SV Rottenmann – ASC Rapid Kapfenberg 4:1 (2:1)
4. November 2010:Fußball kann manchmal ziemlich grausam sein, diese bittere Erfahrung mussten auch die jungen Kapfenberger vor 100 Zuschauern im Paltenstadion machen.
Von Beginn an beherrschten sie die Heimischen nämlich nach Belieben und erarbeiteten sich so Chancen im Minutentakt. Schon nach zwei Minuten hätte es 0:1 stehen müssen, doch Lucas Hauser im Tor der Rottenmanner reagierte bei einem Schuss von Sallahi aus kürzester Distanz großartig. Guetz und Sallahi ließen die SVR-Verteidigung großteils schlecht aussehen, doch zum Glück für die Kalander-Elf agierten die Gäste sehr verspielt und gingen auch mit ihren zahlreichen hochkarätigen Chancen zu fahrlässig um. Erst nach 16 Minuten kamen die Gastgeber das erste Mal gefährlich vor das Tor der „Rapidler“ und prompt traf Manuel Sumann zur 1:0-Führung. Am Spielverlauf änderte dieses Tor aber wenig, denn Kapfenberg machte weiterhin das Spiel und Rottenmann schoss das Tor. In der 27. Minute war es abermals Manuel Suman, der ein ideales Zuspiel von Emanuel Schalk zum 2:0 verwertete. Nur zehn Minuten später wurden auch die Gäste für ihre Offensivbemühungen belohnt, Guetz schloss einen schönen Angriff über die rechte Seite zum 2:1-Pausenstand ab.
Auch nach dem Seitenwechslel sahen die Zuschauer ein unverändertes Bild: Kapfenberg spielte wie aus einem Guss und Rottenmann hatte dem nicht viel entgegenzusetzen. Die einzige Gefahr beim SVR ging von dem nicht zu haltenden Sumann aus, der zum Teil nur durch Fouls zu stoppen war. Kapfenberg witterte ob der Schwäche der Hausherren natürlich die Chance und drückte auf den Ausgleich, doch der sollte einfach nicht gelingen. Mit Niki Gruber und Pejcinovic versuchte SVR-Trainer Kalander mehr Ordnung ins Spiel zu bringen, was aber nur mäßig gelang. Einzig Suman überzeugte voll und ganz, denn mit seinem Kopftor zum 3:1 in der 84. Minute sorgte der stark spielende Stürmer für die Vorentscheidung in der Partie. Nach diesem dritten Gegentreffer war auch bei den Gästen die Luft draußen und so mussten sie in der Schlussminute auch noch das 4:1 durch den eingewechselten Niki Gruber hinnehmen.
Vater des doch glücklichen Sieges war zweifelsohne Manuel Suman, der dem Spiel mit drei Toren seinen Stempel aufdrückte. Um morgen, Samstag, beim Tabellenschlusslicht in Schladming (Beginn 14 Uhr) bestehen zu können, bedarf es wohl einer gravierenden Leistungssteigerung. Zu diesem letzten Auswärtsspiel findet eine Schlachtenbummlerfahrt statt – Anmeldungen dazu sind bei Hannes Danklmaier, Tel. 0650/9259079, möglich.
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