CCW Stainach wird generalsaniert

21. Januar 2010:
Der Wachstumsfonds des Landes Steiermark, die Marktgemeinde Stainach und die Umlandgemeinden sind die Mittelgeber für den Umbau der Staina¬cher Kulturherberge CCW, der rund 500.000 Euro kosten wird. Das in die Jahre gekommene, aber von Dorothee Steinbauer recht nachhaltig belebte Zentrum für Kultur verschiedenster Ausformungen erhält ein neues Gesicht.

Dass die „regionale10“ mit Auslöser für dieses Renovierungsvorhaben ist, soll nicht so kategorisch in Abrede gestellt werden. Vielleicht geht es sich im Rahmen des Zeitplanes wirklich aus, Anfang Juni die Wiedereröffnung zu feiern. Die Marktgemeinde Stainach hatte am Montag dieser Woche gemeinsam mit der CCW-Führung zu einem informativen Pressegespräch über die Umbaupläne geladen. Mit am runden Tisch neben CCW-Hausleiterin Dorothee Steinbauer der planende Architekt Steffen Schößler vom Grazer Büro „riewe achitekten zt“, Bürgermeister Christian Danner, DI Karl Glawischnig und LAbg. Karl Lackner.
Dem einleitenden Statement von Bürgermeister Christian Danner war zu entnehmen, dass die Neugestaltung von einer ganzen Reihe an Sanierungs- und Erhaltungsarbeiten am Gebäude selbst begleitet sein wird. Das Mitfinanzieren der Umlandgemeinden sieht er als Ausdruck des „in-einem-Boot-sitzens“, nämlich die geografische Nähe mit kultureller Nähe als Multiplikator zu nutzen. Auch Karl Glawischnig, einer der „Väter“ des CCW und profilierter Kulturmann, sah nach Jahren baulichen Stillstands aus finanziellen Gründen Licht am Horizont nach Fixieren der Umbaupläne. Als Sprecher der regionalen Gemeinden begrüßte Karl Lackner diese Initiative, die letztlich verbindende Wirksamkeit zwischen den Kommunen zeigen wird.
Für Dorothee Steinbauer setzt die Runderneuerung mehrere Signale die in „lebensnotwendige“ Reparaturen und Erhaltungsmaßnahmen münden und mit der behindertengerechten Adaptierung und barrierefreien Öffnung hin zum benachbarten Haus der Lebenshilfe starke Zeichen abgibt. Die CCW-Frontfrau sieht Kunst und Kultur als Einladung zur Kontaktaufnahme, als Animation zum Kommunizieren. Die Positionierung des Cafes im neuen Eingangsbereich soll als sichtbare Einladung zum Verweilen, zum Sich-Aufhalten in kultureller Atmosphäre und zur Tagsüber-Besichtigung durch Passanten gelten. Der Planer Steffen Schößler erläuterte sein Umbaukonzept, das neben der Verlagerung des Eingangsbereiches von der Südfassade auf die Ostseite, einen Lift zur Erschließung des Obergeschosses sowie eine variable Zuschaltbarkeit zur gemeinsamen Nutzung CCW und Lebenshilfe ermöglichen soll.
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