg werde mittlerweile an derselben Tonnagebeschränkung im Seengebiet zwischen Strobl und Koppl sowie im Ennstal zwischen Altenmarkt und Mandling gearbeitet, so Kepplinger.
Die Reaktion darauf ließ nicht lange auf sich warten und kam am Dienstag dieser Woche von den steirischen Frächtern, die über die angekündigte Sperre der Ennstal- und Salzkammergut-Bundesstraße für Lkw empört sind. „Dieses Fahrverbot ist ein absoluter Schwachsinn“, erklärt Albert Moder, Fachgruppenobmann der steirischen Frächter, in einer Aussendung. „Unsere Branche trägt durch die Bezahlung von Kfz-Steuer, der Mineralölsteuer oder dem Road Pricing erheblich zur Erhaltung des Straßennetzes bei. Und nun will man uns mit Verboten am Fahren hindern? Abgesehen davon: Wer wenn nicht wir beliefern abgelegene Regionen wie das Salzkammergut pünktlich und zuverlässig mit dem, was dort gebraucht wird?“
Derzeit arbeiten an der Einrichtung von Fahrverboten im Salzkammergut drei Landesregierungen – die steirische, die oberösterreichische und die Salzburger –, jedes Bundesland in einer anderen Form und Schärfe. „Diese Diskussion könnte man sich sparen. Zum einen sind unsere Lkw mittlerweile mit schadstoffarmen Motoren der jüngsten Euro-Klasse ausgestattet, zum anderen haben wissenschaftliche Studien in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass der Lkw-Verkehr für nur 20 Prozent der Feinstaubemissionen verantwortlich ist“, ergänzt Moder. „Vielleicht sollte man sich einmal die Mühe machen, bisher nicht so genau betrachtete Feinstaubemittenten wie Privathaushalte mit alten Feuerungsanlagen unter die Lupe zu nehmen – und nicht immer uns Frächtern den Schwarzen Peter zuschieben.“
Die Politik macht es sich mehr als einfach: Anstatt sich einmal konkrete Gedanken über den Ausbau der Schiene zu machen und diesen auch zu forcieren, nimmt man nahezu widerstandslos die geplanten Streckeneinstellungen der ÖBB zur Kenntnis und schiebt die ganze Schuld am Verkehrschaos einer Branche in die Schuhe. Nicht anders agieren auch die Bürgerinitiativen, die auf der einen Seite gegen den Schwerverkehr wettern, auf der anderen jedoch – zum Beispiel bei der von den ÖBB geplanten Einstellung der Zugverbindung Graz-Salzburg“ – kein Sterbenswörtchen von sich geben. Dies lässt doch den Schluss zu, dass ihr Handeln wenig mit ökologischem Denken, sondern vielmehr mit Profilierungssucht zu tun hat.
27.01.2011 aktuelles/archiv/moegliches-fahrverbot-empoert-fraechter.html
Raumberg-Ball ein Top-Ereignis  Es waren locker an die 2.500 Besucher, die sich beim diesjährigen Maturaball in vielen Räumen der HBLA, dem schulischen Bereich des LFZ Raumberg-Gumpenstein tummelten. Drei Maturaklassen – zwei aus den 5-jährigen Jahrgängen und dazu der sogenannte S-Lehrgang hatten zu ihrem abschließenden Balll geladen.
Sinnig auch das Ballmotto: „Wegen guter Führung entlassen“. Nun, das wird sich ja noch weisen, denn die wahre Hürde „Reifeprüfung“ steht den rund 90 jungen Leuten in den nächsten Monaten noch bevor. Wenn sie jedoch diesen so wichtigen Test gut hinter sich bringen, dann ist das gleichzeitig die Fortsetzung der nicht gerade kleinen Anforderungen, die Ballorganisation, Vorbereiten, Dekorieren und nicht zuletzt das souveräne Ausfüllen der Gastgeberrolle an sie gestellt hatten. Das alles schafften die angehenden Maturanten mit Bravour und hatten im Organisationsteam um Martina Mühlbauer verlässliche „Vorarbeiter“.
Von der Optik her wohltuend: Die heuer ausnehmend vielen in Tracht gekleideten Gäste. Das Dirndl ist wieder voll „in“.Gleich drei Polonaisen überraschen die Zuseher und zeigten gut geübte Choreografie. Mit den zwei Musikgruppen „Wetterloch Blås“ und „Siaßreither“ ergänzt um das „Power Deejay Team“ und dem Tanzorchester des Linzer Magistrats im Grimmingsaal ein melodisch guter Mix mit starkem Anklang an bodenständiger Musik. An Prominenz gesichtet neben der LFZ-Führung mit Dr. Albert Sonnleitner und Dr. Anton Hausleitner, Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Karl Lackner aus Donnersbach, der Irdninger Ortschef Franz Titschenbacher und sein Nachbar Raimund Hager aus Aigen, dazu Landarbeiterkammer-Präsident Ing. Christian Mandl, Bezirksbauernkammer-Obmann Peter Kettner und HR Dr. Georg Zöhrer von der Agrarabteilung beim Amt der Landesregierung, selbst ehemaliger Raumberg-Absolvent.
Die überwiegende Zahl dieser hochrangigen Gäste natürlich in Begleitung ihrer Frauen. Alles in allem: Gratulation an die jungen Ball-Ausrichter.
27.01.2011 aktuelles/archiv/raumberg-ball-ein-top-ereignis.html
Weichenstellung für Hotel in Admont  Der Admonter Gemeinderat stellte vor wenigen Tagen die Weichen für ein Hotel in der Marktgemeinde: Die gesetzeskonforme Ausweisung des Areals als bebaubare Fläche, auf der das Hotelprojekt „Mühlpoint“ der Investorengruppe Mandlbauer in Kooperation mit dem Benediktinerstift errichtet werden soll, ist nämlich eine der Grundvoraussetzungen für den Baustart.
Im Vorfeld wurden mit dem Bauwerber einige Änderungen besprochen und akzeptiert. So erzielt man beispielsweise mit dem nunmehr vorgesehenen Flachdach eine wesentlich bessere Optik. Der vorhandene Baumbestand wird auch weiterhin das geplante Objekt überragen und das Erscheinungsbild dieses Gebietes prägen. Dazu wird von Nachbarn vorgebrachten Einwendungen entsprochen, sodass der Weg zum positiven Beschluss frei wurde. Am Zug ist nun das Amt der Steiermärkischen Landesregierung als letztendlich genehmigende oder ablehnende Behörde, die innerhalb von sechs Monaten zu entscheiden hat. Bürgermeister Günther Posch: „Die Verwirklichung dieses Projektes ist im öffentlichen Interesse des Ortes, ja der ganzen Region. Mit dem einstimmigen Beschluss zur Änderung des Flächenwidmungsplanes wird sichtbar – wir unternehmen alles zur Unterstützung des Vorhabens“.
Zu den Seniorenwohnungen konnte Bürgermeister Posch berichten, dass für die 13 geplanten Wohneinheiten 25 (!) Anmeldungen abgegeben worden sind. Die Wohnungen werden nun in der zeitlichen Reihung der Anmeldung im Sommer 2012 vergeben. Auf Grund dieser großen Nachfrage wurde mit der SG Ennstal vereinbart, die Detailplanung für den zweiten Bauabschnitt in Angriff zu nehmen, sodass dieser Trakt bis zum Jahresende 2012 beziehbar sein könnte. Ähnlich verhält es sich für das am ehemaligen „Kühr-Bauhof“ geplante Jungfamilien-Wohnhaus. Hier liegen bis zum aktuellen Zeitpunkt 28 Anmeldungen vor. In Absprache mit der SG Rottenmann sollen daher acht anstelle der bisherigen geplanten sechs Wohneinheiten errichtet werden.
Einen für die Marktgemeinde finanziell belastenden Umstand stellen die Mehrkosten für die Sanierung des Lichtmessbaches im Ortsgebiet dar, die von Seiten der Wildbach- und Lawinenverbauung anfallen. Diese Mehrkosten betragen aktuell 240.000 Euro, sodass aufgrund der neuen Gesamtkostensumme Rückhaltebecken plus Sanierung von rund 4,2 Mio Euro auf die Gemeinde ein Kostenanteil von rund 440.000 Euro zukommt. Schwer finanzierbar, aber im Interesse der Sicherheit der Mitbürger für Leben, für Hab und Gut unausweichlich.
27.01.2011 aktuelles/archiv/weichenstellung-fuer-hotel-in-admont.html
Die Lunte brennt  Seit vielen Jahren hat sich der Westen in den arabischen Ländern sehr dubiose Verbündete ausgewählt. Von Tunesien über Ägypten bis Pakistan und Saudi-Arabien unterstützt man brutale Diktaturen, die in die eigene Tasche wirtschaften und ihr Volk mit eiserner Hand unterdrücken. Jetzt, da in einigen dieser Staaten Widerstand entsteht, verhält sich der Westen wie ein Kaninchen vor der Schlange: Man blickt gebannt auf die Ereignisse und weiß nicht recht, wie man sich verhalten soll. Und das könnte sich als fataler Fehler erweisen.
Bisher tolerierte man die Regime, um ein wenig Stabilität in die Region zu bringen. Damit konnte zwar das Afghanistan-Dilemma zumindest räumlich eingegrenzt und ein fragiler Friede um Israel erhalten werden, mit Ruhm bekleckert hat man sich allerdings nicht. Jetzt muss der Westen allerdings die Bande zu seinen alten Partnern abbrechen und die Protestbewegungen massiv unterstützen. Jetzt gibt es die einmalige Chance, echte Demokratien zu entwickeln, zumal der Protest momentan noch von hungrigen und frustrierten Bürgern ausgeht, die mit Religion nicht viel am Hut haben.
Dass ein solcher friedlicher Umsturz gelingen kann, hat man am Beispiel vieler osteuropäischer Länder gesehen, die der Westen bei der Überleitung zur Demokratie gut unterstützt hat. Wenn das nicht auch in Tunesien und Ägypten gelingt, besteht die Gefahr, dass auch dort die gut organisierten islamischen Fundamentalisten an die Macht kommen. Das muss mit allen Mitteln verhindert werden, und zwar rasch, denn die Zeit arbeitet für die Mullahs.
03.02.2011 aktuelles/archiv/die-lunte-brennt.html
127. Wehrversammlung der FF Admont  Die Freiwillige Feuerwehr und Rettungsabteilung Admont blickte in ihrer am vergangenen Freitag abgehaltenen Wehrversammlung auf ein ereignisreiches Jahr 2010 zurück.
Wehrkommandant HBI Norbert Schmidt konnte dazu neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern auch Abt Bruno Hubl, ABI Peter Mayer, Bürgermeister Günter Posch, Vizebürgermeister Willi Pöllauer und Gemeindekassier Erwin Zinnebner begrüßen. Aus dem folgenden Tätigkeitsbericht des Kommandanten ging unter anderem hervor, dass bei 132 Zusammenkünften 1546 Mann insgesamt 4129 Stunden für Brandeinsätze, technische Einsätze (Verkehrsunfälle, Unwettereinsätze), Übungen und Veranstaltungen, sowie rund 5000 Stunden für die Organisation und Durchführung des drei Tage dauernden Zeltfestes mit Fetzenmarkt aufgebracht haben. Der hohe Aufwand, der für eine schlagkräftige Einsatzorganisation betrieben werden muss, war auch aus den folgenden Berichten der Beauftragten für Atemschutz, Jugend, Funk und EDV, des Gerätemeisters, des Maschinenmeisters sowie des Einsatzleiters der Rettungsabteilung zu entnehmen. Allein von den Beauftragten und Mitgliedern des Kommandos wurden zusätzlich mehrere tausend Stunden für Organisations-, Verwaltungs- und Ausbildungstätigkeiten sowie Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten aufgewendet. Von den Rettungssanitätern wurden 3902 Krankentransporte (plus 281 gegenüber 2009) und zahlreiche Bereitschaftsdienste bei Sportveranstaltungen geleistet. Mit den fünf Rettungsfahrzeugen wurden 256.199 km zurückgelegt.
Nach den Berichten der Kassiere, der Kassaprüfer und der Wahl der neuen Kassaprüfer folgte die Angelobung von Patrizia Planitzer und Christoph Kössler. Simon Aster jun. wurde zum Oberlöschmeister und Bernadett Stangl zum Oberlöschmeister der Verwaltung befördert. Michael Köberl erhielt die Steirische Hochwassermedaille in Bronze für seinen Einsatz bei zahlreichen Hochwassereinsätzen der letzten Jahre. Feuerwehrarzt Dr. Hermann Thelesklaf wurde für seine 25-jährige und Herbert Wimmer für seine 40-jährige eifrige und ersprießliche Tätigkeit auf dem Gebiete des Feuerwehr- und Rettungswesens geehrt.
Nach dem Bericht von ABI Peter Mayer und den Gruß- und Dankesworten der Ehrengäste schloss HBI Norbert Schmidt die Jahreshauptversammlung mit einem „Gut Heil“.
03.02.2011 aktuelles/archiv/127.-wehrversammlung-der-ff-admont.html
Sportverein Gröbming weiter im Aufwind  Durchwegs positive Berichte lieferten anlässlich der Jahreshauptversammlung des Turn- und Sportvereins Gröbming im Saal der Wirtschaftskammer Obmann Thomas Ferstl und die Sektionsleiter.
Hervorgehoben wurden die Leistungen von Manfred Binder und Robert Pilz, welche allein im Fußball-Jugendbereich acht Mannschaften auf die Beine stellten sowie eine Spielgemeinschaft und eine zweite Kampfmannschaft formten. „Insgesamt sind derzeit 17 ausgebildete Trainier am Werk. Neue Grundstrukturen wurden gelegt, so können die sportlichen Erfolge weiter in die Höhe getrieben werden“, betonte der Obmann.
Einen Aufwärtstrend gab es auch in anderen Vereinssparten. Ferstl nannte als Beispiel den Businesslauf, der stets zahlreiche Teilnehmer verzeichnete. „TUS aktiv“ widmete sich unter Anleitung von Birgit Gruber und Daniela Ferstl dem Mutter-Kind-Turnen. Das „reine“ Kinderturnen in verschiedenen Altersklassen, betreut von Agnes Kröll, erfreute sich ebenfalls zunehmender Beliebtheit. „Diese Angebote gibt es weiterhin. Auch wenn der finanzielle Aufwand höher geworden ist, verzeichnet der Verein ein kleines finanzielles Plus“, erklärte Kassier René Schreiber.
Heuer wird vom 27. bis 31. Juli „75 Jahre Fußball in Gröbming“ gefeiert, wozu es auch eine Ausstellung im von Hubert Pleninger geleiteten Museum gibt. Für diese Jubiläumsschau benötigt der TUS noch weitere Fotos und Unterlagen.
BH-Expositurleiter Dr. Florian Waldner, Bürgermeister Alois Guggi, Dr. Elisabeth Steinecker vom Kneipp-Verein, Obmann Rainer Schwab vom Sportverein Pruggern, Engelbert Stangl von der Feuerwehr und Hubert Held für den Steirischen Fußballverband würdigten in ihren Reden den dynamischen Aufwind beim Turn- und Sportverein Gröbming.
03.02.2011 aktuelles/archiv/sportverein-groebming-weiter-im-aufwind.html
9. Bergrettungswinterspiele in Hohentauern  Bei besten äußeren Bedingungen, strahlendem Sonnenschein, jedoch eisiger Kälte, fanden heuer die 9. Bergrettungswinterspiele in Hohentauern statt. Veranstaltet werden sie alle zwei Jahre von der Ortsstelle Hohentauern.
Die Bergrettungswinterspiele sind ein in Österreich einzigartiger Bewerb, bei denen sich Bergretter aus der gesamten Steiermark in einem freundschaftlichen Wettkampf in den Disziplinen Skifahren (Riesentorlauf mit Tourenausrüstung), Ackjafahren und Piepssuche, natürlich alles auf Zeit, messen. Jeweils drei Bergretter bilden ein Team und versuchen in den drei Kategorien die schnellste Zeit zu erreichen.
Insgesamt 30 Mannschaften nahmen die neunte Auflage der Bergrettungswinterspiele, darunter auch Landesleiter Dr. Fritz Seidl mit einer Mannschaft, in Angriff. Bei der ersten Disziplin, dem Riesentorlauf, ging es gleich ordentlich zur Sache. Der bestens präparierte Hang erlaubte selbst den höheren Startnummern noch Spitzenzeiten und so wurde erbittert um jede Hundertstelsekunde gekämpft.
Beim Ackjafahren war vor allem beim „Einpacken“ des Verletzten sehr viel Zeit gut zu machen aber auch zu verlieren. Die selektive Abfahrt ging zuerst durch ein sehr enges Waldstück, der eine Überfahrt über eine schmale Brücke folgte. Anschließend musste ein „Verletzter“ eingepackt werden. Der letzte Teil der Abfahrt war mit einigen Engstellen versehen und verlangte präzises Skifahren von den Teilnehmern.
Bei der Piepssuche ging es darum, auf einem großen „Lawinenfeld“ in möglichst kurzer Zeit die drei vergrabenen LVS-Geräte zu orten und auszugraben. Nirgendwo ist Schnelligkeit mehr gefragt als bei der Verschüttetensuche. Ist doch die Überlebenschance in der ersten Viertelstunde, nach einem Lawinenabgang am größten und sinkt danach dramatisch ab.
Die Teams waren mit viel Engagement bei der Sache, wobei auch der Spaß und die Kameradschaftspflege nicht zu kurz kamen. Allgmeiner Tenor: Eine überaus gelungene Veranstaltung.
03.02.2011 aktuelles/archiv/9.-bergrettungswinterspiele-in-hohentauern.html
CCW Stainach neu eröffnet  Dorothee Steinbauer durfte sich freuen. Nicht nur über die vielen Besucher beim Opening des neuen CCW – auch über das Kommen von Landeshauptmann Mag. Franz Voves und natürlich über das Dabeisein eines guten Grazer Freundes, des ehemaligen Grazer Kulturstadtrates Helmut Strobl. Dazu auch gesichtet Vertreter der regionalen Kulturinitiative R*E*X.
Erfrischend das so gar nicht aufgesetzte „Zeremoniell“ der offiziellen Übergabe der nun sehr einladend und zweckmäßig adaptierten Baulichkeit an das Kulturvolk. Bürgermeister Christian Danner durfte sich samt Gemeinderäten über das Kommen des Landeshauptmannes Franz Voves freuen, der sich stark im Helfen – im Bereitstellen öffentlicher Mittel – gezeigt hatte, wo sich auch sein Stellvertreter Hermann Schützenhöfer hilfreich zeigte. Christian Danner bezifferte die Umbaukosten mit weit über 400.000 Euro: Investiert in Kultur der Region. Für die Hausverantwortliche und Bewegerin Dorothee Steinbauer, die heuer ihr 10-Jahre-Stainach-Fest feiern kann, doch ein Meilenstein in ihrem Arbeiten.
Die Anerkennung für Dorothe Steinbauer, die von Landeshauptmann Franz Voves kam, ist mehr als verdient. Für jemand, der wie sie Kulturarbeit unter den „Mühen der Ebene“ leistet, und im mittleren Ennstal einen starken Gegenpol zu alltäglicher Banalität aufgebaut hat. Toll das musikalische Beiwerk mit dem die Gäste an diesem Freitag-Abend voriger Woche verwöhnt wurden. Die „Brassband Stainach“, der „Singkreis Stainach“ und der Gröbminger Chor „Surprise“, flankiert von den Bands „Five“ und „Solid Rock“. Zusammen mit dem kulinarisch einfachen aber raffiniert komponierten „Chili con carne“ und knackigen Würsteln ein in mehrfacher Hinsicht g’schmackiges CCW-Erlebnis, dem mit Sicherheit vom Team Steinbauer und Mitarbeiter noch viele folgen werden.
So wie beispielsweise schon am Freitag, dem 11. Februar um 20 Uhr das ccw.adventure „Ausstieg in die Wildnis“ mit Hubert und Doris Neubauer, die Leben und Überleben in eineinhalb Jahren Abenteuer in Alaska bringen. Aus erster Hand berichten die Zwei was es bedeutet, fernab jeder Zivilisation unter Zeitdruck ein Blockhaus zu bauen, um zu überwintern.
03.02.2011 aktuelles/archiv/ccw-stainach-neu-eroeffnet.html
Böse Plastiksackerl?  Jüngst sorgte ein neues Gesetz in Italien für rege Diskussionen in unserem Land. Dort wurden Plastiktragtaschen generell verboten, es gibt künftig nur mehr Papier- oder Textiltaschen. Angesichts der Mengen an Plastikmüll, die unseren Planeten verschmutzen, sicher eine nachvollziehbare Entscheidung, die übrigens laut Umfrage auch eine Mehrheit der Österreicher unterstützen würde. Freilich sollte man dabei nicht übersehen, dass die Behandlung von Abfällen in Österreich ganz anders organisiert ist als in den meisten anderen Ländern.
So ist es in vielen Staaten üblich, dass Abfälle einfach weggeworfen werden, und zwar ziemlich egal, ob ins Meer, an den Strand oder sonst wo in der Natur. Und der Teil, der wirklich ordnungsgemäß den Weg der Entsorgung geht, wird oft unbehandelt deponiert. Und dabei sind eben auch Windverfrachtungen nicht zu verhindern, wodurch speziell Plastiksäcke auch über weite Strecken in der Natur verteilt werden.
In Österreich gibt es hingegen eine europaweit einzigartig disziplinierte Bevölkerung, was den Umgang mit Müll betrifft. Zusätzlich zu den sensationellen Sammelquoten wird bei uns sämtlicher Restmüll thermisch verwertet und nur der Brandabfall deponiert. Daher ist ein gewisser Anteil Plastik im Müll (er beträgt etwa 1–3 Prozent) sogar nützlich, da der hohe Brennwert das Zufeuern von Öl überflüssig macht. Es gibt daher nicht wirklich die Notwendigkeit, auch bei uns über ein Verbot nachzudenken, zumal es genug andere politische Themen gibt, die dringender auf eine Lösung warten.
10.02.2011 aktuelles/archiv/boese-plastiksackerl.html
Kampf gegen Großbrand in Liezen  Stundenlang kämpften am vergangenen Dienstag auf dem Betriebsgelände des Holzbauunternehmens von Manfred Deisl insgesamt 20 Feuerwehren mit 215 Einsatzkräften gegen einen Großbrand an.
Ein Autofahrer bemerkte in den frühen Morgenstunden als erster den Brand in dem Holzmarkt und alarmierte um 3.35 Uhr die Feuerwehr. Die ersten Einsatzkräfte waren binnen vier Minuten vor Ort. Das Feuer dürfte laut ersten Erkenntnissen in einem Sägespäne-Silo im Bereich der Hackschnitzelanlage seinen Ausgang genommen haben. Danach griffen die Flammen rasch auf die Produktionshalle, Schauräume und Büros über.
Die von Einsatzleiter Reinhold Binder kommandierten 215 Feuerwehrleute konnten ein Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus und die Trockenhalle verhindern. Die 800 Quadratmeter große Parketthalle war aber nicht mehr zu retten, sie wurde samt Maschinen völlig zerstört. Die enorme Menge an Löschwasser musste aus der nahen Enns über sieben Zubringerleitungen herangepumpt werden. Eine Feuerwehrfrau erlitt beim Einsatz, der bis in die Nachmittagsstunden dauerte, eine Rauchgasvergiftung.
„Wir sollen 400 Quadratmeter Parkett in die Schweiz und nach Deutschland liefern, sind bis Mitte des Jahres voll ausgelastet und haben weitere Aufträge in Aussicht. Doch vorerst geht nichts mehr“, erklärte Firmenchef Manfred Deisl sichtlich erschüttert. Der entstandene Schaden in Millionenhöhe sei durch die Versicherung gedeckt.
Am Mittwoch nahmen Brandermittler vom Landeskriminalamt und von der Landesstelle für Brandverhütung Untersuchungen hinsichtlich der Brandursache auf. Wie die Sicherheitsdirektion am Donnerstag früh mitteilte, ist die Brandursache auf einen sogenannten „Rückbrand“ im Heizkessel zurückzuführen, der den mit Sägespänen befüllten Vorratssilo in Brand setzte. Danach griff das Feuer auf die Außenverschalung und schließlich auf die gesamte Produktionshalle über. Der Gesamtschaden wurde mit rund zwei Millionen Euro beziffert, der von der Versicherung gedeckt sein dürfte.
10.02.2011 aktuelles/archiv/kampf-gegen-grossbrand-in-liezen.html
Bezirkskonferenz der Gewerkschafter  In Liezen hielt die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten ihre Bezirkskonferenz ab. Die Delegierten wählten dabei Aurelia Weigl aus Rottenmann einstimmig zur Bezirksvorsitzenden.
Landesvorsitzender Wilhelm Kolar referierte über die Zukunft der Kommunen. „Dörfer, Märkte und Städte erhalten im Zuge der so genannten Verwaltungsreform immer mehr Aufgaben zugeteilt, gleichzeitig werden die finanziellen Mittel beschnitten. Das hat allein von 2009 auf 2010 zu einem Anstieg der Verschuldung in den Gemeinden um mehr als 50 Prozent geführt“, stellte er fest. Die Folgen seien mehr Arbeit für die Beschäftigen bei gleichzeitigen Personaleinsparungen. Das bedeute wiederum eine massive Gefährdung von Leistungen für die Bevölkerung. In einem an Bund und Land gerichteten Antrag forderten die Gewerkschafter des Bezirkes Liezen unter anderem eine faire Mittelaufteilung durch einen aufgabenorientierten Finanzausgleich, eine klare Kompetenzaufteilung zwischen den Gebietskörperschaften, einer „Aufgabenreform“ statt einer Verwaltungsreform sowie eine Förderung der Lehrausbildung in den Kommunen.
10.02.2011 aktuelles/archiv/bezirkskonferenz-der-gewerkschafter.html
„Snow Speed Hill“ auf der Reiteralm  Bereits zum dritten Mal wird morgen, Samstag, dem 12. Februar auf der Reiteralm das „Snow Speed Hill“ durchgeführt.
Das Flutlichtspektakel auf der Piste „Finale Grande“ beginnt um 18.30 Uhr mit den ersten Trainingsläufen und um Punkt 19 Uhr heißt es dann „Gas frei“ für das Snow Speed Hill Race 2011 auf der Reiteralm. Startberechtigt sind Enduro-Motocross-Motorräder ohne Spikereifen in verschiedenen Klassen sowie Skidoos mit oder ohne Spikes. Für das spektakuläre Rennen haben neben zahlreichen Amateurfahrern auch viele Stars ihr Kommen zugesagt. Unter anderem werden Lokalmatador Endurotrophy-Gesamtsieger Daniel Stocker, Motocrosvizestaatsmeister Ossi Reisinger, Ski-Doo-Profi Harald Heiler und einige Profi-Rennfahrer aus Slowenien an den Start gehen. Das internationale Teilnehmerfeld musste auf Grund der großen Nachfrage auf 90 Motocross und 40 Skidoos beschränkt werden. Die Sieger werden im K.o.-System ermittelt, wobei die Finalläufe gegen 20 Uhr stattfinden werden, um 21.30 Uhr steigt dann das absolute Superfinale Motocross gegen Skidoos. Übrigens haben die schnellsten Skidoos sagenhafte 450 PS unter der Haube. Bei der abschließenden Siegerehrung warten auf die jeweils drei Erstplatzierten jeder Klasse schöne Trophäen und unter allen Teilnehmern werden wertvolle Sachpreise verlost. Für das stimmungsvolle Rundherum beim 3. Snow Speed Hill sorgen gemütliche Schneebars, lässige Side-Bars und coole Drinks.
10.02.2011 aktuelles/archiv/-snow-speed-hill-auf-der-reiteralm.html
Nachwuchs-Futsal-Hallencup  An zwei Wochenenden wurde in der Ennstalhalle Liezen der Futsalnachwuchshallencup des Gebietes Ennstal ausgetragen. 36 Mannschaften von der U11 bis zur U17 lieferten sich dabei spannende und abwechslungsreiche Spiele.
Den U11-Bewerb gewann die SG Stainach/Wörschach knapp vor der SG Salzkammergut und der NSG Liezen. Den U12-Bewerb dominierte die NSG Liezen II klar und letztendlich holten sich die Liezener Jungkicker dann auch ohne Punkteverlust den Sieg. Zweiter wurde Haus vor der U12 von Stainach. Wie in der U12 gewann die NSG Liezen auch den U13-Bewerb.
Das größte Teilnehmerfeld gab es in der U15, wo die Finalisten in zwei Fünfergruppen ermittelt wurden. Im Spiel um den Turniersieg standen sich schließlich Schladming I und Öblarn gegenüber. Die technisch stärkereren Schladminger hatten im Endspiel dann keine Mühe und holten sich mit einem 2:0-Erfolg den Hallencup. Das kleine Finale um Platz drei gewann das NZ Paltental gegen Schladming II mit 4:1. Nicht gerade sportlich zeigte sich die U15 der SG Salzkammergut bei dem Turnier. Der Mitfavorit war mit einigen Schiedsrichterentscheidungen nicht einverstanden und reiste nach zwei Niederlagen frustriert ab. Eine mehr als unverständliche und unsportliche Haltung der Ausseer, denn nicht zuletzt hatten dadurch auch einige Manschaften weniger Spiele. Der Titel in der U17 ging klar an das NZ Paltental, auf den Plätzen zwei und drei landeten Stainach und die NSG Liezen. Alle Gebietsmeister werden den Bezirk Liezen am 12. und 13. Februar bei den steirichen Meisterschaften – U11 in Judenburg, U13 in Fohnsdorf, U12 und U15 in Gleisdorf und U17 in Leibnitz – vertreten.
10.02.2011 aktuelles/archiv/nachwuchs-futsal-hallencup.html
Bitte ohne Krone  Die Kronenzeitung führt gerade wieder einmal eindrucksvoll vor Augen, wer in Österreich wirklich an der Macht ist. Ein Zuruf an einen wahlkämpfenden Wiener Bürgermeister genügt, und schon ist die Meinung einer ganzen Partei gedreht und sämtliche anderen Themen sind aus der innenpolitischen Berichterstattung verschwunden. Da sich der ausführende Verteidigungsminister aber etwas ungeschickt anstellt, scheint der Krone jetzt langsam der Geduldsfaden zu reißen.
Anders ist wohl nicht zu erklären, dass die Boulevardzeitung jetzt offen einen Aufruf zur Wehrdienstverweigerung abdruckt. Immerhin ist das ein strafrechtlicher Tatbestand, der mit bis zu zwölf Monaten Haft bedroht ist, und gegen den das Argument, man könne ja nicht tausende junge Menschen einsperren, nicht wirklich schlüssig ist. Man könnte fast meinen, dass in der österreichischen Realverfassung nicht nur die Regierung und das Parlament der Krone zu gehorchen hat, sondern auch die Justiz.
Dabei ist gar nichts dagegen einzuwenden, dass man gegen die Wehrpflicht ist, und es ist auch nicht unwahrscheinlich, dass sie demnächst abgeschafft wird. Aber trotz des Erscheinens der Kronenzeitung ist Österreich immer noch ein Rechtsstaat, in dem man sich an geltende Gesetze zu halten hat. Das werden hoffentlich auch die demnächst zum Wehrdienst Verpflichteten so sehen, denn wenn jeder Geistesblitz der Krone über dem Gesetz steht, dann sieht es nicht gut aus für Österreich. Es ist schlimm genug, dass die Regierung am Gängelband des Kleinformates hängt, denn besser wäre es sicher ohne Krone.
17.02.2011 aktuelles/archiv/bitte-ohne-krone.html
Neue Akademiker aus Rottenmann  Am vergangenen Samstag fand am Universitätszentrum Rottenmann erneut eine feierliche Sponsion statt. Neun Absolventen erhielten den Magister-Grad verliehen.
Bereits zum siebenten Mal seit Bestehen der Lehranstalt überreichten Prof. DDr. Herbert Kalb, Vizerektor der Johannes Kepler-Universität Linz, und o. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Hans Sünkel, Rektor der Technischen Universität Graz, die Diplomurkunden.
Mag. Jürgen Hahn, Absolvent des Studiums der Geo-Informationstechnologie, betonte in seiner Ansprache die guten Bedingungen am Universitätszentrum, wo es keine überfüllten Hörsäle und keine Wartezeiten bei Prüfungen gebe. Er appellierte an die zuständigen Politiker alles zu unternehmen, damit die „Oase UZR“ erhalten bleibt.
Rektor Sünkel sparte in seiner Festrede nicht mit Kritik an der Regierung. „Die Unis sind am Rande ihrer Belastbarkeit. Die beste Investition für die Zukunft ist die Ausbildung unserer Jugend, und nachhaltige Bildung braucht auch Forschung“, erklärte Sünkel. Auch für ihn sei eine langfristige Sicherstellung des Universitätszentrums Rottenmann unumstritten.
Bgm. LAbg. Ewald Persch äußerte sich über dessen Fortbestand zuversichtlich: „Bundesministerin Beatrix Karl steht für die strategische Absicherung des universitären Bildungs­standortes Rottenmann und ist gerade dabei, die erforderliche Finanzierung mit dem Land Steiermark auf Basis des UZR-Fortführungskonzeptes für die Jahre 2011 bis 2015 aufzustellen.“
17.02.2011 aktuelles/archiv/neue-akademiker-aus-rottenmann.html
„Macbeth“ in Stainach  Am Freitag, dem 25. Februar, Beginn 20 Uhr, ist im „Culturcentrum Wolkenstein“ in Stainach ein besonderer Theaterabend angesagt. Die „CCW“-Leiter Dorothee Steinbauer und Wolfgang Dobrowsky bringen ihre Textfassung von „Macbeth“ nach William Shakespeare zur Aufführung. Für Musik sorgt Achim Tang.
Shakespeare geht in seinem Stück der „kalten Leidenschaft“ auf sehr archaische Weise auf den Grund. Das Stainacher – und Grazer – Theaterduo Steinbauer & Dobrowsky lässt sich in ihrer Interpretation des Dramas von unzähligen Assoziationen wie beispielsweise dem Ehepaar Ceaucescu, einst Diktatoren in Rumänien, leiten, spürt Shakespeares Zusammenhang zwischen partnerschaftlicher Abhängigkeit nach und sucht nach Kausalität von Schwäche und Macht. Tickets im Vorverkauf per Tel. 03682/23250 oder im Internet unter office@ccw.at.
17.02.2011 aktuelles/archiv/-macbeth-in-stainach.html
Berufsvorbereitung in den Polytechnischen Schulen  Die professionelle Berufsvorbereitung erfolgt für viele Jugendliche an den Polytechnischen Schulen – sei es in Bad Aussee, Irdning, Gröbming oder Schladming. An diesen Standorten erfolgt eine „Lebensvorbereitung“ auf vielen Ebenen.
Bezirksschulinspektorin Dr. Waltraud Köberl verwies in einem Interview auf die große Bedeutung dieser Ausbildung im Schulbezirk Gröbming. „An den Polytechnischen Schulen wird im Fachunterricht besonderer Wert auf die praktische Arbeit in gut ausgestatteten Werkstätten gelegt. Diese Arbeit wird im Technischen Seminar und im Technischen Zeichnen entsprechend vorbereitet beziehungsweise vertieft.“ Der Fachbereich ‚Handel-Tourismus-Wellness‘ soll den Schülerinnen und Schüler besonders auf die Berufschancen unserer Region vorbereiten. Durch den Unterricht in kleinen Gruppen werden die individuellen Stärken und Fähigkeiten gefördert und Eigeninitiativen unterstützt. Im Rahmen eines zusätzlichen Angebotes können sie auch den Mopedführerschein erwerben“, so BSI Köberl.
Die Berufsvorbereitung und Berufspraxis bilden einen weiteren Schwerpunkt der Polytechnischen Schulen. Den Schülerinnen und Schülern wird in drei berufsprakischen Wochen die Möglichkeit gegeben, sich über die verschiedenen Möglichkeiten in der Region zu informieren und die entsprechenden Erfahrungen zu sammeln. Durch die sehr guten Kontakte zu den einzelnen Unternehmen ist es möglich, dass fast alle Absolventen eines Jahrganges auch eine entsprechende Lehrstelle finden.
17.02.2011 aktuelles/archiv/berufsvorbereitung-in-den-polytechnischen-schulen.html
Altaussee und der Loser auf dem Sprung in die Zukunft  Mit einem interessanten Informationsabend wurde am vergangenen Freitag für Altaussee und das Skigebiet Loser die Weiche in eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Mit sehr engagierten Plänen will man das Skigebiet attraktiver machen und Altaussee als Tourismusort verkehrsberuhigen.
Derart umfassende Vorhaben benötigen natürlich auch das entsprechende „Kleingeld“: Das Investitionsausmaß umfasst rund 12 Millionen Euro. Um beim Land in finanziell angespannten Zeiten Gehör zu finden, wird nun darauf vertraut, dass die Einheimischen und Zweitwohnungsbesitzer des Ausseerlandes hinter „ihrem“ Skigebiet stehen und mit Beteiligungen ihr Interesse an den Zukunftsplänen bekunden.
„Das absolut wichtigste Ereignis des heutigen Tages finden hier in Altaussee statt, das Zweitwichtigste in Kairo“, meinte Moderator und ZiB-Chefreporter Roland Adrowitzer augenzwinkernd in Hinblick auf den Abgang von Ägyptens Präsident Hosni Mubarak, der fast zeitgleich mit der Präsentation der Pläne für den Loser und Altaussee stattfand. Während durch den Abgang des Präsidenten (hoffentlich) die Demokratie in Ägypten Fuß fassen kann, sind die engagierten Ausbaupläne für den Loser und den Ort Altaussee lokal von nicht minderer Wichtigkeit, um auch weiterhin als Tourismusmagnet wirken zu können.
Mit dem Ausbau der Tauplitz im letzten Jahr wurde in der Region viel bewegt, der „Mittersteinlift“ ist ein Garant für nachhaltig steigende Übernachtungszahlen. Am Loser liegen die letzten Investitionsschübe schon ein paar Jahre zurück. Mit dem Sessellift zum Loserfenster, dem Loser-Jet I sowie dem Sandling-Lift wurden längst fällige Neuerungen geschaffen, um zumindest den status quo halten zu können. Die weiteren Ausbaupläne sind somit ein logischer Schritt, um dem Skigebiet Loser ein Überleben in der Zukunft zu sichern.
Engagierte Pläne
Mit einem Film über den Loser wurden den vielen Besuchern des Abends die Vorzüge des Altausseer Hausberges nähergebracht. Egon Hierzegger stellte dann die Pläne im Detail vor: Neben einem neuen Kinderlift, der es den künftigen Skigeneration ermöglichen soll, gefahrlos die ersten Schwünge auf Skiern zu machen, soll auch der Schneiteich schon heuer im Sommer umgesetzt werden. Auch eine Geländekorrektur bei der sogenannten „Schafkirche“ und ein neuer Fußweg zum Augstsee sollen noch vor der nächsten Wintersaison abgeschlossen werden.
Nach diesen kleinen, notwendigen Investitionen präsentierte Hierzegger die mit den Eigentümern Dr. Hannes Androsch und Alois Grill abgesprochenen Pläne für den Ausbau bis 2020. So soll durch einen Rückbau der Schlepplifte (alle am Plateau befindlichen Schlepper würden demontiert werden) der Loser als Freeride-Eldorado forciert werden. „Bei den Schleppliften kann nach heftigen Schneefällen die Präparierung mehrere Tage dauern. Vor allem die Liftspur nimmt bis zu zwei Tage in Anspruch. Mit einem neuen Sessellift am Plateau könnte dies mit einem Schlag der Vergangenheit angehören“, so Hierzegger. Seinen Plänen nach soll der Loserfensterlift bis zur „Karl-Ebene“ verlängert werden, um somit den Zweier Sessellift DSB II zu ersetzen. Als Ersatz für die Schlepper am Plateau soll – zumindest in einer Variante – ein kuppelbarer Sessellift von der „Sonntagsgrube“ bis zum Greimut-Sattel führen.
„Es geht hier nicht um private Eitelkeiten, sondern darum, die Region attraktiver zu gestalten“, so Eigentümer Alois Grill, der vorrechnete, dass in Bad Mitterndorf bei einer ähnlichen Zeichnungsoffensive, wie sie jetzt in Altaussee gestartet wurde, 2,2 Millionen Euro aus der Bevölkerung aufgebracht wurden, um den Mittersteinlift auf die Tauplitz realisieren können. „Wenn man diese Investitionen für die Region und deren Zukunft sieht, müsste das bei uns auch machbar sein.“
„Mit dem Jufa-Gästehaus wurde ein Startschuss für weitere wirtschaftliche Investitionen gegeben. Die Ausbaupläne für den Loser mit einem Volumen von rund 12 Millionen Euro sind nun der nächste logische Schritt. Wenn die Bevölkerung sich in dieses Projekt einbringt, hat man beim Land bei der Vergabe von Förderungen einen ziemlich guten Hebel in der Hand“, erkärte Eigentümer Dr. Hannes Androsch, dessen geschäftsführender Gesellschafter seines Unternehmens „Consultatio“, Mag. Gerhard Pichler, die Vorzüge für die Zeichner der Beteiligungen hervorstrich. So kann man ab 500 Euro als Kleinzeichner bzw. als Großzeichner mit einer Mindesteinlage von 100.000 Euro dem Loser Flügel verleihen. Die Verzinsung beträgt 3 Prozent – in der heutigen Zeit eine durchaus interessante Alternative zu anderen Veranlagungen.
Der Zuspruch aus der Bevölkerung war gewaltig: Rund 300 Interessierte tummelten sich im Altausseer Volks­haus, um die Plätze mit der besten Sicht auf die Leinwand zu ergattern. Egon Hierzegger zeigte sich sehr erfreut über das Interesse und konnte schon am Freitag Abend vermelden, dass die ersten Unterschriften für die Unterstützung geleistet wurden.
Verkehrsberuhigung in Altaussee
Bürgermeister Herbert Pichler, der voll und ganz hinter den Plänen am Loser steht, ließ auch mit einem interessanten Vorhaben, Altaussee in Hinblick auf Verkehr zu beruhigen, aufhorchen. So soll, quasi als Zubringer und Verkehrstenlastung, von der oberösterreichischen Seite eine Straße ab dem Pötschen über das sogenannte „Gschloß“ bis hin zum Franzberg als Alternative errichtet werden. Die Pläne sind laut Pichler schon sehr weit gediehen, die Straße wurde per GPS vermessen und einer konkreten Planung steht nur mehr ein geologisches Gutachten im Wege, welches in Kürze fertiggestellt werden soll.
17.02.2011 aktuelles/archiv/altaussee-und-der-loser-auf-dem-sprung-in-die-zukunft.html
Gesunde Krankenkasse?  Man glaubt es kaum, aber es gibt doch auch noch gute Nachrichten von unseren ansonsten chronisch überlasteten öffentlichen Kassen. Gerade die Krankenkassen, denen man das wohl am wenigsten zugetraut hätte, haben im vergangenen Jahr einen Überschuss von 280 Millionen Euro erwirtschaftet. Weniger erfreulich ist allerdings das von Gesundheitsminister Stöger geäußerte Ansinnen, gleich neue Leistungen zu erfinden und damit den Weg des Sparens schon nach einem Jahr wieder zu verlassen.
Denn bei genauerer Betrachtung sind die Kassen keineswegs über den Berg. Allein 250 Millionen wurden heuer aus dem Bundesbudget und dem Strukturfond an die Kassen weitergereicht, der wahre Überschuss liegt daher bei 30 Millionen, was angesichts einer Gesamtverschuldung von 630 Millionen gerade genug ist, um die Zinsen zu bezahlen, aber keineswegs ein Grund, neue Ausgaben zu erfinden.
Zudem ist das grundlegende Problem des Gesundheitswesens keineswegs gelöst, denn obwohl es gelungen ist, die Kosten deutlich zu dämpfen, steigen die Aufwendungen durch die immer älter werdende Bevölkerung jährlich relativ stark an. Wenn man trotz dieser Tatsache mit gleichbleibenden Beitragssätzen auskommen will, dann wird man ständig nach neuen Einsparungspotentialen suchen müssen. Daher sollte man lieber über eine Spitalsreform oder Kassenzusammenlegungen nachdenken, anstatt zu überlegen, wie man zusätzliche Ausgaben erfinden kann, die ohnehin nicht finanzierbar sind.
24.02.2011 aktuelles/archiv/gesunde-krankenkasse.html
Vage Hoffnung für HS-Geschwader  Gemeinsam mit Bezirksobmann Andre Taschner und dem Aigener Gemeinderat August Baumgartner hatte sich FP-Landtagsklubobmann Dr. Georg Mayer vorige Woche am Hubschrauberstandort Kaserne Aigen eingefunden und informierte Pressevertreter über die Bemühungen seiner Fraktion, die Demontage des Standortes Aigen zu verhindern.
Georg Mayer: „Wir von der FPÖ drängen die Bundesheer-Verantwortlichen zu klaren Aussagen, welche Pläne es konkret für den Garnisonsstandort Aigen gibt. Es hängen nicht zuletzt mehrere hundert regionale Arbeitsplätze an dessen Zukunft. Wir hätten uns sehr ein gemeinsames Vorgehen mit den beiden größeren Landtagsfraktionen SP und VP gewünscht. Leider wurde von den beiden unser Vorschlag als populistisch abgestempelt. Nur ist uns diese Sache für solche Spielchen wirklich zu ernst.“
Fakt ist, dass von Seiten des Kommandos Luftstreitkräfte der Helikopter-Typ Alouette III ausgemustert wird, da die Ersatzteilversorgung längerfristig nicht gesichert sei. Noch sind laut Plan 14 Fluggeräte dieses Typs in Aigen stationiert, drei davon stehen im Auslandseinsatz, weitere drei dienen der Schulung. Von den verbleibenden acht sollen nach unbestätigten Meldungen fünf bis zum Jahr 2015 ausgemustert werden. Interessant wäre allerdings zu erfahren, ob für die ausgemusterten Hubschrauber des Typs Alouette ein anderes Fabrikat als Ersatz beschafft wird. Auch dieses Modell müsste nämlich gewartet werden. Oder soll der strategisch ideale zentralösterreichische Standort Aigen sowieso geopfert werden?
Bereits vor einigen Jahren war der Gedanke aufgetaucht, Aigen als grenzüberschreitendes Kompetenzzentrum der alpinen Rettungsfliegerei zu positionieren. Eine durchaus verfolgenswerte Chance, den Standort mit seinen fliegerisch top-ausgebildeten Piloten und Technikern zu sichern. Nur fehlte es sichtlich auf politischer Ebene am echten Willen, auch Alternativen wie diese weiterzudenken und zu verfolgen.
Laut FP-Klubobmann Georg Mayer wird die Freiheitliche Partei mit einer Resolution, die auch von den beiden anderen Oppostionsparteien KPÖ und Grüne unterfertigt wurde, an die Bundesregierung herantreten und diese zu klärender Stellungnahme auffordern.
24.02.2011 aktuelles/archiv/vage-hoffnung-fuer-hs-geschwader.html
Glocken als „Signal“ für Ski-WM in Schladming  Die grüne Herzglocke ist eines der bereits jetzt heiß begehrten „Markenzeichen“, das die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2013 in Schlad­ming begleitet. In Wien und Graz gibt es überdimensionale Werbeplakate mit abnehmbaren Glocken. Und im Internet kann man unter www.fan.steiermark.com beim bisher weltgrößten „Fan-Läuten“ mitmachen.
Das Gebimmel von Hunderten verschieden großer Herzglocken „untermalte“ am vergangenen Sonntag auch in Garmisch-Partenkirchen die offizielle WM-Übergabe durch die Überreichung der FIS-Fahne an Vertreter des ÖSV, WSV Schladming und an Bürgermeister Jürgen Winter.
In Schladming läuteten zur etwa gleichen Zeit etwa 8000 Einheimische und Gäste mit den Herzglocken, zudem erklangen auch die Kirchenglocken. Auf allen vier Skibergen klingelte man auf den Pisten und in den Skihütten ebenfalls die „WM der Herzen“ voller Begeisterung ein.
Rund 1000 Skifahrer fuhren anschließend mit Hans Knauß und Michael Tritscher an der Spitze in Schlangenlinien zu Tal. Dort empfingen sie der Chor der Hauptschule und die Stadtkapelle Schladming mit Sang und Klang. Im Stadion steigerte sich die Stimmung, als Helmut aus Mallorca & Rocky Aitch „Wedeln in Schlad­ming auf der Planai“ sangen und Antonia aus Tirol ihre aktuellen Songs trällerte.
Am Abend traf die Abordnung um Bürgermeister Winter mit der FIS-Fahne ein. Diese wurde nach einer Ansprache von Helmuth Lexer, Präsident des Steirischen Skiverbandes, im Beisein von Hans Grogl, Charly Kahr, Kurt Pfleger sowie der Bürgermeister aus den Nachbargemeinden feierlich gehisst. Der festliche Trubel fand bei der „Herzglockenparty“ in der „Hohentaustenne“ seine dem Anlass fröhliche Fortsetzung. Und bis zur tatsächlichen Eröffnung der WM in zwei Jahren werden sich die Schladminger noch garantiert viele Werbeideen und tourismuswirksame Gags einfallen lassen.
24.02.2011 aktuelles/archiv/glocken-als-signal-fuer-ski-wm-in-schladming.html
Bezirkskonferenz des Seniorenbundes  Im Gasthof Krenn auf der Pürgg fand am Mittwoch vergangener Woche die Bezirkskonferenz des Steirischen Seniorenbundes statt.
Bezirksobmann Erich Zeiringer konnte dazu neben vielen Obleuten und Vertretern der Ortsgruppen des Bezirkes Liezen auch Landesobmann BR Gregor Hammerl, Landesgeschäftsführer Friedrich Roll, „Hausherrin“ Bgm. Barbara Wolfgang-Krenn und ÖVP-Bezirksgeschäftsführer Gerd Bartl herzlich willkommen heißen. In seinen weiteren Ausführungen ging der Obmann auf die aktuellen Aktivitäten des Seniorenbundes auf Bezirksebene ein und berichtete unter anderem über den derzeit mit 17 Teilnehmern an der HBLFA Raumberg laufenden PC-Kurs, den Ortsgruppenobmann Gerhard Häusler mit Unterstützung der Landesleitung organisiert hat.
Landes- und Bezirkssportreferent Helmut Atzlinger berichtete über die Landesmeisterschaft im Eisstockschießen in Kobenz, bei der sich erfreulicherweise die Mannschaft aus Bad Aussee den Landessieg holen konnte, und gratulierte den Siegermannschaften des Bezirkseisschießens am Mitterberg, Aich (Damen) und St. Nikolai (Herren). Weiters kündigte Atzlinger die geplante Durchführung einer Bezirkskegelmeisterschaft in Liezen an und ersuchte die Obleute um die Organisation des heurigen Wandertages.
Landesgeschäftsführer Roll zeigte sich erfreut darüber, dass die Steiermark im Vorjahr österreichweit die meisten Beitritte verzeichnete, hob den positven Anklang der Seniorenzeitung „Gute Stunde“ hervor und informierte über die Bundessenioren-Wallfahrt nach Mariazell, die am 15. September durchgeführt wird.
Erfreut über die steigende Tendenz bei der Mitgliederwerbung zeigte sich auch Landesobmann Gregor Hammerl, der in seinem anschließenden Referat auf den Pensionsabschluss und die Forderung nach Erhöhung der Zuverdienstgrenzen einging. Hammerl nahm auch zur Finanzierbarkeit des Pflegesystems Stellung und verwies in diesem Zusammenhang auf die vielseitigen Leistungsvarianten des Steirischen Hilfswerkes.
Die Bezirkskonferenz bildete auch den würdigen Rahmen, um verdiente Obleute und Funktionsträger zu ehren. Ausgezeichnet wurden – mit der Ehrennadel des Steirischen Seniorenbundes in Gold: Gertrude Muhr, Karl Maier und DI Dr. Rudolf Schwarz; mit jener in Silber: Dorli Miller, Johann Hintsteiner, Gerhard Häusler, Günther Hirtenfelder, Erich Lammer, Florian Bliem, Hermann Lengdorfer, Erich Straßgschwandtner und Dr. Engelbert Hösl.
24.02.2011 aktuelles/archiv/bezirkskonferenz-des-seniorenbundes.html
Kunst und Spiel in Liezen  Die in Liezen gegründete „Interessengemeinschaft Kirchenviertel“ will für eine Belebung dieses von Abwanderung betroffenen Innenstadtteils auch mit Mitteln der Kultur sorgen.
Gemeinsam mit dem Institut für Kunst im öffentlichen Raum startet nun eine erste Aktion. Das aus Barbara Holub und Paul Rajakovic bestehende Duo „Transparadiso“ gestaltet im Stadtpark das Projekt „Commons“. Es soll, so die Kunstschaffenden, weder eine Skulptur noch ein Bauwerk alleine sein, sondern vielmehr in Form eines Pavillons zu spielerischer Kreativität ermuntern. Der „kollektive Kunstspeicher“ werde für überdimensionale Tangram-Spielsteine, die in Folge auch zum Verkauf stehen, genutzt, erklärte Holub. Tangram ist ein chinesisches Legespiel das zeigt, wie aus einem begrenzten Bausatz von nur sieben geometrischen Grundformen unendlich viele Figuren entstehen können.
Am Freitag, dem 11. März, Beginn 18 Uhr, lädt das Künstlerduo zur ersten Spielrunde ins Projektlokal am Kirchhof in Liezen. Da sollen nicht nur die Varianten des Tangram-Spieles ausprobiert, sondern auch das „Commons“-Projekt und gesellschaftspolitisch aktuelle Themen diskutiert werden.
24.02.2011 aktuelles/archiv/kunst-und-spiel-in-liezen.html
Vorbereitungsspiele der Bezirksvereine  Landesligist ATV „Joiner“ Irdning gewann das Testspiel gegen den Salzburger Club Altenmarkt mit 4:2. Die Blau-Weißen lagen dabei schon mit 0:2 zurück, ehe Michael Schwaiger mit drei Toren und Philip Schnabl das Spiel noch umdrehten.
Am Dienstag dieser Woche musste Irdning dann gegen Rottenmann eine empfindliche 1:5-Niederlage hinnehmen. Mann des Spieles war Emanuel Schalk, der alle fünf Tore der Rottenmanner erzielte. Den Ehrentreffer des Landesligisten scorte Jakob Schnabl­ beim Stand von 0:5 aus einem Elfmeter. Morgen, Samstag, testet die Schmid-Elf in Irdning gegen den Oberligisten Fohnsdorf (Beginn 13 Uhr).
Für Schladming läuft es in der bisherigen Vorbereitung nicht gerade optimal. Gegen die U19 von Gratkorn musste die Scott-Elf mit 3:4 schon die vierte Niederlage im ebenso vielten Testmatch hinnehmen. Die größte Überraschung des vergangenen Wochenendes lieferte zweifelsohne Haus. Der Unterligaherbstmeister besiegte Bad Mitterndorf klar mit 4:0, wobei Neuzugang Klaus Eimer mit dem Tor zum 1:0 seinen ersten Treffer für sein neues Team erzielte. Grimming musste sich am Dienstag gegen Bad Mitterndorf knapp mit 2:3 geschlagen geben, was gleichzeitig auch die erste Niederlage für die Knapp-Elf in der Vorbereitung bedeutete. Lassing scheint sich mit dem heimgekehrten Spielern wieder im Aufwind zu befinden. Zuletzt besiegte die Ruckhofer-Elf den Gebietsliga-Mürz-Verein Mautern mit 3:0.
Weitere Testspiele: Pasching 1B – St. Gallen 6:0 (2:0), Grimming – Gosau 3:1 (1:1), WSV Admiral Liezen – Admont 10:0 (8:0), Stainach – Aigen/Irdning II 5:1 (1:0), Öblarn – Trieben 2:6 (2:2), Scheifling/St. Lorenzen – Gröbming II 3:0 (2:0).
03.03.2011 aktuelles/archiv/vorbereitungsspiele-der-bezirksvereine.html
Ramsauer Jäger unter neuer Führung  Die 45. Jahreshauptversammlung der Ortsstelle Ramsau im Steirischen Jagdschutzverein, die am Mittwoch letzter Woche im Hotel „Almfrieden“ stattfand, stand ganz im Zeichen der Neuwahl des Vorstandes. Zum Nachfolger von Ortsstellenleiter Johann Schrempf wurde Matthias Schrempf gewählt.
Nach der musikalischen Einleitung der Ramsauer Jagdhornbläser eröffnete Ortsstellenleiter Johann Schrempf vlg. Wagner die Jahreshauptversammlung, zu der er neben den vielen Weidkameraden auch Bezirksoberförster Gerhard Gruber, Fahnenpatin Christine Prugger, Heinz Bachler vom Bezirksvorstand, Ehrenobmann Peter Perner, Schützenverein-Obmann Josef Simonlehner und Gemeindejagd-Hauptpächter Altbgm. Johann Berger begrüßen konnte.
Im Anschluss an die folgende Gedenkminute für die im Berichtsjahr verstorbenen Mitglieder Helmut Bachler und Willi Steiner berichtete der Ortsstellenleiter über die Aktivitäten im abgelaufenen Vereinsjahr. Schrempf verwies dabei auf die „Einbürgerung“ von sechs Stück Steinwild, die Teilnahme am Hegeringschießen sowie an den Hubertusfeiern in Filzmoos und Haus/E., das Bezirkseisstockschießen, den Tagesausflug auf den Großglockner und die Mithilfe bei der Erneuerung des Schießstandes. Schriftführer Reinhard Wieser hob hervor, dass der Ortsstelle derzeit 150 Mitglieder angehören. Kassier Reinhard Simonlehner legte die Kassengebarung offen – ihm und dem Vorstand wurde einstimmig die Entlastung erteilt – und teilte mit, dass er seine Funktion nach 23 Jahren Tätigkeit zurücklegt. Aus Altersgründen legte auch Ortsstellenleiter Johann Schrempf sein Amt nieder. Die folgende Neuwahl unter dem Vorsitz von Ehrenobmann Peter Perner brachte folgendes einstimmige Ergebnis – Ortsstellenleiter: Matthias Schrempf, vlg. Minzl; Stellvertreter: Rupert Lui­dolt jun. und Gerhard Bachler jun.; Schriftführer: Reinhard Wieser; Kassier: Matthias Fischbacher jun.; Hegemeister: Matthias Fischbacher sen. Dem Vorstand und Ausschuss gehören weiters an: Altbgm. ÖR Johann Berger, Ehrenobmann Peter Perner, Anton Fischbacher vlg. Timmelbauer, Johann Galler, Rudolf Pilz, Hotel Almfrieden, Reinhard Simonlehner, Willi Steiner vlg. Egger und Heinz Bachler vlg. Tritscher.
Der neugewählte Ortsstellenleiter Matthias Schrempf dankte für das ausgesprochene Vertrauen und überreichte seinem Vorgänger Johann Schrempf als sichtbares Zeichen des Dankes ein Ehrengeschenk. Mit einem Präsent wurde auch Reinhold Simonlehner für seine langjährige Tätigkeit als Kassier gedankt. Mit der Übergabe von zwei Jägerbriefen an Niklas Brandstätter und Johann Huber sowie den Grußworten der Ehrengäste fand die Jahreshauptversammlung ihren Ausklang.
03.03.2011 aktuelles/archiv/ramsauer-jaeger-unter-neuer-fuehrung.html
Bauernkammer konstituierte sich  Gleichzeitig mit der Wiederwahl von Peter Kettner zum Bezirkskammer-Obmann galt es nach dem Ausscheiden des bisherigen Stellvertreters Ök.-Rat Walter Schmiedhofer auch diese Funktion neu zu besetzen. Ebenso mehrheitlich wie der Obmann wurde auch Reinhard Schma­lengruber vlg. Thonner aus Aigen-Vorberg zum Stellvertreter gewählt.
Neben dem Dank an Walter Schmiedhofer für sein langjähriges fruchtbares Mitarbeiten in der bäuerlichen Interessenvertretung des Bezirkes dankte Peter Kettner für das mit seiner Wiederwahl zum Obmann bekundete Vertrauen. Er sagte allen Fraktionen der Kammer zu, an die erste Stelle seines Arbeitens die Vertretung aller bäuerlichen Betriebe des Bezirkes zu setzen. Die Bezirkskammer werde in verstärktem Umfang ihre Bestimmung als Servicestelle der bäuerlichen Interessensvertretung wahrnehmen.
03.03.2011 aktuelles/archiv/bauernkammer-konstituierte-sich.html
Bezirk soll energieautark werden  Der Regionalvorstand mit den Landtagsabgeordneten Odo Wöhry (ÖVP) und Ewald Persch (SPÖ) sowie Regionalmanagement-Geschäftsführer Hans Lanner erläuterten in einer Pressekonferenz in Liezen den von den Vorsitzenden der Kleinregionen mitgetragenen Grundsatzbeschluss, wonach der Bezirk Liezen langfristig die Energieversorgung eigenständig lösen soll.
Dipl.-Ing. Dr. Erich Dalhammer vom Österreichischen Institut für Raumplanung bezeichnete das Vorhaben als einen Schwerpunkt in der weiteren Regionalentwicklung. Dipl.-Ing. Wolfgang Jilek, Energiebeauftragter des Landes Steiermark, verwies unter anderem auf vorhandene Ressourcen und nannte als Beispiel die noch ungenutzten Chancen im Biomassebereich. Mag. Martin Nagler vom Amt der Landesregierung unterstrich die Zweckmäßigkeit einer „Energieagentur Steiermark Nord“, in welcher künftig ein kompetentes Team aus der Region sich mit der konkreten Grundlagenerhebung und der Strategieentwicklung befassen soll. Vorrangiges Ziel der Agentur sei es, eine Effizienzsteigerung vorhandener Energie sowohl durch Gebäudesanierung und entsprechende Maßnahmen bei Neubauten als auch durch Veränderungen im Verhalten der motorisieren Verkehrsteilnehmer zu unterstützen.
Die Abgeordneten verwiesen zudem auf verschiedene Förderungsmöglichkeiten seitens des Landes und der Gemeinden bei Umrüstungen von „Energiefressern“ auf Betriebseinrichtungen mit umweltschonenderen und auf längere Sicht auch Geld sparenden Ausstattungen. Der Bezirk Liezen verfolge mit dem Vorhaben, eine energieautarke Region zu werden, ein Pilotprojekt, welches Vorbildwirkung für andere Bezirke haben könnte, waren sich alle Redner einig. In den kommenden Wochen wolle man diesbezüglich ein erstes Konzept vorlegen und dieses dann der Öffentlichkeit präsentieren, erklärten Wöhry und Persch.
Man darf gespannt sein, ob dieses sicherlich zukunftsweisende Vorhaben auch tatsächlich einmal Wirklichkeit werden wird, oder ob die regionalen Abgeordneten nach ihrer Ankündigung, wie bei der Verkehrslösung für das Ennstal, wieder auf Tauchstation gehen.
03.03.2011 aktuelles/archiv/bezirk-soll-energieautark-werden.html
Herrschaft der Ahnungslosen  Dass die weitverbreitete Skepsis gegenüber der EU nicht unbegründet ist, wird uns leider gerade dieser Tage wieder einmal vor Augen geführt. Ohne jede Not wurde beschlossen, dass niemand auf Grund seines Geschlechts von einer Versicherung diskriminiert werden darf, weswegen es keine Tarife für Frauen und Männer mehr geben darf. Getrost kann man daher annehmen, dass der jeweils günstigere Tarif verschwinden wird und am Ende des Tages alle höhere Prämien zahlen werden, was nicht wirklich ein Fortschritt ist.
Dabei sollte es jedem noch so Gleichberechtigungsversessenen einleuchten, dass Frauen länger leben und weniger Verkehrsunfälle verursachen, weswegen sie bisher logischerweise mehr Lebensversicherung und weniger Unfallversicherung bezahlen. Es ist nun einmal der Sinn einer Versicherung, ein statistisches Risiko zu ermitteln und dieses als Kalkulationsgrundlage für die Prämie heranzuziehen (das gilt natürlich nicht für die österreichische Sozialversicherung, aber die führt Versicherung ja nur als Deckname).
Damit wird privaten Unternehmen in wesentlichem Umfang ihre Geschäftsgrundlage entzogen. Dass sie jetzt nebenbei auch noch genötigt werden sollen, ihre Aufsichtsräte nach Quoten und nicht nach ihrem eigenen Willen zu besetzen, ist eine schlichte Enteignung. Aber Eigentum und Eigenverantwortung haben ohnehin keinen Stellenwert mehr, denn jene, die solche tollen Ideen gebären, haben keine Ahnung davon. Sie leben ja von der Arbeit der anderen, und das leider viel zu gut.
03.03.2011 aktuelles/archiv/herrschaft-der-ahnungslosen.html
Umsonst studiert?  Egal, inwieweit sich der deutsche Ex-Verteidigungsminister bei seiner Doktorarbeit seiner Verfehlung bewusst war, er hat jedenfalls widerrechtlich seinen akademischen Grad bekommen und es ist ihm sein Verhalten grundsätzlich anzulasten. Er hat dies auch recht schnell eingesehen und selbst darum ersucht, ihm seinen Titel abzuerkennen. Jetzt ist er aufgrund des massiven Druckes zurückgetreten und nicht wenige Menschen haben dafür kein Verständnis.
Immerhin hat er gerade deshalb überzeugt, weil er sich so wohltuend von den anderen Politikern unterscheidet. Er ist ein Mann mit Ecken und Kanten, der eine eigene Meinung vertreten hat, und zwar auch dann, wenn diese Meinung nicht gerade Mainstream war. Ihm konnte man am ehesten zutrauen, wirklich etwas Bewegung in die Politik zu bringen, endlich weg zu kommen vom ewigen feigen Schielen nach Meinungsumfragen und hin zu einer Politik, die Ausdruck einer Überzeugung ist.
Noch dazu scheint er auch über das nötige Charisma zu verfügen, um die Bevölkerung von Reformnotwendigkeiten zu überzeugen, um zu begeistern und mitzureißen. Wenn man sich im Vergleich mit zu Gutenberg Kanzlerin Merkel oder Oppositionschef Steinmeier ansieht, dann weiß man genau, warum es Politikverdrossenheit gibt und warum ganz Europa von Stillstand geprägt ist. Es wäre jedenfalls zu wünschen, dass es mehr Politiker vom Typus zu Guttenbergs an die Spitze schaffen, egal, ob mit oder ohne Titel. Denn Vollblutopportunisten und Ja-Sager haben wir schon genug, und um jeden Tag die Kronen Zeitung zu lesen und dann deren Meinung nachzuplappern, braucht man wirklich nicht studieren.
10.03.2011 aktuelles/archiv/umsonst-studiert.html
Bundesheer-Helis übten im Hochgebirge  In den vergangenen Tagen trainierten mehrere österrreichische Hubschrauber-Besatzungen gemeinsam mit Kollegen der deutschen Bundeswehr in hochalpinen Regionen des Raumes Steiermark und Oberösterreich bis hin­ein ins salzburgische Ankogelgebiet. Die Übungen umfassten Landemanöver und Flugbewegungen.
Zum Einsatz kamen neben den drei Eurocopter-Maschinen EC 135 und BO 105 der Deutschen Luftwaffe auf österreichischer Seite Fluggeräte der Typen Alouette 3, Black Hawk S70, Augusta Bell 212 und OH 58/KIOWA. Für diese anspruchsvolle Sonderausbildung bot sich Aigen als idealer Standort an. Dies betonte vor allem auch Brigadier Mag. Günther Schiefert, der Kommandant der Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule Langenlebarn, in der abschließenden Pressekonferenz am Donnerstag voriger Woche, an der auch der Bürgermeister des Staffelstandorts Aigen, Raimund Hager, teilnahm.
Am Pressegespräch hatten als Ausbildungsverantwortliche Oberst Peter Trieweiler als Lehrgangskommandant, Oberst Stefan Zott als fliegerischer Ausbildungsleiter, Obstlt. Hans Untrerdechler als Kommdant der fliegerischen Infrastruktur Boden und Oberst Christian Fiedler, der Presseoffzier des Militärkommandos Steiermark, teilgenommen. Brigadier Günther Schiefert schilderte ausführlich die Ausbildungsziele der Langenlebarner Flieger- und Fliegerabwehrschule, die in Gesamtheit für den Piloten- und Technik-Nachwuchs der österreichischen Luftstreitkräfte verantwortlich zeichnet.
Bemerkenswert seine Aussagen zum speziellen Lehrgang für Landungen und Flugbewegungen im Hochgebirge: Hier gelte es, die Besatzungen besonders für das Landen und Starten im hochalpinem Gelände zu trainieren. Es werde die Ausbildung dahingehend ausgeweitet, dass auch Flüge unter extremen Bedingungen mit größtmöglicher Sicherheit durchgeführt werden können. Solche Herausforderungen bestehen immer auch im nichtmilitärischen Bereich. Dann wenn es gilt, dringend notwendige Hilfe aus der Luft für Menschen und Tiere so rasch und sicher als möglich zu leisten. Deutliche Anklänge also an die Aigener Einsätze nach dem Plan­ner-Lawinenereignis mit Ausfliegen von Kindern oder beim sommerlichen Hochwasser 2010 in der Kleinsölk. Die Anlassfälle sind demnach vielfältig und umfassen Rettungseinsätze nach Alpinunfällen genauso wie auch Hilfseinsätze nach Naturkatastrophen.
Dass sich der leitende Fliegeroffzier Günther Schiefert nicht zur besonderen Besorgnis des Bürgermeisters, der Aigener HS-Piloten und Techniker äußern konnte, ist verständlich. Wie leider eben die gesamte Diskussion um Berufsheer oder Beibehalten der Wehrpflicht alle Betroffenen derzeit stark verunsichert, kann natürlich kaum jemand für die Aigener Situation verbindliche Aussagen erwarten. Im Presse-Mitflug über die alpine nordsteirisch-oberösterreichische Bergregion wurde das absolut exzellente fliegerische Können der Besatzungen bestens dokumentiert.
10.03.2011 aktuelles/archiv/bundesheer-helis-uebten-im-hochgebirge.html
Pfarrgemeinde Gröbming bilanziert  Am kommenden Sonntag, dem 13. März, findet um 9 Uhr, beginnend mit dem Gottesdienst, die nächste Jahresgemeindevertretersitzung der evangelischen Pfarrgemeinde Gröbming statt. Kurator Mag. Markus Gerharter und Pfarrer Dr. Manfred Mitteregger werden dabei eine erfolgreiche Bilanz über das Jahr 2010 vorstellen.
Gemäß dem aktuellen Gemeindeleitsatz „Wachsende Kirche werden“ ist auch im vergangenen Jahr manches gewachsen. Die Gottesdienstbesucherzahl bei den 245 Gottesdiensten ist von 16.666 auf 18.258 im Jahr 2010 gestiegen. Sehr viele Personen nehmen immer stärker das Seelsorgeangebot der Pfarrgemeinde in Anspruch und bekommen Hilfe in ihren vielfältigen Anliegen. Die Mitgliederzahl der Evangelischen hat von 1634 auf 1661 zugenommen. Sehr schön und motivierend war das 50-Jahr-Jubiläum in Öblarn, das vom evangelischen Bischof Dr. Michael Bünker besucht wurde. Große Investitionen wurden für das neue Kirchendach, für Verbesserungsarbeiten an der evangelischen Heilandskirche in Öblarn und für die neu errichtete Urnenwand getätigt. Schmerzlich war, dass sich die Pfarrgemeinde von ihrem langjährigen Ehrenkurator OSR Dir. i. R. Ing. Heinrich Gerharter verabschieden musste.
Dankbar ist das Presbyterium für alle treuen Gemeindemitglieder, die die Arbeit in der Pfarrgemeinde, persönlich, ideell und finanziell unterstützen. Großartig ist der Einsatz der rund 110 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den vielfältigen Arbeitsfeldern, sei es Chorarbeit, Kirchenmusik, Mission, Bibelarbeit, Kinder-, Jugend- und Familienarbeit, Verwaltung und praktische Aufgaben.
Im heurigen Jahr 2011 stehen im Herbst neue Gemeindevertreterwahlen bevor. Die Vorarbeiten für die Kandidatensuche und für die Durchführung der Wahl haben bereits begonnen. Mit Ende des Jahres 2011 läuft auch der Amtsauftrag von Pfr. Dr. Manfred Mitteregger aus. Das bedeutet, dass die Pfarrgemeinde Gröbming neu ausgeschrieben werden muss. Um diese Pfarrstelle möchte sich Pfr. M. Mitteregger für die nächsten zwölf Jahre nochmals bewerben.
10.03.2011 aktuelles/archiv/pfarrgemeinde-groebming-bilanziert.html
Erneut Gütesiegel für UKH Kalwang  Im Jahr 2007 unterzog sich das Unfallkrankenhaus in Kalwang als erstes Spital der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) und als zweites Krankenhaus in Österreich (neben dem der Barmherzigen Schwestern in Ried/OÖ) einem Zertifizierungsverfahren nach den Kriterien der Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus – KTQ und erhielt das prestigeträchtige Gütesiegel.
Nachdem dieses nach drei Jahren ausgelaufen war, wurde das UKH Kalwang im November 2010 wieder inspiziert und bekam unlängst diese Auszeichnung neuerlich für weitere drei Jahre ausgehändigt.
AUVA-Generaldirektor Dipl.-Ing. Peter Vavken, Obfrau Komm-Rat Renate Römer und Landesstellen-Direktor Ing. Wolfgang Umgeher betonten, sie seien stolz darauf, in Kalwang ein Haus mit derart hoher Qualität in ihren Reihen zu haben und lobten den unermüdlichen Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ärztlichem Leiter Prim. Dr. Harald Etschmaier, Pflegedienstleiter Michael Pichler und Verwaltungsleiter Helmut Kreiner. An der Spitze federführend bei den Vorarbeiten für die seinerzeitige und jetzige Zertifizierung des 70-Betten-Spitals mit 220 Mitarbeitern war das Team um Oberarzt Dr. Siegfried Zöhrer, Dr. Elisabeth Prelog-Igler und Diplomkrankenpfleger Peter Biela.
„Für heuer planen wir weitere Verbesserungen im ambulanten Bereich, damit wir die Wartzeiten noch mehr verkürzen. Zudem sind auch weitere Investitionen in die Gesundheit der Beschäftigten sowie im Umweltsektor vorgesehen“, betont der Verwaltungsleiter. Laut Primararzt werden im UKH Kalwang jährlich 13.500 Patienten ambulant und stationär behandelt und rund 2000 operative Eingriffe vorgenommen.
10.03.2011 aktuelles/archiv/erneut-guetesiegel-fuer-ukh-kalwang.html
Österreichische Schülermeisterschaften auf der Reiteralm  Von Donnerstag bis Samstag letzter Woche fanden auf der Reiteralm die heurigen österreichischen Schüler-Skimeisterschaften statt.
Auf der Muldenliftpiste, wo auch die ÖSV-Weltcupelite immer wieder trainiert, kamen ein Super-G, ein Riesentorlauf und ein Slalom zur Austragung. Das herrlich sonninge Winterwetter, beste Schnee- und Pistenverhältnisse sowie eine perfekte Organisation trugen wesentlich zum guten Gelingen dieser österreichischen Schüler-Skimeisterschaften bei. Insgesamt kämpften 155 Läuferinnen und Läufer aus allen neun Bundesländer um die begehrten Stockerlplätze und die damit verbundenen Ehrenpreise.
Zu Beginn fand am Donnerstag der Super-G statt. Und bei diesem Bewerb war als besonderes Highlight „Schirmherr“ Stephan Eberharter anwesend. Der Ex-Weltmeister überreichte dann auch bei der sogenannten „Flower Ceremony“ (anschließende Siegerehrung im Zielgelände) die begehrten Ehrenpreise an die schnellsten Läufer. Am Freitag folgte der Riesentorlauf und zum Abschluss wurde am Samstag der Slalom ausgetragen.
Im Zuge des Rahmenprogramms lud der veranstaltende Wintersportverein Pichl-Reiteralm am Freitag zu einer großen Abendveranstaltung in das Hotel Pichlmayrgut. In der hoteleigenen Tennishalle fand auch die Siegerehrung statt, wobei die Verantwortlichen mit Landtagspräsident Manfred Wegscheider, Bundesrat Franz Perhab, Skiverband-Vizepräsident Gottfried Lintschinger, Bürgermeister und Tourismus-Obmann der Gemeinde Pichl, Geschäftsführung und Obmann des Aufsichtsrates der Reiteralm-Bergbahnen sowie Gert Ehn und Rupert Krippernek vom ÖSV-Nachwuchs zahlreiche Ehrengäste begrüßen konnten. Ehn und Krippernek hoben in ihren Ansprachen die hervorragende Arbeit des WSV Pichl-Reiteralm hervor, wiesen auf die Wichtigkeit solcher „Nachwuchsrennen“ hin und gratulierten allen Gewinnern und Platzierten. Die Siegerehrung für den samstätigen Slalom fand im Anschluss an das Rennen im Zielgelände statt.
Österreichische Meister wurden – Super-G Damen: Nina Ortlieb; Super-G Herren: Mathias Graf; RTL Damen: Nadine Taudes; RTL Herren: Mathias Graf, alle Vorarlberg; SL Damen: Chiara Mair, Tirol; SL Herren: Mathias Graf, Vorarlberg.
10.03.2011 aktuelles/archiv/oesterreichische-schuelermeisterschaften-auf-der-reiteralm.html
Frühjahrsstart in der Landesliga  Unterschiedlich verliefen die letzten Testspiele der beiden Landesligavereine des Bezirkes Liezen vor der an diesem Wochenende beginnenden Frühjahrsmeisterschaft.
Der SC „Knauf“ Liezen verlor in Gmunden gegen den dortigen Landesligisten mit 0:1. Die Grün-Weißen, bei denen von der Stammelf nur Christian Neuper und Thomas Rabl fehlten, boten in der Defensive zwar eine ansprechende Leistung, doch im Spiel nach vorne klappte im letzten Testspiel nicht sehr viel. Zahlreiche Fehlpässe und Abstimmungsschwierigkeiten lähmten die Offensivbestrebungen der Stradner-Elf, sodass echte Torchancen Mangelware waren. Doch wie schon viele Beispiele gezeigt haben, folgt nach einer schlechten Generalprobe oft eine gelungene Premiere. Und genau auf diese Tatsache und der gesamt gesehen guten Vorbereitung baut man im SC-Lager und so kann die Mannschaft einigermaßen zuversichtlich zur sonntägigen ersten Frühjahrspartie nach Kindberg reisen (Beginn 15 Uhr). Trainer Gernot Stradner ist sich der schweren Auslosung mit zwei Auswärtsspielen zu Beginn bewusst und umso wichtiger ist es für den Coach, in Kindberg gleich einmal zu punkten. „Die Mürztaler haben sich mit Bostjian Znuderl enorm verstärkt und auch der neue Trainer Bernd Kovacic wird alles versuchen, um sein Meisterschaftsdebüt in Kindberg erfolgreich zu gestalten. Der Druck liegt jedenfalls bei Kindberg und wenn wir organisiert und kampfstark auftreten, glaube ich auch an einen Punktegewinn“, so Stradner. Bis auf den gesperrten Alexander Neuper kann SC Knauf Liezen übrigens in stärkster Besetzung in die Partie gehen.
Der ATV „Joiner“ Irdning fertigte im letzten Vorbereitungsspiel den Oberligisten Trofaiach mit 5:0 ab. Die Blau-Weißen führten zur Pause schon klar mit 4:0 und schalteten in der zweiten Halbzeit einen Gang zurück. Zwei Tore der Sieger erzielte Philip Schnabl, je einmal waren Robert Rüscher, Slaven Biljesko und Michael Schwaiger erfolgreich. Zum Frühjahrsauftakt am Sonntag wartet auf den ATV Irdning mit dem Auswärtsspiel gegen Herbstmeister Amateure Kapfenberg (Beginn 14 Uhr) gleich ein ganz schwerer Brocken. Trainer Andreas Schmid sieht im Match gegen den starken Auftaktgegner aber nicht unbedingt einen Nachteil. „Wir können gegen den Titelfavoriten nur überraschen, die Kapfenberger sind ganz eindeutig in der Favoritenrolle. Wenn wir nach einer ansprechenden Leistung knapp verlieren, ist das noch immer positiv“, so der Coach. So gesehen gehen die Irdninger mit einiger Ruhe in die Partie und hoffen natürlich insgeheim auf eine Überraschung, sprich einen Punktegewinn. KSV-Amateure-Trainer Kurt Russ und sein Team – der Coach kann im ersten Spiel auch mit Kickern aus dem Bundesligakader rechnen – wollen bei den Ennstalern natürlich Revanche für die 1:2-Niederlage im Herbst nehmen.
17.03.2011 aktuelles/archiv/fruehjahrsstart-in-der-landesliga.html
Lichter aus?  Als Folge des schrecklichen Erdbebens in Japan wird mit höchster Wahrscheinlichkeit die Skepsis gegenüber der Atomenergie wieder sprunghaft ansteigen. In den letzten Jahren war ja eher das Gegenteil der Fall, es gibt deutlich mehr Staaten, die neue Werke planen als solche, die ihre Anlagen schließen wollen. Wenn dieser Trend jetzt tatsächlich gebrochen werden sollte, dann ist es hoch an der Zeit, sich nach Alternativen umzusehen.
Denn trotz aller Argumente der Kernkraftgegner, die absolut ihre Berechtigung haben, muss man emotionslos feststellen, dass die Stromversorgung ohne Kernenergie momentan kaum aufrecht zu erhalten ist. Zudem zeigt der galoppierende Ölpreis, dass auch die kalorische Energiegewinnung nicht der Weisheit letzter Schluss ist.
Es bleiben somit zwei Hauptfelder, um der Energiemisere ein Schnippchen zu schlagen: Einerseits muss noch viel konsequenter als bisher Energie gespart werden, denn nach wie vor verbrauchen wir viel mehr, als für eine Aufrechterhaltung unseres gewohnten Komforts notwendig wäre. Und andererseits muss man sich zum Ausbau von umweltfreundlichen Energiegewinnungsformen bekennen, denn eine echte Energiewende ist nur möglich, wenn man alle Möglichkeiten für Wasser-, Wind- und Solarenergiegewinnung auch nutzt. Wenn hingegen weiterhin die meisten dieser Projekte verhindert werden, wird uns eben irgendwann das Licht ausgehen.
17.03.2011 aktuelles/archiv/lichter-aus.html
Gleichenfeier für Fachschule Gröbming  Im Vorfeld hatte es so manches politisches Hickhack um den Standort gegeben. Und während andere Fachschulen in der Steiermark dem rigorosen Sparkurs der Landesregierung zum Opfer fallen, fand am vergangenen Freitag in Gröbming die Gleichenfeier der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft statt.
Bildungslandesrätin Elisabeth Grossmann (SPÖ), LAbg. Karl Lackner (ÖVP), Bürgermeister Alois Guggi (SPÖ) sowie Vertreter der Landesimmobilien-Gesellschaft und der zuständigen Fachabteilung am Amt der Landesregierung bezeichneten vor zahlreichen Ehrengästen und künftigen Schülern den neuen Schulstandort als Gewinn für die überwiegend von Tourismus und Agrarwirtschaft geprägte Region.
Bekanntlich werden in Gröbming die beiden bisherigen Fachschulen Haus im Ennstal und Grabnerhof bei Admont zusammengeführt. „Gleichzeitig laufen die Vorarbeiten für eine Generalsanierung des Grabnerhofes mit der Fachrichtung Land- und Forstwirtschaft“, erklärte die Landesrätin.
Die neue Bildungsstätte, wofür im Landesbudget 10,8 Millionen Euro beschlossen worden sind, wird Platz für fünf bis sechs Klassen für etwa 130 bis 150 weibliche und männliche Schüler bieten sowie Lehrküchen und Praxisräume für die künftigen Unterrichtsschwerpunkte aufweisen. „Es werden unter anderem Lebensmittel erzeugt, fachkundig verarbeitet und professionell vermarktet. Darauf aufbauend sind berufliche Qualifikationen für Tourismus- sowie Gesundheits- und Pflegeberufe möglich, damit künftige Absolventen auch für Einkommenskombinationen am landwirtschaftlichen Betrieb beziehungsweise für den Nebenerwerb gerüstet sind“, erläuterten die Festredner.
Der Schulbau soll bereits heuer im September fertiggestellt sein, betonten Architekt Dipl.-Ing. Friedrich Wiesenhofer und Projektleiter Ing. Oliver Mauko. Läuft auf der Baustelle alles weiter so gut wie bisher, dann könnte auch das Internat, dessen Fertigstellung ursprünglich für Dezember geplant war, zeitgleich mit der Schule der Bestimmung übergeben werden.
17.03.2011 aktuelles/archiv/gleichenfeier-fuer-fachschule-groebming.html
Kabarett-Serie im Ennstal  Freunde des niveauvollen Kabaretts haben demnächst in vier Enns­taler Gemeinden die Gelegenheit, Isabella Woldrich – bekannt aus der „Barbara Karlich Show“ im TV – mit dem Programm „Artgerechte Männerhaltung“ zu sehen.
Am Samstag, dem 26. März, tritt die gelernte Psychologin im Steirersaal der Erlebniswelt Rohrmoos auf. Eine Woche später, am Samstag, dem 2. April, ist das Volkshaus Stainach der Veranstaltungsort. Am Samstag, dem 9. April, findet das Gastspiel in der Kulturhalle Gröbming statt. Und am Samstag, dem 16. April, ist das Volks­haus in Weißenbach an der Enns Treffpunkt für das Vergnügen. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.
Wenn Isabella Woldrich von Beziehungen spricht, bleibt kein Auge trocken. Statt abgehobener Wissenschaft erklärt sie die Missverständnisse zwischen Frau und Mann mit liebevoller Ironie. „Die artgerechte Haltung des Männchens beginnt mit der Auswahl des passenden Exemplars und endet dann, wenn es Zeit ist, es in die Wüste zu schicken“, lautet einer der „Ratschläge“. Die Kabarettistin trifft mit ihren Beschreibungen „ins Schwarze“, verschont dabei weder Männchen noch Weibchen und garantiert für einen unterhaltsamen Abend.
17.03.2011 aktuelles/archiv/kabarett-serie-im-ennstal.html
22. Almbauerntag an der Fachschule Gröbming  Neben den westlichen Bundesländern Vorarlberg, Tirol und Salzburg ist wohl die Steiermark als vierte österreichische Region ein Land der Almen. 57.000 Hektar Almfutterflächen mit 1980 Almen, auf denen sommersüber nahezu 50.000 Jungrinder, 1500 Milchkühe, 6500 Schafe, 100 Ziegen und 900 Pferde von über 900 Almhaltern betreut werden, rücken das Bundesland in die vorderen Ränge dieser Bewirtschaftungsart.
Almbauern-Landesobmann Ing. Toni Hafellner konnte neben vielen steirischen Almbäuerinnen und -bauern eine ganze Reihe von Ehrengästen aus Landwirtschaft und Öffentlichkeit im großen Lehrsaal der Gröbminger LFS willkommen heißen. Mit Bgm. Alois Guggi anwesend Almbauern-Bundesobmann LR Ing. Erich Schwärzler aus Vorarlberg, Landeskammer-Vizepräsident ÖR Hans Resch mit Tierzuchtdirektor DI Johann Bischof und Bezirkskammerobmann Peter Kettner, Landesalminspektor HR DI Georg Zöhrer vom Amt der Landesregierung, Bezirks-Almbeauftragter DI Franz Bergler, NAbg. Elisabeth Hakel, die beiden regionalen Landtagsabgeordneten DI Odo Wöhry und Karl Lackner, Raiffeisen-Verbandsobmann Franz Titschenbacher, BH-Expositurleiter HR Dr. Florian Waldner, Naturpark-Sölktäler-Obmann Bgm. Albert Holzinger mit Geschäftsführer DI Volkhard Maier sowie die Fachschuldirektoren Ing. Josef Rottensteiner als gastgebender Hausherr, Ing. Christian Hornek vom Grabnerhof und HR Dr. Albert Sonnleitner vom LFZ Raumberg.
Nach dem musikalischen Willkommen durch die Hausmusik der FS Gröbming stellte Ing. Josef Rottensteiner seine Gröbminger Schule mit ihren vielfachen Lehrbereichen speziell für die bergbäuerliche Bewirtschaftung, zu der auch die Almwirtschaft gehört, vor und Bgm. Alois Guggi präsentierte seine Gemeinde. Almbauern-Landesgeschäftsführer DI Peter Gutschlhofer brachte den Kassenbericht. Odo Wöhry, Leiter der Agrarbezirksbehörden Liezen-Leoben, sprach die Problematiken der Almflächenfeststellung, den Almwirtschaftsplan, die Wegeerschließung zu den Almen und Natura 2000 aus Sicht seiner Behörde an. Landes-Alminspektor Georg Zöhrer brachte Aspekte der Almförderungen, der Futterflächen-Feststellung und der Entfernungsproblematik Höfe – Almen ins Gespräch. Für die im Sommer 2010 vom Hochwasser betroffenen Almgebiete in der Kleinsölk stellte das Land 200.000 Euro an Soforthilfe bereit.
In seinem Festvortrag zum Thema „Die Zukunft einer erfolgreichen Almwirtschaft“ ging der Agrarsprecher im Steirischen Landtag, Karl Lackner, explizit auf die Kulturleistungen ein, die von den Almbauern und -bäuerinnen bewältigt werden. Mit ihrer Arbeit sorgen sie sich um Tradition und Geschichte, um Artenvielfalt, um natürliche Produkte und Nahrungsmittel und für sie sind die Almen oft über Monate Wohnort und Arbeitsplatz. Erich Schwärzler, der profilierte Vorarlberger Agrarpolitiker und Bundesobmann, stellte fest, dass die Konsumenten Sehnsucht nach Produkten originaler Herkunft haben und mit Blick auf Natura 2000, dass die Problematik nur gemeinsam im Dialog zwischen Eigentümern und Naturschutz lösbar ist. Zukunftsfähige Almwirtschaft verlange einen toleranten Spielraum.
Freundliche Grußworte kamen von Nationalrätin Elisabeth Hakel und Kammer-Vize Hans Resch, der Schutz für und Respekt vor dem Eigentum forderte: Vertragsnaturschutz ja, aber nicht verordnet.
Aus den unmittelbaren Ennstaler Regionen wurden für zehn Jahre Almbewirtschaftung geehrt: Maria und Viktor Zelzer aus Oppenberg auf der Hinter-Gullingalm sowie Maria Schma­lengruber aus Gröbming auf der Mautneralm in St. Nikolai. Ein delikater Rindsbraten aus der feinen Schulküche stärkte die Versammlungsteilnehmer für die nachmittägige Exkursion zur Ausstellung ins Sölker Schloss „Gold der Almen“.
17.03.2011 aktuelles/archiv/22.-almbauerntag-an-der-fachschule-groebming.html
Lügen haben kurze Beine  Die regierende Koalition in Deutschland hat bei den Landtagswahlen schwere Verluste eingefahren, wobei vor allem der Verlust des schwarzen Erblandes Baden-Württemberg schmerzt. Dort ist das sensationelle Abschneiden der Grünen, die wohl erstmals einen Ministerpräsidenten stellen werden, vor allem mit der Atomkatastrophe in Japan und dem umstrittenen Bahnhofsprojekt in Stuttgart erklärbar. Genauso schwer wiegt aber das Verhalten von FDP und CDU, das kaum mehr etwas mit bürgerlichem oder liberalem Gedankengut zu tun hat.
Ganz im Gegenteil scheint die deutsche Regierung nur angstgesteuert zu sein. Ein beherzter Eingriff in die Staatsausgaben blieb nach der Wahl genauso aus wie Maßnahmen für die über Gebühr besteuerten Leistungsträger. Dann erfindet man einen EU-Stabilitätspakt, der die Frühpensionen in Südeuropa sichert und hauptsächlich von Deutschland bezahlt wird. Und das auch noch ohne wirkliche Sanktionsmaßnehmen gegen Pleitestaaten, die sich zukünftig wohl allesamt auf Kosten der Deutschen in der Hängematte zurücklehnen werden.
Dann kommt die Atomkatastrophe, und die Regierung nimmt sieben Reaktoren vom Netz, obwohl das in genauem Widerspruch zur eigenen Energiepolitik steht. Dass man nicht einmal genug Rückgrat hatte, um die Flugverbotszone in Libyen zu unterstützen, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Man hat sozusagen seine Seele verkauft, und trotzdem oder gerade deshalb die Wahlen verloren. Lügen haben eben kurze Beine, zumindest konservative und liberale Wähler gewinnt man mit Geradlinigkeit und Mut, leider Eigenschaften, die in der Politik vom Aussterben bedroht sind.
31.03.2011 aktuelles/archiv/luegen-haben-kurze-beine.html
Damoklesschwert über LKH Bad Aussee  Nachdem die steirische Gesundheitslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP) die Auswirkungen des Sparbudgets des Landes auf ihr Ressort vorgestellt hat, herrscht in Bad Aussee große Verunsicherung. Die Chirurgische Abteilung im neuen Landeskrankenhaus könnte nämlich 2015 bei schlechten „Fallzahlen“ geschlossen werden.
Laut Edlinger-Ploder sollen im Gesundheitsbereich 245,3 Millonen Euro eingespart werden. Dafür könnten mittelfristig elf Prozent der 6994 KAGes-Betten gestrichen werden. Ein Spital in der Nähe von Graz (Hörgas-Enzenbach) soll aufgelassen werden, jenes in Mariazell in eine Ambulanz ohne Bettenstation umgewandelt werden. Am Ausseer Spital wird vorerst nicht gerüttelt, nach einer Beobachtungszeit von zwei Jahren wird jedoch neu entschieden. Das sprichwörtliche Damoklesschwert ist also künftig allgegenwärtig.
Laut den Plänen der Gesundheitslandesrätin soll sich künftig vor allem bei der Aufnahme der Patienten in die Spitäler etwas ändern: In einer sogenannten „ambulanten Erstversorgungseinheit“ (AEE), die es künftig überall geben soll, wird der Patient jenem Spital zugewiesen, welches die richtige fachliche Spezifikation aufweist. Falls der Patient keine akute Behandlung benötigt, wird er wieder nach Hause geschickt. Die Hausärzte werden somit wohl mehr in das Geschehen eingebunden werden. Man erhofft sich dadurch eine Reduktion der Bettenbelegung. Durch eine Streichung der Anreize, jedes Bett zu füllen, sollen weitere Einsparungspotentiale ausgeschöpft werden.
In Summe soll das Gesundheitsbudget der Steiermark heuer um 87 Millionen und nächstes Jahr um weitere 158 Millionen Euro gesenkt werden. Die KAGes ist nun mit den Detailmaßnahmen beschäftigt und wird somit auch den Wirtschaftsplan umschreiben müssen. „Wir werden weiterhin garantieren, dass alle Patienten genau das bekommen, was sie brauchen, aber sie werden nicht in jedem Haus und jeder Ordination alles bekommen, was sie wollen“, sagte Edlinger-Ploder und legte Wert darauf festzustellen, dass „trotz der empfindlichen Einsparungen die Gesundheitsversorgung in der Steiermark nicht schlechter wird“.
Für das Ausseer Spital sind derzeit keine Einschränkungen geplant, denn man hat schon beim Ringen um den Erhalt des Spitals beziehungsweise der chirurgischen Abteilung Federn lassen müssen: So wurden die Betten um über 50 Prozent (von 120 auf 58) reduziert, die Geburtenstation schon längst geschlossen und ein Spitalsverbund mit Rottenmann eingerichtet, um Kosten zu sparen. Doch man hat sich von Seiten der Politik ein Hintertürchen geschaffen, über welches die Chirurgische Abteilung am Ausseer Spital frühestens 2015 geschlossen werden könnte.
So soll das Ausseer Spital – neben vier weiteren Chirurgien in der Steiermark, darunter auch Schladming – nach der Fertigstellung des neuen Gebäudes im Jahr 2013 über einen Beobachtungszeitraum von zwei Jahren bewertet werden. Erst dann wird entschieden, ob die „Fallzahlen“ passen und ob die Chirurgie erhalten bleibt oder nicht. Diese Option ermöglicht es der Politik, wenn es dann so weit ist, ohne Gesichtsverlust schließen zu können. Wird nämlich festgestellt, dass die Auslastung den Fallzahlen nicht entspricht, kann die Chirurgie in eine Tageschirurgie (8 bis 15 Uhr) für leichte oder Wochenchirurgie (Mo-Fr 8–15 Uhr) für mittelschwere Fälle umgewandelt werden.
Änderungen bei der Pflege
Auch in der Pflege sollen heuer und nächstes Jahr insgesamt 25 Millionen Euro eingespart werden. Der Pflegeregress wird wieder eingeführt: „Die Regresspflicht tritt im August 2011 mit einer Übergangsfrist bis 1. Jänner 2012 in Kraft“, so Edlinger-Ploder. Eltern werden ab einem Einkommen von 1500 Euro zu einer neunprozentigen bis – einkommensabhängig – 15-prozentigen Leistung herangezogen. Söhne und Töchter haben für ihre Eltern vier bis maximal neun Prozent beizutragen.
Auch die Bewertungskriterien, welche Pflegebedürftigkeit einer Person zugesprochen wird, werden neu formuliert.
31.03.2011 aktuelles/archiv/damoklesschwert-ueber-lkh-bad-aussee.html
Doppel-Gold für HBLA-Schinkenmacher  Schon vor der Prämierung sprach der „Ennstaler“ mit einem der praktischen Lehrer im Gegenstand Fleischverarbeitung an der Raumberger HBLA.
Bereits bei dieser Begegnung zeigte sich Reinhard Stieber, gelernter Fleischer und Selcher, zuversichtlich für den Erfolg der von Schülerinnen und Schülern unter seiner Anleitung hergestellten und zur Prämierung eingereichten Schinkenprodukte. Und so war es dann tatsächlich: Die überaus strenge Jury erkannte den geräucherten Produkten Kochschinken und Karree aus der Herstellung der Raumberger HBLA am schuleigenen Moarhof Trautenfels das begehrte und rare Doppelgold zu. Am Dienstag voriger Woche fand in der Alten Aula der Grazer Universität in Anwesenheit der Jury, von Landesrat Johann Seitinger und LWK-Präsident ÖKR Gerhard Wlodkowsky die gesamtsteirische Prämierung statt. Mit bei der Prämierung auch drei Mädchen und zwei Burschen aus der Produzentenklasse sowie die Wirtschafts- und Küchenleiterin Sonja Stücklschweiger und Praxislehrer Reinhard Stieber. Mit Willi Gruber-Greil aus Prenten in der Gemeinde St. Martin am Grimming schaffte es nur ein zweiter Ennstaler Schinkenerzeuger in Edelmetallränge: Er erzielte mit seinem Kochschinken die beachtliche Silbermedaille.
Grete Reichsthaler, die Direktvermarktungs-Expertin der Kammer, erläuterte die Geschmackskriterien prämierter Schinken, auf die es ankommt: „Außen goldbraun, saftig im Biss, harmonisch im Geschmack mit einer zart rauchigen Note“. All das vereinen die Raumberger Gold-Schinken. Reinhard Stieber und Ing. Reinhnard Wolf, die beiden Praxis-Fachlehrer, zum Doppelgold: „Wir sind natürlich mit unseren vier Arbeitsgruppen zu je 7 bis 8 Mädchen und Burschen aus 2. Klassen mächtig stolz über diesen Erfolg angesichts stärkster südsteirischer Konkurrenz. Aber es hängt viel Arbeit und Sorgfalt daran. Das beginnt bei der Tierauswahl, geht über tiergerechte, stressfreie Schlachtung, penible Rohfleischauswahl und Zerteilung, genau abgestimmte Sur- und Pökelzeiten, Trocknung und behutsame Räucherung bis hin zum schonenden Garen. Erst damit kann Top-Qualität herauskommen.“
Für die Raumberger Mädchen und Burschen ist solches Wissen und Können für später, wenn sie selbst vielleicht auf ihren Höfen als Übernehmer oder Mitarbeitende an Selbstvermarktung interessiert sind, immens wichtig. Für uns ein wenig neidische Konsumenten ist ein Faktum betrüblich: Die am Moarhof erzeugten Köstlichkeiten an Fleisch-, Milch- und Käseprodukten gehen ausschließlich an die schul- und internatseigene Küche sowie an die Gumpensteiner Betriebsküche und gelangen nicht in den Verkauf.
31.03.2011 aktuelles/archiv/doppel-gold-fuer-hbla-schinkenmacher.html
„Wein im Schnee“ auf der Planai  Die Kessleralm auf der Planai in Schladming ist heuer zum zwölften Mal Treffpunkt von „Wein im Schnee“. Wirt Sepp Schlömmer lädt am Sonntag, dem 10. April, zu dieser bereits zur Tradition gewordenen Veranstaltung.
Topwinzer aus der Steiermark und dem Burgenland – Polz, Triebl, Ploder-Rosenberg, Domittner, Strohmeier, Neumeister und Tscheppe vom Pössnitzberg sowie Opitz und Jalitz – präsentieren ab 12.30 Uhr ihre Spitzenweine und Produkte. Mit dabei ist auch Weinkönigin Verena Klöckl.
Die Veranstaltung nimmt mittlerweile einen Fixplatz im Kalender ein. Während man am Vormittag noch die exzellenten Pisten der Planai genießen kann, trifft sich dann alles, was Rang und Namen in der Wirtschaft, des Sports und der Politik hat, mit Gästen aus nah und fern bei diesem Event. Da „erstklassige Tröpferln“ auch den Magen reizen, warten die Veranstalter auch diesmal mit einer deftigen, kräftigen Jause auf. Man darf sich fühlen wie in der Buschenschank, genießt dazu aber auch noch die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Kessleralm und den faszinierenden Blick in die umliegende Bergwelt.
Für musikalische Unterhaltung sorgt diesmal die „Gang-Musi“ aus St. Wolfgang. Weinkönigin Verena Klöckl wird, wie man sie kennt, intensiv Gespräche über den Wein mit den Gästen führen. Veranstalter Sepp Schlömmer wird bei diesem „Frühjahrshit“ der Planai von Weinprofi Sepp Maj­can unterstützt, der den direkten Draht zu den Winzern hat.
31.03.2011 aktuelles/archiv/-wein-im-schnee-auf-der-planai.html
It‘s Derby Time   Am heutigen Freitag mit Beginn um 19 Uhr steigt im SC-Stadion das vierte Landesliga-Bezirksderby zwischen dem SC „Knauf“ Liezen und ATV „Joiner Irdning“.
Wie schon in den drei vorangegangen Spielen ist auch diesmal das Interesse für diesen Fußballleckerbissen riesengroß und darum wird das SC-Stadion heute aus allen Nähten platzen. Mit jeweils zwei 1:0-Siegen in der vergangenen Runde haben ja beide Mannschaften beste Werbung für die heutige Partie gemacht. Zur Einstimmung fand am vergangenen Dienstag ein virtuelles Duell auf einer Playstation 3 statt. Christian Stangl, Erwin Götzenauer und Julian Pachler vom SC Liezen gingen dabei als „Celtic Glasgow“ in die Begegnung und für Kontrahent Irdning waren Michael Schwaiger, Slaven Biljesko, Christian Rudorfer und Wolfgang Marl mit dem Team „Glasgow Rangers“ an der Konsole. Am Ende konnten die Spieler des SC Liezen das virtuelle Spiel mit 10:6 für sich entscheiden, was aber keine Rückschlüsse auf das heutige Derby zulässt. Irdning-Trainer Andreas Schmid sieht aber trotzdem die Liezener im heutigen Match als leichte Favoriten. „Nach der starken Herbstsaison und dem souveränen Auftaktsieg in Kalsdorf sehe ich den Tabellendritten im Vorteil. Wir werden uns aber kräftig wehren und alles versuchen, um unseren vielen, treuen Fans ein Erfolgserlebnis schenken zu können. Gesamt gesehen wünsche ich mir ein stimmungsvolles Derby mit vollen Rängen und ein tolles Spiel“, so An­dreas Schmid. Sein Gegenüber auf der Trainerbank, Gernot Stradner, sieht seine Mannschaft nicht als Favorit. „Wie man in der ersten Frühjahrsrunde gesehen hat, kann in der Landesliga jeder gegen jeden gewinnen und außerdem hat ein Derby von Haus aus eigene Gesetze. Ich hoffe natürlich auf einen Erfolg meines Teams, aber diesen zu programmieren ist sicher nicht möglich“, so Stradner. Wie der Irdning Trainer wünscht sich auch Gernot Stradner eine tolle Kulisse und ein begeisterndes Spiel. Andreas Schmid kann auf den gesamten Kader zurückgreifen, beim SC Knauf Liezen sind Stürmer Daniel Haynie (Zerrung) und Fredi Müller (leichte Gehirnerschütterung) fraglich.
31.03.2011 aktuelles/archiv/it-s-derby-time.html
Die unendliche Geschichte  1955 wurde die Freiheit Österreichs mit der Unterzeichnung des Staatsvertrages besiegelt, wobei sich unter vielen anderen Punkten auch der Passus befindet, dass in Bezirken mit slowenischer Bevölkerung zweisprachige Schilder anzubringen sind. Wäre damals irgendwer auf die Idee gekommen, dies etwas konkreter zu formulieren, wäre uns einiges erspart geblieben. Doch es ist noch nicht aller Tage Abend und es scheint so, als ob sich doch noch eine Lösung abzeichnen würde.
Die jetzt angestrebte Lösung ist einigermaßen einleuchtend, denn wenn für die Streitparteien 10 beziehungsweise 25 Prozent slowenischer Bevölkerungsanteil die Grundlage für zweisprachige Ortstafeln sind, dann ist eine Einigung auf 17,5 Prozent eine, die ein durchschnittlich begabter Zehnjähriger in zwei Minuten bei der Hand hätte. Das solches scheinbar auch 56 Jahre dauern kann, ist zumindest bemerkenswert, und gleichzeitig auch der Grund, jetzt wirklich den Sack zuzumachen. Denn auch wenn es der slowenischen Minderheit doch nicht passen sollte, ist durch ein Verfassungsgesetz eine endgültige Regelung möglich und in Griffweite. Wahrscheinlich würde sich auch niemand darüber aufregen, und wenn die Tafeln erst einmal stehen, kann man sich als „Restösterreicher“ nur wünschen, dass dieses Thema ein für alle Mal erledigt ist. Und den wenigen, denen die Ortstafeldebatte tatsächlich fehlt, sei als Ersatz einmal jährlich der Villacher Fasching empfohlen.
07.04.2011 aktuelles/archiv/die-unendliche-geschichte.html
Europa-Award für Juniorfirma  Junior Österreich, die Arbeitsgemeinschaft der Übungsfirmen an Höheren Schulen, hatte das Stainacher Gymnsaium-Unternehmen für die Internationale Handelsmesse in der Slowakei nominiert. Am Dienstag letzter Woche waren insgesamt 50 Junior-Firmen aus 24 europäischen Ländern im Eurovea Galleria Shopping Center von Bratislava vertreten und stellten sich mit ihren unternehmerischen Ideen und Produkten einer hochkarätigen Fachjury.
„BioBookCover“, die Juniorfirma des BG/BRG Stainach, überzeugte die Jury mit ihrer innovativen und ökologisch wertvollen Geschäftsidee, Heft- und Buchumschläge aus kompostierbarem Bioplastik zu erzeugen und zu vertreiben. SAP-Marketing-Managerin Anna Banikova und Sales-Manager Vladimir Sedlacek verliehen den Stainacher Schülern in Anwesenheit der slowakischen Premierministerin Iveta Radicova den Award für die besten Marketing- und Verkaufstechniken aller vertretenen europäischen Junior-Firmen.
Geschäftsführer Gerald Baumann dazu: „Dass unser umweltfreundliches Produkt auf enormes Interesse stößt, zeigte sich daran, dass wir bei einer nationalen Handelsmesse Anfang März in Wien innerhalb kürzester Zeit alle Umschläge aus Bioplastik verkaufen konnten. Anfang April wird ORF-Redakteurin Andrea Wessely mit einem Kamerateam bei uns in Stainach in der Schule anrücken und einen Beitrag für das Konsumentenmagazin ,Konkret‘ in ORF 2 aufnehmen. Auch unser regionales Radio Freequenns ging mit unserem Team im März auf Livesendung.“ Einen Bombenerfolg erzielten die jungen Unternehmer mit ihren Produkten bei der Ausstellungseröffnung „Grimming“ auf Schloss Trautenfels. Die 100 Stück speziell für diesen Anlass hergestellten Dokumentenhüllen waren binnen weniger Stunden verkauft.
Von Betreuungs- und Begleitlehrer Mag. Georg Frauscher erfuhren wir: „Das Team von BioBookCover hat mit unglaublichem Einsatz gearbeitet – allein 700 Arbeitsstunden in der Produktion und dazu noch die wöchentlichen Strategiesitzungen.“
Spannend wird es nun bei den kommenden nationalen Wettbewerben von Junior. Da geht es dann darum, welches Team Österreich beim internationalen Wettbewerb in Oslo vertreten darf.
07.04.2011 aktuelles/archiv/europa-award-fuer-juniorfirma.html
Vollversammlung des Musikvereins Gröbming  Der Musikverein Gröbming hielt kürzlich im Restaurant „Attila“ seine diesjährige Vollversammlung ab.
Obmann Ulrich Höring konnte dazu neben den anwesenden Musikkameraden auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Nach einer Gedenkminute für das im letzten Jahr verstorbene Ehrenmitglied Johanna Arnsteiner und den tragisch verunglückten Gemeindekassier Fredl Pichler erfolgte die Verlesung des Protokolls der letztjährigen Jahreshauptversammlung durch Schriftführer Dipl.-Ing. Christian Seebacher. Danach legte Obmann Höring einen umfangreichen Tätigkeitsbericht vor, den er anhand von Bildern dokumentierte: Neben zahlreichen Ausrückungen stand besonders das Bezirksmusikfest in Haus mit der Teilnahme an der Marschmusikwertung im Mittelpunkt des Vereinsjahres. Zum Abschluss seines Berichts bedankte sich Obmann Höring herzlich bei der Bevölkerung für die finanzielle Unterstützung anlässlich des Wunschkonzerts und des Maispielens, ohne die das wirtschaftliche Überleben des Musikvereins nicht möglich wäre.
Kapellmeister Dr. Gerhard Lipp berichtete, dass der Musikverein im 177. Vereinsjahr zu insgesamt 100 Veranstaltungen ausgerückt ist, wobei der Musikkapelle derzeit 71 aktive Mitglieder angehören. Als Höhepunkte strich er insbesondere das Wunschkonzert und die mit sehr gutem Erfolg absolvierte Konzertwertung in Liezen hervor.
Kassier Hermann Pfatschbacher legte die Kassengebarung offen und gab ein positives Ergebnis bekannt. Der kleine finanzielle Polster wird für die bevorstehende Einkleidung der neu hinzugekommenen Jungmusiker und die Reparatur von Instrumenten verwendet.
Im Anschluss erfolgte die Verleihung der Ehrenzeichen an die verdienten Musiker. Ausgezeichnet wurden: Alexander Erhart (10 Jahre), Veronika Knerzl, Beate Roiderer (15 Jahre) und Mag. Adolf Moser (50 Jahre).
In ihren Grußworten würdigten Bürgermeister Alois Guggi, Bezirksobmann DI Josef Pilz und Bürgermeister Fritz Zefferer die Leistungen des Musikvereins und dankten für die gute Zusammenarbeit. Mit dem Dank an alle Musiker und Gönner sowie einer herzlichen Einladung zum bevorstehenden Wunschkonzert schloss Obmann Ulrich Höring die Jahreshauptversammlung.
Wunschkonzert 2011
Das bereits 42. Wunschkonzert der Trachtenkapelle Gröbming findet am Palmsamstag, dem 16. April um 19.30 Uhr in der örtlichen Kulturhalle statt. Das Programm unter der musikalischen Gesamtleitung von MMag. Dr. Gerhard Lipp beinhaltet unter anderem den Wiltauer-Marsch aus Tirol, das Fantasiestück „Mountain Panorama“, Filmmusik aus „Rocky“ und die Polka „Ein halbes Jahrhundert“. Für vokale Abwechslung sorgt wiederum das Männerquartett „Just4Friends“ mit einem Lied von den Comedian Harmonists und mit „Rama Lama Ding Dong“. Als neue Protagonisten stellen sich die 25 Jungmusiker der „Gröbminger Jugendkapelle“ unter der Leitung vom Musiklehrer Reinhard Freidl mit zwei Stücken vor. Durch das Programm führt wie immer Ing. Winfried Halasz.
07.04.2011 aktuelles/archiv/vollversammlung-des-musikvereins-groebming.html
Zweirad-Tauschbörse in Schladming  Seit vielen Jahren organisiert der ARBÖ-Ortsklub Schladming die Zweiradbörse. Sie ist heute nicht mehr wegzudenken, wechseln doch zahlreiche Räder dabei den Besitzer, wobei die Palette von Kinder- über Straßenräder bis hin zu Mountainbikes reicht.
Diesmal ist die Zweiradbörse, die am Samstag, dem 16. April, im Rathauspark und am Wetzlarerplatz – bei Schlechtwetter im Stadtsaal – stattfindet, auch wieder mit einer Ausstellung von Zweiradanbietern und einem bunten Rahmenprogramm rund um das Rad kombiniert.
Die Annahme der Fahrräder für die Aktion „Privat an Privat“ ist ab 9 Uhr möglich. Die Aktion läuft den ganzen Tag über bis 16 Uhr. Ist das Rad bis zu diesem Zeitpunkt weg, kann der Erlös behoben oder eben das Rad wieder abgeholt werden. Der ARBÖ macht dies kostenlos, verlangt also keine Provision.
Das Neueste am Zweiradmarkt wird man bei der Ausstellung der Zweiradhändler Sport Tritscher, der Firma Bike+Sports Pöllman und Alpreif und R.S.P. sehen. Schwerpunkt sind die nun modern gewordenen E-Bikes von KTM, Movelo und anderen. Es gibt auch die Möglichkeit, eine Probefahrt mit einem E-Bike zu unternehmen.
Rahmenprogramm
Ab 9.30 Uhr startet auch das Rahmenprogramm. Tamara Ulrich, vom ARBÖ Schladming mit gesponserte und inzwischen erfolgreiche Mountainbikerin, wird sich dabei vorstellen und Kindern wertvolle Tipps und Tricks rund ums Mountainbiken geben. Fahrräder und Radhelme sind mitzubringen. Nach ihrem zweiten Auftritt ab 12 Uhr reist Tamara Ulrich bereits zum nächsten Rennen nach Avice in Slowenien ab. Weitere Stationen sind Ende April und im Mai Monte Tamaro in der Schweiz und Todtem in Deutschland. Vom 28. bis 29. Mai startet Ulrich bei der Österreichischen Meisterschaft am Semmering. Danach geht es Anfang Juni zum Welltcuprennen nach Fort William (SCO) und anschließend zu den Weltcuprennen nach Leogang (10. bis 19. Juni).
Trialshows
Absoluter Höhepunkt des Zweiradfestivals ist die Trialshow mit Stefan Eberharter, die um 11 Uhr beginnt. Wer die Show am Vormittag versäumt, hat am Nachmittag eine weitere Möglichkeit. Einen zweiten Part von Eberharter gibt es nämlich ab 15 Uhr.
Den ganzen Tag über haben Besucher der Zweiradausstellung auch die Möglichkeit am „Glücksrad“ zu drehen. Zudem gibt es nach der Trialshow um 15 Uhr eine Verlosung wertvoller Preise. Als Hauptpreise winken eine Jahresmitgliedschaft mit Sicherheitspass für den ARBÖ, ein Mopedführerschein von Easy Drivers und ein Mountainbike-Sturzhelm.
07.04.2011 aktuelles/archiv/zweirad-tauschboerse-in-schladming.html
SC Knauf Liezen – ATV Joiner Irdning 1:3 (1:2)  Das alte Sprichwort „Derbys haben eigene Gesetze“ traf beim Landesliga-Bezirksschlager SC Knauf Liezen gegen ATV Joiner Irdning wieder einmal genau zu.
Fast 1200 Zuschauer sorgten im SC-Stadion für eine tolle Kulisse – und die vielen Fans aus dem gesamten Bezirk Liezen sahen dann einen unerwarteten Spielverlauf. Die Partie begann mit einem Traumstart für die Irdninger und einem Schock für die Grün-Weißen, denn als noch viele Zuschauer vor den Kassen auf Einlass warteten, stand es schon 2:0 für die Gäste. In der 2. Minute startete Hannes Wallner auf der rechten Seite einen dynamischen und unaufhaltsamen Sturmlauf und seinen darauffolgenden Stanglpass verwertete Michael Schwaiger souverän zur 1:0-Führung. Drei Minuten später hieß es dann bereits 2:0 für die Schmid-Elf. Philipp Schnabl gewann knapp außerhalb des Sechzehners ein Pressballduell, wobei sich das Leder in der Folge über SC-Schlussmann Jürgen Waldenhofer ins Netz drehte. In der 10. Minute hatten die Blau-Weißen sogar eine Riesenchance auf das 3:0. Die heimische Abwehr zögerte wieder einmal zu lange, doch zum Glück schoss der knapp vor dem Tor freistehende Michael Schweiger über das SC-Gehäuse. Eine Minute später machten sich die Hausherren erstmals bemerkbar, als Milan Pastucha einen Weitschuss von Martin Neuper nur auf Raten unter Kontrolle brachte. In der 17. Minute klärte Christian Stangl bei einem Angriff der Gäste gerade noch in den Corner. Mit Fortdauer der Partie erfing sich das Stradner-Team etwas und setzte so auch vermehrt Akzente. In der 29. Minute konnten die SC-Anhänger endlich jubeln und so auch wieder etwas Hoffnung schöpfen. Nach einem schönen Angriff über mehrere Stationen brachte Stevie Zeiringer den Ball aus spitzem Winkel über die Linie. Ein Irdning-Verteidiger beförderte das Leder zwar wieder aufs Feld zurück, doch nach Rücksprache mit seinem Linienrichter anerkannte Schiedsrichter Franz Leitinger den Treffer zum 1:2. Acht Minuten vor dem Pausenpfiff hatten die Liezener abermals Glück, als Erwin Götzenauer nach einem wuchtigen Kopfball von Michael Schwaiger auf der Linie rettete.
In der zweiten Spielhälfte agierten die Grün-Weißen dann entschlossener und aggressiver, doch fehlten auch in diesem Spielabschnitt großteils die wirklich zwingenden Möglichkeiten. In der 46. Minute konnte Pastucha einen schön angetragenen Schuss von Daniel Habeler nur mit Mühe bändigen, doch bereits kurze Zeit später fand auch Philipp Schnabl eine tolle Chance auf das 3:1 vor. In der 54. Minute spielte Götzenauer ideal für Habeler auf, doch der Stürmer vergab diese gute Möglichkeit. Fünf Minuten später versuchte Dimitru Pirvu mit einem Freistoß zum Torerfolg zu kommen, der Ball wurde jedoch eine sichere Beute von Goalie Pastucha. In der 61. Minute zog Habeler knapp außerhalb des Sechzehners ab, doch Pastucha erwies sich neuerlich als Meister seines Faches. Etwas mehr als eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff fiel dann die Vorentscheidung in der Partie. Nach einem Konter über die rechte Seite schoss Michael Schwaiger aus kurzer Distanz zum 3:1 für Irdning ein. In der 87. Minute hatte Haynie noch eine Riesenmöglichkeit auf den Anschlusstreffer, doch Pastucha war neuerlich am Posten und nahm dem Stürmer den Ball im letzten Moment vom Fuß.
Letztendlich war der Derbysieg von Irdning vollauf verdient und der Mannschaft gebührt für die Leistung ein Pauschallob. Die Schmid-Elf wollte im Gegensatz zu den Heimischen den Erfolg an diesem Tag unbedingt und dementsprechend traten sie auch auf. Bei den Grün-Weißen ließen einige Leistungsträger in dem Match komplett aus.
Der SC Knauf Liezen bestreitet am heutigen Freitag das Auswärtsspiel in Anger (Beginn 19 Uhr) und will dabei mit einer guten Leistung die Scharte von der Derbyniederlage ausbessern. Zu diesem Match wird auch wieder eine Sclachtenbummlerfahrt durchgeführt, die Abfahrt erfolgt um 14 Uhr vom Busbahnhof/Willis Treff. Der ATV Joiner Irdning empfängt morgen, Samstag, mit Beginn um 19 Uhr Kalsdorf und könnte mit einem Sieg weiter Boden gut machen.
07.04.2011 aktuelles/archiv/sc-knauf-liezen-atv-joiner-irdning-1-3-1-2.html
Union der Konkursanten   „Total ausgeschlossen“ ist die gefährlichste Aussage aus dem Mund von Politikern, wenn es um die Schuldenkrise in Europa geht. Denn mit Portugal ist gerade der dritte Staat unter den Rettungsschirm geschlüpft, der selbiges ausgeschlossen hat. Und es gibt durchaus noch weitere Länder, bei denen es bald so weit sein könnte. Eigentlich wären diese Länder pleite, wenn die restlichen EU-Staaten nicht aushelfen würden, was allerdings am ehesten als Konkursverschleppung und nicht als Sanierung zu werten ist.
Denn leider Gottes bringt der Rettungsschirm zwei zentrale Dinge nicht zuwege: Erstens werden die betroffenen Länder nicht zu radikalen Einsparungen gezwungen, womit sie wohl dauerhaft Sanierungsfälle bleiben. Und zweitens werden die Gläubiger nicht zur Rechenschaft gezogen, sie können zwar durch die Risikoaufschläge wesentlich höhere Zinsen kassieren, aber tragen praktisch kein Ausfallsrisiko.
Genau das Gegenteil müsste der Fall sein. Die Anleihengläubiger müssten einen Teil ihres Geldes verlieren, und die betroffenen Staaten müssten für ihre Ausgabenorgien mit harten Sparpaketen getroffen werden. Nur wenn das der Fall ist, sind sämtliche Staaten gezwungen ordentliche Budgets zu erstellen, da ihnen sonst schlicht und einfach niemand mehr Geld leihen wird. Und, bevor wir zu herablassend auf die jetzt notleidenden Staaten blicken, eines muss uns klar sein: Uns geht es deutlich besser als Griechenland oder Portugal, aber wenn man es seriös betrachtet, sind Österreich und Deutschland auch de facto pleite und haben größten budgetären Handlungsbedarf.
15.04.2011 aktuelles/archiv/union-der-konkursanten.html
Große Bühne für steirische Schafzüchter  Bereits zum 21. Mal ging am vergangenen Wochenende in Öblarn der Ennstaler Schafbauerntag im Mehrzwecksaal und am Freigelände über die Bühne. Wie schon die Jahre zuvor mit dem Jungzüchter-Wettbewerb und heuer erstmals mit einer 4-Länder-Widderschau sowie einem Züchtercup. Enormes Publikumsinteresse weckte die Ausstellung, die Bewertung und die Ringvorführung sowie das Finale mit Kür der Gesamtsieger am Samstag.
War der Freitagabend in der Mehrzweckhalle dominiert von Eröffnung, Jungzüchterbewerb, L&M-Modenschau und Zertifikatsverleihung an die Lehrgangsteilnehmer für die Schafhaltung sowie von der Kulinarik rund ums Ennstal-Lamm, der Präsentation steirischer Schaf- und Ziegenkäse-Spezialitäten und der Weindegustation, so gehörte der Samstag-Vormittag den Züchtern und ihren Tieren.
Der Freitag-Abend versammelte einiges an landwirtschaftlicher und offizieller Prominenz: Neben Landesrat Johann Seitinger gesichtet Kammer-Vizepräsident ÖR Johann Resch, HR Dr. Georg Zöhrer von der zuständigen Landes-Fachabteilung, Leader-Obmann Bgm. Franz Titschenbacher, Direktor Dr. Albert Sonnleitner vom LFZ Raumberg-Gumpenstein mit Kleintier-Referatsleiter Dr. Ferdinand Ringdorfer, Vertreter der Fachschulen Haus und Grabnerhof, Arthur Moser von den Hauser-Kaibling-Bahnen als Sommerquartiergeber von Hunderten Ennstaler Lämmern, der Hauser Bürgermeister Gerhard Schütter und natürlich sein Öblarner Amtskollege Ehrenfried Lemmerer, dazu als überaus erfreulicher Anblick die amtierende steirische Wollkönigin Martina II. Sie alle wurden von Landesobmann ÖR Walter Schmiedhofer herzlich willkommen geheißen.
Im Jungzüchterbewerb präsentierten 34 Mädchen und Buben, davon acht aus dem Ennstal, ihre Tiere. Siegertiere führten Freya Zeiler aus Klein­sölk und Bianca-Maria Griesebner aus Pürgg-Trautenfels vor. Die schwungvolle Modenschau von Landmarkt L&M zog vor allem die Damenwelt in ihren Bann. Dazu garantierten zwischendurch die Musikdarbietungen der Öblarner Wetterloch-Blos beste Unterhaltung.
Beim samstägigen 4-Länder-Züchtercup und bei der Widderschau wurden insgesamt rund 400 Tiere aus zwölf Rassen präsentiert. Aus dem Ennstal kamen folgende Züchter zu Siegertier-Ehren: Familie Schmiedhofer aus Öblarn mit Tiroler Bergschafwidder und Braunen Bergschafwidder, Peter Prugger aus Aich/Assach mit Tiroler Bergschaf-Jungwidder. Reservesiegertiere stellten die Betriebe Familie Zeiler aus Kleinsölk, Bianca Griesebener aus Pürgg/Trautenfels, Christoph Simonlehner aus Ramsau und Andreas Leitgab aus Kleinsölk.
Auch im Züchtercup waren Enns­taler Zuchtbetriebe sehr gut vertreten. Siegertiere stellten die Betriebe Familie Schmiedhofer (Öblarn) und An­dreas Leitgab (Kleinsölk). Reservesieger die Betriebe Familie Zeiler (Klein­sölk) und Franz Lackner (Tauplitz). Die ausgewählt delikaten Lammgerichte an beiden Tagen, dazu die Schaf- und Ziegenkäsespezialitäten, die Wollausstellung und das Kinderprogramm ließen die 21. Ennstaler Schafbauerntage zum Erlebnis für die ganze Familie werden. All das wussten Landesobmann Walter Schmiedhofer und sein Geschäftsführer Siegfried Illmayer in ihren Dankworten zu würdigen.
Sie beide vertreten eine stolze Zahl an Züchtern, die insgesamt über 82.000 Tiere halten. Die Steiermark ist damit das „schafreichste“ Bundesland.
15.04.2011 aktuelles/archiv/grosse-buehne-fuer-steirische-schafzuechter.html
Feuerwehrjugend testete ihr Wissen  Am vergangenen Sonntag stellten sich 319 Mitglieder der Feuerwehrjugend aus dem Bezirk Liezen in Palfau einem Wissenswettbewerb und erzielten dabei die Verleihung von 105 Wissenstestabzeichen in Gold, 87 in Silber und 105 in Bronze.
18 Neueinsteiger in Feuerwehrmannschaften legten im Rahmen der Veranstaltung zusätzliche Prüfungen ab, 32 Mädchen und Buben im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren bekamen Wissenstestspielabzeichen, davon vier in Silber und 28 in Bronze.
Zur Schlusskundgebung, die von der heimischen Musikkapelle umrahmt wurde, begrüßte Bezirksjugendbeauftragter Christian Sotlar auch Bezirksfeuerwehrkommandant Gerhard Pötsch, dessen Stellvertreter Heinz Hartl, Landesjugendbeauftragten Peter Kirchengast, die Abschnittskommandanten Franz Hadler, Walter Galbicsek, Walter Rieger, Peter Mayer, An­dreas Seebacher, Johann Lettner, Jürgen Schraml und Gerd Bartl, Bgm. Erich Reiter aus Gams, Palfaus Vizebürgermeister Andreas Danner und Altbgm. Adolf Huber, Volksschuldirektorin Tramberger sowie E-ABI Kurt Mitterböck und E-OBI Anton Reinprecht.
In den Ansprachen wurde die Leistungsbereitschaft junger Menschen in der Gemeinschaft von Freiwilligen Feuerwehren gewürdigt und das verantwortungsbewusste Miteinander von bewährten Mitgliedern und Neueinsteigern hervorgehoben. Die Löschmeister Christian Schrempf und Gerhard Stöckl erhielten für ihre bewährte Tätigkeit die Bewerterspange in Bronze verliehen.
Mit dem Einholen der Bewerbsfahne und der Landeshymne klang ein für die Feuerwehrjugend des Bezirkes Liezen und alle sonstigen Teilnehmer eindrucksreicher Tag aus.
15.04.2011 aktuelles/archiv/feuerwehrjugend-testete-ihr-wissen.html
Kurt Tasch feierte 70. Geburtstag  Es war eine festlich gestimmte Freundes- und Gefährtenschar, die Kurt Tasch im Saal des Restaurants im Schloss Trautenfels die Ehre gab und mit ihm seinen 70. Geburtstag feierte. Begrüßt und lieb gratuliert wurde ihm gleich zu Beginn von ganz jungen Mitbürgern – von den Kleinen des Gemeindekindergartens, die ihm ein Lied sangen und ein selbst gemaltes Bild schenkten.
Auch Weggefährten aus seiner aktiven Zeit als Landes- und Gemeindepolitiker hatten sich eingefunden. So waren sein Nachfolger als Abgeordneter zum Landtag, Bgm. Karl Lackner, und sein Kollege im Gemeindebund und KPV, NAbg. und Bgm. a. D. Hermann Kröll ebenfalls unter den Mitfeiernden. Viel Freude bereitete dem Siebziger das Mitfeiern des Bürgermeisters der deutschen Partnergemeinde Niederrimsingen, Wendelin Hintereck, der mit Gattin Christel zur Gratulation angereist war.
Dem Jubilar und seiner Partnerin Monika galten zuvorderst die von Herzen kommenden Grußworte seiner Nachfolgerin im Bürgermeisteramt, Barbara Wolfgang-Krenn. Eine ganze Generation von Gemeinderäten, Frauen und Männern, gab ihm ebenfalls die Ehre. Gehörte doch Kurt Tasch selbst seit 1968 dem Gemeinderat sowie von 1980 bis 1988 als Vizebürgermeister und von 1988 bis 2007 als Bürgermeister dem Gemeindevorstand an. Barbara Wolfgang-Krenn bezeichnete ihren Vorgänger Kurt Tasch als ihren großen Mentor, als Vorbild und politischen Ziehvater. Sie erlebte ihn als Bürgermeister und Menschen mit Handschlagqualität. Sein Amtskollege von der Partnergemeinde Niederrimsingen, Wendelin Hintereck, erinnerte sich an das Wachsen der Partnerschaft, an dem der damalige Vizebürgermeister Kurt Tasch entscheidenden Anteil hatte und die sich mit Besuchen und Gegenbesuchen positiv weiterentwickelte.
Karl Lackner brachte den politischen Werdegang von Kurt Tasch zu Gehör, der ihn als treuen ÖVP-Mann seit seiner Jugend ausweist. Zuerst in jungen Jahren als Bezirksobmann der Jungen ÖVP, dann über 37 Jahre als Ortsparteiobmann, als VP-Vertreter in der Bezirksbauernkammer und zuletzt als VP-Vizebürgermeister und Bürgermeister über 27 Jahre bis ins Jahr 2007 sowie als Abgeordneter zum Landtag von 1991 bis 2005. Eine ganze Reihe von in seiner Gemeinde verwirklichten Vorhaben kennzeichnet seine Bürgermeisterlaufbahn. Sie weisen ihn als vorausschauenden Kommunalpolitiker aus, dem die Menschen seiner Gemeinde viel bedeuteten. Es würde den Platz sprengen, wollte man die in seiner Amtszeit verwirklichten Vorhaben im Detail anführen. Als bezeichnend für seine Schlagfertigkeit wusste Karl Lackner einige Bonmots aus der Abgeordnetenzeit von Kurt Tasch zum Besten zu geben. Viel Dank gebührt nach Aussage von Karl Lackner und Barbara Wolfgang-Krenn seiner Partnerin Monika, die ihm nach gesundheitlichen Rückschlägen eine große Stütze ist. Der „Ennstaler“ schließt sich mit den besten Wünschen den Gratulanten an!
15.04.2011 aktuelles/archiv/kurt-tasch-feierte-70.-geburtstag.html
SV Haus/E. – SV Stanz 3:0 (3:0)  Mit einem klaren 3:0-Heimsieg gegen den SV Stanz verteidigte der SV „Dach Steiner“ Haus die Tabellenführung souverän.
Die Heimischen machten von Beginn weg enormen Druck und so war es nur eine Frage der Zeit, bis der erste Treffer fiel. Es dauerte dann aber doch bis zur 31. Minute, ehe die Dujmusic–Elf in Führung ging. Nach einem Eckball von Gabriel Zovko war Marco Geisler zur Stelle und versenkte das Leder per Kopf zum 1:0 ins kurze Eck. Nur zwei Minuten später erhöhte Gabriel Zovko auf 2:0. Der Legionär nahm einen Lochpass ideal mit und überspielte in der Folge den gegnerischen Tormann, ehe er den Ball aus spitzem Winkel ins Tor schob. In der 39. Minute hob Christoph Knollmullner den Ball nach einem Doppelpass mit Mario Gruber aus 18 Meter Entfernung zum 3:0-Pausenstand ins Netz.
Mit der klaren Führung im Nacken schalteten die Hausherren in der zweiten Spielhälfte zurück, ohne jedoch die Kontrolle über die Partie zu verlieren. Die eher konzeptlosen Stanzer konnten nichts Entscheidendes entgegensetzen und so blieb es beim 3:0-Sieg des Tabellenführers.
Morgen, Samstag, gastiert der SV Haus in Thörl (Beginn 17 Uhr) und will dabei natürlich mit drei Punkten die Heimreise antreten.
15.04.2011 aktuelles/archiv/sv-haus-e.-sv-stanz-3-0-3-0.html
Druckerei Wallig CO2-zertifiziert Die Druckerei Wallig in Gröbming ist einmal mehr Vorreiter und trägt dem Trend zu umweltfreundlicher Druckproduktion Rechnung.
Nachdem die Drucker aus Gröbming im Vorjahr als erste Druckerei der Steiermark mit dem österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet wurden, ist man jetzt noch einen Schritt weiter. Nachdem der Schadstoffausstoß im Zug der Umweltzertifizierung schon auf ein Minimum gesenkt wurde, haben Kunden zukünftig auch die Möglichkeit, gänzlich CO2-neutral produzieren zu lassen.
Dazu wird in einem zentralen Klimarechner genau der CO2-Ausstoß eines Auftrages ermittelt (inkl. der Menge, die bei der Papier- und Farbenproduktion angefallen ist), wobei sogar der Transport zum Endkunden in die Berechnung Eingang findet. Der ermittelte CO2-Ausstoß wird dann durch den Zukauf von CO2-Zertifikaten kompensiert, wobei die Druckerei Wallig ausschließlich österreichische Klimaprojekte unterstützt.

Der Kunde erhält dann eine Bestätigung einer unabhängigen Kontrollinstanz, dass der betreffende Auftrag CO2-neutral produziert wurde und darf das Logo Print-CO2-kompensiert samt der Kontrollnummer auf seiner Drucksorte verwenden. Das gibt speziell Kunden aus dem Tourismus die Möglichkeit, gegenüber ihren Gästen Umweltbewusstsein und Kompetenz zu beweisen.


21.01.2011 aktuelles/archiv/druckerei-wallig-co2-zertifiziert.html
Ostern – das Fest des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe  „Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch die Stelle an, wo er lag. Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden.“ (Mt 28, 5-7). Kraftvoll und ausdrucksstark beschreibt das Evangelium der Osternacht eine spannende Erkenntnis: Christus ist dem Grab entstiegen. Zunächst fürchten sich die Frauen, wollen es nicht wahrhaben. Sie müssen sich erst vom Gehörten überzeugen. Aber dann bricht unbändige Freude durch…
In der Wallfahrtskirche am Frauenberg sind in der Osterzeit am Kreuzaltar zwei Ereignisse gleichzeitig zu sehen: Als Bild der Tod Christi am Kreuz, als Skulptur seine Auferstehung. Leiden und Freude, Trauer und Hoffnung, untrennbar miteinander verbunden – wie im Leben. Manche können Ostern in ungetrübter Freude feiern. Manchen ist das Fest überschattet von einem Schicksalsschlag: dem Verlust eines lieben Menschen, einer schweren Krankheit oder einem schmerzhaften Leiden, Problemen in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Beziehung…
Christus kennt diesen Zwiespalt sehr genau: Eigentlich sollten wir uns – gerade an einem solchen Festtag – freuen, heiter und glücklich sein. Aber die Wirklichkeit sieht oft anders aus. Deshalb überbringt der Engel neben der Kunde vom Sieg über den Tod noch eine zweite Nachricht, eigentlich einen Auftrag: „Geht schnell zu seinen Jüngern…“ Anders formuliert: Tragt die Botschaft der Auferstehung in alle Welt hinaus, zu den Verzagten, Bedrückten, Leidenden, Ängstlichen, Traurigen! Sprecht ihnen Mut zu, richtet sie auf, gebt ihnen neue Hoffnung! Wie wir diesen Auftrag erfüllen können? Das erklärt uns der Admonter Stiftsbildhauer Josef Stammel in drei Frauengestalten: dem Glauben, der Hoffnung und der Liebe im Kreuzaltar des Frauenbergs. Sie als Grundlagen unseres christlichen Lebens sollen wir immer wieder verkündigen.
Der Glaube ist mit dem Kreuz dargestellt. Unser Leben lässt sich nicht trennen von Leid und Tod – aber mit Christus können wir beides überwinden! Er war der erste, der es geschafft hat, wir sind zu seiner Nachfolge berufen. Vor uns sind schon viele Heilige diesen Weg gegangen – die Altäre am Frauenberg und in anderen Kirchen zeigen es. Die Hoffnung trägt einen Anker. Sie will uns Zuversicht geben für die ungewisse Zukunft. Das Vertrauen darauf, dass uns die Stürme des Lebens vielleicht hin und her werfen wie ein Schiff auf hoher See, dass diese Stürme uns aber nicht besiegen können. Denn Christus ist unser rettender, Halt gebender Anker. Die dritte der drei göttlichen Tugenden zeigt sich als liebende Mutter mit zwei Kindern. Liebe lässt sich unendlich teilen und verschenken und wird doch nie geringer. Als wichtigste Tugend finden wir sie am Scheitel des Altares, alles überragend, gleichsam Höhepunkt und Ziel des Wirkens Christi. Die Liebe kann selbst den Tod überwinden…
Im Osterfest weckt, vertieft und stärkt Christus in uns den Glauben, die Hoffnung und die Liebe. Wir dürfen Sendboten werden einer Botschaft, die da lautet: „Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“ Liebe Leserin, lieber Leser, vertrauen auch wir darauf: CHRISTUS IST VON DEN TOTEN AUFERSTANDEN – FÜR UNS!
Es wünscht Ihnen ein frohes und gesegnetes, gnadenreiches Osterfest
Ihr
P. Winfried Schwab OSB
22.04.2011 aktuelles/archiv/ostern-das-fest-des-glaubens,-der-hoffnung-und-der-liebe.html
Beeindruckende Bilanz der Bezirks-Feuerwehren  Eine umfangreiche Leistungsbilanz prägte den Bezirksfeuerwehrtag am Donnerstag vergangener Woche in Liezen. Zum Auftakt gab es den von Brandinspektor Christoph Schlüßlmayr gestalteten Film „Einsatzdokumentation 2010“.
Laut Bezirkskommandant Gerhard Pötsch wurden die 5731 Mitglieder der 96 Freiwilligen Feuerwehren im Vorjahr zu rund 2000 Einsätzen gerufen. Die Funkzentrale „Florian Liezen“ verzeichnete 4210 Notrufe. Um zwölf Prozent öfter musste gelöscht werden, es gab insgesamt 409 Brände.
Ein Schwerpunkt im Bericht war auch der Katastropheneinsatz in Stein an der Enns und den vom Hochwasser besonders betroffenen Regionen Oberes Ennstal und Paltental. Der Rückblick auf Ausbildungsmaßnahmen ergab, dass 642 Feuerwehrleute aus dem Bezirk in ihrer Freizeit verschiedene Kurse an der Landesfeuerwehrschule in Lebring absolvierten.
Zur Sprache kam auch der Brand beim Holzbauunternehmen Deisl in Liezen heuer im Februar, den 19 Feuerwehren bekämpften. Dafür erhielten sie von den Firmeninhabern eine namhafte Spende.
Hofrat Dr. Kurt Kalcher vom Katastrophenschutz des Landes, die Landtagsabgeordneten Ewald Persch und Odo Wöhry, Landesfeuerwehrkommandant Albert Kern und Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Josef Dick zollten den vielfältigen Arbeiten und den damit verbundenem Dienst an der Bevölkerung Respekt und Anerkennung. Ihre Solidarität mit den Wehrleuten bekundeten zudem Oberbrandrat Johann Ramsebner, Bezirksfeuerwehrkommandant von Kirchdorf, und Brandrat Franz Pirhofer, Abschnittskommandant von Windischgarsten.
Befördert wurden Ing. Jürgen Grosleitner zum Hauptbrandinspektor des Fachdienstes, Gernot Hejlik, Diethard Perner und Andreas Schröttenhammer zum Oberbrandinspektor des Fachdienstes, Stefan Schröck zum Brandinspektor des Fachdienstes sowie Christian Grogger und Albert Krug zum Brandmeister der Verwaltung.
Das Verdienstzeichen 1. Stufe (Gold) erhielten ABI Anton Peter Mayer, HBI Günther Anichhofer und HBI Heinz Fessel. Jenes der 2. Stufe (Silber) HBI Christian Ebenschweiger, HBI Christian Moser, HBI Benjamin Schachner, HBI a. D. Werner Schwab, OBI Mag. Markus Schwaiger, BI Christian Sotlar und BI Christoph Schlüßlmayer. Jenes der 3. Stufe (Bronze) LM Sandra Tasch.
Das Verdienstkreuz des Landes Steiermark in Silber wurde ABI Helmut Sams und HBI Reinhold Binder verliehen. Ehrenurkunden des Landesfeuerwehrverbandes erhielten HBI Peter Schmied, HBI Manfred Tiefenbacher, OBI Mario Auer, OBI Leo Schachner, OBI Thomas Thadler und OBI Dietmar Wundersamer.
22.04.2011 aktuelles/archiv/beeindruckende-bilanz-der-bezirks-feuerwehren.html
Biogärtner Karl Ploberger in Gröbming  Der „Fernsehgärtner“ Karl Ploberger, wie er vielfach genannt wird, gab vorige Woche auf Einladung der Landmarkt KG und der darin mit Gartenbedarf befassten Abteilungen Lagerhaus, Plant‘s Corner und Bau­freund in der Gröbminbger Kulturhalle viele seiner wertvollen Tipps an die Hobbygärtner weiter. Weit über 300 Freunde des „Gartelns“ waren gekommen und hörten dem Gartenguru der Nation zu.
Den Anfang des „Landmarkt-Gartenabends“ machten kurze Grußworte des Gröbminger Lagerhausleiters Raimund Planitzer. Zu anschließenden Einleitung übergab Moderator David Gruber das Wort an Ing. Ferdinand Kolbitsch von der Firma Neudorff, einem Unterrnehmen, das die Landmarkt-Gartenfachabteilungen mit natürlichen Pflanzenschutzmitteln beliefert. Auf der selben Linie liegen die Produkte des Unternehmens Oscorna, das Düngemittel auf organischer Basis vertreibt. Dafür gab Berater Franz Zmugg seine Tipps weiter. Wichtig bei all diesen Wirkstoffen sei laut Aussage der beiden Fachleute, dass damit gezielt Schädlinge bekämpft werden, Nützlinge hingegen Schonung erfahren, wie beispielsweise der große Erdlockerer Regenwurm. Dieses rosa­braune Kriechtier ist übrigens heuer das „Gartentier des Jahres“.
Diese einleitenden Informationen waren auch der Startschuss für Karl Ploberger. Sein lockerer Vortragsstil, gespickt mit viel Humor ohne ins Banale abzugleiten, sorgte für fröhliche Stimmung unter der interessierten Zuhörerschaft. Wenn sich dazu noch brauchbare und wichtige Tipps für optimale Gartengestaltung, für Gemüse- und Fruchtaufzucht, fürs richtige Düngen und Kompostieren gesellen, ist das Freude fürs Heimgärtnerherz. Dieser Karl Ploberger ist ein wahrer Repräsentant der Philosophie „Erste Hilfe für den Garten – für intelligente Faule“ der ganz bestimmt nicht als Ordnungsfanatiker gelten kann und der Natur bewusst ihren Lauf lässt.
Neben der Arbeit im Garten feiert bei den Landmarkt-Abteilungen Lagerhaus, Plant‘s Corner und Bau­freund auch die Balkon-Blütenpracht ihren Auftakt. Die meisten Hausfrauen sind ohnehin auf ihren Balkonen und Außenanlagen bereits zu wahren Profis gewachsen und wissen mit ihrer Erfahrung aus Jahren, was in diesen Frühjahrsmonaten zu tun und nachzubeschaffen ist. Weniger erfahrene Blüten- und Pflanzenfreundinnen müssen deshalb aber auch nicht verzagen. In den Fachabteilungen von Baufreund Schladming, in den Lagerhäusern der Region und im Liezener Plant‘s Corner sind gut ausgebildete Beraterinnen mit Tipps und Anleitungen zur Stelle und helfen gern.
22.04.2011 aktuelles/archiv/biogaertner-karl-ploberger-in-groebming.html
Gutes Gehör rettete Ausseer das Leben  Einem Zufall und dem beherzten Eingreifen zweier Ausseer Pferdeliebhaberinnen ist es zu verdanken, dass ein Forstunfall im Zinkengebiet einen verhältnismäßig guten Ausgang fand.
Es war schon spät, als Karin Amon und Anna Soder am Abend des 15. April im Ausseer Ortsteil Sarstein ihre Pferde pflegten. „Während des Striegelns hörte ich eigenartige Laute vom Zinken, die ich nicht zuordnen konnte“, so Amon. „Ich hätte auf diese Laute auch nicht reagiert, wenn ich nicht durch einen Zufall einen rot-weißen Punkt in einem Schlag ziemlich weit oben am Zinken, der über zwei Kilometer Luftlinie entfernt war, gesehen hätte.“ Sie vertraute auf ihr Bauchgefühl und fuhr gemeinsam mit Freundin Anna zur Forststraße, wo die beiden den Traktor vermuteten.
Vor Ort hörten die beiden dann anfangs keinerlei Laute, erst nach mehrmaligem Rufen konnte der Verunfallte, Herbert Mauskoth, abermals durch schwache Laute auf sich aufmerksam machen. Die beiden leisteten Erste Hilfe und alarmierten die Einsatzkräfte, die sie dann auch zum Unfallort lotsten.
Mauskoth, der mit Holzfällarbeiten beschäftigt war, wurde während der Arbeit von einem Baum am Genick getroffen und schwerstens verletzt. Der Verunfallte war bei vollem Bewusstsein und konnte selbst wertvolle Hilfe zu seiner eigenen Rettung geben, indem er seinen beiden Retterinnen sagte, welche Einsatzkräfte alarmiert werden sollen. Die Bergung von Herbert Mauskoth verlief sehr kompliziert, Notarzt, Rettung, Bergrettung, Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz, um ihn aus seiner lebensbedrohlichen Lage zu befreien und ihn in das LKH Salzburg zu bringen.
Da die darauffolgende Nacht Temperaturen unter dem Gefrierpunkt brachte, kann man von einem großen Glück im Unglück sprechen, dass Zivilcourage und ein gutes Gehör dazu beigetragen haben, ein Leben zu retten.
22.04.2011 aktuelles/archiv/gutes-gehoer-rettete-ausseer-das-leben.html
SC „Knauf“ Liezen – Flavia Solva 4:1 (1:0)  Mit dem klaren 4:1-Sieg gegen Flavia Solva eroberte der SC „Knauf“ Liezen den dritten Platz zurück und liegt nach der Niederlage von Pachern jetzt nur mehr vier Punkte hinter dem Tabellenzweiten.
Die Partie begann mit einem Knalleffekt, denn schon in der ersten Minute lief Daniel Haynie nach einem idealen Zuspiel von Fredi Müller alleine auf Flavia-Goalie Daniel Ruprecht zu. Der Stürmer überspielte dann auch noch den Torhüter, doch zum Entsetzen der 250 Zuschauer setzte Haynie den Ball an die Stange, von wo aus er ins Torout ging. Zum Glück rächte sich diese vergebene „tausendprozentige“ Chance nicht, denn in der 11. Minute hieß es 1:0 für die Grün-Weißen. Hanyie überspielte auf der linken Seite die gesamte Gästeabwehr, seinen folgenden Pass verwertete Müller mit einem platzierten Schuss ins rechte lange Eck zur Führung. Sieben Minuten später fing Tormann Ruprecht einen Ball außerhalb des Sechzehners, wofür er zu seinem Glück von Schiedsrichter Baumegger nur die gelbe Karte sah. In der 20. Minute verfehlte ein Kopfball von Dumitru Pirvu nach einem Corner nur ganz knapp sein Ziel. Kurz darauf vergab Habeler nach Zuspiel von Müller alleinstehend vor dem Tor. In der 32. Minute schoss Thomas Rabl nach einem weiteren Corner aus der Drehung heraus nur um Millimeter über das Gehäuse. Die Flavianer kamen erst sechs Minuten vor dem Pausenpfiff durch einen Freistoß von Thomas Vieltorf, der knapp über das SC-Gehäuse ging, zu ihrer ersten Chance. Kurz darauf entschärfte Jürgen Waldenhofer einen Schuss von Christian Zach auf Raten.
In der zweiten Halbzeit schoss zunächst Habeler nach einem Angriff über rechts aus vollem Lauf über das Tor. In der 60. Minute fiel endlich der erlösende zweite Treffer für die Stradner-Elf. Der durchbrechende Hanyie wurde im Strafraum gefoult und den dafür verhängten Elfer verwertete der an diesem Tag in Bestform spielende Müller zum 2:0. Nur fünf Minuten später donnerte Alexander Neuper das Leder aus kurzer Distanz zum 3:0 unter die Latte und sorgte damit für die frühe Entscheidung. Nun kamen die Hausherren zu Chancen im Minu­tentakt. Einen Superschuss von Habeler konnte der Gäste-Tormann nur mit Mühe abwehren und den Nachschuss setzte dann Alexander Neuper hauchdünn über das gegnerische Gehäuse. In der 70. Minute hatte Haynie Pech, als er nach einem tollen Doppelpass mit Habeler nur die Stange traf. Vier Minuten später kam Haynie dann doch noch zu seinem verdienten Tor. Der Stürmer donnerte das Leder nach einem idealen Zuspiel seines Stürmerkollegen Habeler kraftvoll zum 4:0 ins Netz. Elf Minuten vor Spielschluss verhinderte SC-Schlussmann Waldenhofer mit einer tollen Fußabwehr einen Gegentreffer. In der Schlussminute kamen die Südsteirer aber doch noch zum Ehrentreffer, als Emre Kocar nach einem Angriff über links aus kurzer Dis­tanz einköpfelte.
Die Grün-Weißen boten in der ansprechenden Partie eine starke Leistung und hätten mit etwas mehr Glück im Abschluss durchaus höher gewinnen können. Heute, Freitag, steht das Auswärtsspiel in Fürstenfeld auf dem Programm (Beginn 19 Uhr).Die Liezener wollen dabei an die guten Auswärtsspiele in Kalsdorf und Anger anschließen und so zumindest einen Punkt aus der Oststeiermark entführen. Es wird eine Schlachtenbummlerfahrt durchgeführt, die Abfahrt erfolgt um 14.30 Uhr vom Busbahnhof/Willis Treff.
22.04.2011 aktuelles/archiv/sc-knauf-liezen-flavia-solva-4-1-1-0.html
Die eiserne Lady  Wenig überraschend erfolgte die Personalauswahl bei der Regierungsumbildung der ÖVP vor allem nach der Bundesland- und Bündezugehörigkeit, ein Faktum, das naturgemäß auch für Kritik sorgte. Tatsächlich hätte es für den einen oder anderen Posten auch geeignetere Bewerber gegeben, aber das ist bei Personalentscheidungen unumgänglich. Völlig unberechtigt erscheint hingegen die häufig geäußerte Kritik an der neuen Finanzministerin Maria Fekter, die wahrscheinlich nur mit ihrem Agieren als Innenministerin zu erklären ist.
Denn fachlich ist Fekter sicherlich qualifizierter als die meisten ihrer Vorgänger. Sie hat Jus und Betriebswirtschaft studiert, hat ihre Abschlussarbeit über ein steuerrechtliches Thema verfasst und hat jahrelang ein großes Schotterunternehmen geführt. Warum die Söhne von Autohändlern, Berufspolitiker oder irgendwelche anderen Funktionäre eher für das Amt geeignet waren, ist wohl niemanden zu erklären. Jedenfalls scheint das Finanzministerium fachlich jetzt in guten Händen zu sein.
Was noch viel entscheidender für den zukünftigen Erfolg Fekters als Finanzministerin sein wird, ist ihre Durchsetzungsfähigkeit, die sie als Innenministerin schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Es ist nur zu hoffen, dass sie mit der gleichen Härte, die sie in Asylfragen an den Tag gelegt hat, auch mit den Wünschen ihrer Ministerkollegen und vor allem mit jenen der Landeshauptleute verfährt. Dann könnte der nächste Finanzausgleich wirklich ein Wendepunkt werden. Jedenfalls ist der „eisernen Lady“ viel Kraft und Durchsetzungsvermögen zu wünschen.
28.04.2011 aktuelles/archiv/die-eiserne-lady.html
Geramb-Rose für Enns-Flussaufweitung  Das Bauprojekt „Hochwasserschutz Schladming“ in der Starchl-Au erhielt die höchste Auszeichnung des Vereins „BauKultur Steiermark“. Gemeinsam mit Flussaufweitungen der Mur in Weyern und Gosdorf wurde der Enns-Flussaufweitung die Geramb-Rose 2010 für landschaftsgerechtes Bauen und nachhaltige Naturraumgestaltung zugesprochen. Eine Tafel mit der GerambRose wurde am Mittwoch feierlich enthüllt.
Der Festakt wurde von Schülern umrahmt, die ihren alljährlichen Ennsufer-Frühjahrsputz absolvierten. Vertreter aus Weyern und Gosdorf, Bürgermeister der Kleinregion sowie Interessenten aus Tourismus und Wirtschaft wohnten der Veranstaltung bei. Grußworte sprachen Rudolf Hornich, Leiter der Fachabteilung 19B (Schutzwasserwirtschaft und Bodenwasserhaushalt) im Land Steiermark, Bürgermeister Jürgen Winter, Ennsbauleitungschef Manfred Marko und Vizebürgermeister Anton Streicher. Max Kleinoscheg, Operations Manager von Johnson Control, übergab an den Schulleiter der Erzherzog-Johann-Hauptschule, Stefan Scholz, einen Umweltsponsoring-Scheck.
Hochwasserschutz
Mit der Enns-Flussaufweitung in der Starchl-Au wurde eine naturnahe Neugestaltung des Gewässerlebensraumes realisiert. Durch die Aufweitung des Ufers kann die Enns wieder natürliche Flussbettstrukturen ausbilden. Das trägt massiv zum Hochwasserschutz für die Stadt Schladming bei. Es wurde eine Pufferzone geschaffen, die bei Hochwasser den Fließdruck der Enns deutlich bremst. Neben der Schutzfunkion glänzt die Flussaufweitung auch mit positiven ökologischen Effekten. In der Starchl-Au sind neue Lebensräume für Kleinstlebewesen und zusätzliche Laichgebiete für Fische entstanden. Außerdem zieht diese reizvolle, natürliche Flusslandschaft auch die Menschen in ihren Bann. Besonders in der warmen Jahreszeit tummeln sich im Westen von Schladming Radfahrer, Wanderer und andere Naturgenießer an der Enns. An heißen Sommertagen wird die Starchl-Au gerne auch zum Sonnen- und Ennsbaden genutzt.
Geramb-Rose
Die Geramb-Rose ist nach Viktor Geramb benannt. Er war der erste Österreicher, der sich wissenschaftlich mit Volkskunde beschäftigte. Geramb war Gründungsmitglied und durch Jahrzehnte Präsident des Vereins „Heimatschutz in der Steiermark“, der 2002 in „BauKultur Steiermark“ umbenannt wurde. Die Geramb-Rose wird alle zwei Jahre vergeben. Das Thema 2010 war den öffentlichen Räumen gewidmet. Es standen also Bauten für den Ort, die Infrastruktur und die Landschaft im Fokus.
28.04.2011 aktuelles/archiv/geramb-rose-fuer-enns-flussaufweitung.html
Naturfilm „Papilio“ im Forstmuseum  Die enge Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Gesäuse macht’s möglich: Ab 1. Mai ist der preisgekrönte 3D-Makro-Naturfilm „Papilio – Das Geheimnis der grünen Zeitkapsel“ auch im Österreichischen Forstmuseum Sylvanum zu sehen. Gerade rechtzeitig zum Auftakt der Museumsaison, die dann bis 31. Oktober läuft.
Das Museum ist bis zu diesem Datum hin von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr begehbar und zu diesen Zeiten können Große und Kleine auch den faszinierenden Film und dazu auch als zweite Schau „Die Zukunft ist wild“ genießen. Der Film-Hauptdarsteller ist eine Schwalbenschwanzraupe. Sie lässt die Besucher nicht nur an ihren Abenteuern teilhaben, sondern auch an ihrer wundersamen Wandlung zum Schmetterling.
Das Forstmuseum selbst lässt den Besucher das Werden und Dasein in einer Region nacherleben, die vom Naturmaterial Holz geprägt war. Mit den Flößern, den Holzknechten, den im eigenen Wald arbeitenden Bauern, die oftmals auf gefährlichen Wildwassern und von unwegsamen Holzschlägen mit den alten Gerätschaften und Transportmitteln das wertvolle Material mit Pferdegespannen bewegen mussten.
Ein absoluter Geheimtipp nicht nur für einen erlebnisreichen Familienausflug an Sonntagen, für Schulklassen dazu lebendiger Anschauungsunterricht, der Geschichte zum Leben erweckt.
28.04.2011 aktuelles/archiv/naturfilm-papilio-im-forstmuseum.html
Wunschkonzert der Stadtkapelle Schladming  Die Stadtkapelle Schladming arbeitet mit Hochdruck am neuen Programm für das Wunschkonzert am Freitag, dem 6. Mai, in der Dachstein-Tauern-Halle.
Die Musikerinnen und Musiker der Stadtkapelle Schladming sind dieser Tage schwer beschäftigt. Bereits zu Ostern fand die Jahreshauptversammlung statt, bei der man das letzte Jahr noch einmal Revue passieren ließ. Platzkonzerte, Konzerte bei verschiedenen Ausrückungen und traditionelle Auftritte zu Jubiläumsveranstaltungen bildeten die Schwerpunkte. Mit den Gesamtproben konnte die Stadtkapelle insgesamt 59 Zusammenkünfte im abgelaufenen Vereinsjahr verzeichnen. So erfolgreich das Jahr auch verlaufen ist, so problematisch gestaltet sich nach wie vor die Personalsituation der Stadtkapelle, die trotzdem am 1. Mai den traditionellen Weckruf durch ganz Schladming bestreiten wird, wobei – wie jedes Jahr – bereits um 6 Uhr früh die ersten Marschklänge in den Straßen zu hören sein werden
Damit nicht genug, Arbeiten die Musikerinnen und Musiker seit Wochen mit Feuereifer am Programm für die Platzkonzertsaison und vor allem für das alljährliche Wunschkonzert. Ohne die daraus resultierenden Einnahmen wäre der Fortbestand der Kapelle nicht möglich. Das Wunschkonzert findet zum bereits 21. Mal am Freitag, dem 6. Mai um 20 Uhr in der Dachstein-Tauern-Halle in Schladming statt. Kapellmeister Hans Luidold hat wieder ein buntes Programm zusammengestellt, das einen weiten Bogen von Traditionsmärschen wie „Schwert Österreich“ über spanische Klänge und bekannte Pop-Melodien spannt. Somit ist für jeden Geschmack etwas dabei.
28.04.2011 aktuelles/archiv/wunschkonzert-der-stadtkapelle-schladming.html
Bad Mitterndorf – SV Rottenmann 3:3 (1:2)   Einen Tag vor dem Derby in Bad Mitterndorf überraschte Helmut Kalander die SVR-Funktionäre, indem er sein Traineramt in Rottenmann aus persönlichen Gründen zurücklegte. Bis zum Saisonende coacht nun der bisherige Co-Trainer Gerald Rudolf die Paltentaler.
Die alten Leiden der Rottenmanner konnte aber auch der neue Trainer nicht abstellen, denn wie schon dreimal im Frühjahr verspielten Kapitän Manuel Rüscher und Co. auch diesmal wieder einen sicher scheinenden Sieg in den Schlussminuten.
Die Hausherren mussten auf Grund von Sperren und Verletzungen stark ersatzgeschwächt in die Partie gehen – dementsprechend defensiv hatte Trainer Halada sein Team auch eingestellt. Nach einer schwachen Anfangsphase gingen die Gäste mit ihrem ersten ernstzunehmenden Angriff in Führung: Niklas Gruber dübierte im Strafraum zwei Gegenspieler und schoss in der Folge platziert ins kurze Eck zum 1:0 ein. Der Vorsprung währte aber nicht lange, denn bereits fünf Minuten später übersah die SVR-Abwehr Markus Schachner vor dem Tor, der sich dieses Geschenk nicht entgehen ließ und zum 1:1 einschoss. In der 34. Minute sorgte Marco Pichler mit einem flachen Schuss ins lange Eck für die abermalige Führung der Gäste. Die Heimischen wurden in der ersten Halbzeit nur mehr durch einen Weitschuss von Christoph Gassner gefährlich.
In der zweiten Spielhälfte kombinierten die Hausherren bis zum Sechzehner zwar ganz gefällig, doch zwingende Torchancen konnten sie dabei nicht herausspielen. In der 70. Minute erzielte Emanuel Schalk das 3:1 für die Paltentaler und damit die vermeintliche Entscheidung. In der Folge kamen die Rottenmanner noch zu etlichen dicken Konterchancen, doch statt den Vorsprung auszubauen hieß es plötzlich 2:3. Trainer Halada tauschte sich selbst ein und beförderte den baumlangen Armin Schönauer in den Sturm, der in der 88. Minmute dann auch für den Anschlusstreffer sorgte. In der Schlussminute brachten die Bad Mitterndorfer das Leder nach einem Freistoß von der Mittelinie noch einmal in den Strafraum und Schönauer erzielte in der Folge den nicht mehr erhofften 3:3-Ausgleich.
Das Trainerdebüt von Gerald Rudolf verlief durch die abermals verschenkten Zähler natürlich schmerzhaft, doch wenn man gegen Ende des Spieles so unkonzentriert agiert, darf man sich über einen Punkteverlust nicht wundern. Den ersatzgeschwächten Bad Mitterndorfern muss man zur tollen Einstellung gratulieren.
Morgen, Samstag, kommt es im Paltenstadion zum brisanten Bezirksderby zwischen Rottenmann und WSV Liezen (Beginn 17 Uhr). Die Werkssportler kommen dabei mit der Referenz eines 2:0-Sieges gegen Neumarkt nach Rottennmann und gelten nicht zuletzt deshalb als leichte Favoriten.
28.04.2011 aktuelles/archiv/bad-mitterndorf-sv-rottenmann-3-3-1-2.html
Ende des Terrors?  Beinahe ein Jahrzehnt nach den Anschlägen vom elften September in New York ist den USA jetzt die spektakuläre Vergeltung gelungen. Endlich wurde der Drahtzieher des Terrors, Osama bin Laden, aufgestöbert und bei einer Kommandoaktion des amerikanischen Militärs getötet. Das sorgt zwar weltweit für Genugtuung, ist aber wohl nicht mit dem Ende des Terrorismus gleichzusetzen. Vielmehr besteht kurzfristig wahrscheinlich größere Terrorgefahr, da es durchaus zu Racheakten kommen kann.
Dass die al-Qaida durch bin Ladens Tod wirklich nachhaltig geschwächt werden kann, ist ebenso zu bezweifeln. Er diente in den letzten Jahren eher als Vorbild und Integrationsfigur für verschiedenste Terrorgruppen, die Fäden der inzwischen zersplitterten Gruppierung dürften aber nicht mehr wirklich in seiner Hand gelegen sein. Dies ist auch daran zu erkennen, dass es in den letzten Jahren eher ruhig um die al-Qaida geworden ist.
Einen viel entscheidenderen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung wird jedenfalls der Fortschritt der demokratischen Revolten in der arabischen Welt haben. Sollte es dort zu fortschrittlicheren Strukturen kommen, kann man davon ausgehen, dass die Bereitschaft sich dem dumpfen, ultrareligiösen Gedankengut anzuschließen, schlagartig zurückgehen wird. Denn das beste Mittel gegen Radikalismus sind immer noch Wohlstand und demokratische Strukturen. So kann dem Terrorismus die Grundlage entzogen werden, ohne dass man ihn direkt bekämpfen muss.
05.05.2011 aktuelles/archiv/ende-des-terrors.html
LG Ennstal setzt Aufwärtstrend fort Trotz der nach wie vor angespannten Situation am Milchsektor wächst die Landgenossenschaft Ennstal kontinuierlich weiter: Der Konzernumsatz konnte um 7,3 Prozent auf 280 Millionen Euro gesteigert werden, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) gar um 15,1 Prozent. Sorgen bereiten der Geschäftsführung jedoch die weltweit steigenden Rohstoff- und Energiepreise.
Es war eine überaus erfolgreiche Bilanz, die Obmann Hermann Schachner, Geschäftsführer Mag. Josef Pitzer und Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Radlingmaier im Rahmen der 81. Generalversammlung der Landgenossenschaft Ennstal am vergangenen Freitag in Stainach den Delegierten und Ehrengästen präsentierten. Die nackten Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Im Konzern konnte der Umsatz im Jahr 2010 um 7,3 Prozent auf 280 Millionen Euro und das Rekord-EGT des Vorjahres sogar um 15,1 Prozent auf 9,3 Millionen Euro gesteigert werden. Damit erhöhte sich auch die Eigenkapitalquote auf sehr gute 62 Prozent.
Hauptverantwortlich für das gute Ergebnis im Konzern waren die Landena KG, die mit durchschnittlich rund 400 Mitarbeitern einen Rekordumsatz von 82 Millionen Euro (+9 Prozent) erwirtschaftete, und die Landmarkt KG, die mit 515 Mitarbeitern die stärkste Umsatzsteigerung von 10,8 Prozent auf 126 Millionen Euro verzeichnete. Als Sorgenkind innerhalb der Landgenossenschaft kann nach wie vor die Ennstal Milch KG bezeichnet werden, die zwar ein Umsatzplus von 4 Prozent verzeichnete, welches aber nur durch einschneidende Rationalisierungsmaßnahmen erzielt werden konnte. Zudem ist keine Besserung in Sicht, was zum einen daran liegt, dass die Molkerei im Vergleich zu anderen Unternehmen einen sehr hohen Milchpreis zahlt, sich zum anderen die Verkaufspreise gegenüber dem Handel aber nur marginal erhöhten. Sorgen bereitet der Geschäftsleitung auch die überdurchschnittliche Steigerung bei der Milchanlieferung – alleine in den ersten drei Monaten des heurigen Jahres wurde eine Überlieferung von über 6 Prozent verzeichnet. Tendenz steigend. Laut Geschäftsführer Mag. Josef Pitzer will man diesem Trend mit verstärkten Exportaktivitäten im Biomilchbereich entgegenwirken.
Das insgesamt erfreuliche Ergebnis, so Hermann Schachner, Andreas Radlingmayr und Josef Pitzer unisono, spiegelt das Engament der Mitarbeiter in allen Unternehmensbereichen des Konzerns unter den Geschäftsleitern Dir. Ing. Bernhard Gruber (Landena), Dir. Harald Steinlechner (Ennstal Milch) und Ing. Johannes Pauritsch (Landmarkt) wider. Trotz allem Optimismus sei angesichts der ständig steigenden Rohstoff- und Energiepreise am Weltmarkt aber auch Vorsicht angebracht, um den Konzern auch in eine gute wirtschaftliche Zukunft zu führen.
Mit einem sehr aufschlussreichen Referat von Dir. Dr. Hermanus Versteijlen, Agrarmarktdirektor bei der Europäischen Kommission, zum Thema „Liefervertragslösungen für die Milchbauern in Genossenschaften oder privaten Verarbeitungsbetrieben nach 2015 – EU-Rahmenbedingungen, EU- und Weltmilchmarkt“ fand die Generalversammlung ihren Ausklang.
05.05.2011 aktuelles/archiv/lg-ennstal-setzt-aufwaertstrend-fort.html
Wörschach-Klamm wieder geöffnet  Rechtzeitig zu Beginn der Wandersaison ist die Wörschach-Klamm wieder durchgehend begehbar. Den Winter über war sie – unter anderem auch wegen umfangreicher Reparaturarbeiten an Wegen und Sicherheitseinrichtungen – für Besucher gesperrt.
Vom Ortszentrum Wörschach aus geht es auf mitunter hohen Stegen durch das wildromantische, von mehreren Felshöhlen gekennzeichnete Naturdenkmal zum Klammausgang. Von da aus besteht die Möglichkeit, etwa zwei Stunden lang zum Spechtensee bei Wörschachwald oder zur Ruine Wolkenstein bei Stainach und zurück nach Wörschach zu wandern. „Bis vor 100 Jahren fuhren noch Pferdegespanne durch die Schlucht. Die in den Fels gemeißelten Widerlager der vielen Brücken kann man heute noch sehen“, sagt Franz Lemmerer, Bürgermeister von Wörschach, und weist besonders auf die „Familientauglichkeit“ der Klamm-Durchquerung hin.
05.05.2011 aktuelles/archiv/woerschach-klamm-wieder-geoeffnet.html
Begehung der WM-Pisten auf der Planai  Am Dienstag dieser Woche fanden die Begehungen der WM Damen- und Herren-Rennstrecken mit den Vertretern des internationalen Skiverbandes und des ORF auf der Planai statt. Positive Resonanz gab es seitens der FIS für die sehr gute Zusammenarbeit und den Status Quo der sportlichen Infrastruktur.
Unter Leitung von Mag. Hans Grogl (Direktor Organisation Sport) wurde die Inspektion der WM-Rennpisten durchgeführt. Die Herren- wie auch die Damenrennstrecken wurden mit den Verantwortlichen der FIS sowie den Vertretern des ORF und der Agentur Tridem Abschnitt für Abschnitt begutachtet. Im Rahmen der Begehung wurden Start- und Zielbereich und deren Gestaltung festgelegt, die Bereiche der Zwischenzeiten und die ORF Kamerapositionen bestimmt. Diskutiert wurden auch die Programmvorschläge für das Weltcupfinale 2012 und die Weltmeisterschaft 2013. Im Zuge des FIS Coordination Group Meetings in Schladming und der folgenden FIS-Frühjahrstagung in Portoroz (Slowenien) sind weitere Besprechungen bezüglich der Sportinfrastruktur und Programmplanung vorgesehen.
Von den Vertretern der FIS, an der Spitze Herren-Renndirektor Günter Hujara und Damen-Renndirektor Atle Skaardal, gab es zu Saisonende abermals großes Lob für den Stand der sportlichen Vorbereitungen. Diese zeigten sich sehr zufrieden und bedankten sich bei den sportlichen Vertretern der WM 2013 und den Planai-Hochwurzen-Bahnen für die optimale Kooperation. „Für die sportliche Ausrichtung der Ski Weltmeisterschaft 2013 ist alles auf Schiene. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass wir voll im Zeitplan liegen und alle bisherigen Vorschriften und Wünsche der FIS umsetzen konnten“, so WM-Sportdirektor Hans Grogl.
05.05.2011 aktuelles/archiv/begehung-der-wm-pisten-auf-der-planai.html
SV Rottenmann – WSV Liezen 2:1 (0:1)  Das erste Derby zwischen dem SV Rottenmann und dem WSV Liezen im Paltenstadion seit vielen Jahrzehnten sorgte endlich wieder einmal für eine volle Tribüne.
Bei optimalem Fußballwetter sahen 350 Zuschauer ein Spiel mit zwei verschiedenen Halbzeiten. Vor der Pause, und da besonders in der Anfangsphase, dominierten die Werkssportler – nach dem Wechsel war dann die Mannschaft des neuen SVR-Trainers Gerald Rudolf am Drücker.
Schon in der 5. Minute tauchte Thomas Forstner alleine vor dem Gehäuse von Luis Santos auf, doch der Schuss des WSV-Stürmers ging in der Folge knapp am langen Eck vorbei. Einige Minuten später verzettelte sich Domenic Knefz in aussichtsreicher Position und kurz darauf verfehlte ein Kopfball von Emanuel Schalk nur knapp sein Ziel. In der 24. Minute gingen dann die Gäste nicht ganz unverdient in Führung. Nach einem Eckball brachte die SVR-Verteidigung den Ball nicht aus dem Gefahrenbereich und Manuel Eingang schoss vom Sechzehner aus unhaltbar zum 1:0 für die Eder-Elf ein. Die Paltentaler versuchten daraufhin das Spiel in die Hand zu nehmen, doch fehlten Kapitän Manuel Rüscher und Co. im ersten Spielabschnitt das Feuer und die letzte Konsequenz. Mehr als zwei Möglichkeiten durch Knefz und Bernhard Schweiger, bei denen sich jedes Mal WSV-Torhüter Bernd Wiener auszeichnen konnte, schauten dabei nicht heraus.
Die erste dicke Chance in der zweiten Halbzeit fanden wiederum die Gäste vor, als Luis Santos einen Superkopfball von Roland Kral mit einer Glanzparade aus der Kreuzecke fischte. In der 56. Minute brachte SVR-Coach Gerald Rudolf mit Manuel Suman einen neuen Stürmer und Domenic Knefz wechselte auf die linke Seite. Diese Umstellung machte sich auch sofort bezahlt, denn die Heimischen spielten jetzt mit viel mehr Druck und Elan. In der 61. Minute strich eine Knefz-Kopfball nur knapp über die Latte und kurz darauf konnte Schalk ein ideales Zuspiel von Suman nicht verwerten. Bei der dritten Topchance innerhalb von fünf Minuten fand ein gut angetragener Freistoß von Dominik Parteder ebenfalls nicht den Weg ins Tor. In der 65. Minute fiel endlich der längst fällige Ausgleich. Knefz schoss im Fünfmeterraum Lukas Hüttenmaier an und von diesem prallte der Ball zum 1:1 in das WSV-Tor. Die Werkssportler versuchten sich jetzt nochmals aufzubäumen, die Ausbeute beschränkte sich jedoch auf zwei Mögichkeiten durch Hannes Roth und Thomas Forstner. Die Entscheidung zugunsten der Paltentaler fiel in der 77. Minute: Kapitän Manuel Rüscher bediente Schalk mit einem Zuckerpass und der Stürmer fixierte aus spitzem Winkel den 2:1-Derbysieg.
Mit diesem, auf Grund der starken zweiten Halbzeit verdienten Erfolg hat sich Rottenmann für die 1:2-Niederlage vom Herbst revanchiert und verbesserte sich in der Tabelle um zwei Plätze auf Rang 6. Morgen, Samstag, steht für die Rot-Schwarzen auswärts das nächste Bezirksderby gegen die wiedererstarkten St. Gallener (Beginn 17 Uhr) auf dem Programm.
Im Rahmen des Spieles hatte der am Donnerstag letzter Woche neu gewählte Vorstand (Obmann: Michael Fölsner, Obmann-Stv.: Robert Knollmüller, Kassier: Thomas Steibl, Schriftführer: Martin Häusler, Sportlicher Leiter: Hannes Daklmayer) für ein reichhaltiges Programm gesorgt. Neben einen Empfang für die Sponsoren war auch eine Ausstellung des Karikaturisten Peter Lenhard sowie eine Motorrad- und Moped-Präsentation zu sehen.
05.05.2011 aktuelles/archiv/sv-rottenmann-wsv-liezen-2-1-0-1.html
Blöd oder feig? Es ist eigentlich mehr als unterhaltsam: Seit bald zwei Jahren drischt die vereinigte Politik auf die Banken ein, die querbeet zu Organisationen des Verbrechens gestempelt werden und dann genügt ein pointierter Satz eines Bankdirektors, um die Herrschaften relativ alt aussehen zu lassen. Sie können sich nur glücklich schätzen, dass der Wahrheitsbeweis nicht angetreten wird, was sicherlich eine unterhaltsame Geschichte wäre.
Grund für die Aussagen des Erste-Generals Treichl war der unerfreuliche Umstand, dass gerade Banken, die seriöse Geschäftsmodelle haben und für eine Volkswirtschaft absolut unverzichtbar sind, vom Gesetzgeber bestraft werden, während Spekulationen mehr oder weniger offensichtlich gefördert werden. Denn für einen Kredit an eine Firma, die in hundert Jahren noch nie einen Verlust gemacht hat, ist zukünftig zehnmal mehr Eigenkapital nötig, als wenn man griechische Staatsanleihen hält. Das ist nun mal weder intelligent noch seriös.
Wenn allerdings für die Staaten Europas dieselben Bankenregeln gelten würden, wie für Private oder Unternehmen, dann würde ihnen schlicht und ergreifend niemand mehr Geld leihen und sie wären allesamt pleite. Nur ganz wenige Länder wie etwa die Schweiz haben ihre Finanzen im Griff, weil sie klug genug waren, nicht mehr auszugeben als sie einnehmen, und mutig genug, das ihren Wählern auch mitzuteilen. Für den mehr oder weniger bankrotten Rest Europas gilt das nicht, weil man „zu blöd oder zu feig“ war, wobei das „oder“ eigentlich durch ein „und“ zu ersetzen wäre. Und dieses Faktum ist auch durch beleidigtes Lamentieren über die bösen Banken nicht aus der Welt zu schaffen. 
19.05.2011 aktuelles/archiv/bloed-oder-feig.html
EnnstalWiki – das neue Ennstaler Online-Lexikon Seit heute, Freitag, dem 20. Mai, ist das neue EnnstalWiki auf
www.ennstalwiki.at online. Die offene Wissens- und Informationsplattform im Internet wurde von der Initiative B.E.R.G. für das steirische Ennstal entwickelt. Exklusiver Medienpartner des Portals ist der „Ennstaler“.

„Das EnnstalWiki funktioniert nach dem Prinzip, das von Wikipedia bekannt ist: Jeder kann mitschreiben und mitgestalten. Es geht darum, Wissen und Informationen mit anderen zu teilen und dabei selbst Neues zu lernen. Langfristig soll auf diese Weise ein einzigartiges, ständig wachsendes und für jeden frei zugängliches Lexikon für das steirische Ennstal von Mandling bis Altenmarkt bei St. Gallen entstehen“, bringen die drei Betreiber des EnnstalWikis ihre Philosophie auf den Punkt.
Die Idee, ein EnnstalWiki ins Leben zu rufen, wurde im Vorjahr vom Verein Initiative B.E.R.G. geboren und vorangetrieben. Mit Hilfe guter Kontakte zum Internet-Team der Salzburger Nachrichten eröffnete sich die Möglichkeit, dieses Vorhaben effizient umzusetzen. Das EnnstalWiki wurde als „Schwesterprojekt“ des SalzburgWikis (mittlerweile das viertgrößte Regionalwiki der Welt, betrieben von den Salzburger Nachrichten) angelegt. Beide Wikis verwenden dieselbe Software und nutzen idente Basis- und Hilfeseiten. Der Schladminger Bürgermeister Jürgen Winter (als Vertreter der Kleinregion) und Mag. Barbara Schiefer (Leader Region Ennstal) setzten sich maßgeblich dafür ein, dass der Projektstart im Netzwerk der „Lernenden Regionen“ unterstützt und über das Leader-Programm gefördert wurde. Mag. Barbara Schiefer freut sich: „Das EnnstalWiki ist ein wichtiges und wertvolles Instrument zum Aufbau von Wissensmanagement in unserer Region.“
Jeder kann mitmachen
Im EnnstalWiki ist Platz für alles, was einen Bezug zum steirischen Ennstal hat: Orte, Gemeinden, Vereine, Unternehmen, Persönlichkeiten, Flüsse, Berge, Seen, Bauwerke, Geschichte, Freizeit, Gastronomie, Sport, Kultur – um nur einige Bereiche zu nennen. „Wir haben in allen Bereichen Basiseinträge angelegt, an denen sich die User orientieren können. Das Besondere am EnnstalWiki ist, dass jeder mitwirken darf und soll – sei es als Kenner der Ortsgeschichte, als Vereinsfunktionär, als Naturliebhaber oder als bislang unentdeckter Experte für ein Gebiet, über das es sich zu schreiben lohnt. Gute Geister sind also gefragt – egal ob sie sich als Autor, Fotograf oder Korrektor einbringen. Auch für Schulprojekte ist das EnnstalWiki ein interessantes Werkzeug“, erklärt Projektleiter Martin Huber. Das EnnstalWiki findet man online unter www.ennstalwiki.at. Bei Fragen kann man sich per E-Mail – info@ennstalwiki.at – direkt an die Administratoren wenden.
Exklusiver Medienpartner
Als exklusiver Medienpartner dieser offenen Wissens- und Informationsplattform wird der „Ennstaler“ natürlich laufend über die Entwicklung des „EnnstalWiki“ berichten und auch sein im Bezirk Liezen sicherlich einzigartiges Archiv für Beiträge öffnen. Die Basis für eine Info-Plattform über und für das Ennstal ist also vorhanden – nun liegt es an den Usern, sich einzubringen, um etwas Einzigartiges daraus werden zu lassen.
Übrigens: Für die Heimatzeit der Region ist 2011 ja wieder ein ganz besonderes Jahr, feiert sie doch am 4. November ihren 105. Geburtstag. Apropos Geburtstag: Für jeden „Runden“ oder „Halbrunden“ bietet sich auch eine „Ennstaler“-Ausgabe aus dem Archiv als einzigartiges und sehr persönliches Geschenk an. Infos unter Tel. 03685/22 1 21-13.  
19.05.2011 aktuelles/archiv/ennstalwiki-das-neue-ennstaler-online-lexikon.html
„Land lebt auf“ sichert Nahversorgung Standort St. Martin am Grimming offiziell eröffnet
Bereits acht Standorte in den vier Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und Steiermark setzten auf das neue Nahversorgerkonzept nach einem von der Pfeiffer-Gruppe gemeinsam mit der Raiffeisen-Landesbank Oberösterreich entwickelten Franchise-System. Der neueste Standort befindet sich in St. Martin am Grimming, direkt neben der Ennstal-Bundesstraße.
Seit 2004 gibt es die „Land lebt auf“-Märkte, die von selbständigen Franchisenehmern betrieben werden und die sich als funktionelle Nahversorger mit SB-Charakter und lokaler Kompetenz verstehen. Sie bieten Dinge des täglichen Bedarfs zu Normalpreisen an. Nachdem der 760-Einwohner-Ort St. Martin am Grimming seit dem Jahr 2000 keinen Lebensmittelhändler mehr hat und 2002 auch die Post dicht machte, stösst das neue Angebot des ortsansässigen Franchise-Nehmers und Betreibers Franz Maierl in eine Lücke. Seit Anfang März des Jahres ist ein „Land lebt auf“-Markt für Dinge des täglichen Bedarfs wieder da, ergänzt um ein angeschlossenes Bistro, eine Post-Partner-Stelle, Lotto- und Totoannahme, Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf sowie eine Diskont-Tankstelle samt Waschanlage. Auch die Öffnungszeiten fallen aus der Norm: 7 Tage in der Woche – Montag bis Samstag von 6 bis 19 Uhr, Sonntag von 8 bis 19 Uhr.
Nach den beiden Anlaufmonaten waren nun am Samstag voriger Woche Verantwortliche des Franchisegebers Pfeiffer gemeinsam mit Generaldirektor Dr.Ludwig Scharinger von der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich nach St. Martin gekommen und eröffneten im Rahmen eine kleinen Festaktes den neuen Nahversorgerbetrieb, der von Gastpfarrer Herbert Prochazka geweiht wurde.
Als Gratulanten hatten sich samt dem Mit-Initiator Bürgermeister Manfred Danklmaier auch NAbg. Elisabeth Hakel und LAbg. Karl Lackner eingefunden und begrüßten die Initiative, die dem Ort und seinen Bewohnern wieder ein Stück abhanden gekommener Lebensqualität gibt. Gemeinsam mit vielen Mitbürgern wurde im Festzelt bei Klängen der Musikkapelle St. Martin und Liedern des Singkreises Mitterberg das Ereignis gefeiert. 
19.05.2011 aktuelles/archiv/-land-lebt-auf-sichert-nahversorgung.html
Ein starkes Zeichen der Solidarität Über 200 Freiwillige unterstützen Aktion „Ennstaler helfen im Sölktal“
Wer am vergangenen Samstag nach 8.30 Uhr den Parkplatz bei der Breitlahnalm im Kleinsölktal erreichte, hatte Mühe einen solchen zu finden. Um diese Zeit wurden nämlich bereits die ersten Gruppen für die Hilfsaktion „Ennstaler helfen im Sölktal“ zusammengestellt.
Das Organisationskomitee und die Almbauern waren überwältigt: Über 200 freiwillige Helferinnen und Helfer standen bereit, um ihre Arbeitskraft einen Tag in den Dienst der guten Sache zu stellen. Doch damit nicht genug – denn obwohl das Wetter an diesem Tag durchwachsen war, hat niemand seinen Einsatz vorzeitig abgebrochen. Im Gegenteil, einige Gruppen arbeiteten, um ihren Auftrag zu erfüllen, noch über die vereinbarte Zeit von 16.30 Uhr hinaus.
Ein Drittel der Helferinnen und Helfer errichtete gemeinsam rund 3 km vom Unwetter zerstörte Stacheldrahtzäune, die entweder Almgrenzen darstellen oder Almwiesen schützen. Diese Gruppen haben Schwerarbeit geleistet, denn obwohl technische Unterstützung durch entsprechendes Gerät zur Verfügung stand, hat sich der steinige Boden mancherorts dermaßen zur Wehr gesetzt, dass kein Holzpfahl in diesen zu bringen war. Zusätzlich musste das Material oft noch über weite Strecken getragen werden. Das zweite Drittel der Teilnehmer baute rund 10 km Elektrozäune auf. Diese schützen entweder die im Herbst eingesäten Flächen vom Almvieh, oder bewahren dieses vor dem Absturz in die tiefen Gräben, die das Unwetter geschaffen hat. Außerdem wurde von dieser Gruppe altes Heu und Stroh zum Schutz der Saat und zukünftige Humusnahrung aufgebracht, sowie Almflächen von Holzresten und Steinen gesäubert. Das verbleibende Drittel hat am Samstag etwa 10 Hektar Alm mit neuer Hoffnung, einem keimstarken Saatgut, versehen. Was Bonifatius, als Eisheiliger am Samstag so gutmütig begonnen hat, vollendete die „Kalte Sofie“ am Sonntag durch tüchtigen Niederschlag: Das Saatgut hat die notwendige Feuchte erhalten und wird wohl bald keimen. Somit konnten die im Vorfeld geplanten Arbeiten vollständig erledigt werden und was besonders wichtig ist: Es hat sich niemand verletzt!
Bewegt über dieses starke Zeichen der Solidarität, dankten die Organisatoren allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, für ihren so tüchtigen und ausdauernden Einsatz. Etwa 80 von ihnen waren für einen Verein oder eine Organisation gekommen. Dazu zählten die Freiwilligen Feuerwehren Aich und Stein an der Enns, die Naturfreunde Öblarn, die Natur- und Bergwacht Öblarn, die Landjugend des Bezirkes Liezen, die Bäuerinnen aus Niederöblarn, mehrere Pensionistenvereine, der Bauernbund und die SPÖ-Bauern, aber auch die Mitarbeiter des Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein sowie ein Gruppe der Colloredo-Mannsfeld’schen Familienstiftung. Rund 50 Personen wurden aus den Reihen der betroffenen Almbauern gestellt und weitere 70 Personen meldeten sich individuell zum Einsatz an. Alle Helfer wurden mit einer Jause und einem Abendessen versorgt.
Gedankt wurde in diesem Zusammenhang der Landmarkt KG, der Fleischhauerei Tasch und der Firma Stefflbäck für ihre Untertstützung. Die Familie Gerhardter hat die Hüttentür der Breitlahnhütte weit geöffnet, wodurch die Wetterprobleme gut gemeistert werden konnten. Das Material für Zaun und Saat wurde weitgehend beim Lagerhaus Gröbming erworben, das dafür Sonderkonditionen gewährte. Über 1.000 Holzpfähle für Fixzäune im Bereich Breitlahn und Schwarzensee, wurden von der Familienstiftung Colloredo-Mannsfeld kostenlos zur Verfügung gestellt. Fragen der Sicherheit und rasche Hilfe im Bedarfsfall wurden von der Bergrettung Steiermark, Ortsstelle Kleinsölk gewährleistet.
Der letzte Höhepunkt des Tages fand im Rahmen des gemeinsamen Abendessens statt. Die Landjugend des Bezirkes Liezen und der Bauernbund Irdning übergaben der Hilfsaktion einen beachtlichen Spendenbetrag mit dem Auftrag, diese Mittel in die Saat der Zukunft zu investieren.
Als Mitorganisator der Aktion bedankt sich der „Ennstaler“ bei seiner großen Leserfamilie auch für die zahlreichen Spenden, die bisher auf das eigens eingerichtete Konto eingegangen sind und bittet weiterhin um Unterstützung.
 
19.05.2011 aktuelles/archiv/ein-starkes-zeichen-der-solidaritaet.html
SC „Knauf“ Liezen – Gratkorn Amateure 2:2 (2:2) In einem schnellen und vor allem in der ersten Halbzeit auf gutem Niveau stehenden Spiel, trennten sich der SC „Knauf“ Liezen und die Gratkorn Amateure mit einem gerechten 2:2 Unentschieden.
Die Gäste mit den bundesligaerprobten Bernd Windisch und Mario Kröpfl in ihren Reihen reisten mit breiter Brust nach Liezen, sind sie doch schon seit dem 25. März ungeschlagen. Und in der ersten halben Stunde sah es auch ganz nach einem Erfolg der Gratkorner aus, denn zu diesem Zeitpunkt führten sie schon mit 2:0. Bereits in der 8. Minute sorgte Mario Kröpfl mit einer gefinkelten Freistoßvarainte für die 1:0-Führung. Drei Spieler der Bundesliga-Amteurteams knieten sich vor der SC-Mauer nieder um den Goalie die Sicht zu verstellen und der Ball passte in der Folge wirklich haarscharf ins kurze Eck. Zwölf Minuten später hatten die Heimischen großes Glück, als Daniel Steiner nach einer Flanke von links ungehindert aus fünf Meter über das Tor köpfelte. In der 25. Minute konnte sich Gratkorn-Tormann Christoph Spiehs bei einem scharf getretenen Freistoss von Christian Stangl auszeichnen. Nach dreißig Minuten machte es Daniel Steiner dann besser und erhöhte auf 2:0. Zunächst ging der Kopfball des Stürmers noch an die Latte, doch den zurückspringenden Ball versenkte er dann ins kurze Eck. Wer aber nun glaubte, die Partie sei entschieden, der täuschte sich gründlich. Die Stradner-Elf steckte nicht auf und nur wenige Sekunden nach dem 0:2 gab Daniel Habeler mit einem Bombenschuss, der nur knapp sein Ziel verfehlte, eine erste Warnung ab. In der 32. Minute fiel dann der wichtige Anschlusstreffer: Daniel Haynie reagierte bei einer scheinbar bereits geklärten Situation im Strafraum blitzschnell und spitzelte den Ball mit dem Außenrist über den Gäste-Schlussmann zum 1:2 ins Netz. Acht Minuten später sorgte Daniel Habeler für den vielumjubelnden Ausgleich. Nach toller Vorarbeit und anschließendem Stanglpass von Stevie Zeiringer netzte „Habi“ trocken zum 2:2 ein. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff hätten die Grün-Weißen sogar in Führung gehen können, doch anstelle alleinstehend vor dem Tor zu schießen versuchte Habeler fälschlicherweise abzuspielen.
In der zweiten Halbzeit flachte die Partie dann leider zusehends ab und entwickelte sich großteils zu einem Mittelfeldgeplänkel. Beide Teams kamen nur mehr zu je einer guten Möglichkeit, wobei Christian Stangl in der 63. Minute bei einem Schuss von Mario Kröpfl mit dem Kopf auf der Linie rettete. Auf Seiten der Liezener schoss der eingewechselte Julian Pachler in der 81. Minute aus aussichtsreicher Position über das Tor.
Auf Grund des schnellen 0:2 Rückstandes gegen einen starken Gegner musste man im Lager des SC Knauf Liezen letztendlich mit dem 2:2 Unentschieden zufrieden sein.
 
19.05.2011 aktuelles/archiv/sc-knauf-liezen-gratkorn-amateure-2-2-2-2.html
Wer ist der Nächste?  An die Protestbewegungen in den arabischen Ländern hat man sich inzwischen gewöhnt, aber dass jetzt plötzlich in Spanien -zigtausende Jugendliche auf die Straße gehen, um gegen ihre Lage zu demonstrieren, überrascht auf den ersten Blick. Wenn man allerdings bedenkt, dass bei 45 Prozent Jugendarbeitslosigkeit die Chancen auf einen Job und damit auf ein ordentliches Einkommen nahe Null sind, dann ist der Ärger absolut verständlich.
Die wirtschaftliche Perspektivenlosigkeit der Jugend war auch im arabischen Raum der Hauptauslöser der Unruhen, verbunden mit tiefem Unmut gegen die herrschenden Regimes und Eliten, die sich bedient haben. Dieser Befund gilt in ähnlicher Weise auch für Spanien, das jahrelang über seine Verhältnisse gelebt hat. Nach dem Platzen der Immobilienblase bleiben der Jugend jetzt die Schulden und die Gewissheit, dass sie den Lebensstandard der vorigen Generation wohl nie erreichen wird.
Ähnliches gilt auch für Griechenland, Irland und Portugal, wobei die Finanzkrise aber nur der Auslöser und nicht die Ursache der finanziellen Schieflage ist. Allen Ländern gemeinsam ist, dass zwei Generationen hemmungslos Geld ausgegeben haben, das die Jugend in irgendeiner Form zurückzahlen muss. Gegen diese Last wehren sich die spanischen Jugendlichen zu Recht, und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis das in halb Europa der Fall sein wird. Denn die Situation ist auch in Österreich vergleichbar, nur dauert es bei uns bis zur Staatspleite eben noch einige Jahre.
26.05.2011 aktuelles/archiv/wer-ist-der-naechste.html
Sorgsamer Umgang mit Steuergeld?  Ein kleiner Waldbrand im Ausseerland vor rund zwei Wochen trat eine breite Diskussion in der Bevölkerung los, warum der Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres aus Graz angefordert werden musste, wo doch die Alouette-Hubschrauber des Bundesheer-Fliegerhorstes Fiala-Fernbrugg in Aigen im Ennstal in kürzester Zeit vor Ort gewesen wären.
Bei Waldbränden geht eine Alarmierung des Hubschraubers üblicherweise folgendermaßen vor sich: Der Kommandant der Feuerwehr unterrichtet die Polizei und „Floriani“ Liezen über den Brand – über die Landeswarnzentrale (LWZ) wird dann ein Hubschrauber angefordert. „Die rechtlichen Grundlagen sehen vor, dass in derartigen Fällen in der gesamten Steiermark immer zuerst der Hubschrauber des Innenministeriums ausgeschickt wird, selbst wenn er – wie im gegenständlichen Fall – eine lange Anflugszeit hat und die Alouette aus Aigen aufgrund der Motorisierung und der Gebirgstauglichkeit für diese Einsätze prädestinierter wären“, erklärt der zuständige Experte, Brandrat Ing. Dieter Pilat von der Landeswarnzen­trale. „Nur wenn der Helikopter des Innenministeriums schon in anderweitigen Einsätzen unterwegs ist, oder der Waldbrand so groß ist, dass mehrere Maschinen fliegen müssen, wird das Bundesheer in Assistenz alarmiert“, so Pilat weiter.
Alouettes aus Aigen müssen
bei Waldbränden bis auf weiteres
am Boden bleiben
Die gesetzliche Grundlage sieht also vor, dass – obwohl die Alouette-Maschinen aus Aigen innerhalb kürzester Zeit bei jedem Waldbrand im Bezirk vor Ort sein könnten – zuerst eine Maschine aus Graz angefordert werden muss. In Aigen selbst wäre man auf derartige Fälle jederzeit vorbereitet. Durch den Eurofighter-Betrieb muss nämlich ständig eine Alouette in Bereitschaft sein. Zudem werden die Militär-Piloten aus Aigen permanenten Schulungen mit dem Löschwasserbehälter im Gebirge unterzogen.
Dazu kommt, dass bei einer weiteren Einsatzmeldung (zum Beispiel einem Banküberfall, bei dem der Täter mit einem Hubschrauber verfolgt werden muss) für den Helikopter des Innenministeriums sofort andere Prioritäten gelten – in einem solchen Fall würde der Waldbrand zu einem Nebenschauplatz degradiert werden. Die Militärmaschinen aus Aigen könnten dagegen grundsätzlich vor Ort bleiben, bis das erlösende „Brand aus“ kommt. Notfalls könnten auch gleich mehrere Maschinen der Staffel angefordert werden, um großflächige Brände unter Kontrolle zu bringen, und bei längeren Einsätzen könnte die Betankung der Maschinen innerhalb kürzester Zeit gewährleistet werden.
Gemeinsame Schulungen
Laut Ing. Dieter Pilat funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen sehr gut. „Bei den diversen Übungen taucht keinerlei Konkurrenzdenken auf – die Piloten des Innenministeriums sowie des Bundesheeres arbeiten dabei eng zusammen“, so Pilat, der auch betont, dass die Infrastruktur sowie der Alarmplan bei Waldbränden in der Steiermark überdurchschnittlich ist: „Auf einer Fachtagung in Brüssel konnte ich kürzlich einen internationalen Vergleich ziehen. Während in der Steiermark die Interventionszeit bei einem Waldbrand bei nur 20 Minuten liegt, liegt diese zum Beispiel in Griechenland bei 90 bis 180 Minuten“, so Pilat abschließend.
Der gegenständliche Fall beweist, dass Einsparungsmaßnahmen oftmals über das Ziel hinausschießen. Nicht nur, dass die Piloten aus Aigen die Region wie ihre Westentasche kennen – sie wären aufgrund der räumlichen Nähe auch noch schnell vor Ort. Es wird Zeit, dass bei den zuständigen Behörden etwas praktischer gedacht wird, vor allem wenn es um den sorgsamen Umgang von Steuergeldern geht.
26.05.2011 aktuelles/archiv/sorgsamer-umgang-mit-steuergeld.html
Bezirk Liezen hält Rekord bei Verkehrstoten  Das höchste Unfallsrisiko auf den steirischen Straßen besteht im Bezirk Liezen. Hier hat es im Vorjahr bei Verkehrsunfällen 15 Todesopfer gegeben – landesweit ein trauriger Rekord. Das geht aus einer vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) erstellten Studie hervor.
Der Bezirk Knittelfeld dagegen ist einer jener 15 Bezirke Österreichs, wo im Jahr 2010 kein tödlicher Verkehrsunfall passiert ist.
Da die Bezirke unterschiedlich groß sind, wird in der Verkehrswissenschaft die Zahl der tödlichen Unfälle im Verhältnis zur Einwohnerzahl dargestellt. Die VCÖ-Studie zeigt, dass auch bezogen auf die Einwohnerzahl der Bezirk Liezen das höchste tödliche Unfallrisiko in der Steiermark aufweise: Pro 10.000 Einwohner gab es statistisch 1,8 Verkehrstote.
„Besonders hoch ist das tödliche Unfallrisiko auf Freilandstraßen. Zu hohe Geschwindigkeit ist die Haupt­unfallursache“, weiß VCÖ-Experte Martin Blum. Seiner Meinung nach, könnte mit einem generellen Tempolimit 80 km/h abseits der Autobahnen die Zahl der tödlichen Unfälle deutlich verringert werden. Und damit die Zahl der Fußgänger- und Radfahrunfälle sinkt, sollten entlang von Freilandstraßen viel mehr Geh- und Radwege, insbesondere dort, wo Siedlungen in der Nähe sind, vorhanden sein.
„Im Bezirk Liezen müsste sofort ein Verkehrssicherheitspaket geschnürt werden, damit man das Ziel ‚Vision Zero – Null Verkehrstote’ so rasch wie möglich erreicht“, empfehlen die Fachleute des Verkehrsclubs Österreich.
26.05.2011 aktuelles/archiv/bezirk-liezen-haelt-rekord-bei-verkehrstoten.html
Frühlingsfest der Vereine in Stainach  Am vergangenen Wochenende stand die Marktgemeinde Stainach im Zeichen des „Frühlingsfestes der Vereine“, in dessen Rahmen der örtliche Musikverein sein 110-jähriges Bestehen feierte. Im Gedenken an alle verstorbenen Mitglieder und Ehrenmitglieder des jubilierenden Vereins bildete ein feierlicher Gottesdienst mit Dechant Dr. Peter Schleicher den würdevollen Auftakt.
Unter der Federführung der Marktgemeinde Stainach mit Festobmann Vizebgm. Alexander Hinterleitner an der Spitze wurde bereits seit vergangenen November an der Organisation dieser Gemeinschaftsveranstaltung von Marktmusikverein, Krampusrunde, Naturfreunde, Theaterrunde und Kneippbund gearbeitet. Der Stainacher Hauptplatz, einer der schönsten Plätze des Landes, präsentierte sich am Samstag in seinem beeindruckendsten Kleid. Sichtlich stolz und erfreut zeigten sich die gastgebenden Vereine und die Gemeindevertreter, als sie viele Gäste, sowie Musikerinnen und Musiker der elf Gastkapellen vor dem Marktgemeindeamt willkommen heißen durften. Moderiert wurde der Aufmarsch von Thomas Lösch, der die teilnehmenden Kapellen vorstellte. Im Rahmen des offiziellen Festaktes erlebten rund 600 Menschen ein beeindruckendes Klang­erlebnis und eine beeindruckende Festrede von Musikverein-Obmann Gernot Schweiger. Die politischen Vertreter von Bund, Land, Gemeinde und die Funktionäre des Blasmusikverbandes überbrachten ihre Glückwünsche zum 110. Geburtstag der Musikkapelle Stainach.
Anschließend marschierten die teilnehmenden Kapellen, angeführt von den Fahnenabordnungen der Freiwilligen Freuerwehr und des Österreichischen Kameradschaftsbundes, zum Festzelt auf dem Volkshausgelände. Mit dabei waren auch die Musikkapellen aus Fels am Wagram und Eggersdorf bei Graz. Für einen reibungslosen Ablauf des Aufmarsches sorgten wie immer die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr unter HBI Harald Zefferer. Blasmusik mit Begeisterung stand im Mittelpunkt der zahlreichen Konzertauftritte bis zum Abend, ehe die „Lupitscher Musikanten“ – die Bierzeltmusi aus Altaussee – bis Mitternacht für echte Bierzeltstimmung sorgten. Hans Kerschbaumer war der Conferencier an beiden Tagen im Festzelt.
Am Sonntagmorgen spielte die Marktmusikkapelle zum Weckruf, ehe am Vormittag das Frühschoppenkonzert der Musikkapelle Fels am Wagram begann. Viele blasmusikbegeisterte Gäste waren dabei und konnten sich davon überzeugen, dass es ein sehr gutes Miteinander zwischen den Stainacher Vereinen gibt. Mit Freude wurde eine große Gruppe aus Fürstenfeld mit Stadtpfarrer Mag. Luis Schlemmer im Festzelt begrüßt. Die Stainacher Bauernmusik spielte zum Ausklang der Veranstaltung. Eine große Verlosung vieler wertvoller Preise zeigte sich als echter Publikumsmagnet, am Ende mit zahlreichen strahlenden Siegern. Wilfried Maier, der seit 53 Jahren aktiver Musiker war, beendete seine offizielle (!) Musikkarriere genau zum 110-jährigen Gründungsfest „seiner Musik“.
26.05.2011 aktuelles/archiv/fruehlingsfest-der-vereine-in-stainach.html
ASV Bad Mitterndorf – FC Schladming 3:1 (0:1)  Obwohl Bad Mitterndorf im Frühjahr noch keinen Sieg verbuchen konnte, galten sie im Derby gegen Tabellenschlusslicht Schladming als klare Favoriten.
Wie schon so oft in der Frühjahrssaison begannen die Gäste auch diesmal ambitioniert und frech. Diese Spielweise machte sich in der 37. Minute dann auch bezahlt, denn Kevin Schmidt (Foto) erzielte die 1:0-Führung. Eine Minute vor dem Pausenpfiff hatten die Ennstaler sogar das 2:0 vor den Beinen. Kevin Schmidt sprintete allen auf und davon, sein folgendes Zuspiel hätten dann auch gleich drei im Strafraum freistehende Schladminger annehmen können, schlussendlich jagte dann aber Mario Steiner den Ball über das Tor. Die Heimischen kamen in der ersten Halbzeit zwar auch einige Male gefährlich vor das Tor der Gäste, doch konnten sie letztendlich kein Kapital daraus schlagen.
Auch in der zweiten Halbzeit sahen die knapp 150 Zuschauer ein abwechslungsreiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der 59. Minute hatten die Schladminger abermals die Riesenchance auf das 2:0, doch der alleine auf Heim-Schlussmann Gerald Pichler zulaufende Mario Steiner brachte den Ball nicht im gegnerischen Gehäuse unter. Praktisch im Gegenstoß erzielten die Hausherren durch Ingo Temmel den Ausgleich zum 1:1. Bad Mitterndorf nützte in der Folge die Schockphase der Gäste perfekt aus, indem David Temmel nur zwei Minuten später auf 2:1 stellte. Die Schladminger erfingen sich trotz des Rückstandes langsam wieder und hatten einige gute Möglichkeiten auf den Ausgleich. So scheiterte Gerald Seiwald mit einem Kopfball und Kevin Schmidt mit einem guten Weitschuss am ehemaligen Schladminger Schlussmann Gerald Pichler. In der Schlussphase löste das Scott-Team die Viererkette auf, doch auch diese Umstellung brachte nicht den gewünschten Erfolg – im Gegenteil: Die Schladminger mussten in der 89. Minute aus einem Konter sogar noch das 1:3 durch Stephan Schachner hinnehmen.
Auf Grund der zahlreichen Torchancen wäre für die Scott-Elf in der Partie zumindest ein Unentschieden möglich gewesen. Nach der Niederlage ist der Abstieg von Schladming in die Unterliga endgültig besiegelt und so kann die Mannschaft im heutigen Heimderby gegen WSV Liezen (Beginn 19 Uhr) ohne Druck ins Spiel gehen.
26.05.2011 aktuelles/archiv/asv-bad-mitterndorf-fc-schladming-3-1-0-1.html
Kurzsichtig  Es lag nach den letzten Wahlniederlagen der Regierungsparteien in Deutschland schon in der Luft, aber man dachte doch, dass die Vernunft noch ein Wörtchen mitredet. Dem ist aber nicht so, der Atomausstieg kommt in Deutschland definitiv im Jahr 2022. Bis dahin wird es keine auch nur annähernd ausreichende Ökostromerzeugung geben und auch die Netze werden wohl noch nicht soweit sein. Aber wie so oft hat der Populismus über die Vernunft gesiegt, weswegen dem europäischen Strommarkt interessante Zeiten bevorstehen.
Die wahrscheinlichste Variante ist, dass ein Großteil der fehlenden Energie in Gaskraftwerken erzeugt werden wird, die erst gebaut werden müssen. Dadurch können wir uns einerseits auf deutlich steigende Preise gefasst machen und andererseits unsere Klimaschutzziele begraben, was den Ökofraktionen aber scheinbar reichlich egal ist. Sie verhindern ja auch jedes Wasser- oder Windkraftwerk und jede neue Stromleitung, was normalerweise dazu führen müsste, dass sie niemand mehr ernst nimmt, aber ganzheitliches Denken scheint nicht mehr modern zu sein.
Zudem werden einige Staaten wie Frankreich oder Tschechien ihre Atomkraftkapazitäten ausbauen, weswegen weder der Anteil an Atomkraft noch die daraus resultierende Gefährdung wesentlich zurückgehen wird. Dabei wäre eine vernünftige Lösung eigentlich einfach: Massiver Ausbau aller verfügbaren Alternativenergien und der Leitungsnetze (und zwar ohne die Wahnsinnsverfahren und Auflagen) und parallel dazu ein kontrollierter Ausstieg aus der Kernenergie, wenn sie vernünftig ersetzbar ist. Aber wir warten lieber, bis die Lichter ausgehen, wichtig ist der nächste Wahl­sieg.
01.06.2011 aktuelles/archiv/kurzsichtig.html
Enns wird der Natur zurückgegeben  Mit dem LifePlus-Projekt des Nationalparks Gesäuse startete die Renaturierung, die behutsame Wieder-Herstellung und Hinführung der Enns an einen naturnahen Zustand. Ziel sind Baumaßnahmen zugunsten typischer Flussstrukturen wie Anbruchufer, Schotter- und Sandbänke, Kolke und neuer Furten.
Zur LifePlus-Maßnahmengruppe Öblarn gehören auch der Walchenbach und der Gersdorfer Altarm, beide im Gemeindegebiet Öblarn, und dazu noch die Salza-Mündung auf St. Martiner Gemeindegebiet. Diese Örtlichkeit an der Enns war am vergangenen Freitag Schauplatz für den Bau-Auftakt und den Spatenstich in der gesamten Maßnahmengruppe.
Das grundsätzliche Projektziel ist die Wiederherstellung, Verbesserung und langfristige Sicherung der naturnahen Auen- und Flusslandschaft. In den Baumaßnahmen wird auch Rücksicht auf schutzwasser-wirtschaftliche – sprich Hochwasserschutz-Erfordernisse – genommen. Der Schwerpunkt liegt im Erhalten seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Die Projektkosten von 2,9 Mill. Euro für den Bauzeitraum 2011 bis 2015 an den insgesamt acht Maßnahmengruppen bis zur Grabner Au in der Gemeinde Weng tragen je zur Hälfte Bund und Land gemeinsam mit der EU. Projektträger ist die Fachabteilung 19 B des Landes Steiermark für Schutzwasserwirtschaft und Bodenwasserhaushalt und eingebunden sind dazu noch die Fachabteilung 13 C-Naturschutz, die Wildbach- und Lawinenverbauung – Gebietsbauleitung Enns- und Salzatal – sowie federführend die Flussbauleitung in der Baubezirksleitung Liezen.
Groß war an diesem Auftakt- und Spatenstichtag am Ufer der Enns nahe der Salza-Mündung im Gemeindegebiet von St. Martin am Grimming demnach auch das Aufgebot an Verantwortlichen der eingebundenen Dienststellen aus Bund und Land. An der Spitze aus der Politik Landesrat Johann Seitinger und LAbg. Ewald Persch, auf Bundesseite DDr. Dorith Breindl und Mag. Viktoria Hasler, leitende Referentinnen aus dem Lebensministerium, von Landesseite DI Rudolf Hornich aus der FA 19B und Dr. Johann Zebinger aus der FA 13C, dazu von der Baubezirksleitung Liezen DI Gerhard Taschler und Flussbaumeister Manfred Marko, von der Wildbachverbauung DI Engelbert Schmied sowie die drei Anrainer-Bürgermeister Ehrenfried Lemmerer (Öblarn), Barbara Wolfgang-Krenn (Pürgg-Trautenfels) und Manfred Danklmaier von St. Martin am Grimming.
Alle der angeführten und mit ihren Kompetenzen am Vorhaben beteiligten Beamten führen die wesentlichen Argumente und Beweggründe zu dieser Renaturierung in ihren Kurzreferaten aus und bezeichneten das in Angriff genommene Projekt als richtungweisend für naturnahen Flussbau. Ganz besonders interessant dazu die Aussagen von Gerhard Taschler und seines Flussbau-Fachmannes Manfred Marko in ihren Rückblicken zur Geschichte des bestimmenden Tal-Flusses Enns und seiner Regulierung im 19. Jahrhundert sowie des nun angestrebten Hinführens zu behutsamer Revitalisierung. Von Landesrat Johann Seitinger kam die klare Aussage: „Life-Projekte sind die beste Möglichkeit, der Natur wieder Lebensräume zurück zu geben und für den Menschen erlebbar zu machen.“ Moderiert wurde der Bauauftakt von Thomas Mussger und musikalisch umrahmt von den Kleinsölker „Köck-Buam“.
01.06.2011 aktuelles/archiv/enns-wird-der-natur-zurueckgegeben.html
Admont übernimmt Röthelstein-Straße  Nach Mitteilung von Bgm. Günther Posch wird die Marktgemeinde Admont die Zufahrt zum Jugend- und Familiengästehaus Schloss Röthelstein nach grundbücherlicher Übertragung in ihre Verantwortung übernehmen und damit die Erhaltung sowie den Sommer- und Winterdienst besorgen.
Gleichzeitig mit dieser Information gab der Bürgermeister auch bekannt, dass Bau- und gewerberechtliche Verfahren mit Wirkung vom 1. Mai 2011 die Bezirkshauptmannschaft Liezen als Behörde durchführen wird. Diese Regelung bringt eine Vereinfachung und Beschleunigung der Verfahren sowie auch eine weitgehende Rechtssicherheit im Vollzug der geltenden Bestimmungen. Für das Kindergartenjahr 2011/12 konnte von der Gemeinde den Familien eine positive Zusage gegeben werden: Es können alle gemeldeten 60 Kinder in der benötigten Halbtagesgruppe, der Alterserweiterten Gruppe mit Kindern unter drei Jahren und in der Gruppe mit Ganztagesbetreuung Aufnahme finden. Leider kann jedoch der Elternbeitrag noch nicht mitgeteilt werden, da noch Unterlagen des Landes ausständig sind.
Für den Neubau der Bezirksstelle des Roten Kreuzes in Liezen müssen die Gemeinden Kostenbeiträge erbringen. Für Admont trifft dies nur für den Teil der notärztlichen Versorgung zu, da den allgemeinen Rettungsdienst die Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr besorgt. Dieser Notarzt-Anteil beträgt für Admont nach dem Bevölkerungsschlüssel insgesamt 7700 Euro, die in fünf Jahresraten abzustatten sind. Im Bereich der Straßenbeleuchtung sind aus Gründen der Energie-Einsparung alle Lampen bis zum Jahr 2015 auf LED-Leuchtmittel umzustellen. Die Umrüstvarianten und -angebote werden nun von den zuständigen Gemeinderatsausschüssen geprüft und das Institut für nachhaltige Energie- und Umweltentwicklung wird ein technisches und kaufmännisches Konzept erarbeiten. Die Konzeptkosten fördert das Land Steiermark zur Gänze.
01.06.2011 aktuelles/archiv/admont-uebernimmt-roethelstein-strasse.html
Ein Rennstall auf 3000 Metern  Seit Dienstag dieser Woche verfügt der Dachstein-Eispalast über einen eigenen Rennstall. Aus insgesamt 3,5 Tonnen Eis wurden der neue „Red Bull RB7“, Weltmeister Sebastian Vettel und die Formel-1-Ikone Niki Lauda geschnitzt. Angefertigt mit viel Liebe zum Detail, versehen mit speziellen Lichteffekten, lässt diese Sonderausstellung nicht nur die Herzen der Formel-1-Fans höher schlagen.
Die beiden Eiskünstler Hans Böhmer (ein Mitarbeiter der Dachstein-Gletscherbahn) und Christian Schmid aus Tirol haben wochenlang an den Skulpturen gearbeitet. Ob Niki Laudas berühmte Kappe oder Sebastian Vettels Siegerlachen – es wurde jedes Detail lebensecht herausgearbeitet. „Eine besondere Herausforderung waren die feinen Kleinteile am Rennwagen, denn hier galt es darauf zu achten, dass während der Arbeiten nichts zu Bruch kommt“, erzählt Hans Böhmer. Für die Färbungen am Auto wurden aus Rücksicht auf das natürliche Umfeld keine künstlichen Farbstoffe, sondern ausschließlich Naturfarben verwendet.
Neben der Formel-1-Sonderausstellung ist auch die „Familie Simpson“ im Eispalast zu bestaunen. Die berühmteste Fernsehfamilie der Welt ist 2010 in den Dachstein-Eispalast eingezogen. Um den vielen Besuchern auch in dieser Saison wieder höchste Qualität zu bieten, wurden alle „Simp­sons-Figuren“ neu gestaltet und Attraktionen wie der „Kristalldom“ und der „Thronsaal“ nachbearbeitet und zum Teil neu geschnitzt.
01.06.2011 aktuelles/archiv/ein-rennstall-auf-3000-metern.html
Derzeit keine Bestellungen möglich! Nach dem tollen Saisonfinale am 9. April wird es aller Voraussicht nach auch 2012 am Hauser Kaibling ein Saisonfinale geben – es wird wahrscheinlich am 31. März 2012 stattfinden. Nähere Infos folgen!





09.11.2010 aktuelles/archiv/hauser-kaibling-saisonfinale-2011.html
Schladming – WSV Liezen 6:3 (0:1)  Elf Runden musste der FC „WM-Estriche“ Schladming warten, ehe die Mannschaft den ersten Punktegewinn im Frühjahr ins Trockene brachte. Der Fixabsteiger gab im Bezirksderby gegen den WSV „Admiral“ Liezen ein kräftiges Lebenszeichen von sich und tankte nach den vielen Pleiten der letzten Zeit wieder etwas Selbstvertrauen.
Bei strömendem Regen und den dadurch tiefen Platzverhältnissen übernahmen die Hausherren von Beginn weg das Kommando. Das Scott-Team wollte aber großteils mit Weitschüssen zum Erfolg kommen – dieses Vorhaben brachte aber nicht den gewünschten Erfolg. Bei einem Konter der Gäste in der 21. Minute rutschten gleich drei heimische Abwehrspieler aus und diese Situation nützte Roland Kral gekonnt aus und erzielte das 1:0 für den WSV Liezen. Die Schladminger fanden in der restlichen ersten Halbzeit keine zwingenden Torchancen mehr vor und so ging es mit der Führung für die Gäste in die Kabinen.
Zwei Minuten nach Wiederbeginn foulte der heimische Schlussmann im Strafraum einen Gegenspieler und den dafür verhängten Elfmeter verwertete Manuel Eingang zum 2:0. Der Torjubel der mitgereisten Liezener Fans war noch nicht verstummt, da gelang David Hutegger nach einer idealen Vorlage von Kevin Schmidt der Anschlusstreffer zum 1:2. Nun rochen die Gastgeber Lunte und drückten vehement auf den Ausgleich, den Mario Steiner in der 57. Minute nach einem Pass von David Hutegger auch erzielte. Neun Minuten später gelang Kevin Schmidt mit einem Supertor die erstmalige Führung für die Heimischen. In der 71. Minute erhöhte Stefan Stocker mit einem Bombenfreistoß auf 4:2 und gleich darauf sorgte David Hutegger mit seinem zweiten Tor an diesem Tag für das 5:2. Das halbe Dutzend machte Mario Steiner in der 84. Minute mit seinem ebenfalls zweiten Treffer voll. Pech hatte Kapitän Michael Mair, als er einen wuchtigen Kopfball an die Querlatte setzte und der gegnerische Tormann einen Gewaltschuss von ihm bravourös entschärfte. In der Schlussminute gelang Markus Rieger mit dem dritten Tor für den WSV Liezen noch eine Ergebniskorrektur.
Am kommenden Sonntag steht für den FC Schladming das dritte Derby in Folge auswärts gegen St. Gallen auf dem Programm (Beginn 16 Uhr).
01.06.2011 aktuelles/archiv/schladming-wsv-liezen-6-3-0-1.html
„Es gibt auch eine Zeit nach der Ski-WM...“ Einen mutigen Schritt, um das bisher bestimmende Element „Zahlenwerk“ bei der Generalversammlung etwas aufzulockern, setzte die Volksbank Enns- und Paltental am Donnerstag vergangener Woche: Mit der neuen Zentrale der Firma Gebetsroither in Weißenbach bei Liezen als Veranstaltungsort demonstrierte man Kundennähe, dazu wurde der bisher eher trockene Geschäftsbericht in einer attraktiven Form präsentiert. Eine Besichtigung der neuen Firmenzentrale der Firma Gebetsroither, die erst vor wenigen Wochen offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurde, leitete über zur 96. Generalversammlung der Volksbank Enns- und Paltental, zu der Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Karl Schwaiger in der großen Halle des Unternehmens neben vielen Kunden und Mitarbeitern der Regionalbank auch zahlreiche Ehrengäste, darunter Bezirkshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Sulzbacher sowie die Bürgermeister Franz Titschenbacher (Irdning) und Alois Guggi (Gröbming), begrüssen konnte. Neu und informativ gestaltete sich der Bericht des Vorstandes, für den Moderator Gerald Holzinger Vorstandsdirektor Hermann Obergruber und Direktor Helmut Maier zum Interview bat. Beide FührungspersoÅNnlichkeiten nahmen zu interessanten und aktuellen Themen, wie dem drohenden Staatsbankrott von Griechenland und seinen Folgen, die Alpine Ski-WM 2013 in Schladming, der Entwicklung der Zinsen oder den strengeren Auflagen bei der Vergabe von Krediten Stellung. Dir. Maier meinte unter anderem, dass die Finanzkrise noch nicht überwunden, sondern nach wie vor aktuell ist, wie der Fall Griechenland zeigt. Auch das drohende Finanzdesaster in Amerika könnte sich negativ auf Europa auswirken. Im Hinblick auf die verstärkten Investitionen im Vorfeld des sportlichen Großereignisses Ski-WM warnte Dir. Obergruber vor übertriebener Euphorie: „Die Weltmeisterschaft bringt der Region sehr viel, vor allem im Bereich der Infrastrukur. Investitionen durch Klein- und Mittelbetriebe sind natürlich wichtig, doch sie sollten mit Augenmass getätigt werden, da es auch eine Zeit nach der WM gibt“, so Obergruber. Beide FührungspersoÅNnlichkeiten verwiesen zudem darauf, dass die Volksbank Enns- und Paltental als kleine Regionalbank während der Finanzkrise kein Geld vom Staat gebraucht oder bekommen hat. In Punkto Zinsen sind Obergruber und Maier überzeugt davon, dass die Europäische Zentralbank den Leitzinssatz möglicherweise schon im Juli neuerlich anheben wird, um der Inflation entgegenzuwirken. Der Geschäftsbericht selbst wurde in Form eines Filmes über die Volksbank Enns- und Paltental mit ihren fünf Geschäftsstellen – Rottenmann, Liezen, Irdning, Gröbming und Schladming – präsentiert, der jedoch nicht den Geldfluss innerhalb des Instituts, sondern ein weiteres, enorm wichtiges Kapital in den Vordergrund stellte: die 57 engagierten und bestens geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank. Nach der Wahl von Josef Gabriel und Josef Scharzenberger für weitere drei Jahre in den Aufsichtrat schloss Dr. Karl Schwaiger den offiziellen Teil der Generalversammlung, dem der Dank von Vorstandsdirektor Hermann Obergruber an Hausherrn Harald Gebetsroither für die Gastfreundschaft folgte.  22.06.2011 aktuelles/archiv/-es-gibt-auch-eine-zeit-nach-der-ski-wm.html Neues Rüsthaus für FF Gröbming-Winkl Zwei Tage lang feierte die von Gerhard Seebacher kommandierte Freiwillige Feuerwehr Gröbming-Winkl ihre Gründung vor 80 Jahren und zugleich die Eröffnung eines neuen Rüsthauses. Die Veranstaltungen begannen mit einem Traktor-Rennen mit 36 Teilnehmern, woraus das Team Bernhard Hartlmayer/Markus Putz als Sieger hervorging. Beim Bezirksleistungswettbewerb gingen – wie bereits berichtet – 28 Gruppen aus dem Bezirk Liezen und eine Gruppe aus Asparn an der Zaya (Niederösterreich) an den Start. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildete jedoch die Segnung des neuen Rüsthauses, die in Vertretung von Pfarrer Pater Andreas Scheuchenpflug von Pfarrer Manfred Mitteregger und Willi Seebacher vorgenommen wurde. An dem Festakt nahmen auch Landesrätin Elisabeth Grossmann, die Landtagsabgeordneten Ewald Persch und Karl Lackner, Florian Waldner von der Bezirkshauptmannschaft sowie mehrere Bürgermeister, Feuerwehr- FührungskraÅNfte und -Abordnungen aus der Region teil. In seiner Festansprache ließ Kommandant HBI Gerhard Seebacher die 80-jährige Geschichte der Wehr Revue passieren, ehe er auf den Bau des neuen Rüsthauses einging. „Damit der Bau in Rekordzeit fertig gestellt werden konnte, waren rund 5000 freiwillig geleistete Arbeitsstunden erforderlich“, betonte Seebacher. Sein Dank galt besonders der Landesregierung sowie Bürgermeister Alois Guggi und dem Gemeinderat für die Zusage von Fördergeldern. An der Finanzierung des Projekts, das rund 250.000 Euro gekostet hat, beteiligten sich das Land Steiermark mit 87.000 Euro, die Marktgemeinde Gröbming mit 69.000 Euro und der Landesfeuerwehrverband mit 30.000 Euro. Die Wehr selbst steuerte 64.000 Euro sowie die gesamten Eigenleistungen bei. Im Rahmen des Festaktes wurden Adalbert Mayerhofer, Herbert Seebacher, Alfred Sczurek sen. sowie Vinzenz, Walter und Josef Ebenschwaiger für 40 Jahre, Manfred Steiner, Franz Seebacher, Engelbert Seebacher jun. und Johann Kogler für 25 Jahre im Dienst der Feuerwehr mit Ehrenzeichen bedacht. Schriftführerin Barbara Ebenschweiger, Kommandant- Stellvertreter Christian Prettner, die Gruppenkommandanten Eduard Stiegler jun. und Martin Stiegler sowie die Maschinisten Alfred Gruber und Walter Grießer wurden für besondere Leistungen mit dem Verdienstzeichen des Landesfeuerwehrbandes, 3. Stufe, ausgezeichnet.
22.06.2011 aktuelles/archiv/neues-ruesthaus-fuer-ff-groebming-winkl.html
Bezirk Liezen droht ein massiver Ärztemangel Noch scheint in den Regionen des Bezirkes Liezen die Versorgung mit Allgemeinmedizinern in von den Krankenkassen bewilligten Praxen ziemlich in Ordnung zu sein. Die medizinische Versorgung, vor allem in ländlichen Gebieten, könnte sich jedoch bald radikal verändern, sagen Sprecher der Ärztekammer.Denn in den kommenden zehn Jahren werde die Hälfte aller Landärzte in Pension gehen, und nur sehr wenige Stellen könnten dann aus heutiger Sicht nach besetzt werden. „Als Frau, die vielleicht einmal Familie hat, ist es in der derzeitigen Situation einfach völlig uninteressant, sich in einem ländlich strukturieren Bezirk, wie es beispielsweise Liezen einer ist, allein eine Praxis aufzumachen“, sagt unter anderem Julia Baumgartner, Vorsitzende der „Jungen Allgemeinmediziner“. Die Ärztekammer sieht einen möglichen Ausweg in Ärzte-Netzwerken. „Viele alte Leute sind pflegebedürftig, müssten zu Hause vom Arzt besucht werden – das alles wird künftig wegfallen, wenn die Politik nicht richtig reagiert“, interpretieren etliche pensionsreife heimische Mediziner die nahe Zukunftssituation. Außerdem müsste das Führen einer Hausapotheke in Arztpraxen auf dem Land endlich abgesichert werden, damit die Reputation des Hausmediziners abgesichert ist, lautet eine der Forderungen. „Eine junge Ärztin oder ein junger Arzt soll sich nicht davon abschrecken lassen, aufs Land zu gehen. Dort kommt für ihn vieles an Wertschätzung, für das, was er in- und außerhalb der üblichen Ordinationszeiten leistet, aus der Bevölkerung zurück“, sagt ein erfahrener und bei den Patienten beliebter Allgemeinmediziner in einer Ennstaler Gemeinde. „Meine Patienten wissen es zu schätzen, dass sie einen Arzt im Ort haben“, betont er und will damit jungen Ärzten Mut zu einer dort und da bald fälligen Ordinationsübernahme im Bezirk Liezen machen.
 
22.06.2011 aktuelles/archiv/bezirk-liezen-droht-ein-massiver-aerztemangel.html
Kanzler Strache? Es hat sich schon länger abgezeichnet, dass die FPÖ in der Gunst der Wähler zulegt. Als Konsequenz dieser Entwicklung steht sie momentan in den Meinungsumfragen auf Platz eins, und es wäre überraschend, wenn sich daran etwas ändern würde. Begründet liegt diese Entwicklung freilich nicht in der Arbeit der FPÖ, sondern primär am desaströsen Auftreten der Regierung. Strache braucht nichts anderes zu tun, als zu hoffen, dass die Regierung auch weiterhin nichts zu Stande bringt, dann ist er am direkten Weg ins Kanzleramt. Ganz ähnlich ging es der großen Koalition ja auch schon in der Zeit Jörg Haiders, der die FPÖ von knapp fünf Prozent zur zweitstärksten Partei gemacht hat, während die Koalitionäre zerbröselten. Heute ist für eine Wiederholung scheinbar nicht einmal ein politisches Ausnahmetalent nötig. Die Versteinerung in der großen Koalition ist größer denn je, es sind nach wie vor keine Reformen in Sicht und Postenschacher und Verschwendung blühen. Angesichts dieser frustrierenden Tatsachen und der Schwäche der anderen Oppositionsparteien muss man Strache den Erfolg schon fast wünschen. Denn dass sich etwas ändern muss, ist mittlerweile jedem Österreicher bewusst, und jene, die nach dem Motto „schlimmer kann es nicht mehr werden“ die FPÖ wählen, werden immer mehr. Auch bei der letzten Regierungsbeteiligung der FPÖ ist ja nichts passiert, und damals wurden allemal mehr Reformen umgesetzt (vor allem allerdings wegen Kanzler Schüssel), als in den letzten Jahren des großkoalitionären Stillstandes.
22.06.2011 aktuelles/archiv/kanzler-strache.html
Irdning zum zweiten Mal europäisches Ultralaufzentrum  Das Hoffen auf die tragfähige Vereinbarung mit „Petrus den Wettermacher“ hat bald ein Ende. Morgen, Samstag, dem 9. Juli um Punkt 14 Uhr fällt bei Sonnenschein oder Regen der Startschuss zum 22. 24-Stunden-Benefizlauf, dem zweiten davon in Irdning. Bereits am heutigen Freitag-Abend um 18 Uhr erproben die Minis, Kinder und Jugendlichen einen kurzen Streckenteil.
Die sicher wieder in Scharen kommenden Gäste erwartet neben außergewöhnlichen sportlichen Leistungen an allen drei Tagen ein tolles Rahmenprogramm, wobei sich das Geschehen um den Start- und Zielbereich konzentrieren wird. OK-Chef Harald Scherz: „Aus den Lehren des Vorjahres geboren wird heuer im Bereich von Start und Ziel vor dem ATV-Sportzentrum eine richtige Fan-Meile mit vielen Ständen und toller Atmosphäre angeboten“. Neu ist auch, dass ab dem Kreisverkehr im Zielbereich die Bundesstraße den Zusehern gehört. Sie stehen erhöht und sehen unter sich am Radweg die Läufer.
Alles in allem erwartet die Freunde des Laufsports und mit ihnen diejenigen, die Unterhaltung suchen, ein Wochenende voller Überraschungen mit Unterhaltungs-Highlights besonderer Klasse.

Die wichtigsten Programmpunkte:
Freitag, 8. Juli
18.00 Uhr: Start McDonald‘s Mini- Kinder- und Jugendläufe bis U16
19.00 Uhr: Musiksommernacht
der Marktmusik Irdning
20.00 Uhr: Start 5-km-Lauf U18,
Hobbyläufer und 10-km-Hauptlauf

Samstag, 9. Juli
13.30 Uhr: Eröffnungsfeier
14.00 Uhr: Startschuss zum
22. 24-Stunden Benefizlauf
15.00 Uhr: Strongman-Show
18.00 Uhr: Start Nachtmarathon
(Steirische Meisterschaften)
20.00 Uhr: VIP-Abend mit Moderator und „Dancing Star“ Dorian Steidl
23.00 Uhr: Start Schladming-Dachstein-12-Stunden-Benefizlauf

Sonntag, 10. Juli
00.30 Uhr: Großes Feuerwerk
über dem Renngelände
12.00 Uhr: Siegerehrung 12-Stunden-
Benefizlauf am Showtruck
13.30 Uhr: Großes Finale
zum 24-Stunden Benefizlauf
14.00 Uhr: Zielsignal
14.15 Uhr: Siegerehrungen
07.07.2011 aktuelles/archiv/irdning-zum-zweiten-mal-europaeisches-ultralaufzentrum.html
Naturhotel Schloss Kassegg eröffnet  Eine beeindruckende Gästezahl aus Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft hatte sich am vergangenen Freitag am St. Gallener Hocherb zum festlichen Opening eingefunden. Gleichzeitig galt es auch die 125-Jahr-Spanne des Baubeginns für das als Märchenschloss anzusehende nunmehrige Naturhotel zu feiern.
Einbegleitet von der Musikkapelle St. Gallen, konnte Hotel-Geschäftsführer Wilfried Butter neben einer Reihe von Gesellschaftern der Leebmann-Gruppe, in deren Eigentum das Schloss Kassegg steht, auch deren Vorstand Dkfm. Florian Leebmann begrüßen. Die bayerische Familie betreibt in Deutschland mehrere Rehab-Kliniken gehobenen Standards und ist in der Steiermark auch maßgeblich und federführend am Radkersburger Hof beteiligt. Sein Willkommen galt aber auch der Vielzahl an Bürgermeistern der Region, dem steirischen Tourismusdirektor Georg Bliem und dem Manager des Tourismusverbandes Gesäuse, Thomas Drechsler. Ebenso anwesend Bezirkshauptmann HR Dr. Josef Dick, Wirtschaftskammerobmann BR Franz Perhab und Seelsorger P. Johannes Aichinger OSB, der die Weihe des Hauses vornahm.
Die herzlichen Worte des Standort-Bürgermeisters Armin Forstner hatten nicht nur den Dank an die Leebmann-Gesellschafter für die Wiederbelebung der Baulichkeit und für das Schaffen neuer Arbeitsplätze zum Inhalt, sondern auch die damit der Region gegebenen Tourismusimpulse. Bezirkshauptmann Josef Dick sieht die Verbindung St. Gallen zu Schloss Kass­egg als Botschaft an die Region mit Blick auf Naturpark und Nationalpark. Die Bereitschaft zu enger Kooperation mit Naturpark und Nationalpark dokumentierten die Hotelverantwortlichen mit Ständen beider Parks sowie mit einer Videopräsentation eines Naturfilms. Gesellschafter-Sprecher Florian Leebmann wusste in pointierten Worten das Werden des Schlosses von seiner Errichtung 1886 bis zum Eröffnungstag als Naturhotel nachzuzeichnen. Die wechselvolle Geschichte von Enteignung der damaligen Besitzer in der NS-Zeit über die Ära, in der das Schloss als Kinder-Erholungsheim diente, bis 1991 als sein Vater die Liegenschaft erwarb und umfangreiche Sanierungsarbeiten startete, um daraus eine Psychosomatische Klinik zu machen. Ein Unterfangen, das aufgrund besonderer Widrigkeiten nicht zu Ende geführt werden konnte. Die solide gewachsene, am Gesundheitssektor tätige Leebmann-Gruppe hat mittlerweile mehrere Standbeine nicht nur in Deutschland, sondern mit Bad Radkersburg, Bad Pirawarth in Niederösterreich sowie in Vigaun bei Salzburg und nun in St. Gallen auch ein österreichisches Netzwerk geschaffen und betreibt es mit Erfolg.
Das Investment in Höhe von rund 4,6 Mill. Euro in das Schloss brachte vielen am Um- und Ausbau zum Hotel beschäftigten Unternehmen der Region Aufträge und Arbeit. Das Haus verfügt über 95 Betten in der 3-Sterne-Kategorie und bietet speziell Familien und Jugendgruppen leistbaren Komfort in wirklich naturnahem Ambiente. Von Georg Bliem, dem obersten steirischen Touristiker, war dazu zu hören: „In der Region wird mit dem Naturhotel Schloss Kassegg etwas bewegt. 73 Prozent der Urlaubsgäste wünschen Tage und Wochen in Landschaft und mit Naturerlebnis – da stimmt die Rezeptur von Kassegg genau.“ Ebenso sieht LAbg. Karl Lackner den wertvollen Impuls für die Region und dankte der Unternehmerfamilie Leebmann für ihr finanzielles Engagement.
Im Anschluss an die offizielle Eröffnung lud das Management zum köstlichen Buffet und bot am Nachmittag auch der Bevölkerung des Umlandes Gelegenheit, das Haus zu besuchen. Hunderte nahmen diese freundliche Einladung an.
07.07.2011 aktuelles/archiv/naturhotel-schloss-kassegg-eroeffnet.html
Stau mal wieder bei Wörschach  Die meisten Autofahrer haben sie noch in bester Erinnerung – die „Staupartys“ des Vorjahres auf der Ennstal-Bundesstraße B 320 bei Wörschach, als der Ortsteil Maitschern ausgebaut und die „Lungengrabenbrücke“ saniert wurden. Seit Mittwoch dieser Woche gibt es wieder eine Baustelle – bis mindestens Mitte Oktober.
Schon im Vorjahr haben sich unzählige Verkehrsteilnehmer aus dem In- und Ausland darüber beschwert, dass es durch die Ampelregelung an der Baustelle im Wörschacher Ortsteil Maitschern zu massiven Staus auf der Ennstal-Bundesstraße gekommen ist. Diese wären jedoch zu verhindern gewesen, in dem man den Verkehr in Richtung Liezen durch Wörschach leiten und den in Richtung Trautenfels einspurig an der Baustelle vorbei führen hätte können. Dem Vernehmen nach ließ aber die Gemeinde Wörschach diese Variante nicht zu.
Heuer erwartet die Verkehrsteilnehmer wieder dasselbe Szenario: Während der Sanierung der 13 Meter langen „Wörschachbachbrücke“ im Bereich der Umfahrung Wörschach wird der Verkehr neuerlich durch Ampeln geregelt, was vor allem während der Urlaubszeit wieder zu kilometerlangen Staus führen wird. Wie Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann in einer Aussendung mitteilt, wird die Baustelle, zu der auch eine Sanierung der 32 Meter langen Landesstraßen-Unterführung L 742 zählt, frühestens Mitte Oktober abgeschlossen sein. „Die geplante Bauzeit bis Mitte Oktober ergibt sich aus einem optimierten Bauablauf. Aufgrund der erforderlichen Aushärtezeiten für Beton- und Epoxid-Verbundmittel ist eine Bauzeitverkürzung durch etwaige Forcierungsmaßnahmen leider nicht mehr möglich“, ergänzt dazu Karlheinz Lang von der Verkehrsabteilung des Landes.
Dass Brücken, die weit über 50 Jahre alt sind, saniert gehören, ist völlig klar. Für Unverständnis sorgt jedoch die Tatsache, dass der Verkehr während der Bauzeit durch Ampeln geregelt und nicht in einer Fahrtrichtung durch Wörschach umgeleitet wird. Bürgermeister Ing. Franz Lemmerer sagte dazu auf Anfrage des „Ennstalers“: „Eine Durchfahrt durch den Ort wäre für die Bevölkerung nicht zumutbar und in Bezug auf den nach wie vor enorm starken Lkw-Verkehr auch viel zu gefährlich.“ Auf die Frage, ob Alternativvarianten im Rahmen der Bauverhandlung angedacht worden sind, meinte der Bürgermeister: „Es gab die Überlegung, eine kleinräumige Umfahrung zu errichten. Da dafür aber auch eine Brücke über den ‚Wörschachbach‘ notwendig gewesen wäre, wurde der Plan verworfen.“ Lemmerer glaubt jedoch nicht, dass sich während der kommenden 15 Wochen Bauzeit große Probleme im Verkehrsfluss ergeben werden, da die Länge der Baustelle im Vergleich zum Vorjahr wesentlich kürzer ist. Zudem, so Lemmerer, werden heuer „intelligente Ampeln“ installiert, die mit einer Annäherungserkennung und einer „Restwartezeitanzeige“ ausgestattet sind. Ob diese wirklich den Verkehr so steuern, dass es kaum zu Wartezeiten und damit zu einer Staubildung kommt, bleibt abzuwarten.
07.07.2011 aktuelles/archiv/stau-mal-wieder-bei-woerschach.html
Expositur Bad Aussee fällt dem Rotstift zum Opfer  Mit der Reformagenda Steiermark wurde am Donnerstag vergangener Woche die „Katze aus dem Sack“ gelassen: Ohne Vorwarnung verkündete die Landesregierung, dass die Politische Expositur Bad Aussee aufgelassen wird. Auch die Expositur Gröbming könnte im Zuge der „Sparwut“ geschlossen werden.
Die Bürgermeister des Ausseerlandes sind überzeugt davon, dass die Pensionierung von HR Dr. Detlef Hi­schenhuber (siehe Bericht Seite 16) für die Reformpartner von SPÖ und ÖVP ein willkommener Anlass war, um die im Zuge der Verwaltungsreform ins Visier geratene Politische Expositur Bad Aussee aufzulassen. Neben dieser „Botschaft“ versteckt sich im Reformpapier auch die sogenannte Gemeindestrukturreform. Wie bereits berichtet, soll es durch sie in den nächsten Jahren zu einer deutlichen Reduktion der bisher 542 Gemeinden in der Steiermark kommen und Kleinregionen gebildet werden – stark betroffen davon wird aller Voraussicht auch der Bezirk Liezen sein: Dem Vernehmen nach könnten zum Beispiel die Gemeinden Klein- und Größsölk mit Stein/Enns und Pruggern eine Kleinregion bilden, ebenso wie Pürgg-Trautenfels, Irdning und Aigen oder Weißenbach bei Liezen und Lassing der Bezirkshauptstadt Liezen „einverleibt“ werden.
Entscheidung ohne Information
Die Ankündigung der Landesregierung, die Expositur Bad Aussee aufzulassen, traf die Bewohner der Region am sprichwörtlichen linken Fuß. Wurde bis vor einigen Wochen noch beteuert, dass im Rahmen einer Arbeitsgruppe über die Zukunft der Politischen Expositur Bad Aussee diskutiert und ein Ergebnis voraussichtlich erst im Herbst veröffentlicht wird, ging es einen Tag vor der offiziellen Verabschiedungsfeier von HR Dr. Detlef Hischenhuber schnell: Die Landesregierung kündigte bei der Vorstellung der Reformagenda an, die Ausseer Expositur aufzulassen. Die Entscheidung im Wortlaut: „Die politische Expositur Bad Aussee umfasst fünf Gemeinden mit 11.791 Einwohnerinnen und Einwohnern auf 469 Quadratkilometer Fläche. Bad Aussee wurde im Jahr 1948 als politische Expositur der BH Liezen eingerichtet. Nunmehr ist geplant, die politische Expositur aufzulassen und für die Bürgerinnen und Bürger in Bad Aussee eine Außenstelle des Bezirkes einzurichten“. Im Klartext bedeutet dies, dass die Stelle von HR Dr. Detlef Hischenhuber nicht nachbesetzt wird und die Expositur zwar weiterhin bestehen bleibt, jedoch als Außenstelle der BH Liezen geführt wird. Ob dies nun schon die ganze Wahrheit ist, oder ob die Auflassung nur der erste Schritt zur Schließung ist, bleibt abzuwarten.
Erboste Bürgermeister
Alles andere als erfreut darüber reagierten die Bürgermeister der Region, die über die Entscheidung aus den Medien erfuhren: „Im Zusammenhang mit der Auflassung der Expositur vermisse ich die Gesprächskultur! Marketing ist für die Herren in Graz anscheinend kein Thema. Es wäre angemessen gewesen, wenn man zumindest die Gemeindeführung über die Pläne, was mit dieser wichtigen Institution passiert, schon im Vorfeld informiert hätte“, sagte zum Beispiel der erboste Bürgermeister von Bad Aussee, Otto Marl.
Aus für BA-Kennzeichen?
Durch die Auflassung der Politischen Expositur beziehungsweise die Verschmelzung mit der Bezirkshauptmannschaft Liezen ist es auch fraglich, wie lange sich die „BA“-Kennzeichen an den Fahrzeugen noch halten werden. Durch die Umstrukturierung hat diese „goldene Kuh“ der Ausseer rein rechtlich und verwaltungstechnisch an Bedeutung verloren.
Verunsicherung in Gröbming
Die Vorgehensweise der Regierer in Graz sorgt auch bei den Bediensteten der Politischen Expositur Gröbming für große Verunsicherung. Auf Nachfrage des „Ennstalers“ sagte Behördenleiter HR Dr. Florian Waldner: „Die Gefahr, dass auch unsere Behörde aufgelassen wird, ist sehr groß, da es das erklärte Ziel der Politik ist, die Zahl der Bezirkshauptmannschaften in der Steiermark von 16 (ohne die Exposituren Bad Aussee und Gröbming, Anm.) auf sieben zu senken.“ Interessant in diesem Zusammenhang ist ein Bundesländervergleich: In Niederösterreich gibt es zum Beispiel über 20 und in Vorarlberg, das flächenmässig bekanntlich kleiner ist als der Bezirk Liezen, vier Bezirkshauptmannschaften. „Ich sehe in einer Auflassung oder Schließung auch kein Einsparungspotential, da die Arbeit deshalb nicht weniger wird, so Waldner, der sich auch im Namen seiner 37 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entschieden gegen die Pläne der Politik ausspricht und anmerkt: „Zentralismus ist der Feind des ländlichen Raumes.“
07.07.2011 aktuelles/archiv/expositur-bad-aussee-faellt-dem-rotstift-zum-opfer.html
Sanierungspartnerschaft?  Wenn man auf der Straße beliebige Passanten fragt, wo der Staat etwas einsparen könnte, wäre die häufigste Antwort wohl „bei den Politikern.“ Dies ist vermutlich auch der Hauptgrund, warum es in der Steiermark künftig weniger Landtagsabgeordnete und Regierungsmitglieder geben wird: In Zeiten des Sparens, wo beispielsweise im Krankenhauswesen äußerst unpopuläre Maßnahmen gesetzt werden, wollte die Politik auch den Willen zeigen, bei sich selbst den Gürtel enger zu schnallen. So wird die Bevölkerung mehr Verständnis für die beschlossenen Einsparungen haben, auch wenn einzelne Maßnahmen natürlich für sich betrachtet hart für die Betroffenen sind. Im Großen und Ganzen geht der Weg aber in die richtige Richtung. Man sollte freilich ob dieser ersten ernstzunehmenden Einsparungen nicht euphorisch werden, denn angesichts der katastrophalen Budgetlage der Steiermark wird dieses Paket bei weitem nicht ausreichen, um wieder ausreichend finanziellen Spielraum zu erhalten.
Wie schwierig es war, endlich einen ersten Schritt aus der Schuldenfalle zu machen, zeigt ein Blick nach Wien. Denn auf Bundesebene sind die Budgetsorgen mindestens ebenso groß wie in der Steiermark. Dort wird allerdings keine Sekunde über Einsparungen nachgedacht, vielmehr wird schon wieder über die nächsten Geschenke nachgedacht (Steuerreform). Die große Koalition auf Bundesebene sollte sich daher ein Beispiel an den steirischen Kollegen nehmen und die Sanierung der Republik in Angriff nehmen. Mit diesem Argument ist uns schließlich seinerzeit auch die große Koalition verkauft worden, aber den Worten sind bislang keine Daten gefolgt­.
07.07.2011 aktuelles/archiv/sanierungspartnerschaft.html
ATV Irdning II schafft Aufstieg Die 2. Herren-Tennismannschaft
des ATV „Entertainmentcenter Gabriel“
Irdning hat allen Grund zum
Feiern: Nach dem vorjährigen Aufstieg
in die 1. Klasse sicherte sich
das Team auch heuer den Meistertitel
und schaffte damit den „Durchmarsch“
in der Landeliga B. Der
ATV Irdning, der mit seiner Einser-
Mannschaft in der Landesliga A zu
den Spitzenteams zählt, gehört somit
zu den erfolgreichsten Tennismannschaften
in der Steiermark.
Mannschaftsführer Michael Zeiner
ist zu Recht stolz auf seine Mannen
und macht die professionellen Trainingsbedingungen,
den Trainingseifer
aller ATV-Spieler sowie den guten
Zusammenhalt der Mannschaften des
Clubs für die tollen sportlichen Leistungen
des Vereines verantwortlich.
Da auch die Dreier-Mannschaft unter
Kapitän Gerhard Jagersberger souverän
den Aufstieg in die 3. Klasse geschafft
hat, kann man in Irdning wohl
optimistisch in die Zukunft blicken.
Das die Damen ebenso erfolgreich
sind, beweist der Vizemeistertitel der
Einser-Mannschaft und der Meistertitel
des Zweier-Teams. Um auch zukünftig
gutes Tennis zeigen zu können
werden die Trainingseinheiten
intensiviert und weiterhin jugendliche
Spieler gefördert. 
21.07.2011 aktuelles/archiv/atv-irdning-ii-schafft-aufstieg.html
Mit dem „Ennstaler“ zu den „Edlseern“  Wie bereits berichtet, feiert der
TUS Gröbming vom 28. bis 31. Juli
das Jubiläum „75 Jahre Fußball in
Gröbming“. Höhepunkte dabei sind
die Livekonzerte der „Edlseer“ und
der Band „Raureif“. Als regionaler
Medienpartner der Veranstaltung
hat der „Ennstaler“ für seine Abonnenten
wieder Tickets zum Vorteilspreis
parat.
Es war der 2. August 1936, als auf
der sogenannten „Haas-Wiese“ das
erste offizielle Fußballspiel in Gröbming
stattfand – Gegner war damals
die Mannschaft aus Rottenmann.
Auch wenn das Ergebnis des Spiels
nicht überliefert ist, so war es doch
der „Startschuss“ für eine bewegte
Fußball-Geschichte in Gröbming, die
nun mit dem 75-jährigen Jubiläum
ihren vorläufigen Höhepunkt findet.
Die Feierlichkeiten von Donnerstag,
dem 28. bis Sonntag, dem 31. Juli, haben
die Organisatoren des TUS Gröbming
in zwei große Bereiche gegliedert
– zum einen in den sportlichen
und zum anderen in den musikalischen.
Musikalisch los geht es gleich
mit einem Höhepunkt – am Freitag,
dem 29. Juli, werden die „Edlseer“,
ihr erstes Livekonzert in Gröbming
geben und dabei für eine tolle Stimmung
sorgen. Die Mannen um Frontman
Fritz Kristoferitsch werden ab 22
Uhr auf der Bühne im Festzelt, das in
der Kammarena errichtet wird, richtig
„Gas“ geben. Der zweite musikalische
Höhepunkt folgt dann am Samstag,
dem 30. Juli, mit dem Konzert
der Mürztaler Band „Raureif“, die mit
ihrem extravaganten Programm auch
beim jugendlichen Publikum großen
Anklang findet.
Sportlich hat das Jubiläumsfest
ebenfalls einiges zu bieten, wie den
Gröbminger Businesslauf, der am Freitag,
dem 29. Juli um 17 Uhr gestartet
wird. Tags drauf steht dann der Fußball
im Mittelpunkt des Geschehens:
Los geht es bereits um 9 Uhr mit einem
Kleinfeldturnier, am Nachmittag
stehen dann ein Freundschafts- und
ein Cupspiel auf dem Programm. Der
letzte Veranstaltungstag – Sonntag, 31.
Juli – ist dem offiziellen Festakt sowie mit einem Spielefest für Jung und Alt
der Familie gewidmet. Dazwischen
findet noch ein Frühschoppen mit der
Trachtenmusikkapelle Gröbming und
den Pruggerer Dorfmusikanten statt.
Als regionaler Medienpartner dieses
Events hat der „Ennstaler“ für
seine Abonnenten wieder eigene
Abo-Tickets aufgelegt, die ab sofort
in den Buchhandlungen der Firma
Wallig in Schladming und Gröbming
erhältlich sind. Diese Tickets kosten
für Freitag und für Samstag jeweils 8
Euro pro Stück, am Sonntag ist freier
Eintritt. Weitere Informationen
zum Fest „75 Jahre Fußball in Gröbming“
findet man im Internet unter
www.tus-groebming.at.
21.07.2011 aktuelles/archiv/mit-dem-ennstaler-zu-den-edlseern.html
Nightline kämpft mit finanziellen Problemen  Am Montag voriger Woche tagte
die Regionalversammlung vor ihrer
Sommerpause im Wirtschaftspark
Liezen. Dieses aus allen Bürgermeistern
des Bezirkes, den Landtagsabgeordneten
und den Verantwortlichen
des Regionalmanagements gebildete
Gremium wird in zunehmendem
Maß zur wichtigsten Entscheidungsgruppe
auf regionaler Ebene.
Für die Weitergabe einzelner besprochener
Themen und Vorhaben an
die Öffentlichkeit hatte Regionalmanager
Hans Lanner gemeinsam mit den
beiden Landtagsabgeordneten Odo
Wöhry und Ewald Persch zur Information
eingeladen. Mit dabei auch die
beiden RML-Mitarbeiterinnen Margit
Baumschlager und Ramona Senegacnik,
die vielfach als Bindeglieder zu
den Gemeinden tätig sind. Einleitend
bestätigte Hans Lanner die spürbare
Entspannung in der Region Gesäuse-
Eisenwurzen und in diesem Zusammenhang
die kürzlich erfolgte Wahl
des Admonter Bürgermeisters Günther
Posch zum Vorsitzenden des neuen
Gemeindeverbandes. Zu dessen
Gründung hatte das RML tatkräftig die
Vorarbeiten geleistet.
Die beiden Abgeordneten hatten
sich vier Themenkreise vorgenommen.
Odo Wöhry skizzierte die Bemühungen
hin zum Fernziel „Energieautarke
Region Bezirk Liezen“
sowie „Arbeit und Beschäftigung“.
Im Kreis „Energie“ findet er das Blockieren
des Photovoltaik-Projektes
der Admonter Envesta auf der Kaiserau
als sehr bedenklich und mit optischen
Argumenten unverständlich.
„Er“, so Wöhry, „werde die Gegner im
Detail ausfindig machen“ und weiter
vehement für das Vorhaben eintreten.
Auch sollte die Nutzung der Enns
und einige ihrer seitlichen Zuflüsse für
Wasserkraftwerke unter Beachtung
des Landschaftsschutzes keine sogenannte
„Heilige Kuh“ bleiben. Er setzt
in allen Bemühungen auf enge Zusammenarbeit
mit der Energieagentur
Nord in Weißenbach und den Energiebeauftragten
des Landes. Zur Thematik
Arbeit berichtete Odo Wöhry
von Problemen der Gemeinnützigen
Beschäftigungsinitiative Liezen GBL,
die wirtschaftlich zu kämpfen habe,
jedoch unbedingt als soziales Arbeitsprojekt
bestehen bleiben solle.
Ewald Persch sprach für den Bereich
Jugend die sogenannten sechs
bis sieben „sozialen Räume“ des Bezirkes
an in denen sich die Region bewegen
soll und die eine einheitliche
Struktur und Trägerschaften erhalten
müssten. Hier würde sich beispielsweise
eine koordinierende Zusammenarbeit
mit dem Verein Avalon als
Zukunftsziel anbieten. Schwierigkeiten
gibt es in der Finanzierung der
sich oftmals als lebensrettend erweisenden
Nightline. Hier sind Verhandlungen
mit allen Vertragspartnern
notwendig. Im sozialen Bereich ist die
Finanzierung des Neubaues der RKBezirksstelle
gesichert. Das Land stellte
Abgangsgemeinden Erleichterungen
in Aussicht.
Abschließend erinnerte Hans Lanner
an die allen Gemeinden des
Bezirkes zur Verfügung stehenden
Dienstleistungen des RML, die ganz
besonders für die Landesvorgabe
„Regionext“ Bedeutung haben und
grundsätzlich auch für mögliche Kooperationen
von Gemeinden untereinander
nutzbar sind.
21.07.2011 aktuelles/archiv/nightline-kaempft-mit-finanziellen-problemen.html
SPÖ-Bürgermeister von Stainach wirft Ende September das Handtuch Monatelang kämpfte Christian Danner, Gemeindeoberhaupt von Stainach,
gegen Querelen aus den Reihen seiner Parteigenossen im Gemeinderat an.
Nun wirft das Gemeindeoberhaupt das Handtuch und scheidet Ende September
aus dem Amt. Die FPÖ fordert nun Neuwahlen.
Die von den den sozialistischen
Gemeinderäten aufgestellten und bisher
unbewiesene Behauptungen – wir
berichteten – bezüglich mehrfachen
Amtsmissbrauchs von Bürgermeister
Christian Danner machten im Ort
und darüber hinaus die Runde und sorgten zudem für ein gewaltiges Medienecho.
Daraufhin legte Danner seinen
SPÖ-Vorsitz ebenso zurück wie
sein Gemeinderatsmandat, blieb jedoch
Bürgermeister. Vorerst, wie sich
nun herausstellte. Denn Danner teilte vor wenigen Tagen mit, dass er Ende
September aus dem Amt scheiden und
sich gänzlich aus der Politik zurückziehen
werde. „Ich laufe nicht davon,
dazu habe ich keinen Grund. Bis September
hat die Aufsichtsbehörde des
Landes Zeit, über die gegen mich von
den ‚Parteifreunden’ eingebrachten
Beschwerden zu entscheiden. Dieses
Ergebnis warte ich noch ab“, erklärte
er gegenüber Medienvertretern. Ihm
sei wegen der heftigen Differenzen
und auch wegen der fehlenden Unterstützung
der Bezirkspartei mit LAbg.
Ewald Persch an der Spitze die Freude
am Amt genommen worden.
Den mit der Bürgermeisterfunktion
gekoppelten Vorsitz der Rotkreuz-Ortsstellenleitung
werde er ebenfalls abgeben.
Aufrecht bleibe die zivilrechtlich
gegen die acht SPÖ-Gemeinderäte
eingebrachte Klage wegen Rufschädigung.
„Ich gehe mit Wehmut und
aufrichtigem Dank an die mich all die
Jahre unterstützenden Mitbürgerinnen
und Mitbürger in der Gewissheit,
dass während meiner Amtszeit in Stainach
viel erreicht worden und auch
die finanzielle Situation der Gemeinde
durchaus herzeigbar ist“, betonte Danner.
„In meinem Alter“, der Noch-Bürgermeister
zählt 43 Lenze, „stehen die
Chancen für eine völlige Neugestaltung
der beruflichen Zukunft ja keineswegs
schlecht“, fügte er voller Optimismus
hinzu. Freiheitliche fordern Neuwahl
Nach dem angekündigten Rücktritt
von Christian Danner vermuten die
FPÖ-Politiker des Ortes den damit zu
erwartenden Schlusspunkt einer weiteren
konstruktiven Zusammenarbeit
im Gemeindeparlament. „Die aufgerissenen
Gräben sind viel zu tief. Egal,
welche Fraktion ab Herbst den neuen
Bürgermeister stellt, es wird zu keiner
Harmonie in der Gemeindestube
mehr kommen“, so Gemeinderat Harald
Schachner. Mit Christian Danner
verliere Stainach einen fleißigen und
beliebten Bürgermeister, der in der Bevölkerung
stets Anerkennung gefunden
habe. „Die Grabenkämpfe innerhalb
der SPÖ-Fraktion hinterlassen aber
noch viel schwerwiegendere Folgen
als die politische Handlungsunfähigkeit.
Die Stimmung in der Bevölkerung
ist am Tiefpunkt. Die Bürger sind vom
Kasperltheater, das sich in den vergangenen
Monaten in Stainach abgespielt
hat, maßlos enttäuscht und wenden
sich zu recht von der Kommunalpolitik
ab“, erklärt Schachner. Nachdem
der bisher vorhandene Frieden im
Ort in einer irreparablen Weise gestört
worden sei und die Stimmung in
der Bevölkerung nicht mehr mit den
derzeitigen Kräfteverhältnissen im Gemeinderat
übereinstimme, sei der Zeitpunkt
für eine geregelte Neuwahl gekommen,
argumentiert Schachner. Unterstützt
wird er in dieser Meinung von
FPÖ-Bezirksvorsitzenden André Taschner.
„Die Stainacher haben das Recht
auf Neuwahlen. Sie sollen entscheiden,
aus welchen Personen sich der
neue Gemeinderat zusammensetzt,
wer den entstandenen Imageschaden
ausbügelt und wer den Frieden im Ort
wieder herstellt“, erklärt Taschner. 
21.07.2011 aktuelles/archiv/spoe-buergermeister-von-stainach-wirft-ende-september-das-handtuch.html
Gleichgewicht des Schreckens

Es war von Anfang an ein überhastetes
und riskantes Unterfangen, auf
das sich die NATO mit der Unterstützung
der Rebellen in Libyen eingelassen
hat. Jetzt scheinen die schlimmsten
Befürchtungen wahr zu werden:
Es scheint ein Patt zu geben, da keine
Seite mehr wesentliche militärische
Fortschritte macht. Parallel dazu häufen
sich die Meldungen über Kriegsverbrechen
auf beiden Seiten und
eine humanitäre Katastrophe scheint
immer wahrscheinlicher zu werden.
Dabei war das Einschreiten der Allianz
durchaus berechtigt. Zum jetzigen
Zeitpunkt haben die Luftangriffe aber
kaum mehr eine Wirkung, da es fast
keine Ziele mehr gibt. Zudem steht
das Militär in Libyen nach wie vor beinahe
geschlossen hinter Gaddafi, weswegen
ein militärischer Durchbruch
der Rebellen so gut wie ausgeschlossen
ist. Am wahrscheinlichsten scheint
momentan zu sein, dass beide Konfliktparteien
ihre Gebiete unter Kontrolle
halten können und es an den
Grenzen dazwischen einen dauerhaften,
blutigen Konflikt gibt.
Das ist freilich die ziemlich unerfreulichste
Variante. Die einzige Möglichkeit,
den Rebellen wirklich zum
Durchbruch zu verhelfen, wäre ein
Eingreifen der NATO mit Bodentruppen.
Das kann aber nicht zuletzt wegen
der negativen Erfahrungen im Irak
und in Afghanistan zum jetzigen Zeitpunkt
ausgeschlossen werden. Daher
wird sich am Gleichgewicht des
Schreckens wohl längere Zeit nichts
ändern und die Geschichte des erfolglosen
Einsatzes der NATO für die Demokratie
ist um ein trauriges Kapitel
reicher.

 

 
21.07.2011 aktuelles/archiv/gleichgewicht-des-schreckens.html
Lasst uns in Ruhe!  Die grauenvollen Bilder des Blutbades von Norwegen sind noch allgegenwärtig, und trotzdem bleibt der norwegische Staat besonnen: Der dortige sozialdemokratische Premier hat betont, dass man trotz des Massenmordes nicht von einer offenen Gesellschaft abgehen werde. Ganz im Gegenteil dazu tauchen in Österreich schon die verschiedensten neuen Ideen auf, von Antiterrorpaket über Einschränkung der Meinungsfreiheit bis hin zum Überwachungsstaat. Und das, obwohl der Anlassfall damit eigentlich nichts zu tun hat.
Denn so traurig der Vorfall in Norwegen auch war, es war schlicht und einfach die Tat eines Irren, die man wohl nie verhindern wird können. Es gibt leider immer wieder Amokläufer, Verrückte, Briefbomber und Heckenschützen, die mit wirren Motiven die Menschheit terrorisieren. Sie sind aber deswegen noch keineswegs Terroristen, weder rechts noch links, weder Islamisten noch Nazis oder Kommunisten, sie wollen keinen Staat zersetzen, sondern sie sind schlicht geisteskrank und ein Fall für die geschlossene Anstalt.
Dagegen ist kein Kraut gewachsen und leider werden die Verrückten auch nicht aussterben. Jetzt aber noch weitere Anschläge auf die Privatsphäre der Bürger zu verüben, ist in Österreich so unnötig wie ein Kropf. Schon jetzt werden bei uns Telefone abgehört und Tierschützer mit Mafiaparagraphen verfolgt, damit sollte dem staatlichen Hunger nach schwachsinniger Bürgerverfolgung eigentlich Genüge getan sein. Von den anderen Ergüssen wie Einschränkung der Rasenmähzeiten bis zu Hundekoteinsammelvorschriften sei nur am Rande gesprochen. Wir leben jetzt schon eingeschränkt und stets verfolgt, daher kann man der Politik nur ins Stammbuch schreiben: Lasst uns endlich in Ruhe!
28.07.2011 aktuelles/archiv/lasst-uns-in-ruhe.html
Almlammfest trotzte dem Wetter  Die Sorgen von Walter Schmiedhofer, dem Landesobmann der steirischen Schaf- und Ziegen-Züchter, waren ob des grauslichen Wetters anfangs sehr begründet. Aber bereits nach dem ökumenischen Gottesdienst im Festzelt konnte er aufatmen: Die erhofften Besucher ließen sich von Nässe und Kälte nicht abhalten, sie kamen in Scharen und bereiteten Schäfer Simon Winterling und seinen wolligen Schützlingen im Tal einen freundlichen Empfang.
So konnte der Festverantwortliche Züchterobmann beruhigt eine große Zahl von Ehrengästen zum bereits 4. Hauser Kaibling Almlammfest willkommen heißen. Unter den Gästen gesichtet: Landesrat Hans Seitinger, LAbg. Karl Lackner, LWK-Vizepräsident und Mit-Begründer des Almlammprojektes ÖR Hans Resch mit Bezirks-Kammerobmann Peter Kettner, Landesbäuerin Auguste Maier, Leader-Ennstal-Obmann Bgm. Franz Titschenbacher sowie mehrere Bürgermeister aus Umgebungsgemeinden, Projektbegleiter Dr. Ferdinand Ringdorfer vom LFZ Raumberg-Gumpenstein, Hauser-Kaibling-Bahnen-GF Arthur Moser sowie natürlich auch die regierende Wollkönigin Martina II. Besondere Grüße galten jedoch den vielen unverdrossenen Besuchern aus der Region und den Urlaubsgästen.
Diesen Grüßen schloss sich Gerhard Schütter, der Bürgermeister des Gastgeberortes Haus/E., gerne an und versprach für das kommende Jahr zusätzlich zum Wanderweg am Kaibling einen Kinderpfad zu den Lämmern. Engagierte Worte zur Situation der bäuerlichen Betriebe kamen von LWK-Vize Hans Resch, der vor fünf Jahren noch als Bürgermeister gemeinsam mit Walter Schmiedhofer und den LFZ-Forschern das erfolgreiche und auch vom Ausland beachtete Almlammprojekt auf die Beine gestellt hatte. Landesrat Hans Seitinger dankte den Gründern und Verantwortlichen dieser Almlamm-Initiative und richtete an die bäuerlichen Betriebe den Appell, sich rechtzeitig vom vielfach vorhandenen Denken zu verabschieden, Förderungen der Landwirtschaft seien unumstößliche Bestandteile ihrer Einkommen. In Zukunft sei in vermehrtem Umfang Eigeninitiative gefragt und neue Quellen des Erwerbes werden zu suchen sein.
Mittlerweile bat der zügig moderierende Siegfried Steiner die Gäste ins Freie zum Empfang des Schäfers und eines Teiles seiner Tiere. Daran schloss sich ein von Landesrat Hans Seitinger perfekt geschlagener Anstich eines Fasses des neuen naturtrüben Schladminger Biers. Auftakt auch für den Genuss der vorbereiteten Lamm-Spezialitäten mit Braten und köstlichen Bratwürsteln sowie für den Frühschoppen mit dem frisch gezapften Schladminger und den zünftigen Musikstücken der Hauser Marktkapelle. Bis in den späten Nachmittag hinein wechselten Musik, Modeschauen und Unterhaltung bei freundlicher Bedienung durch die Hauser Landjugend ab.
28.07.2011 aktuelles/archiv/almlammfest-trotzte-dem-wetter.html
Ennstal-Radweg wird erweitert  Es war eine bewundernswerte Anstrengung die der vergleichsweise kleine Arbeitstrupp um die Irdninger Bauhof-Fachleute Peter Perr und Heinz Seebacher seit Mitte Juni heurigen Jahres erbracht hat. In nur knapp sechs Wochen wurde das 2,2 km lange Teilstück von der Anschlussstelle auf Niederöblarner Gemeindegebiet bis zum neuen Altirdninger Kreisverkehr fertiggestellt.
Mit dabei die Mehrzahl der Bauhofmitarbeiter, soweit sie nicht zeitweilig durch andere dringende Arbeiten im Gemeindegebiet abgezogen werden mussten. Dazu kamen als zusätzliche Belastung die Vorbereitungs- und Nacharbeiten zum erfolgreichen 2. Irdninger 24-Stunden-Benefizlauf, die bewältigt sein wollten und es auch wurden. Die Arbeiten am Radweg erfolgten seit Ende Juni entlang der Landesstraße 734 unter der Bauaufsicht der Baubezirksleitung Liezen, deren Verantwortliche sich anerkennend und lobend über die perfekte Arbeit des Irdninger Bauhofteams äußerten.
Beim Baulos waren neben den Gemeindefahrzeugen lediglich Baumaschinen des Irdninger Erdbauunternehmens Baumgartner und jetzt zu Ende der Arbeiten Asphaltiermaschinen von Granit eingesetzt. Die Unterbauarbeit gestaltete sich nicht nur wegen der mehrfachen Einbindung von Feldzufahrten und Gerinnen schwierig, sondern auch wegen des teilweise sehr sumpfigen Bodens. Trotzdem schaffte das Arbeitsteam der Gemeinde die Arbeiten in dieser verblüffend kurzen Zeit.
Damit schließt sich eine Radweglücke Richtung Öblarn. Vom Altirdninger Kreisverkehr zweigt Richtung Osten ein geschottertes Teilstück ab, das dann über die Altirdninger Brücke und Richtung Norden wieder auf die Radwegstrecke entlang der Glattjochbundesstraße B 75 und zum Ennsradweg weiterführt. Allein auf dem neuen 2,2 km langen Teilstück eröffnet sich für die Radwanderer beim Blick Richtung Norden ein Grimming-Panorama besonderer Attraktivität.
Wie von Bürgermeister Franz Titschenbacher zu erfahren war, ist für Donnerstag, dem 11. August um 15.30 Uhr die Freigabe des Teilstückes im Beisein des zuständigen Landesrates Dr. Gerhard Kurzmann vorgesehen. Der Ort für die kleine Feier ist ungefähr beim Haus Unterdechler-Röck.
28.07.2011 aktuelles/archiv/ennstal-radweg-wird-erweitert.html
Altsteirerkirtag in Gröbming  Am Samstag, dem 6. August, stehen in Gröbming gleich zwei traditionelle Veranstaltungen auf dem Programm: zum einen der „Altsteirerkirtag“, der von der örtlichen Projektgruppe veranstaltet wird, und zum anderen die internationale Mineralien-und Edelsteinbörse „Schatz 2011“.
Eingeleitet wird der Veranstaltungsreigen aber bereits am kommenden Freitag, dem 5. August, mit einer „Kirtag-Nacht“, die um 19 Uhr beginnt und von volkstümlicher Musik umrahmt wird. Zudem wird die „Original Gröbminger Kirtagswurst“ zur Verkostung angeboten.
Der eigentliche „Altsteirerkirtag“ wird dann am Samstag, dem 6. August um 10 Uhr am Hauptplatz der Marktgemeinde mit einem Bieranstich eröffnet. Anschließend spielt die Trachtenmusikkapelle Gröbming zum Frühschoppen auf. Rund um den Hauptplatz sorgen ganztägig heimische Wirte mit typischen Schmankerln aus der Region für das leibliche Wohl der Gäste.
Neben traditionellem Handwerk wird auch ein eigenes Kinderprogramm mit Ponyreiten, einer Bachwanderung, Malen und einem Tret-Traktorrennen geboten. Zu den Höhepunkten zählt um 13 Uhr der Einzug und die Präsentation von Tanz- und Musikgruppen. Für Unterhaltung sorgen Bradlmusikanten und Singkreise.
In der Kulturhalle der Marktgemeinde findet am selben Tag die Mineralien- und Edelsteinbörse „Schatz 2011“ statt. Dabei präsentieren Aussteller aus verschiedenen Nationen von 10 bis 18 Uhr ihre schönsten Exponate und bieten diese auch zum Verkauf an. Im Rahmenprogramm gibt es ein Mineralienquiz mit anschließender Verlosung wertvoller Mineralien und Schmuckstücke sowie um 13 Uhr einen Vortrag unter dem Titel „Die heilsame Wirkung edler Steine“.
28.07.2011 aktuelles/archiv/altsteirerkirtag-in-groebming.html
Geburtenstation Schladming hat hohen Standard  Vor einem Jahr hat das Diakonissen-Krankenhaus Schladming sein Hebammen-Team auf sieben Fachkräfte erweitert. Der Erfolg dieser Maßnahme für mehr Sicherheit und Service rund um die Geburt ist nun in einer Statistik zur Qualitätssicherung in der Geburtshilfe in Österreich abzulesen.
Hier liegt die Geburtenstation des Spitals im Spitzenfeld. Bei den Wassergeburten, die etwa 20 Prozent der Geburten im Diakonissen-Krankenhaus ausmachen, ist dieses an dritter Stelle in Österreich. Bei der Kaiserschnittrate liegt das Spital mit 14 Prozent weit unter dem österreichischen Durchschnitt von 29 Prozent. Und ein Dammschnitt ist nur bei acht Prozent gegenüber bundesweit 19 Prozent notwendig.
Das Hebammenteam steht in Zusammenarbeit mit dem Diplomkrankenpflegepersonal, den Schwangeren, Gebärenden, Wöchnerinnen und Babys rund um die Uhr zur Verfügung. Am Tag werden im Teamwork mit einer Diplomkrankenschwester das Säuglingszimmer und die Wöchnerinnen versorgt. In der Nacht ist eine Hebamme anwesend, eine zweite Hebamme oder eine Diplomkrankenschwester hat Bereitschaft zur Übernahme der Station im Falle einer Geburt.
Das Spital ermöglicht den Hebammen laufend den Besuch von aktuellen zusätzlichen Ausbildungskursen. Die Hebammen selbst wiederum bieten Schwangeren und Eltern eine breite Palette von Kursen und Informationen rund um die Geburt an.
„Trotz sinkender Geburtenzahlen erblickten im Vorjahr 235 Mädchen und Buben im Diakonissen-Krankenhaus Schladming das Licht der Welt“, berichtet Hildegard Eitzinger vom Hebammenteam und fügt hinzu: „Unser Ziel ist es, die werdenden und entbundenen Mütter mit ihren Babys optimal zu betreuen und den Ennstaler Frauen eine sichere Geburtenhilfe zu bieten.“
28.07.2011 aktuelles/archiv/geburtenstation-schladming-hat-hohen-standard.html
Zweiter Sieg von Markus Pekoll  Vergangenes Wochenende ging es für Markus Pekoll nach Tschechien, wo in Spicak der nächste Lauf zum IXS European Cup stattfand. Die Zeit nach den Überseerennen nützte er auf seiner Heimstrecke, der Schlad­minger Planai, um sich auf dieses Rennen vorzubereiten.
Die Strecke in Spicak präsentierte sich allerdings in einem ganz anderen Zustand, als Pekoll es vom Downhill Park auf der Planai gewohnt ist. Sie war eher flach, steinig und extrem abgehackt, doch die Phase der Eingewöhnung dauerte beim Ennstaler Mountinbike-Downhiller nicht lange und so knallte er schon in der Qualifikation eine Bestzeit hin.
Im Rennen selbst lief es zu Beginn allerdings nicht ganz nach Plan: Schon beim Start konnte Pekoll auf der vom Regen nassen Holzrampe nur mit Mühe einen Sturz verhindern. Getrieben von diesem Fehler, hieß es in der Folge Gas geben, was jedoch weitere Patzer zur Folge hatte. Doch der gebürtige Schladminger ließ sich an diesem Tag nicht beirren und so nahm er beim letzten Sprung nochmals volles Risiko. Bei der daraus folgenden harten Landung riss das Pedal am Bike ab und so konnte er nur mehr ins Ziel rollen. Als dann trotz dieses weiteren Missgeschicks die „1“ aufleuchtete, konnte es Markus Pekoll kaum glauben, dass er trotz dieses Höllenritts gewonnen hatte. Als erste Belohnung gab es am Podium dann eine ausgiebige Sektdusche für den Downhiller.
Das nächste Rennen steigt bereits dieses Wochenende in Frankreich, wo die MTB-Downhiller in La Bresse wieder um Weltcuppunkte fighten. Ziel von Pekoll ist es, den Schwung von Tschechien nach Frankreich mitzunehmen, um nach den mäßigen Ergebnissen der letzten beiden Rennen auch im Weltcup wieder ein deutliches Lebenszeichen von sich zu geben.
04.08.2011 aktuelles/archiv/zweiter-sieg-von-markus-pekoll.html
Veranstaltungen auf Schloss Trautenfels  Auch in den Sommermonaten bemühen sich die Verantwortlichen im Schloss Trautenfels, aktuelle Veranstaltungen anzubieten und diese neben dem Besuch der laufenden Sonderausstellung „Grimming“ den Gästen und Bewohnern der Region nahezubringen.
Bei freiem Eintritt steht morgen, Samstag, dem 6. August mit Treffpunkt um 10 Uhr am Schlossparkplatz ein geologisch-mineralogischer Streifzug zwischen Grimming, Kleinsölk, Öblarn und Donnersbach unter dem Titel „Schwefel, Marmor und Granate“ mit den beiden Fachleuten Dr. Bernd Moser und Dr. Ingomar Fritz auf dem Programm. Die Fahrt zu den Fundstätten erfolgt mit Privat-PKW. Dazu die beiden fachkundigen Begleiter: „ Das Ennstal markiert eine geologische Grenze zwischen den Karbonatgesteinen der nördlichen Kalkalpen und den kristallinen Gesteinen der Zentralalpen. Im Exkursionsverlauf werden wichtige Gesteinstypen vorgestellt und klassische Mineralfundpunkte von Granit und Pyrit. Dazu kommt der Besuch der historischen Reste der Schwefelöfen in der Walchen und der Dekor-Gesteinsabbau des Sölker Marmors.“
Am Sonntag, dem 7. August, lädt das Universal-Museum zu einer naturkundlichen Wanderung am Stoderzinken „Im Schatten des Grimming“ mit Mag. Kurt Zernig und Mag. Wolfgang Paill. Diese Wanderung erfolgt in Kooperation mit der Abteilung Biowissenschaften des Universalmuseums Joanneum. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Parkplatz Schloss Trautenfels, Fahrt ebenfalls mit Privat-Pkw. Auch hier gilt freier Eintritt. Dazu die beiden Wissenschafter: „Das Gebirge ist für Lebewesen kein einfacher Ort – lange Winter und kurze Sommer, große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, starke UV-Strahlung, heftige Stürme, Muren- und Lawinenabgänge kennzeichnen das Umfeld. Auf dieser Wanderung geht die Gruppe besonderen Anpassungen nach, die es den Tieren und Pflanzen ermöglichen, unter diesen widrigen Bedingungen zu überleben.“
04.08.2011 aktuelles/archiv/veranstaltungen-auf-schloss-trautenfels.html
Bergregion Grimming tagte in Irdning  In Anwesenheit von Mag. Hermann Gruber, dem Geschäftsführer der Dachorganisation Schladming-Dachstein, dem der regionale Tourismusverband Bergregion Grimming mit den Gemeinden Irdning, Donnersbach, Aigen und Wörschach als östliches Teilgebiet im Ennstal angehört, wurde am Dienstag-Abend voriger Woche im Irdninger Gasthof „Grabenwirt“ die statutengemäße Vollversammlung abgehalten.
Der Vorsitzende Bürgermeister Raimund Hager konnte neben seinen Bürgermeisterkollegen aus den angeschlossenen Gemeinden – Franz Titschenbacher für Irdning, LAbg. Karl Lackner für Donnersbach und Planneralm sowie Ing. Franz Lemmerer für Wörschach – und Gast Gemeindekassierin Manuela Steer aus Donnersbachwald auch Mitarbeiterinnen der örtlichen Tourismusbüros und mehrere Vertreter von Tourismusbetrieben aus einzelnen Gemeinden willkommen heißen.
Im Vorfeld der Tagesordnung hatte der IT-Fachmann von Schladming-Dachstein, Mag. Johannes Zettler, das im Verband neu implementierte IT-Tool WLAN und dessen Wirkungsweise und mögliche Vorteile für Gäste und Nutzer auf Seiten der touristischen Anwender erläutert. In seinem Tätigkeitsbericht skizzierte Raimund Hager die Arbeit des nun auf eine Dienststelle konzentrierten Tourismusbüros Irdning mit den drei Mitarbeiterinnen Carina Weichbold, Michaela Pehab und Barbara Luidold. Sein Bericht enthielt auch die Veranstaltungsbilanz der vier Gemeinden, die sich 2011 vom 24-Stunden-Benefizlauf über die Bogenschützen-WM Donnersbach und einer Vielzahl kleinerer Veranstaltungen ganz gut entwickelt hat. Das Top-Hotel der Region, Schloss Pichlarn, berichtete ihm von einer zufriedenstellenden Buchungslage. Allerdings weise die örtliche Nächtigungs- und Ankunftsstatistik im Vergleich zu den Vorjahren in fast allen Gemeinden der Region rückläufige Tendenzen auf. Dazu gesellt sich eine schleppende Meldemoral der privaten Beherberger, der man gegensteuern müsse.
Dem Bericht des Vorsitzenden Raimund Hager schloss sich Carina Weichbold mit einer Darstellung der nunmehr neuen Arbeitsfelder im Tourismusbüro nach der Konzentration auf nur mehr eine Büroräumlichkeit in Irdning an. Hermann Gruber als Geschäftsführer der Marketinggesellschaft Schladming-Dachstein konnte für die Gesamtregion von einem guten Mai- und Juni-Ergebnis berichten. Sehr bewährt hat sich die flächendeckende Vermarktung der Sommercard. Mit Blick auf die Ski-WM 2013 in Schladming musste der Geschäftsführer etwaige Erwartungen des Randgebietes Bergregion Grimming auf einen vielleicht zu erwartenden Run auf Zimmer in der Region während der Wettkampftage dämpfen. Presseleute und Offizielle fänden genügend Angebote in der Nahregion Schladming vor, Erwartungen könnten nur auf das Folgegeschäft gesetzt werden.
Freundliche Grüße an die Versammlung kamen vom Irdninger Bürgermeister Franz Titschenbacher. Er verwies auf den guten Erfolg des 24-Stunden-Benefizlaufes, in den man Multiplikator-Hoffnungen für den Tourismus setzt. Karl Lackner sah mit Blick auf den seit zehn Jahren bestehenden Zusammenschluss Bergregion Grimming ein gutes Beispiel künftiger weitergehender Kooperationen unter den Gemeinden. Einen ausführlichen Bericht zur Bogenschützen-WM vom 31. August bis 3. September in Donnersbach brachte abschließend Mitorganisator Heinz Lackner.
04.08.2011 aktuelles/archiv/bergregion-grimming-tagte-in-irdning.html
Heimat trifft Heimat auf der Alm  Die Vorbereitungsarbeiten für die Auftaktveranstaltung des diesjährigen Bäuerinnen-Herbstes am Samstag, dem 13. August, sind in vollem Gange. Schauplatz ist eines der schönsten Almtäler des Oberen Ennstales: Das Sattental bei Pruggern, wo unter dem Motto „Heimat trifft Heimat auf der Alm“ zwölf europäische Tanz-, Musik- und Gesangsgruppen auftreten werden.
Das einprägsame Motto des diesjährigen „Herbstes mit den Bäuerinnen“ zieht sich wieder durch alle Veranstaltungen von August bis zum 11. November, dem Martinitag. So an die 40 Alm- und Hoffeste werden es schon sein, die in diesen mehr als drei Monaten doch zum überwiegenden Teil von den Frauen auf den Höfen – den Bäuerinnen – mitgestaltet, mitgeplant und mitausgeführt werden. Sie sind es, die die Köstlichkeiten zubereiten, an denen sich die Besucher erfreuen dürfen und sie sind es, die Gastlichkeit vermitteln – gemeinsam mit den Männern auf den Höfen vom Pötschen bis Trautenfels und von Mandling bis ins Untere Ennstal.
Das Tagesprogramm am Samstag, dem 13. August – 11 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst bei der Kainreiter-Kapelle. 12 Uhr: Offizieller Auftakt „Herbst mit den Bäuerinnen 2011“ auf der Perneralm der Familie Schrempf. Ab 12.30 Uhr unterhalten insgesamt zwölf Tanz-, Musik- und Gesangsgruppen aus Österreich, Deutschland, Norwegen, Italien und Griechenland die Gäste rund um die Hütten der Perneralm, der Tagalm und der Kainreiterhütte. Moderator ist Bernd Prettenthaler vom ORF Steiermark. Dass natürlich in allen Hütten und Standorten des Eröffnungstages für Gutes vom Bauernhof und von der Alm reichlich gesorgt ist, versteht sich von selbst.
Umfassende Informationen zum Herbst mit den Bäuerinnen und Hinweise auf weitere andere Veranstaltungen sind auf der Homepage www.herbst-baeuerinnen.at und von den Mitarbeiterinnen rund um Projektleiterin Marianne Gruber zu erfahren.
04.08.2011 aktuelles/archiv/heimat-trifft-heimat-auf-der-alm.html
Pleite ist nicht Pleite  Im letzten Moment haben jetzt auch die Amerikaner einen Kompromiss gefunden, der die Zahlungsunfähigkeit verhindert und das für mindestens drei Jahre. Allerdings folgte der Erleichterung über die Einigung sehr schnell die Ernüchterung. Zahlreiche Experten und auch die Finanzmärkte sehen das Ergebnis keineswegs positiv, zumal sich vorderhand nichts anderes geändert hat, als dass die USA gut zwei Billionen Dollar mehr an Krediten aufnehmen dürfen. Und das lindert die grundlegenden Probleme nicht im Geringsten.
Im Prinzip passiert genau dasselbe wie in Europa, wo die notleidenden Staaten auch nur durch zusätzliche Kredite am Leben erhalten werden, mit dem wesentlichen Unterschied, dass Staaten wie Griechenland nur mehr von der EU Geld bekommen. So gesehen sind die USA in einer wesentlich komfortableren Situation: Sie bekommen das Geld problemlos am Kapitalmarkt, und das sogar zu sehr günstigen Zinsen, der ganze Streit der vergangenen Wochen ging nur um ein Gesetz, das der Regierung in den USA erlaubt, sich weiter zu verschulden.
Solche Schuldengrenzen gibt es auch in einigen europäischen Ländern, nicht aber in den aktuellen Krisenstaaten. Ein weiterer Bonus der USA gegenüber Europa liegt in einigen grundlegenden Budgetdaten: Einerseits liegt die Steuerquote in den USA bei 25 % (Europa um die 40 %, Österreich 45 %), was noch einigen Spielraum für höhere Einnahmen lässt. Und andererseits haben die USA riesige Militärausgaben, die sich wohl leichter zurückfahren lassen als die wahnwitzigen europäischen Sozialsysteme. Auch wenn die Probleme der EU und jene der USA also ähnlich zu sein scheinen, dürfte eine nachhaltige Lösung in den USA um einiges leichter erreichbar sein als in der EU.
04.08.2011 aktuelles/archiv/pleite-ist-nicht-pleite.html
WSV Liezen gewinnt das Stadtduell  Am vergangenen Montag und Dienstag wurde die dritte Runde im diesjährigen Steirercup ausgetragen. Haus eliminierte dabei am Montag die SG Salzatal klar mit 4:1 und zeigte damit dem Bezwinger von St. Gallen klar die Grenzen auf.
In der zweiten Runde warfen die Hauser übrigens den Oberligamitstreiter Rottenmann mit einem 2:1-Heimsieg aus dem Bewerb. Bei diesem Match bekamen die Spieler des SVU Dach Steiner Haus von der Marktgemeinde Haus und der Sportunion in Form eines Fotobuches der letzten Saison ein tolles Geschenk überreicht.
Im Bezirksstadtderby sicherte sich der WSV „Admiral“ Liezen mit einem Tor in letzter Sekunde der Nachspielzeit den Aufstieg in die vierte Runde. Die junge Garde des SC „Knauf“ Liezen ging durch ein Tor von Markus Haider in der 27. Minute mit 1:0 in Führung, was gleichzeitig den Pausenstand bedeutete. Nach der Pause entschärfte SC-Goalie Jürgen Waldenhofer zunächst einen Foulelfmeter von Thomas Forstner bravourös. In der 75. Minute gelang Forstner dann aber der Ausgleich zum 1:1 – bei diesem Spielstand blieb es auch bis zum Schlusspfiff. In der Nachspielzeit brachte Markus Haider die Grün-Weißen zunächst wieder in Führung, doch Hannes Mühlbacher sorgte in der 108. Minute erneut für den Ausgleich. Als die rund 300 Zuschauer schon mit einem Elfmeterschießen rechneten, köpfelte Manuel Eingang wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff das Tor zum 3:2-Sieg und bescherte somit den Werkssportlern den Aufstieg in die vierte Runde.
Schwer tat sich auch Irdning im Match beim Gebietsligaclub FC Ausseerland. Der ebenfalls mit hauptsächlich jungen Kaderspielern angetretenen Landesligaclub musste nach einer 1:0-Pausenführung in der 49. Minute den Ausgleich durch Armin Schupfer hinnehmen. Letztendlich rettete aber Martin Hölbling in der 60. Minute mit seinem Siegestor zum 2:1 den knappen Aufstieg der Blau-Weißen.
Klare Steirercupsiege feierten Bad Mitterndorf und Schladming. Die Mitterndorfer fügten Nachbar Grimming mit 5:0 eine empfindliche Heimschlappe zu und Schladming setzte sich in Stainach überlegen mit 3:0 durch. Admont gewann das Derby in Ardning mit 2:0 und empfängt nun am kommenden Montag, Maria Himmelfahrt, niemand geringeren als den ehemaligen österreichischen Meister und jetzigen Regionalligaclub GAK. Die weiteren Paarungen der Bezirksvereine in der 4. Runde: WSV Liezen – ATV Irdning, Eisenerz – Haus und Schladming – Bad Mitterndorf.
11.08.2011 aktuelles/archiv/wsv-liezen-gewinnt-das-stadtduell.html
Jubiläumsgottesdienst in Gröbming  1170 erstmals erwähnt, begeht die Katholische Pfarrkirche Gröbming am Hochfest „Mariä Himmelfahrt“ das 500-Jahr-Jubiläum ihrer Weihe durch Bischof Berthold von Chiemsee im August 1511.
Der gotische Bau mit dem barocken Zwiebelturm lässt sich auch in seiner Innenausstattung nicht nur einer Epoche zuordnen. Weithin bekannt sind dabei wohl der prächtige Apostelaltar von Meister Lienhard Astl (um 1520), der Säulenaltar mit der spätgotischen Madonna „Maria im Grübl“ sowie der hochbarocke Altar in der Kreuzkapelle. Mit den Sinnen Gott erfassen, war aber nicht nur Architekten, Bildhauern oder Malern, sondern auch Komponisten vergangener Jahrhunderte Auftrag und Berufung, und so steht das festliche Hochamt zum Marienpatrozinium musikalisch ganz im Zeichen dieses Jubiläums.
Unter der Leitung von Prof. Mag. Hans Lipp und verstärkt durch Sänger aus den umliegenden Gemeinden ist als Ordinarium die Missa brevis in C, bekannt auch als „Spatzenmesse“ für Soli, Chor und Orchester von W. A. Mozart zu hören. Mit der berührenden Kantilene „Laudate Dominum“ für Solosopran, die sich in Verbindung mit Chor und Orchester zu einem lyrischen Gotteslob verdichtet, schuf Mozart 1780 ein besonderes Kleinod klassischer Kirchenmusik. In der gleichen musikalischen Besetzung, jedoch aus der Feder des französischen Komponisten César Franck (1822–1890) stammt die wohl bekannteste Vertonung des hochmittelalterlichen Hymnus „Panis angelicus“. Instrumentale Höhepunkte mit Orgelbegleitung setzen darüber hinaus Mag. Angelika Grassegger (Cello) mit einer Air von Johann Sebastian Bach sowie Mag. Anja Steiner mit einem Barocksolo für Trompete.
Beginn des Festgottesdienstes am Montag, dem 15. August, in welchem auch dem Pfarrherrn P. Andreas Scheuchenpflug für 30 Jahre vorbildliche Arbeit gedankt wird, ist um 9 Uhr nach der Sternprozession.
11.08.2011 aktuelles/archiv/jubilaeumsgottesdienst-in-groebming.html
Gerfried Göschl erneut am K2 gescheitert  Nach 2007 und 2009 ist der Liezener Extrembergsteiger Gerfried Göschl am vergangenen Samstag zum dritten Mal am K2 gescheitert.
Trotz tiefem Schnee und kaum Unterstützung von anderen Bergsteigern, die gleichzeitig aufstiegen, erreichten Alex Txikoan, Kilian Volken, Nisar Hussain und Gerfried Göschl zunächst die sogenannte Schulter auf 7800 Meter Höhe. Die vier hatten ihre Vereinbarungen mehr als gehalten und nicht nur Fixseile getragen, sondern auch über weite Strecken gespurt. Zu allem Unglück brachten die Kollegen der vier Extrembergsteiger die dringend notwendigen Eisschrauben und die restlichen 400 Meter Fixseile nicht bis zum Lagerplatz auf der Schulter. So konnten Göschl und Co. schlussendlich den gefährlichen Flaschenhals nicht absichern – ein seilfreies Klettern bis zum Gipfel wäre in ihrem ausgezehrten Zustand einfach zu gefährlich gewesen. So entschieden sich die Bergsteiger noch einen Tag abzuwarten, ob die Kollegen doch noch kommen. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde dann auch der Wind von Stunde zu Stunde stärker, wodurch an einen Aufbruch zum Gipfel nicht mehr zu denken war. Am Samstagmorgen entschieden sich die vier Bersteiger einhellig die K2-Besteigung abzubrechen und ins Basislager zurückzukehren. Dort wurde ein erstes Resümee über die Expetition gezogen: „Wir haben ein geniales Abenteuer erlebt und sind alle unverletzt ins Basislager zurückgekehrt. Kilian hat als erster Schweizer die Basken-Route bis zur Schulter durchstiegen und das mit stolzen 60 Jahren. Wir werden wiederkommen!“, so Göschl in einer ersten Stellungnahme.
Am Montag dieser Woche traten Gerfried Göschl und seine Kollegen die Heimreise an und wenn alles gut geht, wird der Liezener voraussichtlich am kommenden Montag zu Hause eintreffen. Übrigens: Auch Gerlinde Kaltenbrunner musste ihre K2-Besteigung zu Wochenbeginn wegen zu viel Neuschneee abbrechen.
11.08.2011 aktuelles/archiv/gerfried-goeschl-erneut-am-k2-gescheitert.html
La Strada bei Kinderkrebs-Charity  Die hochkarätige Schar Künstler, die Gerhard Gasteiner, der Motor der Triebener Benefiz-Initiative, aus den Reihen der La-Strada-Mitwirkenden für seinen Jubiläumsabend gewinnen konnte, hätte einen weitaus größeren Gästezulauf verdient. Der große Saal des Triebener Freizeitheimes bot den Rahmen für einen Abend mit Könnern vom zu Ende gehenden Grazer Straßenspektakel.
Den Benefizabend eröffnete mit Winfried Büttner einer aus dem Kreis der Sechs um Gerhard Gasteiner, die sich seit zehn Jahren dieser „Guten Sache“ für von diesem Krankheitsleid Betroffenen – Kindern und deren Angehörigen – mit ganzem Herzen verschrieben haben. Winfried Büttner begrüßte die Gäste und mit ihnen nicht nur die Zuhörenden und Zusehenden, sondern natürlich auch die Künstler aus den mitwirkenden La-Strada-Ensembles. Seine freundlichen Grüße galten neben der Moderatorin Sigrid Maurer vom ORF Steiermark auch dem Triebener Bürgermeister Helmut Schöttl und der ebenfalls anwesenden Bundesrätin Johanna Köberl. Ein besonders wichtiger Gast hatte sich mit dem medizinischen Beirat der Steirischen Kinderkrebshilfe und stellvertretenden Leiter der Grazer Kinderklinik, Univ.-Prof. Dr. Christian Urban, eingefunden.
In den abgelaufenen zehn Jahre hatten die unermüdlichen Aktivisten um Hilfswerk-Gründer Gerhard Gasteiner über 150.000 Euro über derartige Veranstaltungen erwirtschaftet und den Betroffenen zur Verfügung gestellt. Winfried Büttner ließ die Vielfalt der Veranstaltungen für diesen Zweck Revue passieren. Sie reichten von Sport-Events mit hochklassigen Fußballteams bis hin zu tollen Musik­abenden, an denen Stars der Szene zum größten Teil ohne Honorar mitwirkten. Auch am samstägigen Event im Triebener Freizeitheim stellten die Grazer Akteure ihr Können samt und sonders ohne Gage in den Dienst der Kinderkrebshilfe.
Bürgermeister Helmut Schöttl wusste dieses Engagement dieses kleinen Kreises seiner Mitbürger um Gerhard Gasteiner genauso zu würdigen wie es auch Bundesrätin Johann Köberl tat: Beide mit Blick auf das aktuelle Jahr der Freiwilligkeit, das so ungemein viel bewegen kann. Das, was die La-Strada-Akteure dem Triebener Publikum boten, war spitze, besonders der Tausandsassa Wolfram Berger animierte zu Lachsalven. Ein großes Danke der Aktivisten um Gerhard Gasteiner galt den Triebener „Grauen Panthern“ um Franz Ferner vom starken örtlichen Pensionistenverband, die immer helfend bei Veranstaltungen einspringen.
11.08.2011 aktuelles/archiv/la-strada-bei-kinderkrebs-charity.html
Böse Ratingagenturen?  Jetzt hat es also auch die USA erwischt. Erstmals in der Geschichte wurde nicht mehr ein AAA-Rating vergeben, und postwendend macht sich Untergangsstimmung breit: die Aktienkurse stürzen ab, die Währungen bröseln und die Risikoaufschläge von finanziell angeschlagenen Staaten steigen steil an. Man könnte meinen, die unverantwortliche Schuldenpolitik der letzten Jahre ist schuld am jüngsten Desaster, wenn uns nicht Finanzstaatssekretär Schieder eines Besseren belehren würde. Wirklich schuld sind nämlich die bösen Ratingagenturen, die die weitblickende und mutige Politik nicht entsprechend würdigen.
An diesem Punkt der absoluten Realitätsverweigerung kann man freilich nur noch den Kopf schütteln. Wenn die USA eine Verschuldung von hundert Prozent des BIP erreicht haben, dann heißt das schlicht und ergreifend, dass sie die gesamte Wirtschaftsleistung eines Jahres oder sämtliche Steuereinnahmen von vier Jahren benötigen würden, damit sie ihre Schulden abdecken können. Und zwar ohne in diesen vier Jahren einen einzigen Dollar auszugeben. Das ist nun einmal nichts anderes als der Vorhof zum Staatsbankrott und verhält sich auch in den meisten europäischen Ländern so.
Die Bonität eines Schuldners, der vor der Pleite steht, ist nun einmal schlecht. Niemand der bei Sinnen ist, würde sein Geld zu Minizinsen jemandem borgen, der es mit größerer Wahrscheinlichkeit nicht zurückzahlen kann. Diese unumstößliche Wahrheit gießen die Ratingagenturen in Zahlen, und auch wenn es unseren Politikern nicht passt: Der Überbringer der schlechten Nachricht ist schuldlos, verantwortlich sind die, die den Karren an die Wand gefahren haben.
11.08.2011 aktuelles/archiv/boese-ratingagenturen.html
Mord als Kavaliersdelikt?  Durch den Tod eines jungen Londoners, der von der Polizei unter nicht geklärten Umständen erschossen worden ist, sind in einigen Städten Großbritanniens bürgerkriegsähnliche Zustände ausgebrochen. Es wurde am laufenden Band verwüstet, gebrandschatzt und geplündert, was man nach einigen Tagen nur von einem massiven Polizeiaufgebot samt Verschärfung von Gesetzen und Androhung eines Militäreinsatzes unterbinden konnte. Zurück bleibt ein Millionenschaden samt der unangenehmen Frage, wie es in einem westlichen Industrieland so weit kommen kann.
Der konstruierte politische Hintergrund, den die vereinigten europäischen Linksparteien herbeireden, kann man als Erklärung gleich einmal vergessen. Kein Mensch hat auf Englands Straßen eine politische Forderung erhoben, es war schlicht eine riesige Räuberbande, die sich mit Mobiltelefonen, Bekleidung und anderen Gebrauchsgütern eingedeckt hat und dann in blinder Zerstörungswut noch Feuer gelegt und vorsätzlich Menschen getötet hat. Die einzig passende Antwort ist die volle Härte des Gesetzes, was die verantwortungsvolle linke Opposition in England übrigens genauso sieht.
Es wäre schön, wenn die gesamte Gesellschaft diesen Gewalttaten bestimmt entgegentreten würde. Was man aber im ORF, aus einigen Parteien und von diversen Psychologen zu diesem Thema hört, kann einen eigentlich nur erschrecken. Es gibt keine Entschuldigungen für diese Taten, das Faustrecht hat in Europa ausgedient. Und wer die Verbrecher von London jetzt zu Opfern hochstilisiert und tausend Gründe erfindet, warum deren Handlungen verständlich sind, gehört eigentlich wegen Verhetzung ange­klagt.
18.08.2011 aktuelles/archiv/mord-als-kavaliersdelikt.html
Bäuerinnen eröffneten ihren Herbst  Mit dabei im Arbeitskreis „Herbst mit den Bäuerinnen“ sind auch Betriebe aus dem Steirischen Salzkammergut und dem Unteren Ennstal. Der Auftakt für eine ganze Reihe von Hof- und Almfesten, für Genusstage und -wochen in guten Restaurants und Gasthöfen und ähnliche Festlichkeiten im Zeichen der Henne ging aber am vergangenen Samstag im Pruggerer Sattental bei drei Almwirtschaften über die Bühne.
Trotz des wenig einladenden Bergwetters mit Nieselregen und Nebel hatten sich erstaunlich viele Unentwegte und Wetterfeste ins Pruggerer Sattental aufgemacht und feierten das erste Almfest der Bäuerinnen. Am Beginn des Festtages stand ein ökumenischer Gottesdienst bei der Kainreiter Kapelle, nach dem sich die Almgeher Richtung Perneralm zum offiziellen Eröffnen auf den Weg machten. Die Organisatorin Marianne Gruber vlg. Ritzinger von der Gröbminger Viehbergalm konnte dort eine ganze Reihe von Ehrengästen willkommen heißen. Mit Landesrat Hans Seitinger waren auch Landeskammer-Vize Hans Resch mit Bezirkskammer-Obmann Peter Kettner und Stellvertreter Reinhard Schmalengruber, Landesbäuerin Auguste Maier, Bezirksbäuerin Monika Schupfer, Alminspektor DI Franz Bergler, Leader-Obmann Franz Titschenbacher, der Pruggerer Bürgermeister Johann Huber und erstaunlich viele Besucher aus der Region und Urlaubsgäste der Bäuerinnen-Einladung gefolgt. Freundliche Grüße brachte auch ein wichtiger Mitgestalter des großen Tagesprogramms auf den drei Almen Kainreiterhütte, Perneralm und Tagalm: Thomas Pilz, der Verbands­obmann der Heimat- und Trachtenvereine Enns- und Paltental. Ihm war es gelungen, fürs Eröffnungsfest zwölf Tanz-, Musik- und Gesangsgruppen aus Österreich, Norwegen, Italien, Deutschland und Griechenland zu gewinnen, die von Bernd Prettenthaler moderiert, bei den einzelnen Hütten die vielen Gäste mit ihren Auftritten erfreuten. Gehschwächere durften die von einem Traktor gezogenen und von Mitterberger Bertl Lemmerer zur Verfügung gestellten Bummelwagen zwischen den einzelnen Almen benützen.
Der Sprecher der Sattentaler Almgemeinschaft, Hans Mösenbacher, stellte das bei Schönwetter wundervolle mehrere hundert Hektar große Almgebiet vor, das mit Vieh von neun Bauern beschickt wird und sich von rund 1200 Meter Seehöhe bis hinauf zur Hochwildstelle auf über 2700 Meter erstreckt. Landesrat Hans Seitinger und Kammer-Vize Hans Resch appellierten in ihren Eröffnungsworten an die Touristikbetriebe der Region, sich in verstärktem Umfang der bäuerlichen Produkte zu bedienen, wie das in den ost- und weststeirischen Regionen bereits mit Erfolg praktiziert wird. Auguste Maier und Monika Schupfer ermunterten ihre bäuerlichen Kolleginnen das Erfolgskonzept „Herbst mit den Bäuerinnen“ auch weiterhin mit dem bisher gezeigten Elan fortzuführen und auszubauen.
Nachdem Petrus auf seine angebliche Fürsprache – so sagte es zumindest Landesrat Hans Seitinger – den Regen stoppte und die Sonne etwas hervorblinzeln ließ, entwickelte sich ein überaus gemütliches Almfest rund um die drei Hütten, das bis in die späten Abendstunden bei vielerlei almerischen Schmankerln andauern sollte.
Ähnlich widrige Wetterverhältnisse beeinträchtigten auch das traditionelle Irdninger Almfest am Buchmann-Lehen am Marienfeiertag. Zwar zeigte sich am Vormittag noch die Sonne – der Fest-Nachmittag mit viel Musik und Gesang litt jedoch unter dem immer wieder einsetzenden Regen.
18.08.2011 aktuelles/archiv/baeuerinnen-eroeffneten-ihren-herbst.html
Donnersbach für Bogen-WM gerüstet  Aus 26 Ländern der Welt kommen zwischen den letzten August- und den ersten Septembertagen die besten Bogenschützen in die Region Ennstal und küren ihre Weltmeister. Die Gemeinde Donnersbach in der Bergregion Grimming ist dann für knapp vier Tage Weltzentrum dieser olympischen Sportart und für über 200 Schützen Wettkampfstätte um den WM-Titel.
Vor kurzem stellte sich die Spitze des 15 Mitarbeiter umfassenden Organisationskomitees in einem Pressegespräch vor und skizzierte die Vorarbeiten und den Ablauf dieser an Österreich vergebenen Weltmeisterschaft 2011. Ausführliche Informationen zu diesem Großereignis in der Region kamen von Bürgermeister LAbg. Karl Lackner, Franz Schachner, Karl Adelwöhrer und Erich Martini sowie von Heinz Lackner vom Robin-Hood-Land Planneralm, dem Mitverantwortlichen und Initiator dieser WM.
Festlicher Auftakt ist am Mittwoch, dem 31. August, wo zuerst ab 19 Uhr bei Moderation durch Sepp Reich die Eröffnung und der Einmarsch der Schützen am Festgelände beim Sportplatz und Schwimmbad vor sich gehen soll und in der Festhalle unter Mitwirken der Trachtenmusikkapelle fortgesetzt wird. Erster Wettkampftag ist Donnerstag, der 1. September. Die sportlichen Bewerbe setzen sich Freitag, dem 2. und am Samstag, dem 3. September mit dem Finale fort. An allen drei Wettkampftagen wartet ein attraktives Rahmenprogramm auf die Besucher – ob klein oder groß. Besonders für die Kids haben sich die Organisatoren viel einfallen lassen – es sind dies drei Schwerpunkttage mit jeder Menge Spiel- und Bastelspaß sowie mit eigenem Kinderparcours.
Dazu ist am Besucher-Parcours die Möglichkeit gegeben, sich selbst der Faszination Bogenschießen zu nähern. Dafür stehen geprüfte Instruktoren von Donnerstag bis Samstag bei der Ägidiuskirche bereit, die problemlos mit dem „WM-Express“ erreichbar ist. Im WM-Turnier, dem eigentlichen Wettkampf der jeweils startberechtigten drei besten Schützen oder Schützinnen eines Landes wird in vier Bogenklassen gestartet. Im rund 25 Hektar großen Freigelände in Ortsnähe wird auf 3D-Tiere aus maximal 45 Meter Entfernung geschossen. Die WM-Schützen haben auf insgesamt sechs Geländeparcours mit rund 120 3D-Zielen die unterschiedlichsten Schussherausforderungen zu bewältigen. Die Bewerbe können im Zuschauerareal mit Videowall diese faszinierende Sportart aus nächster Nähe miterleben.
Der „Ennstaler“ wird in seiner nächsten Ausgabe unmittelbar vor der WM ausführlich über Details und über das reichhaltige Rahmenprogramm berichten.
18.08.2011 aktuelles/archiv/donnersbach-fuer-bogen-wm-geruestet.html
Mehr Komfort am Dachstein  Seit Donnerstag letzter Woche wird den Gästen der Anstieg vom Dachstein-Eispalast zur Bergstation der Südwandbahn erleichtert. Durch ein Förderband ist Schluss mit dem Außer-Atem-Ankommen an der Bergstation auf 2700 m Höhe.
Welcher Dachstein-Besucher kennt ihn nicht, den äußerst unbequemen Aufstieg vom Dachstein-Eispalast (Niveau Gletscher) zur Bergstation der Südwandbahn. Die kurze, aber sehr steile Strecke, kombiniert mit der sauerstoffarmen Luft in fast 3000 Metern Seehöhe, sorgt für eine meist „atemlose“ Ankunft an der Bergstation. Besonders für Gäste aus Flachlandregionen stellte dieser Aufstieg oftmals eine große Hürde da. Um den Besuchern ab sofort mehr Komfort zu bieten, wurde in den letzten Monaten das Förderband „Skyline“ gebaut.
Insgesamt ist das Förderband knapp 100 Meter lang und gliedert sich – um die Eingriffe so gering wie möglich zu halten – in zwei Teile. Die Fahrgeschwindigkeit beträgt 0,4 m/Sekunde. Dazu Prokurist und technischer Leiter Karl Höflehner: „Wir haben in Abstimmung mit der Naturschutzbehörde eine ungewöhnliche, aber dafür sehr umweltverträgliche Lösung für alle gefunden. Ursprünglich war ja ein eigener Schrägaufzug geplant.“
18.08.2011 aktuelles/archiv/mehr-komfort-am-dachstein.html
FC Ausseerland – Lassing 7:2 (3:1)  Denkbar schlechte Vorraussetzungen erschwerten das Auftaktsspiel des SV Lassing gegen den FC Ausseerland – und waren für die deutliche Abfuhr zumindest mitverantwortlich.
Trainer Helmut Ruckhofer musste mit Patrik Eder, Andy Prommer, Robert Riesenhuber, Jürgen Holl sowie Manfred Bacher fünf Stammspieler ersetzen – zu allem Überdruss war auch noch Kapitän Matthias Prommer nach einer Sommergrippe geschwächt. Und es kam dann auch gleich knüppeldick für die Lassinger. Durch nicht weniger als drei Cornertore führten die Hausherren nach 30 Minuten mit 3:0. Georg Petritsch war in der 6. Minute erfolgreich, Günther Hensle, der somit ein erfolgreiches Comeback feierte, traf in der 14. und 30. Minute. Die Gäste steckten aber trotz des frühen und hohen Rückstandes nicht auf und kamen durch Christoph Strimitzer in der 35. Minute zum Anschlusstreffer.
In der zweiten Spielhälfte hatte das Ruckhofer-Team zunächst durch Matthias Prommer zwei gute Möglichkeiten. Einmal konnte sich Heim-Goalie Michi Stögner auszeichnen und bei der zweiten Möglichkeit rettete ein heimischer Verteidiger auf der Linie. In der 57. Minute erhöhte Georg Petritsch dann nach einem weiteren Corner auf 4:1 und vier Minuten später gelang Simon Mulej das 5:1. Weitere vier Minuten darauf schoss der frühere SC-Spieler Agron Nikmengjaj zum 6:1 ein. Christian Strimitzer erzielte zwar aus einem verwandelten Foulelfmeter in der 67. Minute seinen zweiten Treffer an diesem Tag, doch dieses Tor bedeutete nur eine Ergebniskorrektur. In der Nachspielzeit sorgte schließlich Simon Mulej mit einem wunderschönen Heber für den Endstand von 7:2.
Morgen, Samstag, empfängt Lassing im ersten Saisonheimspiel Kalwang (Beginn 16 Uhr) – dabei wollen sich die Heimischen für die empfindliche Auftaktschlappe revanchieren.
18.08.2011 aktuelles/archiv/fc-ausseerland-lassing-7-2-3-1.html
Alles paletti?  Es gibt also doch noch gute Nachrichten über unseren Staatshaushalt: Sozialminister Hundstorfer hat jüngst verkündet, dass ihm 400 Millionen Euro „übrigbleiben“, die er in die jährliche Pensionserhöhung stecken will. Ein Ansinnen, das ihm vom Boulevard sicher hoch angerechnet wird. Wenn man freilich wissen will, wo die besagten Millionen eingespart wurden, folgt die Ernüchterung. Es waren schlicht falsche Berechnungen, da die Ausgaben für die Pensionen geringer waren als ursprünglich angenommen.
Das ändert aber rein gar nichts an der Unfinanzierbarkeit unseres Pensionssystems. Jedes Jahr muss der Staat noch höhere Zuschüsse leisten, damit die Pensionen finanziert werden können, obwohl die Beiträge der Erwerbstätigen ständig steigen. Doch durch das immer noch viel zu niedrige Pensionsantrittsalter, massive Privilegien im öffentlichen Dienst und den Bundesländern und die unselige Hacklerregelung werden die Ausgaben so stark getrieben, dass der Kollaps des Systems schon absehbar ist.
Vor allem für die jüngeren Beitragszahler ist das doppelt bitter. Sie stellen wohl jene Generation, die die höchsten Beiträge bezahlt und im Alter dann die niedrigsten Auszahlungen erhält. Sie müssen für die Feigheit der Politik von heute bezahlen, die nicht den Mut hat, ein selbsttragendes und gerechtes Pensionssystem auf die Beine zu stellen. Aber leider wird ja nur von Wahl zu Wahl gedacht, da ist Stimmenkauf wichtiger als Generationengerechtigkeit, Fairness oder Vernunft.
25.08.2011 aktuelles/archiv/alles-paletti.html
Countdown für Bogen-WM in Donnersbach  Für das Bergdorf zweifellos eine große Herausforderung, aber mit über die Grenzen Österreichs hinausreichenden Events haben die Donnersbacher ja schon Erfahrung – siehe Europas schönstes Dorf im Blumenschmuck. Und nun, ab Mittwoch, dem 31. August, richten sie die Weltmeisterschaft 2011 im Bogenschießen aus.
Rund 300 Schützen aus 27 Nationen, die sich in ihren Ländern qualifizieren mussten, werden erwartet. Startberechtigt sind die drei besten Schützinnen und Schützen des Landes in den Bogenklassen Compound, Blankbogen, Langbogen und Instinktivbogen. Auf dem rund 25 Hektar großen Freigelände wird auf 3D-Tiere aus maximal 45 Meter Entfernung geschossen. Es gilt auf insgesamt sechs Geländeparcours mit rund 120 3D-Zielen die unterschiedlichsten Schussherausforderungen zu bewältigen. Die Bewerbe können von den Besuchern im Zuschauerareal mit Videowall hautnah miterlebt werden. Freier Eintritt bei allen Bewerben und Abendveranstaltungen.
An allen drei Wettkampftagen wird auch eine spezielles Kinderprogramm geboten – 1. September: „Zeitreise ins Mittelalter“ samt Mitspiel-Theater und Märchenerzählen; 2. September: „Auf Indianers Pfaden“ mit Häuptling Schwarzer Büffel; 3. September: Unterwegs mit Pfeil und Bogen „Auf den Spuren von Robin Hood“ jeweils von 10 bis 17 Uhr in der Nähe der WM-Arena. Dafür gibt’s das WM-Maskottchen „Lacky“.
Für Gäste ist zudem ein Besucher-Parcours errichtet – Besuchertransport mit dem Gratis-WM-Express – alles rund um Pfeil und Bogen bei den zahlreichen akkreditierten Ausstellern.
Das Programm der vier WM-Tage im Detail: Mittwoch, 31. August: 19.00 Uhr: Eröffnungsabend mit der Trachtenmusikkapelle Donnersbach am Festgelände und anschließend in der Festhalle, moderiert von Sepp Reich.
Donnerstag, 1. September: 9.30 Uhr: Erste Qualifikationrunde mit 20 3D-Tieren. 14.00 Uhr: Zweite Qualifikationsrunde mit 20 3D-Tieren (die besten 16 Schützen pro Bogenklasse qualifizieren sich für den Folgetag).
Freitag, 2. September: 9.30 Uhr: Ein Parcours mit zwölf 3D-Tieren (die jeweils acht Besten qualifizieren sich für den Nachmittag).
13.30 Uhr: Ein Parcours mit zwölf 3D-Tieren (die vier Besten daraus qualifizieren sich für das Finale).
19.00 Uhr: Steirischer Abend in der Festhalle mit den „Schoffeichtkoglposchern“ und der „Donnersbacher Weiberroas“.
Samstag, 3. September: 10.15 Uhr: Team-Semifinale, 11.45 Uhr: Einzel-Semifinale, 14.30 Uhr: Team-Finale, 15.30 Uhr: Einzel-Finale, 19.00 Uhr Großer Finalabend mit „Power Frog“ in der Festhalle, Moderation Franz Stocker.
25.08.2011 aktuelles/archiv/countdown-fuer-bogen-wm-in-donnersbach.html
Auferstehung des „Landler Kirtags“  Es war in der Tat kein leichtes Unterfangen, nach acht Jahren Pause diese Kirtags-Renaissance zu wagen und gleichzeitig an bewährte Traditionen anzuschließen. Und doch gelang SG-Großreifling-Präsident Franz Winter und seinem Team das Kunststück, ein perfektes Programm für Alt und Jung auf die Beine zu stellen.
Guter Grund also für altgediente Kirtag-Geher, neugierig Nachschau zu halten, ob „eh wieder alles so ist, wie es war“. Es ist ja wirklich so – die Kinder und Jugendlichen kennen die legendären Landler Kirtage nur mehr vom Hörensagen. Ein Grund mehr also für die umtriebigen Organisatoren, die alte „Herrlichkeit“ wieder aufleben zu lassen. Gutes Kirtagwetter, die Eröffnung mit dem Einmarsch der Musikkapellen und der Bieranstich, die Volksmusik an allen drei Tagen, der urige Vergnügungspark mit Ringelgspiel, Autodrom und Karussell, die knusprigen Kirtaghendl und Bratwürstl, kühles Bier und Boxkampf, Modenschau, Partymusik und Frühschoppen samt Flohmarkt – alles, was halt zu einem echten Kirtag dazu gehört, war geboten. Dazu dem Gebot der Zeit folgend eine Auto- und Landmaschinenausstellung, Krims-Krams-Standln und Oldtimer- samt Musikantentreffen. Nur die Almhütte hatte man auf „Almbar“ umgetauft, trotzdem gab es Schnapserl und Steirerkasbrot. Viel Begeisterung also für das Wieder-Erstehen einer Tradition, die bis in die Sechzigerjahre zurückreicht.
Schon der Start am Freitag zeigte sich erfolgreich: 1800 Besucher und am Samstag dann eine Steigerung auf 2000 und das Überdrüber am Sonntag, der dann satte 4500 Fans brachte, die alle Andreas Gabalier und „Egon 7“ sehen und hören wollten. Der Erfolg hatte wie immer viele Gesichter und Väter – Hiasi Mayer mit seiner „Nase“ für die richtige Musik, Andi Thaler und Christian Heigl im administrativen Bereich, Fritz Freregger, der überall anzutreffen war, wo Arbeit anfiel, Franz Winter mit gesamter Familie und Mitgliedern der SG, über 250 fleißige ehrenamtliche Helfer und nicht zuletzt ein zu Hochform auflaufender Mario Lindner, der an allen drei Tagen souverän moderierte und in der letzten Kirtagnacht gegen 2 Uhr gemeinsam mit „Egon 7“ fragte: „Wollt ihr den 40. Landler Kirtag?“ – Ja, natürlich, dröhnte es lautstark!
25.08.2011 aktuelles/archiv/auferstehung-des-landler-kirtags.html
LR Kurzmann erlangte Almdiplom  Die Naturparke fallen in die Zuständigkeit von Landesrat Dr. Gerhard Kurzmann als Referent für Umwelt und Verkehr in der Landesregierung. Im Rahmen eines Arbeitsbesuches war der FP-Politiker kürzlich in den beiden Sölktälern, besuchte den Jesuitengarten und das Schloss Großsölk und erwarb bei Almführer Hans Zach mit Erfolg das „Ennstaler Almdiplom“.
Das Almdiplom, in seinen Anfängen auch als „Almmatura“ bekannt, verlangt von den Anwärtern Fähigkeiten beim Holzschneiden, beim Krapfen-Austreiben, beim Pflanzen-Bestimmen und nicht zuletzt beim Gstanzl-Dichten. Hans Zach über seinen Prüfling: „Der Landesrat hat eine sehr gute Leistung geboten.“ Dass neben den realen Fragen und Fähigkeiten in der Diplomprüfung auch Spaß nicht fehlen darf, versteht sich von selbst. Es gibt ja auch ein Zeugnis dafür.
Am Beginn des Landesrats-Besuches am Marienfeiertag stand für Gerhard Kurzmann ein Besuch im Jesuitengarten und danach eine Führung durch das Naturparkhaus im Schloss Großsölk. In einer gemeinsamen Sitzung von Verein Naturpark und Tourismusverband Naturpark Sölktäler präsentierten die Verantwortwortlichen das umfangreiche Arbeitsprogramm des Naturparks. Die Umstellung der Basisfinanzierung für die steirischen Naturparke auf eine Projektförderung im Rahmen der Ländlichen Entwicklung bringt für den Naturpark Sölktäler bis 2013 eine bessere finanzielle Planungssicherheit.
Der Arbeitssitzung schloss sich ein gemütlicher Teil in der Kleinsölker Breitlahnalm an, an dem neben HR Dr. Johann Zebinger von der FA 13C-Naturschutz auch die Bürgermeister Karl Brandner aus Kleinsölk und Hermann Lengdorfer aus St. Nikolai sowie Vizegm. Friedrich Binder aus Großsölk, Naturpark-GF DI Volkhard Maier und Gerhard Schmiedhofer, der Bezirksleiter der Berg- und Naturwacht, teilnahmen.
25.08.2011 aktuelles/archiv/lr-kurzmann-erlangte-almdiplom.html
SV Stein/Enns – ESV Selzthal/SC Liezen II 3:2 (1:1)  Nach der Auswärtsniederlage gegen Hall konnte sich der SV Stein/Enns im erwartet schweren Heimmatch gegen die Spielgemeinschaft Selzthal/Liezen II rehabilitieren. Den aufopfernd kämpfenden Heimischen verhalfen aber drei kapitale Abwehrfehler der Gäste zum Sieg.
Trotz drückender Hitze entwickelte sich vom Anpfiff weg ein temporeiches Spiel, das in der Anfangsphase durch zwei elfmeterreife Szenen geprägt war – auf der einen Seite wäre durchaus auf Hands-Elfmeter für Liezen und andererseits auf Foul-Elfmeter für Stein zu entscheiden gewesen. Schiedsrichter Pirosko, der in weiterer Folge noch einige Male im Mittelpunkt des Geschehen stand, ließ aber beide Male weiterspielen. In der 22. Minute sorgte schließlich Julian Pachler mit einem herrlichen Tor für die 1:0-Führung der Gäste. Der Spieler nahm einen weiten Ausschuss von David Gabriel ideal an, düpierte in der Folge einen Gegenspieler und schlenzte den Ball dann platziert ins lange Kreuzeck. In der restlichen ersten Halbzeit dominierten die Gäste zwar eindeutig das Spielgeschehen, doch Mario Micic nützte in der 41. Minute einen missglückten Rückpass von Stefan Pichlmaier zum überraschenden 1:1-Ausgleich. In der Nachspielzeit kam es zum ersten negativen Höhepunkt in der Partie: Markus Reiter foulte im Strafraum Julian Pachler und trat ihm anschließend noch in den Unterschenkel. Schiedsrichter Pirosko, der nahe am Geschehen stand, zeigte dem Übeltäter auch die rote Karte, doch anstelle auf Elfmeter zu entscheiden, führte er die Partie mit einem Schiedsrichterball weiter.
Entgegen dem Spielverlauf gingen die Hausherren nach der Pause durch einen Doppelschlag von Manuel Scharfetter mit 3:1 in Führung. In der 47. Minute netzte der Stürmer nach einem missglückten Kopfballrückspiel der Gäste gekonnt ein und zwei Minuten später traf Scharfetter durch einen Freistoß aus gut 25 Metern. Die Semler-Elf startete in der Folge einen wahren Sturmlauf auf das Tor der dezimierten Heimmannschaft, doch mehr als der Anschlusstreffer zum 2:3 durch Markus Haider in der 74. Minute schaute dabei nicht mehr heraus. Entweder scheiterten die Gäste am eigenen Unvermögen oder am bestens disponierten Stein-Schlussmannn Franz Schuster. Da der Goalie Mitte der zweiten Spielhälfte von einem Bombenschuss des erstmals in der zweiten Kampfmannschaft spielenden Juri Zrno getroffen und darauf lange verarztet werden musste, ließ Schiedsrichter Peter Pirosko acht Minuten nachspielen. In der Schlussminute wurde dann noch Gäste-Spieler Nikolas Gruber nach einer Tätlichkeit ausgeschlossen.
Stein/Enns spielt morgen, Samstag, in Lassing (Beginn 17 Uhr) und ESV Selzthal/SC Liezen II empfängt ebenfalls um 17 Uhr das Team aus Pruggern.
25.08.2011 aktuelles/archiv/sv-stein-enns-esv-selzthal-sc-liezen-ii-3-2-1-1.html
Super-Kid‘s-Cup in Rottenmann  Bereits zum dritten Mal gastiert dieses Wochenende der Super-Kid‘s-Cup auf den Sportanlagen im Rottenmanner Paltenstadion.
Insgesamt 50 Mannschaften in zwei Altersklassen (Jahrgänge 2001 und 2003) aus Österreich, Kroatien, Slowenien und Ungarn mit mehr als 700 Kindern im Alter von acht bis zehn Jahren bringen morgen, Samstag, dem 3. und am Sonntag, dem 4. September, internationales Fußballflair in die Paltenmetropole. Mehrere Vereine aus dem Bezirk Liezen, wie die SG Öblarn/Stein, die NSG Liezen und das NZ Paltental nutzen die Möglichkeit, an diesem internationalen Fußballturnier – quasi vor der Haustüre – teilzunehmen. Für die „Mini-Kicker“ aus der Region sicher ein tolles Erlebnis, werden sie doch gegen bekannte Clubs wie Rapid Wien, GAK, LASK oder Sturm Graz antreten.
Mit mehr als 1000 Nächtigungen hat diese Veranstaltung auch touristisch und wirtschaftlich einen hohen Stellenwert im Enns- und Paltental. Bei zahlreichen Verpflegungsständen ist auch für das leibliche Wohl der Zuschauer bestens gesorgt. Der Sportverein Rottenmann als Organisator dieses größten Nachwuchs-Fußballturnieres der Region, bittet um Unterstützung und zahlreichen Besuch an den beiden Spieltagen. Weitere Informationen findet man auf www.svr.at.
01.09.2011 aktuelles/archiv/super-kid-s-cup-in-rottenmann.html
Großes Orchester-Konzert in Öblarn  Ein wundervolles Konzert erwartet die Musikliebhaber des Ennstals am kommenden Dienstag, dem 6. September mit Beginn um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Öblarn.
Das Orchester „Pro Musica Salzburg“ unter der Leitung vom Prof. Wilfried Tachezi spielt Werke vor allem russischer Komponisten und setzt damit einen weiteren Höhepunkt seiner langjährigen Konzerte. Auf dem Programm stehen von Peter Iljitsch Tschaikowsky die 6. Sinfonie h-moll, von Sergej Prokofjew die Sinfonie classique und von Giuseppe Verdi die Ouvertüre zur Oper „Macht des Schicksals.“ Tschaikowsky bezeichnete diese Sinfonie als sein bestes Werk. Unverkennbar ist dabei auch die Verwandtschaft mit der russischen Volksmusik. Die Sinfonie classique von Prokofjew ist weltweit populär und gehört zu den beliebtesten Orchesterwerken. Die Uraufführung der „Macht des Schicksals“ war in der ersten Fassung 1862 in St. Petersburg und in der zweiten Fassung 1869 in Mailand.
Träger des Konzertes ist das Orchester „Pro Musica Salzburg“ unter der Leitung von Wilfried Tachezi. In ihren bisherigen Konzerten in der Pfarrkirche Öblarn hat das international bekannte Orchester Musik mit hoher Klangkultur und jugendlicher Frische in Höchstform dargeboten. CDs der bisherigen Konzerte und die Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich. Es besteht freie Platzwahl.
01.09.2011 aktuelles/archiv/grosses-orchester-konzert-in-oeblarn.html
Museumsfest in Großreifling  Drei „M“ vereint das Museumsfest am kommenden Sonntag, dem 4. September, in Großreifling: „M“ wie Musik kommt von der „Eisenwurzen-Musi“, das „M“ wie Maibaum lässt bei zünftigen Stückln der FF-Musikkapelle Großreifling den Maibaum fallen und im „M“ des Forstmuseums Sylvanum steckt die Einladung zu einem „Tag der offenen Tür“.
Das alles nimmt seinen Anfang mit dem Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Nikolauskirche. Nach der Messfeier spielt das „Bergbauernalm-Trio“ zum Frühschoppen auf. Gleich beim Frühschoppen heißt es dann „Baum fällt“ und der Baum wird bei Musik der FMK Großreifling versteigert. Noch am Vormittag beginnt der 10. Reiflinger Antik- und Raritätenflohmarkt wo es gilt Sammlerstücke und Schätze zu entdecken, zu stöbern, zu handeln und mitzunehmen. Für Kinder wird das Nationalpark-Video „Papilio – das Geheimnis der grünen Zeitkapsel“ gezeigt. Ab 14 Uhr heißt es dann „Waldpädagogik trifft Forst und Kultur“ mit Elfriede, Brigitte und Vroni unter dem Motto „Von der Xylothek zum Waldklassenbuch“ und im Anschluss daran wird das Buch „Waldzeit“ unter Patronanz der Steiermärkischen Landesforste präsentiert.
Unter der Überschrift „Waldnutzung heute“ zeigt die Landwirtschaftskammer Steiermark gemeinsam mit FAST Pichl einen Entastungssimulator und hilft Baumarten zu erkennen. Am Nachmittag spielen und singen die Mitglieder der „Eisenwurzen-Musi“. Bis dahin ist auch schon eine zünftige Museumsjause mit Kaffee, Rahmkoch und Brauchtumsgebäck im Clementiduck vorbereitet. Den Ausübenden der drei alten Handwerksberufe Korbflechter, Rechenmacher und Drechsler kann man über die Schulter schauen. Sogar ein steirischer Hackbrett- und Glachterbauer – Herbert Rust aus Thörl – ist da und zeigt seine Fertigkeiten. Während all diesen kurzweiligen Sontagsstunden ist der Bauernmarkt der Landler Bäuerinnen offen und die Nähstube von Sigrid und Waltraud arbeitet und zeigt ihre Waren.
Auf recht zahlreichen Besuch am Sonntag freut sich der Forstmuseumsverein Großreifling und die Feuerwehrmusikkapelle Großreifling. Mit einer Eintrittsspende wird die laufende Erneuerung der Präsentationen im Forstmuseum unterstützt.
01.09.2011 aktuelles/archiv/museumsfest-in-grossreifling.html
Umweltzeichen für Nationalpark Gesäuse  Bundesminister Nikolaus Berlakovich überreichte im Rahmen eines Festaktes am Buchsteinhaus dem Nationalpark Gesäuse als erstem österreichischen Nationalpark das Umweltzeichen für außerschulische Bildungseinrichtungen. Einer über die Jahre hindurch konsequent den Themen Nachhaltigkeit sowie Naturschutz verpflichteten Bildungstätigkeit wurde somit eine würdige Anerkennung verliehen.
Im Beisein zahlreicher Vertreter aus Politik und Wirtschaft übernahm Geschäftsführer DI Werner Franek die Auszeichnung und verwies stolz auf den hohen Stellenwert der Umweltbildung in den österreichischen Nationalparks. Der Würdigung vorausgegangen ist ein knapp einjähriger Vorbereitungsprozess durch die Mitarbeiter des Fachbereiches Natur- und Umweltbildung, der letztendlich in der erfolgreichen kommissionellen Prüfung Ende Juli 2011 den Abschluss fand.
Der Prüfbericht unterstreicht die Harmonie der Zielsetzungen des Nationalparks Gesäuse mit den Zielen und Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens. Im Vordergrund stehen hierbei die drei Säulen – Ökologie, Soziales sowie Ökonomie – der Nachhaltigkeit. Viele Kriterien – insbesondere im Bereich Ökologie – werden vom Nationalpark Gesäuse seit vielen Jahren gelebt. Die ausstehenden Kriterien wurden den Anforderungen entsprechend umgesetzt. Der Nationalpark Gesäuse ist der erste Nationalpark, der das Umweltzeichen umsetzt. Er wird die in diesem Prozess gemachten Erfahrungen auch an die anderen österreichischen Nationalparks weitergeben. Als besonders positiv hebt der Prüfbericht die sehr gute regionale Vernetzung mit Schulen, Partnerbetrieben und Gemeinden hervor sowie das innovative Bildungsprogramm, welches sich an den Dimensionen der Bildung für nachhaltige Entwicklung orientiert. Mit dem Seminarzentrum Weidendom wurde zudem eine sehr naturnahe, kreative und vor allem barrierefreie Bildungsstätte geschaffen.
Die Richtlinie für das Umweltzeichen für außerschulische Bildungseinrichtungen gibt es seit 2007. Es zeichnet Institutionen und Unternehmen aus, die den Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung gerecht werden und die Qualität und Nachhaltigkeit leben. Der Anforderungskatalog umfasst Muss-Kriterien aus dem Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung und dem vorsorgenden Umweltmanagement. Nach vier Jahren erfolgt eine Folgezertifizierung, in der Fortschritte überprüft werden. Die Zertifizierung soll aber auch auf die Kundinnen und Kunden sowie auf die TeilnehmerInnen der Bildungseinrichtung wirken.
01.09.2011 aktuelles/archiv/umweltzeichen-fuer-nationalpark-gesaeuse.html
Sauerei?  Gesundheitsminister Stöger ist durch eine Studie des Vereins für Konsumenteninformation zu der wenig überraschenden Erkenntnis gelangt, dass sich eine private Krankenversicherung positiv auf die Wartezeit für einen Operationstermin auswirkt, wobei die Auswahl der Operation (grauer Star) schon verrät, welches Ergebnis der VKI erhalten wollte. Denn bei einer Operation, wo weder Schmerz noch Gesundheitsgefährdung durch eine Verschiebung auftritt, ist das Ergebnis anders als bei einer akuten Bedrohung oder Schmerzbelastung. Durch diese Auswahl hat man endlich den Beweis für die Zweiklassenmedizin und kann sich publikumswirksam über eine „Sauerei“ beschweren.
Sachkenntnis und Systemverständnis sind dafür nicht erforderlich. Ein Blick hinter die Kulissen könnte aber gerade bei einem so heiklen Thema nicht schaden. Wer in Österreich eine private Krankenversicherung abschließt, muss nämlich, anders als etwa in Deutschland, trotzdem auch die staatliche Krankenversicherung bezahlen. Das führt in Österreich dazu, dass die etwa 15 Prozent Privatversicherten bei gleichen öffentlichen Beiträgen weniger Aufwand verursachen und außerdem durch die Zahlungen der Versicherungsunternehmen zusätzliche Mittel in die Spitäler kommen.
Wenn man jetzt der Sichtweise von etwas kurzsichtigen Gerechtigkeitsfanatikern teilt und den Privatversicherten keine Vorteile mehr gewährt, hat das ganz klare Folgen: Sämtliche privaten Krankenversicherungen werden gekündigt, dadurch erhöhen sich die Ausgaben fürs Gesundheitssystem und damit die Beiträge um etwa 15 Prozent.
Zudem werden Spitzenmediziner, die ja überwiegend von den Zusatzeinnahmen durch die Privatversicherten leben, die Spitäler verlassen und nur noch privat tätig sein. Dann haben wir endlich keine „Sauerei“ mehr, alle haben die gleich schlechte und gleich teure medizinische Versorgung.
01.09.2011 aktuelles/archiv/sauerei.html
Was bleibt von Schüssel?  Der Rückzug von Altbundeskanzler Schüssel aus der Politik kam trotz allem überraschend und wird ihm selbst wohl auch nicht leicht gefallen sein. Nach 32 Jahren im Parlament hätte er sich auch einen schöneren Abschied verdient, als über dubiose Zahlungsflüsse seiner Ex-Regierungskollegen zu stolpern. Bis diese einer Klärung zugeführt sind, wird es wohl noch einige Zeit dauern, weswegen sich die Frage stellt, was außer dem schalen Beigeschmack der jüngsten Zeit sonst noch von der Ära Schüssel bleibt.
Auf den ersten Blick ist das eine ganze Menge. Schüssel war der letzte österreichische Regierungschef, der nur nach seinen Überzeugungen gehandelt hat. Boulevard und Populismus waren ihm ebenso fremd wie die Anbiederung an Meinungsumfragen. Aus dieser Überzeugung sind ihm auch einige große Würfe gelungen, die noch heute nachwirken, wie etwa die Abfertigung neu.
Die meisten seiner Reformen wurden allerdings von seinen Nachfolgern entweder abgeschwächt oder ganz ins Gegenteil verkehrt. So war etwa die Pensionsreform ein Riesenschritt in Richtung einer dauerhaft finanzierbaren Altersversorgung, die von den ihm Nachfolgenden jedoch völlig ausgehöhlt wurde. Wäre Schüssel heute noch Bundeskanzler, hätten wir wahrscheinlich ein viel geringeres Defizit und müssten uns heute nicht mit dem nahenden Staatsbankrott auseinandersetzten. So kann man leider nur feststellen, dass von der Ära Schüssel wenig übriggeblieben ist, da seine Nachfolger die richtigen Weichenstellungen aus Feigheit vor dem Wähler wieder revidiert haben.
08.09.2011 aktuelles/archiv/was-bleibt-von-schuessel.html
Vorhang auf für Aicher Herbst-Kultur  Mit einem außergewöhnlichen „Kultur-Spezial“, einer musikalisch-multivisuellen Welt- und Zeitreise, startet die „Aicher Herbst-Kultur“ heute, Freitag, dem 9. September ihr diesjähriges Programm. Der erste große Höhepunkt folgt am morgigen Samstag, wenn es wieder heißt: „Auf zum Klein-Aicher Kirtag“.
Anlass für diesen speziellen Kultur-Abend, der am heutigen Freitag um 18 Uhr am Dorfplatz beginnt, ist ein erstmaliges Zusammentreffen von „fortgezogenen“ Gemeindebürgern aus den Gemeinden Aich-Assach und Gössenberg. In engagierter Vorarbeit hat sich Inge Buchegger, selbst eine Fortgezogene, darum bemüht, was Adressen, Kontakte und Einladungen betrifft. Die beiden Bürgermeister Franz Danklmaier (Aich) und Helmut Reinbacher (Gössenberg) werden gemeinsam mit der Musikkapelle Aich ihre Willkommensgrüße an die sich erstmalig treffenden „Fortgezogenen“ richten. Manfred Landl wird einführend moderieren.
Höhepunkt des Abends ist ein Live-Konzert der Gruppe „Greming Connection Feat & Sigi Lemmerer“, die für ihre Vielseitigkeit und Qualität bekannte Band, aufgestellt von Seppi Schnedl. Herbert Raffalt wird den Abend mit seinen multivisuellen Foto-Impressionen „Dachstein-Tauern“ bereichern. Auch für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher ist bei freiem Eintritt bestens gesorgt: Die Frauenbewegung Aich-Gössenberg bereitet frische Steirerkrapfen zu, zudem haben das „Aicher-Herbst-Kultur-Kirtagsstandl“ und der Dorfgasthof „Zum Grafenwirt“ geöffnet.
Kirtagskultur
Am morgigen Samstag herrscht in Aich wieder ganztägiger Ausnahmezustand, allerdings einer von der erfreulichen Seite, steht doch der Klein-Aicher Kirtag auf dem Programm. Geboten wird auch diesmal eine immense Vielfalt: Originale Volksmusik, Volkslieder, Tänze, Trachten, Kirtagshütten-Romantik, Bieranstich, Kulinarium und Schmankerl, Traditionshandwerk, Kinder-Handwerkspark, Kinder-Kirtag mit spezieller Betreuung, Steirische Stock-Meisterschaften auf der Asphaltbahn, Erzherzog-Johann-Schießen und Laser-Schießkino, die 13. Aicher Alttraktoren-Trophy, das 3. VW Käfer & Bulli Treffen, dazu erstmals ein Puch Moped DS 50 Treffen und selbstverständlich auch wieder ein Riesen-Gewinnspiel mit Traumpreisen im Gesamtwert von mehr als 25.000 Euro.
Die Circus-Gruppe „Kompanie abgefahren“ – bekannt durch Auftritte bei „Wetten dass…?“, Circus Krone und in der Allianz-Arena – kommt zum zweiten Mal nach Aich, und zwar mit: Stelzenwesen, Bayern-Comedy (Keulen-Manipulation) und spannender Akrobatik. Auf dem circensischen Programm steht außerdem ein „Saxophon Live Act“ mit Feuershow.
Musikalische, tänzerische und plattlerische Gäste sind unter anderem: die Musikkapelle Osterwitz im Freiland, Tamburica Cindorf (Burgenland), der Trachtenverein d’ Puachstoana und die Stoabrett’nmusi (Salzburg), die Doppelwandmusi (Salzburg), der Männergesangsverein Bärnbach (Kärnten), die Rohrmooser Klarinettenmusi, die Wenger Dorfmusik, d’ Kuafstoana z’ Weißenbach, die Pichler Plattler und die Musikkapelle Aich.
08.09.2011 aktuelles/archiv/vorhang-auf-fuer-aicher-herbst-kultur.html
„Gepfeffertes“ Kabarett in Liezen  Am Dienstag, dem 20. Juni, Beginn 20 Uhr, gastiert Barbara Balldini im Kulturhaus Liezen mit ihrem nicht ganz jugendfreien Erfolgsprogramm „Von Liebe, Sex und anderen Irrtümern“.
Den Zuschauer erwartet ein spritzig-erotischer und humorvoller „Vortrag“ über die unterschiedlichen Formen von Partnerschaft. Die diplomierte Sexualpädagogin und Kabarettistin behandelt dieses Thema in einer derart natürlichen, wertschätzenden und selbstverständlichen Art, sodass sowohl das männliche wie das weibliche Publikum spürt, sie lebt auch das, was sie sagt.
In ganz Österreich haben bisher mehr als 50.000 Zuschauer den Gang zu diesem verheißungsvollen Kabarettabend gewagt und dadurch höchstwahrscheinlich auch für ihr Liebesleben profitiert.
Barbara Balldini sieht sich als Botschafterin für Amor und Eros. Ihre langjährige Erfahrung verknüpft sie gekonnt mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen. Die Bühne dient ihr als Plattform für offene und authentische Kommunikation. „Ich selbst lebe in einer überaus glücklichen Partnerschaft. Es ist für mich geradezu eine Mission, Zeitgenossen zu motivieren, Beziehungen aufregender zu gestalten und dafür Lösungen anzubieten“, beschreibt sie ihre Motivation für die Bühnenauftritte. Der Abend bietet somit ein Programm, das Mythen und Vorstellungen durchleuchtet, Trennungsprobleme hinterfragt und mit alten „Strickmustern“ aufräumt, um Platz zu schaffen für Neues.
08.09.2011 aktuelles/archiv/-gepfeffertes-kabarett-in-liezen.html
Aktion „Ennstaler helfen im Sölktal“ erfolgreich beendet  Nach einer Begehung des Katas­trophengebietes vor etwa einem Jahr durch ein Expertenteam des LFZ Raumberg-Gumpenstein war klar, dass die damals hoch aktiven Einsätze des Bundes (Bundesheeres, Wildbach- und Lawinenverbauung) und des Landes (Förderungen, Agrarbehörde) noch durch eine dritte Säule der Hilfe gestützt werden sollten.
Es wurden zwei Ziele formuliert und rasch umgesetzt. Das erste Ziel war die notwendige fachliche Beratung zur Wiederbegrünung der Almflächen. Diese Aufgabe wurde von Dr. Karl Buchgraber in den ersten Septemberwochen 2010 umgesetzt. Das zweite Ziel betraf jene Arbeiten, die maschinell nicht zu erledigen waren. Der Aufgabenbereich reichte vom Säubern der Almflächen von Steinen und Holz, über die Errichtung von Stacheldraht- und Elektrozäunen, bis zum Verteilen von Heu und Stroh. Zusätzlich wurden große Flächen neu eingesät und in einigen Bereichen gefährliche Randabbrüche beseitigt. Mag. Thomas Guggenberger vom LFZ stellte sich als Organisator vor einem Jahr dieser Aufgabe und konnte mit den Almbauern, dem „Ennstaler“ als Medienpartner sowie der Agrarbehörde, der Landjugend, der Gemeinde Kleinsölk und dem Naturpark Sölktäler die Plattform „Ennstaler helfen im Sölktal“ gründen. Bereits am 11. und 12. September 2010 und noch einmal am 14. Mai 2011 wurde ein Aktionstag abgehalten, der über den „Enns­taler“ beworben wurde und deshalb regen Zuspruch fand. Zusätzlich stellten sich schon im Herbst aber auch im heurigen Frühjahr mehrere Klassen der Landwirtschaftlichen Fachschulen Grabnerhof und Gröbming, des LFZ Raumberg-Gumpenstein und des BG/BRG Stainach in den Dienst der guten Sache. Erfreulicherweise haben sich auch weitere Gruppen wie verschiedene Ortsstellen des Alpenvereins und der Naturfreunde, der Bergrettung und der Freiwilligen Feuerwehr dem gemeinsamen Ziel angeschlossen und zum Teil völlig eigenständige Einsätze organisiert. Die Einsatzorte berührten alle betroffenen Almen, aber auch einige Flächen in Hinterwald.
Die praktische Umsetzung wäre aber nicht gelungen, wenn nicht zahlreiche private und gewerbliche Spender dem Aufruf der Aktion gefolgt wären, um finanzielle Mittel oder Sachspenden für die Verpflegung und den Transport zur Verfügung zu stellen. Fast genau ein Jahr nach den ersten Aktivitäten wurde am Montag dieser Woche bei einer Abschlusssitzung in der Breitlahn ein äußerst erfreuliches Resümee gezogen und gleichzeitig die Hilfsaktion als beendet erklärt. Zu den erbrachten Leistungen berichtete Mag. Guggenberger: „Innerhalb des Aktionszeitraumes von einem Jahr haben rund 900 Helferinnen und Helfer in Summe rund 6500 Arbeitsstunden geleistet. Begleitend stellten eine große Anzahl von Spenderinnen und Spendern rund 14.000 Euro an Geld- und etwa 2600 Euro an Sachspenden zur Verfügung. Die finanziellen Mittel wurden mit rund 7700 Euro für die Verpflegung, 1500 Euro für den Transport der Schulklassen und 400 Euro für Material und Werkzeuge verwendet. Pro Arbeitsstunde entstand ein Aufwand von rund 1,50 Euro. Der Spendenüberhang von 7000 Euro wird den betroffenen Almbauern nach dem Verhältnis der von den Landesbehörden genehmigten finanziellen Aufwendungen übergeben. Bei einem Mindeststundensatz von 8 Euro kann das Gesamtvolumen der Aktion mit rund 70.000 Euro bewertet werden.“
Diese Leistungsbilanz wird aber noch durch eine sehr persönliche und menschliche Komponente erweitert. Der Ausbruch der Naturgewalten hat die betroffenen Menschen stark verunsichert. Durch den raschen Einsatz aller aktiven Organisationen haben die Betroffenen aber schnell wieder ihre innere Sicherheit und Ruhe zurückgewonnen. Als in den letzten Septembertagen 2010 das erste Grün wieder sichtbar wurde, spürte man, wie ein Ruck durch die ganze Hilfsaktion ging und alle für das heurige Finale wieder Kraft geschöpft haben.
Als Medienpartner dieser Aktion bedankt sich der „Ennstaler“ im Namen des Teams rund um Thomas Guggenberger bei allen Helferinnen und Helfern sowie bei allen Spenderinnen, Spendern und Unternehmen, die sich in den Dienst der guten Sache gestellt haben. Namentlich erwähnen möchten wir in diesem Zusammenhang die Landmarkt KG, die Brauerei Schladming, die Fleischerei Tasch und ganz besonders den „Steffl Bäck“, der für alle heurigen Hilfstage die Hälfte des Gebäcks kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Danke sagen wir auch den letzten Spenderinnen und Spendern Hermann Gartner, Jakob Holzinger, Josef Stiegler und Fred. Ger. Clem. V. D. Linden.
08.09.2011 aktuelles/archiv/aktion-ennstaler-helfen-im-soelktal-erfolgreich-beendet.html
SC Gleisdorf – SC „Knauf“ Liezen 3:4 (2:2)  Mit dem 4:3-Erfolg in Gleisdorf feierte der SC „Knauf“ Liezen den dritten Auswärtssieg in der laufenden Saison. Die Nerven der mitgereisten SC-Fans wurden allerdings bis zur Schlussminute strapaziert, vergaben die Hausherren doch Sekunden vor dem Abpfiff noch eine tolle Chance auf den Ausgleich.
Die erste Chance gegen die zu Beginn tief stehenden Gäste fanden die Hausherren bereits in der 2. Minute vor, doch SC-Schlussmann Jürgen Waldenhofer parierte einen platzierten Schuss von Mesaric mit einer gekonnten Faustabwehr. Drei Minuten später kam es zur nächsten gefährlichen Situation im SC-Strafraum, als Waldenhofer bei einem missglückten Rückpass von Christian Neuper ausrutschte. Die Heimischen konnten aus diesem Missgeschick aber kein Kapital schlagen. In der 17. Minute war es aber soweit: Nach einem idealen Zuspiel von Teuschler erzielte Zilavec die 1:0-Führung für die Hausherren. Die Antwort der Ennstaler ließ jedoch nicht lange auf sich warten, denn schon drei Minuten später sorgte Daniel Haynie nach einer schönen Flanke von Daniel Buchner für den 1:1-Ausgleich. In der 29. Minute ging Gleisdorf dann abermals in Führung. Nach einem Foul von Heinrich Wallner auf der rechten Seite zirkelte Mesaric den dafür verhängten Freistoß aus gut 35 Metern zum 2:1 ins kurze Eck. Die Hausherren konnten sich aber wieder nicht lange über die Führung freuen. Nur zwei Minuten später entschied nämlich Schiedsrichter Zangerle nach einem Handspiel im Strafraum auf Elfmeter, den Christian Stangl sicher verwertete. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit hatte die Stradner-Elf Glück, als Zilavec nach einem missglückten Ausschuss von Jürgen Waldenhofer nur die Latte traf.
Die zweite Spielhälfte begann mit einem Paukenschlag, denn nur eine Minute nach Wiederbeginn startete Kapitän Christian Stangl auf der rechten Seite ein Solo und bezwang in der Folge Tormann Klug mit einem platzieren Schuss zum 3:2. In der 66. Minute traf schließlich Topscorer Daniel Haynie nach einem Zuspiel von Martin Neuper zum 4:2. Nun versuchten die Hausherren dem Spiel mit der Brechstange eine Wende zu geben, wodurch es auch zu einigen gefährlichen Situationen im SC-Strafraum kam. So musste Waldenhofer bei zwei Freistößen all sein Können aufbieten, um einen Treffer zu verhindern. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff musste sich der SC-Goalie aber bei einem Freistoß von Zilavec geschlagen geben – 3:4. In der Nachspielzeit (95.) trat neuerlich Zilavec zu einem Freistoß von der Sechzehnerlinie an – zum Glück für die Ennstaler ging der Ball aber knapp über das Tor.
Mit diesem gesamt gesehen verdienten Sieg schob sich der SC Knauf Liezen auf den vierten Tabellenplatz nach vor. Heinrich Wallner wurde in der 81. Minute vom Unparteiischen mittels der Ampelkarte vom Feld verwiesen und fehlt damit im heutigen Heimspiel gegen den starken Aufsteiger Lafnitz (Beginn 19 Uhr).
08.09.2011 aktuelles/archiv/sc-gleisdorf-sc-knauf-liezen-3-4-2-2.html
Böse Griechen?  Es ist zwar sehr schwer abzusehen, was mit Griechenland in den nächsten Monaten passieren wird, aber eines scheint gewiss: Die Lösung wird sowohl schmerzhaft als auch nicht dauerhaft sein. Denn egal, ob man den Griechen frisches Geld gibt oder sie pleite gehen lässt, es wird sowohl bürgerkriegsähnliche Zustände in Griechenland als auch schwerste Verwerfungen in den Gläubigerländern und -banken geben. Ein halbwegs schmerzfreier Ausweg aus der Lage ist nicht in Sicht.
Viel gravierender ist allerdings, dass die Griechen mit diesem Problem keineswegs alleine dastehen. Und auch die anderen Problemstaaten von Irland über Spanien und Portugal bis Italien sind nur die Spitze des Eisberges. Inzwischen ist die gesamte Eurozone mit 85 % verschuldet, ein Wert, der nicht einmal eine Rückführung auf die Maastricht-Kriterien zulässt. Zudem sagen eigene Studien der EU, dass man in den nächsten drei Jahren keinen Cent der Schulden abbauen kann, was mit Einrechnung der üblichen Schönfärberei bedeutet, dass es weiterhin ungebremst Richtung Bankrott geht.
Die Hauptschuld an dieser unangenehmen Situation tragen weder die Spekulanten noch die Finanzkrise, ein Großteil der Schulden stammt aus dem strukturellen Defizit, das in fast allen EU-Ländern eine Selbstverständlichkeit ist. Solange es nicht wirklich gelingt, über den Konjunkturzyklus einen mindestens ausgeglichenen Staatshaushalt zu erreichen, gibt es auch kein Ende der Schuldenkrise. Dann wird man in zehn Jahren vielleicht noch wissen, dass die Griechen als Erster pleite waren, aber sie werden in der Union der Bankrotteure nicht sonderlich auffallen.
15.09.2011 aktuelles/archiv/boese-griechen.html
Dunkle Wolken über Ausseer Expositur  Groß war am 30. Juni des heurigen Jahres der Unmut in der Bevölkerung über die sogenannte „Auflassung“ der Politischen Expositur Bad Aussee, wie sie im Reformpapier zur Verwaltungsreform genannt wurde. Nun wird die „Umstrukturierung“ exekutiert – sieben der 13 Mitarbeiter müssen in Zukunft nach Liezen und Gröbming auspendeln.
Nach 63 Jahren ihres Bestehens wird die Politische Expositur Bad Aussee nun in die Bezirkshauptmannschaft Liezen eingegliedert. Für die 13-köpfige Belegschaft an der Expositur Bad Aussee gab es dieser Tage eine weitere unerfreuliche Nachricht: Im Auftrag der Landesamtsdirektion teilte ihnen Bezirkshauptmann HR Dr. Josef Dick mit, dass nur maximal vier der 13 Arbeitsplätze künftig erhalten bleiben sollen.
Dienstellenpersonalvertreter Christian Köberl kann diese Vorgangsweise nicht nachvollziehen: „Das war für uns natürlich ein Schock, denn noch Ende Juni, als die Auflassung der Expositur beschlossen wurde, versicherte Landesamtsdirektor HR Mag. Helmut Hirt bei einem Telefongespräch unserem Kanzleileiter Josef Ainhirn, dass sich für die Bediensteten in Bad Aussee keinerlei Änderungen geben werden“. Köberl stimmte dem Vorschlag des Bezirkshauptmannes nicht zu und schickte eine Stellungnahme an das Land. „Ich habe darin erneut darauf verwiesen, dass durch die geplanten Maßnahmen keinerlei Kosteneinsparungen für das Land resultieren. Im Gegenteil – durch Fahrtkostenersätze und Dienstreisen würden durch diese Umstrukturierung Mehrkosten generiert werden“, erklärt Köberl, der auch interne Probleme aufwirft. „Irgendwie hat man dabei das Gefühl, dass nach dem Motto ‚Friss Vogel, oder stirb’ gearbeitet wird. Intern gibt es nun schon Diskrepanzen, wer nun in Bad Aussee bleiben darf. Einerseits erwarten sich jene, die diese Stellen derzeit besetzen, dass sie bleiben können, andere wieder pochen darauf, dass die Dienstältesten das Vorrecht haben, zu bleiben“, so Köberl, der sich dafür ausspricht, dass die Besetzung der vier Referate nicht durch die Mitarbeiter selbst, sondern durch den Dienstgeber entschieden wird.
Der Verantwortliche für Personalangelegenheiten sämtlicher Beamter und Vertragsbedienster in diesem Zusammenhang ist HR Mag. Bernhard Langmann von der Fachabteilung 5. Für ihn ist die Fragestellung der bleibenden Referate eindeutig vor Ort zu klären: „Die Frage, welche Referate in Bad Aussee erhalten bleiben sollen, ist eindeutig von Bezirkshauptmann Dr. Josef Dick zu klären. Er kann am besten abwägen, welcher Bedarf an welchen Leistungen wo am besten erfüllt werden kann“, so Langmann.
Bezirkshauptmann Dr. Josef Dick, der die Umstrukturierungen bis Ende Oktober abgeschlossen haben will, sagt dazu: „Bei den sieben Dienstnehmern, die dann künftig nach Gröbming oder Liezen auspendeln müssen, wird auf die persönlichen Verhältnisse Rücksicht genommen werden. Da werden die persönlichen Umstände ausschlaggebend sein.“ Entschieden dürfte die künftige Organisationsstruktur in Bad Aussee sein: „In Hinblick darauf, welche Referate sinnvoll und auch nachhaltig in Bad Aussee bleiben sollen, haben wir vier Tätigkeitsfelder definiert“, so Dr. Josef Dick. So sollen die Referate Amtskasse mit Jagd und Fischerei, Pass/Personenstandswesen, Verwaltungsstrafverfahren und Kraftfahrgesetz/Führerscheinwesen erhalten bleiben.
Wobei das letztgenannte Referat derzeit von sehr großer Bedeutung für das Ausseerland ist: Mit der Auflassung der Expositur bangten die Einwohner des Ausserlandes auch um ihr „BA“-Kennzeichen. Von Seiten des Bundesministeriums für Verkehr wurde immer wieder betont, dass eine mögliche Umstellung auf ein „LI“-Kennzeichen nur dann in Frage käme, wenn dem Sprengel Ausseerland kein eigenes Referat für Kraftfahrgesetz und Führerscheinwesen mehr zugeordnet werden kann.
Susanne Enk, Pressesprecherin von Bundesministerin Doris Bures, meinte dazu, dass „solange dieses Referat bleibt, für das Ministerium alle Voraussetzungen gegeben sind, um das Kennzeichen beizubehalten“.
15.09.2011 aktuelles/archiv/dunkle-wolken-ueber-ausseer-expositur.html
Ennstaler Pferdezüchter erfolgreich  Schöder war und ist für die Enns­taler Pferdezüchter der Rassen Haflinger, Noriker und Warmblut im Bereich Bewertungen und Schauveranstaltungen schon immer ein guter Boden. Diesmal galt es dort Fohlen zu klassifizieren. Die Warmblutzüchter führten ihre Bewertungen zuvor am Winterhof in Pachern bei Graz durch.
Bereits in Schöder wurde deutlich, welchen Stellenwert das Zuchtkonzept des steirischen Verbandes unter Landesobmann Willy Feuerle und Zuchtleiter Ing. Walter Werni innehat. Beide stellten Zucht und Sport auf eine breite Basis. Gute Ausgangsbasis also für den Pferdezuchtverein Ennstal unter Obmann Anton Platzer, selbst erfolgreicher Norikerzüchter. Auf siegreiche Auftritte beim Fohlenchampionat in Schöder konnten folgende Enns­taler Züchter verweisen: Peter Neuper aus Bad Mitterndorf stellte das Noriker-Siegerhengstfohlen „Filou Elmar XV“ nach Fox Elmar XIV von der Hengststation Ernst Schrempf in Tipschern. Haflinger-Züchter Franz Kahls aus St. Martin am Grimming stellte das Haflinger-Siegerhengstfohlen „Anton“ nach Anderes von der Hengststation Franz Jauk, Admont, und erreichte zusätzlich mit dem Hengstfohlen „William“ den 3. Platz.
Beim Championat in Pachern bei Graz kamen unter den 117 vorgestellten Pferden die besten Stut- und Hengstfohlen aus dem Ennstal. Die Ergebnisse: Siegerstutfohlen „Swarovsky“ nach Davignon II; Reservesiegerstutfohlen „Sancisco“ nach Abanos – Züchter und Besitzer beider Fohlen Thomas Zeiser, Selzthal; „Rosengold“ nach Radjah Z – Züchterin und Besitzerin Andrea Straub, Admont; Siegerstut-Fohlen „Sir Schiwagon“ nach Dream of Heidelberg I – Züchter und Besitzer Michael Lemmerer, Admont. Die Stutbucheintragung erfolgte für „Romy Denaria“ nach Denario/Radjah Z und „Ruby Tuesday“ nach San Romantiko/Radjah Z – Züchterin und Besitzerin Andrea Straub, Admont. Für den Ennstaler Obmann Anton Platzer und seine Mit-Züchter wiederum schöne Erfolge.
15.09.2011 aktuelles/archiv/ennstaler-pferdezuechter-erfolgreich.html
Neue Gröbminger Fachschule nahm Betrieb auf  Mit dem Schulbeginn am Montag dieser Woche nahm auch die neue Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft in Gröbming ihren Betrieb auf.
Auch wenn die Schule nicht zur Gänze ausgelastet ist – statt 150 möglichen Schülerinnen und Schülern drücken im ersten Jahr nur 86 die Schulbank – war der Schulbeginn für Bürgermeister Alois Guggi ein Freudentag: „Wir mussten sechs wirklich harte Jahre durchstehen und auch kämpfen, um diesen Tag erleben zu können“, so der Bürgermeister, der das Lehrpersonal und den Mitarbeiterstab zum Einstand mit einem Blumengruß überraschte (Foto). Das Fundament der neuen Schule bildet der praxisorientierte Unterricht, in dem der Schwerpunkt auf den Bereichen Landwirtschaft, Gartenbau und Ernährung liegt. Schülerinnen und Schüler im dritten Schuljahr können zwischen den Schwerpunktmodulen „Soziales (Pflege)“, „Tourismus“ und künftig auch „Ausbildung zum/zur BetriebsdienstleisterIn“ wählen. Als Zusatzqualifikation wird die Ausbildung zur Kinderskilehrerin angeboten.
Die offizielle Eröffnung der neuen Schule ist für Ende Oktober geplant, wo es auch einen „Tag der offenen Tür“ geben wird.
15.09.2011 aktuelles/archiv/neue-groebminger-fachschule-nahm-betrieb-auf.html
Selzthal/Liezen II – Öblarn 3:3 (1:2)  Nach der schwachen Darbietung in Gaishorn war die Zweiermannschaft des SC Liezen im Spitzenspiel gegen Leader Öblarn auf Wiedergutmachung aus.
Die Semler-Elf ging auch sehr engagiert ans Werk und bestimmte das Spielgeschehen in der Anfangsphase klar. In der 15. Minute wurden die Hausherren dafür auch schon belohnt.Nach einem schnellen Angriff über Stefan Pichlmaier, Benjamin Bahar und Philipp Seiser kam der Ball zu Markus Haider, der dann trocken zur 1:0-Führung einschoss. Mit Fortdauer der Partie ließ der Anfangsdruck der Heimischen aber nach und Öblarn kam besser ins Spiel. In der 25. Minute kam Razvan Stenicica nach einem Freistoß von links am langen Eck ungehindert zum Ball und sorgte für den 1:1-Ausgleich. Das Semler-Team war zwar spielerisch weiter überlegen, doch die schnellen Stürmer der Gäste sorgten immer wieder für Gefahr vor dem Tor von David Gabriel. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit konnte der Heimtormann einen Weitschuss nicht festhalten und Markus Suchanek drückte in Folge den wegspringenden Ball zum 1:2-Pausenstand über die Linie. Nach einer taktischen Umstellung zur Pause gelang den Gastgebern bereits in der 55. Minute der Ausgleich, den Jakob Stampfer mit einem gefühlvollen Heber erzielte. Angeführt von Kapitän Alexander Schaffer, zeigten die Gastgeber nun erfrischenende Kombinationen und waren vor allem mit Stevie Zeiringer über die linke Seite immer gefährlich. Entgegen dem Spielverlauf fiel aber der neuerliche Führungstreffer für Öblarn. Nach einem der zahlreichen schnellen Konter fabrizierte Patrick Rössler im Strafraum ein Foul und den dafür verhängten Elfmeter verwertete Markus Suchanek zum 2:3. Als die Heimischen schon mit einer weiteren bitteren Niederlage rechneten, fiel zwei Minuten vor dem Schlusspfiff doch noch der verdiente Ausgleich. Benjamin Bahar wurde knapp innerhalb des Sechzehners unsanft gelegt und Schiedsrichter Egger zögerte keine Sekunde, um auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Den Strafstoß verwertete Stevie Zeiringer dann souverän zum 3:3-Endstand.
Am kommenden Sonntag steht für den ESV Selzthal/SC Liezen II das schwere Auswärtsspiel gegen die SG Ausseerland auf dem Programm (Beginn 16 Uhr), Öblarn empfängt bereits morgen, Samstag, Schlusslicht Kalwang (Beginn 16 Uhr).
15.09.2011 aktuelles/archiv/selzthal-liezen-ii-oeblarn-3-3-1-2.html
Wenigstens lustig wird's  Da sage noch einmal jemand, es bewegt sich nichts in der österreichischen Politik. Das stimmt zwar, was die Inhalte betrifft, denn auf die brennenden Fragen unserer Zeit (Budget, Bildung, Verwaltung, Pensionen) haben und hatten unsere Regierungsparteien weder Antworten noch sinnvolle Ideen. Dafür dürfen sich die vielgescholtenen Manager dieses Landes auf eine mediale Atempause einstellen, denn die Kapazitäten der Korruptionsstaatsanwaltschaft werden in nächster Zeit ausschließlich von der Politik blockiert sein.
Nach den zahllosen fragwürdigen Vorgängen, die es in der schwarz-blauen Regierungszeit gegeben hat und für deren Aufarbeitung neben der Justiz demnächst wohl auch ein Untersuchungsausschuss die Arbeit aufnehmen wird, hat jetzt auch die SPÖ ihren Skandal. Was seit Jahren bekannt und allgegenwärtig ist, nämlich dass sich die SPÖ systematisch das Wohlwollen der Boulevardzeitungen „Krone“, „Österreich“ und „Heute“ kauft, wird zunehmend durch Beweise verfestigt. Wenn etwa der damalige Verkehrsminister Faymann ein Drittel des ÖBB-Werbebudgets für sich beansprucht, dann ist das mehr als aufklärungsbedürftig. Dass diese Vorgänge zudem demokratiepolitisch ein Skandal sind, versteht sich von selbst. Schließlich ist bei so viel Körberlgeld an eine Zeitung eine neutrale Berichterstattung auszuschließen.
Der gelernte Österreicher kann sich jedenfalls auf einen heißen Herbst gefasst machen. Die Parteien werden sich gegenseitig anpatzen, als gäbe es kein Morgen, jeden Tag werden neue Skandale und Skandälchen auftauchen und der Berg an Schmutzwäsche wird immer größer werden. Die wahren Probleme des Landes werden einstweilen vergessen, aber dass diese Regierung noch ordentliche Arbeit leisten könnte, war ja vorher schon praktisch ausgeschlossen. Jetzt gibt es wenigstens ein wenig Unterhaltung für ein Volk, das ohnehin nicht regiert, sondern nur verwaltet wurde.
22.09.2011 aktuelles/archiv/wenigstens-lustig-wird-s.html
Bezirksfrauentag in Gröbming  Die Frauenbewegung ist bereits seit jeher eine Stütze der Volkspartei nicht nur im Gröbminger Bezirk. Sie zählt zu den aktivsten Teilorganisationen. Der Frauentag am vergangenen Freitag im Gröbminger Haus der Wirtschaft, verbunden mit Neuwahlen in den Bezirksvorstand, zeigte bei hervorragendem Besuch die Freude am gemeinsamen Arbeiten und im Aufzeigen der fraulichen Anliegen.
Im dicht besetzten Großen Saal der Wirtschaftskammer hieß die geschäftsführende Bezirksvorsitzende Margret Hager Delegierte aus allen 14 Ortsgruppen willkommen. Mit dazu als Referentin des Abends und Landesvorsitzende der Steirischen Frauenbewegung, Landesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder. Sie war mit ihrer Stellvertreterin Sabine Koiner und Landesgeschäftsführerin Martha Franz der Einladung gefolgt. Mit dem Aigener Bürgermeister Raimund Hager, dem Gatten der designierten Bezirksleiterin, sowie den Bürgermeistern Franz Danklmaier aus Aich und Karl Brandner aus Kleinsölk gaben drei männliche Ortsoberhäupter den Frauen die Ehre. Unter den Ehrengästen auch Bürgermeisterin Barbara Wolfgang-Krenn (Pürgg-Trautenfels) sowie „Hausherr“ WKO-Regionalobmann BR Franz Perhab, die herzliche Grußworte an die Frauen richteten.
Aus dem Tätigkeitsbericht, der von Margret Hager vorgetragen wurde und der den Zeitraum seit 2007 umfasste, ging eine umfangreiche Aktivitätenreihe hervor. Sie spannte sich von sportlichen Zusammenkünften wie etwa dem Bezirkskegeln über Fortbildung, Gesprächsreihen und Tagungen bis hin zu Projekten und Konferenzteilnahmen. Als überaus wertvoll stellte sich der Einsatz der Frauenbewegung in den einzelnen Ortsgruppen bei den Gemeinderatswahlen 2010 heraus. In diesem Zusammenhang ermutigte Kristina Edlinger-Ploder ihre Aktivistinnen in der Bewegung, sich verstärkt in das politische Geschehen der Gemeinden einzubringen und ihnen zustehende Mandate anzunehmen. „Frauen haben nun einmal einen anderen Zugang zur Tagespolitik und zu einem Verhalten in mitmenschlicher Ausprägung“, stellte die Landesrätin fest und umriss in ihrem Referat das Faktum: „Unser Heute bestimmt unser Morgen“. Tatsache sei, dass in den über 1800 österreichischen Gemeinden nur bescheidene 72 (!) Frauen als Bürgermeisterinnen an der Spitze stehen.
In geheimer Wahl wurde in Nachfolge der aus Gesundheitsgründen nicht mehr kandidierenden und auch nicht anwesenden bisherigen Bezirksleiterin Angelika Triebl die seit zwei Jahren amtierende geschäftsführende Bezirksleiterin Margret Hager aus Aigen/E. mit überwältigender Mehrheit zur neuen Bezirksleiterin gekürt. Sie dankte bewegt für das Vertrauen und würdigte mit lieben Worten die Arbeit ihrer Vorgängerin. In offener Abstimmung bestellten die Frauen auch den neuen Bezirksausschuss. Gewählt wurden: Sigrid Danklmaier, Christa Hafellner, Rebecca Mader­ebner und Gerlinde Ruhdorfer zu Stellvertreterinnen der Bezirksleiterin; Evelyn Huber und Gertrude Fritz ins erweiterte Team. Im Ausschuss mit diversen Funktionen betraut sind Friedericke Zefferer, Eva Maindl, Christine Frais, Waltraud Ettlmayr, Christa Hafellner, Friedericke Kuchar, Elisabeth Kiendler, Elisabeth Kollau, Andrea Walcher und Anni Hutegger; Beirätinnen: die Altbürgermeisterinnen Johanna Gruber und Liesl Köberl sowie Bgm. Barbara Wolfgang-Krenn und Angelika Triebl.
Für verdienstvolle und langjährige Mitarbeit wurden folgende Frauen geehrt und bedankt – mit der „Bronzenen Rose der Steirischen Frauenbewegung“: Ilse Seebacher, Waltraud Pehab, Christa Hafellner, Waltraud Ettlmayr und Angelika Triebl.
Den musikalischen Teil des in freundschaftlicher Weise ablaufenden Frauentages stellte eine ganz besondere junge Gruppe bei: Vier Klein­sölker Volkstanz-Buben aus dem Familienkreis des Bürgermeisters Karl Brandner und seines Bruders Manfred boten Schuhplattler der Sonderklasse mit ursprünglicher Natürlichkeit. Ganz genauso echt und köstlich wie die für den Abschluss von den Frauen der einzelnen Ortsgruppen vorbereitete kulinarische Stärkung.
22.09.2011 aktuelles/archiv/bezirksfrauentag-in-groebming.html
VP Irdning auf „Steirischer Roas“  Die Volkspartei Irdning lädt morgen, Samstag, dem 24. September wieder zu ihrer „Steirischen Roas“ in die örtliche Festhalle ein.
Die vorbereitenden Frauen und Männer um Ortsobmann Bürgermeister Franz Titschenbacher würden sich dabei über viele „Fahrgäste“ freuen, die mit auf die „Roas“ gehen. Gepflegte Weine sind selbstverständlich – Sturm in dieser Zeit sowieso. Vielleicht nimmt der aus Ligist „eingebürgerte“ Karl Langmann aus seiner Heimat ja auch wieder einen Schilchersturm mit, den Schilchersekt hat er ja sonst auch immer gebracht. Apfelsaft und Schnäpse gehören sowieso dazu. Vogl-Bier auch – und das ist eine eigene Geschichte: Jahr für Jahr überrascht nun schon Junger-Boss Günter Vogl die Gäste mit seinem „Hausbräu“, einem süffigen Hellen. Sicher wird er auch heuer das Ergebnis seiner Braukunst den schon durstig darauf Wartenden kredenzen.
Genügend Essbares wird zweifellos auch wieder da sein – für die Fleischtiger und die Süßen, dafür sorgen schon die Mitarbeiterinnen. Zudem nimmt Otto Kreutzer wieder seinen Armbrust-Schießstand in Betrieb. Freuen darf man sich heuer wieder auf die Musik. Sie kommt aus der Nachbarschaft: Es spielt die weitum bekannt flotte Öblarner „Wetterloch Blås“. Die Irdninger Gewerbetreibenden zeigen wieder Modisches und Trachtiges. Die „Steirische Roas“ in der Irdninger Festhalle beginnt am morgigen Samstag um 19 Uhr.
22.09.2011 aktuelles/archiv/vp-irdning-auf-steirischer-roas.html
Zwei neue Ortsstellen der Wasserrettung  Bisher sind die rund 130 ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Wasserrettung von der Bezirksstelle in Liezen aus geführt worden. Nunmehr sind nach Gründung von Ortsstellen in Stainach und Schladming die Voraussetzungen vorhanden, in Not geratenen Personen noch rascher helfen zu können.
In Stainach hat ein Gönner den von Ing. Markus Schießl geführten Rettungskräften einen Raum zur Verfügung gestellt, in Schladming ist die von Markus Leitner geleitete Einsatzstelle im Rotkreuz-Gebäude untergebracht. „Durch die neuen Ortsstellen ist es möglich, der Bevölkerung mehr Ansprechpartner zu bieten, welche auch hinsichtlich Anfragen und Anmeldungen zu Anfängerschwimmkursen und Rettungsschwimmerausbildungen nun besser erreichbar sind“, erklärt Wasserrettung-Bezirksstellenleiter René Rössler.
Allein durch die Gründung der beiden Ortsstellen seien innerhalb kurzer Zeit acht neue Mitglieder zur Wasserrettung gestoßen. Rössler betont zudem die enge Zusammenarbeit mit allen anderen Einsatzorganisationen und erwähnt dabei besonders die konstruktiven Gespräche mit Rotkreuz-Bezirkskommandant Ewald Bauer und mit Heinz Fererberger, Rotkreuz-Ortsstellenleiter von Schlad­ming. „Das Haupteinsatzgebiet der Wasserrettung im Bezirk Liezen ist die Enns. Und so sind in den vergangenen Jahren die Ausbildungsschwerpunkte der aktiven Mitglieder neben dem Tauchen und dem Führen von Schiffen auf die besonders schwierigen Einsätze in Fließ- und Wildwassern gerichtet worden. Von der Suche nach vermissten Personen bis zum Bau einer Seilfähre und dem sicheren Schwimmen im Wildwasser bei Nacht kann nunmehr alles abgedeckt werden“, unterstreicht Rössler. Der Ankauf von zusätzlicher Ausrüstung für die neuen Ortsstellen wurde durch die Spendenbereitschaft der Bevölkerung und Einnahmen aus den Schwimmkursen ermöglicht.
Erreichbar sind die Ortsstellen Stainach und Schladming über den Notruf 130. Für Interessenten an Kinder-, Erwachsenen- oder Rettungsschwimmkursen steht die Internet-Homepage unter www.owr-liezen.at zur Verfügung.
22.09.2011 aktuelles/archiv/zwei-neue-ortsstellen-der-wasserrettung.html
WSV Liezen – SC Bruck 2:0 (1:0) Gestärkt durch drei Siege in Serie, ging der WSV „Admiral“ Liezen voll motiviert in die Partie gegen den Titelaspiranten Bruck/Mur.
WSV-Trainer Michael Hüttenbrenner wusste ob der Stärke des Gegners und schickte seine Elf mit einer auf Konter aufgebauten Defensivtaktik aufs Feld. Die erste große Chance fanden die Werkssportler schon in den Anfangsminuten durch Thomas Forstner vor, doch Bruck-Tormann Alexander Gasper hielt seinen platzierten Schuss glänzend. In der 18. Minute konnten die 120 WSV-Fans dann aber das erste Mal jubeln. Nach einem weiten Pass von Manuel Eingang überhob Forstner den herauslaufenden Gäste-Goalie gefühlvoll zur 1:0-Führung. Die Brucker drängten in der Folge zwar vehement auf den Ausgleich, doch sie liefen sich meist an der gut gestaffelten Abwehr der Blau-Weißen fest. Erst in der 44. Minute fanden sie eine hundertprozentige Ausgleichschance vor, als Sascha Harb das Leder nach einem Stanglpass aus zwei Meter Entfernung über das Gehäuse jagte.
In der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel am Spielgeschehen, die Mürztaler bestimmten die Partie und das Heimteam beschränkte sich aufs Kontern. Die größte Möglichkeit nach der Pause fanden die Gäste in der 63. Minute vor, als Michael Wallner an die Innenstange schoss.
Die endgültige Entscheidung fiel drei Minuten vor dem Schlusspfiff. Nach einer Freistoßflanke köpfelte der goldrichtig stehende Kapitän Manuel Eingang zum vielumjubelten 2:0-Endstand ein.
Obwohl Bruck zwei Drittel Spielanteile hatte, war der Sieg der Hausherren auf Grund der grandiosen kämpferischen und taktischen Leistung nicht unverdient. Für die Hüttenbrenner-Elf heißt es nun den gewonnenen zweiten Tabellenplatz im morgigen Auswärtsspiel gegen Aufsteiger Obdach (Beginn 16 Uhr) zu verteidigen. 
22.09.2011 aktuelles/archiv/wsv-liezen-sc-bruck-2-0-1-0.html
Allheilmittel Größe?  Mit der Zusammenlegung der Bezirkshauptmannschaften Judenburg und Knittelfeld ist der steirischen Landesregierung so etwas wie der Startschuss zur Neuorganisation des Landes gelungen. Jetzt folgt der wohl schwierigste Teil dieser Bemühungen, nämlich bis 2015 durch die Zusammenlegung von Gemeinden den größten Brocken zu stemmen. Immerhin 542 Gemeinden gibt es derzeit, und auch wenn man die Pläne der Regierung nicht genau kennt, ist eines klar: Es sollen wesentlich weniger werden.
Damit will man sich ganz massiv Kosten sparen, was auf den ersten Blick absolut plausibel ist. Man spart sich die Gehälter der drei Gemeindevorstände, verschiedenste Aufgaben in der Verwaltung, bei der Straßenerhaltung, im Musikschulwesen oder im Pflegebereich können gemeinsam bewältigt werden, wodurch Synergien gehoben werden können. So könnte man vereinfacht sagen, man legt drei Gemeinden zusammen, und was bisher drei Mitarbeiter gemacht haben, müssen dann eben zwei schaffen. Soweit die Theorie, und es ist zu wünschen, dass es auch in dieser Art funktioniert.
Andererseits lauern auch zahlreiche Gefahren. Wenn man gegen den Willen der Beschäftigten und der Amtsträger diese Zusammenlegungen verordnet, dann wird man schnell erkennen, dass der Widerstand gegen das Ungeliebte auch alle Einsparungen zunichte macht. Dienst nach Vorschrift statt Engagement kostet sicher mehr als kleinere Einheiten. Und schon jetzt gelingt es gerade kleinen Gemeinden oft hervorragend, sparsam und effizient zu wirtschaften, wogegen es genug große Gemeinden gibt, die trotz sprudelnder Einnahmen ihr Budget nicht im Griff haben. Größe allein ist kein Allheilmittel, sonst müsste Wien die sparsamste und bestverwaltete Gemeinde Österreichs sein.
29.09.2011 aktuelles/archiv/allheilmittel-groesse.html
Sonderkommission gegen Wilderer  Innerhalb einer Woche haben bisher unbekannte Täter im Bezirk Liezen drei Hirsche erlegt. Bei zwei der getöteten Tiere sind die Häupter fachmännisch abgetrennt und die Trophäen mitgenommen worden. Um den Wilderern das Handwerk zu legen, hat die Polizei nun die „Soko Hirsch“ eingerichtet.
Geleitet wird diese Sonderkommission, die mit den ortskundigen Jägern zusammenarbeitet, von Erich Ritt von der Inspektion St. Gallen. Ein Vorfall ereignete sich in Weng bei Admont. Wahrscheinlich aus einem Auto heraus erschoss der Wilderer einen kapitalen Hirsch im Wert von 10.000 Euro. Ein Aufsichtsjäger fand das Tier mit einem Einschuss im Hals nahe der Bundesstraße. In einer nahe gelegenen Wiese stellte die Polizei Spuren vom Fahrzeug sicher.
Bei St. Gallen kam es zu einer gleichartigen Tat. Diesmal erlegte der Täter einen Hirsch der zweiten Klasse im Wert von 8000 Euro und trennte dem Tier den Kopf mit der Trophäe ab. Geschossen wurde laut Polizei vermutlich wieder von einem Auto aus. Die Tatorte lagen immer an Bundesstraßen. Als Waffe konnte ein Kleinkalibergewehr eruiert werden. Auch im Raum Gesäuse-Eingang schlug der Wilderer zu und trennte dem erschossenen Hirsch das Haupt ab.
„Derzeit ist die Hirschbrunft voll im Gange, das heißt, die Tiere lassen sich schnell orten, weil sie röhren. Der Wilderer hat also leichtes Spiel“, erklärte Forstmeister Franz Rieger. Es gehe nicht nur um den Wert der getöteten Tiere, Wilderer verursachen auch sonstige finanzielle Einbußen. „Dort wo gewildert wird, tut man sich schwer, so eine Jagd zu verpachten“, sagte Rieger.
Nun geht also die „Soko Hirsch“ auf die Pirsch. Die Polizei und auch die Jäger sind davon überzeugt, dass der Wilderer ein Profi ist. Er habe die notwendige Ausrüstung, die Schüsse seien gezielt abgegeben und die toten Hirsche fachmännisch aufgebrochen worden. Die Polizei werde nun verstärkt Kontrollen durchführen, erklärt Erich Ritt und fügt hinzu: „Wir haben auch für Fahndungszwecke zusätzliches Personal in den Dienst gestellt. Wir sind auch Leute, die in der Region wohnen und wissen, wo die bevorzugten Gebiete für Wilderer sind.“
29.09.2011 aktuelles/archiv/sonderkommission-gegen-wilderer.html
Lange Nacht der Museen  Am morgigen Samstag, dem 1. Oktober, klinken sich das Trautenfelser Museum, das Stift Admont und die Burg Strechau in die „Lange Nacht der Museen“ ein und bieten für Jung und Alt ein hochinteressantes Programm.
Auf Schloss Trautenfels ist ab 18 Uhr die Sonderausstellung „Der grimmige Berg. Mons styriae altissimus“ bei freiem Eintritt zugänglich, bis 23 Uhr werden Führungen angeboten. In Workshops für Kinder wird zwischen 18 Uhr und 21 Uhr „Schritt für Schritt auf den grimmigen Berg“ nachgestellt und von 18 Uhr bis 1 Uhr ist der Nationalpark-Gesäuse 3D-Film „Papilio – das Geheimnis der grünen Zeitkapsel – die Geschichte einer Raupe auf ihrem Weg zum Schmetterling“ zu sehen.
Eine „sagenhafte“ Zeitspanne ist zwischen 19 Uhr und 21 Uhr. Sie nennt sich „Vom Hören und Sagen“ und ist als Treffpunkt zum Grimming-Sagen-Erzählen gedacht. „Bunte Steine erzählen Geschichten“ heißt der Programmpunkt zwischen 18 Uhr und 23 Uhr. Da kann man mit Geologen auf den Spuren des Grimming wandern. Im „Grimmingkino“ wird jeweils um 19 Uhr, 20 Uhr, 21 Uhr, 22 Uhr und 23 Uhr der „Land der Berge“-Film „Grimming, der mächtige Berg“ gezeigt. Und um 22 Uhr präsentiert der wohl kreativste Ennstal-Fotograf Erich Hagspiel seinen Kalender „Der Grimming“.
Bereits zum vierten Mal nimmt das Stift Admont mit all seinen Sehenswürdigkeiten an der „Langen Nacht der Museen“ teil und wartet mit einem vielseitigen Programm auf. Eingehüllt in Dunkelheit, wird der Bibliothek mit ihren Deckenfresken und vergoldeten Stuckaturen ein anderer, fast gespenstischer Eindruck verliehen. So bietet sich die Gelegenheit während dieses stimmungsvollen Ambientes an einer Führung teilzunehmen. Aber auch die beliebte Museumswerkstatt ist für Groß und Klein zugänglich. Natürlich wird wieder eine Expertenführung durch das Naturhistorische Museum angeboten, bei der man von dem Kurator der Sammlung, DI Karl-Heinz Krisch, mit wertvollen Informationen versorgt wird.
Wer die diesjährige Sonderausstellung „Sammler-Leidenschaft“ noch nicht gesehen hat, sollte dies am morgigen Samstag nachholen. Ein Rundgang mit den Sammlern und dem Kurator der Ausstellung, Michael Braunsteiner, leitet das exklusive Programm ein. Im Anschluss bietet sich für die Nachtschwärmer die Möglichkeit, an einer spannenden Podiumsdiskussion teilzunehmen. Gespräche zum Thema Kunst und Kunstsammeln stehen auf der „Nachtordnung“.
Auch heuer pendeln wieder historische Post-Busse im Takt zwischen Burg Strechau, Schloss Trautenfels und Stift Admont. Kostenbeitrag je Strecke 1 Euro, Kinder frei.
29.09.2011 aktuelles/archiv/lange-nacht-der-museen.html
Schladminger Anwalt als Autor  Zu einem Bestseller könnte das von Norbert Bergmüller aus Schladming verfasste und unlängst im Verlag Berger in Horn erschienene Buch „Die unfassbaren Folgen des Vaterwerdens und Heiratens…“ werden.
Der Autor, Rechtsanwalt und seit gut zwei Jahrzehnten unter anderem auf Scheidungen „spezialisiert“, beschreibt in seinem Werk – verpackt in einer humorvollen und zugleich schockierenden Geschichte – die rechtlichen Folgen des Vaterwerdens und Heiratens und vor allem die miesen Tricks, die in der Praxis angewandt werden, wenn dem Ehepartner der letzte Cent aus der Tasche gezogen werden soll. Das Buch ist geschrieben als lustige, sarkastische Geschichte eines Pärchens vom Kennenlernen über unbeabsichtigtes Kinderkriegen bis hin zur Heirat und der darauf folgenden Scheidung, die letztendlich mit der Vermögensaufteilung endet. Die Methoden der Polizei und Justiz werden dargestellt, ebenso Verhaltens­tipps und andere Hinweise geliefert, die einem helfen, die schlimmsten Konsequenzen zu vermeiden.
Das Besondere an diesem Buch ist, dass es neben einem unterhaltsamen Roman zugleich wichtiges Wissen vermittelt. Wissen, das für Jung und Alt gleichermaßen nützlich ist und vor großem Schaden bewahren kann. Erhältlich ist der Band im Buchhandel, übers Internet bei Amazon oder unter www.verlag-berger.at (12,90 Euro).
29.09.2011 aktuelles/archiv/schladminger-anwalt-als-autor.html
Rottenmann – Rapid Kapfenberg 3:0 (2:0)  Enorm wichtige drei Punkte konnte der SV Rottenmann im Heimspiel gegen Rapid Kapfenberg auf sein Konto buchen.Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit, bis der Sieg feststand, denn die jungen Kapfenberger präsentierten sich als erwartet starke Mannschaft.
Trainer Jimmy Feiel reagierte auf das zuletzt laue Lüfterl im Angriff und bot den erst 17-jährigen Nedret Smajlovic erstmals von Beginn an im Sturm auf. Der Jungspund machte seine Aufgabe dann auch hervorragend. Bereits in der 8. Minute spielte er den schnellen Domenic Knefz ideal frei, der in der Folge aus spitzem Winkel die frühe 1:0-Führung erzielte. Kurz darauf hatte Smajlovic sogar das 2:0 auf dem Fuß, doch der Ball versprang sich unglücklich. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit stand SVR-Schlussmann Luis Santos mehrmals im Mittelpunkt des Geschehens. Zwischen der 25. und 41. Minute macht der Goalie drei Superchancen von Taferner, Hochleitner und Farnleitner zunichte. Während Luis Santos glänzte, patzte Christoph Nicht im Tor der Gäste: Kurz vor dem Pausenpfiff konnte er einen Freistoß von Marco Pichler nur abwehren – Knefz nützte die Chance und versenkte den abspringenden Ball mit einem herrlichen Fallrückzieher zum 2:0-Pausenstand.
Nach dem Seitenwechsel kamen die jungen Kapfenberger immer besser ins Spiel und drückten so vehement auf den Anschlusstreffer, doch SVR-Goalie Luis Santos konnte mit tollen Paraden einen Gegentreffer verhindern. „Tore die man nicht schießt, bekommt man“ – diese alte Fußballweisheit traf für die Gäste in der 56. Minute ein: Emanuel Schalk tankte sich auf der rechten Seite energisch durch und hob den Ball über die Verteidigung und den Tormann hinweg zum ideal stehenden Smajlovic, der per Kopf den 3:0-Endstand fixierte. Die spielerisch starken Kapfenberger bemühten sich zwar weiter, scheiterten aber immer wieder an SVR-Keeper Luis Santos, der einen Sterntag erwischte und so die gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung brachte. Neben dem Tormann und Nachwuchstalent Nedret Smajlovic muss man auch den in letzter Zeit nicht oft zum Zug gekommenen Peter Gutschlhofer für seine starke Leistung ein Kompliment aussprechen.
Mit dem dritten Heimsieg in Serie haben sich die Paltentaler etwas Luft in der Tabelle verschafft. Morgen, Samstag, steht das Bezirksderby zwischen St. Gallen und Rottenmann auf dem Programm (Beginn 16 Uhr).
29.09.2011 aktuelles/archiv/rottenmann-rapid-kapfenberg-3-0-2-0.html
Die Profiverhinderer  Es ist ziemlich egal, welches Vorhaben in unserem Land geplant wird, man kann sich darauf verlassen, dass sich sofort eine demonstrierende Gegnerschaft entwickelt. Sei es die Ennstalbundesstraße, der Red-Bull-Ring, das Murkraftwerk in Graz, das Einkaufszentrum in Bad Aussee oder die 380-kV-Ringleitung. Milliarden an verlorener Wertschöpfung, Tausende Arbeitsplätze, grüne Energie und Versorgungssicherheit, das alles zählt in unserem Land nichts. Ganz im Gegenteil, mit der Umweltanwaltschaft bezahlt das Land Steiermark sogar eine Stelle, die weisungsfrei professionelle Verhinderung betreibt.
Das Ansinnen einiger Regierungsmitglieder, dieser Behörde ein Ende setzen zu wollen, kann man durchaus verstehen. Oft genug scheitert auch die Umsetzung von Landesvorhaben an der Behörde, die quasi ihren eigenen Arbeitgeber untergräbt und Verfahren in die Länge zieht. Zudem würden durch eine etwaige Abschaffung Anrainerrechte ja nicht beschnitten. Und in Zeiten, wo im Landesbudget jeder Cent zweimal umgedreht wird, darf es keine Denkverbote bei einer möglichen Verschlankung der Verwaltung geben.
Zudem gibt es zahlreiche Projekte im Land, vor allem in der Energieerzeugung mit Wind- und Wasserkraft und im Tourismus, gegen die kein Anrainer oder irgendwie anders Betroffener etwas einzuwenden hat und die trotzdem von der Umweltanwaltschaft beeinsprucht werden. Die Folge sind lange Verzögerungen und hohe Kosten, während die Bauwirtschaft händeringend auf die Aufträge warten muss. Es ist ohnehin schwer genug, in diesem Land irgendetwas zu realisieren, daher könnten wir auf eine Profiverhinderungsbehörde in Graz wirklich verzichten.
06.10.2011 aktuelles/archiv/die-profiverhinderer.html
Keine Neuwahl in Stainach  Bis in der Gemeinde Stainach endlich wieder Ruhe einkehrt, dürften wohl noch ein paar Monate vergehen. Der Antrag auf Neuwahlen, der bei der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend von der ÖVP-Fraktion eingebracht wurde, erhielt nämlich nur acht von zehn nötigen Stimmen. Alle sieben Mandatare der SPÖ stimmten dagegen.
Wie in unserer letzten Ausgabe bereits angekündigt, stellte Gemeindekassier und ÖVP-Chef Hannes Strimitzer den Dringlichkeitsantrag um Auflösung des Gemeinderates, verbunden mit Neuwahlen. Der Antrag wurde mit den Stimmen der ÖVP, der FPÖ und jener von Bürgermeister Christian Danner in die Tagesordnung aufgenommen und musste daher behandelt und zur Abstimmung gebracht werden. Hannes Strimitzer begründete den Antrag damit, dass die Bevölkerung kein Verständnis mehr für den Konflikt zwischen der SPÖ-Fraktion und Bürgermeister Christian Danner habe und Neuwahlen will. Der Fraktionschef richtete dann einen eindringlichen Appell an die SPÖ-Mandatare, dem Antrag zuzustimmen, da er ein erster Schritt zurück zur Normalität in der Marktgemeinde wäre. „Die Auflösung des Gemeinderates wäre eine faire Lösung im Sinne der Bevölkerung, der man die derzeitige Situation einfach nicht länger zumuten kann“, so Strimitzer.
Für die SPÖ-Fraktion ergriff anschließend Vizebürgermeister Alexander Hinterleitner das Wort, wobei das Statement mehr einem Rundumschlag glich. So bezeichnete Hinterleitner den Antrag der ÖVP als „Verrat an der Gemeinde Stainach“ und zeigte sich verwundert über die plötzliche Kehrtwende der Volkspartei, die nun zu einer Notmaßnahme greift, die nicht notwendig sei. „Der Stillstand in der Gemeinde ist nämlich nur auf die Rachsucht des Bürgermeister zurückzuführen“, so Hinterleitner, gegen den das Gemeindeoberhaupt bekanntlich eine vorläufige Suspendierung als Amtsleiter ausgesprochen hat. Die weiteren Ausführungen des Vizebürgermeisters waren zum überwiegenden Teil von Untergriffen gegen den Bürgermeister geprägt, den er mehrmals als Hauptschuldigen des Konflikts ausmachte. Dass er auf den ehemaligen Parteikollegen Christian Danner liebend gerne verzichten würde, wurde klar als er sagte: „Wir sind 13 bestens geschulte Gemeinderäte, die seit vielen Jahren gute Arbeit leisten und alle Probleme lösen können“. Hinterleitner dürfte damit wohl nur die sieben SPÖ- und sechs ÖVP-Mandatare gemeint haben, bezeichnete der doch FPÖ-Mandatar Harald Schachner, der Politikwissenschaften studiert, wörtlich als „politische Neugeburt“.
Die folgenden Argumente einiger ÖVP-Gemeinderäte fanden bei der SPÖ ebensowenig Gehör wie die Feststellung: „Wenn ihr glaubt, ihr hättet alles richtig gemacht, dann braucht ihr euch auch vor Neuwahlen nicht zu fürchten.“ Die lapidare Antwort von Alexander Hinterleitner: „Ich will mich nicht mehr rechtfertigen, die SPÖ ist für Neuwahlen nicht zu haben.“
Bürgermeister Christian Danner, der auf die Vorwürfe seines ehemaligen Parteifreundes nur am Rande einging, sprach sich hingegen dezitiert für Neuwahlen aus und stellte klar, dass er so lange im Amt bleiben werde, bis alle laufenden Verfahren abgeschlossen sind.
Die Abstimmung über den Antrag der ÖVP, die geheim erfolgte, endete dann mit jenem Ergebnis, das sich während der Diskussion bereits abzeichnet hatte: Die sechs ÖVP-Gemeindräte votierten ebenso wie Bürgermeister Danner und FPÖ-Gemeinderat Harald Schachner dafür, die sieben SPÖ-Mandatare dagegen. Da für eine Auflösung des Gemeinderates eine Zweitdrittmehrheit, also zehn Stimmen, notwendig gewesen wären, wurde der Antrag abgelehnt. Detail am Rande: Alle anderen Tagesordnungpunkte, die während der Sitzung behandelt wurden, fanden die Zustimmung aller im Gemeinderat vertretenen Mandatare.
06.10.2011 aktuelles/archiv/keine-neuwahl-in-stainach.html
Erntedankfest in Landl  Abt Bruno Hubl war zum Abschluss der Außenrenovierung der Pfarrkirche St. Bartholomäus nach Landl gekommen. Er feierte gemeinsam mit der Landler Bauernschaft das Erntedankfest.
Die Renovierungsarbeiten am Gotteshaus der inkorporierten Pfarre Landl des Stiftes Admont wurden in der Zeit von 26. April bis 10. August unter der Gesamtleitung von Stiftbaumeister DI Lambert Gahbauer getätigt. Zu den von Stift Admont übernommenen Gesamtkosten von rund 150.000 Euro konnten bei der Haussammlung für die Renovierungsarbeiten im Zeitraum Jänner und Juli dieses Jahres Dank des großen Einsatzes von Pater Engelbert, Mesner Franz Berger und der Gebefreudigkeit der Landler Bevölkerung insgesamt 22.100 Euro aufgebracht werden.
Die Pfarre Landl darf sich glücklich schätzen, dass dieses große Bauvorhaben innerhalb von vier Monaten vollendet werden konnte. Die Pfarrangehörigen hoffen, mit den sach- und fachgerechten Leistungen bei den Dach, Maurer- und Malerarbeiten, im Besonderen in der Freilegung des gotischen Portals, eine „himmlische“ Zukunftsmaßnahme gesetzt zu haben.
06.10.2011 aktuelles/archiv/erntedankfest-in-landl.html
Zwei Bergsteiger am Dachstein verunglückt  Am vergangenen Freitag brachen Gottfried R. (57) aus Thal und Robert P. (41) aus Graz zu einer gemeinsamen Klettertour im Dachsteinmassiv auf. Als die beiden Kletterer nicht zurückkehrten, schlugen ihre Frauen Alarm. Am Samstagfrüh wurden die beiden Alpinisten tot am Fuß der Südwand gefunden.
Wie die Polizei mitteilte, waren die beiden routinierten Bergsteiger auf einer der schwierigsten Routen in der Dachstein-Südwand, dem sogenannten „Extrem Klassiker“, geklettert. Ein Wirt der Südwandhütte beobachtete die Männer Freitagmittag in der Felswand – danach verlor sich ihre Spur. Nachdem Gottfried R. und Robert P. (41) am Abend nicht nach Hause gekommen waren, alarmierten ihre Frauen die Einsatzkräfte. Die folgende Suche nach den beiden Alpinisten in der Dachstein-Südwand durch Mitglieder der Bergrettung Ramsau und der Alpinpolizei sowie einem Polizei-Hubschrauber mit Nachtsichtgerät wurde um 22.30 Uhr erfolglos abgebrochen. Als die Suche am Samstagfrüh fortgesetzt wurde, entdeckte die Besatzung des Hubschraubers die beiden Alpinisten am Fuße der Südwand – für sie kam jede Hilfe zu spät.
Laut Polizei dürfte einer der Kletterer im Vorstieg gestürzt sein und durch sein Gewicht die Sicherungshaken ausgerissen und seinen Kollegen mitgerissen haben. Die beiden Männer stürzten etwa 200 Meter in die Tiefe und dürften beim Aufprall am Wandfuß auf der Stelle tot gewesen sein. Ihre Angehörigen wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut.
06.10.2011 aktuelles/archiv/zwei-bergsteiger-am-dachstein-verunglueckt.html
It‘s Derby time in der Fußball-Landesliga  Das fünfte Landesligaderby zwischen dem SC „Knauf“ Liezen und dem ATV „Joiner“ Irdning, das morgen, Samstag, dem 8. Oktober um 16 Uhr angepfiffen wird, ist zweifelsohne der Höhepunkt im Fußballherbst des Bezirkes Liezen.
Die Bilanz bei den bisher ausgetragenen vier Derbys ist mit je einem Sieg und zwei Unentschieden ausgeglichen. Allerdings mussten die Grün-Weißen im letzten Aufeinandertreffen vor 1200 Zuschauer eine empfindliche 1:3-Heimniederlage hinnehmen. Im morgigen Derby sieht SC-Trainer Gernot Stradner seine Mannschaft in der Favoritenrolle: „Für uns spricht natürlich die Tabellensituation und auch die bisherigen ansprechenden Leistungen in der Meisterschaft. Aber ein Derby hat eigene Gesetze und so werden wir die Irdninger auf keinen Fall unterschätzen. Auf alle Fälle wird mein Team nicht zuletzt wegen der Niederlage im Frühjahr topmotiviert in die Partie gehen“, so Stradner. Irdning-Trainer Stefan Knapp ist da schon weniger selbstbewusst: „Bei uns läuft es leider noch nicht nach Wunsch und so sehe ich die Liezener auch als Favoriten. Ich habe Respekt vor der Kampfstärke der Grün-Weißen, doch wir werden uns etwas einfallen lassen, um den Spielfluss des Gegners zu stören“, so der Irdninger Coach. Für Spannung ist jedenfalls gesorgt und so wartet auf die sicherlich wieder zahlreich erscheinenden Fußballfans ein spannender Nachmittag.
Die Verantwortlichen des SC Liezen haben natürlich auch für ein umfangreiches Rahmenprogramm gesorgt. Neben dem Landesligaspiel finden zwei weitere Derbys zwischen den beiden Vereinen statt und auch für Unterhaltung und kulinarischen Genuss ist bestens gesorgt. Ab 12 Uhr treffen die U13-Teams der NSG Liezen und der SG Irdning/Aigen aufeinander und ab 13.45 Uhr kommt es zum Gebietsligaduell ESV Selzthal/SC Liezen II gegen Aigen/Irdning II. Das Landesligaderby beginnt um 16 Uhr und im Anschluss daran steigt eine große Verlosung mit tollen Preisen. Die Hauptpreise sind 600 Euro in bar, ein KIKA-Gutschein im Wert von 500 Euro, ein Steirerbike von Sport Scherz und ein Buffet im Wert von 500 Euro von Cafe Pub „Vielharmonie“. Für Unterhaltung und gute Stimmung im Festzelt sorgt nach dem Spiel die beliebte Gruppe „Die 3“.
06.10.2011 aktuelles/archiv/it-s-derby-time-in-der-fussball-landesliga.html
Mutlos  Nachdem sich die Regierung in nächster Zeit statt zu arbeiten auf den Untersuchungsausschuss konzentrieren wird, springen jetzt die Sozialpartner ein. Sie haben Vorschläge erarbeitet, wie man das Pensionssystem sichern kann und sind zu der wenig überraschenden Einsicht gelangt, dass das tatsächliche Antrittsalter erhöht werden muss. Der vorgeschlagene Weg dorthin hat allerdings die typisch sozialpartnerschaftliche Tücke, dass der Staat Mehrkosten bezahlen darf, aber weder Betriebe noch Mitarbeiter einen Beitrag leisten. Man kann schon heute sagen, dass dieser Weg kaum Wirkung zeigen wird.
Natürlich sind Vorsorge und Rehabilitation ein gewisser Beitrag, sie treffen aber den Kern des Übels nicht. Österreich hat schlicht das Problem, dass sich Mitarbeiter ohne nennenswerte Abschläge in die Frühpension verabschieden können und die Betriebe sich so die teuren älteren Mitarbeiter sparen. Solange es sich für beide Gruppen finanziell lohnt, möglichst früh aus dem Arbeitsleben auszuscheiden, wird das auch weiterhin geschehen.
Es muss daher einerseits für die Betriebe teurer werden, etwa durch einen Sonderbeitrag für jeden Mitarbeiter, der frühzeitig in den Ruhestand geht oder gekündigt wird. Und andererseits müssen die Abschläge für die betroffenen Arbeitnehmer so massiv sein, dass es sich nicht mehr lohnt, früher in Pension zu gehen. Aber so weit reicht der Mut der Sozialpartner leider nicht, und jener der Politiker schon gar nicht. Von denen traut sich ja jeder zweite nicht einmal zuzugeben, dass unser Pensionssystem nicht mehr finanzierbar ist.
13.10.2011 aktuelles/archiv/mutlos.html
Integrationspreis an heimische Betriebe  Zahlreiche Betriebe, Gemeinden und Institutionen aus dem Bezirk Liezen hatten sich um den Steirischen Integrationspreis 2011 der Job-Allianz beworben. Diese Auszeichnung wird seit 1999 jährlich für die Einbindung von Arbeitnehmern mit gesundheitlichem Handikap vergeben.
Am Donnerstag der Vorwoche wurden im Kulturhaus Liezen die Preise in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste von Dr. Diethard Schliber, Leiter der Landesstelle des Bundessozialamtes, überreicht. Zuvor hatte die aus Mag. Petra Kupfer von der Arbeiterkammer, Michaela Brunner von der Bezirkshauptmannschaft, Heribert Köppl vom Arbeitsmarktservice, Robert Reitzer vom Bundessozialamt, Alexandra Nachbagauer von der Wirtschaftskammer und Karoline Binder von der Arbeitsassistenz zusammengesetzte Jury die buchstäbliche Qual der Wahl.
Ausgezeichnet wurde das Unternehmen AHT – Cooling Systems in Rottenmann. Es nimmt zusätzlich zwei Lehrlinge mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf. „Der Betrieb zeichnet sich durch die individuelle Suche nach dem passenden Arbeitsplatz sowie eine gute Zusammenarbeit mit der Berufsausbildungsassistenz und der Vermittlungsfirma SIP aus“, lautete die Begründung der Jury.
Die Firma Farben Feuchter in Admont bekam ebenfalls den Preis, weil sie laut Jury „einen pädagogisch geschulten Mitarbeiter hat, welcher für die Anliegen der beeinträchtigten Arbeitnehmer verantwortlich ist und auch am Wochenende für die Lernbetreuung während der Berufsschulzeit zur Verfügung steht“.
Für preiswürdig befunden wurde auch der Betrieb „Am Seebacherhof“ in Bad Mitterndorf. Hier bemühte man sich für die Einstellung eines Lehrlings extra um die Genehmigung zum Lehrbetrieb. Zudem unterstützte man den jungen Mann beim Erwerb des Traktorführerscheines und ermöglichte ihm die Einbindung in den privaten Familienbereich.
ORF-Steiermark-Moderator Oliver Zeisberger und Job-Allianz-Koordinatorin Inge Hochkönig führten durch das abwechslungsreich gestaltete und von der Gruppe „Heartworker“ musikalisch untermalte Programm. Den Preisträgern gratulierten u.a. LAbg. Ewald Persch, Bgm. Rudolf Hakel, Lebenshilfe-Geschäftsführerin Gertrude Rieger und Bezirkshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Sulzbacher.
13.10.2011 aktuelles/archiv/integrationspreis-an-heimische-betriebe.html
Grabnerhof eröffnete Hofladen  Die Nachfrage nach natürlich hergestellten landwirtschaftlichen Erzeugnissen ist mit Recht im Steigen begriffen. Immer mehr bewusst lebende Konsumenten wenden sich ab von industriell verfremdeten Nahrungsmitteln und suchen nach Produkten, deren natürlicher Ursprung nachvollziehbar ist.
Diese Marktlücke versucht die LFS Grabnerhof mit punktueller Öffnung ihres Hofladens zumindest in einem überschaubaren Segment zu schließen.
Am vergangenen Samstag öffnete der „GrabnerHofladen“ erstmals seine Pforten. Die Schulleitung wird gemeinsam mit Schülern während der Schulzeit-Monate den Laden jeweils am ersten und dritten Donnerstag des Monats zwischen 14.30 Uhr und 17 Uhr offen halten. Die Produktpalette umfasst: Frischfleisch von Rind, Kitz, Lamm und auf Bestellung Wild. Dazu ergänzend Bratwürstel und Dauerwurstwaren sowie Milchprodukte von Kuh und Ziege. Angeboten werden auch Obsterzeugnisse wie Edelbrände, Essig, Säfte, Most und anderes sowie Bienenprodukte und Getreideprodukte wie Vollkornmehl und Dinkelreis, auch Kürbiskernöl und Rapsöl. Auf Wunsch werden appetitliche Geschenkkörbe hergerichtet. Informationen zum gesamten Produktsortiment erhalten Interessierte bei DI Andrea Stelzl unter Tel. 03613/2500 oder per E-Mail unter lfsgrabnerh@stmk.gv.at.
13.10.2011 aktuelles/archiv/grabnerhof-eroeffnete-hofladen.html
Wintersaison am Dachstein eröffnet  Skifahren und Langlaufen über den Bergen Österreichs – das ist seit Dienstag dieser Woche am Dachstein wieder möglich. Eine Naturschneedecke von rund einem Meter garantiert beste Bedingungen.
Es waren die guten, wenn auch rauen Bedingungen der vergangenen Tage – gemessen wurden bis zu Minus 11 Grad Celsius –, die den Winterbetrieb am Dachstein-Gletscher einläuteten. „Rund 100 cm Neuschnee reichten aus, um die Gletscherspalten zuzuschieben und einen sanften Schneeteppich am Schladminger Gletscher zu zaubern. Dachstein-Südwandbahn, Austria Scharten-Lift und Hunerkogellift sind bereits in Betrieb, für die Langläufer herrschen bereits jetzt idealste Verhältnisse“, so Dachstein-Chef Ernst Trummer.
Bis zu 400 Langläufer aus ganz Europa nutzen derzeit täglich die optimalen Bedingungen am Dachstein. Trainingsgruppen der Nationalteams aus Russland, Estland, Schweiz und Türkei sind bereits vor Ort, weitere kommen hinzu. An Spitzentagen werden rund 700 Langläufer aus bis zu 25 Nationen am Dachstein erwartet.
13.10.2011 aktuelles/archiv/wintersaison-am-dachstein-eroeffnet.html
SV Rottenmann – Bad Mitterndorf 3:0 (0:0)  Im Bezirksderby gegen Bad Mitterndorf feierte der SV Rottenmann den dritten 3:0-Sieg in Serie und schob sich damit schon auf den 6. Tabellenrang nach vorne. Allerdings mussten die Hausherren viel Geduld aufbringen, ehe der fünfte Saisonerfolg feststand.
Das Feiel-Team war auf einen sehr defensiv agierenden Gegner eingestellt, doch entgegen den Erwartungen versuchten die Gäste dann auch in der Offensive Akzente zu setzen. Rottenmann war in der ersten Halbzeit zwar klar feldüberlegen und führte auch spielerisch die feinere Klinge, aber mit etwas Glück hätten auch die Gäste in Führung gegen können. In der 20. Minute traf Marco Pichler aus einem Foulfreistoß „nur“ das Lattenkreuz, zudem scheiterten Domenic Knefz und Nedret Smajlovic aus aussichtsreicher Position. Die Gäste hatten gegen Ende der ersten Halbzeit ihre besten Chancen auf den Führungstreffer. Zunächst übersah die SVR-Verteidigung den frei stehenden Markus Stuhlar, dessen Kopfball nur knapp das heimische Gehäuse verfehlte. Praktisch mit dem Pausenpfiff rettete der in bestechender Form spielende Schlussmann Luis Santos im letzten Augenblick mit einer Glanzparade vor dem alleine heranstürmenden Ingo Temmel.
In der zweiten Halbzeit versuchten die selbsbewusst auftretenden Mitterndorfer noch mehr Druck zu machen, doch wirklich gefährlich wurde es selten – und wenn, dann war Luis Santos zur Stelle und bereinigte die Situation bravourös. Den Umschwung zugunsten der Paltentaler brachte dann der immer besser in Schwung kommende Domenic Knefz. Zuerst holte der Stürmer einen Elfmeter heraus, den Marco Pichler souverän zur 1:0-Führung (71.) verwertete und nur neun Minuten später sorgte Knefz mit seinem fünften Sasiontreffer für die 2:0-Vorentscheidung. Den Schlusspunkt in der Partie setzte Slaven Biljesko, der in der 91. Minute seine gute Leistung mit dem Tor zum 3:0 krönte.
Gesamt gesehen ein verdienter Sieg des SV Rottenmann, der jedoch durch die gelb/rote Karte von Daniel Fleckl und die fünfte gelbe Karte von Kapitän Manuel Rüscher etwas getrübt wurde. Beide sind damit im morgigen brisanten Nachbarschaftsderby WSV Liezen gegen SV Rottenmann (Beginn 17.30 Uhr) gesperrt.
13.10.2011 aktuelles/archiv/sv-rottenmann-bad-mitterndorf-3-0-0-0.html
Der neue Klassenfeind  Die vergangenen Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller wurden nach einer kurzen aber intensiven Streitphase doch wieder auf gut österreichisch gelöst. Und wie es sich für einen guten Kompromiss gehört, sind auch dieses Mal beide Seiten mit dem Ergebnis wohl nicht zufrieden. Den Unternehmen wird die Kostensteigerung im nächsten Jahr bei schwächerer Konjunktur jedenfalls weh tun, während die Arbeitnehmer mit der Nettolohnsteigerung sicher nicht den wirklichen Anstieg ihrer Lebenskosten finanzieren können. Es gibt also auf den ersten Blick nur Verlierer.
Bei näherer Betrachtung erkennt man freilich, dass es auch einen großen Sieger gibt, obwohl er nicht am Verhandlungstisch Platz genommen hat. Dieser Sieger ist der Staat, der über Steuer und Sozialversicherung etwa 60 Prozent der Lohnerhöhung sofort kassiert. Es darf daher nicht wundern, dass der Unternehmer 100 Euro Mehrkosten zu hoch, der Arbeitnehmer 40 Euro Nettolohnerhöhung aber zu niedrig findet. Wenn man noch bedenkt, dass die letzte Tarifanpassung in der Lohnsteuer Ewigkeiten zurückliegt und der Staat jedes Jahr 60 Prozent der Lohnerhöhungen kassiert, erkennt man den dringenden Reformbedarf.
Erschwerend kommt in Österreich noch dazu, dass ein Gutteil der Inflation vom Staat selbst verursacht ist. Allein die Steuererhöhung auf Benzin und Diesel und die Gebührenerhöhungen in den Gemeinden erhöhten die Preisbasis heuer ganz wesentlich. Es wäre einmal an der Zeit, dass die produktiven Kräfte dieses Landes gemeinsam gegen den immer noch gierigeren Staat streiken. Der kann mit unserem sauer verdienten Geld ohnehin nicht umgehen und wird immer mehr zum Klassenfeind der Fleißigen, egal ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer.
20.10.2011 aktuelles/archiv/der-neue-klassenfeind.html
Stift produziert Weltmeister-Weine  Mit seinem in Slowenien betriebenen Weingut „Dveri Pax“ schreibt das Benediktinerstift Admont seit Jahrzehnten eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte. Nun hat eine hochkarätig besetzte Jury erneut einen edlen „Dveri Pax“-Tropfen mit der höchstmöglichen Auszeichnung, der „International Trophy“ in Gold dekoriert und somit zum Weltmeister-Wein gekürt. Die offizielle Präsentation der „Decanter Word Wine Awards 2011“ ist im Royal Opera House von London über die festliche Bühne gegangen.
Von weltweit rund 12.500 Einreichungen war der „Sipon Strohwein 2009“ bereits in die Vorausscheidung gekommen. Beim Finale in London konnte er sich nun als Sieger unter allen Süßweinen durchsetzen. „Der ‚Sipon Strohwein 2009’ hat uns mit seiner unglaublichen Konzentration von reichen Aromen, getrockneten Früchten sowie Zitronen- und Orangenblüten überzeugt. Der Schlüssel war Süße mit sehr ausgewogener Säure“, betonte Jurorin Angela Muir. Entsprechend erfreut fiel auch die Reaktion von Helmuth Neuner, Wirtschaftsdirektor des Stiftes, aus: „Wir sind unglaublich stolz auf dieses sensationelle Ergebnis, das unser Team in Slowenien erreicht hat.“
Die Serie an Auszeichnungen ist geradezu bewundernswert. So hatte es 2008 in London für den „Dveri Pax-Sauvignon 2007“ eine Silber- und für die Sorten „Benedict 2007“, „Janez 2007“ und „Sivi Pinot Gris 2007“ jeweils ein Bronzemedaille gegeben. „Diese Bewertungen bestätigen den seitens des Stiftes Admont konsequent beschrittenen Weg der Weinproduktion in Slowenien. Diese liegt in den Händen von Danilo Flakus, einem Onologen mit jahrzehntelanger Erfahrung. Das gesamte Team des Weingutes besteht aus bewährten und bestens geschulten slowenischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, betont Dir. Neuner. Insgesamt seien 70 Hektar Weingärten neu angelegt und mit dem neuesten Stand der Technik ausgestattete Produktionsstätten errichten worden. Dadurch habe man die Erzeugung von jährlich etwa 180.000 Flaschen Weiß- und Rotwein ermöglicht, wobei weitere Steigerungen bei Bewahrung höchster Qualität ins Auge gefasst würden.
Die Weine gibt es übrigens auch im täglich von 10 bis 17 Uhr geöffneten Museumsshop des Stiftes Admont zu kaufen.
20.10.2011 aktuelles/archiv/stift-produziert-weltmeister-weine.html
Tagung zum Schutz der Moore  In einer international ausgerichteten Tagung berieten Wissenschafter des LFZ Raumberg-Gumpenstein und Naturschutzfachleute kürzlich über die schonende Nutzung dieser urtümlichen und einzigartigen Landschaftsformen und ihrer Eigenheiten. Moore sind wichtige Kohlenstoffspeicher in unserer Biosphäre.
Um die Organisation dieser Tagung hatten sich neben Dr. Andreas Bohner vom LFZ auch Gerhard Schmiedhofer vom Naturschutzbund Ennstal-Ausseerland und Mag. Bernhard Remich von der Naturparkakademie Steiermark sehr bemüht. Der Schladminger Ing. Toni Streicher besorgte mit Kompetenz die Moderation der Fachvorträge, für die namhafte Experten aufgeboten waren.
Tagungsteilnehmer und Referenten bei dieser Naturschutzenquete waren neben Organisator Andreas Bohner die Experten DI Heinz Habeler als Schmetterlingsfachmann, Univ.-Doz. Dr. Johannes Gepp als Präsident des Steirischen Naturschutzbundes, Mag. Gerda Gubisch von der Fachabteilung 13C, der Naturschutzabteilung des Landes Steiermark, Dr. Mario Pösinger – er hatte das oberösterreichische Moor-Entwicklungskonzept mitgestaltet, DI Gerhard Fischer als Moorschutzbeauftragter der Österreichischen Bundesforste und Dr. Karin Hochegger als Natura-2000-Expertin des Oberen Ennstales und des Salzkammergutes. Sie alle brachten in ihren Referaten und Diskussionsbeiträgen wertvolle Informationen in die Tagung ein.
Die Teilnehmer, die LFZ-Direktor Dr. Albert Sonnleitner zu Tagungsbeginn willkommen hieß, wurden in einer sehr aufschlussreichen Nachmittagsexkursion ins Naglmoos im Steirischen Salzkammergut geführt. Begleitet von Andreas Bohner und Sepp Ranner von den Bundesforsten sowie von Kammersekretär DI Herwig Stocker, wurden Probleme in der Moorbewirtschaftung und Fördermöglichkeiten für von Schutzbestimmungen betroffene Bauern diskutiert – ebenso auch eine Verknüpfung mit der heimischen Schulpartnerschaft, um der Jugend diese einzigartigen Biotope nahezubringen.
20.10.2011 aktuelles/archiv/tagung-zum-schutz-der-moore.html
11. Rottenmanner Preisschnapsen  Bereits zum elften Mal sind seit Anfang Oktober die Rottenmanner Schnapsermeisterschaften im Gange.
Nachdem Langzeit-Hauptorganisator Josef Lemmerer sein Amt nach der vorjährigen Jubiläumsveranstaltung zurückgelegt hat, liegt die Organisation der Schnapsermeisterschaften heuer erstmals in den Händen von Hermann Kienberger und Hannes Danklmaier. Geschnapst wird wieder in 21 Gasthäusern und Sportkantinen, wobei neben Rottenmann auch in Oppenberg, Wald/Sch., Lassing und Irdning gespielt wird. Pro Vorrundenturnier steigen zwei Teilnehmer ins Finale auf, das am Mittwoch, dem 7. Dezember, im Turnsaal des Paltenstadions stattfindet. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt wie jedes Jahr der Jugend des SV Rottenmann zugute.
Die Aufsteiger der ersten sieben Schnapserturniere – SVR Clubraum (21 Teilnehmer): Willi Frühauf und Josef Lemmerer; GH Almwirt Oppenberg (16): Georg Draxler und Karl Watzinger; Hertas Cafe Rottenmann (33): Josef Singer und Edi Dertschnig; Seerestaurant Lassing (24): Hermann Kienberger und Gerhard Stibora; GH Gabriel Irdning (25): Manuel Suman und Rene Wenzl; Gh Singer Rottenmann (23): Reinhard Wegscheider und Peter Karius; GH Schaffer Oppenberg (23): Hannes Danklmaier und Werner Rohrer.
Die nächsten Termine der Vorrundenturniere, Beginn jeweils um 18.30 Uhr: Gh Karner am Samstag, dem 22. Oktober; GH Kirchenwirt Oppenberg am Sonntag, dem 23. Oktober; GH Karg-Huber am Dienstag, dem 25. Oktober GH Steimetz am Freitag, dem 28. Oktober; GH Leitner Wald/Schoberpass am Samstag, dem 29. Oktober; Stadtcafe Rottenmann am Mittwoch, dem 2. November.
20.10.2011 aktuelles/archiv/11.-rottenmanner-preisschnapsen.html
SV Lassing - FSV Öblarn 2:2 (0:1)  Im Rahmen des Gebietslig-Schlagerspiels gegen Tabellenführer Öblarn hatte Lassing zum „Tag des Fußballs“ geladen. 220 Zuschauer hatten sich dazu am Sportplatz eingefunden und sahen eine rassige und kampfbetonte Partie.
Schon in den Anfangsminuten stellten die Öblarner mit einem Weitschuss, der knapp über die Latte ging, ihre Gefährlichkeit unter Beweis. In der Folge war Lassing spielerisch stärker, die Gäste machten dieses Manko mit unbändigem Kampfgeist und gesunder Härte wett. Die Abwehrreihen standen in der ersten Halbzeit gut und so waren Torchancen zunächst Mangelware. In der 22. Minute fanden die Hausherren schließlich die erste tolle Möglichkeit vor: Patrik Eder zog aus gut 16 Metern ab und sein Schuss wurde dann von einem Öblarner Spieler – Tormann Martin Greimeister war schon geschlagen – gerade noch auf der Linie abgewehrt. Auf der Gegenseite vereitelte Lassing-Schlussmann Marco Rüscher eine gute Möglichkeit des Leaders. In der Folge konnte Öblarn-Goalie Greimeister gut angetragene Schüsse von Jürgen Holl, Christoph Strimitzer und Dr. Christoph Radlingmayr entschärfen. Als die Zuschauer schon mit einem Unentschieden zur Pause rechneten, kam plötzlich Marius Argentaru im Strafraum an den Ball und bezwang Goalie Marco Rüscher zur 1:0-Halbzeitführung für Öblarn.
Nach Wiederbeginn drückte die Ruckhofer-Elf ordentlich aufs Tempo und drängte so die Gäste verstärkt in die Defensive. Die Offensivbemühungen der Lassinger wurden in der 57. Minute dann auch belohnt. Bei einem Schuss der Heimischen wehrte Markus Seidl für seinen bereits geschlagenen Tormann mit der Hand auf der Linie ab und wurde dafür vom Grazer Schiedsrichter Poric wegen Torraubs ausgeschlossen. Elfmeterspezialist Manfred Bacher verwertete den dafür verhängten Penalty sicher zum 1:1-Ausgleich. Kurioserweise beflügelte der Ausschluss die Öblarner aber mehr als die Hausherren, denn sie agierten in der restlichen Spielzeit so richtig bissig. Die Partie wurde nun zwar etwas zerfahren, doch kamen beide Teams noch zu etlichen Möglichkeiten. Eine dieser Chancen nützte Kapitän Matthias Prommer in der 78. Minute zur 2:1-Führung seiner Mannschaft. Sieben Minuten vor dem Schlusspfiff hatte der Tabellenführer dann mit einem Lattenschuss noch Pech, doch in der 90. Minute gelang den Gästen der vielumjubelte Ausgleich. Öblarn-Torjäger Ravzan Stenicica kam nach einem missglückten Rückkopfball von Gerd Zimmermannn an den Ball und hatte keine Mühe mehr, um zum 2:2-Endstand einzuschießen. In der Nachspielzeit wurde dann noch der vermeintliche Siegestreffer für Öblarn von Referee Poric wegen Abseits aberkannt.
Letztendlich ein gerechtes Unentschieden mit einem bitteren Beigeschmack für Lassing, da der Ausgleich für Öblarn erst in der Schlussminute gefallen ist. Morgen, Samstag, geht es für Öblarn im Schlagerspiel der Runde gegen den FC Ausseerland (Beginn 14 Uhr) um den Herbstmeistertitel. Lassing trifft in der letzten Runde im brisanten Nachbarschaftsderby auf ESV Selzthal/SC Liezen II (Selzthal,14 Uhr).
20.10.2011 aktuelles/archiv/sv-lassing-fsv-oeblarn-2-2-0-1.html
Verlorene Zukunft?  Der NATO-Einsatz in Libyen ist nach dem Tod des Exdiktators Gaddafi beendet, und trotz heftiger Kritik am Vorgehen der westlichen Allianz ist das Eingreifen schlussendlich als großer Erfolg zu werten. Jetzt müsste dem militärischen Eingreifen freilich ein beherztes, politisches Engagement folgen, um in der ganzen Region wirklich stabile, demokratische Verhältnisse zu unterstützen. Und davon sind sowohl die USA als auch Europa momentan meilenweit entfernt.
Dort wie da regiert derzeit fast ausschließlich die Innenpolitik. Zu sehr hat die Schuldenkrise die Regierungen im Griff, die eigentlich noch immer keinen Ansatz haben, wie auf Dauer tragfähige Staatshaushalte aussehen sollen. Dass ist aber letztlich kein Grund, die Außenpolitik fast vollständig abzuschaffen, zumal die Entwicklung in Nordafrika und im Nahen Osten der größte Umbruch seit dem Fall des Eisernen Vorhanges ist.
Dort werden in den nächsten Jahren die entscheidenden Weichen gestellt. Sollten sich stabile Demokratien bilden, dann wäre das eine Riesenchance für Europa. Es würden riesige Märkte vor unserer Haustür entstehen, neue politische Partnerschaften ermöglicht und viele Probleme, wie etwa die Flüchtlingsströme, lösten sich von selber. Es ist aber genauso eine gegenteilige Entwicklung möglich, an deren Ende islamische oder diktatorische Regime stehen könnten. Diese Entwicklung zu beeinflussen und mitzugestalten ist eine essentielle Verpflichtung für die europäische Außenpolitik. Dass diese nicht wahrgenommen wird, könnte sich bitter rächen und die ganze Region um ihre Zukunft bringen.
27.10.2011 aktuelles/archiv/verlorene-zukunft.html
Turbulenzen um Bahnverbindungen  Was ab 12. Dezember auf den Zugfahrplan bei den Verbindungen zwischen Graz und Salzburg stehen wird, bleibt vorerst noch ein Rätsel. Die höchst unterschiedlichen Aussagen von Sprechern der Österreichischen Bundesbahnen und den Verkehrspolitikern von Bund und Land tragen zur Verwirrung wesentlich bei.
Wie immer bei Fragen bezüglich Verkehrslösungen, ob bei Ennstal-Straße oder wie jetzt beim Schienennetz, spielen die Aufteilungsschlüssel der veranschlagten Kosten eine Hauptrolle. Und hier spießt es sich bei den Verhandlungen, denn zu unterschiedlich werden die angeblich erforderlichen Euro-Millionen für die Aufrechterhaltung des bisher gewohnten und auch notwendigen Personenverkehrs auf den Geleisen interpretiert.
Auf das Angebot von ÖBB und Verkehrsministerium, etwas mehr Regionalzüge auf die Strecke zu schicken, sofern die Steiermark etwa 700.000 Euro dafür bereitstellen, reagierte FPÖ-Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann ablehnend: „Für schlechtere Verbindungen soviel Geld herzugeben, entbehrt jeder Grundlage!“ Lisa Rücker, Grüne-Verkehrsreferentin in Graz, sprach ebenfalls von einer „Schieflage“ und meinte, Bundesbahnen und Verkehrsministerium würden die Strecke Graz – Salzburg „kaputtmachen“.
Das wiederum wollten die ÖBB-Vertreter nicht auf sich sitzen lassen. Sollte die Verbindung zwischen Mur- und Mozartstadt, für das Liesing-, Palten- und Ennstal von enormer Wichtigkeit, künftig vom Konkurrenzunternehmen Westbahn übernommen werden, wofür angeblich Förderungen von 10 Millionen Euro jährlich im Gespräch seien, wäre das Geldverschwendung. „Um diese Summe würden auch die ÖBB diese Strecke regelmäßig im Zweistundentakt befahren“, hieß es am vergangenen Dienstag.
Die Leitung des Vereins Fahrgast Steiermark wiederum zeigte sich „erfreut“, dass durch den aktuellen Schlagabtausch zwischen ÖBB, Westbahn, Land Steiermark und Verkehrsministerium „wieder Bewegung in die Diskussion um die Zugverbindungen kommt“. Das von der SPÖ geführte Verkehrsministerium müsse sich endlich seiner Verantwortung bewusst werden und ein Gesamtkonzept erarbeiten, wie der interalpine Fernverkehr langfristig gesichert werden könne.
Im Bezirk Liezen wachsen inzwischen die Befürchtungen, dass es mit den Zuständen auf der Bahnlinie bald so sein könnte, wie mit jenen entlang der B 320: Verhandlungen über Verhandlungen, endlose Streitereien – und am Ende bleiben die fahrwillige Bevölkerung und damit auch die heimische Wirtschaft samt Tourismus buchstäblich „auf der Strecke“.
27.10.2011 aktuelles/archiv/turbulenzen-um-bahnverbindungen.html
Hospiz-Team Admont startet Seminare  In Hall bei Admont veranstaltet das von Mag. Paula Glaser geleitete Hospiz-Team Admont-Gesäuse im Kultursaal der Gemeinde am Freitag, dem 4. November von 17.30 bis 20.30 Uhr und am Samstag, dem 3. Dezember von 9 bis 15.30 Uhr jeweils ein Informations- und Einführungsseminar für alle, die an dieser ehrenamtlichen und verantwortungsbewussten Mitarbeit im Dienste an Mitmenschen aufrichtig interessiert sind.
Dieses Seminar kann unabhängig von einer eventuellen Bewerbung für das Hospiz-Grundseminar besucht werden. Die Referenten Dr. Ingrid Staubmann und Johannes Sulzbacher informieren über die Aufgaben bei der Unterstützung im Umgang mit Krankheit, Tod und Trauer und über Abläufe und Inhalte der Weiterbildung.
Wer sich nach diesen Einführungen für eine weiterführende Mitarbeit im Team für geeignet hält, hat dann im Verlaufe des kommenden Jahres die Gelegenheit, an Grundseminaren und einem etwa 40 Stunden umfassenden Praktikum teilzunehmen. Ziel ist das Erreichen des Hospiz-Zertifikates. Die Kurstermine werden beim Einführungsseminar bekannt gegeben.
Paula Glaser weist zudem darauf hin, dass eine derartige Ausbildung auch für den künftigen Mitarbeiter selbst und damit auch seine Familie, Nachbarn und Freunde von Vorteil sein kann und erwähnt das von Cicely Saunders, der Begründerin der modernen Hospiz-Bewegung, vorgegebene Motto: „Du zählst, weil du du bist. Und du wirst bis zum letzten Augenblick deines Lebens eine Bedeutung haben.“
27.10.2011 aktuelles/archiv/hospiz-team-admont-startet-seminare.html
Kleinregion Schladming ausgezeichnet  „Zusammenfinden. Zusammenwachsen“ – unter diesem Titel fand am Mittwoch letzter Woche der 12. Steirische Gemeindetag der Landentwicklung Steiermark in Bärnbach statt. Das Interesse der Kommunal- und Regionspolitiker war groß, wurden doch brisante Themen wie die effiziente Gemeindezusammenarbeit für die Zukunft und die Einbindung der Bürger in Entscheidungsprozesse besprochen.
Der Höhepunkt des Gemeindetages war die Auszeichnung der steirischen Lokale-Agenda-21-Gemeinden. Insgesamt wurden fünf Gemeinden – Bärnbach, Gabersdorf, Hohenbrugg-Weinberg, Johnsbach und Strallegg – sowie die Kleinregion Schladming als einzige Kleinregion der Steiermark geehrt. Aktiv-Bürger und Bürgermeister präsentierten ihre Projekte und Leitthemen, die sie im Rahmen der Lokalen Agenda 21 initiiert und umgesetzt haben.
Bereits mehr als jede vierte Gemeinde der Steiermark ist Partner dieses LA-21-Netzwerks und arbeitet an der nachhaltigen Gemeindeentwicklung mit Bürgerbeteiligung und Partizipation. Für die Unterstützung und Optimierung dieser Prozesse sowie zur Realisierung der Projektideen steht den Gemeinden ein fachkundiges Team beiseite. Die Begleitungskosten sind im Rahmen des Programms zur Ländlichen Entwicklung (ELER) förderbar.
In der Kleinregion Schladming gilt, die höchstmögliche Wahl- und Gestaltungsmöglichkeit für alle Bürger im internationalen Wettbewerb zu schaffen und die Marke Schladming langfristig zu etablieren. Gute Projekte mit Schulen sowie mit der regionalen Kaufmannschaft als auch die Entwicklung eines eigenen Mode- und Trachtenlabels (Schladming 2030 GmbH) schaffen Identität.
27.10.2011 aktuelles/archiv/kleinregion-schladming-ausgezeichnet.html
ESV Selzthal/SC Liezen II – SV Lassing 2:3 (0:1)  180 Zuschauer ließen sich bei strahlendem Spätherbstwetter das Gebietsliga-Nachbarschaftderby zwischen Selzthal/SC Liezen II und Lassing nicht entgehen. Mit einem Altherrenvorspiel sowie einem Auftritt von „Michi the Fritz“ und Walter Grill für Köstlichkeiten nach dem Spiel hatten die Selzthaler Funktionäre für einen perfekten Rahmen gesorgt.
Die Partie begann jedoch für die Gäste ganz nach Wunsch, denn es gelang ihnen schon in der 3. Minute der Führungstreffer. Robert Riesenhuber, der erstmals seit Wochen wieder vom Bundesheergrenzeinsatz abkömmlich war, zirkelte einen kurz abgespielten Freistoß ideal in den Strafraum und der dort frei stehende Patrik Eder köpfelte zum 0:1 ein. Lassing machte in der ersten Viertelstunde enormen Druck und kam in dieser Phase auch zu einigen tollen Möglichkeiten. Mit Fortdauer der Partie ließ der Schwung des Ruckhofer-Teams aber nach und die Heimischen kamen besser ins Spiel. Zwei Distanzschüsse von Benjamin Bahar und Niki Gruber sowie ein Kopfball von Markus Haider brachten jedoch keinen zählbaren Erfolg. In den letzten fünf Minuten vor der Pause verhinderte SC-II-Tormann David Gabriel bei zwei ganz dicken Chancen von Robert Riesenhuber einen weiteren Gegentreffer.
In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab. Richtig interessant wurde es erst wieder in der 61. Minute, als Schiedsrichter Franz Egger ein angebliches Foulspiel im Lassinger Strafraum nicht ahndete. Stefan Pichlmaier machte seinem Unmut über diese angebliche Fehlentscheidung laustark Luft und wurde dafür vom Referee ausgeschlossen. Diese nunmerische Schwächung beflügelte jedoch die Gastgeber, die spielerisch immer stärker wurden.
In der 65. Minute gelang Niki Gruber mit einem Weitschuss der Ausgleich zum 1:1 und nur fünf Minuten später erzielte der selbe Spieler abermals mit einem Traumweitschuss ins Kreuzeck die 2:1-Führung. Die Gäste steckten aber nicht auf und der brandgefährliche Robert Riesenhuber sorgte dann in der 77. Minute für den Ausgleich zum 2:2. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff berührte Philipp Seiser einen hohen Ball in Richtung Heimtor mit der Hand. Da der Ball in der Folge jedoch zu Christoph Strimitzer kam und dieser trocken zum 2:3-Sieg einschoss, entschied Schiedsrichter Franz Egger auf Vorteil und gab den Treffer.
Obwohl die Lassinger in der ersten Halbzeit zweifelsohne mehr Torchancen hatten, wäre ein Unentschieden auf Grund der guten Leistung von Selzthal/SC Liezen II nach der Pause gerecht gewesen.
27.10.2011 aktuelles/archiv/esv-selzthal-sc-liezen-ii-sv-lassing-2-3-0-1.html
Der Volksentscheid  Prinzipiell ist gegen das Abhalten von Volksabstimmungen nichts einzuwenden, wenn zwei grundsätzliche Dinge beachtet werden: Erstens darf nicht über Minderheitenrechte befunden werden und zweitens muss zumindest eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung in der Lage sein, den abgefragten Sachverhalt wirklich zu verstehen und zu beurteilen. Zumindest die zweite Voraussetzung ist bei der bevorstehenden Volksabstimmung in Griechenland wohl nicht gegeben, weswegen der Ausgang auch sehr unsicher ist.
Ministerpräsident Papandreou hat sich mit dieser Abstimmung politisch etwas Luft verschafft, und könnte im Fall einer Mehrheit für das Rettungspaket deutlich gestärkt sowohl gegenüber den Protesten als auch innerparteilich hervorgehen. Allerdings hat er mit der Entscheidung die Finanzmärkte in ein neues Chaos gestürzt und auch die anderen Krisenländer massiv beschädigt, was man ihm wohl nicht so schnell vergessen wird.
Zudem ist das Risiko enorm groß, dass die Abstimmung gegen das Rettungspaket ausgeht, zumal aktuell etwa sechzig Prozent der Griechen mit nein stimmen würden. Sollte das passieren, ist es bis zum Hinauswurf der Griechen aus der Eurozone nur mehr ein kleiner Schritt, und was dann auf den Finanzmärkten passiert, wagt heute kaum jemand vorauszusagen. Es wäre daher sicher vernünftiger, gleich Neuwahlen auszurufen und die Volksabstimmung abzusagen. Denn die Argumente sind die gleichen wie bei der Volksabstimmung, mit dem Unterschied, dass nicht ganz Europa für einen innenpolitischen Winkelzug büßen muss.
03.11.2011 aktuelles/archiv/der-volksentscheid.html
Neuer Betreiber für Kabel-TV-Netz  Im Raum Schladming übernimmt ab kommendem Jahr die Salzburg AG das Kabel-TV-Netz von der Kabelsignal AG. Mit diesem Schritt expandieren die Salzburger erstmals in die Steiermark.
Die technische Übernahme und der Ausbau des Kabelnetzes sind bis Ende 2012 vorgesehen. Im Endausbau kann dann statt mit bisher 25 Mbit/s mit bis zu 100 Mbit/s im Internet gesurft werden. Bürgermeister Jürgen Winter freut sich über den Betreiberwechsel. „Schladming ist mit dem weiteren Ausbau und dem technischen Netzumbau für die Zukunft bestens gerüstet, sind doch künftig Bandbreiten wie in Großstädten möglich. Die Salzburg AG ist bekannt für ihre Innovationskraft. Das wird nicht nur den Privatkunden, sondern auch den Schlad­minger Unternehmern zugute kommen“, so Winter.
Hermann Trinker, Bürgermeister von Rohrmoos, fügt hinzu: „Insbesondere für eine Tourismusregion ist es wichtig, den Gästen, aber auch den ansässigen Betrieben, eine leistungsfähige Breitbrandtechnologie zu bieten. Auch die jüngere Generation, die gerne Videos streamt oder Video-on-Demand nutzt, wird vom schnellen Internet profitieren.“
Dr. Alois Ecker, Vorstand der Kabelsignal AG, erläutert: „Im Frühjahr 1979 haben wir in Schladming das Netz von Elektro-Diesel mit damals 60 Kunden übernommen und damit selbst Kabelnetz-Aktivitäten gestartet. Seit 1998 wird leistungsfähiges Breitbandinternet angeboten. Durch den nunmehr vorgesehenen weiteren Ausbau unter Einsatz von Glasfaserleitungen wird ein maßgeblicher Qualitätsschub umgesetzt.“
Dipl.-Ing. Mag. Michael Strebl, Leiter des Bereiches Netze bei der Salzburg AG, über die Expansion: „Der Kauf des Kabel-TV-Netzes garantiert uns weiteres Wachstum und unseren steirischen Kunden eine bestmögliche Versorgung im Telekommunikationsbereich. Neue Applikationen und Anwendungen erfordern Breitbandinternet am neuesten Stand der Technik. Bei CableLink surfen alle unsere Kunden künftig bis zu viermal schneller als bisher.“
„Für die reibungslose Übergangsphase, die in enger Zusammenarbeit zwischen Salzburg AG und Kabelsignal AG erfolgen wird, sind unterschiedliche Kommunikationsmaßnahmen geplant. So werden die Kunden zeitgerecht über jeden weiteren Schritt der Netzübernahme informiert“, versichert Michael Strebl.
03.11.2011 aktuelles/archiv/neuer-betreiber-fuer-kabel-tv-netz.html
Erster Admonter Orgelherbst  Am 22. Oktober, dem 200. Geburtstag von Franz Liszt, ging der 1. Admonter Orgelherbst zu Ende, der ganz unter dem Zeichen des Meisters stand.
Franz Liszt machte nicht nur als Pianist Furore, sondern hinterließ neben Klavier- und Orchesterwerken auch ein großes und höchst anspruchsvolles Orgelwerk. Die Reihe von vier Konzerten an der Admonter Rieger-Orgel wurde vom jungen Stiftsorganisten Thomas Zala ins Leben gerufen, genoss viel Zuspruch und erweckte eine große Begeisterung.
Der Zyklus hat am 3. September mit einem Konzert des Grazer Domorganisten Christian Iwan begonnen, der Werke mit geistlichem Hintergrund von Franz Liszt und die g-Moll-Phantasie von J. S. Bach zum Vortrag brachte. Mit einer Transkription aus R. Wagners Vorspiel und Liebestod aus „Tristan und Isolde“ sowie mit einer mächtigen Improvisation gab der Künstler Zeugnis seines großartigen Könnens.
Im zweiten Konzert am 17. September konnte Gabriele Marinoni aus Como mit einer Liszt-Variation zur Bach-Kantate „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ und der Liszt-Bearbeitung zur Kantate „Ich hatte viel Bekümmernis“ die Zuhörerschaft in seinen Bann ziehen. Mit Werken von César Franck und M. E. Bossi präsentierte der Künstler anspruchsvolle Orgelmusik des 19. Jahrhunderts aus dem Umfeld von Franz Liszt.
Lukas Stollhof, Regionalkantor in Oberwesel am Rhein, begeisterte am 1. Oktober aus seinem breiten Repertoire: Von Liszt kamen das Präludium und Fuge über die Tonfolge b-a-c-h in hypnotisierenden Kreisen und die Consolation Des-Dur zum Vortrag. Im Thema und Variation Andante in D-Dur von F. Mendelssohn schmeichelte das riesige Instrument mit subtilen Melodien. Den Abschluss bildeten Fantasie und Fuge d-Moll von M. Reger. Mit dem Jubiläums- und Abschlusskonzert vom 22. Oktober setzte Thomas Zala einen beeindruckenden Schlusspunkt. Nach der virtuosen St. István-fantázia von Gábor Lisznyai-Szabó, der fein gesponnenen Lyrik im Rêverie von Louis Vièrne und der grüblerischen 2e Fantaisie von Jehan Alain erwies er Franz Liszt seine Reverenz in der monumentalen Fantasie und Fuge über einen Choral von G. Meyerbeer.
Die Rieger-Orgel in Admont mit 52 Registern auf drei Manualen und Pedal verdient es, von Zeit zu Zeit durch hervorragende Interpreten ihre Möglichkeiten ausspielen zu können. Das Instrument ist ein Geschenk für eine weite Region, das vom feinsten Lamento über himmlisches Strahlen bis zum betäubenden Brausen alles zu vermitteln hat. Der Erfolg des 1. Admonter-Orgelherbstes lässt weitere ähnliche Veranstaltungen erhoffen.
03.11.2011 aktuelles/archiv/erster-admonter-orgelherbst.html
Schladming: Heimatkundliche Blätter wiederbelebt  Neben den bekannten Werken von Franz Hutter (erschienen 1906) sowie Günter Cerwinka und Walter Stipperger (erschienen 1996) waren es die von Walter Stipperger redigierten, zwischen 1983 und 2004 erschienenen 54 Ausgaben der „Heimatkundlichen Blätter von Schladming“, die sich mit Themen der Geschichte der Bergstadt befassten. Diese auch in Buchform gebundenen Blätter sind längst vergriffen.
OAR Wolfgang Pitzer, Schladminger Stadtamtsdirektor in Ruhe, hat es jetzt in die Hand genommen, diese „Heimatkundlichen Blätter“ wiederzubeleben und deren Erscheinen fortzusetzen. „Die Zeit bleibt nicht stehen, sie ist schnelllebig geworden. Was vor zehn Jahren war, ist heute schon Geschichte. Umso wichtiger“, so Pitzer, „ist es, das alles festzuhalten und auch andere Themen aus dem Geschehen Schladmings zu bearbeiten und der Nachwelt, vor allem der heranwachsenden Jugend, zu vermitteln.“ Die „Heimatkundlichen Blätter“ werden künftig von einem Team namhafter Persönlichkeiten, das sich mit der Geschichte und dem Geschehen seit langem intensiv beschäftigte und beschäftigt, gestaltet. Es sind dies Dr. Roswitha Orac-Stipperger, die Tochter des Ennstaler Geschichtspioniers Prof. Walter Stipperger, die als Volkskundlerin und Historikerin mit der regionalen Vergangenheit eng vertraut ist, Toni Breitfuß, ein Kenner der Bergwelt um Schladming sowie der alpinen und sportlichen Entwicklung, Ministerialrat i.R. Dipl.-Ing. Mag. Alfred Weiß, Kenner der Bergbaugeschichte und Mineraloge, sowie Rudi Nebl, jahrzehntelanger Kustos des Stadtmuseums, und sein Nachfolger Gerd Fererberger.
In der ersten kürzlich neu erschienenen Ausgabe, die in der Gröbminger Druckerei Wallig produziert wurde, befasste sich Dr. Roswitha Orac-Stipperger mit Josefa Gerharter und deren spannendem Briefwechsel aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Schlad­minger Störnäherin (1862– 1945) wurde zu einer außergewöhnlichen Gewährsperson und Vermittlerin für den berühmten steirischen Volkskundler Viktor Geramb und das Volkskundemuseum in Graz.
Bereits in Vorbereitung ist die nächste Ausgabe, die Mitte Dezember erscheinen wird. Toni Breitfuß befasst sich dabei mit der Entwicklung von Alpinismus und Skisport und rückt die Bedeutung dieser für den heutigen Lebenserwerb „Fremdenverkehr“ ins rechte Licht. Belsazar Haquet, Erzherzog Johann, Professor Simony, die Steiner-Brüder und andere kommen darin genauso vor wie Alpinvereine und die Errichtung der alpinen Hütten zwischen Dachstein und Tauern.
Die Herausgabe der Heimatkundlichen Blätter erfolgt durch die Stadtgemeinde Schladming. In der Regel werden sie vierteljährlich erscheinen und mit den Schladminger Stadtnachrichten in alle Haushalte der Bergstadt kommen. Bürgermeister Jürgen Winter betonte in seinem Vorwort zur Neuauflage, dass ein Blick zurück auf die Geschichte als Wegweiser und Richtschnur für die positive Weiterentwicklung Schladmings dienen möge.
03.11.2011 aktuelles/archiv/schladming-heimatkundliche-blaetter-wiederbelebt.html
Neuer Trainer beim WSV Liezen  Mit der Verpflichtung des ehemaligen Fußballprofis Gernot Krinner als neuen Trainer ist den Verantwortlichen des WSV Liezen ein wahrer Überraschungscoup gelungen.
Der 44-jährige Gernot Krinner spielte unter anderem beim GAK, bei Austria Wien, Austria Salzburg und dem FC Tirol. Krinner ist Inhaber der UEFA-B-Lizenz und war als Trainer unter anderem schon beim FC Zeltweg tätig. Zu seinem Engagement beim WSV Liezen sagt Krinner: „Ich sehe großes Potenzial und Perspektiven im Verein, wodurch eine gedeihliche Arbeit und damit der entsprechende Erfolg möglich sein müssten.“ WSV-Obmann Walter Komar zeigte sich hocherfreut über die Verpflichtung des neuen Trainers: „Mit Gernot Krinner ist es uns gelungen einen erstklassigen Fußballfachmann zu verpflichten, der mit unserer jungen Mannschaft sicher viel erreichen kann.“ Komar bedankte sich auch bei Wolfgang Zelzer, der die Verpflichtung von Gernot Krinner mit seinem unermüdlichen Einsatz möglich gemacht hatte. Der neue Trainer wird sein Amt mit Beginn der Vorbereitung für die Frühjahrsmeisterschaft übernehmen, bis dahin wird er aber bereits gemeinsam mit den Vereinsverantwortlichen an der Kaderzusammenstellung mitarbeiten. Im letzten Spiel des WSV Liezen im Herbst, am kommenden Sonntag auswärts gegen Rapid Kapfenberg, werden noch Amandus Stangl und Wolfgang Zelzer das Team betreuen.
03.11.2011 aktuelles/archiv/neuer-trainer-beim-wsv-liezen.html
Bauernopfer BA?  Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, gehört das identitätsstiftende Bad Ausseer Autokennzeichen bald der Vergangenheit an. Man beruft sich auf den Buchstaben des Gesetzes, und der sieht eben einmal vor, dass die ausstellende Behörde am Kennzeichen zu finden ist, also in dem Fall LI. Freilich gibt es kein vernünftiges Argument, warum das so sein soll. Es gibt keinen Cent Einsparung, keine Vereinfachung und keine Entlastung der Verwaltung. Das einzige, was man erreicht, ist eine massive Verärgerung der Bevölkerung.
Denn es ist eindeutig teurer und komplizierter, jetzt die Kennzeichen umzustellen. So muss bei jedem Wechsel auch das Kennzeichen bezahlt werden, was den Konsumenten trifft. Dasselbe gilt in noch stärkerem Maß für Wunschkennzeichen, die ja für 15 Jahre noch extra bezahlt werden mussten und jetzt auslaufen. Würde das ein Privatunternehmer machen, hätte er zu Recht den Konsumentenschutz am Hals. Besonders skurril ist die Tatsache, dass den ganzen Ärger mit der Abwicklung die Versicherungen haben, denn die Anmeldungen finden ohnehin schon lange nicht mehr bei der Bezirksverwaltungsbehörde statt. Es wird also nur von oben ein Schwachsinn befohlen, den die Versicherungen ausbaden und die Konsumenten bezahlen müssen.
So hat man sich die Verwaltungsreform eigentlich nicht vorgestellt. Wir haben uns Einsparungen erwartet, die unser Land wieder lebensfähig machen und nicht künstliche Verteuerungen, die uns über die unerträgliche Steuerbelastung hinaus zusätzlich aufgebürdet werden. Aber vielleicht ist die ganze Geschichte ja nur von der Beamtenschaft ersonnen worden, um uns vor weiteren Reformen abzuschrecken, nach dem Motto, das habt ihr jetzt davon.
10.11.2011 aktuelles/archiv/bauernopfer-ba.html
Schlag gegen die Drogenkriminalität Ihren bisher größten Ermittlungserfolg gegen die Drogenkriminalität konnte die Suchtgiftgruppe des Bezirkes Liezen im Ausseerland verbuchen. Bei einer Hausdurchsuchung im Raum Bad Aussee stellten sie 78 Kilogramm Marihuana im Straßenverkaufswert von rund 780.000 Euro sicher. Sechs Personen wurden festgenommen.
Die Ermittlungen der Polizei liefen bereits seit längerer Zeit. Aus der Bevölkerung kam schließlich ein entscheidender Hinweis, worauf hin eine Hausdurchsuchung im Raum Bad Aussee endgültige Klarheit brachte. Die Beamten stellten 14,5 Kilogramm fertiges Marihuana und 25 große Müllsäcke mit getrockneten Hanfstauden sicher, daraus wären nochmals 53,5 Kilogramm reines Marihuana zu gewinnen gewesen. Fünf Männer und eine 54-jährige Frau wurden wegen illegalen Anbaus von Marihuana festgenommen.
Ein 45-jähriger Mann aus dem Bezirk Liezen hatte im März Hanfsamen gekauft, die er einem 47-jährigen Deutschen zur Aufzucht überließ. Dieser zog im Dachboden seiner Wohnung insgesamt 200 Stecklinge heran. Diese pflanzten die beiden Männer dann unter Mithilfe eines Bekannten in den Tullner Donauauen aus. Die Betreuung dieser Plantage übernahm ein ebenfalls im Bezirk Liezen sesshafter 37-jähriger Mann.
Laut Polizei wurden Ende September die ersten 15 Hanfstauden geerntet, mit einem Auto in die Wohnungen der Männer gebracht und mit den Blüten verarbeitet. Für den Transport der nachfolgenden und noch weit größeren Ernte mussten die Männer sogar einen Kleintransporter anmieten. Die Überstellungsfahrt der 25 Müllsäcke voller Hanfstauden Ende Oktober planten sie bis ins Detail. Die Männer organisierten ein Begleitfahrzeug, das sie vor einer möglichen Polizeikon­trolle schützen sollte. Auch diese abgeernteten Stauden wurden dann weiterverarbeitet.
Drei der nun festgenommenen Männer stehen im Verdacht, bereits seit 2009 mehr als zehn Kilo Marihuana produziert zu haben. Laut Polizei verwendete das Sextett nur einen geringen Teil davon für den Eigenbedarf. Der Großteil wurde weiterverkauft, Abnehmer des Suchtgiftes fanden sich in Graz, Wien und Niederösterreich. Dorthin sollte wahrscheinlich auch die „frische Ware“ geliefert werden, vermuten die Polizeibeamten.
Die sechs Beschuldigten wurden nach den Einvernahmen in die Justizanstalt Leoben überstellt.
10.11.2011 aktuelles/archiv/schlag-gegen-die-drogenkriminalitaet.html
Hochwasserschutz für den Gullingbach  Erst vor rund neun Jahren, es war 2002 beim großen Ennstaler Hochwasser-Ereignis, zeigte der Gullingbach seine Gewalt. Ein Großteil des Aigener Ortsteiles Ketten wurde überflutet und massive Schäden verursacht. Im Jahr 2010 drohte ein ähnliches Schicksal – es fehlte nicht wenig und der Enns-Zufluss war nahe daran neuerlich über die Ufer zu treten.
Einen ganz besonderen Bezug hat das Hochwasser-Jahr 2002 daher für die Volksschüler. Die Mädchen und Buben der 3. und 4. Klassen wurden in den Jahren um diesen Zeitpunkt geboren, sind also nun neun bis zehn Jahre alt. Und genau diese beiden Klassen mit ihren Lehrerinnen Elisabeth Mentasti und Susanne Mayer wurden dieser Tage eingeladen mit Bürgermeister Raimund Hager, seinem Stellvertreter Vizebgm. Walter Kanduth und dem stellvertretenden Wasserbau-Referatsleiter bei der Baubezirksleitung Liezen, DI Andreas Richter, die Baustrecke nordöstlich der Schiestl-Brücke zu begehen und auf diese Art viel Interessantes zum Baugeschehen, das voll im Gange ist, zu erfahren. Sie sollen auch im Rahmen ihres Unterrichts Vorschläge zur Gestaltung und Bepflanzung der Uferbereiche erarbeiten und haben dafür die acht Monate bis zu den Ferien 2012 Zeit.
Die Planung der Arbeiten oblag der Baubezirksleitung und Vizebgm. Kanduth wurde als technischen Mitarbeiter des Referats Wasserwirtschaft die Bauleitung in seiner Gemeinde übertragen. Die Uferverbauten erstrecken sich über mehrere hundert Meter bis etwa Höhe Kaserne und sind von der Sicherheit her ausgelegt auf ein theoretisches 100-jähriges Hochwasser-Ereignis. Die Bausumme beträgt rund 1,150 Mill. Euro und wird von Bund, Land und Gemeinde aufgebracht. Ins Baugeschehen fällt auch die Entfernung der alten „Schiestl-Wehr“ oberhalb der Brücke sowie die naturnahe Gestaltung des Bachlaufes, da es sich bei Gulling-Bach um ein privates Fischwasser handelt. Vorgesehen sind zwei Inselbauten zur Beruhigung der Fließstrecke.
Wie uns Bürgermeister Raimund Hager und sein Vize Walter Kunduth berichteten, wurde im Herbst 2010 der Baubeschluss gefasst, um Oktober 2011 nach den Finanzierungszusagen mit dem Bau begonnen, der bis Ende 2012 vollendet sein soll.
10.11.2011 aktuelles/archiv/hochwasserschutz-fuer-den-gullingbach.html
Neues Wahrzeichen für Schladming  In Linz wurde am vergangenen Freitag das neue Wahrzeichen der Alpinen Ski-Weltmeisterschaft 2013 in Schladming präsentiert: Das „Skygate“ , also das Himmelstor, ist eine Kooperation des ÖSV und der voest­alpine und wurde in einer Pressekonferenz als Modell enthüllt.
Das „Skygate“ ist 35 Meter hoch und soll den Rennfahrern auf der Planai einen würdigen Zieleinlauf bescheren, so Architekt Gernot Ritter zu seinem Entwurf. Offiziell eröffnet wird das aus einem Stahlbogen bestehende „Skygate“ am 23. Jänner 2012, einen Tag vor dem Nachtslalom. Der Nachtslalom und das Weltcup-Finale im März 2012 finden bereits im neu gestalteten Stadion statt, als Vorbereitung für die WM ein Jahr später.
Das Skygate soll laut ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel auf „Promotion-Tour durch die Welt“ gehen. Die WM 2011 in Garmisch habe einen Werbewert von 294 Mill. Euro gehabt, 30 Millionen davon allein in Österreich, erklärte der Präsident des Skiverbands, der das „Skygate“ als „landmark“ für Schladming sieht. Wenn später Besucher kämen, würden sie nachvollziehen wollen, wo die Wettkämpfe stattgefunden haben. Es sei ein langer Weg gewesen, doch nun „freuen wir uns über das ,Skygate‘.“
Der dynamische Bogen des „Skygates“ ist nur auf einer Seite verankert und ragt ins Unendliche, um den Zuschauern nicht die Sicht auf den Zielhang der Planai zu nehmen. 130 Tonnen Stahl werden für das Konstrukt verbaut. Das Fundament des schräg ansteigenden, 35 Meter hohen Stahlriesen reicht eben so weit in die Erde hinein. „Eine Herausforderung war, mit Stahl diese Höhe zu erreichen“, so Architekt Gernot Ritter. Eine verglaste Loge in einigen Metern Höhe am Bogen solle für die Gastronomie jedoch nur temporär in Betrieb sein.
Vier Jahre soll das „Skygate“ „voest­alpine skygate“ heißen. Über den Inhalt der Kooperation und die Beträge wurde laut ÖSV und voestalpine „vertraglich Stillschweigen“ vereinbart.
10.11.2011 aktuelles/archiv/neues-wahrzeichen-fuer-schladming.html
SC „Knauf“ Liezen – SC Weiz 2:0 (0.0)  Mit einem doch überraschenden 2:0-Sieg gegen den Titelmitfavoriten Weiz verabschiedete sich der SC Knauf Liezen in die Winterpause. Die Stradner-Elf bot in der letzten Herbstpartie sowohl spielerisch als auch taktisch und kämpferisch eine Meisterleistung und riss damit die knapp 350 Zuschauer im SC-Stadion zu Begeisterungsstürmen hin.
Die erste Viertelstunde gehörte zwar den Oststeirern, die in dieser Phase Ball und Gegner laufen ließen, doch zwingende Torchancen fanden sie nicht vor. Mit Fortdauer des Spieles wurden die Heimischen immer stärker und kamen ihrerseits in der 17. Minute zur ersten guten Chance durch Daniel Habeler, dessen Schuss aber knapp sein Ziel verfehlte. Nur drei Minuten später verzog neuerlich Habeler denkbar knapp. Praktisch im Gegenstoß kamen die Gäste zu ihrer ersten Möglichkeit, als Stipkovic vom Sechzehnereck über das Tor schoss. In der 26. Minute schoss Habeler nach einem Stanglpass von Stevie Zeiringer sofort, doch Weiz-Goalie Harrer parierte den Schuss souverän. In der restlichen Spielzeit der ersten Hälfte kamen beide Teams zu keinen nennenswerten Möglichkeiten mehr und so ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel drückten die Grün-Weißen der Partie von Anfang an den Stempel auf. Mit ihrem schnellen Direktspiel nach vorne brachten sie den Regionalligaabsteiger immer wieder in Verlegenheit. In der 50. Minute wurde Habeler beim Schussversuch im Sechzehner etwas abgedrängt, sodass der Ball über das Tor ging. Die Weizer kamen in dieser Zeit nur mehr sporadisch vor das Gehäuse der Heimischen und wenn es einmal gefährlich wurde, war SC-Schlussmann Jürgen Waldenhofer zur Stelle. In der 69. Minute fiel dann der verdiente Führungstreffer für die Stradner-Elf: Habeler spielte einen idealen Lochpass auf Daniel Haynie, der das Leder via Innenstange zum 1:0 ins Netz beförderte. Nun bekam das ohnehin schon tolle Match noch mehr Farbe. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtauch auf hohem Niveau mit guten Chancen auf beiden Seiten. In der 72. Minute knallte der eingewechselte Sahbegovic das Leder aus ausichtsreicher Position neben das Tor und drei Minuten vor Schluss jagte der ebenfalls neu aufs Feld gekommen Goger den Ball aus kürzester Distanz über das Gehäuse. Die Stradner-Elf konnte hingegen in der Schlussminute noch eine ihrer Möglichkeiten verwerten. Diesmal legte Haynie ideal für Habeler auf und der Stürmer krönte seine überragende Leistung an diesem Tag mit einem wunderschönen Heber über Goalie Harrer zum 2:0-Endstand.
Nach dem Schlusspfiff feierten die SC-Fans ihre Mannschaft ob der tollen Vorstellung natürlich frenetisch, wobei der Daniel Habeler als „Mann des Spiels“ im Mittelpunkt stand. Mit diesem Sieg vermasselten die Grün-Weißen den Weizern auch den Herbstmeistertitel und gehen ihrerseits mit stolzen 24 Punkten in die Winterpause. Mehr als erfreulich ist auch der zweite Platz von Daniel Haynie (13 Tore) in der Schützenliste und auch Kapitän Christian Stangl rangiert mit neun Treffern im Spitzenfeld.
10.11.2011 aktuelles/archiv/sc-knauf-liezen-sc-weiz-2-0-0.0.html
Am Weg nach Griechenland  Gerade die zwei krisengeschüttelten Länder Griechenland und Italien scheinen etwas hervorzubringen, was man in Europa schon seit längerem vermisst: ordentliches politisches Personal. Denn während ringsum nur beruhigt wird und man tatenlos hofft, dass schon alles irgendwie gutgehen wird, haben diese beiden Länder jetzt Regierungschefs, die wirklich von Wirtschaft eine Ahnung haben. Zudem sind sie Fachleute, denen zuzutrauen ist, ohne jeden Populismus Reformen wirklich durchzuziehen und nicht beim ersten Windhauch umzufallen.
Sollte sich dieser Trend auch auf andere europäische Länder übertragen, dann kann man tatsächlich guter Hoffnung sein, dass man diese Krise übersteht und die europäischen Staatshaushalte langfristig saniert werden können. In den allermeisten Staaten Europas lebt man nämlich seit Jahrzehnten einfach über seine Verhältnisse und selbst Länder wie Deutschland und Österreich brauchen radikale Reformen, wenn man die Zahlungsfähigkeit längerfristig erhalten will. Allerdings geht es uns scheinbar noch zu gut, und das politische Personal will sich immer nur bis zur nächsten Wahl durchschwindeln.
So werden immer höhere strukturelle Defizite aufgebaut, und die für eine Kehrtwende nötigen Maßnahmen werden immer drastischer. Hätte man Verwaltungsreform, Pensionsantrittsalter und andere Großbaustellen schon vor zehn Jahren in Angriff genommen, würde wir heute blendend dastehen. Nachdem sich aber unsere Politiker auch heute noch um jede Reform herumdrücken, werden auch bei uns drastische Maßnahmen wie in Griechenland nötig werden. Und eins ist gewiss: Je später wir beginnen, desto schmerzhafter wird es für jeden Einzelnen werden.
17.11.2011 aktuelles/archiv/am-weg-nach-griechenland.html
BA-Kennzeichen Fall für Minister  Nach dem Beschluss der Landesregierung, das BA-Kennzeichen auslaufen zu lassen und der nachfolgenden Berichterstattung in einer steirischen Tageszeitung, die weit unter der Gürtellinie war, gehen die Wogen im Ausseerland weiterhin hoch. Die Regionalpolitiker rüsten nun zum Widerstand.
Sechs Bürger­meister des Ausseerlandes haben einen gemeinsamen Brief verfasst, der neben dem Taferlstreit auch die Gemeindezusammenlegungen und die Auflassung der Politischen Expositur behandelt. Der Streit um das Taferl ist im Prinzip nur die Essenz aus dem Destillat, welches die Landes­regierung im fernen Graz seit mehreren Jahren den Ausseern schmackhaft machen will: Nach dem Abzug des Bezirksgerichtes, der Wirtschaftskammer, der Forstver­waltung, dem Kampf um das LKH Bad Aussee ist nun die Auflassung der Politischen Expositur der nächste Akt in dieser Posse, die den Titel „Aushungern ländlicher Regionen in mehreren Akten“ tragen könnte.
Für die Einwohner des Ausseer­landes ist also der Kampf um das Taferl nicht weniger als ein Kampf um das Überleben der Region. Zu sehr wurde man schon einge­schränkt, um als ländliche Region auch noch die nun geplanten Schritte kampflos hinzunehmen. Zudem stellen sich die Bewohner die nicht unberechtigte Frage, welche Kosten wirklich einge­spart werden können, in dem man das BA-Kennzeichen abschafft. Die Antwort darauf blieben Landes­hauptmann Mag. Franz Voves und sein Stellvertreter Hermann Schützen­­höfer bis heute schuldig. Dadurch liegt auch die Vermutung nahe, dass Mag. Helmut Hirt, der im Zuge des Kampfes um das LKH Bad Aussee seinen Hut nehmen musste und nun der Landesamtsdirektion vorsteht, durch diese Aktion persönliche Animositäten gegen die Einwohner des Ausseerlandes befriedigen wollte.
Laut Auskunft des Verkehrs­minis­teriums könnte das BA-Taferl nämlich durchaus Bestand haben. Nötig dafür wäre nur eine kleine Gesetzes­änderung, die der „Außenstelle der BH Liezen in Bad Aussee“ jenen Rechts­status einräumt, damit diesem Sprengel ein eigenes Kfz-Kennzeichen zugeordnet werden kann.
BA-Taferl beschäftigt Minister
Eine Delegation der ÖVP des Ausseerlandes unter der Leitung von Aussees Vizebürgermeister Franz Frosch wurde vor wenigen Tagen bei einem Besuch von Vizekanzler Michael Spindel­egger in Schladming vorstellig, um ihm eine Petition zum Erhalt des BA-Taferls zu überreichen. Schon ein paar Tage danach wurde über dieses Thema – informell – bei einem Ministerrat, unter anderem mit Verkehrsministerin Doris Bures, in Wien diskutiert. Nach diesem Treffen hatte ein Kabinetts­mit­arbeiter des Vizekanzlers die frohe Kunde weitergeleitet, dass „so lange in Bad Aussee irgendeine Außen­stelle aufrecht erhalten wird, und sei es auch nur eine Sekretärin als Halbtagskraft, bleibt das BA-Kennzeichen“.
Der Jubel war jedoch etwas verfüht, denn um das Kennzeichen im Ausseerland zu halten, müsste die Außenstelle den Status einer eigenen Behörde haben, was derzeit – als Außenstelle der BH Liezen – nicht gegeben ist.
17.11.2011 aktuelles/archiv/ba-kennzeichen-fall-fuer-minister.html
Adventzeit der Vielfalt in Liezen  Abwechslungsreich präsentiert sich das Advent- und Weihnachtsprogramm in der Bezirksmetropole Liezen.
Am Donnerstag, dem 24. November, wird um 19 Uhr im Kulturhaus die 28. Weihnachtsausstellung eröffnet. Die festliche Umrahmung gestalten Volksschüler, Klienten der Lebenshilfe, das „Liezener Ensemble“ und Wilhelm Fischerneder mit Musik und Gedichten. Die Exponate der heimischen Kunstschaffenden und Kunsthandwerker reichen von Gemälden über Drechsel- und Schnitzarbeiten bis hin zu Handarbeiten, Bienenwachskerzen und Adventkränzen. Die Ausstellung ist am darauf folgenden Freitag und Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Kinderbetreuung mit Kekse backen erfolgt durch Schülerinnen der Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik. Vor dem Kulturhaus wird ein Streichelzoo mit Tieren vom Gnadenhof „Belonie“ eingerichtet. Im „Classic Kino“ läuft ebenfalls am Freitag und Samstag, 25. und 26. November, ein jeweils um 15 Uhr beginnendes Kinderfilmprogramm.
Vom 25. bis 27. November können in der Ennstalhalle bei freiem Eintritt Hunderte Spiele für alle Altersgruppen getestet werden. Eigene Betreuer stehen den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite.
Sich wohl fühlen in vorweihnachtlichem Ambiente des katholischen Kirchhofes gehört zur Liezener Tradition, die mit von Mitgliedern sozialer Organisationen und Vereinen angebotenen Köstlichkeiten wie Glühwein, Punsch, Kastanien und Steirerkrapfen gewürzt ist. In der Kirche werden drei Konzerte veranstaltet – am Samstag, dem 3. Dezember, mit dem Ensemble Tamalito aus Lateinamerika, am Samstag, dem 10. Dezember, mit Absolventen der heimischen Musikschule und am Samstag, dem 17. Dezember, mit den Mozart Sängerknaben aus Wien, Beginn jeweils um 18.30 Uhr.
Ein nagelneuer Skoda Fabia aus dem Autohaus Berger, gesponsert vom Stadtmarketing, wartet als Hauptpreis der 2. Liezener Weihnachtstombola. Rund 50 heimische Betriebe beteiligen sich daran mit Preisen im Gesamtwert von über 20.000 Euro. Gewinnlose zum Preis von einem Euro gibt es in allen Unternehmen, wo Glücksboxen aufgestellt sind, sowie beim Stadtmarketing im Rathaus. Die Schlussverlosung steigt am Samstag, dem 17. Dezember, im Autohaus Berger.
17.11.2011 aktuelles/archiv/adventzeit-der-vielfalt-in-liezen.html
Neues Prinzenpaar in Schladming  Am 11. 11. stand auch Schladming im Zeichen der beginnenden „Narrenzeit“. Im Stadtsaal bot die Faschingsgilde ein buntes Unterhaltungsprogramm, das mit der Verabschiedung des vorjährigen Prinzenpaares Judith I. zu Schraberg und Karl I. von Terrakotta samt „Hofstaat“ begann.
Mit dem „BÖF-Musikorden“ wurden anschließend Erwin und Daniel Mösenbacher von den „Steirergreens“ ausgezeichnet. Den Hausorden der Faschingsgilde erhielten Oliver Esterl und Martin Giger verliehen. Sylvie Schachinger und Katrin Golser bekamen ebenfalls einen Orden. Als neue Mitglieder im „Elferrat“ begrüßte man Susi Seiberl und Raimund Grießer.
Wolfgang Zandl, seines Zeichens Faschingsbürgermeister, eröffnete den Showreigen mit seiner stets treffenden, in Humor verpackten Kritik an so manchen Zuständen in der Heimatstadt. Die Prinzengarde demonstrierte charmant ihre Tanzkünste, die „Steirergreens“ steuerten schwungvolle Klänge bei.
Faschingsbarde Gerhard Polesnig sang mitunter sich etwas „bösartig“ anhörende Gstanzln und heimste gemeinsam mit Stefan Müller und Stefan Seiberl für den „Puderrosa“-Sketch stürmischen Beifall ein. Ebenso riss Tom Eitzinger mit seiner Udo-Jürgens-Parodie das Publikum zu Lachstürmen hin. Diese bekamen auch Wolfgang Zandl und Joachim Lettner für ihr „Bierflaschen“-Rätselraten um das neue „Prinzenpaar“ zu hören.
Schlussendlich wurde das Geheimnis gelüftet und Doris I. von Humor & Dekor und Karl II, Marquis de Jalousie, beide im bürgerlichen Dasein Inhaber eines Geschäftes für Raumausstattung, präsentierten sich, von tosendem Jubel begrüßt, als diesjährige „Faschingsherrscher“. Wer das Geschick der Schladminger, Feste jeder Art kräftig zu feiern kennt, weiß, dass es auch in der kommenden Narrensaison in der und rund um die Wintersporthochburg wieder besonders bunt zugehen wird.
17.11.2011 aktuelles/archiv/neues-prinzenpaar-in-schladming.html
Erfolgreicher Saisonstart für RHC  Der Eishockeyclub „Red Man“ Rottenmann starteten mit drei Siegen in die neue Meisterschaft in der NHL-Graz-Gruppe G.
Nach dem Meistertitel in der Gruppe H, dem Gewinn der Play-Off-Gruppe G/H in der Saison 2010/11 sowie dem Dream-Team-Spiel am 17. April wartete auf die Spieler eine wohlverdiente Pause, in der sie aber auch nicht untätig waren. So durften sie unter anderem beim RHC-Stand am Rottenmanner Kirtag zahlreiche Gäste begrüßen. Einige Teammitglieder des RHC beteiligten sich mit großen Erfolg bei der Summer Challenge Graz, wo man den 8. Platz von 24 Teilnehmern belegen konnte. Star bei diesem Turnier war zweifelsohne der NHL-Spieler Michael Grabner von den New York Islanders. Für den Rest der Mannschaft ging es aber auch schon wieder am 20. August zum ersten Training aufs Eis. Mit Erfolg wurde das Trainingslager in Gmunden absolviert, wobei die Mannchaft dort ein Aufbauspiel gegen die Eis Rats Gmunden mit 9:7 gewann. Mit dieser guten Vorbereitung ging man zuversichtlich in die neue NHL-Graz-Saison, wo heuer 57 Vereine in neun Gruppen der Hartgummischeibe hinterher jagen. Ziel des RHC in dieser Saison ist der Gewinn der Gruppe G und ein weiterer Aufstieg in die Gruppe F.
Der Auftakt fiel dann auch sehr vielversprechend aus, denn die Red Man Hockey Cracks konnten alle drei bisherigen Meisterschaftsspiele klar gewinnen. Zuletzt wurde am vergangenen Samstag der Harter Hockey Club mit einer 11:3-Packung vom Eis geschickt. Schon nach eineinhalb Minuten brachte Christoph Gielg die Rottenmanner in Führung und in dieser Tonart ging es dann auch weiter. Spielbestimmender Rottenmanner Crack war wieder einmal Daniel Tafner, der sich mit nicht weniger als fünf Toren und drei Assists kräftig in die Scorerliste eintrug. Je zwei Treffer steuerten Karl Gröbl, Christoph Gielg und Christian Schachner zum Schützenfest bei. Damit ist die Mannschaft um Obmann Raimund Medosch schon nach drei Runden auf Play-Off-Kurs. Am kommenden Sonntag trifft der RHC erneut auf die RAMS, die in dieser Saison schon einmal bezwungen werden konnten.
17.11.2011 aktuelles/archiv/erfolgreicher-saisonstart-fuer-rhc.html
Was bleibt von Hainburg?  Diese Woche feiern die Grünen ihr 25-jähriges Jubiläum im Parlament, und was damals als bunt zusammengewürfelte Truppe unter Freda Meissner-Blau begann, ist inzwischen eine professionelle Partei, die einen fixen Platz im Parlament hat. Zu viel mehr hat es auf Bundesebene freilich noch nicht gereicht, und eine Regierungsbeteiligung ist momentan wohl in weiter Ferne. Das liegt nicht zuletzt an den eher bescheidenen Wahlergebnissen der letzten Zeit, die für Rot-Grün bei weitem nicht ausreichen.
Dabei wäre das Wählerpotential für die Grünen riesengroß. Immer mehr Wähler wenden sich von den (ehemaligen) Großparteien ab und die herrschende Verunsicherung samt Sparpaketen treibt die Wähler ohnehin eher der Opposition zu. Allerdings sind die Grünen bei weitem nicht so gut in der Lage, diese Stimmen zu lukrieren, wie es der FPÖ gelingt. Der Grund dafür ist wohl bei den Grünen selber zu suchen, denen es immer schlechter gelingt, ein klares Profil von ihren politischen Vorstellungen zu präsentieren.
Denn außer bei den Kernthemen einer Ökopartei, etwa Umweltschutz oder Atomausstieg, bleiben die einstigen Revoluzzer recht farblos. Welche Position sie etwa in der Wirtschafts-, Sozial- und Finanzpolitik vertreten, ist nicht greifbar, obwohl diese Themen bei den nächsten Wahlen sicher entscheidend sein werden. Und in Wien, wo die Grünen in der Stadtregierung sitzen, ist auch nichts von ihrer Handschrift zu bemerken. Es hat sich seit Hainburg eben viel verändert und vom Kampfgeist und der Entschlossenheit ist wenig übrig geblieben.
24.11.2011 aktuelles/archiv/was-bleibt-von-hainburg.html
Reiteralm-Bahnen feierten Geburtstag  Am vergangenen Freitag war das Hotel „Pichlmayrgut“ der festliche Schauplatz einer familiär wirkenden Feier anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums der Reiteralm-Bergbahnen.
Aufsichtsrats-Obmann Karl Pitzer freute sich über den zahlreichen Besuch ebenso wie Geschäftsführer Mag. Wolfgang Habersatter, denn es waren alle gekommen, die dem westlichsten Skiberg der Steiermark in den vergangenen Jahrzehnten zu großen Erfolgen verholfen haben. Darunter befanden sich die Gründungsgesellschafter ebenso wie alle derzeitigen Gesellschafter und Aufsichtsräte sowie die Grundeigentümer. Selbstverständlich nahmen auch die Mitarbeiter an der Feier teil, wobei jene, die 20 Jahre und länger im Unternehmen tätig sind, mit einer handgefertigten Ehrenurkunde bedacht wurden. Ebenso würdigten Obmann und Geschäftsführer das Wirken der ausgeschiedenen Aufsichtsräte.
„Ein Samenkorn, das vor 40 Jahren gesät wurde, ist aufgegangen und trägt Früchte“, betonte Johann Spielbichler, Bürgermeister von Pichl-Preunegg, und bezeichnete die Reiteralm als eine der tragenden Infrastruktureinrichtungen in der Region. Ein Film, der auszugsweise die Entwicklung des jubilierenden Unternehmens bis zum jetzigen Zustand darstellt, bildete den offiziellen Schluss der Feier.
Vor 41 Jahren wurde viel Überzeugungsarbeit geleistet, um auf der Reiteralm „einen Skiberg zu bauen“. Sepp Steiner, Siegfried Keinprecht und Rudi Walcher waren die Visionäre und Pioniere und konnten mit hohem persönlichen Einsatz das Vorhaben verwirklichen und das Unternehmen „Reiteralm Bergbahnen“ gründen. Am 21. März 1971 fand im „Pichlmayrgut“ die erste Versammlung mit 92 Gesellschaftern statt. Neun Monate danach wurden für die ersten Liftanlagen die Bewilligungen erteilt. Seitdem hat sich das Unternehmen ständig weiterentwickelt und zählt heute zu einem der Top-Wintersport-Gebiete, welches auch den Sommer über seine Reize hat, die von immer mehr Besuchern entdeckt werden.
24.11.2011 aktuelles/archiv/reiteralm-bahnen-feierten-geburtstag.html
Advent in der Bergregion Grimming  Die beiden Adventmärkte „Weihnachtszauber in Wörschach“ und der „13. ProNah Adventmarkt“ in Donnersbach hatten vergangenes Wochenende den Reigen der adventlichen Veranstaltungen in der Bergregion Grimming eröffnet.
Die Weihnachtszeit im „Irdninger Dörfl anno 1873“ setzt am ersten Adventsonntag, dem 27. November, fort. Ab 13 Uhr lassen Wirt Heinz Schwab plus Team seine Gäste erste Weihnachtsdüfte schnuppern und begleitet sie kulinarisch und musikalisch in die Weihnachtszeit. In seinem Weihnachtsmarkt findet man Duftkerzen, Imkereiprodukte, Weihnachtsfloristik und ab dem zweiten Adventsonntag, dem 4. Dezember, auch Christbäume. An beiden Sonntagen serviert er aus seiner Genussküche das legendäre „Dörfl-Bratl-Reindl“.
Am zweiten Adventsonntag öffnet auch ab 11 Uhr Vormittag das „10. Advent erleben“ in Aigen bei der Puttererseehalle im Zeichen von Tradition und Brauchtum. Ab 13 Uhr gibt es Pferdekutschenfahrten und eine Adventbastelwerkstatt im Kindergarten – um 13 Uhr und um 15 Uhr kommt der Kasperl in den Kindergarten und um 14 Uhr landet der Nikolaus mit dem Hubschrauber und bringt jedem Kind ein kleines Geschenk. Ab 14.30 Uhr musizieren Musikschüler in der Halle, ab 15.30 Uhr singt dort der Chor der evangelischen Pfarrgemeinde und ab 16 Uhr führt die Volksschule Aigen ihr Adventtheater auf. Auch in Aigen ist viel Adventliches zu erwerben, zu verkosten und ein reiches Rahmenprogramm mit Schmieden, Malen und Basteln kann man dort mitmachen.
Am dritten Adventwochenende – Samstag, dem 10. Dezember – kommt bereits vor der Zeit ab 14 Uhr am Hauptplatz das „Irdninger Christkind“. Da öffnet der Christkindlmarkt vor der Kirche seine Pforten und auch der Christbaummarkt ist offen. Ab 17 Uhr kann man das „Irdninger Christkind“ und seine Schlittenhunde mit Laternen in den Pfarrsaal begleiten. Dort liest es Weihnachtsgeschichten vor und singt mit den Kindern Weihnachtslieder.
24.11.2011 aktuelles/archiv/advent-in-der-bergregion-grimming.html
Großer „Primus-Award“ an Planai-Bahnen  „Ein Triple-A-Rating für die Wirtschaft“, so umschrieb Moderatorin Ingrid Thurnher die Bedeutung der großen „Primus“-Preisverleihung am vergangenen Samstag im glanzvollen Rahmen der Helmut-List-Halle in Graz. Das Team der Planai-Hochwurzen-Bahnen in Schladming durfte aus den Händen von Caritas-Präsident Franz Küberl den Primus der Kategorie „Unternehmenskultur“ in Empfang nehmen.
Genau einen Monat zuvor stand das Team rund um Planai Chef Ernst Trummer ebenso in der List-Halle am Podium und erhielt den „Austria‘s Leading Companies Award“, welcher auf wichtigen Betriebskennzahlen beruht. Der KSV 1870 und die Ratingagentur PricewaterhouseCoopers durchleuchteten dazu das Unternehmen.
Nun erhielt der Schladminger Leitbetrieb wieder als einziger aus dem Bereich Tourismus den „Primus Award“, der die Unternehmenskultur unter die Lupe nimmt. Das Betriebsklima, der Umgang miteinander, Entscheidungsprozesse im Unternehmen, Mitarbeiteraus- und Fortbildung und die kreativen Planai-Ideenbörsen standen dabei im Vordergrund. Der Planet Planai mit dem auf die Mitarbeiter abgestimmten Innenleben ist ein Beispiel hierfür.
Ernst Trummer sagte dazu am Podium zu Ingrid Thurnher: „Man kann davon ausgehen, dass die Kennzahlen stimmen, wenn die Unternehmenskultur in einem Unternehmen passt. Wir leben es vor.“ In der Tat ist es so, dass sich die Planai-Bahnen mit ihren unterschiedlichen Geschäftsfeldern und diversen Tochterfirmen eindeutig in Richtung eines modernen Freizeitkonzerns bewegen (fast 30 Prozent des Umsatzes werden von den 360 Mitarbeitern außerhalb des Kernbereiches erwirtschaftet). Die Mitarbeiterfluktuation liegt bei unter 5 Prozent und die durchschnittliche Krankenstands-Dauer ebenso weit unter dem Österreich-Schnitt. Eine klassische Win-Win-Situation für die Mitarbeiter, wie auch für das Unternehmen. Eine Führung durch den „Planet Planai“ spiegelt die Begründung der Jury sehr gut wider: In der Google-Lounge werden keine Sitzungen abgehalten, sondern maximal „Stehungen“. Die Büroausstattung wurde gemeinsam mit den Mitarbeitern entwickelt. Besonders für die Mitarbeiter im Gelände wurde das Projekt „Die Gesunde Planai“ (mit bis zu 20 gesundheitsfördernden Events pro Jahr) ins Leben gerufen. Monatliche Mitarbeiterstammtische, eine Planai-Akademie mit einem Schulungsangebot von 70 verschiedenen Kursen, Betriebsausflüge, die schon mal auch nach Amerika führen, verpflichtende Exkursionen für das Management, um den Blick über den Tellerrand zu schärfen runden das Programm der „Planai-Familie“ ab.
24.11.2011 aktuelles/archiv/grosser-primus-award-an-planai-bahnen.html
RHC Rottenmann - SC Rams 6:3  Zum zweiten Mal in dieser Saison trafen die Rottenmanner und die Grazer Eishockey-Cracks aufeinander und beide Male endete das Spiel mit 6:3 zu Gunsten der Paltentaler.
Beide Teams zeigten sich seit der letzten Begegnung in besserer Form und so sollte es auch ein hartes Stück Arbeit werden, bis der Sieg des Tabellenführers feststand. Der RHC bot in diesem Match neben Martin und Daniel Tafner mit den beiden Smiscik‘s ein zweites Vater-Sohn-Gespann auf und im Tor stand erstmals Karl Meingassner. Topscorer Daniel Tafner brachte sein Team in Führung und erhöhte in der 10. Minute auf 2:0. Doch nur eine Minute später gelang den Gästen der Anschlusstreffer zum 1:2 – mit diesem Resultat ging es dann auch in die Drittelpause. Im zweiten Drittel stellte zunächst Armin Schaden den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, doch Paul Screiner verkürzte in der 38. Minute auf 2:3, wodurch die Partie spannend blieb. Im letzten Abschnitt ging es zwischenzeitlich zwar etwas heißer zu, doch am Gesamtbild des Spiels änderte sich wenig. Christoph Wiesnegger traf zum 4:2 für die Paltentaler und abermals war es Paul Schreiner, der mit seinem dritten Treffer zum 3:4 die Rams noch hoffen ließ. In der Schlussphase spielten dann aber nur mehr die Redmans und Robin Huber sowie Daniel Tafner sorgten schlussendlich für einen klaren 6:3-Erfolg. Damit liegt der RHC Rottenmann nach vier Spielen mit dem Punktemaximum von 12 Zählern an der Tabellenspitze.
Morgen, Samstag, steht die fünfte Partie gegen den Harter Hockey Club auf dem Programm (Beginn 15.30 Uhr).
24.11.2011 aktuelles/archiv/rhc-rottenmann-sc-rams-6-3.html
Ennstal 21  Das unterirdische Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 ist wohl eines der umstrittensten Bauvorhaben, das unser Nachbarland je gesehen hat. Eine Volksabstimmung war der einzige Weg, um den Konflikt noch zu lösen, und brachte landesweit überwältigende 58 Prozent für das Projekt. Selbst direkt in der Stadt Stuttgart hatten die Befürworter eine Mehrheit.
Man kann daraus einige Lehren ziehen. Erstens hat sich eindrucksvoll gezeigt, dass gewisse Bauvorhaben der Infrastruktur heute kaum mehr von oben verordenbar sind. Egal ob Straße, Eisenbahn, Flughafen, Kraftwerk oder Stromleitung, sofort kommt schärfster Protest der Anrainer, der meist jahrelange, kostspielige Verfahren nach sich zieht und am Ende unter Umständen Projekte platzen lässt. Es wäre daher in Zukunft ratsam, das Volk schon in der Planungsphase zu befragen, und zwar nicht nur die unmittelbaren Anrainer, sondern alle Betroffenen. Die zweite ganz zentrale Erkenntnis ist, dass der, der am lautesten schreit weder unbedingt sachlich Recht noch gezwungenermaßen eine Mehrheit hinter sich hat. Diese Erkenntnis sollten sich auch unsere Politiker ins Stammbuch schreiben, die jede Bürgerbewegung, die etwas verhindern will, vor lauter Angst um die Wählerstimmen verhätscheln und dabei unter Umständen eine Mehrheit vor den Kopf stoßen. Wenn zukünftig für ein Infrastrukturprojekt in einer Volksabstimmung eine Mehrheit besteht, dann ist das Projekt auch umzusetzen. Und zwar ohne jahrelange Genehmigungsverfahren und ohne überbordende Bürgerbeteiligung. Denn wenn wir so weitermachen wie bisher, geht in diesem Land gar nichts mehr und wir werden uns eines Tages fernab der Zivilisation im Dunkeln wiederfinden.
01.12.2011 aktuelles/archiv/ennstal-21.html
Lebenshilfe hat große Ausbaupläne  Mit ihren Einrichtungen und Dienstleistungen ist die 1980 als gemeinnütziger Verein gegründete Lebenshilfe Ennstal längst zu einem unersetzlichen sozialen Netzwerk geworden. Mobile Klientenbetreuung und Werkstätten werden verstärkt beansprucht, in den Wohnhäusern wird der Platz schon zu eng. Deshalb wälzt man in der Vereinszentrale in Liezen seit einiger Zeit etliche Ausbaupläne.
So sollen die Gebäude in Rottenmann und Admont um einige Plätze erweitert werden. Der Bedarf an zusätzlichen Betten sei unbedingt vorhanden, erklärt Geschäftsführerin Gertrude Rieger. Die Klienten würden ja älter, weshalb man in der mobilen Versorgung zunehmend an Grenzen stoße. Ein wesentlicher Grund für den geplanten Ausbau seien auch die Vorgaben des Landes, wonach für die jeweiligen Wohneinheiten Mindestplätze vorhanden sein müssen. Deshalb stehe man vor der Alternative zusperren oder ausbauen und habe sich, trotz finanziell angespannter Situation, zu letzterem entschlossen.
Da im oberen Ennstal eine Versorgungslücke vorhanden sei, denke man daran, in Gröbming ein Wohngebäude zu errichten. „Das Areal dafür ist bereits angekauft worden, gebaut wird aber erst, wenn die bestehenden Einrichtungen in Rottenmann und Admont erweitert worden sind“, betont Rieger. Zudem müsse über die Finanzierung des Hausbaues noch gründlich verhandelt werden. Unterstützung erhoffe man sich zudem durch Geldzuwendungen aus Benefizveranstaltungen. Vorgesehen ist in Gröbming auch eine Tagesförderstätte für Klienten mit besonders hohem Hilfsbedarf sowie eine Kreativ-Werkstätte. Ein exakter Zeitplan für die Umsetzung dieser Vorhaben könne derzeit allerdings noch nicht vorgelegt werden.
01.12.2011 aktuelles/archiv/lebenshilfe-hat-grosse-ausbauplaene.html
65 Jahre Naturfreunde Liezen  Der von Obmann Ferdinand Kury gehaltene Rückblick auf die Aktivitäten im abgelaufenen Vereinsjahr bestimmte den Verlauf der Hauptversammlung der Naturfreunde in Liezen.
An dieser nahmen außer den zahlreichen Mitgliedern auch Vizebürgermeisterin Roswitha Glashüttner, Finanzstadtrat Albert Krug, Landesvorsitzender-Stellvertreter Hans Pammer, Ehrenlandesvorsitzender Karl Hödl, die Naturfreunde-Obleute aus Rottenmann, Trieben und Selzthal sowie Vertreter des Liezener Alpenvereins teil. Kury erinnerte an die erfolgreich verlaufenen Reisen, Wanderungen und Bergtouren und an die Vereinsgründung vor 65 Jahren. Sein Dank für großzügige Unterstützungen galt der Stadtgemeinde, der Siedlungsgenossenschaft Ennstal, der Steiermärkischen Sparkasse und der Volksbank Enns- und Paltental.
Die Vorschau auf das Vereinsprogramm beinhaltete unter anderem einen vom 26. bis zum 30. Dezember stattfindenden Kinderskikurs, das Eisstockschießen am 14. Jänner sowie Skitouren, Radausflüge, Wanderlager, eine kulinarische Weinbergwanderung und vieles mehr. Die statutengemäß erforderlichen Neuwahlen des Vorstandes ergaben keine personellen Änderungen.
Für 50 Jahre Vereinstreue wurden Josefa Famera, für 40 Jahre Anton Fasching, Rolf Haberl, Ernst Huber, Erika und Ernst Kirchsteiger, Margit Kury, Christa Pachernigg, Margareta Rappitsch und Renate Thalhammer, für 25 Jahre Peter Hochegger, Maria Kern, Martin Lemmer, Johanna Repnik und Maria Tyndyk geehrt.
01.12.2011 aktuelles/archiv/65-jahre-naturfreunde-liezen.html
Krippenausstellung in Stein/Enns  Der Krippenverein Stein/Enns, der im Vorjahr mit dem Volkskulturpreis des Landes Steiermark ausgezeichnet wurde, veranstaltet von 8. bis 11. Dezember eine Krippen- und Christbaum-Ausstellung. In der örtlichen Hauptschule sind an die 200 Krippen, 30 verschieden geschmückte Christbäume sowie Schnitz- und Klosterarbeiten zu sehen.
Erst vor kurzem wurden die heurigen Erwachsenen- und Kinderkurse des Krippenvereins Stein/Enns beendet, wobei die Teilnehmer besonders sehenswerte Krippen und Nachbauten geschaffen haben. Alle Kurskrippen, die in den letzten beiden Jahren gebaut wurden, werden in dieser einzigartig dekorierten Ausstellung von Donnerstag, dem 8. bis Sonntag, dem 11. Dezember, der Öffentlichkeit präsentiert. Neben vielen besonders gut gelungenen Nachbauten, wie Almen und Bauernhäuser, wird auch das Schloss Großsölk, das von Krippenbaumeister Adi Barazzutti und Obmann Gerald Gerhardter maßstabsgetreu nachgebaut wurde, zu sehen sein. Dazu werden rund 30 Christbäume, die von den Schulen der Gemeinde, diversen Betrieben der Region und Vereinsmitgliedern traditionell oder modern geschmückt werden, zu sehen sein. Die alte Kunst der Klosterarbeiten wird bei dieser Ausstellung von Elfi Meisinger präsentiert, Herbert Berger rundet mit seinen Schnitzarbeiten das Angebot ab.
Auf die Besucher wartet auch ein Glückshafen, bei dem es neben vielen anderen schönen Preisen auch Krippen mit Figuren zu gewinnen gibt. Für gemütliche Atmosphäre sorgen die Familienmusik Moosbrugger sowie Walter Almberger und Christine Frey. Die Ausstellung ist am Donnerstag, dem 8. am Freitag, dem 9. und am Samstag, dem 10. Dezember jeweils von 13 bis 19 Uhr sowie am Sonntag, dem 11. Dezember von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
01.12.2011 aktuelles/archiv/krippenausstellung-in-stein-enns.html
„Tischtennis Ennstal“ gegründet  Der Tischtennissport hat auf Initiative von Ernst Lux aus Wörschach und Hubert Pleninger, Bezirksobmann der Sportunion, an fünf Hauptschulen einen neuen Impuls bekommen. Interessierte Schüler am Tischtennissport werden professionell von Ernst Lux und seinen Helfern betreut.
Am Mittwoch vergangener Woche erfolgte nach bereits einigen durchgeführten Trainingsstunden die offizielle Gründung des Vereins „Tischtennis Ennstal“. Folgende Hauptschulen beteiligen sich an diesem einmaligen Sportprojekt: Haus, Gröbming, Bad Mitterndorf, Irdning und Rottenmann. Da diese Schulen bereits über genügend Tische verfügen, wird im Zweiwochenrhythmus jeweils zwei Stunden trainiert. Das Ziel dieser gut durchdachten Aktion ist es, den Tischtennissport nachhaltig an den Schulen zu forcieren und neue Tischtennisclubs entstehen zu lassen.
Union-Bezirksobmann Hubert Pleninger dankte bei der Gründung dem ambitionierten Trainer Ernst Lux, Manfred Fuchs von der Raiba Gröbming für die finanzielle Unterstützung sowie den Hauptschuldirektoren für ihre positve Einstellung zum Tischtennissport.
01.12.2011 aktuelles/archiv/-tischtennis-ennstal-gegruendet.html
Zu viel oder zu wenig?  Nach den schon üblichen Marathonsitzungen, zuletzt wieder mit Beteiligung der Regierungsspitze, haben sich die Verhandlungsparteien doch noch auf eine Gehaltserhöhung für den öffentlichen Dienst geeinigt. Die Bezüge steigen um etwa 3 Prozent, womit die Inflation abgedeckt ist, aber eben nicht mehr. Auf den ersten Blick könnte man meinen, ein Abschluss, mit dem alle leben können. Dennoch sprechen vor allem heimische Wirtschaftsforscher von einem zu hohen Abschluss, der sich mit den aktuellen Sparbemühungen nicht vereinen lässt.
Vor allem der Steiermark und Oberösterreich droht jetzt veritabler Unfrieden, da dort die Anhebung der Gehälter ausbleibt beziehungsweise deutlich geringer ausfällt, was im Sinne der Gleichbehandlung natürlich fragwürdig ist. Andererseits bemühen sich gerade diese beiden Bundesländer als einzige, wirklich Einsparungen durchzuziehen, während etwa für die Wiener Beamten die Pensionsreform aus 2007 noch nicht einmal durchgeführt ist. Dass jetzt die einzigen sparwilligen Bundesländer den schwarzen Peter haben, ist nicht zu akzeptieren.
Zudem kommt spätestens im nächsten Jahr ein großes Sparpaket auf uns zu, an dem sich natürlich auch die Beamten beteiligen müssen. Und solange es strukturell keine Reformen in der Verwaltung gibt, die deutlich weniger Personal ermöglichen, sind Einsparungen eben nur bei der Höhe der Gehälter möglich. Immerhin haben dafür die meisten Mitarbeiter im öffentlichen Dienst einen sicheren Arbeitsplatz, und im Vergleich zu den Maßnahmen, die andere EU-Länder in der Verwaltung setzen, ist auch eine Nulllohnrunde noch eine durchaus verträgliche Maßnahme.
07.12.2011 aktuelles/archiv/zu-viel-oder-zu-wenig.html
Partnerzuwachs für den NP Gesäuse  Der Nationalpark Gesäuse besteht seit nunmehr zehn Jahren und hat sich zu einem wichtigen und attraktiven Erholungsraum entwickelt. Immer mehr Besucher nehmen sich in ihm Zeit für die Natur.
Soeben ist das Heft mit dem Jahresprogramm 2012 erschienen. Der Inhalt verführt zu einem Eintauchen in die Vielfalt einer durch Jahrhunderte mit Bedacht gestalteten Kulturlandschaft. Ebenso bietet er ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Bildungsprogramm.
Das Projekt „Nationalpark Gesäuse Partner“ geht mittlerweile ins siebente Jahr und kann bereits auf beachtliche Erfolge, wie beispielsweise die Auszeichnung als Genussregion zurückblicken. Ziel dieses Projektes war und ist es, ortsansässige Betriebe unterein­ander und mit dem Nationalpark zu vernetzen und dabei größten Wert auf gegenseitiges Marketing, praktizierten Umweltschutz und die Stärkung der regionalen Wertschöpfung zu legen.
Der Branchenbogen der Nationalpark-Partner spannt sich von der Gastronomie, den Schutzhütten und Jausenstationen über landwirtschaftliche Direktvermarkter, Handwerker und Gewerbetreibende bis hin zu Beherbergungs-, Urlaub am Bauernhof-, Verkehrs- und Handelsbetrieben sowie Anbietern von Freizeit-, Bildungs-, Kultur- und Kunstaktivitäten.
Beim im Gasthof Pirafelner in Hall bei Admont stattgefundenen Jahresabschlusstreffen kamen die Ereignisse innerhalb der Partnerschaften zur Sprache. Projektleiterin Karoline Scheb war sehr erfreut, weil sich zu den bereits rund 70 Partnern an diesem Abend sechs neue Betriebe gesellten. Deren Vertreter stellten ihre Unternehmen vor und erhielten zum Kooperationsvertrag das Keramikschild mit dem Logo „Nationalpark Partner“ zwecks einheitlicher Kennzeichnung.
Karoline Scheb erklärte, dass sie in letzter Zeit ein verstärktes Gemeinschaftsgefühl und eine gewaltige Aufbruchsstimmung unter den Partnern verspüre. „Neben dem Ziel der Betriebe, als Botschafter des Nationalparks zu fungieren und als kompetente Anlauf- beziehungsweise Servicestellen für die Gäste aufzutreten, haben sie es sich zum Ziel gesetzt, sowohl innerhalb der Branchen als auch sektor- und branchenübergreifend noch intensiver zusammen zu arbeiten.“ Einen weiteren Akzent setzen die Partnerbetriebe bereits am 4. Februar 2012 mit dem bereits zur Tradition gewordenen „Dirndlball“ auf Schloss Röthelstein.
07.12.2011 aktuelles/archiv/partnerzuwachs-fuer-den-np-gesaeuse.html
Bergabenteuer im Doppelpack  Am kommenden Mittwoch, dem 14. Dezember, Beginn 19.30 Uhr, berichten Alpinisten aus Liezen im Kulturhaus der Bezirksstadt in zwei Multimedia-Vorträgen über ihre Erlebnisse in Chile, Bolivien und den USA. Der Erlös aus den für den Eintritt erbetenen freiwilligen Spenden wird vom Alpenverein einer in Not geratenen Liezener Familie zur Verfügung gestellt.
Drei Liezener Kletterer reisten im September dieses Jahres in den kalifornischen Yosemite Nationalpark. Ziel war eine Besteigung der „Nose“ am El Capitan. Dieser Big-Wall-Klassiker hat bei den Amerikanern einen ähnlichen Stellenwert wie bei uns Europäern die Eiger-Nordwand.
Dabei kam es zu einem dramatischen Unfall. Bei einem Absturz trennte das Sicherungsseil einem der Teilnehmer, nämlich Michael Schmölzer, den Daumen ab. Der Finger stürzte nicht die 700 Meter tiefe Wand hinab, sondern landete direkt vor der Nase eines seiner Kameraden. „Mein großes Glück war, dass sich Richard Edelsbacher etwa 20 Meter unter mir auf einem Felsvorsprung befand. Im Zuge einer spektakulären Rettungsaktion konnte ich mit Hilfe eines Helikopters geborgen werden“, erzählt Schmölzer. In einer Spezialklinik in San Francisco schafften es Chirurgen, den Finger wieder anzunähen.
Ebenfalls abwechslungsreich, erfreulicher Weise jedoch unfallfrei, sind die Abenteuer von elf Ennstaler Bergsteigern bei ihren Aufenthalten in Chile und Bolivien verlaufen. Ziel der Tour war die Besteigung des 6088 Meter hohen Huayna Potosi in den Anden. In Chile besichtigte die Gruppe unter anderem die Atacama Wüste und in Bolivien die Ruinen von Tiwanaku und die Stadt La Paz. Eine Draufgabe war die Abfahrt mit Mountainbikes aus 4640 Metern Höhe ins tropische Tiefland auf einer 62 Kilometer langen Strecke mit einer Höhendifferenz von 3345 Metern.
07.12.2011 aktuelles/archiv/bergabenteuer-im-doppelpack.html
Rekordbesuch beim Jahreskonzert  Vor rund 1200 Besuchern bot die Marktmusikkapelle Haus im Enns­tal mit ihrem „Konzert des Jahres“ in der Dachstein-Tauern-Halle in Schladming wieder ein ausgereiftes Programm. Es war dies die zehnte Veranstaltung dieser Art in der WM-Stadt und insgesamt die 19. in Form eines Wunschkonzertes. Die Zuhörer kamen aus allen Teilen des Bezirkes Liezen, aber auch aus Stainz, Kainbach, Vöcklabruck und Oberölsbach bei Nürnberg.
Eröffnet wurde der Abend mit einer Fanfare, dirigiert von Kapellmeister-Stellvertreter Anton Schwab. Nach Begrüßungsworten von Obmann Franz Stücklschweiger und Bürgermeister Gerhard Schütter und einem von Johannes Knapp vorgetragenen heiteren Gedicht, trat Kapellmeister Stefan Knapp, er moderierte auch das Programm, in Aktion. Es folgte ein bunter Melodienstrauß, den die Solisten Maria Fuchs auf der Querflöte, Georg Danklmaier und Mathias Stieg auf dem Flügelhorn, Gerald Stadelmann und Heribert Thöringer auf Tenorhorn sowie Stefan Klinglhuber, Fabian, Manuel und Mathias Stieg sowie Herbert Landl und Sebastian Knapp auf Trompete ebenfalls kunstgerecht „mit banden“. Mit dem Schlager „Marina“ luden die Kinder Jasmin und Stefan das Publikum zum Mitsingen ein. Die Jungmusikerinnen Eva Maurer und Tiffani Lichtenegger, beide Querflöte, absolvierten ihren ersten öffentlichen Auftritt mit der Musikkapelle Haus.
Ein lang gehegter Wunsch der Sängerrunde Weißenbach, nämlich beim „Konzert des Jahres“ mitzuwirken, ging ebenfalls in Erfüllung. Mit den Liedern „Wahre Freundschaft“ und „Weit, weit weg von mir“ gab sie ihr Stelldichein. Der „Stoana Viergesang“ steuerte „O sole mio“ bei. Höhepunkte aus Oper und Operette boten Christiane Schober aus Radstadt und die am Linzer Landestheater engagierte Sopranistin Elisabeth Breuer aus Weißenbach mit Helmut Hofstetter aus Schladming als Begleiter am Klavier. Sämtlichen Akteuren war der Beifallssturm seitens der sichtlich begeisterten Zuhörer der verdiente Lohn für ihre Leistungen.
07.12.2011 aktuelles/archiv/rekordbesuch-beim-jahreskonzert.html
21. Bad Mitterndorfer Fußball-Hallengala  Am vergangenen Wochenende war in Bad Mitterndorf wieder Hallenzauber angesagt. 18 Mannschaften waren bei der Fußball-Hallengala am Start und spielten um ein Preisgeld von insgesamt 1200 Euro.
Erst­mals konnte der Vorjahressieger den Titel erfolgreich verteidigen. Der 1. FC Kasper Tech­no­logie aus Gmunden setzte sich im Finale gegen die hei­mische Mannschaft „Hot Shots Elektro Hentschel“ knapp mit 3:2 durch und sicherte sich die Sie­g­prämie von 520 Euro und Eintrittskarten für das Skiflie­gen am Kulm. Der 3. Platz ging an Café Bar Vielharmonie Liezen, die das Sie­benmeter-Schießen gegen Gabriel Entertainmentcenter für sich entscheiden konnten. Hannes Danninger vom Siegerteam wurde Torschüt­zen­könig, zum besten Tormann wurde Michael Stögner von den Hot Shots gewählt.
Für die junggebliebenen Kicker gab es am am Freitag das „Oldies but Goldies“-Blitzturnier. Die Mannschaft von Bäckermeister Stefan Knapp war dabei nicht zu biegen und so sicherte sich „Stefflbäck Bad Mitterndorf“ den Turniersieg vor dem „Stadionstüberl Bad Aussee“ und „Gasthaus Zur Einkehr Auto Karner Bad Mitterndorf“. Frank Rossi vom Stadionstüberl war der Top-Scorer, Hans Karner vom Stefflbäck durfte sich über den Titel „Bester Tormann“ freuen.
Ein besonderes Highlight wäre der für Freitag geplante Kindernachmittag gewesen. Auf Initiative von Organisator Helmut Edelmaier gelang es, den ehemaligen FC-Bayern-München- und Red-Bull-Salzburg-Star Alexander Zick­ler nach Bad Mitterndorf einzuladen. Leider musste er das Training aber krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Er versprach, den Kin­dernachmittag noch im De­zember nachzuholen.
07.12.2011 aktuelles/archiv/21.-bad-mitterndorfer-fussball-hallengala.html
Schwarzer Tag fürs Klima  Der Weltklimagipfel in Durban wäre fast schon gescheitert, bevor man sich in letzter Sekunde dazu durchringen konnte, doch noch eine Lösung zu suchen. Wenn alles gut geht, sollen ab 2020 alle maßgeblichen Länder an einer Verringerung des Schadstoffausstoßes mitwirken. Das wäre auch ein Riesenschritt in die richtige Richtung, denn am jetzt gültigen Kyoto-Protokoll nehmen die größten Schadstoffverursacher wie die USA, China oder Indien nicht teil, wodurch die Wirkung der Vereinbarung bescheiden ist.
Kurz nach dem Gipfel wurde allerdings die Hoffnung auf bessere Zeiten fürs Klima heftig erschüttert, denn Kanada gab seinen Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll bekannt. Die Kanadier hätten wegen der Nichterfüllung der Klimaziele etwa 10 Milliarden Euro zahlen müssen, die sie sich mit dem Ausstieg jetzt sparen. Sofort wurde auch in Österreich laut über diese Möglichkeit nachgedacht und es ist davon auszugehen, dass weitere Staaten folgen werden.
Wenn man sich allerdings so leicht aus einem völkerrechtlichen Vertrag davonstehlen kann, dann ist dessen Wirkung wohl als Ganzes in Frage zu stellen. Besonders, wenn man bedenkt, dass viele Länder schon in wirtschaftlich rosigen Zeiten kaum einen Gedanken an den Klimaschutz verloren haben. In der momentanen Situation ist das Thema gänzlich an den Rand gedrängt, und es ist zu befürchten, dass sich daran so schnell nichts ändern wird. Die Hoffnung auf eine echte Lösung ist daher nur sehr gering.
15.12.2011 aktuelles/archiv/schwarzer-tag-fuers-klima.html
Hauser Kaibling eröffnet „Alm 6-er“  Mit der neuen Sesselbahn „Alm 6-er“, die mit Wetterschutzhauben, Ledersitzen und Sitzheizung ausgestattet die Wintersportler auf 1950 Meter Seehöhe bringt, erschließt der Hauser Kaibling das Naturjuwel Kaiblingalm. Morgen, Samstag, steht die offizielle Eröffnung auf dem Programm, ab kommenden Sonntag ist die neue Anlage durchgehend in Betrieb.
Das traumhafte Spätherbstwetter spielte dem Hauser Kaibling heuer perfekt in die Karten, tätigte man doch mit zehn Millionen Euro die größte Investition in der über 40-jährigen Unternehmensgeschichte. In den letzten Wochen und Monaten wurde ein 40.000 Kubikmeter Wasser fassender Speicherteich angelegt, ein neues Leitungssystem und eine Pumpenstation errichtet sowie Pistenverbreiterungen im Ausmaß von insgesamt fünf Hektar vorgenommen. Das Hauptaugenmerk lag jedoch am Bau der neuen Sesselbahn „Alm 6-er“, die man ohne Übertreibung als wahres „Prunkstück“ bezeichnen kann.
Mit Wetterschutzhauben, Ledersitzen und einer Sitzheizung ausgestattet, befördert sie bis zu 2400 Wintersportler pro Stunde auf 1950 Meter Seehöhe mitten in das Naturjuwel „Kaiblingalm“.
Bereits in den 1960er-Jahren errichten Pioniere der Gemeinde Haus im Ennstal den ersten Schlepplift in dem Naturschnee-Paradies mit seinen wunderschönen Tiefschneehängen, eingebettet in einer faszinierenden Bergkulisse. Bis zum nächsten, zukunftsweisenden Schritt vergingen aber fast vier Jahrzehnte: Mit dem Bau der Schladminger 4-Berge-Skischaukel zwischen dem Hauser Kaibling, der Planai, der Hochwurzen und der Reiteralm im Jahr 1998 wurde auch die Kaiblingalm für jedermann komfortabel und bequem erreichbar. Heuer, 50 Jahre nach den „Pionieren der Kaib­ling­alm“, wurde endgültig ein Meilenstein gesetzt: Innerhalb von nur 104 Tagen – die Bauverhandlung erfolgte am 23. August, die behördliche Abnahme am 5. Dezember – wurde das 7-Milllionen-Euro-Projekt „Alm 6-er“ realisiert. Mit einer Länge von 1,5 km, 71 Sesseln, einer Förderleistung von 2400 Personen pro Stunde, einer Fahrzeit von rund 5 Minuten sowie mit orangenen Wetterschutzhauben und beheizten Ledersitzen ausgestattet, gehört die Bahn zu den modernsten Österreichs.
Morgen, Samstag, wird die neue Bahn offiziell ihrer Bestimmung übergeben, ab kommenden Sonntag, dem 18. Dezember, ist der „Alm 6-er“ dann durchgehend für den Publikumsskilauf geöffnet.
15.12.2011 aktuelles/archiv/hauser-kaibling-eroeffnet-alm-6-er.html
Salzteufellauf in Hall  Am Abend des 3. Dezember fand in Hall der Salzteufellauf statt, ein vorweihnachtliches Spiel, das die Mundartdichterin Martha Wölger ihren Hallern gewidmet hat.
Qualmende Feuerbrände beleuchteten gespenstisch den Hof des Haller Schulhauses, der voll von Besuchern aus nah und fern war. Nach dem Auftakt der Jagdhornbläser sprach Bürgermeister Hermann Watzl den Prolog des Stückes. Gleich darauf kamen die Haller Teufelsknappen aus ihren verfallenen Salzstollen und erstürmten mit Getöse den Platz, um den Thron für den Höllenfürst zu bereiten – ihm sollen sie Rechenschaft geben über ihr teuflisches Tun in Hall.
Schon kam Luzifer auf seinem Teufelswagen, gezogen und umsprungen von brüllenden Gesellen bestieg er den Hochsitz, beschwörte seine Gier nach Menschenseelen und verlangte Bescheid von den Salzteufeln. Einer nach dem andern gebärdete sich teuflisch und schilderte sein Wirken, das heutzutage wesentlich schwerer sei, als zu Salzzeiten, da Hall noch reich war. Ausreden duldete der Höllenfürst nicht, überschüttet seine Gesellen mit Vorwürfen und züchtigte sie in unbändigem Zorn. Schließlich trollten sich die Krampusse und Luzifer verschwand in einem Fluchtstollen, denn starke Konkurrenz kündigt sich an.
Sankt Nikolaus zog, begleitet von Jägern, ein. Er betrat mit einer Schar von fröhlichen Kindern die Bühne, belehrte seine kleinen Begleiter über das Gute und Böse und befragte sie nach dem wichtigsten Gebot und wie sie es wohl befolgen. Sie hielten sich an das Gebot, das dem ersten gleich ist: zu helfen, zu trösten, zu teilen, wo Not ist und zu verzeihen – an Nächstenliebe. Damit war der Nikolaus hoch zufrieden und verteilte seine Gaben.
So fand das Spiel sein Ende. Die Mitwirkenden mischten sich unter die Zuschauer, freuten sich über die gelungene Aufführung und sprachen schon von der Vorstellung im nächsten Jahr, 20 Jahre nach dem Tod von Martha Wölger.
15.12.2011 aktuelles/archiv/salzteufellauf-in-hall.html
Aktueller Kalender der Installateure  Im Museum „Arbeitswelt“ in Steyr präsentierte Herbert Bachler, Unternehmer in Gröbming, kürzlich die 6. Auflage des von ihm initiierten Installateur-Kalenders, der für 2012 mit der Devise „Gezeiten“ versehen wurde.
Sichtlich erfreut konnte Herbert Bachler in dem geschichtsträchtigen Gebäude in Steyr rund 200 geladene Gäste aus ganz Österreich, darunter auch Bundesinnungsmeister Komm.-Rat Ing. Michael Mattes, den Steyrer Bürgermeister Gerald Hackl sowie Eigentümer der Partnerunternehmen, wie Karl Ochsner und die Familie Holter, willkommen heißen. Im Beisein von Medienvertretern aus Österreich und Deutschland enthüllte Herbert Bachler die sechste Auflage des Installateur-Kalenders, der den Titel „Gehzeiten“ trägt. Die vom Wiener Künstler Christoph Euler dafür gestalteten Illustrationen vermitteln die teilweise Jahrhunderte lange Tradition der mit dem Kalenderprojekt verbundenen Unternehmen.
Durch den Abend führte in bewährter Manier der bekannte Moderator Matthias Euler-Rolle. Den musikalischen Rahmen gewährleisteten Enns­taler Gruppen wie „Just4Friends“, „Crazy Trash Drummers“ und „Enns­talholz“.
Mit der traditionellen Adventkranzweihe in der Michaelerkirche in Steyr konnten Herbert Bachler und seine Partner die Gäste in ein besinnliches Adventwochenende verabschieden, welches noch so manchen lange in Erinnerung bleiben wird.
Übrigens: Der „Ennstaler“ verloste im Rahmen seines heurigen Weihnachts-Gewinnspiel unter den Abonnenten auch fünf Exemplare des Installateur-Kalenders „Gezeiten 2012“. Die Gewinner werden in unserer nächsten Ausgabe veröffentlicht.
15.12.2011 aktuelles/archiv/aktueller-kalender-der-installateure.html
Öblarner Gewichtheber kürten Meister  In einer bis zum letzten Platz gefüllten Freizeithalle beendeten die Gewichtheber des Athletiksportclubs Öblarn am vergangenen Samstag mit der diesjährigen Vereinsmeisterschaft ein erfolgreiches Sportjahr.
In der Altersklasse Mini nahmen Sophia Stieg, Jennifer Jetz und Hannah Pfarr bereits zum zweiten Mal erfolgreich an einer Klubmeisterschaft teil. Auch die Burschen Jonas Liebhart, Eliah Liebhart, Felix Zamberger und Tobias Maderebner begeisterten die Zuseher durch ihr technisches Können bei den Reißkniebeugen und den absolvierten Liegestützen. Die Schülerinnen Kristina Winkler und Sandra Köhl konnten jeweils den Sieg in ihren Altersklassen erkämpfen, zudem belegte Tanja Plank noch den 2. Platz. Hannes Gasteiner, ein ambitionierter Neueinsteiger, zeigte vorerst noch außer Konkurrenz sein Talent für den Hantel-Sport und beendete erfolgreich seinen ersten Wettkampf. Bei den Damen holte sich, wie schon in den Jahren zuvor, Verena Grundner vor Claudia Hirz den Sieg und damit den Vereinsmeistertitel. In einem bis zum letzten Versuch spannenden Wettkampf sicherte sich Vorjahressieger Thomas Grundner vor Martin Hirz und Alexander Fink den Titel „Meister der Meister“, Gert Gruber belegte den 4. Platz.
Die Funktionäre des Kraftsportvereins zeigten sich mit den sportlichen Leistungen und den national wie international erkämpften Titeln im heurigen Jahr durchaus zufrieden. Vor allem die positive Entwicklung im Nachwuchsbereich lässt auf eine vielversprechende Zukunft des traditionsreichen Öblarner Stemmklubs hoffen.
15.12.2011 aktuelles/archiv/oeblarner-gewichtheber-kuerten-meister.html
Bezirksversammlung des Seniorenbundes  Die Mitglieder der von Erich Zeiringer geleiteten Bezirksorganisation Liezen des ÖVP-Seniorenbundes hielten ihre jährliche Versammlung, diesmal in der Bundesheerkaserne Aigen im Ennstal, ab.
Deshalb drehten sich die Referate und Diskussionen auch überwiegend um die Situation des Militärs an diesem Standort und um die Sicherheitspolitik im Allgemeinen. Kasernenkommandant Oberst Andreas Staudacher und Brigadier Gerhard Christiner referierten über den Beitrag österreichischer Soldaten zum internationalen Krisenmanagement im Rahmen der europäischen Sicherheitsstrategien und nannten den Einsatz im Kosovo als ein Beispiel. „Eine klare Definition der Aufgaben des Bundesheeres bedeutet Schutz und Hilfe im Inland, vor allem in Katastrophenfällen, Sicherstellung der Souveränität und Integrität des Staates und der Gesellschaft sowie Assistenzleistungen auf Ersuchen ziviler Behörden“, erläuterte Brigadier Christiner. Das Kommando zur Luftraumunterstützung in Aigen im Ennstal sei für Landes- und Spezialeinsätze konzipiert.
Seniorenbund-Bezirksobmann Zeiringer richtete an die Politiker in Bund und Land das Ersuchen, dem Bundesheer trotz Sparpakete die rechtliche Verpflichtung zur Hilfeleistung weiterhin in vollem Umfang zu ermöglichen. Vizeleutnant Heimo Maringer, Personalvertreter am Kasernenstandort, bezeichnete die verordneten Einschränkungen der Flugeinsätze in Aigen und die durch das Innenministerium hervorgerufene diesbezügliche Doppelgleisigkeit als nicht zufriedenstellend.
Raimund Hager, Bürgermeister von Aigen, unterstrich ebenfalls die Bedeutung der Kaserne für die Gemeinde und den Bezirk Liezen und erinnerte an die Leistungen der Soldaten während ihrer Einsätze nach der Unwetterkatastrophe im Sölktal. Zudem wünschte er den Funktionären und Mitgliedern des Bezirks-Seniorenbundes weiterhin viel Tatkraft bei ihrem gesellschaftlichen und sozialen Engagement.
22.12.2011 aktuelles/archiv/bezirksversammlung-des-seniorenbundes.html
Taktstockübergabe im Wörschacher Musikverein  Anlässlich des traditionellen Wunschkonzertes des Musikvereins Wörschach überreichte Kapellmeister Edwin Lasser seinem jungen Nachfolger Michael Schachner den Dirigentenstab.
Vorerst aber begeisterten die Wörschacher Musikerinnen und Musiker mit ihrem schwungvollen Programm die zahlreichen Gäste im Mehrzwecksaal. Zu den besonderen musikalischen Zuckerln gehörten zweifelsohne die Ouvertüre zur Sinfonie „Der Barbier von Sevilla“, die „Böhmischen Skizzen“ sowie der „Astronauten-Marsch“. Erwähnenswert waren natürlich die beiden Solisten Klaus Weitgasser auf der Trompete mit „The Power of Love“ sowie Paul Schaunitzer auf dem Xylophon mit dem Stück „Happy Mallets“. Als einmaligen Kontrast zum Blasorchester brillierte der Männergesangsverein Stallhofen, durch das Programm führte in bewährter Weise Mag. Karl Edegger aus Öblarn.
Da Kapellmeister Edwin Lasser aufgrund einer Verletzung bei Forstarbeiten im Sommer für die Probenarbeit nicht zur Verfügung stand, übernahmen die musikalischen Vorbereitungsarbeiten Bezirkskapellmeister Dr. Adi Marold sowie Michael Schachner, der erst seit dem Frühjahr als Kapellmeister-Stellvertreter fungiert. Die gesundheitlichen Probleme veranlassten Edwin Lasser auch, nach fünf Jahren sein Amt als Kapellmeister in Wörschach zur Verfügung zu stellen. Obmann Roland Schachner dankte dem scheidenden musikalischen Leiter für sein hohes Maß an Engagement und freute sich besonders, dass Edwin Lasser dem Verein weiterhin als aktiver Musiker und Kapellmeister-Stellvertreter angehören wird.
Die Wahl zum neuen Kapellmeister durch die Musikerinnen und Musiker fiel einstimmig auf den 22-jährigen Michael Schachner, der bereits seit seinem siebenten Lebensjahr dem Musikverein Wörschach angehört. Die ersten Jahre diente er wie üblich als „Trommelwagerlzieher“, seit dem Jahre 2000 unterstützt er den Verein aktiv am Bariton sowie auf der Posaune. Den Präsenzdienst absolvierte Michael Schachner bei der Militärmusik Steiermark. Die Zeit in Graz nutzte er aber auch zur Absolvierung des viersemestrigen Studienlehrganges für Blasorchesterleitung am Johann-Josef-Fux-Konservatorium, den er 2009 abschloss. Im Ennstal ist der Student der Rechtswissenschaften auch als Bassposaunist bei den „Schoffeichtkogelposchern“ bestens bekannt.
Nach Übergabe des Taktstockes dankte der vermutlich jüngste Kapellmeister in der Steiermark für das große Maß an Vertrauen, das ihm von seiner Kapelle bereits im Vorhinein entgegengebracht wurde, und ersuchte diese, ihn auch weiterhin so tatkräftig zu unterstützen. Dass der junge Dirigent etwas von seinem Handwerk versteht, bewies er sodann mit dem jazzigen Abschlussstück des diesjährigen Wunschkonzertes „Sir Duke“ von Stevie Wonder.
22.12.2011 aktuelles/archiv/taktstockuebergabe-im-woerschacher-musikverein.html
Ehrenringverleihung in Ramsau/D.  Im Rahmen einer würdigen Feier im Hotel „Almfrieden“ wurde kürzlich zwei verdienten Persönlichkeiten von Ramsau am Dachstein eine besondere Ehre zuteil: Altbürgermeister Helmut Schrempf und Medizinalrat Dr. Heinz Harwald erhielten für ihre Verdienste den Ehrenring der Gemeinde Ramsau.
Bürgermeister Dir. Rainer Angerer konnte zur Feier neben seinem Vorgänger Helmut Schrempf und Medizinalrat Dr. Heinz Harwald sowie deren Familien auch Expositurleiter HR Dr. Florian Waldner, die Ehrenbürger Altbgm. Matthias Knaus und Altbgm. ÖR Johann Berger sowie die Ehrenringträger Matthias Schrempf, Willi Fischbacher, Gerhard Pilz, Helmut Walcher und Walter Walcher begrüßen.
In den folgenden Laudatien schilderte Bgm. Angerer den Werdegang der beiden Persönlichkeiten, die sich in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen und ehrenamtlichen Funktionen über viele Jahre hindurch weit über das geforderte Maß hinaus für die Gemeinde Ramsau eingesetzt und verdient gemacht haben.
Die politische Laufbahn des heute 62-jährigen Helmut Schrempf begann 1980, als er das Amt des Vizebürgermeisters übernahm. Im Jahr 1991 wurde er zum Bürgermeister der Tourismusgemeinde gewählt und stand dieser bis 2010 vor. Zwischen 1983 und 1986 war Helmut Schrempf auch als Bezirksparteisekretär der ÖVP tätig und hatte von 1990 bis 2010 auch die Funktion des ÖVP-Ortsparteiobmannes inne. Zwischen 1977 und 1992 leitete Helmut Schrempf als Obmann auch die Geschicke des Wintersportvereins Ramsau. In seiner Amtszeit als Bürgermeister konnten viele wichtige Projekte in der Gemeinde realisiert werden, darunter der Bau des Veranstaltungszentrums, des Langlaufstadions und der Sprunganlagen, der Zubau des Rüsthauses, die Sanierung der Volksschule, die Erweiterung des Kindergartens und des Hallenbades, die Ortserneuerung und das Nordische Trainingszentrum. Die Liste der von Helmut Schrempf realisierten Vorhaben ließe sich beliebig fortsetzen, würde jedoch den Rahmen sprengen.
Medizinalrat Dr. Heinz Harwald war 36 Jahre lang als praktischer Arzt von Ramsau am Dachstein tätig und sah seinen Beruf stets als Berufung. Darüber hinaus war Dr. Harwald über drei Jahrzehnte für den Wintersportverein und den örtlichen Bergrettungsdienst tätig, wo er bei alpinen Noteinsätzen des öfteren das eigene Leben riskierte, um verunglückten Menschen helfen zu können. Seit 1978 ist Dr. Harwald Distriksarzt, seit 1988 Schüler- und Sportarzt in der Volksschule, seit Juni 1990 Umweltschutzarzt und seit Jänner 1991 Notarzt. In der Gemeinde Ramsau genießt MR Dr. Heinz Harwald einen überaus guten Ruf und wird ob seiner Menschlichkeit sehr geschätzt.
Zum Abschluss seiner Ausführungen bedankte sich Bgm. Angerer auch bei den Familien der beiden, die viele Entbehrungen in Kauf nehmen mussten, und überreichte anschließend Helmut Schrempf und Dr. Heinz Harwald die Ehrenurkunden sowie die Ehrenringe der Gemeinde Ramsau. Mit Dankesworten der neuen Ehrenringträger und einem gemütlichen Beisammensein, das von den Ramsauer Blechweisen umrahmt wurde, fand die Feier ihren Ausklang.
22.12.2011 aktuelles/archiv/ehrenringverleihung-in-ramsau-d.html
ORF-Christvesper aus Schladming  Der Weihnachtsgottesdienst, der am Heiligen Abend im ORF ausgestrahlt wird, kommt heuer aus Schlad­ming.
Am vergangenen Sonntag zeichnete ein ORF-Team die evangelische Christvesper in der Peter-und-Paul-Kirche Schladming, der größten evangelischen Kirche der Steiermark, auf. Ausgestrahlt wird der Gottesdienst am morgigen 24. Dezember im Rahmen der Sendung „Licht ins Dunkel“ um 19 Uhr in ORF 2. Senior Pfarrer Gerhard Krömer hält die Weihnachtspredigt, der Königskinderchor Schladming (55 Kinder) unter der Leitung von Catherine Galler sowie die Chorgemeinschaft Evangelischer Kirchenchor und Singkreis „Ein Neues Lied“ Schladming (35 Erwachsene) unter der Leitung von Margaritta Nosal-Strasser gestalten die Christvesper musikalisch. Pfarrerin Martina Ahornegger spricht die Gebete, Lektor Siegfried Steiner liest das Weihnachtsevangelium.
Der Heilig-Abend-Gottesdienst in der evangelischen Kirche Schladming beginnt um 21 Uhr, der Christtag-Gottesdienst um 9 Uhr (mit Kindergottesdienst). Am Silvestertag findet der Gottesdienst um 17 Uhr und am Neujahrstag um 10 Uhr statt. In der evangelischen Christuskirche Aich ist am Heiligen Abend um 16.30 Uhr Gottesdienst, am Christtag sowie am Neujahrstag jeweils um 10.30 Uhr.
22.12.2011 aktuelles/archiv/orf-christvesper-aus-schladming.html
Starkes Wochenende des RHC  Gleich zwei Spiele musste der Red Man Hockey Club Rottenmann am vergangenen Wochenende absolvieren und in beiden Partien ließen die Eishockeycracks um Kapitän Charlie Gröbl einmal mehr ihre Klasse aufblitzen.
Am Samstag feierten die Paltentaler gegen die Erzherzog Panthers einen klaren 5:0-Erfolg. Mit drei Toren legten sie dabei schon im ersten Drittel den Grundstein für den Erfolg. Zwei Treffer der Sieger erzielte Daniel Tafner, je einmal waren Christoph Wiesnegger, Michael Wiesnegger und Marek Samuhel erfolgreich.
Am Sonntag fegte der RHC dann den Tabellenzweiten EC Grazer Eisbären II mit 7:1 vom Eis. Daniel Tafner scorte in der letzten Partie im alten Jahr drei Tore und geht nun mit 24 Punkten als Führender der Torschützenliste ins neue Jahr. Interessant in dem Match war die Tatsache, dass sich mit Christoph Gielg, Robin Huber, Marek Samuhel, Wolfgang Steinberger und Philip Duschek gleich fünf weitere Spieler in die Torschützenliste eintrugen. Mit den zwei letzten Erfolgen und insgesamt sieben Siegen in Serie ist die Play-Off-Teilnahme so gut wie fix. Das nächste Spiel steigt am Samstag, dem 7. Jänner, gegen den HC Timberwolves.
Die zwei Partien am vergangenen Wochenende nutzen die RHC-Cracks auch gleich zu einem längeren Beisammensein. So wurde in Graz genächtigt und nach dem Samstag-Spiel gemütlich gefeiert. Vor dem zweiten Match stand am Sonntag Mittag die Weihnachtsfeier am Programm, durch die man natürlich doppelt gestärkt ins letzte Match im Jahr 2011 ging.
22.12.2011 aktuelles/archiv/starkes-wochenende-des-rhc.html
10 Jahre Euro  Zum Jahreswechsel jährte sich die Einführung des Eurobargeldes zum zehnten Mal, ein Grund, eine nüchterne Rückschau zu halten, denn von der damaligen Euphorie ist nicht viel übrig geblieben. Während am Anfang das neue Geld von den meisten Menschen sehr positiv gesehen wurde, gibt es jetzt doch viele kritische Stimmen, wenngleich eine deutliche Mehrheit immer noch den Euro einer nationalen Währung vorzieht.
Der ursprüngliche Vorteil von festen Wechselkursen durch die Einheitswährung ist geblieben, das zeigt sich in einem deutlichen Exportwachstum seit 2002. Und auch die Erleichterung, bei Auslandsreisen nur mehr eine Währung zu brauchen, ist geblieben. Alsbald gesellte sich zur allgemeinen Zufriedenheit allerdings Kritik am „Teuro“ und bis heute wird ein stärkerer Preisauftrieb durch den Euro allseits als gegeben angesehen. Das stimmt allerdings nicht, die Inflationsrate ist in den letzten zehn Jahren geringer gewachsen als in den zehn Jahren davor. Auch dürfte man heute den Schillingvergleich nicht mehr mit 1:13,76, sondern etwa mit 1:10 rechnen. Der Rest ist Inflation, und die hätte es auch in Schilling gegeben, zumal der Hauptgrund in einer nachhaltigen 85-prozentigen Verteuerung von Treibstoffen liegt.
Bleibt die letzte große Frage im Zusammenhang mit dem Euro: Wären wir heute mit dem Schilling von der Eurokrise soweit verschont geblieben, dass das mehr wiegt als die großen Erfolge der Exportwirtschaft durch den Euro in den letzten zehn Jahren? Diese Frage kann seriös niemand beantworten, deshalb hat es wohl auch keinen Sinn, sie überhaupt zu stellen. Es bleibt uns nur, das bestmögliche aus der aktuellen Situation zu machen.
04.01.2012 aktuelles/archiv/10-jahre-euro.html
Showdown der Rallye-Legenden  Insgesamt 47 Teams aus Deutschland, Österreich, Finnland, Schweden und der Schweiz starteten am gestrigen Mittwoch in Gröbming zur diesjährigen „Planai-Classic“. Heute, Donnerstag, dem 5. Jänner kommt es zum großen Showdown der Rallye-Legenden auf der Bergstraße der Planai.
Nach dem Qualifying auf der Gröbminger Trabrennbahn nahmen Aaltonen, Waldegaard, Seyffenstein, Harrach und Co. am späten Mittwoch-Nachmittag den 142 km langen Nacht-Prolog mit acht Sonderprüfungen unter die Räder, in denen es einen 40-km/h-Schnitt einzuhalten galt, wurde doch jede Hundertstel Abweichung von der Sollzeit mit einem Punkt bestraft.
Für den heutigen Showdown auf der Planai-Bergstraße – Start zum ersten von zwei Läufen der Bergprüfung ist um 13 Uhr – machten die Spezialisten des Oldtimer-Zeitfahrens ihre Autos winterfest: Wolfgang und Barbara Stegemann aus Deutschland (Alfa Giulia Sprint, 1963), Karsten Wohlenberg/Mike Höll (D, Mercedes 230SL, 1964), Pius Weckerle/Werner Gassner (Porsche 914/6, 1969), die 2011 die Planai-Classic gewannen, sowie Werner Fessel/Peter Schöggl (Fiat Abarth 124, 1972) und Franz Brachingert/Otmar Schlager (BMW 2002TI, 1972). Im Duell um die Tagesbestzeit auf der Mautstraße wird Ex-Staatsmeister Ernst Harrach mit seinem VW-Super-Käfer die Latte legen. Erstmals auf einem Porsche 911 zu sehen: TV-Star Rudi Roubinek alias „Seyffenstein“. Die wahren Helden dieses Wintermärchens mit dampfenden Motoren wird man aber in den offenen Cockpits der drei ältesten Autos sehen: Christian und Margot Baier in einem Lea Francis Baujahr 1927, Johann Kofler (Sunbeam, Baujahr 1930) und Bernhard und Petra Ehm (Lagonda, 1936). Björn Waldegaard, der schwedische Rallye-Weltmeister von 1979, wird einen 300 PS starken Porsche 911 pilotieren, mit seinem Freund Hans Sylvan als Navigator. Sein ewiger Kontrahent aus unzähligen Rallye-Saisonen ist auch dabei: Rauno Aaltonen, die finnische Lenkrad-Ikone, fährt einen Mini-Cooper-S.
Im neuen WM-Park Planai wird ab 18 Uhr das spannende Flutlicht-Finale inszeniert. Für eine Auto- und Skifahrer-Kombiwertung werden den ersten 15 des Auto-Gesamtklassements Skilegenden zugelost. Dann steigt der Nacht-Riesenslalom am berühmten Planai-Zielhang: Ausgetragen werden zwei Durchgänge, wobei im zweiten die Zeit des ersten Laufes möglichst auf die Hundertstelsekunde zu kopieren ist. Daraus wird eine Kombi-Wertung Auto- und Skifahrer erstellt.
04.01.2012 aktuelles/archiv/showdown-der-rallye-legenden.html
Es glöckelt und läutet in Stainach  Am heutigen 5. Jänner sollen in Stainach nach alter Tradition wieder die bösen Mächte durch die Glöckler vertrieben und die guten Geister für ein gesundes, fruchtbares Jahr positiv gestimmt werden. Wie jedes Jahr erreicht der Glöckerlauf mit dem Einlauf aller Passen um 19.30 Uhr am Hauptplatz seinen Höhepunkt.
Mit Anbruch der Dämmerung ziehen sie los. Dann sind die einzelnen Glöcklergruppen, die sogenannten Passen, in allen Teilen der Gemeinde unterwegs. Zu Beginn verrät oft nur das Glockengeläut ihre Anwesenheit in dieser letzten Rauhnacht. Doch spätestens bei der Zusammenkunft am Hauptplatz können die Besucher die knapp 200 weiß gekleideten Gestalten mit ihren großen Lichterkappen bewundern, wobei jede der 15 Passen zusammengehörige Symboliken darstellt. Das große und kleine Kirchenjahr sind ebenso vertreten wie beispielsweise die Tierkreiszeichen oder Motive aus der Region, allen voran der Grimming. Unterstützt durch ihre großen Glocken wird mit gelaufenen Kreisen und Spiralen versucht, die überirdischen Mächte für das neue Jahr gnädig zu stimmen.
Nach wie vor zieht dieses Brauchtum, das in den 1930er-Jahren vom aus Ebensee stammenden Franz Zehentleitner nach Stainach gebracht wurde, Jung und Alt in seinen Bann.
04.01.2012 aktuelles/archiv/es-gloeckelt-und-laeutet-in-stainach.html
DKH Schladming ändert Besuchszeiten  Ein Krankenhausaufenthalt ist für die Betroffenen sehr anstrengend: die Operation selbst, zahlreiche Untersuchungen – da braucht es viel Ruhe, um wieder ganz gesund zu werden.
Das Diakonissen-Krankenhaus Schlad­ming hat sich daher entschlossen, versuchsweise vorerst die Besuchszeiten ausschließlich auf den Nachmittag zu verlegen. Ab sofort können Angehörige täglich von 14 bis 19 Uhr ihre Lieben besuchen. „Vormittags finden die meisten Untersuchungen und viele pflegerische Handlungen statt. Bei vier Patienten im Zimmer braucht das viel Zeit, in der kein Besuch möglich ist, denn der Patient hat ein Recht auf seine Privatsphäre, aber auch auf seine Ruhe. In der Mittagszeit sind Patientinnen und Patienten oft nach dem Essen müde und brauchen ebenfalls Ruhe“, erklärt Pflegedienstleitung Birgit Haunschmid, warum die Besuchszeiten geändert wurden. Dafür stehen nun am Nachmittag fünf Stunden bis in die frühen Abendstunden für Besuche zur Verfügung, was besonders für Berufstätige von Vorteil ist.
Wer gegen Ende des Krankenhausaufenthalts schon fast fit ist, kann auch vormittags Besuch empfangen, allerdings nicht auf der Station, sondern ausschließlich im Café oder in der Besucherecke im Erdgeschoß. Auf Sonderklasse gibt es weiterhin individuell geregelte Besuchszeiten.
04.01.2012 aktuelles/archiv/dkh-schladming-aendert-besuchszeiten.html
Daniel Royer besuchte das LAZ Stainach  Mit dem Besuch von Nationalteamspieler Daniel Royer durften die 25 talentierten Nachwuchskicker des LAZ Stainach zum Jahresabschluss noch ein besonderes Highlight erleben. Neben den Jungkickern wollten sich auch Eltern, Trainer und Zaungäste das persönliche Treffen mit Daniel Royer nicht entgehen lassen.
Der gebürtige Schladminger war von 2002 bis 2004 ja selbst im LAZ Stainach und betonte in seinen Worten, dass es für ihn eine wunderschöne Zeit gewesen sei. Ohne LAZ hätte er den Sprung zum Profifußball wohl nicht geschafft und es war auch ein ganz besonders emotioneller Moment, als das Handy beim damals 14-Jährigen läutete und Franco Foda am Apparat war. Für Daniel Royer war der damalige Wechsel zu Sturm Graz der Beginn einer tollen Karriere, wobei das letzte Jahr mit dem ersten Einsatz im Nationalteam, dem Cupsieg mit Ried und dem Wechsel zu Hannover 96 das bislang erfolgreichste war. Getrübt hat das ganze wohl nur der Prozess und die darauffolgende Verurteilung wegen falscher Zeugenaussage im vergangenen Herbst. „Ich habe beim besten Willen nicht falsch ausgesagt und da ich ein Gerechtigkeitsfanatiker bin, werde ich das Urteil mit allen Mitteln anfechten“, so Royer. Auf die Frage ob er wieder nach Österreich zurückkehren werde, wenn er in Hannover nicht Fuß fassen könnte, meinte Daniel Royer: „Ich bin mir sicher, dass ich es in Deutschland schaffen werde und verschwende so auch keinen Gedanken an eine Rückkehr nach Österreich.“ LAZ-Leiter Francis Sciarrone sagte in seiner Rede, dass die Ausbildung von Daniel Royer im LAZ beste Werbung für den Stützpunkt sei und auch ein besonderer Ansporn für die Nachwuchsauswahlspieler ist. Mit dem seit vergangenen Herbst im Amt befindlichen neuen sportlichen LAZ-Leiter Niko Tokic und seinen Trainern Armin Bleiwerk, Manfred Binder und Johann Karner ist im LAZ ein deutlicher Aufschwung zu bemerken. Jüngstes Zeichen dafür war die Einberufung von sechs LAZ-Nachwuchskickern zum ersten Trainingslehrgang Jahrgang 1999 des Steirischen Fußballverbandes im Februar.
Folgende Spieler des Ennstales wurden einberufen: Thomas Weikl, Daniel Fischer (SV Haus), Daniel Kraml (FC Schladming), Niko Weinberger (SV Rottenmann) sowie Sebastian Ganser und Kenan Iljazovic (NSG Liezen).
04.01.2012 aktuelles/archiv/daniel-royer-besuchte-das-laz-stainach.html
Uns geht es noch zu gut  Zumindest scheint die Geheimhaltung bei den Verhandlungen über das Sparpaket diesmal zu klappen, denn anders als in der Vergangenheit dringt so gut wie keine Information über den Inhalt der Gespräche an die Öffentlichkeit. Ob das ein gutes Zeichen ist, wird man allerdings erst beurteilen können, wenn die Endfassung am Tisch liegt. Und wie so oft in der Vergangenheit ist zu befürchten, dass der Begriff Sparpaket wieder nicht die korrekte Bezeichnung ist.
Der Begriff „Sparen“ ist jedermann geläufig, er bedeutet eine Reduktion der Ausgaben. Und davon haben wir fürwahr genug: wir haben eine aufgeblähte und ineffiziente Verwaltung, das weltteuerste Pensionssystem, doppelt so hohe Förderungen als andere EU-Länder und neun Bundesländer, von denen man eigentlich nicht weiß, wozu man sie braucht. Mit ein wenig gutem Willen wären angesichts dieser unglaublichen Anhäufung von Verschwendung wohl locker vier Milliarden pro Jahr einzusparen und nicht nur zwei. Nur wird leider das Besitzstanddenken der (Landes-)Politiker, die Feigheit der Regierenden und das Klienteldenken wieder jede vernünftige Reform verhindern.
Trotz Rekordsteuerbelastung, die bei ganz normalen Angestellten inklusive Sozialversicherung zu einem Grenzsteuersatz von weit über 50 Prozent führt, trotz Steuereinnahmen, die jedes Jahr noch weiter in lichte Höhen steigen, wird uns wohl wieder und noch tiefer in die Taschen gegriffen werden. Und vor der nächsten Wahl werden wir ein paar Geschenke bekommen, damit wir diese unfähige Führung vielleicht doch noch einmal wählen. Eigentlich kann man nur hoffen, dass es uns wirklich bald so schlecht geht, dass wir diese verrückte politische Führung aus dem Land jagen. Passieren kann ja nichts, der intellektuelle Tiefpunkt ist erreicht und der moralische ohnehin schon lange.
12.01.2012 aktuelles/archiv/uns-geht-es-noch-zu-gut.html
Gemeinden bangen um Einwohner  In Österreich wurde die Volkszählung durch eine kostengünstigere Registerzählung ersetzt. Diese weist für das vergangene Jahr bundesweit ein Bevölkerungsplus von fünf Prozent auf. Darüber können sich aber hauptsächlich die Ballungszentren freuen, die peripheren Gebiete müssen teilweise große Verluste einstecken. Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, ist der Bezirk Liezen von der Abwanderung besonders stark betroffen.
Für die Gemeinden bedeutet der Verlust von Einwohnern auch eine Verringerung der Ertragsanteile. Da diese nun jährlich angepasst werden, bekommen die Gemeinden die Bevölkerungsbewegung unmittelbar finanziell zu spüren. Die Daten der Zählung dienen nämlich für das Jahr 2012 als Berechnungsgrundlage für die Ertragsanteile.
Stark zugenommen haben im Bezirk Liezen die Einwohner von Gröbming (plus 13,6 Prozent), von Aich (plus 12,7 Prozent) und Mitterberg (plus 12,3 Prozent). Einen starken Bevölkerungsabgang verzeichnen die Gemeinden Johnsbach (minus 16,2 Prozent), Gams (minus 10,5 Prozent), Selzthal (minus 13,7 Prozent), Oppenberg (minus 13 Prozent), Wildalpen (minus 12,5 Prozent) und Weißenbach an der Enns (minus 10,1 Prozent). Die vier Stadtgemeinden im Bezirk müssen ebenfalls Verluste, wenn auch in geringerem Ausmaß, hinnehmen. So reduzierte sich die Einwohnerzahl in Bad Aussee um vier Prozent, in Rottenmann um 6,3 Prozent, in Schladming um 2,4 Prozent und in Trieben um 9,7 Prozent.
Die Statistiker sehen in den rückläufigen Einwohnerzahlen auch eine zunehmende Kostenexplosion bei den Gemeinden. Den sinkenden Einnahmen stünden immer stärkere Zunahmen der Ausgaben, vor allem im Sozialbereich, gegenüber, sagen die örtlichen und regionalen Politiker.
Während die regierenden Landespolitiker den der Bevölkerung verordneten rigorosen Sparkurs wortreich verteidigen, sprechen die Vertreter der Oppositionsparteien von einer wissentlich betriebenen Ausdünnung der Regionen abseits der urbanen Zentren. Eine Lösung der vielfachen Probleme – auch im Bezirk Liezen – scheint derzeit jedoch in weiter Ferne zu liegen. Diesen Eindruck hat jedenfalls eine Mehrheit unter der Bevölkerung. Das bestätigen auch aktuelle, von seriösen Instituten durchgeführte Meinungsumfragen.
12.01.2012 aktuelles/archiv/gemeinden-bangen-um-einwohner.html
Fantastisches Zeitdokument über Admont  Der professionelle Kameramann Günther Dick aus Hall stellte gerade rechtzeitig zu Jahresbeginn seine „Admont Saga“ fertig.
Ein 80-minütiger, in digitaler DVD-Qualität produzierter Zusammenschnitt aus historischem 35 mm, 16 mm, Normal- und Super-8-Filmmaterial sowie aus ersten Videos bringt dichte dokumentarische Erinnerungen für die Mitbürger der Gesäusegemeinde. Das alles auf Großbild-Leinwand. Günther Dick lässt 80 Jahre in der jüngeren Admonter Zeitgeschichte vorüberziehen, hat Unikate dafür und Mengen an „laufenden Bildern“ gesammelt. Darunter echte Raritäten wie die „Bundes-Schimeisterschaften“ aus 1930, Werbefilme aus der touristischen Hochblüte und dazu „Spots“ aus längst vergangenen Dekaden. Wer erinnert sich noch an Trachten- und Faschingsumzüge vor vielen Jahrzehnten, an die Eröffnung des Fußballplatzes in den späten Achtzigern, ans Gasselfahren 1957, an Feuerwehrauto-Weihen an viele Auftritte der Marktmusik und an die vielen Vereinsfeste ?
All das und dazu bekannte Gesichter in „jungen“ Jahren, an Persönlichkeiten der Öffentlichkeit, an bewegten und bewegenden Momenten und sogar an teilweise unveröffentlichtem Material hat Günter Dick in seine Arbeit einfließen lassen und entführt die Zuseher und Zuhörer in die Vergangenheit des Marktes, aber auch zurück in Szenen der eigenen Jugendzeit.
Die „Admont Saga“ wird an folgenden Terminen gezeigt: Samstag, den 14. Jänner mit Einlass ab 18 Uhr im Volkshaus Admont; Sonntag, den 15. Jänner mit Einlass ab 17 Uhr im Kindergarten Hall. Freiwillige Spenden werden für die jeweiligen Kindergärten Admont und Hall erbeten. Weitere Vorführtermine bei freiem Eintritt: Montag, den 16. Jänner, 19 Uhr im Gasthof Kölblwirt in Johnsbach; Samstag, den 21. Jänner, 19 Uhr Cafe Wagner, Admont; Montag, den 1. Februar, 17 Uhr Cafe Stockhammer, Admont; Freitag, den 10. Februar, 19 Uhr Gasthaus Kamper in Admont und Freitag, den 17. Februar, 19 Uhr im Landgasthof Buchner, Admont.
12.01.2012 aktuelles/archiv/fantastisches-zeitdokument-ueber-admont.html
Neues Heim für Stadtkapelle Schladming  Nur kurz war die diesjährige Winterpause der Stadtkapelle Schladming und doch waren die Musiker am vergangenen Freitag wieder mit Freude bei der Probe dabei. Kein Wunder, war es doch die erste Probe im neuen Musikheim, das im obersten Stockwerk des Congress Schladming Platz gefunden hat.
Erst vor wenigen Jahren bezog die Stadtkapelle das „alte“ Probelokal in der Dachstein-Tauern-Halle. Mit dem Bau des „Congress Schladming“ und dem gleichzeitigen Abriss der DT-Halle wurde ein weiterer Umzug unumgänglich. Somit wurde die Winterpause auch dazu benutzt, um Kästen, Noten und Instrumente zu schleppen und sich im neuen Heim einzurichten.
Mit dem neuen Probelokal hofft die Stadtkapelle Schladming für die Zukunft gerüstet zu sein und freut sich bereits auf die nächsten Herausforderungen. Bereits am 19. Jänner fahren die Musiker nach Wien, um dort den „Steirerball“ musikalisch zu umrahmen, und auch für das kommende Wunschkonzert werden sich die Mitglieder der Stadtkapelle jeden Freitag im neuen Musikheim treffen, um mit Kapellmeister Hans Luidolt das Programm einzustudieren.
War die Freude über das neue Musikheim schon groß, so war die Überraschung über die Hochzeit des langjährigen Mitglieds Wolfgang Kuhn mit seiner Freundin Lucy noch größer. Den Glückwünschen, die dem jungen Paar von den Mitgliedern der Stadtkapelle übermittelt wurden, schließt sich auch der „Ennstaler“ mit den besten Glückwünschen an.
12.01.2012 aktuelles/archiv/neues-heim-fuer-stadtkapelle-schladming.html
Julia Huber gewinnt Austria-Cup  Einen großen Erfolg feierte die Skispringerin Julia Huber am vergangenen Wochenende beim ersten Bewerb zum Schüler-Austria-Cup in Murau.
Die talentierte Nachwuchssportlerin aus Rottenmann startete in Murau auch in der Kombination und konnte dort als erste Steirerin seit Einführung der Mädchenbewerbe einen Erfolg landen. Im Spezialsprunglauf der Klasse Schüler I erreichte Julia Huber hinter der oberösterreichischen Siegerin Elisabeth Raudaschl und Anna Rieser (Tirol) den ausgezeichneten dritten Rang. Die junge Athletin des SK Rottenmann betreibt den nordischen Wintersport seit fünf Jahren und ist Mitglied des ÖSV Wobes Kaders. Derzeit besucht Julia Huber das Stiftsgynmasium Admont, ihr großes Ziel ist aber die Aufnahme ins Skigymnasium Stams.
Bei den Burschen konnte der Rottenmanner Jan Oswald Krassnegger unter 42 Teilnehmern den guten 7. Platz belegen.
Im Blickpunkt standen die Springer des Skiclubs Rottenmann auch bei der Vierschanzentournee. Die Paltentaler Adler waren mit dem Stamser Schüler Lucas Schaffer sowie Patrick und Martin Peer vertreten und stellten somit ein Viertel der Vorspringermannschaft bei diesem Großevent. Das nächste Großereignis im nordischen Veranstaltungskalender des SK Rottenmann steht am 28. Jänner ins Haus, wenn Andreas Goldberger wiederum mit seinem Goldi-Cup Station macht und dabei nach Skisprungtalenten sucht.
12.01.2012 aktuelles/archiv/julia-huber-gewinnt-austria-cup.html
Liste der Schande  Es war klar, dass kurz nach Bekanntwerden der Liste von Steuerschuldnern in Griechenland auch in Österreich die Forderung nach einer solchen erhoben wird. Immerhin sind wir ja der Vernaderer- und Denunziantenstaat schlechthin, von der Umtriebigkeit unserer Blockwarte im dritten Reich konnte Deutschland nur träumen und auch den Rauchersheriff hat weder Nordkorea noch Kuba hervorgebracht, sondern unser tolles Land. Und da auch der Neid eine urtypisch österreichische Eigenschaft ist, würde die Liste sicherlich gut in unser Land passen. Es gibt nur einen Hacken, das Steueraufkommen würde dadurch nicht steigen.
Es gibt wissenschaftlich klar untermauerte Fakten, was dazu beiträgt, die Steuerehrlichkeit zu heben. Da wäre einmal eine saubere Staatsführung und Eliten, die sich nichts zuschulden kommen lassen. In dieser Kategorie schneiden wir freilich nicht sehr gut ab, wie uns der aktuelle Korruptionsuntersuchungsausschuss vor Augen führt. Allein, bis es Verurteilungen gibt, werden wir noch zehn Jahre warten müssen, was der Moral des Steuerzahlers nicht zuträglich ist. 
Eine weitere Motivation, steuerehrlich zu sein, ist das subjektive Gerechtigkeitsempfinden und die Höhe der Steuerbelastung. Wenn man bei uns schon mit 2000 Euro Bruttoeinkommen mit Sozialversicherungsbeiträgen einen Grenzsteuersatz von weit über fünfzig Prozent hat, kann man davon ausgehen, dass die Bevölkerung dies als viel zu hoch betrachtet. Der letzte Faktor ist die sinnvolle Verwendung der Steuergelder, die in Österreich wohl auch nicht gegeben ist, man denke exemplarisch an den Koralmtunnel. Conclusio: Es ist eigentlich ein Wunder, dass in unserem Land Steuern bezahlt werden, mit oder ohne Vernaderungsliste.  
02.02.2012 aktuelles/archiv/liste-der-schande.html
Knalleffekt in Stainach: Bürgermeister tritt zurück

Die monatelangen politischen Querelen in Stainach dürften kommende Woche mit einem Machtwechsel ein – vorläufiges – Ende finden: Dem Vernehmen nach hat Bürgermeister Christian Danner für Donnerstag, dem 9. Februar, zu einer Gemeinderatssitzung geladen, auf der nur zwei Tagesordnungspunkte stehen: Rücktritt und Neuwahl des Bürgermeisters.

 

Es war im April des vergangenen Jahres, als die SPÖ-Ortspartei von Stainach einen Feldzug gegen den aus den eigenen Reihen stammenden Bürgermeister Christian Danner startete, der in den folgenden Monaten eine Dimension erreichte, wie sie im Bezirk Liezen vorher noch in keiner Gemeinde zu sehen war. Wie bereits mehrfach berichtet, fuhren die Mandatare rund um Vizebürgermeister Alexander Hinterleitner dabei schwere Geschütze auf: Sie bezichtigten ihren mittlerweile ehemaligen Parteikollegen unter anderem des Amtsmissbrauchs und listeten die angeblichen Verfehlungen des Gemeindeoberhauptes in zwei Schreiben – eines ging mit zehn Punkten an die steirische Gemeindeaufsicht, ein weiteres mit zwei Punkten an die Fachabteilung 13B (Bau- und Raumordnung) – auf. Die Anschuldigungen erwiesen sich jedoch als haltlos, wie von der Gemeindeaufsicht Ende Oktober 2011 schriftlich bestätigt wurde. 
Was von dieser beispiellosen Aktion blieb, waren tiefe, ja unüberbrückbare Gräben, die zwischen den ehemaligen Parteifreunden aufgerissen wurden und die der Gemeinde Stainach am Ende nichts anders als einen noch großen Imageverlust einbrachten. Dazu laufen gegen die SPÖ-Mandatare nach wie vor Erhebungen der Kriminalpolizei – unter anderem wegen Rufschädigung. In straf- und zivilrechtlicher Hinsicht dürften also noch Monate vergehen, bis die leidige Angelegenheit zu einem wie auch immer gearteten Ende kommt. 
Zu Ende gehen dürfte hingegen die Ära von Christian Danner als Bürgermeister von Stainach. Wie der „Ennstaler“ aus gut informierten Kreisen erfuhr, setzte das Gemeindeoberhaupt für kommenden Donnerstag, dem 9. Februar, eine Gemeinderatssitzung an, auf der sich nur zwei Tagesordnungspunkte befinden: Zum einen der Rücktritt von Christian Danner und zum anderen die anschließende Neuwahl des Bürgermeisters. Sieht man sich die derzeitige Konstellation im Ortsparlament etwas genauer an, dann könnte bei dieser Gemeinderatssitzung auch die jahrzehntelange Vorherrschaft der SPÖ in Stainach zu Ende gehen. Derzeit hält die SPÖ nämlich bei sieben, die ÖVP bei sechs und die FPÖ bei einem Gemeinderat. Dazu kommt Christian Danner als unabhängiger Mandatar. 
Die Möglichkeiten einen Bürgermeisterkandidaten nach dem Rücktritt von Danner aufzustellen, haben unter diesen Voraussetzungen nur die SPÖ und die ÖVP. Unter dem Aspekt der Vorkommnisse in den letzten Monaten, ist es jedoch durchaus im Bereich des Möglichen, dass sich die ÖVP, die FPÖ und Christian Danner bei der Abstimmung zusammenschließen und den bisherigen Gemeindekassier Hannes Strimitzer (ÖVP) zum neuen Bürgermeister wählen – vorausgesetzt Strimitzer wird von seiner Partei auch als Kandidat namhaft gemacht. Ob die SPÖ mit ihrem bisherigen Vizebürgermeister und Amtsleiter Alexander Hinterleitner ins Rennen geht, stand bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht fest. 
Möglich wäre natürlich auch, dass sich ein Mandatar von Seiten der ÖVP, der FPÖ oder eben der scheidende Bürgermeister der Stimme enthält, wodurch es beim ersten Wahlgang zu einer Pattstellung mit der SPÖ kommen könnte. In diesem Fall käme es zu einem zweiten Wahlgang – endet auch dieser mit Stimmengleichheit, entscheidet am Ende das Los. Man darf also schon heute darauf gespannt sein, was nächsten Donnerstag im Sitzungssaal der Martgemeinde Stainach wirklich passiert.
02.02.2012 aktuelles/archiv/knalleffekt-in-stainach-buergermeister-tritt-zurueck.html
Reiteralm für Sommererlebnis ausgezeichnet
„Ohne Fleiß kein Preis“. Dieses Sprichwort darf zu Recht auch auf die Reiteralm-Bergbahnen bei Pichl an der Enns angewandt werden.
Denn im Rahmen der Veranstaltung „Sommer-Awards 2011“ in Pertisau am Achensee wurde das Reiteralm-Team mit dem Titel „Österreichischer Aufsteiger des Jahres“ gewürdigt. Weiters bekam es die Auszeichnung „Innovationspreis für Ideen und Umsetzung“ für die Ausstellung „Sommer-Schnee“ und die herausragend freundliche und kompetente Arbeit des „Preunegg“-Gondelbahn-Personals verliehen.
Im Beisein zahlreicher Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik überreichte Ing. Klaus Hönigsberger vom „Europäischen Skiareatest“ die Preise und Urkunden. Den Auszeichnungen lagen die Ergebnisse von Wertungen anonymer Tester, welche im vergangenen  Sommer die Reiteralm mehrmals begutachtet hatten, zugrunde.
 
02.02.2012 aktuelles/archiv/reiteralm-fuer-sommererlebnis-ausgezeichnet.html
Neuer Spar-Landmarkt in Ramsau  Seit Donnerstag der Vorwoche zeigt sich der vor 22 Jahren in Rams-au am Dachstein gegründete Landmarkt in neuem Kleid. Die Verkaufsfläche des Spar-Landmarktes hat sich gegenüber dem alten Geschäft auf fast 700 Quadratmeter erweitert und damit beinahe verdoppelt.
Die moderne Architektur mit Glasfronten, die den Ausblick auf den Dachstein ermöglicht, vermittelt den Kunden eine angenehme Einkaufsatmosphäre. Anlässlich der Eröffnungsfeier bedankte sich Geschäftsführer Dir. Ing. Johannes Pauritsch für das Engagement der Mitarbeiter, die großartige Unterstützung durch die Gemeinde und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Partner Spar. Bürgermeister Rainer Angerer freute sich, dass der Landmarkt die Nahversorgung sichert und Arbeitsplätze bietet.
Architekt Dipl.-Ing. Gerhard Kreiner erläuterte die Besonderheiten des Baues: „Einerseits wurde auf das optische Erscheinungsbild und das Einkaufserlebnis geachtet, andererseits stecken fundierte Energie- und Ablaufkonzepte dahinter.“ Filialleiterin Ulli Walcher präsentierte das reichhaltige Warenangebot und erklärte: „Die Regionalität der Produkte liegt uns besonders am Herzen. Damit heben wir uns eindeutig von Mitbewerbern ab.“ 
Spar-Graz -Geschäftsführer Dir. Erwin Schmuck und mit ihm die gesamte Delegation aus der Landeshauptstadt zeigte sich davon überzeugt, dass in Ramsau nun ebenfalls ein zukunftsweisendes Marktkonzept realisiert worden ist.
02.02.2012 aktuelles/archiv/neuer-spar-landmarkt-in-ramsau.html
Schneemassen fordern Räumdienste  Was im November in rekordverdächtigen Null Millimetern Niederschlag gipfelte, holte Frau Holle nun im Jänner nach: Das Springen am Kulm wurde fast von einem Schneesturm verweht und seit damals gab es nur einige Tage, an denen die arbeitswütige alte Dame ihre Kissen nicht ausschüttelte. 
Mit allen seinen Unbillen zeigte sich der bisherige Winter im Ausseer­land. Bei Sturm, Regen und nachfolgenden, intensiven Schneefällen war es oftmals ratsam, im Haus zu bleiben. Von einem gemütlichen Nachmittag am Sofa konnten die Mitarbeiter der Bauhöfe im Ausseerland aber nur träumen: Wochenlang waren sie im Dauereinsatz, von zwei Uhr früh bis spät in die Nachtstunden erstreckten sich ihre Arbeits­zeiten und dann wurden sie oftmals noch von verärgerten Straßenbe­nützern oder Haus­besitzern be­schimpft. Nicht nur, dass die Räum­kommandos nicht überall gleichzeitig sein konnten, so war es den Pflügen aufgrund der Schnee­menge oft nicht mehr möglich, den Schnee beiseite zu schieben. 
Bei derartigen Ausmaßen der „weißen Pracht“ wird natürlich der Fuhrpark der Kommunen ziemlich beansprucht, doch bis auf kleinere Ausfälle von Maschinen ist bisher wenig passiert. Ein kleines Beispiel zum enormen Arbeitseinsatz: Der Radlader der Stadtgemeinde Bad Aussee musste kürzlich an einem Tag dreimal aufgetankt werden, um einsatzbereit zu bleiben, und die Männer von den Bauhöfen in Bad Mitterndorf und Tauplitz waren aufgrund des Skifliegens am Kulm doppelt gefordert – das Springen überhaupt zu ermöglichen und die Infrastruktur im Ort aufrecht zu erhalten.
Auch bei der Straßenmeisterei war man ziemlich gefordert. „Alle unsere Bediensteten waren von 2. bis 27. Jänner von 4 Uhr Früh bis 22 Uhr Abend bei den schneereichen Tagen im Dauereinsatz. Der gesamte Fuhrpark war unterwegs“, erklärt Straßenmeister Patrick Schachner dazu. An einigen Tagen mussten sogar weitere Fahrzeuge (ein Unimog und ein Lkw, jeweils mit Pflügen ausgestattet) aus südlicheren Regionen der Steiermark angefordert werden. „Leider zeigten sich einige Autofahrer sehr kritisch gegenüber unserer Arbeit“, weiß Schachner zu berichten. „Teils war ihnen zu wenig geräumt oder gestreut oder sie waren erbost, weil Schnee auf ihrem Grund abgelagert wurde oder sie waren wegen halb auf der Fahrbahn parkender Autos aufgebracht“, so Schachner. 
Aktuelle Aufzeichnungen der Mess-Stationen auf den umliegenden Bergen zeigen beeindruckende Wer­te. So liegen aktuell am Loser (Kehre 15) rund 4,20 Meter Schnee, am Ahornkogel (Grundlsee) 2,30 Meter und auf der Tauplitz (Groß­see)  4,30 Meter. Dazu kommt, dass Windge­schwindigkeiten von bis zu 150 km/h (in der Nacht von 22. auf 23. Jänner) den Schnee verfrachtet  und so im Lee ziemlich ange­häuft haben. 
Die Verfrachtung birgt natürlich die Gefahr von Lawinen in sich. In allen Gemeinden haben sich die Lawinen­warnkommissionen getroffen, um die Situation zu bewerten. Laut Mag. Herbert Brandstätter ist in Grundlsee die Lage derzeit zwar zu beobachten, durch die Lawinenver­bauung auf der Schoberwiese je­doch noch keine Gefahr in Verzug. 
Bei einem Erkundungsflug mit einer Alouette III aus Aigen/E. wurden alle prekären Stellen genauestens fotografiert und bewertet. Derzeit scheint eine Lawinengefahr gebannt. Das Appelhaus ist laut Aussage von Egon Hierzegger, der diesen Flug begleitete, vor Schnee fast nicht mehr zu sehen. Beim „6-er-Fleck“, oberhalb der Bergstation Loserfenster und am Sandling wurden Lawinensprengungen vom Hubschrauber aus vorgenommen. Zusätzlich dazu wurden mit einem privaten Helikopterunternehmen Männer zum Lawinensystem Gas-Ex am Loser geflogen, da dieses vollkommen eingeschneit war. 
In Bad Mitterndorf, Tauplitz und Pichl-Kainisch sind derzeit keine Gefahren von Lawinen zu erwarten. Nur der Grimming war bisher dreimal „schuld“ an einer Sperre der Lawinengalerie in Klachau. Durch Schneebretter wurde der automatische Alarm ausgelöst und schaltete auf Blockabfertigung. 
02.02.2012 aktuelles/archiv/schneemassen-fordern-raeumdienste.html
Schlechter kann es nicht werden  Es liegen zwar noch nicht alle Details zum Sparpaket auf dem Tisch, aber eines lässt sich heute schon sagen: Jener Teil der Bevölkerung, der sich einen Rest an Realitätssinn bewahrt hat, wird erkennen, dass wegen der fehlenden Strukturmaßnahmen das vorliegende Paket viel zu wenig ist. Und der andere Teil, der sich schon an die staatliche Dauerbestechung gewöhnt hat, wird aufheulen ob der so argen Einsparungen. Beide Gruppen werden daher, wenn auch aus höchst unterschiedlichen Gründen, bei der nächsten Wahl ihr Kreuz eher nicht bei einer der beiden Regierungsparteien machen, womit wohl endgültig ein neues politisches Zeitalter anbrechen könnte.
Nicht nur, dass die Wahrscheinlichkeit des Aufstieges der Strache-FPÖ zur stärksten Partei immer größer wird, bringt eine neue Situation. Noch tiefgreifender wäre die Änderung, sollte die ehemals große Koalition erstmals in der Nachkriegsgeschichte nicht einmal mehr gemeinsam eine einfache Mehrheit zustande bringen. Dann würde sich die Frage nach dieser Regierungsform gar nicht mehr stellen, was angesichts des Stillstandes und der offen zur Schau gestellten Abneigung zwischen den beiden Parteien ohnehin die beste Lösung wäre.
Da mit ziemlicher Sicherheit auszuschließen ist, das sich eine dritte Partei findet, die der Koalition wieder auf den Thron hilft, wäre in diesem Fall eine Regierung ohne FPÖ nicht mehr machbar. Das würde zumindest das bisherige Patt aufbrechen und für neue Bewegung sorgen. Und schlechter werden kann es ohnehin nicht mehr.
09.02.2012 aktuelles/archiv/schlechter-kann-es-nicht-werden.html
Akuter Personalmangel im Tourismus  Sinkende Lehrlingszahlen, Probleme beim Gewinnen qualifizierten Personals und magere Kontingente an ausländischen Arbeitskräften kennzeichnen die Situation in der Tourismusbranche.
Die beiden Institutionen Arbeitsmarktservice – hier besonders das AMS Gröbming mit Leiter Helge Röder – und die regionale Wirtschaftskammer mit GF Helmut Blaser schlossen sich zum Gegensteuern im vom Regionalmanagement koordinierten „Regionalen Beschäftigungspakt Bezirk Liezen“ zusammen.
Es ist nicht nur die in knapp 360 Tagen anrollende WM in Schladming, die Alarmglocken schrillen lässt. Es gibt auch eine Zeit nach 2013, in die von der regionalen Tourismuswirtschaft, von den Hotel- und Restaurantbetrieben und von allen die ein Nahverhältnis zur Branche haben, große Hoffnungen gesetzt werden. In mehreren Workshops, zu denen die Pakt-Organisatoren geladen hatten, wurde sozusagen intensives „Brainstorming“ betrieben, welche gangbaren und zielführenden Wege zur Imagestärkung und Mitarbeiterbindung im Tourismus beschritten werden können.
Begleitet von Consultern der namhaften Tourismusberatung Kohl & Partner, steckte man in den vorangehenden Begegnungen mit Praktikern die Ausgangslage und Zielsetzung ab, inszenierte eine Roadshow, durchleuchtete Anreiz- und Bindungssysteme und testete diese auf ihre Umsetzungsmöglichkeit. Einen sehr wichtigen Aspekt darin stellten naturgemäß die Zukunftsthemen dar. Für deren Arbeit kam die Empfehlung, ERFA-Gruppen einzurichten, Studienreisen zu organisieren und Schulungsprogramme zu unterschiedlichen Themen vorzubereiten.
Die Initiatoren Regionalmanagement, WKO Steiermark und AMS Gröbming hatten auch die Zukunftsplattform Schladming 2030 mit ins Boot geholt und luden am Donnerstag voriger Woche zur Abschlussveranstaltung unter dem hoffnungsvollen Untertitel „3 Tage im Hotel zur Guten Absicht“ in den Congress Schladming. In diesem sehr gut besuchten vorläufigen Final-Contest hatte sich auch Bgm. Jürgen Winter zur Begrüßung eingefunden und hieß gemeinsam mit Josef Majcen von der Schladminger Wirtschaft und dem Obmann des RML Liezen, LAbg. DI Odo Wöhry, die Teilnehmer – überwiegend aus der Branche kommende Unternehmer und Mitarbeiter – willkommen.
Mag. Martin Mayerhofer von Kohl & Partner legte die Workshopinhalte und Umsetzungsstrategien dar und ein Kleinensemble des Grazer „Theater im Bahnhof“ illustrierte in Sketches das Thema. Zur Diskussion am Podium und für Interviews waren bereit: Mag. Karl Heinz Snobe von der AMS-Landesstelle Steiermark, WKO-Regionalgeschäftsführer Helmut Blaser, Waltraud Bliem von den gleichnamigen Schladminger Familienhotels, Friederike Zaubek vom Sonnenhotel Zaubek auf der Kärntner Gerlitzen, KR Albert Baier von Schladming 2030 GmbH und Projektbegleiter Mag. Martin Mayerhofer. Die rege Diskussion des Publikums mit den Podiums-Fachleuten ließ erkennen, dass noch einige Arbeit an der Bildung eines positiven Mitarbeiter-Images vor den Unternehmen liegt, die aber dank der vorhandenen Sachkompetenz und dem positiven Willen zur Veränderung bewältigbar ist.
09.02.2012 aktuelles/archiv/akuter-personalmangel-im-tourismus.html
Bezirks-SPÖ tritt gegen Gerichtsschließungen ein  Mit einer Stimme sprechen die drei SP-Abgeordneten in Bund und Land zu den auftauchenden Schließungsgerüchten um die beiden Bezirksgerichte Irdning und Schladming. Für vergangenen Freitag hatten NAbg. Elisabeth Hakel, Bundesrätin Johanna Köberl und LAbg. Ewald Persch zur Presseinformation nach Liezen eingeladen. Mit dabei Rechtsanwalt Mag. Hannes Pichler aus Schladming als Jurist und SP-Vizebürgermeister der WM-Stadt.
Die Einsparungsinitiativen und Denkansätze dazu sind merkbar endlos geworden. Land und Bund rittern förmlich um neue Quellen, wo was zu holen wäre und in welchen Bereichen die Sparstifte angesetzt werden könnten. Das Justizministerium wurde dem Vernehmen nach bei den Bezirksgerichten der Region fündig: Irdning und Schladming könnten geschlossen werden, deren Agenden sollen Liezen als zentralem Standort übertragen werden. Zwar hat man die Irdninger Baulichkeit erst vor wenigen Jahren saniert und adaptiert, damit die Ausseer Bediensteten Platz finden, deren Gericht der ersten Schließungswelle zum Opfer gefallen war. Aber die Strategen im Justizministerium dürften noch starke zusätzliche Streichungsgelüste haben. Folgelogik: Also auch Schladming auf die Liste setzen. Da erhebt sich dann die Frage nach der durchschnittlichen Anfahrtsdauer innerhalb der bestehenden sechs Bezirksgerichte in Vorarlberg gegenüber den drei Gerichten im gesamten flächenmäßig sogar größeren Bezirk Liezen.
Beide in der Diskussion stehenden Bezirksgerichte können auf eine sehr solide Auslastungsquote verweisen. In Schladming kommt dazu, dass hier im Zentrum der Skiregion Verhandlungen nach Skiunfällen an Ort und Stelle und kurzfristig abgeführt werden können. Von Liezen ist beispielsweise Schladming rund 50 km entfernt, das in Leoben ansässige und für die Region zuständige Landesgericht auch über 70 km. Die Weitläufigkeit des Bezirkes – immerhin der flächenmäßig größte der Republik – spielt sichtlich im Denken der Spar-Strategen kaum eine Rolle. Auch die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln etwa aus den Sölktälern oder aus dem steirischen Salzkammergut ist deutlich schlechter als in Ballungsräumen.
Ein nicht unwesentliches Kriterium für den Fortbestand beider Gerichtsstandorte ist natürlich auch das Arbeitsplatzargument. Da geht es nicht nur um die direkt an den Gerichten Beschäftigten, sondern auch um die damit zusammenhängenden Büros der Rechtsanwaälte und Notare und deren Mitarbeiter. Es sind dies nach vorsichtigen Schätzungen im Gesamten rund 70 Arbeitsplätze. All diese Argumente zusammen veranlassen die SP-Abgeordneten zu parlamentarischen Anfragen und Resolutionen an die zuständige Ministerin Beatrix Karl.
09.02.2012 aktuelles/archiv/bezirks-spoe-tritt-gegen-gerichtsschliessungen-ein.html
Jäger rüsten für die Trophäenschauen  In der kürzlich stattgefundenen Sitzung der Zweigstelle Schladming im Steirischen Jagdschutzverein wurden die Weichen für die Trophäenschauen im Jagdbezirk Gröbming gestellt.
Unter dem Vorsitz von Zweigstellenobmann Hans Trinker wurden auch die Zuständigkeiten für die Ortsstellen und die Erzherzog-Johann-Schießstätte fixiert. So wird Obmannstellvertreter Franz Gerhardter für die einzelnen Ortsstellen zuständig sein, die Zuständigkeit für die Erzherzog-Johann-Schießstätte in Aich wurde Günther Anichhofer übertragen.
Zur Schießstätte berichtete Betreuer Bernd Skoff, dass diese im Herbst sehr stark genutzt wurde, wodurch die Gelegenheit gegeben ist, Verbesserungen vorzunehmen. Großes Interesse ist auch bereits für heuer gegeben. Vereinbart wurden zudem die Termine für das Hegeringschießen der Ortsstellen. So werden am 14. April die Ortsstellen Gröbming und Umgebung und am 22. April die Jäger der Sölktäler auf der Anlage ihre Waffen und Schussleistungen prüfen. Das Hegeringschießen der Ortsstellen der Zweigstelle Schladming wurden wie folgt terminisiert – 15. April: Aich/Haus, 21. April: Ramsau, 28. April: Pichl-Preunegg und 29. April: Schladming und Rohrmoos-Untertal. Detailinformationen zur Erzherzog-Johann-Schießstätte sind auch im Internet unter www.ennstalschuss.at zu finden.
Trophäenschauen
Die Trophäenschau für den Bereich Gröbming findet vom 9. bis 11. März in der Hauptschule Stein/Enns, jene für Bad Aussee am 24. und 25. März im Festsaal der Volksschule Knoppen-Bad Mitterndorf. Die Trophäenschau der Zweigstelle Schladming wurde diesmal der Ortsstelle Schladming übertragen und findet am 2. und 3. März in der Hohenhaus-Tenne statt. Am 3. März wird diese am frühen Nachmittag mit der Jahreshauptversammlung abgeschlossen. Der Bezirksjägertag findet diesmal am 24. März um 14 Uhr im Festsaal der Volksschule Knoppen statt.
Bezirksjägermeister Karl Royer informierte über die Abschusserfüllungen des letzten Jagdjahres. Während man in die Bereichen Schladming und Gröbming zufrieden sein dürfe, hapert es mit der Abschusserfüllung im Ausseerland stark. Hier wird auch die Bezirksverwaltungsbehörde entsprechende Schritte einleiten, damit man auch dort den Anforderungen gerecht wird.
Jägereisstockschießen und Jagaball
Zum Jägereisstockschießen lädt am Samstag, dem 25. Februar, die Ortsstelle Ramsau sein. Das Schießen wird beim Gasthof Schlattinger in Rössing stattfinden. Beginn ist um 18 Uhr.
Der diesjährige Jagaball wird von der Ortsstelle Schladming organisiert. Er findet am Samstag, dem 14. April ab 20 Uhr im Schladminger Stadtsaal statt. Im Rahmen eines Glückshafens gibt es wertvolle Wildabschüsse und weitere schöne Preise zu gewinnen. Für Stimmung und genügend Tanzmöglichkeiten sorgt die Rohrmooser Klarinetten-Musi.
09.02.2012 aktuelles/archiv/jaeger-ruesten-fuer-die-trophaeenschauen.html
Steirische Kinderrennen in Ramsau und Altaussee  Ramsau am Dachstein und Altaussee waren bei perfekten Pistenbedingungen die ersten beiden Austragungsorte der steirischen Kinderrennen. Bei diesen Rennen – der dritte Teil findet am 3. und 4. März auf der Teichalm statt – werden auch die steirischen Meister in den einzelnen Disziplinen ermittelt.
Im ersten Teil in Ramsau am Dachstein standen am letzten Jännersonntag ein Slalom und ein Riesentorlauf am Programm. In Altaussee kam am vergangenen Sonntag ein Minicrossbewerb zur Austragung. Der Alpinnachwuchs des Bezirkes Liezen (Skibezirk I und II) dominierte die ersten zwei Teile klar und holte sich nicht weniger als 14 Siege und etliche Stockerlplätze. Ralph Seidler vom WSV Schladming gewann in allen drei Disziplinen, Sophie Sieder (WSV Pichl(Mandling), Fabio Pistrich (SC St. Lorenzen/Trieben) und Niklas Dirlinger (WSV Schladming) waren jeweils zweimal siegreich.
Die Stockerlplätze der Nachwuchsläufer der Skibezirke I und II im Detail: Slalom Ramsau – Kinder I weibl.: 2. Elisa Schrempf (SK Raika Gröbming); Kinder I männl.: 1. Nik­las Dirlinger (WSV Schladming), 3. Christoph Trinker (WSV Pichl/Mandling); Kinder II männl.: 3. Mathias Hofer (SK Raika Gröbming); Kinder III weibl.: 1. Sophie Sieder (WSV Pichl/Mandling); Kinder III männl.: 1. Ralph­ Seidler (WSV Schladming), 2. Luis Tritscher (WSV Ramsau); Kinder IV weibl.: 2. Selina Stecher (WSV Haus); Kinder IV männl.: 1. Fabio Pistrich (SC St. Lorenzen/Trieben), 3. David Schweiger (SV Lassing); Kinder V männl.: 2. Marcel Lep (SC Raika Admont/Hall), 3. Paul Tritscher (WSV Ramsau).
Riesenslalom Ramsau – Kinder I männl.: 1. Niklas Dirlinger (WSV Schlad­ming), 3. Matthäus Marx (SK Raika Gröbming); Kinder II männl.: 2. Mathias Hofer (SK Raika Gröbming), 3. Marcus Stangl (SC Raika Admont/Hall); Kinder III weibl.: 1. Sophie Sieder (WSV Pichl/Mandling), 3. Celina Prantl (SC Raika Admont/Hall); Kinder III männl.: 1. Ralph Seidler (WSV Schladming), 2. Vincent Wieser (WSV Schladming) 3. Luis Tritscher (WSV Rams­au); Kinder IV weibl.: 1. Selina Stocker (TVN Haus), 2. Bernadette Lettner (WSV Schladming); Kinder IV männl.: 1. Fabio Pistrich (SC St. Lorenzen/Trieben), 3. Lukas Pichler (WSV Altaussee); Kinder V weibl.: 2. Celina Unterberger (WSV Schladming), 3. Valentina Hartweger (TVN Haus); Kinder V männl.: 1. Lukas Steiner (WSV Schladming), 2. Marcel Lep (SC Raika Admont/Hall), 3. Paul Tritscher (WSV Ramsau).
Mini Cross Altaussee – Kinder I weibl.: 1. Antonia Schweiger (WSV Altaussee), 2. Elisa Schrempf (SK Raika Gröbming); Kinder I männl.: 3. Mathäus Marx (SK Raika Gröbming); Kinder II männl.: 3. Mathias Hofer (SK Raika Gröbming); Kinder III weibl.: 3. Sophie Sieder (WSV Schlad­ming); Kinder III männl.: 1. Ralph Seidler (WSV Schladming), 2. Vincent Wieser (WSV Schladming); Kinder IV weibl.: 1. Bernadette Lettner (WSV Schladming), 2. Selina Stecher (TVN Haus); Kinder IV männl.: 1. Christoph Schachner (SK Raika Gröbming), 3. David Schweiger (SV Lassing); Kinder V weibl.: 2. Celina Unterberger (WSV Schladming); Kinder V männl.: 1. Ralph­ Seidler (WSV Schladming), 2. Lukas Steiner (WSV Schladming).
09.02.2012 aktuelles/archiv/steirische-kinderrennen-in-ramsau-und-altaussee.html