Stift Admont eröffnete Museumssaison
1. April 2010:Seit vergangenen Freitag sind die Tore von Museum und Bibliothek des Stiftes Admont wieder täglich von 9 bis 17 Uhr offen. Und bis 16. Mai 2010 ist die Sonderschau zum Thema „Best of Admont“ zu sehen. Am Eröffnungs-Nachmittag sah man nicht nur geladene Gäste und Freunde, sondern auch viele Mitarbeiter aus dem Stiftsbereich.
Kunst und Kultur haben in der jahrhundertealten Tradition des Stiftes schon immer höchsten Stellenwert. Nicht nur weit zurück reichendem Kunstausdruck verschiedener zeitlicher Epochen wird hier in Admont Raum gegeben, auch die Gegenwart hat seit 1997 in einer einzigartigen Sammlung Förderung erfahren. Gegenwärtig finden sich rund 400 Werke von über 130 Künstlern der jüngeren und mittleren Generation in der stiftseigenen Sammlung.
In ihren Eröffnungsreden zu „Best of Admont“ skizzierten P. David vom Konvent, Wirtschaftsdirektor DI Helmuth Neuner und Kurator Dr. Michael Braunsteiner ihre Gestionen zu den neuesten im Museumbereich des Stiftes gezeigten Ausstellungen, die ab 3. Juni in „Play Admont – Spielerische Zugänge zu internationaler Gegenwartskunst“ – einer interaktiven Schau im Rahmen der regionale10, münden werden. Helmut Neuner: „Wir müssen heute etwas tun, um in der Zukunft von der Vergangenheit leben zu können. Ganz wie damals, als mutige Männer die weltgrößte Klosterbibliothek geschaffen haben, wovon wir in der Jetztzeit noch profitieren. Gerade die Gegenwartskunst spaltet das eine oder andere Mal die Geister. Uns allen gilt die Aufforderung, sich der Kunst zu öffnen.“
Kurator Dr. Michael Braunsteiner dankte in seinen Worten auch dem Konvent für die Möglichkeit, die in den Wirtschaftsbetrieben erarbeiteten Finanzmittel unter anderem auch in Kunst der Gegenwart zu investieren. Die Sammlungen des Stiftes Admont bestehen im Wesentlichen aus zwei Teilen: Auftragskunst sowie Atelier- und Galerieankäufe. In den letzten Jahren waren es vor allem auf dem Gebiet der Fotokunst bedeutende „Made for Admont“-Werke.
In „Play Admont“, dem Beitrag der Kulturabteilung des Stiftes zur regionale10, dem Kulturfestival in der Steiermark, steht die Lust am Ausprobieren im Fokus. Soll heißen die spielerische und dialogische Begegnung mit internationaler Gegenwartskunst. Bespielt werden die Bibliothek, das Museum, die Gärten und der Pavillon. Das ganze Gelände wird zum Parcours, die Besucher werden zu Erforschern, Entdeckern und vor allem – zu Spielpartnern der Kunst. Spielerische Zugänge zu internationaler Gegenwartskunst vom 3. Juni bis 7. November 2010.
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