Irdning präsentierte Umfrageergebnisse

11. Februar 2010:
Im Herbst des Vorjahres hatte die Irdninger Volkspartei eine groß angelegte Befragung ihrer Gemeindebürger gestartet. 2200 Fragebögen zu vielen den „Lebensbereich Wohngemeinde“ betreffenden Themen wurden an alle Wahlberechtigten versandt und darin anonymisiert abgefragt, um einerseits Trends zu erkennen, aber andererseits auch Hinweise zu bekommen, was verbesserungswürdig erscheint. Dazu war die Arbeit der Gemeindeverantwortlichen in den vergangenen fünf bis zehn Jahren ebenfalls am Prüfstand.

Nach Auswertung der 366 Fragebögen zu „Leben in Irdning, Zukunftsthemen und Urteile über Projekte der vergangenen Jahre“ hatte Ortsparteiobmann Bgm. Franz Titschenbacher zu drei aufeinander folgenden Präsentationsabenden in den Ortsteilen Raumberg, Altirdning und Irdning geladen und den Interessierten das von Bernhard Rudorfer und Dr. Agnes Leitold erarbeitete Ergebnis interpretiert. Darin stellten die Befragten sowohl den Verantwortlichen in der VP-Mehrheitsgemeinde als auch den Bediensteten im Amt und im Bauhof ein überwiegend positives Zeugnis aus.
In teilweise interessanten und kreativen Kommentaren gingen aktive Gemeindemitglieder – Frauen wie Männer und Jugend – auf die Lebensumstände in ihrem Wohnort ein, gaben engagierte Kommentare zu Zukunftsthemen ab und äußerten sich zu Bauvorhaben wie Hauptplatzgestaltung und -belebung oder Um- und Neubau der Festhalle. Der umfangreiche Fragenkatalog hatte tatsächlich die wichtigsten Themenkreise des Lebens im Bereich „Wohngemeinde“ beinhaltet und ließ aus den gegebenen Antworten den Schluss zu: „Irdning ist lebenswert“. Dieses Faktum kann auch aus der Zuzugsstatistik abgelesen werden – deren Zahlen sprechen für sich. An überlegenswerten Anregungen fehlte es auch nicht. So wurden von mehreren Befragten Rad- und Fußwege sowohl nach Donnersbach als auch der Lückenschluss nach Niederöblarn gewünscht oder auch beispielsweise angesichts der Jahreszeit gut präparierte und gepflegte Langlaufloipoen am Ennsboden gefordert. Manchen Mitbürgern erscheinen die Kulturausgaben der Gemeinde zu hoch, auch wird das Schaffen eines Jugendzentrums von Befragten als wünschenswert gesehen. Also Meinungsäußerungen, mit denen sich ein neuer Gemeinderat zum Teil auseinandersetzen wird. Auf jeden Fall gibt das Befragungsergebnis Anhaltspunkte für ein Arbeitsprogramm unter dem Irdninger VP-Zukunftsmodell „Mitein-ander leben, gestalten und entscheiden“.
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