Neue Strukturen für Regionalmanagement und Planungsbeirat
11. Jänner 2011:Arbeitsauftrag aus „Regionext“ für neuen Regionalvorstand:
In der Generalversammlung des Regionalmanagements Bezirk Liezen am 22. Dezember wurden noch vor den Weihnachtsfeiertagen die Weichen für eine Straffung, Effizienzsteigerung und Neuausrichtung der regionalen Aktivitäten im Bezirk Liezen gestellt. Die Bürgermeister aller 51 Gemeinden bestellten in dieser Zusammenkunft das neue gemeinsame Gremium Regionalvorstand. Die personelle Zusammensetzung nach Parteizugehörigkeit beruht auf dem Bezirksergebnis der Landtagswahlen vom September 2010 und sieht folgende Funktionsverteilung vor: Obmann LAbg. DI Odo Wöhry; Obmann-Stv. LAbg. Bgm. Ewald Persch; im fünfköpfigen Vorstand sind vertreten: NAbg. Mag. Elisabeth Hakel, LAbg. Bgm. Karl Lackner, LAbg. Lambert Schönleitner, Bgm. Mag. Rudolf Hakel, Bgm. Jürgen Winter, Schriftführer Bgm. Franz Titschenbacher Stv. Bgm. Herbert Pichler, Kassier Bgm. Rudolf Pollhammer, Stv. Bgm. ADir. Friedrich Zefferer.
Mit der Zusammenführung von Regionalmanagement, Regionalkonferenz und Planungsbeirat zum nunmehrigen Regionalvorstand werden auch die bisher manchmal doppelgleisig bearbeiteten Aufgaben auf dieses Gremium konzentriert. Der Regionalvorstand wird dabei in Abstimmung mit den Bürgermeistern die strategischen Agenden übernehmen, das Regionalmanagement mit Geschäftsführer Ing. Hans Lanner und seinem Büroteam wird die operative Arbeit leisten und als Clearingstelle den Kontakt zu den Gemeinden halten. Vom in der Landesregierung als Konzept geschaffenen Projekt „Regionext“ soll auch der Bezirk Liezen als große Verwaltungseinheit Vorteile ziehen. Vor allem geht es um die Stärkung der Gemeinden und hier wiederum um Hilfen für die Kleinstgemeinden mit 500 Bewohnern und darunter. Diesen werden immer mehr Aufgaben übertragen und damit auch Kosten aufgebürdet. Folgen: Überforderung in finanzieller und verwaltungstechnischer Hinsicht. Das ruft naturgemäß auf, Kooperationen untereinander nicht nur anzudenken, sondern nach Prüfung auch zu verwirklichen. So wird beispielsweise bereits an einem Modell für die Sölktäler gearbeitet, wo gemeinsam mit den Bewohnern Überlegungen zu Kooperation auf sehr breiter Basis im Fokus sind. Darüber hinaus werden sich über kurz oder lang auch andere geografisch nahe zueinander liegende Gemeinden Gedanken über gemeinsame Anschaffungen und Investitionen machen müssen – ein Erfordernis aus der nicht wegzuleugnenden und anhaltenden Finanzknappheit von den Gemeinden über das Land bis hin zum Bund.
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