Der Ennstaler - RSS Feed - Aktuelle Nachrichten http://www.derennstaler.at Der Ennstaler, unabhängiges Wochenblatt für das gesamte Ennstal, Paltental, Liesingtal, Salzkammergut und Salzburg de-de Wallig, Ennstaler Druckerei und Verlag GmbH http://ennstaler.hand-fuss.com/derennstaler/img/derennstaler_logo.jpg Der Ennstaler http://www.derennstaler.at Das soll ein Sparpaket sein?  Es scheint der Regierung auf den ersten Blick gelungen zu sein, mit dem vorgelegten Maßnahmenpaket einige Jahre Zeit und finanziellen Spielraum zu gewinnen. Keinesfalls hingegen ist das Paket ausreichend und es hat auch den Namen Sparpaket nicht verdient. Denn gespart wird nach wie vor kaum, zumal das Paket ja erst das Parlament passieren muss, wo allerhand Betonierer und Interessensvertreter noch nach Verwässerungen verlangen werden.
Dabei ist das, was am Tisch liegt, schon bescheiden genug. Einzig bei den Pensionen und im Beamtenbereich scheinen wirklich substantielle Einsparungen möglich, wenngleich man bemerken muss, dass die Hacklerpension, die jetzt etwas beschränkt wird, erst vor ein paar Jahren als Wahlgeschenk eingeführt wurde. Dass ist in etwa so, als wenn man von verschenkten hundert Euro die Hälfte zurückfordert, und ist eher schizophren als großartig sparsam.
Ansonsten zeichnet sich das fälschlicherweise als solches bezeichnete Sparpaket vor allem durch zwei Dinge aus: Einerseits Steuererhöhungen und andererseits Wünsche ans Christkind. Wenn die Erhöhung von Sozialversicherungsbeiträgen eine Einsparung ist, wenn man Einnahmen aus einer Transaktionssteuer budgetiert, deren Kommen höchst ungewiss ist und deren Erlöse an die EU und nicht an Österreich fließen werden, dann fühlt man sich schon einigermaßen ratlos. Der Gipfel ist das Versprechen der Bundesländer, 5,2 Milliarden zu sparen, wenn sie über 2 Milliarden von den neuen Steuereinnahmen bekommen. Haben wir da nicht dasselbe Geld zweimal gerechnet? Solche und ähnliche Kuriositäten werden uns jedenfalls nicht vor der Pleite retten, da brauchen wir Substantielleres.
16.02.2012 aktuelles/artikel/das-soll-ein-sparpaket-sein.html
Dauerfrost frisst Straßenbelag auf  Auf den Fahrwegen im Bezirk Liezen poltert es heftig. Die Frostperiode im Februar hat dem Straßennetz ordentlich zugesetzt – die Folge sind Schlaglöcher und Risse. Das Land ist aber pleite, das Geld für Sanierungen fehlt.
Zum Teil sind die Schäden so massiv, dass sogar die Räumdienste der Straßenverwaltung bereits Schwierigkeiten haben, die notwendigen Arbeiten zu verrichten. „Der Schneepflug liegt an manchen Stellen nicht mehr auf, so dass der Schnee dort liegen bleibt und deshalb zusätzliche Streumittel eingesetzt werden müssen, worunter der Straßenbelag zusätzlich leidet“, sagt Franz Nöhrer, Leiter der Landes-Straßenbauabteilung.
In den milderen Zeiten mit tagsüber stark wechselnden Plus- und Minusgraden ist Wasser in den Straßenuntergrund eingedrungen, und jetzt bei tiefen Temperaturen gibt es das Problem. Die Straße führt bis eineinhalb Metern in die Tiefe. Durch den lang anhaltenden Frost kommt es zu extremen Frosterhebungen. Dazu kommt, dass der Asphalt oft gar nicht für so extrem tiefe Temperaturen konzipiert ist. „In der Regel konzipieren wir unseren Asphalt für etwas minus zehn Grad. Diese tiefen Temperaturen der vergangenen Wochen verursachen extrem viele Längs- und Netzrisse“, erklärt Nöhrer.
Der Gesamtschaden durch den Frost wird erst im Frühjahr feststehen. Aber wie schon im Vorjahr werde das Land auch heuer rund 15 Millionen Euro brauchen, um nur die gravierenden Schäden auszubessern. Für umfassende Straßensanierungen sei auf Grund des von der SPÖ-ÖVP-Regierung beschlossenen Sparbudgets einfach kein Geld vorhanden, ließ FPÖ-Landesrat Gerhard Kurzmann, zuständig für Verkehr und Umwelt, ausrichten.
Die für Kraftfahrer besonders zu beachtenden Polterstrecken befinden sich laut Straßenverwaltungsbehörde derzeit auf Bundes- und Landesstraßen in Bereichen von Gröbming, Stein an der Enns, St. Nikolai im Sölktal, Kleinsölk, Selzthal, Liezen, Hall, Admont und Gstatterboden.
16.02.2012 aktuelles/artikel/dauerfrost-frisst-strassenbelag-auf.html
Landl zelebriert den Fasching  Es hat natürlich einige Arbeit gemacht, alle Hoppalas und Missgeschicke der lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger das ganze Jahr über zusammenzutragen. Aber in Summe reichte es allemal zu großartig zusammengefügten Programmpunkten.
Denn was so alles während eines Jahres vom letzten Aschermittwoch weg an wahren und halbwahren Begebenheiten und lustigen Vorfällen in einer kleinen Landgemeinde passieren kann, haben die Betroffenen recht oft schon vergessen und denken gar nicht mehr daran. Einige aber sehr wohl: Die Reiflinger Faschingsrunde. Die achtköpfige Laiengruppe hat nämlich von Bürgermeister Bernhard Moser den strikten Auftrag zu präziser und informativer Berichterstattung. Einmal im Jahr gibt es für die Acht nichts anderes als die Wahrheit – die reine Wahrheit. Sie haben in ihrer Regieführung weitgehend freie Hand und verpacken in Sketches, Gschichterln, Gesängen und Revuedarbietungen alles, was die vom Miss- oder Ungeschick Heimgesuchten längst vergessen wähnten.
Als begnadete Durchs-Programm-Führer wirkten heuer Alfons „Fredi“ Haider und Miriam „Pippi“ Weixelbraun. Sie luden zu beeindruckenden Starauftritten von „Gabalier“, hatten sogar „Claudia Jung“ vulgo Werni unter Vertrag. Reini und Fredi baten zu einer Mallorcareise mit „Nebengeräuschen“. Auch klatschten sie den Landler Kirtag mit Meiki ein, lauschten dem Dorftratsch und stellten im Sinne der Forderung „Das Land(l) braucht Jugend“ besonders kinderreiche Ortsgebiete vor.
Da durften natürlich Ehrungen und Auszeichnungen beliebter Landler Persönlichkeiten nicht fehlen und zum Fasching gehörte natürlich eine flotte Zumba-Darbietung mit Mandy „Tanja“ sowie das Geläute der „Glocken von Rom“, ein deftiges Gstanzlsingen mit Don Pedro und sachkundige volkskulturelle Betrachtungen im Landler Bauernkalender des beliebten Ernst „Resi“ Zwanzleitner. Für alle jene, die die „Sitzungen“ versäumt haben oder sich das Geschehen nochmals ins Gedächtnis rufen wollen, gibt es wie immer die Faschingszeitung zur ausführlichen „Nachlese“.
16.02.2012 aktuelles/artikel/landl-zelebriert-den-fasching.html
FPÖ rettete SPÖ Bürgermeister in Stainach  „Und du hast geglaubt, du kannst uns an die Hose pinkeln, du Kasperl“ – mit diesen Worten in Richtung des zurückgetretenen Gemeindeoberhauptes Christian Danner quittierte SPÖ-Fraktionschef Alexander Hinterleitner am Donnerstagabend das Ergebnis der Bürgermeister-Neuwahl in Stainach. Mit Hilfe der FPÖ konnten die Sozialdemokraten, die den unrühmlichen Streit in der Marktgemeinde vom Zaun gebrochen hatten, ihren Kandidaten Gernot Schweiger durchsetzen.
In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Donnerstag vergangener Woche erklärte Christian Danner formell seinen Rücktritt und machte damit die Neuwahl erforderlich. Danner bleibt bis auf weiteres als parteifreier Mandatar im Gemeinderat.
Nach der offiziellen Rücktrittserklärung übernahm Vizebürgermeister Alexander Hinterleitner den Vorsitz bei der Wahl des neuen Bürgermeisters. Bis zum Wahlabend war in der Öffentlichkeit nicht bekannt, mit welchem Kandidaten die SPÖ in die Wahl geht. Nunmehr musste vor dem Wahlgang der Name genannt werden: Gernot Schweiger, Abteilungsleiter beim AMS Liezen, verheiratet und im Gemeindeleben aktiv als Obmann der Musikkapelle, hatte sich als SP-Mitglied zur Kandidatur als Volksbürgermeister bereit erklärt. Ihm gegenüber stand als Kandidat der VP Hannes Strimitzer, bisher bereits Gemeindekassier.
Der aktuelle Mandatsstand im Stainacher Gemeinderat zum Wahlzeitpunkt: 7 SP, 6 VP, 1 FP, 1 parteifreies Mandat – Christian Danner. Das Wahlergebnis für das Amt des Bürgermeisters: 8 Stimmen für den SP-Kandidaten Gernot Schweiger als Volksbürgermeister, 7 Stimmen für den VP-Kandidaten Hannes Strimitzer. Damit war Gernot Schweiger gewählt. Nach Bekanntwerden dieses Wahlergebnisses stellte Vizebürgermeister Alexander Hinterleitner sein Amt zur Verfügung, verbleibt jedoch als Gemeinderat im Gremium. Nach der Wahlordnung stand der SP als mandatsstärkster Fraktion auch das Besetzen der Vizebürgermeister-Funktion zu – dieses Amt übernimmt nach dem Willen der SP der FP-Gemeinderat Harald Schachner. Gemeindekassier bleibt nach den Buchstaben der Wahlordnung der VP-Gemeinderat Hannes Strimitzer. Verhandlungen zwischen SP und FP mit der Zusage des Vizebürgermeisteramtes hatten zu diesem Ergebnis geführt. Der Bevölkerung gegenüber wäre allerdings eine echte Neuwahl unter allen Wahlberechtigten die fairste und demokratischeste Variante gewesen. So rutschte jetzt nach einem wenig transparenten Strategie-Spiel die FP-Einmann-Fraktion in ein Vorstandsamt als Vizebürgermeister. War das 2010 der Wählerwille?
In einem bemerkenswerten Statement dankte Bezirkshauptmann Josef Dick dem abgetretenen bisherigen Bürgermeister Christian Danner für seine durchgängig positive Arbeit im Sinne der Mitbürger und mahnte die Gemeinderäte besonders mit Blick auf die kommenden, mit aller Sicherheit nicht leichten Jahre zu vertrauensvollem Zusammenarbeiten. Dem neuen Bürgermeister und dessen Vize galten nach deren Angelobung seine Gratulationen. Bürgermeister Gernot Schweiger lud in seinen Antrittworten alle positiven Kräfte in der Gemeindevertretung und im Amt zur Mitarbeit an einer geordneten und von gegenseitiger Toleranz geprägten Zukunft ein.
16.02.2012 aktuelles/artikel/fpoe-rettete-spoe-buergermeister-in-stainach.html
Achtungserfolg für ATV Irdning  Trotz klirrender Kälte setzten zahlreiche Teams aus dem Bezirk Liezen in den vergangenen Tagen ihre Testspielserie fort.
Der SC „Knauf“ Liezen absolvierte zwei Vorbereitungsspiele gegen Rottenmann und Altenmarkt, wobei Trainer Gernot Stradner wieder den gesamten Kader einsetzte. Bei schwierigen Bodenverhältnissen – der Kunst­rasenplatz in Stainach war teilweise vereist – mussten sich die Grün-Weißen gegen die ambitioniert spielenden Rottenmanner mit einem 2:2- (1:2) Unentschieden begnügen. Die Tore für den Landesligisten erzielten Jakob Stampfer und Stevie Zeiringer, für Rottenmann waren Bernhard Schweiger und Manuel Suman erfolgreich. Am späten Samstag-Vormittag testete die Stradner-Elf gegen den Salzburger Landesligaclub Altenmarkt und feierte dabei einen ungefährdeten 3:0-Sieg. Nach einem 0:0 zur Pause erzielten Dimitru Pirvu aus einem verwandelten Foulelfmeter sowie Daniel Habeler und Jakob Stampfer die Tore der Sieger. Heute, Freitag, spielt der SC Liezen am Leobener Tivoli gegen DSV Leoben (Beginn 18 Uhr).
Einen Achtungserfolg konnte der ATV „Joiner“ Irdning mit dem 2:2- (1:1) Unentschieden gegen den Regionalligaclub Gleinstätten landen. Matej Smalik in der ersten Halbzeit und Michael Schwaiger nach der Pause egalisierten jeweils die Führung der Gäste. Am Dienstag trennte sich Irdning in einem weiteren Vorbereitungsspiel gegen Bad Mitterndorf mit einem 2:2-Remis. Für die Knapp-Elf war dabei Michael Schwaiger zweimal erfolgreich, die Treffer der Mitterndorfer scorten Patrik Käfmüller und Ingo Temmel. Heute, Freitag, mit Beginn um 19 Uhr spielt Irdning am Kunstrasen Stainach gegen Bad Ischl.
Nach dem 2:2-Unentschieden gegen den SC Liezen bestätigte Rottenmann die gute Form mit einem achtbaren 2:0-Sieg gegen den Landesligisten Mürzhofen. Die Tore der Feiel-Elf erzielten Bernhard Schweiger und Peter Gutschlhofer. Der WSV Liezen feierte mit dem 5:0-Sieg gegen Schlad­ming den zweiten Erfolg in Serie ohne Gegentor. Thomas Forstner und Hannes Roth waren je zweimal erfolgreich, das fünfte Tor steuerte Damir Viskovic bei.
Weitere Ergebnisse von Aufbauspielen: SV Stainach – Wörschach 4:0 (2:0), Grimming – Windischgarsten 0:3 (0:3), Bad Mitterndorf – SG Ausseerland 4:1 (2:1).
16.02.2012 aktuelles/artikel/achtungserfolg-fuer-atv-irdning.html