Weichenstellung für Hotel in Admont

27. Jänner 2011:
 Der Admonter Gemeinderat stellte vor wenigen Tagen die Weichen für ein Hotel in der Marktgemeinde: Die gesetzeskonforme Ausweisung des Areals als bebaubare Fläche, auf der das Hotelprojekt „Mühlpoint“ der Investorengruppe Mandlbauer in Kooperation mit dem Benediktinerstift errichtet werden soll, ist nämlich eine der Grundvoraussetzungen für den Baustart.
Im Vorfeld wurden mit dem Bauwerber einige Änderungen besprochen und akzeptiert. So erzielt man beispielsweise mit dem nunmehr vorgesehenen Flachdach eine wesentlich bessere Optik. Der vorhandene Baumbestand wird auch weiterhin das geplante Objekt überragen und das Erscheinungsbild dieses Gebietes prägen. Dazu wird von Nachbarn vorgebrachten Einwendungen entsprochen, sodass der Weg zum positiven Beschluss frei wurde. Am Zug ist nun das Amt der Steiermärkischen Landesregierung als letztendlich genehmigende oder ablehnende Behörde, die innerhalb von sechs Monaten zu entscheiden hat. Bürgermeister Günther Posch: „Die Verwirklichung dieses Projektes ist im öffentlichen Interesse des Ortes, ja der ganzen Region. Mit dem einstimmigen Beschluss zur Änderung des Flächenwidmungsplanes wird sichtbar – wir unternehmen alles zur Unterstützung des Vorhabens“.
Zu den Seniorenwohnungen konnte Bürgermeister Posch berichten, dass für die 13 geplanten Wohneinheiten 25 (!) Anmeldungen abgegeben worden sind. Die Wohnungen werden nun in der zeitlichen Reihung der Anmeldung im Sommer 2012 vergeben. Auf Grund dieser großen Nachfrage wurde mit der SG Ennstal vereinbart, die Detailplanung für den zweiten Bauabschnitt in Angriff zu nehmen, sodass dieser Trakt bis zum Jahresende 2012 beziehbar sein könnte. Ähnlich verhält es sich für das am ehemaligen „Kühr-Bauhof“ geplante Jungfamilien-Wohnhaus. Hier liegen bis zum aktuellen Zeitpunkt 28 Anmeldungen vor. In Absprache mit der SG Rottenmann sollen daher acht anstelle der bisherigen geplanten sechs Wohneinheiten errichtet werden.
Einen für die Marktgemeinde finanziell belastenden Umstand stellen die Mehrkosten für die Sanierung des Lichtmessbaches im Ortsgebiet dar, die von Seiten der Wildbach- und Lawinenverbauung anfallen. Diese Mehrkosten betragen aktuell 240.000 Euro, sodass aufgrund der neuen Gesamtkostensumme Rückhaltebecken plus Sanierung von rund 4,2 Mio Euro auf die Gemeinde ein Kostenanteil von rund 440.000 Euro zukommt. Schwer finanzierbar, aber im Interesse der Sicherheit der Mitbürger für Leben, für Hab und Gut unausweichlich.
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