Lawinengefahr nach wie vor groß
18. Februar 2010:Im Bezirk Liezen herrscht derzeit die Lawinenstufe 3, was einer erheblichen Schneebrettgefahr entspricht. Durch die Wettervorhersage für die nächsten Tagen könnte sich die Situation weiter verschärfen. Der Lawinenwarndienst Steiermark rät zu besonderer Vorsicht bei Skitouren und Abfahren abseits der gesicherten Pisten.
Lawinengefahr ist in den Alpen nichts Ungewöhnliches, dennoch ist sie immer zu beachten – insbesondere bei der aktuellen Schneesituation. Immerhin schätzt man, dass mehr als 35 Prozent der Opfer, die im freien Gelände von einer Lawine erfasst werden, sofort tot sind. Erst am vergangenen Samstag trat eine Snowboardergruppe aus der Slowakei im Bereich der Gumpenalm am Hauser Kaibling, also weit abseits der gesicherten Pisten, ein Schneebrett ab – eine 34-jährige Frau wurde dabei verschüttet. Sie hatte Glück und konnte aus den Schneemassen rechtzeitig befreit werden, wodurch sie schwer verletzt überlebte.
Die größte Gefahr der Lawinen ist, dass die meisten Betroffenen gar nicht wissen, in welche Gefahr sie sich begeben und wie sie sich richtig verhalten. Die steirischen Naturfreunde haben sich zum Ziel gesetzt, dagegen anzukämpfen und bieten schon seit Jahren spezielle Lawinenseminare an. In dieser Ausbildung erlernt man mit Hilfe modernster Technik und ART (Geräte zur Simulation von Lawinenverschüttung) alles über den Umgang mit Lawinenverschüttetensuchgeräten und das Suchen von Verschütteten, die richtige Interpretation des Lawinenlageberichts und das frühzeitige Erkennen von Gefahrenstellen. „Ausbildung ist wichtig, gerade aufgrund der heurigen Schneelage“, so der Landesvorsitzende der steirischen Naturfreunde, Mag. Gerhard Rupp.
Wie die Naturfreunde rät auch der Lawinenwarndienst Steiermark zu besonderer Vorsicht bei Skitouren und Abfahren abseits der gesicherten Pisten. Man sollte sich vorher unbedingt den Lawinenlagebericht im Internet – www.lawine-steiermark.at – anschauen und die entsprechende Sicherheitsausrüstung (Lawinenpieps, Sonde und Lawinenschaufel) mitführen.
Trotz aller Warnungen wird die Gefahr aber noch immer von vielen unterschätzt: „Vor allem im Variantenbereich wird die Gefahr oft nicht ernst genommen, weil man sich nicht vorstellen kann, wie schnell ein Schneebrett abgetreten werden kann“, so Experten.
Lawinengefahr ist in den Alpen nichts Ungewöhnliches, dennoch ist sie immer zu beachten – insbesondere bei der aktuellen Schneesituation. Immerhin schätzt man, dass mehr als 35 Prozent der Opfer, die im freien Gelände von einer Lawine erfasst werden, sofort tot sind. Erst am vergangenen Samstag trat eine Snowboardergruppe aus der Slowakei im Bereich der Gumpenalm am Hauser Kaibling, also weit abseits der gesicherten Pisten, ein Schneebrett ab – eine 34-jährige Frau wurde dabei verschüttet. Sie hatte Glück und konnte aus den Schneemassen rechtzeitig befreit werden, wodurch sie schwer verletzt überlebte.
Die größte Gefahr der Lawinen ist, dass die meisten Betroffenen gar nicht wissen, in welche Gefahr sie sich begeben und wie sie sich richtig verhalten. Die steirischen Naturfreunde haben sich zum Ziel gesetzt, dagegen anzukämpfen und bieten schon seit Jahren spezielle Lawinenseminare an. In dieser Ausbildung erlernt man mit Hilfe modernster Technik und ART (Geräte zur Simulation von Lawinenverschüttung) alles über den Umgang mit Lawinenverschüttetensuchgeräten und das Suchen von Verschütteten, die richtige Interpretation des Lawinenlageberichts und das frühzeitige Erkennen von Gefahrenstellen. „Ausbildung ist wichtig, gerade aufgrund der heurigen Schneelage“, so der Landesvorsitzende der steirischen Naturfreunde, Mag. Gerhard Rupp.
Wie die Naturfreunde rät auch der Lawinenwarndienst Steiermark zu besonderer Vorsicht bei Skitouren und Abfahren abseits der gesicherten Pisten. Man sollte sich vorher unbedingt den Lawinenlagebericht im Internet – www.lawine-steiermark.at – anschauen und die entsprechende Sicherheitsausrüstung (Lawinenpieps, Sonde und Lawinenschaufel) mitführen.
Trotz aller Warnungen wird die Gefahr aber noch immer von vielen unterschätzt: „Vor allem im Variantenbereich wird die Gefahr oft nicht ernst genommen, weil man sich nicht vorstellen kann, wie schnell ein Schneebrett abgetreten werden kann“, so Experten.
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